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 Betreff des Beitrags: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 11. Sep 2018, 21:47 
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Hallo :)

Ich wollte euch einmal meine Gedanken zum Thema Logik und dem Guten mitteilen, da ich der Meinung bin doch auf etwas interessantes gestoßen zu sein. Hier also meine Ansicht die ich euch als gedankliche Anregung anbieten will:




Wenn es objektive Regeln gibt aus denen das Gute hervorgeht dann entscheidet die Logik darüber wann etwas gut wird und wann nicht. Hält man sich an diese Regeln wird es gut, hält man sich nicht daran wird es nicht gut. Das geht aus der Logik hervor. In diesem Sinne steht die Logik über dem Guten und kann über das Gute verfügen und zwar in dem Sinne, dass sie bestimmt, dass wenn man sich an die Regeln aus denen das Gute hervor geht hält Gutes passiert und wenn man sich nicht daran hält schlechtes passiert.

Wenn es anders herum wäre würde das Gute über die Logik entscheiden und wenn wir an einen vollkommenen Gott glauben der das Gute über die Logik stellen würde dann hätte er die Logik so angepasst, dass die Welt von Anfang an absolut Gut wäre.

In der Welt gibt es aber schlechte Dinge und wenn wir an einen vollkommenen Gott glauben der die Welt erschaffen hat dann folgert sich daraus, dass es etwas gibt was Gott wichtiger ist als das absolut Gute und das sich aus diesem Etwas der Zustand der Welt ergibt. Dieses Etwas bestimmt wann etwas Gut ist und wann nicht und dieses Etwas das über das Gute bestimmt sind die Regeln aus denen das Gute hervorgeht und es entspringt der Logik, dass wenn man sich an diese Regeln hält Gutes passiert und wenn nicht das dann Schlechtes passiert.

Deshalb, so können wir annehmen, darf das Gute nicht auf unlogische Art und Weise erzielt werden. Sich gut zu fühlen, gut zu handeln und gutes zu tun ist wichtig aber noch wichtiger ist es, dass dieses Gute logisch aufgebaut ist. Es ergibt sich daraus auch, dass Wesen die nicht existieren keine Erfahrungen sammeln können und dass sie wenn sie aus dem Nichts in die Existenz geboren werden keine Erfahrungen besitzen aus denen sie die Regeln des Guten ableiten könnten und deshalb eigene Erfahrungen sammeln müssen aus denen sie diese Regeln ableiten können. Auf diese Weise erklärt sich dann auch der Zustand der Welt nebst eines vollkommenen Gottes. Wäre dem nicht so, dann wäre das Universum absolut gut und die Logik wäre durch Gott so angepasst worden, dass sich daraus ein absolut gutes Universum folgern würde, da wir aber wissen, dass es im Universum schlechte Dinge gibt kann das Gute nicht das wichtigste sein sondern, so können wir annehmen, steht die Logik über dem Guten und kann über das Gute bestimmen. In diesem Sinne hätten wir dann einen Gott dem nicht das Gut über alles geht sondern einen Gott der wohl das Gute wertschätzt aber die Logik noch mehr.




Ich hoffe ich konnte damit einige Denkanstöße vermitteln und habe mich nicht all zu sehr im Kreis gedreht. Ich hoffe auch, dass man dies logisch nachvollziehen kann und bin gespannt was ihr davon haltet, obwohl ich auch bammel vor harscher Kritik habe durch die mein schönes Kartenhaus eventuell vollkommen in sich zusammen bricht. Würde mich also freuen, wenn ihr freundlich bleibt falls in euren Augen etwas kritisiert werden muss.

In diesem Sinne: Alles Liebe und vulkanische Grüße euer Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 12. Sep 2018, 15:46 
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Irgendwie ist das alles sehr logisch und doch komme ich nicht darum herum mir eine Schöpfung zu wünschen in der man absolute Freiheit hat, die absolut gut ist und aber auch gleichzeitig absolut logisch. Leider beißen sich diese Dinge alle irgendwo miteinander und das für mich einzig vorstellbare Universum in dem man alle Freiheiten hat, wo es einem immer gut geht und gleichzeitig alles logisch ist, ist eigentlich für mich nur vorstellbar wenn sich alle anderen Existenzen absolut an die Regeln des Guten halten und man selbst dann alle Freiheiten hat zu tun was immer man will. Leider wäre das den anderen gegenüber doch ziemlich unfair.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 12. Sep 2018, 16:41 
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Ich glaube ich habe da aber einen Fehler gemacht und zwar kommt es darauf an was man unter Freiheit versteht. Wenn Freiheit bedeutet, dass etwas ohne Regeln ist dann beißt sich das alles schwer. Wenn Freiheit aber bedeutet, dass man unter allen Möglichkeiten das wählen kann was man für das Beste hält dann beißt sich eigentlich nichts mehr und es kann eines Tages wirklich eine Realität geben in der alle frei sind, alles gut ist und alles logisch ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 13. Sep 2018, 20:16 
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Hans Joerg,

