Wege ins Licht

Das Forum von Wege ins Licht zum Austausch für Suchende und die, die ihren Weg gefunden haben
Aktuelle Zeit: 23. Okt 2018, 19:50

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 61 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 14. Okt 2011, 12:33 
Offline
Magier
Magier
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 9088
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Märchen, Fabeln und Legenden haben ja ihre Wahrheiten und Weisheiten....welche gefallen euch besonders gut und - warum?

Kennt ihr eventuell wertvolle Kurzgeschichten?

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 14. Okt 2011, 16:29 
Offline
Meister
Meister
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 2645
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben
Fast alle Märchen sind höchst interessante Geschichten....wenn man sich mal die Originalfassungen anschaut. Nix lehrreich oder mit Weisheit gespickt. Das sind teilweise einfach derbe Geschichten um die Leute damals zu unterhalten. :mrgreen:

Aber ich denke mal den Äsop sollte jeder im Schrank haben.

_________________
Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 14. Okt 2011, 18:12 
Offline
Meisterin
Meisterin
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 3583
Geschlecht: weiblich
Nein, die Märchen sind keine derben Geschichten - in ihnen steckt viel verborgenes Wissen.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 14. Okt 2011, 20:15 
Offline
Magier
Magier
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 9088
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Sehe ich genau wie Jade ^^ so habt ihr ein paar auf Lager?^^

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 14. Okt 2011, 20:29 
Offline
Meister
Meister
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 2645
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben
Jade hat geschrieben:
Nein, die Märchen sind keine derben Geschichten - in ihnen steckt viel verborgenes Wissen.


Estar hat geschrieben:
Sehe ich genau wie Jade ^^ so habt ihr ein paar auf Lager?^^



Öhm das ist keine Interpretationsfrage....das ist in den meisten Fällen klar nachvollziehbar welches Märchen woher kommt. Aschenputtel ist eine bspw. eine uralte englische Geschichte, wo aus dem Umweg über den französischsprachigen Raum, aus einem Pelzpantöffelchen ein Glaspantöffelchen wird. Aus Fur wird Verre....kann man ja mal machen.Komisch nur dass die Mädchen dem Prinzen das Pantöffelchen zur "Anprobe" angeboten haben und nicht umgekehrt wie wir das kennen. Bei Dornröschen etc. wirds teilweise sogar noch schlimmer. Was wir heute kennen stammt fast alles aus der Zensur der Gebrüder Grimm. Bei 1001 Nacht ist es genau das Gleiche. Es wurde genauso kindgerecht neugefasst und als Märchensammlng herausgegeben, war aber nie so gedacht.

Da steckt also mal wirklich nicht mehr dahinter.

_________________
Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 16. Okt 2011, 02:36 
Estar hat geschrieben:
Märchen, Fabeln und Legenden haben ja ihre Wahrheiten und Weisheiten....welche gefallen euch besonders gut und - warum?

Kennt ihr eventuell wertvolle Kurzgeschichten?


Aesopus und der Esel
Der Esel sprach zu Aesop: "Wenn du wieder ein Geschichtchen von mir ausbringst, so lass mich etwas recht Vernünftiges und Sinnreiches sagen."
"Dich etwas Sinnreiches!" sagte Aesop, "Wie würde sich das schicken? Würde man nicht sprechen, du seist der Sittenlehrer und ich der Esel?"


Gotthold Ephraim Lessing


-... mit anderen Worten,
um diese Un-uhrzeit habe ich Esel nichts
sinn-reiches mehr zu sagen !


/pfeif


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011, 13:11 
Das Pferd
Ein Wolf sagte zu einem Pferde: "Warum bleibst du denn dem Menschen so treu, der dich doch sehr plagt, und suchst nicht lieber die Freiheit?" - "Wer würde mich wohl in der Wildnis gegen dich und deinesgleichen verteidigen", antwortete das philosophische Pferd, "wer mich pflegen, wenn ich krank wäre, wo fände ich solches gutes, nahrhaftes Futter, wo einen warmen Stall? Ich lasse dir gern für das alles, das mir meine Sklaverei verschafft, deine Chimäre von Freiheit. Und selbst die Arbeit, die ich habe, ist sie Unglück?"

