Wege ins Licht

Das Forum von Wege ins Licht zum Austausch für Suchende und die, die ihren Weg gefunden haben
Aktuelle Zeit: 20. Jul 2018, 00:41

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 104 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 14:31 
Offline
Magier
Magier
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 9087
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Zitat:
Versuche es jetzt aus der Sicht der Magie zu sehen, doch manchmal frage ich mich halt immernoch, könnte es sein, dass es Gottes Antwort auf die Gebete war?

Warum schliesst das eine das andere aus? ^^

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 15:42 
Offline
Novizin
Novizin
Benutzeravatar

Registriert: 02.2012
Beiträge: 169
Geschlecht: weiblich
Was, glaubst du denn, könnte man hier missverstehen, EinfachIch?




...Ich sage nicht, dass das eine das andere ausschliesst, ich versuche das Ganze lediglich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, bzw. die Gründe für diese Ereignisse anders zu definieren.

Es war ja nicht so, dass ich nach den Erlebnissen auf einmal den Wunsch nicht mehr verspürte, Frauen anzuschauen. Ich habs mir krampfhaft verboten und fühlte schliesslich einfach gar nichts mehr, ausser Trauer, Angst und Verzweiflung, eine ganze Zeit lang. Daher waren diese Erlebnisse aus christlicher Sicht für mich alles andere als heilsbringend.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 15:51 
Esk ann bedeuten das sie fest der ansicht sind das es teuflisch ist oder auch keinesfalls, der Satz ist sehr Doppeldeutig.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 15:53 
Offline
Novizin
Novizin
Benutzeravatar

Registriert: 02.2012
Beiträge: 169
Geschlecht: weiblich
Er wollte nicht über die Homosexualität diskutieren, weil für ihn klar ist, dass es teuflisch und somit grundfalsch ist. Das ist seine Sicht der Dinge.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 15:58 
Wenn dir diese Ansicht schadet und dich von deinem wahren Selbst trennt dann brauchst du dir doch keine weiteren Gedanken darüber zu machen.

Werd dir klar was du willst und nicht was andere wollen.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 20:17 
Offline
Novizin
Novizin
Benutzeravatar

Registriert: 02.2012
Beiträge: 169
Geschlecht: weiblich
Das ist bestimmt etwas, was ich noch lernen muss.. Ich bin von Unterwürfigkeit bis zur Rebellion gegangen, indem ich nur drauf schaute, was andere wollten oder nicht wollten..

Es gilt hier die Mitte zu finden..

Weisst du, ich glaub, so im Nachhinein, dass das alles so sein sollte wies war.. Durch die Erfahrungen durfte ich wissen dass es garantiert mehr gibt als die Materie.. Als Kind wusste ich das, aber ich bin davon abgekommen. Hier in meinen Beiträgen schwingt gerade sehr viel Frust mit, aber im Grunde bin ich Gott auch dankbar für die Erfahrungen in der Gemeinde. Dass es mich aber dann in solche grossen Konflikte gebracht hat, führte ja dazu, dass ich weitersuchte und von der Hermetik erfuhr. Ohne das alles wäre das ja nie geschehen und nun darf ich hier meine letzten Gewissensbisse loswerden, der Thread tut mir sehr gut,

danke für eure Antworten, auch die, die mir auf den ersten Blick nicht so geholfen haben, sie haben es doch auf ihre Art, weil ich jetzt merke dass ich, wenn ich sie lese, aus einer anderen, für mich klareren Perspektive betrachte, daran kann ich auch einen Fortschritt erkennen.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 20:22 
/heart Alles gute und viel Erfolg dabei. Ich weiß es ist kein leichter Weg und vieles was man für sich selbst klären muss. Du packst das.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 20:30 
Offline
Akolyth
Akolyth
Benutzeravatar

Registriert: 05.2011
Beiträge: 301
Geschlecht: nicht angegeben
EinfachIch hat geschrieben:
Im Großen und ganzen gebe ich dir recht, allerdings würde ich weniger der Bibel die Schuld geben, sondern mehr der Menschen die solche Meinungen bilden, sie stützen sich auf die Bibel aber ob Das Buch wirklich auf diese Weise gedacht war.

Was die Katholische Kirche angeht, braucht man nur die Bergpredigt lesen und schon merkt man das sie in allen Punkten gegen das was in der Bibel tatsächlich steht verstoßen haben.


Natürlich ist die Bibel das Problem. Da kommt vor 2000 Jahren ein Mann, reist herum, erzählt Geschichten, teilt seine Weisheit und das ganze wird mündlich Jahrzehnte nach seinem Tod niedergeschrieben. Vom Aramäischen ins Lateinische und schließlich in alle anderen Sprachen. Hast du schon mal stille Post gespielt? Davon, was der Vatikan in seinen Panzerschränken noch alles versteckt, ganz zu schweigen.

Die Bibel und die Kirche haben mit Jesus Christus überhaupt nichts zu tun. Die haben ihn nur benutzt um mehr Macht zu erlangen. Und seit dem rennen Unmengen an Schäfchen ohne jede Kritik den unfehlbaren Gesandten Gottes nach.

Wie hat Gandhi so schön gesagt: Ich mag euren Christus. Ich mag nur eure Christen nicht.
Eure Christen sind ganz anders als euer Christus.

Alles was die können ist auf andere eindreschen, verteufeln und sich selbst erhöhen. Da lob ich mir anständige spirituelle Richtungen, wie Bardon schon immer sagte: Man soll immer zuerst vor seiner eigenen Türe kehren.


MfG

Schlurps


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 20:42 
Ich gebe dir im großen und ganzen schon recht. Aber in der Bibel steht im prinzip auch nichts anderes wie "kehre erst vor deienr Tür" mit der Aussage "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein."

Ich bin wirklich nicht Bibelfest, kenne nur vereinzelte Teile und alles kann ich so auch nicht annehmen, weshalb ich mich nie als Christ bezeichnen würde. entweder ganz oder gar nicht, aber Magie ist lange nicht der einzige Weg und gerade auch die hermetik biete viele Problematiken und Risiken. Ich erlebe z.b. auch oft bei hermetikern eine enorme Arroganz, auch nicht im Sinne der Charakterveredelung. Es hat alles seine tücken.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 23:45 
Offline
Magier
Magier
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 9087
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Alles hat einen Sinn und das Negative ist ein guter Lehrmeister denn durch schlechte Erfahrungen lernen wir viel.

Auch ich bin dankbar für meine Erfahrungen denn ohne sie wäre ich nicht wer ich bin. Sie sind Chancen.

Unterwürfigkeit und Rebellion indessen sind 2 Extreme und beide nützlich je nach Situation und Gesellschaft. Rebelliere gegen das was Unrecht ist, und Diene dem was Gut ist. Unterwirf dich dort wo es angebracht ist und kämpfe da wo es sein muss.

@ Schlurps: Die Bibel ist kein Fehlerloses Werk aber eine gute Richtschnur zur mystischen Entwicklung - ichs age immer es ist nicht wichtig WER etwas sagt sondern WAS gesagt wird. Und egal woher die Bibel letztlich kommt sie kann sehr hilfreich sein und inspirieren. Auch wenn man die Kirche nicht mag

@ EinfachIch - schwarze Schafe gibt es überall ^^ Ja Hermetiker sind oft arrogant und ihren Gefahren ausgesetzt aber nicht jeder ist für den Weg geeignet und wer gut vorankommt lässt das auch wieder hinter sich denn auchd er Hermetiker ist ja - oder eher soll werden - ein Diener der Schöpfung

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 12. Mär 2012, 23:50 
Offline
Wissender
Wissender
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 33
Geschlecht: männlich
@Estar: Super Antworten, wie gewohnt...
@ EinfachIch: Vielen Dank für dein Lob gestern. Gut, dass auch du so schnell und so gut auf die versteckten und offenen Angriffe von Elias reagiert hast. Es war wichtig, gleich was dagegen zu setzen, bevor Octo und andere, die vielleicht mitlesen und ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wieder neu verunsichert werden.
@ Schlurps: Tolle Statements... und ich finde es sehr gut, dass du immer wieder diesen lockeren Ton reinbringst ... gerade ein solches Thema kann es gut vertragen, weil dadurch signalisiert wird: Nun bleibt mal auf dem Boden...

Schlurps hat geschrieben:
Wie hat Gandhi so schön gesagt: Ich mag euren Christus. Ich mag nur eure Christen nicht.
Eure Christen sind ganz anders als euer Christus.


Gandhi hat sehr viel von Jesus gehalten und wollte während seines Studiums eine Zeit lang sogar Christ werden. Soviel ich weiß, hat dazu beigetragen, dass er es nicht wurde, dass er mal aus einer christlichen Kirche rausgeworfen und in eine andere geschickt worden ist, weil er keine weiße Hautfarbe hatte. Naja, das sagt alles...

octo hat geschrieben:
Mich verunsichert nur noch, dass ich auf die vielen Gebete folgend (auch meine eigenen), Dinge erlebt habe, von denen man normalerweise im Rahmen christlicher Erweckungen spricht. Ich hatte wirklich intensive Erfahrungen gemacht, zB. ging durch meine Brust einmal ein unfassbar intensives Gefühl der Liebe und Freude, das ich so garnicht beschreiben kann. Es war ein Gefühl, welches ich garnicht mehr als normal menschlich bezeichnen könnte. Ich weiss nicht ob es Ekstase war. Ein Trancezustand. Versuche es jetzt aus der Sicht der Magie zu sehen, doch manchmal frage ich mich halt immernoch, könnte es sein, dass es Gottes Antwort auf die Gebete war? Und da ich ja so oft um Verzeihung gebeten hatte..... Und im Grunde die Wahl hätte, mich immernoch für ein normales christliches Lebensmodell (Ehe mit einem Mann und Kinder) zu entscheiden..


Also, ich nehme an, dass dahinter schon eine echte Gotteserfahrung steckt. Jetzt kommt es aber darauf an, wie sie zustande kam und wie sie zu deuten ist. Du schreibst, du fühltest dich eigentlich schon immer mit Gott verbunden und ihm nahe, auch, bevor du zu dieser Gemeinde kamst. Damals allerdings noch nicht mit Schuldgefühlen (was übrigens eindeutig gegen Elias' Aussage spricht, dass dein innerer "Gewissenskompass" dir gezeigt hätte, was "unrecht" sei. Es ist doch offensichtlich, dass diese Schuldgefühle von der Gemeinde kommen und nicht von deiner inneren Stimme. Du hast sie höchstens in dein Inneres übernommen, aber das wäre ja etwas total anderes).

Jedenfalls, du hattest bereits vorher die Nähe Gottes verspürt und für wahr gehalten. eigentlich logisch, wenn man davon ausgeht, dass es Gott gibt und du eben die "Begabung" hast, dies auch intensiv zu erfahren (diese Begabung haben viele, unter anderen auch ich selbst - allerdings gibt es noch wesentlich mehr, die diese Begabung nicht haben - und meistens auch nicht haben wollen - deshalb gilt sie manchen als unwirklich, aber das heißt noch nichts).

Jetzt stell dir mal vor, dass in einer ziemlich gefühlsintensiven Zeit andere und du dich im Gebet ganz stark an Gott wenden. Du bringst dein ganzes Leben vor ihn hin, "bereust" sogar Dinge, die mit ganz heftigen Emotionen und Erinnerungen verbunden sind, wie es die Liebe und der ganze zwischenmenschliche Bereich nun mal ist... Dass Gott auf der anderen Seite nicht "kalt" bleibt, ist doch eigentlich klar. Entweder, weil er immer und zu jeder Zeit so intensiv auf dich (wie auf jeden Menschen) einwirkt, aber wir es nur in einem solchen Moment der totalen Offenheit wahrnehmen können, oder, weil er noch mal eine Stufe "zugelegt" und sich dir direkt zugewendet hat (ich nehme mal an, beides trifft zu). Gott spürte, dass du ein Zeichen seiner Liebe und seines Wohlwollens brauchst, und du bekamst es.

Es ist nur die Frage, ob das mit einer bestimmten Aussage verbunden ist, wie: "Ändere dein Leben!" oder so was. Es mag dir nahe liegen, weil du in diesem Moment genau an das gedacht hast. Das glaube ich aber zunächst mal nicht. Ich denke, wenn dir diese Zeichen persönlich geschenkt werden, dann sind sie auch persönlich für dich gemeint, als Zuspruch, dass Gott mit dir, bei dir und für dich ist.

Jetzt überleg dir aber mal die andere Alternative: Wenn dir Gott zwischendurch diese Zeichen seiner Nähe nicht gegeben hätte, sondern gewartet hätte, bis du selbst es merkst, dass diese Gemeinde nicht gut für dich ist und du dich von ihr trennst - wieviel mehr hättest du zu leiden gehabt? Es wird dir eingeredet, du sollst dich verbiegen und Wesentliches von dir verdrängen, du versuchst es, bis es nicht mehr geht, irgendwann merkst du es... oder vielleicht auch nicht, lässt dich immer mehr beeinflussen... und das Zeichen Gottes wäre erst DANN, am Ende, gekommen (als Signal: Jetzt hast du es richtig gemacht), dann wäre es vielleicht zu spät gewesen. Vielleicht wäre es zur Trennung von der Gemeinde nämlich nie gekommen, wenn du nicht die Kraft aus der Gewissheit der Nähe Gottes gehabt hättest.

Wollte Gott, dass du in diese Gemeinde gehst? Wollte er, dass du dich von ihr wieder trennst? Wie du schreibst: Um dir den Weg zur Weiterentwicklung zu zeigen, schon. Aber ansonsten gilt: Gott will vor allem, dass du du selbst bist. Er hat dich so ins Leben gerufen, wie du bist. Warum sollte es in seinem Interesse liegen, dass du dich erst mal veränderst? Veränderung: ja, aber im Sinne von: Weiter- und Höherentwicklung, Gottähnlichkeit erlangen. Aber das ist doch was komplett anderes...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 00:05 
Offline
Akolyth
Akolyth
Benutzeravatar

Registriert: 05.2011
Beiträge: 301
Geschlecht: nicht angegeben
Estar hat geschrieben:
@ Schlurps: Die Bibel ist kein Fehlerloses Werk aber eine gute Richtschnur zur mystischen Entwicklung - ichs age immer es ist nicht wichtig WER etwas sagt sondern WAS gesagt wird. Und egal woher die Bibel letztlich kommt sie kann sehr hilfreich sein und inspirieren. Auch wenn man die Kirche nicht mag


Die Bibel scheint jedenfalls genug Interpretationsspielraum zu lassen, um Schwulenhass, Kreuzzüge, Inquisition, Ablassbriefe, Hexenverbrennungen usw zu rechtfertigen. Wenn es tatsächlich als mystischer Leitfaden taugt, scheint es für die meisten Menschen wohl schlicht zu schwierig zu sein. Auch weil sie offenbar keinerlei Anpassung an die heutige Zeit erlaubt. Sex nur zum Zweck der Fortpflanzung, mag ja in der damaligen Zeit einfach aus kulturellen Gründen was ganz normales und nachvollziehbares gewesen sein, aber wenn das dann dazu führt, dass der Papst heute seine Gläubigen im AIDS geplagten Afrika auffordert, keine Kondome zu benutzen, kann ich mir nur noch an den Kopf fassen.

Ich selbst lege auch mehr Wert auf Inhalt als Erscheinung, aber seien wir doch mal ehrlich, den rückständigen, sturen und immer öfter menschenverachtenden Ruf hat die Kirche doch nicht von ungefähr...

@XYZZ Danke dir, ich drücke mich meist sehr direkt und Salopp aus, glaube aber, dass ich oft den Nerv genau treffe. Wie du schon gesagt hast, allein wegen Elias Aussagen mussten ich und andere da sofort eingreifen.

MfG

Schlurps


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 00:47 
Offline
Wissender
Wissender
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 33
Geschlecht: männlich
Also, ich selbst bezeichne mich schon noch als "Christ", aber ich habe durchaus meine eigenen Vorstellungen... Anders geht es für mich gar nicht. Das fängt schon mal damit an, dass ich bevorzugt Bücher lese von Christen, die sich mit anderen Religionen / Weltanschauungen auseinander gesetzt haben und zum Schluss gekommen sind, dass entweder in beiden Religionen das selbe gelehrt wird oder dass sie einander ergänzen und gegenseitig inspirieren oder interpretieren (Beispiele für den Hinduismus: Henri Le Saux und Bede Griffiths, für den Buddhismus: Hugo Enomiya Lasalle, Thomas Merton - oder gleich eine "Integrale Spiritualität" wie bei Ken Wilber, was mir sehr sympathisch ist...) Das funktioniert natürlich nur, wenn man die jeweiligen Unterschiede zwischen den Religionen "ausblendet" - und das bedeutet wiederum, dass man sie als zweitrangig, weil von Menschen hinzugefügt ansieht. Ein weiterer Vorteil, denn so sehe ich es sowieso :) Und ein dritter Vorteil (aus meiner persönlichen Sicht): Die beste Grundlage dafür ist die Mystik, und die war sowieso schon der Grund, warum ich mich mit Religion/en beschäftige.

In diesem thread habe ich vor allem deshalb sehr "christlich" argumentiert, um zu zeigen, dass man - ohne den Rahmen des Christentums zu verlassen - durchaus zu anderen Schlüssen kommen kann als Elias oder als Octos Gemeinde. Sollte Octo an einer christlichen (in diesem Zusammenhang: "neutralisierenden") Lösung interessiert sein, um, wie sie schreibt, dieses Kapitel abschließen und die letzten Gewissensbisse endgültig ablegen zu können, hoffe ich, sie findet hier etwas, womit sie was anfangen kann. Ich sehe es als kleine Ergänzung zu euren so wichtigen und guten Bemerkungen ...

Schlurps hat geschrieben:

Die Bibel scheint jedenfalls genug Interpretationsspielraum zu lassen, um Schwulenhass, Kreuzzüge, Inquisition, Ablassbriefe, Hexenverbrennungen usw zu rechtfertigen. Wenn es tatsächlich als mystischer Leitfaden taugt, scheint es für die meisten Menschen wohl schlicht zu schwierig zu sein.


Ich denke, dass die Bibel genügend Spielraum lässt, um für und gegen alles (einschließlich des jeweiligen Gegenteils) zu argumentieren. Besonders, wenn man (a) die Bibelstellen aus dem Zusammenhang reißt und einem (b) nicht bewust ist, dass es sich bei der Bibel um die Hauptschrift einer "Light Version" des Glaubens (wie Estar es bezeichnet) handelt. Zudem sagen heute auch die Bibelwissenschaftler an den Hochschulen, dass Bibeltexte oft genug Antworten auf bestimmte zeitbedingte Probleme darstellen, die man mit einer göttlichen Autorität ausgestattet hat, um ihnen eine höhere Legitimation / Durchsetzungskraft zu verleihen (um es einmal vorsichtig auszudrücken).

Die einzige Lösung besteht für mich darin, bereits VOR der Bibellektüre eine ungefähre Vorstellung zu haben, was richtig und zutreffend sein könnte. Diese Vorstellung gewinne ich persönlich aus den verschiedenen mystischen / magischen Schriften, die mich alle auf das zurück weisen, was ich bereits vorher ahnte und nun hier in der Hermetik auch beschrieben sehe. Wie sich das erklären lässt, hat mir Estar sehr gut anlässlich meiner Vorstellung hier im Forum aufgezeigt (nochmals Danke dafür). Erst DANN, in einem zweiten Schritt, lese ich die Bibel (aber eben auch den Talmud, die Upanishaden, den Koran, ...) und entdecke dort das, was für mich wesentlich ist. Die Bestätigung dafür, dass dieser Weg der richtige und angemessene ist, erfahre ich darin, wie leicht ich plötzlich alles (z.B. in der Bibel) verstehe und wie sich eines zum anderen ergänzt, fast von selbst.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 01:06 
Offline
Novizin
Novizin
Benutzeravatar

Registriert: 02.2012
Beiträge: 169
Geschlecht: weiblich
XYZZ hat geschrieben:
Sollte Octo an einer christlichen (in diesem Zusammenhang: "neutralisierenden") Lösung interessiert sein, um, wie sie schreibt, dieses Kapitel abschließen und die letzten Gewissensbisse endgültig ablegen zu können.


Nope.


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Schlechtes Gewissen wegen Homosexualität
BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 01:06 
Offline
Akolyth
Akolyth
Benutzeravatar

Registriert: 05.2011
Beiträge: 301
Geschlecht: nicht angegeben
Du hast eben verstanden, dass Religionen nur die "Farbe" sind, die auf die Wahrheit gestrichen werden kann. Bardon schreibt schon im Theorieteil, dass die eigene Religion vollkommen irrelevant ist. Ob ich mir bei den Übungen die Elemente als verschiedene Farben, die 4 höchsten Erzengel oder wie die Indianer als irgendwelche Tiergeister vorstelle, ist vollkommen egal, es ist und bleibt das selbe Ding. Ich kann dir nur empfehlen dich vllt auch einmal mit Bardon oder anderen hermetischen Schriften auseinander zu setzen. Auch das Kybalion ist da ein sehr interessanter Einstieg.

Ich kann das Interesse an verschiedenen Religionen verstehen und deute den Versuch parallelen zu sehen als ernsthaftes Bemühen, mehr zu erfahren. Ich persönlich hab das ganze recht bald aufgegeben, es gibt meiner Meinung nach nichts, was die großen Weltreligionen lehren, was Bardon nicht schon auf den ersten Seiten einfach und konkrekt erläutert.

octo hat geschrieben:
Nope.


Nope, du bist an keiner christlichen Lösung interessiert oder Nope, du willst dich nicht von deinen Gewissensbissen befreien? xD

MfG

Schlurps


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 104 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Vista theme by HelterSkelter © 2007 ForumImages | Vista images © 2007 Microsoft | software © phpBB®
phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker