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 Betreff des Beitrags: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 05:12 
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Buddhistische Hassprediger hetzen gegen Muslime

Zitat:
Immer wieder kommt es in dem südostasiatischen Land zu Übergriffen gegen die muslimische Minderheit. Die Behörden sehen meist tatenlos zu, berichtet der katholische Erzbischof der Diözese Yangon, Charles Maung Bo.

Wien. „In Burma kann die angespannte Situation zwischen Muslimen und Buddhisten jederzeit wieder explodieren“, beschreibt der Erzbischof der Diözese Yangon, Charles Maung Bo, die Situation zwischen den beiden religiösen Gruppen in seiner Heimat Burma (Birma, Myanmar).

Es gebe „buddhistische Hassprediger“, die die mehrheitlich buddhistische Bevölkerung des südostasiatischen Landes aufstacheln und die antimuslimische Stimmung anheizen würden. In den Dörfern verbreiteten sie ihre Propaganda über Lautsprecher – somit könne man sich den Hassbotschaften nicht entziehen.

http://diepresse.com/home/panorama/welt ... e_panorama

Es gibt buddhistische Hassprediger? Ich bin gerade etwas irritiert, weil ich davon noch nie gehört habe. Ich dachte immer alle Buddhisten wären ganz friedlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 07:54 
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Es wäre auch absolut gegen ihren Ursprungsglauben, aber anhand anderer Religionen wissen wir, wie ernst die Menschen das nehmen...Den sonst gäbe es gar keine Glaubenskriege.

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 08:45 
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Krieg und Kapitalismus ist auch gegen den christlichen Urtsprungsglauben. Würde man das Christentum ernst nehmen hätten wir einen demokratischen Kommunismus ohne Militär...

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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 09:40 
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Ich denke mir immer, Gläubige die kriegerisch unterwegs sind,.... die haben ihren Glauben nicht richtig verstanden oder sind nicht fähig ihn zu leben. Das sind dann eigentlich gar keine richtigen Gläubigen, egal um welche Religion es geht.

Ein demokratischer Kommunismus ohne Militär und ohne diese Bespitzelungen,.... wäre vielleicht gar nicht so schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 10:00 
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Wobei das so nicht stimmt. Die muslimische Glaubensbewegung ist ja zurecht kriegerisch, nur gegen die Falschen. Laut Koran ist der Moslem ein Krieger Gottes und dazu verpflichtet, Ungläubige zu bekämpfen, kann die Suren dazu gern raussuchen.

Das Problem ist nur, dass Juden und Christen zum Feind gemacht werden, dabei sind laut Koran Juden und Christen Brüdervölker und es ist ebenso die heilige Pflicht des Muslimen, Christen und Juden zu beschützen.

Würden die Muslime einen Krieg gegen Hindus, Buddhisten oder andere Religionen anfangen wäre das mit dem Glauben konform. Und auch andere Glaubensrichtungen sind Gewalt keinesweges abgeneigt. Sehen wir uns den römisch / griechischen Glauben an oder den germanischen Glauben - auch da wären Krieg und Blutvergiessen durchaus akzeptabel.

Der Witz ist, dass in der Moderne gerade die Christen und Buddhisten die gewaltbereitsten und kriegerischsten Leute sind, obwohl die einen Nächstenliebe und Friede predigen und die Anderen Gewaltlosigkeit und Pazifismus. Friedlich dagegen sind die alten Religionen obwohl gerade die ja vom religiösen Standpunkt aus, Krieg keinesweges abgeneigt sind.

Muslime sind da schwer einzuordnen - die Staaten sind weeeiiiiiit friedlicher als die Christlichen. Und Extremisten gitbs immer. Jedenfalls scheinen alle Religionen irgendwie das Gegenteil von dem zu praktizieren, was in ihrer Lehre steht

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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 10:34 
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Ich verstehe es so, dass man die Heiligen Schriften nicht wörtlich nehmen kann. Sehr Vieles ist verschlüsselt und man versteht es, je nachdem, wie weit man selbst entwickelt ist.

Z.B. im Koran das "Ungläubige bekämpfen" hat eine ganz andere Bedeutung, nämlich die, dass wir unsere eigenen Charakterschwächen in uns bekämpfen sollen.

Der Koran ist überhaupt sehr schwierig zu lesen. Den muss man erst mal Jahre lang studieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 11:15 
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Interpretieren kann man immer, und alles mehrschichtig lesen, das ist kein Problem. Man kann in einem Spidermancomic hochspirituelle Lehren finden und in harry Potter Zukunftsvorhersagen von Nostradamus.

Aber das ist das Problem - beim interpretieren geht ganz schnell der eigentliche Inhalt verloren. Die terroristen sagen ja auch nicht, sie sind gegen den Koran. Die sagen im zweifelsfalle vermutlich, dass die Christen ja gar keine Christen im Sinne des Koran mehr sind, weil sie ihre Religion verraten und damit Ungläubige und damit bekämpft werden müssen.

Mohammed war kein Pazifist - er war ein Eroberer, ein Kriegsherr und ein Massenmörder. Ergo war seine Auslegung des Judentumes sehr kriegerisch - und daraus entstand dann der muslimische Glaube. Da spirituelle Sachen rauslesen wie, den eigenen inneren Feind bekämpfen, halte ich für eine gut gemeinte aber falsche Interpretation - zumal wie soll man das mit "beschütze Juden und Christen" vereinbaren - dass man die erziehen und deren spirituelles Wachstum übernehmen muss?

Wenn man ein Werk ansehen will sollte man zuerst den maßgeblichen Autor ansehen. Das neue Testament ist ein sehr friedliebendes, altruistisches Werk eines Mannes, der Macht und Geld aufgegeben hat und Unterwerfung unter eine Besatzermacht forderte um sein Volk zu schützen. Die Religion ist daher pazifistisch, kommunistisch und unterwürfig.

Das alte Testament wurde mehrheilich von / über Menschen geschrieben die sehr mächtig und gut gestellt waren, Leute die durch Rebellion an die Macht kamen. Das AT ist also eher ein Werk das den inneren Kampf zwischen Auflehnen und, wenn man selber dran ist, Aufstand zu bschreiben. David entthront erst einen Tyrannen nur um dann selber einer zu werden. Moses führt sein Volk aus der Herrschaft des Pharao in seine eigene.

Der Koran stammt von einem Menschen, der Macht und Geld wollte und als Mittel dazu den Krieg und Eroberung wählte. Ich denke ein Vorzeigemoslem wäre Saladin, der durch Krieg erst die muslimischen Völker einte indem er alle die gegen ihn waren militärisch vernichtet hat, wie Mohammed Jahrhunderte davor, und dann blutigen Krieg gegen die kreuzritter führte, dabei aber Gastfreunschaft und Respekt hoch achtete und sich nicht zu Schade war, dem Anführer der Kreuzritter Ärzte und Nahrung zu schicken, als dieser an Hunger und krankheit zu sterben drohte. Der erbarmunsglos Bevölkerungen die sich ihm widersetzten abschlachten liess, aber jene, die sich ergaben, in Freiheit abziehen liess.

Vorzeigechristen dagegen fallen mir seit Jesus keine mehr ein ^^ Bei Buddhisten kenn ich zu wenige.

Aber der Buddhismus stammt von einem Mann, der alles hatte was man sich wünschen kann und es zu Gunsten spirituellen Fortschrittes alles aufgab. Der Buddhismus ist also als Besitzverachtende Lehre zu betrachten, die Armut und Pazifismus predigt.
Obwohl man, wenn man sucht, auch buddhistische Werke kriegerisch auslegen kann.

So wie bei der Bibel - wir sind uns hier ja recht einig, dass das NT von Jesus sehr altruistisch, friedliebend und kommunistisch ist. TROTZDEM legen es sehr viele Christen, oder eher die meisten, als kriegerisch aus und rechtfertigen damit die abscheulichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. So viel zum Thema Interpretation...denn das was die Kirche in die Bibel reininterpretiert hat Jesus garantiert anders gemeint ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Buddhistische Hassprediger
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 20:45 
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Estar hat geschrieben:
Laut Koran ist der Moslem ein Krieger Gottes und dazu verpflichtet, Ungläubige zu bekämpfen, kann die Suren dazu gern raussuchen.


Eigentlich sollen sie die Ungläubigen belehren und wenn die Ungläubigen nicht hören wollen, sollen sie einen Bogen um sie machen. Erst wenn Ungläubige den Gläubigen angreifen sollen sie bekämpft werden.

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Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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