Novalis (Georg Philipp Friedrich Freiherr Hardenberg)


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011, 16:32 
Offline
Magier
Magier
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 9088
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Gute Geschichte aber leider zu wahr für die Menschen - gegen die Illusion von Sicherheit lassen die alles mit sich machen

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 18. Okt 2011, 22:47 
Estar hat geschrieben:
Gute Geschichte aber leider zu wahr für die Menschen - gegen die Illusion von Sicherheit lassen die alles mit sich machen


Jau - sehe ike och so;
das Pferd hat sicher vergessen,
wie es als Wildpferd war !


:wink


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 19. Okt 2011, 00:01 
Der Pelikan
Für wohlgeratene Kinder können Eltern nicht zu viel tun. Aber wenn sich ein blöder Vater für einen ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Torheit.
Ein frommer Pelikan, da er seine Jungen schmachten sah, ritzte sich mit scharfem Schnabel die Brust auf und erquickte sie mit seinem Blut. "Ich bewundere deine Zärtlichkeit", rief ihm ein Adler zu, "und bejammere deine Blindheit. Sieh doch, wie manchen nichtswürdigen Kuckuck du unter deinen Jungen mit ausgebrütet hast!"
So war es auch wirklich; denn auch ihm hatte der kalte Kuckuck seine Eier untergeschoben. - Waren es undankbare Kuckucke wert, dass ihr Leben so teuer erkauft wurde?


Gotthold Ephraim Lessing

PS:
...möglicherweise trete ich hier einiges los,
denn es ist eine außerordentliche Fabel !!!


:mrgreen:


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 08:37 
Offline
Meisterin
Meisterin
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 3583
Geschlecht: weiblich
Mein Sohn, der jüngere, müht sich gerade damit ab, den Erlkönig auswendig zu lernen. Gedichte auswendig zu lernen ist nicht seine Lieblingsbeschäftigung.

Ich habe in der Schule auch den Erlkönig durchgenommen.
Für mich ist es so ein unheimliches und todtrauriges Gedicht.

Welcher tiefere Sinn liegt im Gedicht des Erlkönigs?


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 09:22 
Zitat:
Goethes Gedicht enthält wie die meisten Gedichte Leerstellen, die durch Interpretation vom Leser aufgefüllt werden müssen:

Es bleibt unklar, woher der Junge den Begriff „Erlkönig“ kennt und warum diese Figur trotz ihrer anfänglichen Freundlichkeit sofort Angst in ihm auslöst.
Es wird nicht erklärt, warum am Schluss das Erzähltempus vom Präsens zum Präteritum wechselt. In einer weniger dramatisierten Erzählung müssten die Tempora genau umgekehrt benutzt werden: Das zunächst Beschriebene ist vergangen, während der Junge tot bleibt.
Woran „das Kind“ (der Mensch oder die Kindlichkeit des Sohnes?) stirbt bzw. gestorben ist, wird nicht explizit mitgeteilt.

Die meisten Interpretationen des Gedichts gehen von der Nicht-Existenz dessen aus, was der Knabe wahrnimmt. Sie sieht (wie der Vater) den Erlkönig als bloße Ausgeburt von Angst- und Fieberträumen und als Ausdruck der Krankheit des Knaben, die ihn am Schluss des Gedichts tötet.

Eine zweite Gruppe von Interpreten kritisiert die aufklärerische Haltung des Vaters im Gedicht und derjenigen Interpreten, die dessen Sichtweise teilen: Dass von Erlenbrüchen rational nicht nachvollziehbare, naturmagische Energien, auch in Form von Schadenszauber, ausgingen, werde von vielen Menschen seit langer Zeit geglaubt. Daher sei der Hinweis auf Erlen auch kein Übersetzungsfehler (das dänische Wort „ellerkonge“ bedeutet eigentlich „Elfenkönig“, s.o.), sondern von Goethe durchaus beabsichtigt. Möglicherweise verfügten demnach „unbekannte Mächte über Leib und Leben eines wehrlosen Menschen“.[2] Goethe als „einer der Begründer der naturmagischen Ballade“ habe den Erlkönig aus dem Jenseits einen Menschen zu sich rufen lassen, der sich in sein Reich begeben habe.[3]