das Gute definiert sich doch nur durch den Gegensatz, und die menschliche Sichtweise
dazu. Das Gottes Prinzip erschaft und zerstört. Der logisch analytische Teil des Gehirns
steht der gefühlsmässigen, kreativen Seite gegenüber. Wenn beide Seiten zusammenarbeiten,
gibt es gute Ergebnisse. Das Gottes Prinzip ist neutral, es enthält beide Begrifflichkeiten,
die wir Menschen Gut und Böse nennen,

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Loslassen was nicht glücklich macht


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 14. Sep 2018, 06:55 
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Hallo Joy

Du schreibst: Das Gottes Prinzip ist neutral, es enthält beide Begrifflichkeiten, die wir Menschen Gut und Böse nennen.

Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Für mich ist Gott das Gute. Das es in der Schöpfung auch zu Dingen kommt bei denen einem nicht wohl ist hängt meiner Meinung damit zusammen dass es höhere und niedrige Güter gibt. Es gibt also Gutes das wichtiger ist als anderes. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich bei meiner Analyse einiges durcheinander geworfen habe. So ist Logik aller Wahrscheinlichkeit einfach ein höheres Gut dem zum Beispiel die Regulierung der Regeln zufällt und die den Regeln zur Vorgabe macht zwei Pole zu haben, so dass man sich an die Regeln halten kann oder dagegen verstoßen kann. Wenn man sich nicht an die Regeln hält passiert per se genau das Gegenteil von dem was passieren würde wenn man sich daran halten würde. Die Regeln des Wohlbefindens müssten dann wieder über dem Wohlbefinden stehen und eine Zuwiderhandlung gegen diese Regeln mündet dann auf Grund der Logik die über den Regeln steht in Unwohlsein. Die Logik steht also eigentlich nicht über dem Guten sondern sie ist einfach ein höheres Gutes als das Wohlbefinden.

Du schreibst: Das Gute definiert sich doch nur durch den Gegensatz, und die menschliche Sichtweise dazu.

Ob sich das Gute durch das Böse definiert kann ich nicht beurteilen. Sicher kann man aber sagen wenn das hier böse ist dann muss das Gegenteil von dieser Sache gut sein. Insofern stimmt es dann und man kann sagen das man durch das Böse das gute definieren kann. Laut meinen Informationen hat die Menschheit noch keine allgemeingültige Definition für das Gute gefunden, was nicht heißt das es eine solche nicht gibt. Sicherlich spielt der Mensch als Individuum eine Rolle wenn es darum geht was für den jeweiligen Mensch Gut ist und was nicht. Menschen sind eben unterschiedlich, was nicht heißt das es etwas allgemeingültiges objektiv Gutes oder Regeln die bestimmen was Gut ist nicht gibt. Dadurch das wir aber unterschiedlich sind kommt durch die Anwendung dieser Regeln auf uns auch immer wieder etwas anderes für die jeweilige Person raus.

Du schreibst: Das Gottes Prinzip erschaft und zerstört.

Das ist gut möglich. Jetzt ist es aber nicht immer unbedingt schlecht wenn etwas zerstört wird oder per se gut wenn etwas erschaffen wird. Obwohl man das in Bezug auf die eigene Person wohl schon so sehen würde.

Du schreibst: Der logisch analytische Teil des Gehirns steht der gefühlsmässigen, kreativen Seite gegenüber. Wenn beide Seiten zusammenarbeiten, gibt es gute Ergebnisse.

Dem kann ich so nicht zu stimmen. Auch Gefühle folgen meiner Meinung nach logischen Regeln und werden so durch die Logik und die Regeln bestimmt. So können Schauspieler etwa bestimmt Gefühle in sich erzeugen in dem sie bestimmte Regeln befolgen. Deshalb denke ich, dass es wohl allgemein verbreitet ist das Gefühle das Gegenteil von Logik wären für mich stellt sich das aber wie oben beschrieben anders da. Daraus ergibt sich dann, dass Gefühle von der Logik und den Regeln aus denen bestimmte Gefühle hervorgehen bestimmt werden und das Verhältnis zwischen Logik und Gefühlen wäre dann wohl hierarchisch wobei die Logik und die Regeln über den Gefühlen stehen würden. Deshalb bin ich der Meinung, dass man nicht sagen kann, dass es per se gute Ergebnisse gibt wenn Gefühl und Logik zusammen arbeiten. Gute Ergebnisse sind das Resultat von richtigem Handeln und richtig gehandelt hat man wenn man sich an die Regeln des Guten hält.

Wir haben da einige unterschiedliche Meinungen und meinen es bestimmt beide Gut mit dem was wir schreiben auch wenn wir in gegenseitiger Weiße vielleicht das was der andere sagt nicht richtig finden. Ich würde mich auf jeden Fall freuen wenn ich mit dem was ich schreibe etwas Gutes bewirke und hoffe dich damit nicht gekränkt oder wütend gemacht zu haben.

Alles Liebe
Hans-Joerg


Zuletzt geändert von Hermetik-Hans-Joerg am 14. Sep 2018, 07:39, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 14. Sep 2018, 07:31 
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An dieser Stelle will ich auch einmal darstellen wie ich mir die Rangfolge der Guten Dinge vorstelle und auch wie ich zu dieser Rangfolge komme. Hier erstmal meine postulierte Rangfolge der Güter:

1. Gott
2. Wahrheit
3. Logik
4. Regeln
5. Wohlbefinden
6. Freiheit
7. Wesen

Ich weis jetzt nicht genau ob ich mit meinen Erklärungen zu dieser Hierarchie oben oder unten anfangen soll aber ich fange mal unten an.

Wesen: Wesen sind in dieser Rangordnung unten angesiedelt, sie streben nach Freiheit die zu Wohlbefinden führen soll und alle Wesen sind an Regeln gebunden die wiederum von der Logik bestimmt werden und die ihrerseits durch die Wahrheit vorbestimmt ist die dann als höchstes Gut Gott über sich hat. Wesen werden aus dem Nichts in die Existenz geboren und starten deshalb ohne zu wissen was sie tun müssen damit sie sich wohl fühlen.
Freiheit: Freiheit heißt, dass wir das wählen können von dem wir meinen das es für uns angenehm ist oder das wir das wählen können was uns wohl tut. Die Meinung das Freiheit Unabhängigkeit von Regeln bedeutet teile ich nicht, vielmehr wäre ein solches Universum in dem es echte Unabhängigkeit von Regeln gäbe zu tiefst chaotisch.
Wohlbefinden: Wir alle wollen uns wohl fühlen und streben danach es angenehm zu haben.
Regeln: Regeln bestimmen was man tun muss um ein Ziel zu erreichen. Zum Beispiel bestimmten die Regeln des Wohlbefindens was man tun muss um sich wohl zu fühlen. Hält man sich an diese Regeln fühlt man sich wohl hält man sich nicht an diese Regeln folgt man den Regeln des Unwohlseins.
Logik: Logik bestimmt unter anderem wie es sich mit Regeln verhält. Zum Beispiel, dass jede Regel 2 Pole hat bzw jede Regel eine Gegenregel hat und dass wenn man sich an bestimmte Regeln hält die zur Erreichung eines Ziels notwendig sind man dieses Ziel erreicht. Aber auch, dass wenn man sich nicht an diese Regeln hält man automatisch zu einem gewissen Grad die Gegenregel befolgt und dann nicht zum gewünschten Ziel kommt.
Wahrheit: Die Wahrheit bestimmt die Logik oder anders gesagt die Logik ist so wie sie ist weil über ihr eine gewisse Wahrheit steht die so ist wie sie ist und nicht anders. Zur Wahrheit kann man auch Realität oder Schöpfung sagen.
Gott: Gott ist der Schöpfer der wahrhaftigen Realität und steht über seiner Schöpfung. Ob es zwischen der Realität oder Schöpfung und Gott noch Zwischenstufen von Gütern gibt die sich zwischen Gott und der Schöpfung liegen ist mir nicht bekannt, wäre aber möglich.

PS: Das Wort Güter soll hier als Mehrzahl von Gut Dingen dienen es ist nicht als Güter im Sinne von Ware oder Produkt zu verstehen. Das jeweils darüber liegende Gut hat über das Gut unter ihm Weisungsbefugnis und die Anweisungen des höheren Gut befreit ein Gut von den Anweisungen die es einem niedrigen Gut auferlegt. Daraus ergibt sich dann auch warum einem etwas unangenehmes geschehen kann auch wenn Gott absolut gut ist und zwar weil das Angenehme eben nicht die höchste Stufe des Guten ist. Wenn man sich dann frägt ob Gott teilweise will das man sich unwohl fühlt muss ich leider sagen: Ja genau so ist es, denn dadurch wird die Schöpfungsordnung garantiert und wenn wir wegen angenehmen Gefühlen die Ordnung der Schöpfung in Frage stellen wollen dann muss nach meiner Theorie ganz klar gesagt werden, dass dies falsch ist und auch so nicht funktionieren wird und das all das Leid das wir erfahren gute Gründe hat und auch dazu dient uns darauf aufmerksam zu machen, dass wir auf einem falschen Weg sind. Leid ist aber auch ganz einfach das Resultat wenn man sich nicht an die Regeln des Wohlbefindens hält und leider ist und bleibt es logisch, dass wenn ein Wesen aus dem Nichts in die Existenz geboren wird es keine Erfahrungen haben kann aus denen sich die Regeln des Wohlbefindens ableiten könnten. Deshalb müssen wir auf unserem Lebensweg ergründen wie diese Regeln sind eben damit wir uns wohl fühlen, sofern wir das überhaupt wollen. Ich hoffe aber das mir die meistens zustimmen wenn ich sage das Menschen per se glücklich sein wollen und das Glück eigentlich nur eine hohe Art des Wohlbefindens ist. Darüberhinaus gibt es aber noch wichtigere Dinge zu denen wir empor steigen können, absolutes Glück ist nicht das Ende der Fahnenstange. Unser Ziel haben wir erreicht wenn wir die Größe Gottes erreicht haben und mit ihm auf einer Stufe stehen.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 15. Sep 2018, 12:19 
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Guten morgen Hans Georg
Zitat:
Hallo Joy
Du schreibst: Das Gottes Prinzip ist neutral, es enthält beide Begrifflichkeiten, die wir Menschen Gut und Böse nennen.
Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Für mich ist Gott das Gute.

Wenn (dein) Gott das Gute ist, wer ist dann für dich das Böse, etwa Satan?.
Also wenn du nach all den Jahren die Prinzipien der hermetische Wissenschaft nicht ver-
standen hast, bzw immer noch nicht begreifst das die Vorsehung aus dem Akashaprinzip
alles, aber wirklich ALLES! aus sich heraus erschaffen hat und somit auch alle hermetische
Gesetze, darunter auch das Polaritätsgesetz, dann frage ich mich ob du überhaupt die Bücher
von Franz Bardon richtig gelesen hast.
Merkst du denn nicht das du in der Polaritätsfalle steckengeblieben bist?. In der Hermetik
geht es nicht darum für das Gute bzw das Böse zu kämpfen, sondern durch arbeit an sich
selbst in Gleichgewicht zu kommen bzw die Universalgesetze bei sich selbst so zu realisieren
das man über Gut und Böse steht bzw diese beherrscht wobei man die kosmische Harmonie
niemals verletzen darf da sonst Chaos entsteht.
Hemetik wird auch als "der Pfad der Mitte" bezeichnet.
Das was du da betreibst, genauso wie so viele andere sogenannte Hermetikern, wird als
rechter Pfad bezeichnet, hat aber mit Hermetik überhaupt nichts zu tun, gleiches gilt für
das sogenannte linke Pfad !.
@ Wenn du es mit der Hermetik ernst meinst dann lese immer und immer wieder die
Theoretische Kapiteln im "Weg zum wahren Adepten" ganz genau und wenn du dir danach
so etwas wie das Kybalion vornimmst dann ist das auch nicht verkehrt.

Mit freundlichen Grüßen

Sokar

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 15. Sep 2018, 18:36 
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Hierzu mal ein Zitat aus der zweiten Stufe der Seelenschulung:

Die Charakterveredlung muß den ganzen Kursus hindurch angestrebt werden, aber schon in dieser Stufe sind überhandnehmende und schlechte Eigenschaften zu beseitigen, die das größte Hemmnis der Weiterentwicklung sind.

Hier sagt Franz Bardon doch ganz klar, das man schlechte Eigenschaft beseitigen soll. Was doch auch im Umkehrschluss heißt man soll die positiven Eigenschaften fördern und das Gleichgewicht der Elemente wird doch nur angestrebt weil ein solches Gleichgewicht gut ist. Für mich existiert das Böse eigentlich, es gibt Dinge die uns nicht gefallen oder auch Sachen bei denen einem nicht wohl ist das heißt aber nicht dass diese Dinge falsch sind. Das Polaritätsgesetz bezieht sich meiner Meinung auf die Elemente und nicht auf die Qualität. Eine Anwendung des Polaritätsgesetzes auf Dinge wie gut und schlecht halte ich für falsch. Wenn das richtig wäre und man sich Gott zum Vorbild machen würde müsste man wohl um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse einzuhalten für jede gute Tat eine schlechte machen. Sorry aber das macht keinen Sinn. Bardon spricht auch immer wieder an wie wichtig ethisch und moralische Werte bei magischen Prozessen sind und dass das gelingen von magischen Prozessen unter anderem auch stark von den ethisch moralischen Beweggründen abhängt. Die Bücher Bardons habe ich mehrfach gelesen. Über dem absoluten Guten gibt es eigentlich nichts mehr deshalb kann man auch nicht über dem Guten und Bösen stehen. Hermetik wird als Pfad der Mitte bezeichnet weil es dabei um ein Gleichgewicht der Elemente geht und das ist auch eine gute Sache, ein Gleichgewicht zwischen Gut und Schlecht ist keine Gute Sache und man solle sie deshalb nicht anstreben. Den theoretischen Teil des WWA habe ich in den letzten 15 Jahren mittlerweile auch so oft gelesen das ich aufgehört habe das zu zählen. Gerne würde ich dich von meiner Sichtweise überzeugen glaube aber weniger, dass mir das gelingen wird weshalb ich es dann auch dabei belasse.

Alles Liebe
Hans-Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 15. Sep 2018, 18:45 
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Guten Abend Hans Jörg

Ja, ich denke es ist besser wir belassen es dabei. Möge jeder seinen Weg so wie er es richtig
findet gehen.

Mit freundlichen Grüßen

Sokar

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 17. Sep 2018, 23:15 
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In diesem Zusammenhang eine interessante Frage die sich jeder einmal stellen sollte: Stelle dir vor du bist die vollkommene Verkörperung des Guten und du hast den Wunsch eine Schöpfung zu kreieren die auch absolut gut ist. Würdest du dann das Böse zu deinem Verbündeten machen wenn du dadurch dein Ziel um 50 Prozent schneller erreichen würdest ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 21:16 
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Gute Abend

Wenn ich die vollkommene Verkörperung des Guten wäre, dann wäre ich kein Mensch sondern
ein sehr hoher Erzengel und somit nicht auf dieser Welt inkarniert. Der große unterschied
zwischen uns Menschen und solchen Intelligenzen/Genien ist der, das Wir Menschen eine
vollkommene mikrokosmische Kopie des gesamten Universums sind während diese nennen wir
sie mal Hohe Engeln, nur ein Teilaspekt des Kosmos darstellen. Außerdem wir Menschen haben
einen eigenen Willen während diese "hohe Engeln eventuell hohen Dämonen" nur eine Aufgabe
zu erfühlen haben nach Vorgabe der Göttlichen Vorsehung.
Zitat:
Würdest du dann das Böse zu deinem Verbündeten machen wenn du dadurch dein Ziel um 50
Prozent schneller erreichen würdest ?

Es geht nicht darum sich mit Gut oder Böse zu Verbünden, das wäre ja ein Pakt!, sondern
sowohl das Gute wie das Böse im eigenen Mikrokosmos zu erkennen (Bewusstsein) und
danach diese unter den eigenen Willen zu stellen, also beherrschen, so wie es unserer großer
Vorbild im Makrokosmos (damit meine ich ja die Göttliche Vorsehung) es auch macht, im
Einklang mit den Universalgesetzen allem voran im Bezug zum Gleichgewicht, übrigens diese
Universalgesetzen würden auch von der Vorsehung erschaffen.
Nun ich denke jetzt ist aber gut mit das Gute :mrgreen:

Mit freundlichen Grüßen

Sokar

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Logik und das Gute
BeitragVerfasst: 20. Sep 2018, 14:34 
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Also wenn du sagst man muss das Gut und das Böse dem eigenen Willen unterstellen, dann entnehme ich dem, dass diese beiden Dingen dem Willen dienen sollen bzw dem Willen helfen sollen zu erreichen was man will. Jetzt muss man eigentlich nur einmal darüber nachdenken was man so will und was die verschiedenen Wünsche für Gemeinsamkeiten haben. Ich für meinen Teil gebe auf diese Frage die Antwort, dass der Wille immer etwas gutes anstrebt oder zumindest glaubt etwas gutes anzustreben wobei dieses Gute sich auch auf andere beziehen kann oder aber auch mit einem selbst zu tun hat. Das wollte ich noch gesagt haben und dann meine ich auch, dass wir es dabei belassen sollten, denn einen handfesten Forenstreit möchte ich nach Möglichkeit gerne vermeiden.


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