Wege ins Licht

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 12:03 
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In meinem Träume-Thread habe ich es ja schon ein wenig
angesprochen.
Nun mache ich es mal öffentlich, dieses unleidige Thema GELD !

Über Gott und die Welt reden alle, niemand über Kohle.
Die Menschen, welche genügend besitzen, für sie ist es sicherlich
kein Thema.

Für mich hat es sich seit meinem 16. Lebensjahr zu einem riesigen
Dämon aufgeblasen, weil wir als Familie schon nichts besaßen.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie meine Mutter mich
zum Kaufmann schickte (sie selbst hat sich nicht getraut !!!),
um die notwendigsten Lebensmittel einzuholen - und anschreiben zu
lassen.
Wie habe ich mich geschämt -könnte ihr Euch das vorstellen- ?
Mein Vater versoff das Gehalt, gab meiner Mutter nur einen kleinen
Teil und wir standen den halben Monat mit einer Stulle Brot mit
Zucker da . . .

Wie ein roter Faden durchzieht mich bis heute diese "Armut" !

Diese Geschichte habe ich erzählt, weil mit den Jahren sich bei
mir die Meinung durchgesetzt hat:
"Geld macht frei" !

Sicherlich spielt in den geistigen Welten dieses unleidige Papier
keine Rolle mehr; aber hier in der grobstofflichen materiellen Welt
sind wir ohne (oder nicht genügend) einfach nicht dazu in der Lage
unser Träume und Ideen zu verwirklichen - sind somit also unfrei.
Befristet eingeschränkt und Krüppel.

Üble Abhängigkeiten von Banken, Vermietern und Arbeitgebern oder
Bittgängen zu Freunden und Verwanden spielen eine nicht unbeträchtliche
Rolle, sich klein und dauerhaft arm zu fühlen.

Redliche Arbeit macht nicht reich, das ist das Resümee meiner
langen vielen Lebensjahre. 40 davon geschuftet wie ein Berber und
was dabei herauskommt ist eine Lachtablette.

Eure Meinung und Erleben interessiert mich zu diesem Thema.

:flowers


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 12:18 
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Geld ist in meinem Leben sicher kein wichtiges Thema.

Ich bin auch in Armut aufgewachsen und habe Bescheidenheit dabei gelernt.
Als ich selbst Geld verdiente habe ich viel gespart und immer darauf geachtet, mein Geld nicht unnütz auszugeben.

Heute bin ich zwar auch meistens vor dem Monatsende mehr oder weniger pleite. Aber irgendwie geht es sich dann doch immer aus, ohne dass wir darunter leiden müssten. Wir haben keine Schulden und das ist schon viel wert.

Ich denke nicht viel über Geld nach und ich wünsche mir auch nicht mehr Geld zu haben. So wie es ist, ist es gut und richtig.

Etwas mehr Geld zu besitzen macht freier, das stimmt. Wenn man aber zu viel Geld hat, macht es wiederum unfrei und man läuft Gefahr ein Sklave des Geldes zu werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 12:26 
Geld ist eine sehr wichtige Sache weil davon viele Dinge Leisten kann welche wieder rum die Lebensfreude steigern. Genauso wie wir das von der Schokolade kennen ist es ungemein hilfreich in bedrückenden Situationen Geld zur Hand zu haben und sich damit einen Wunsch zu erfüllen was die bedrückende Situation aufhellen oder sogar ganz ausgleichen kann und so dazu führt das es einem besser geht, die Stimmung ist eine viel bessere hat man sich in dieser Hinsicht Befriedigung geschafft. Was die Seele auch immer wünscht um glücklich zu sein viele grundlegende Freuden können mit Geld erworben werden, wie Beispielsweiße gutes Essen, angenehme Unterhaltung oder die Befriedigung anderer Gelüste die noch nicht erfüllt wurden.

Wer ohne Geld darsteht ist nicht in der Lage einen bedrückenden Zustand in der Seele einfach damit auszugleichen gut Essen zu gehen und muss sich deshalb andersweitig Befriedigung verschaffen welche den Druck von der Person nehmen soll. Kein Geld zu besitzen und mit einem Mindestmaß ein käuflicher Befriedigung zurecht zu kommen kann sehr erfinderisch machen. Solange die erdachten Methoden funktionieren und man sich gut fühlt ist man Stolz das man mit so wenig zurecht kommt. Sind die seelischen Leiden aber nicht auf diese weiße auszugleichen leidet man ohne eine Möglichkeit sich davon zu befreien. Diesen Zustand versucht man abzuschalten so gut wie möglich und hier kommt auch wieder das Geld ins Spiel das einem an dieser Stelle helfen kann die grundlegenden Wünsche zu befriedigen damit wieder frieden in der Seele einkehrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 13:35 
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Geld ist weder schlecht noch gut - es kommt darauf an wie man es verwendet.
Wer sich von Gier treiben lässt, geizig wird oder Angst um sein Geld hat, für den ist es schlecht, denn er besitzt es nicht - es besitzt ihn.
Wer grosszügig, unbesorgt und moralisch ist, der beherrscht sein Geld und kann davon spirituell wie weltlich profitieren und auch die Welt verbessern. In den Händen eines solchen Menschen ist Geld ein Segen.
Wer es dagegen nur missbraucht um Macht auszuüben und seine Begierden zu stillen (ich meine im übertriebenen Maß) für den ist es ein Fluch

Wer kein Geld hat, der beherrscht es auch nicht und es wäre vermutlich ein Ziel Geld zu erwerben oder zu beweisen, dass man nicht alles dafür tun würde.

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Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 17:12 
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Jade hat geschrieben:
Etwas mehr Geld zu besitzen macht freier, das stimmt. Wenn man aber zu viel Geld hat, macht es wiederum unfrei und man läuft Gefahr ein Sklave des Geldes zu werden.


Ich denke , wahrer geht es kaum. Ich habe schon öfter bemerkt , dass etliche Leute die zu Geld kommen sich gleichzeitig auch verändern. Am häufigsten ist die Verbindung zwischen Geiz und Vermögen. Je mehr diese Leute haben umso weniger sind sie in der Lage etwas abzugeben.

hokusai hat geschrieben:
Redliche Arbeit macht nicht reich, das ist das Resümee meiner
langen vielen Lebensjahre. 40 davon geschuftet wie ein Berber und
was dabei herauskommt ist eine Lachtablette.


Reich machen soll sie ja auch nicht. Natürlich kann man von aussen schlecht beurteilen wie du dein Leben bis hierher angegangen bist oder besser welche Möglichkeiten überhaupt da gewesen wären, aber du berichtet das was viele Leute sagen und auch sicher nicht unrichtig ist. Doch bei vielen (vielleicht auch bei dir ?) kann man rückblicken da sagen: Ja der/die hat geschuftet, aber auch nie ernsthafte Ambitionen gezeigt sich hochzuarbeiten. So wie ein Muli den Fuhrmann nicht vom Bock stösst arbeiten viele strebsam vor sich hin.
Das ist aller Ehren wert, allerdings kommt irgendwann der Punkt wo man sich zur Ruhe setzt und dann geht man automatisch 1 Schritt zurück. Ist man aber in seinem Berufsleben nur 2 Schritte weit gegangen bleibt man bei einem Schritt hängen der dann noch übrigbleibt. Jeder der einen Schritt weiter gegangen ist steht diesen einen Schritt auch später besser da. Das ist oft sehr schade, dass grad die, die wirklich arbeiten können oder wollen oft nicht den Drang haben noch einen und dann noch einen Schritt weiter zu gehen.

Zum anderen bist du reicher als die meisten anderen hier. Du blickst auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück und wenn du es clever anstellst, kannst du da immer noch viel raus machen. So alt muss man erstmal werden :mrgreen: .

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Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 18:08 
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Braen das ist aber kein Konzept, dass allgemein funktionieren kann. Es können sich nicht alle hocharbeiten, selbst wenn jeder die Ambitionen dazu hätte. Wenn alle Chef sind, wer arbeitet dann? Wenn alle studiert haben, wer macht dann die handwerklichen Berufe? Wer pflegt die Alten? Wer produziert Nahrungsmittel?

Das ist kein ganzheitliches Konzept, weil man für jeden, der sich hocharbeitet, zwangsweise 10 andere braucht, die "unten" bleiben. Das Leistung und Vergütung in unserer Gesellschaft häufig in keinerlei Verhältnis zueinander stehen, kommt noch erschwerend hinzu.

Wir sind alle Teile dieser Gesellschaft, alle halten das System am laufen, warum sollten die Einen unverhältnismäßig viel mehr Nutzen daraus ziehen, als die Anderen? Aufwand und Ertrag müssen in einem Verhältnis stehen. Es kann nicht sein, dass jemand mit der Kohle, die er in einer Stunde verdient, die Güter und Dienstleistungen von 100 anderen Leuten, die in diesem Zeitraum auch gearbeitet haben, kaufen kann...

MfG

Schlurps


Zuletzt geändert von Schlurps am 11. Apr 2012, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 18:08 
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Zitat:
Redliche Arbeit macht nicht reich

Heutzutage macht sie nichtmal mehr satt in vielen Berufen, geschweige denn zahlt sie die Rechnungen

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 19:02 
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Schlurps hat geschrieben:
Braen das ist aber kein Konzept, dass allgemein funktionieren kann. Es können sich nicht alle hocharbeiten, selbst wenn jeder die Ambitionen dazu hätte. Wenn alle Chef sind, wer arbeitet dann? Wenn alle studiert haben, wer macht dann die handwerklichen Berufe? Wer pflegt die Alten? Wer produziert Nahrungsmittel?


Das war auch nicht das Konzept was mir vorschwebt oder existiert.
Logischerweise können nicht alle Chef sein. Da leitende Positionen begrenzt sind reguliert sich das von selbst.Qualifikation allein verschafft einem ja nicht so einen Job aber erhöht die Wahrscheinlichkeit so einen zu bekommen. Da kann man natürlich meckern, dass Leistungsdruck doof ist, aber man kann das auch als guten Filter sehen. Nebenbei sichert Qualifikation auch den eigenen Arbeitsplatz selbst wenn man keine Karrieresprünge macht. Ein Studierter hat ja auch nicht automatisch einen gut bezahlten Arbeitsplatz. Ich selber hab auch viel Glück gehabt, ich hätte auch irgendwo in einer Ingenieursbude sitzen können oder als Laborassistent vor mich hindümpeln. Öde Arbeit und nicht grad toll bezahlt.

Schlurps hat geschrieben:
Das Leistung und Vergütung in unserer Gesellschaft häufig in keinerlei Verhältnis zueinander stehen, kommt noch erschwerend hinzu.


Stimmt, allerdings auch in beiden Richtungen.

Schlurps hat geschrieben:
Wir sind alle Teile dieser Gesellschaft, alle halten das System am laufen, warum sollten die Einen unverhältnismäßig viel mehr Nutzen daraus ziehen, als die Anderen? Aufwand und Ertrag müssen in einem Verhältnis stehen. Es kann nicht sein, dass jemand mit der Kohle, die er in einer Stunde verdient, die Güter und Dienstleistungen von 100 anderen Leuten, die in diesem Zeitraum auch gearbeitet haben, kaufen kann...


Das stimmt solange wie alle die gleiche Arbeit machen, mit dem gleichen Aufwand, gleichem Qualifikationsstand und gleicher Verantwortung. Jemand der mehr in seine Qualifikation investiert hat und Entscheidungen mit Tragweite treffen muss, muss auch mehr bekommen als ein Fliessbandarbeiter. Beide sind wichtig, aber es gibt keinen Grund beide gleichwertig zu bezahlen. Denn wo und was unverhältnismässig ist muss man erstmal genauer beleuchten denke ich. Der Zeitraum der geleisteten Arbeit ist in punkto Bezahlung noch der unbedeutstende Punkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 19:09 
Welchen Anreiz gäbe es sich anzustrengen und sich weiterzubilden, wenn keine Belohnung dabei rauskäme? In dem Fall Geld eben mehr Lohn.


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 19:26 
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EinfachIch hat geschrieben:
Welchen Anreiz gäbe es sich anzustrengen und sich weiterzubilden, wenn keine Belohnung dabei rauskäme? In dem Fall Geld eben mehr Lohn.


Zum einen ist es nie verkehrt sich weiterzubilden und zum anderen woher willst du vorher wissen, dass sich das nicht lohnt. Weiterbildung führt ja nicht direkt zur höherer Entlohnung. Aber es eröffnet einem die Möglichkeit andere Chancen wahrzunehmen sobald sie sich bieten, schon allein weil man aus der Masse herausragt. Oft kann man dann auch als Quereinsteiger in andere Bereiche einsteigen. Wenn man nix macht, kommt auf jeden Fall auch nix am Ende raus.
Ich sag ja auch nicht , dass das eine Garantie ist, aber es verbessert die Chancen drastisch. Du gehst ja auch dein Fachabi machen um neue Bereiche zu erschliessen.

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 19:37 
Brean nu hast mich falsch verstanden, mein Beitrag sollte deine Beiträge stützen nicht gegensprechen. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 19:42 
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Oh perdón. Da hab ich gedacht, jetzt will sie dir wieder einen einschenken.....ist schon so ein Reflex geworden. Kannst mal sehen wie rüpelhaft du sonst mit mir umgehst. /pfeif

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 19:55 
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Magier
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Es muss nicht unbedingt mehr Geld rausspringen aber manchmal ist schon der Anreiz wichtigere Arbeit zu machen genug - wenn ich die Wahl hätte Laborassistent oder Leiter zu sein....würd ich den Leiter auch für weniger Geld machen ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 21:04 
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Akolyth
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EinfachIch hat geschrieben:
Welchen Anreiz gäbe es sich anzustrengen und sich weiterzubilden, wenn keine Belohnung dabei rauskäme? In dem Fall Geld eben mehr Lohn.


Das ist imho keine besonders tolle Einstellung. Weiterbilden sollte man sich, um mehr Verantwortung übernehmen zu können, um mehr positiv beeinflussen zu können, um mehr zu wissen, einfach weil es toll ist, gebildet zu sein.

Dank der Einstellung haben wir auch einen ganzen Haufen unqualifizierter Lehrkräfte, ohne didaktische oder soziale Fähigkeiten, die motivierten, sozial eingstellen Lehreren die Plätze wegnehmen, weil wenn ich Lehrer bin, hab ich nen sicheren Arbeitsplatz und verdien toll!!!11einself

Aus meinem Abijahrgang sind 8 von 13 Leuten Lehramt studieren gegangen und zwar genau wegen dieser Begründung, dass ist für Qualität der Schulen natürlich super...

@Braen Im Endeffekt könnten wir über sowas eh erst diskutieren, wenn jeder die gleichen Voraussetzungen hat. Nur weil mir Mama und Papa mein Studium finanzieren, während das für andere Leute nicht geht, oder die aufgrund ihrer sozialen Herkunft nie erst die Möglichkeit hatten, hab ich nicht das Recht auf ein besseres Leben als andere.

Und das sag ich als jemand, der sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen hatte. Ich haber auch schon mit einer Menge Leute in "normalen" Berufen zusammengearbeitet. Im sozialen Bereich vor allem und da gab es eine ganze Menge hartarbeitende Menschen, die für die Gesellschaft 10 mal mehr tun, als irgendein dahergelaufener BWL-Bankenschnösel und trotzdem kaum über die Runden kommen.

Wie gesagt, Qualifikation auf Dauer bringt überhaupt nichts. Sieht man ja daran, dass sich mittlerweile für Berufe, für die früher ein Quali gelangt hat, die Fosler die Köpfe einschlagen. Treiben wir das Mantra der Leistung und Qualifikation halt noch weiter, dann muss ich in ein paar Jahren ein Grundstudium absolviert haben, um Bäcker werden zu können...

MfG

Schlurps


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 Betreff des Beitrags: Re: GELD
BeitragVerfasst: 11. Apr 2012, 22:19 
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Schlurps hat geschrieben:
@Braen Im Endeffekt könnten wir über sowas eh erst diskutieren, wenn jeder die gleichen Voraussetzungen hat. Nur weil mir Mama und Papa mein Studium finanzieren, während das für andere Leute nicht geht, oder die aufgrund ihrer sozialen Herkunft nie erst die Möglichkeit hatten, hab ich nicht das Recht auf ein besseres Leben als andere.


Ich glaub wir haben uns etwas missverstanden. Selbstverständlich wäre allein eine erworbene Qualifikation kein Grund mehr Geld zu verdienen (das ist für mich noch lange nicht "ein besseres Leben" aber ich glaub ich weiss wie du das meinst).
Wenn die Qualifikation dich auf eine leitende Position oder ähnliches bringt, hast du allerdings die bessere Bezahlung verdient.
Selbst jemand der nicht die sozialen Voraussetzung mitbringt und eine Lehre als Handwerker beginnt....na sagen wir mal Lackierer....kann er trotzdem seinen Meistertitel machen. Wenn er dann in einem Unternehmen auf dem Meisterposten arbeitet steht ihm schlichtweg mehr Geld zu. Ich kann nicht einsehen, warum das nicht so sein sollte. Das wäre das einfachste Beispiel...wenn er nach der 8 Klasse die Schule schmeisst und lieber Hilfskeule auf dem Bau sein will, gibts auch keine Kohlen.

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