Da einige Verse, wie „Du liebes Kind, komm geh mit mir!“ oder „Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; / Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt“, an Missbrauchsfälle von Kindern erinnern, neigen einige Interpreten zu der Auffassung, das Gedicht handele von einer Vergewaltigung. Diese Auffassung teilt auch der Soziologe Rüdiger Lautmann, der den „Erlkönig“ nicht als pädophilen Mann, sondern als „Vergewaltiger“ bewertet.[4] Während der 55. Lindauer Psychotherapiewochen 2005 stellte Luise Reddemann die These auf, das Gedicht handele von einem Alptraum eines Opfers sexualisierter Gewalt, das den Täter in zwei Personen zerlege, nämlich in den Vater als „guten Vater“ und den Erlkönig als „bösen Vater“. Dass der Täter in Gestalt des „guten Vaters“ dem Opfer einrede, es bilde sich die Tat nur ein, sei typisch für das Verhalten von Tätern aus dem Nahbereich von Kindern.[5]

Wiederum anderen Interpreten zufolge verkörpert die Figur des Erlkönigs erste unbewusste pubertäre Ahnungen: Er repräsentiere die männliche Natur des Knaben. Diese locke den widerspenstigen Knaben zunächst mit mütterlichen, dann mit erotischen Phantasien in ihr Reich und gewinne schließlich gewaltsam die Oberhand. Durch den nächtlichen Ausflug ins dämonische Leben werde der Knabe seiner Unschuld beraubt und letztlich gezwungen, seine wohlbehütete Kindheit zu verlassen. Sein Tod symbolisiere das unaufhaltsame Ende seiner naiven Integrität und seinen zwangsläufigen Eintritt in die Welt der Erwachsenen. Seine männliche Natur hole den fliehenden Knaben buchstäblich ein. Da helfe kein noch so schneller Galopp des Vaters, der seinen Sohn ins beschützende elterliche Heim zurückholen und so retten wolle. Die Beschwichtigungsversuche und der verzweifelte Kampf des Vaters müssten gegen die natürlichen Triebe des Kindes unterliegen. Der fortschreitenden Zeit und erwachenden Sexualität lasse sich nicht entkommen.


Quelle Wikipedia

Welche der Interpretationen und stimmt weiß ich nicht. Aber Möglich sind alles 3 wenn man vom damaligen Glauben ausgeht.

In Gedichten und Märchen wurden früher Themen angesprochen und erklärt die man sich anders sich anzusprechen getraute. So entwickelte sich eine eigene Symbolik die Bildlich das verkörperte was gemint war.

Der Storch z.b. standt früher für den Mann und über die Geschichte das der Storch die Kinder bringt, wurde Aufklärung betrieben.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 09:51 
Offline
Meister
Meister
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 2645
Highscores: 1
Geschlecht: nicht angegeben
Jade hat geschrieben:
Welcher tiefere Sinn liegt im Gedicht des Erlkönigs?


Ich hab für die erste Interpretation die EinfachIch ausgegraben hat, damals eine glatte 4 bekommen. Balladen hab ich geliebt, wenn ich es auch sonst nicht mit Gedichten hatte. Trotzdem würde ich das heute noch immer so verstehen. Interpreationen zu benoten war das Fieseste auf der ganzen Welt.

Jade hat geschrieben:
Mein Sohn, der jüngere, müht sich gerade damit ab, den Erlkönig auswendig zu lernen. Gedichte auswendig zu lernen ist nicht seine Lieblingsbeschäftigung.


Oh jaaaaa das hab ich auch geliebt.....mir kam das immer so sinnlos vor. Aber das bleibt für immer hängen. Sogar den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck kann ich heute noch.


Jade hat geschrieben:
Ich habe in der Schule auch den Erlkönig durchgenommen.
Für mich ist es so ein unheimliches und todtrauriges Gedicht.


War das nicht eins der wichtigen Merkmale einer Ballade ?
Ich meine die "Brücke am Tay", "Der Knabe im Moor", "Belsazar" usw.....irgendwie gehts immer gruselig und mit Toten zu. :shock:

_________________
Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 10:09 
War die Interpretation vielleicht einfach zu kurz? :D Ich hab erstmal schaneu müssen wie der Erlkönig geht, wir hatten ihn nicht in der Schule durchgenommen. Deswegen hat ich die Wiki rausgegraben.

Es steckt viel dramatik in dem Gedicht. Zum einen eine wage erklärung für den Tod mit dem die Menschen früher zu kämpfen hatten und mehr angst davor hatten wie wir heute. Viele Eltern überlebten einen großen Teil ihrer Kinder, was heute viel seltener passiert aufgrund der modernen Medizin. Die Menschen hatten angst vor Gevatter Tod und versuchten dem ganzen einen Sinn zu geben und da der Tod etwas schlechtes war wurde er entsprechend böse verkörpert.

Aber auch der Glaube an das andere Volk die Feen und Elfen und Kobolde ist darin wieder zu finden, mit ihm wie so oft die verkörperung, wenn sie dich auserkoren haben bist du verloren, da findet sich die Ansicht der Kirche wieder, die ja nachweißich auch schreckensgeschichten in die Welt zu setzen um den Glauben an die Geister und Feen einhalt zu gebieten. Schon weit vorher passierte dies, aber die Geschichten hielten sich wie alle Märchen weit länger.

Die Fenn und Eflen trieben auf einmal nicht mehr nur Schabernack, nein sie wurdne richtig böse in den Geschichten und vor allem für den Menschen. "Pass auf was du tust, ihre Späße sind böse und sie sind zu leicht zu verärgern." hieß es dann.

Vielleicht spiegelt das Gedicht auch einfach dne Kampf eines Vaters wieder gegen die Krankheit seines Sohnes, zu der Zeit wurden viele Menschen noch durch Fieber dahingerafft, vor allem Alte und Kinder. Und der Verlust eines Sohnes war weit schlimmer als der Verlust eines Mädchens. Der Vater glaubt seinem Kind erst nicht, dann reitet er wie der Wind um sein Kind zu retten, gegen den Sturm des Lebens. symbolisch gesehen, kann es aufzeigen, der Sohn wird kränklich, der Vater nimmt es erst nicht so ernst, ach das wird schon wieder mein Sohn, wir machen weiter wie bisher und dann wird die Krankheit so schlimm, das selbst der Vater schon merkt wie der Tod nach seinem Kind greift, er wird panisch versucht alles um seinen Sohn zu retten, aber es ist zu spät, die Krankheit rafft ihn dahin.

@Jade

mir ist es auch imemr schwer gefallen Gedichte auswendig zu lernen, wenn ich sie versuchte als Text zu lernen, was mir geholfen hat, ist, mir eine Melodie auszudenken, die zu dme Text passt und das ganze mehr Musikalisch zu lernen. Jeder Text hat eine eigene Sprachmelodie. Mir ist es daurch leichter gefallen Texte auswenig zu lernen indem ich die Sprachmelodie ausgenutzt habe.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Magische Geschichten
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 10:50 
Offline
Magier
Magier
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 9088
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Ich fand Gedichtinterpretationen immer...unnütz. Was der Dichter damit sagen wollte mweiss ohnehin nur er selber und was jeder drunter versteht ist individuell. Das ist wie in der abstrakten Kunst, du kannst IRGENDWAS hinklatschen und die Experten werden, auch wenn du dir wirklich nichts bei dem Bild gedacht hast, tausend hochgeistige Themen reininterpretieren.

Ich selbst tat mich mit auswendig lernen immer ziemlich leicht, wobei selten was wirklich lange hängen geblieben ist. Die Idee mit der Sprachmelodie indessen ist eine sehr Gute, das ist gescheit^^

Ich selbst würde mal gar nichts reininterpretieren sondern das Gedicht wirken lassen, wenns mich anspricht gut, wenn nicht, lass ichs wieder.

Ich mein wenn die Therapeuten meinen der Erlkönig handle von Kindesmissbrauch dann müsste man entweder davon ausgehen, dass Goethe Kinder missbraucht hat oder als Kind missbraucht wurde...wollen wir das wirklich Wissen?^^

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 61 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Vista theme by HelterSkelter © 2007 ForumImages | Vista images © 2007 Microsoft | software © phpBB®
phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker