Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 19:35 
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Akolythin
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Energeia hat geschrieben:
Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Ein System das ich kombinieren würde ist Astrologie und Der Lebensbaum

und die Astrologie lässt sich ja (auch) sehr gut mit der großen Arkana kombinieren (siehe auch Kroatxl weiter oben), so dass sich hier zwischen Lebensbaum, Astrologie und Tarot sehr schöne Parallelen zeigen.


Eben!! Danke..

Das ist eine grundlegende Überlegung in der Wissenschaft.

wenn A = B und C= B, dann muss A = C sein. Wenn das nicht ist, ist etwas falsch. Und da es in vielen Bereichen der Magie um überliefertes archetypisches
Wissen geht, muss man sie einfach kombiniert betrachten.

Und da ist auch eine der herausragenden Arbeiten von Crowley in Bezug auf sein
Tarot. Die Karten sind voll mit den unterschiedlichsten Symbolen aus allen Modellen.Die alle in einem direkten Bezug zur Aussage der Karte stehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 19:47 
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Kroatxl hat geschrieben:
Und in Anbetracht der Kether Malkuth Diskussion mag NostraMiZi vielleicht mal etwas über Tipharet schreiben und der entsprechenden Tarotkarte. Denn das
Kether oder Malkuth das primäre Ziel eines Magiers ist, sehe ich nicht so;)


Das wird eine längere Geschichte, wobei mir dafür etwas die Zeit fehlt, zumal ich in der Betrachtung der kabbalistischen Zahlen noch darauf komme.

Nur in groben Worten gesagt:

Aziloth, die Welt des Überirdischen, liegt im Spannungsbogen von Binah, Chockmah und Kether, wobei Daat Aziluth und Briah miteinander verbindet.
Die Welt des Überirdischen darf man sich, aus meiner Sicht, nicht fertig, statisch vorstellen - auch diese Welt ist in fortwährender Entwicklung begriffen.
Weshalb auch das Ende des Inkarnationsweges der eigentliche Anfang ist, der Weg der Wiedergeburt ist nur eine Art "Ausbildungsweg".
Vergleichbar mit einem Fahrschüler - das Bestehen der Fahrprüfung bedeutet noch nicht, auch ein guter Autofahrer zu sein. Es verweist nur darauf, das wir nun in der Lage sind ein Fahrzeug so zu beherrschen, das wir keine Gefahr für andere und uns selbst sind (sein sollten).
Deshalb ist Malkuth schon mal nicht das Ziel des spirituellen Weges, sondern der "automatische" Startpunkt nach der Geburt in die materielle Welt.
Und Kether ist eine, bis dato, unvorstellbare Dimension. Die zu erreichen eine Zeitspanne erfordert, die uns unvorstellbar ist und dann, sollten wir dies je erreichen, niemand weiß, was wir dann sein werden.
Und ob es, wenn wir vollendet sind und in die Inneren Welten zurückkehren, überhaupt noch eine Rolle spielt, welchen Weg wir dorthin gegangen sind, sei dahingestellt. ;)

Die Tarotkarten in Atziluth sind, in dem System was ich benutze, der Magier, der Narr und die Herrscherin.
Die Hohepriesterin verbindet die Welt von Atziluth mit der Welt von Briah.
Von daher ist sie, aus meiner Sicht, vergleichbar mit unserem Adonai, der als Durchgangsgefäß der göttlichen Kräfte dient.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 19:59 
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NostraMiZi hat geschrieben:
Kroatxl hat geschrieben:

Weshalb auch das Ende des Inkarnationsweges der eigentliche Anfang ist, der Weg der Wiedergeburt ist nur eine Art "Ausbildungsweg".
Vergleichbar mit einem Fahrschüler - das Bestehen der Fahrprüfung bedeutet noch nicht, auch ein guter Autofahrer zu sein. Es verweist nur darauf, das wir nun in der Lage sind ein Fahrzeug so zu beherrschen, das wir keine Gefahr für andere und uns selbst sind (sein sollten).


Deswegen legt der Freimaurer im 33 Grad sein Meistergewand ab und wird wieder zum Lehrling.

Es gibt Systeme in denen der Vollendete Magier durch Tipharet ( Harmonie/Ausgleich) symbolisiert wird. Anderswo wird er Adam Kadmon genannt.
Ab da geht es über/durch 11 nach Kether, wenn man es so sagen mag.

Nicht unbedingt mein System, aber den Magier mit 6 zu kombinieren finde ich sympatisch ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 20:32 
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In Anbetracht der Tatsache das Sie nicht wissen wie ich schreibe , wenn ich aufgeregt bin oder eben auch, weil ich ja "Neuer" bin, kann ich mich auch gerne aus dem Thema etwas zurück ziehen.Und auch wenn ich keinen Grund sehe mich zu entschuldigen, kann es nicht schade zu erwähnen, das ich im
Berufsalltag häufig mit Institutionen kommuniziere, bei denen es besser ist , nicht allzu viel Platz für Diskussion zu lassen ;) Deswegen schreibe ich auch eher selten selber, setze nur den Rahmen und überlasse anderen das ausformulieren, um solchen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen.Ich kann Ihnen aber versprechen, das mir nicht das Geringste daran gelegen ist, andere von meiner Meinung zu überzeugen,da ich aus Erfahrung weiß, dass diese eher "erschlagend" wirken kann.
In diesem Sinne wünsche ich eine weitestgehend friedliche und schöpferische Diskussion.

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Zuletzt geändert von Kroatxl am 28. Okt 2010, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 20:33 
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Ich finde auch, wozu beschäftigt man sich lange Zeit mit der Großen Arkana und dem Lebensbaum der Kabbalah, nur um theoretisch Selbsterkenntnis zu erlangen? Nur deswegen????

Was bringt das alles, wenn man nicht fähig ist, das im täglichen Alltagsleben unter den Menschen umzusetzen, indem man liebevoll mit ihnen umgeht? Sollten solch große Wege nicht auch merkbare Spuren im Charakter hinterlassen und ihn veredeln?

Für mich muss das alles auch praktische Auswirkungen im Leben haben, ansonsten ist es wie vom Winde verweht,.......


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 20:47 
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Jade hat geschrieben:
Ich finde auch, wozu beschäftigt man sich lange Zeit mit der Großen Arkana und dem Lebensbaum der Kabbalah, nur um theoretisch Selbsterkenntnis zu erlangen? Nur deswegen????

Was bringt das alles, wenn man nicht fähig ist, das im täglichen Alltagsleben unter den Menschen umzusetzen, indem man liebevoll mit ihnen umgeht? Sollten solch große Wege nicht auch merkbare Spuren im Charakter hinterlassen und ihn veredeln?

Für mich muss das alles auch praktische Auswirkungen im Leben haben, ansonsten ist es wie vom Winde verweht,.......


also ich hatte weiter oben nicht von einer "theoretischen" Disskusion gesprochen. Es geht hier im Thread um allgemeines Verstehen. Und ohne Verstehen gibt es auch keine Umsetzung im täglichen Alltagsleben, weil es dann nichts umzusetzen gäbe. Verstehen bezieht sich auf Alltag und auf Symbole: sowohl als auch.
Ob man dies hier "nur" theoretisch versteht oder ob man hierzu immer auch den Bezug zum Alltag mitvollzieht, das liegt an jedem Schreiber selbst. Wenn ein Mensch sich schon Jahre mit der großen Arkana in Hinsicht auf sein Leben - oder das Leben anderer - etc. auseinandersetzt, dann hat die KArte auch hier im Thread für diese Person einen ganz anderen, lebenspraktischen Sinn.
Zusammenhänge zu verstehen und Umsetzung im Alltag stehen in einem VErhältnis - ohne das eine tiefergehend zu vollziehen ist das andere nicht möglich.
Im Raja-Yoga richtet man seine Aufmerksamkeit bei den Asanas und Chakren z.B. nicht nur auf den Solar-Plexus, der für die Willensverwirklichung und Manifestation im Alltag steht, sondern immer auch auf das Dritte Auge. Beides geht Hand in Hand. Und wer dies erfährt und lebt, liest diesen Satz nicht nur theoretisch.

LG,
E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Große Arkana und der Lebensbaum
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 21:13 
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Die Kabbala ist als mystischer Pfad eine Kombination aus Verstehen/Wissen/Lernen und der praktischen Arbeit.

Was folgendes Bild verdeutlicht:


Bild


Nur wer die Wege meistert, durchschreitet die großen Tore.
Die Wege zu meistern aber heißt, mit ihnen zu verschmelzen.
Wer dies schafft, der verändert sich nachhaltig.

Die Selbsterkenntnis, so sie zur Arbeit an sich selbst führt und somit zu innerer Wandlung, ist eine der Voraussetzungen um eingelassen zu werden.
Dies ist eine der ersten erforderlichen Handlungen und Prüfungen, mit der sich die "erwachte" Seele konfrontiert sieht.

Spirituelle Arbeit ist immer eine Verbindung zwischen Erkenntnis (Theorie) und den daraus resultieren, praktischen Arbeiten und Anwendungen (Praxis), sowie neuen Fragen, Prüfungen und Herausforderungen.
Reine Theorie und Arbeit ohne Erkenntnisse dagegen führen zu Nichts.

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