Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 16:45 
Hallo,

immer wieder fällt man ja über da Thema drüber. In sich ruhen, Kraft aus sich selbst schöpfen und in der Mitte sein. Ich bekomme oft zu hören wer in sich ruhen kann und es schafft immer zufrieden zu sein mit sich selbst und niemanden benötigt um sich Ausgeglichen zu fühlen, der ist bereit und kann auch die Liebe empfangen und geben.

Ist das wirklich nötig? oder ist das nur die Ausrede derer die Niemanden haben der ihnen hilft erfüllung zu finden?

Oder ist da ein fünkchen Wahrheit drin?

Ich selbst hab auch schon so Sprüche geklopft aber momentan ist es bei mir auf dme prüfstand ob es auch bestand hat.

Klar ist man kann nicht andere für sein Glück verantwortlich machen.

Aber der Mensch ist auch ein Gesellschaftstier. Kann er also überhaupt glücklich sein, wenn er allein ist?

Wir benötigen den sozialen Kontakt das ist klar. Aber wieviel ist Gesund, ab wann ist es eine Flucht vor der Angst allein zu sein?

Was sind eure Ansichten dazu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 17:04 
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Akolyth
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Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das zumindest auf Beziehungen zutrifft. Wie kann man erwarten, geliebt zu werden, wenn man sich nicht mal selbst liebt?

Ansonsten bezieht sich das auch glaub ich auf Menschen, die vor sich selbst flüchten und andere brauchen um sich ganz zu fühlen. Allein das du dir solche Fragen stellst, heisst für mich, dass das bei dir nicht der Fall ist.

Ich glaube man kann so viele zwischenmenschliche Beziehungen haben wie man will, solange man dadurch nicht irgendetwas auszugleichen versucht, was einem selber fehlt, ist das sogar sehr nützlich, weil man viel dabei lernen kann.

Und Angst vor dem allein sein ist so eine Sache. Wenn ich nie alleine sein will, weil ich dann mit mir selbst konfrontiert bin, ist das sicher problematisch. Aber rein die Tatsache, dass man nicht für immer alleine sein will, ist meiner Meinung nach völlig normal.

MfG

Schlurps


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 17:41 
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Alchimist
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EinfachIch
Nun es erinnert mich an Fluch der Karribik wo der Vater von Jack sagt : Es ist keine Kunst ewig zu Leben , aber eine Kunst ewig mit sich selbst zu Leben. ^^

Klar kann man einen Partner dabei haben, wieso auch nicht ist die wahrhaftige Liebe nicht die höhste Muse die man im Leben finden kann? Sie lohnt sich immer. Man kann auch zu zweitsam Frei sein. In Liebe vereint und doch Individuell. Das ist die Schönheit des verschieden seins. Wenn man das anders sein am anderen liebt , so liebt man auch seine eigene Individualität.

Wenn du die Liebe in dir entdeckst , so entdeckst du sie auch im anderen . Nur so erkennst du Gott . Denn er ist wahre bedinungslose Liebe und die ist im Herzen. Das ist der Stein der Weisen. Weil sowas eine Veränderung in dir hervor ruft das die Welt sich wandelt . Und wie Jesus versprochen hat wird noch zu Lebzeiten das Paradis auf Erden sein nicht erst im Himmel. :)

_________________

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.



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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 18:36 
Ich selbst stelle mir die Fragen vor allem dann wenn ich wieder mal am hadern mit mir selbst bin.

Ich hab so meine Tage wo ich dann voll in grübelstimmung bin. Und meist kommt dann irgendwas von meinen "Glaubenssätzen" auf den Prüfstand ob sie denn noch passen. Oder ob ich da eigendlich schon neue Erkenntnisse habe.

Man lernt ja nie aus, ne.

Das merk ich vor allem als ich heute mal wieder ein paar alte Beiträge von mir gelesen habe. Ein Jahr später frag ich mich was da mit mir los war. /pfeif


Zitat:
Ansonsten bezieht sich das auch glaub ich auf Menschen, die vor sich selbst flüchten und andere brauchen um sich ganz zu fühlen. Allein das du dir solche Fragen stellst, heisst für mich, dass das bei dir nicht der Fall ist.


Da bin ich was mich selbst betrifft gar nicht mal so sicher. Allein komme ich zwar so im großen und ganzen gut zurecht, aber zufrieden bin ich damit nicht wirklich. Wenn ich allerdings jemanden um mich habe fang ich an zu klammern, wehe er spurt nicht sofort. Da bin ich echt nervig.

Und da gebe ich dann dem Satz recht:

Zitat:
Wenn man das anders sein am anderen liebt , so liebt man auch seine eigene Individualität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 18:43 
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Suchende
Suchende

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Ein guter Text aus dem Osho Zen Tarot
Die Karte 9

Allein sein

Wenn du allein bist, bist du nicht allein, sondern nur einsam. Zwischen Einsamkeit und Alleinsein besteht ein gewaltiger Unterschied. Wenn du einsam bist, denkst du andere, vermißt du andere. Einsamkeit ist ein negativer Zustand. Du glaubst, es sei besser, wenn ein anderer da wäre – dein Freund, deine Frau, deine Mutter, dein Geliebter, dein Mann.Es wäre gut, wenn der andere da wäre, aber der andere ist nicht da. Einsamkeit ist die Abwesenheit des anderen. Alleinsein ist deine eigene Anwesenheit. Alleinsein ist sehr positiv. Es ist Gegenwart, überfließende Gegenwart.Du bist so erfüllt von der Gegenwart, daß du das ganze Universum mit deiner Gegenwart füllen kannst. Dann brauchst du keinen anderen.

Osho The Discipline of Transcendence, Volume 1 Chapter 2

Kommentar:
Wenn es in unserem Leben kein “Anderes” gibt, das uns etwas bedeutet, können wir entweder einsam sein oder die Freiheit genießen, die das Alleinsein mit sich bringt. Wenn andere kein Verständnis für unsere zutiefst empfundene Wahrheit haben, Können wir uns isolieren und verbittert sein oder uns darüber freuen, das unsere Sichtweise so stark ist, das wir sogar auf das machtvolle menschliche Bedürfnis nach Anerkennung durch Familie, Freunde oder Kollegen verzichten Können. Wenn du dich jetzt in einer solchen Lage befindest, achte darauf, wie du dein “Alleinsein” bewertest, und Übernimm die Verantwortung für deine Wahl.Diese sanftmütige Gestalt strahlt ein Licht aus, das von innen kommt Einer der wichtigsten Beiträge Buddhas zur spirituellen Entwicklung der Menschheit war die Ermahnung an seine Schüler: “Seid euch selbst ein Licht!” Letztlich müssen wir alle die Fähigkeit entwickeln, unseren Weg durch die Dunkelheit ohne Weggeführten, ohne Landkarte oder Fahrer zu finden.


Gefällt mir gut, und sehr passend.

LG
Angelika


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 18:45 
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Akolyth
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EinfachIch hat geschrieben:
Da bin ich was mich selbst betrifft gar nicht mal so sicher. Allein komme ich zwar so im großen und ganzen gut zurecht, aber zufrieden bin ich damit nicht wirklich.


Dann überleg dir folgendes: Wie muss die Person sein, die du in deinem Leben haben willst? Welche Eigenschaften muss sie haben, was ist für dich das wichtigste? Und dann im nächsten Schritt, habe ich diese Eigenschaften nicht und will sie deshalb von jemand anderem?

Wenn dem so ist, suchst du tatsächlich das, was dir selbst fehlt, in anderen, wenn nicht, dann würde ich das als das normale Bedürfniss nach einer Beziehung, mit allen Vorteilen die so etwas haben kann, sehen.

Zitat:
Wenn ich allerdings jemanden um mich habe fang ich an zu klammern, wehe er spurt nicht sofort. Da bin ich echt nervig.


Das ist für andere Menschen natürlich sehr anstrengend. Warum willst du, dass andere immer tun was du willst? Das schöne an einer Beziehung ist doch, dass man eine andere Person, mit anderen Ansichten und Vorlieben bei sich hat.

Für mich macht das den Reiz an der Sache aus. Und dann Kompromisse einzugehen, den anderen als vollwertigen Menschen mit eigenen Bedürfnissen zu akzeptieren, auf diese eingehen und nicht nur etwas verlangen, ist die Kunst an der Sache und daran wächst man dann auch.

@angelika Toller Beitrag, gefällt mir!

MfG

Schlurps


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 18:57 
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Meister
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EinfachIch hat geschrieben:
Kann er also überhaupt glücklich sein, wenn er allein ist?


Hmm, ich hab mich gefragt, inwieweit du "allein sein" überhaupt wertest.
Kann man glücklich sein wenn man allein ist ? Auf die Partnerschaft bezogen: Ja klar kann man so glücklich sein.
Aber ob es jetzt im Ganzen glücklich macht, allein zu sein, ist genauso fraglich, wie ob man nur glücklich sein kann wenn man einen Partner hat.
Das zwischenmenschliche ist ja eigentlich auch nur ein kleiner Teil des Ganzen.

_________________
Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 18:59 
Angelika super Beitrag. Das erfasst es wirklich schön.


Zitat:
Das ist für andere Menschen natürlich sehr anstrengend. Warum willst du, dass andere immer tun was du willst? Das schöne an einer Beziehung ist doch, dass man eine andere Person, mit anderen Ansichten und Vorlieben bei sich hat.


Schlurps das hatte ich vorhin in der Shoutbox schonmal angerissen. Die Kontrolle behalten. Da sie Sicherheit vorgaukelt. Die im Endeffekt aber gar nicht da ist, weil ja nie alles so wird wie geplant und doch meist am Ende gut.

Aber ne im Grunde ist es auch einfach, mit jemanden anderen alles teilen was einen Bewegt und wenn es noch so klein ist. Die Komik oder Tragik des Augenblickes teilen, geminsam erleben. Das steckt eigendlich dahinter.

@ Helios zwei dolle ein Gedanke :mrgreen: allerdings ist es doch noch ein wenig mehr, ich bin ja nicht nur Metalhähnchen. Sondern auch Stachelvieh.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 19:15 
hehe

Ich bin dir nicht böse. ;)

Was bei mir schon immer war, ich kann selbst blöde Sprüche machen, aber wenn jemand von Außen kommt, stell ich mich davor als puffer.

So war es auch immer be eienr Freundin von mir. Sie ist Kleinwüchsig, ich hab viele Späßchen gmeacht über ihre Körpergröße, aber sie wusste auch das es nicht ernst gemeint war. Sondern eher liebevoll. Wenn aber von Außen einer kam, hab ich mich sofort schützend vor sie gestellt.

So ist es auch mit dme Forum. Auch wenn ich alle Ämter abgegeben habe, so ist es irgendwo "mein Baby". Ich habe es aufgebaut mit Estar und wir hatten einen Grundgedanken dazu. Den versuche ich auch heute noch immer zu bewahren.

Allerdings kann ich dich beruhigen, selbst in anderen Foren in denen ich wirklich nur ein normaler User bin und imemr sein werde ist es so das ich versuche eine gewisse Harmonie zu wahren unter dne Usern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 19:16 
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Akolyth
Akolyth
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@Helios

Wie teilt man das beim TCM denn ein? Kannst du mir da ne Anleitung oder so geben? Ich bin immer begierig darauf, etwas neues über mich zu erfahren!

MfG

Schlurps


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 19:23 
Das Element ist fest eingeteilt zum Sternzeichen je nach Jahr.

http://www.luckysoul.de/Luckysoul/start ... 1_185&BL=3

hier sieht man z.b. die Einteilung. Allerdings die tiefgründigeren Dinge dafür ist dan Helios zuständig. dr kennt sich da um Welten besser aus. schließlich lernt der das ganze ja.


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 20:19 
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Suchende
Suchende

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Beiträge: 21
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Danke.
Falls ihr irgendwann diesen Weg, den die Karte beschreibt gehen solltet oder durch Lebensumstände dahin kommt, seid euch sicher das ihr auf viel Unverständnis stosst. ZB, das ist doch nicht gut, wie kann man nur so leben etc.
Durch meine Kinder lebe ich andere Themen.

Am Anfang habe ich mich einsam gefühlt, bis mir der Gedanke kam, das mir zur Zeit nichts besseres passieren kann, es geht mir gut dabei.

PS: Jetzt weiß ich warum mein jüngster Sohn alles genau wissen will, bis ins kleinste Detail. Kleine Metall-Schlange aber auch. ;)

LG
Angelika


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 21:30 
Helios hat geschrieben:
Hi !

@Einfach Ich

Klar ist es mehr !
Aber ein recht großer Teil hängt damit zusammen, denke ich...

Ich geb Dir mal ein Beispiel...bitte nicht "sauer" werden:

Als Braen, Schlurps und Dave diese Diskussion vor einiger Zeit hatten, wo es recht "lebendig" zuging...und Du da gleich Streit gesehen hast, obwohl es lediglich
eine etwas "heftigere" Art der Kommunikation war...wolltest Du sofort eingreifen und "kontrollieren" = Element "Metal" ;)


Das ist keine Kritik, sondern nur eine Beobachtung !


Das Forum ist meine sozusagen meine
"Fern-Feldstudie"... :mrgreen: :mrgreen:




LG,
Helios


Ich muss meine Antwort dazu korrigieren. Hab da nochmal drüber nachgedacht und analysiert, bzw. mal nach der Methode der Gewaltfreien Kommunikation geschaut was mich in dne Diskussionen denn so mitreist das ich eingreife.

Das ist zwar eigendlich seeeeehr persönlich und gehört weniger in ein Forum, aber vielleicht hilft es doch anderen die sich vielleicht selbst darin erkennen und so bei sich selbst tiefer graben können.

Gerade die Diskussionen im Forum die so hoch kochen und alle möglichen Quellenangaben geben usw. geben mir oft das Gefühl "dumm" zu sein. Gerade weil ich keine konkreten Quellen habe die meinen Standpunkt untermauner, weil ich oft sehr Intuitiv reagiere und antworte, kommt dieses Gefühl auf. Ich war in meinem bisherigen Leben immer nur die kleine Silvia die keiner ernst nimmt. Ach das Träumerchen was weiß sie schon. Immer wieder bin ich darauf gestoßen das mir die Menschen teilweise nicht mal mehr zuhörten. Und gerade deshalb fühle ich mich selbst involviert und niedergemacht, wenn ich dann in dne Diskussionen austeigen muss, weil es "Hochwissenschaftlich" wird. Das ist mir auch deshalb bewusst geworden weil ich eben heute auch einige meiner alten Beiträge, aber auch die der anderen dazu gelesen habe. Und durch das was heute im Forum so geschrieben wurde. Sprich das Thema ist mir heute so richtig in Gesicht gesprungen.

Gerade mit Estar habe ich das Thema auch sehr oft das bei uns Gespräche in Streit ausgeartet waren weil er meine Ansicht erst abtat und später wenn er mal seine eigenen fundierten Beweise auf Seite schieben konnte und bereit war meine Ansicht mal Urteilsfrei anzuschauen oft merkte das wir eigendlich das selbe meinten, oder mir recht gegeben hatte weil er es vorher nie von dem Standpunkt betrachtet hatte. Und umgekehrt selbstverständlich auch. :)

Aber das ist auch einer der Gründe wieso ich mich nie traute an meine Kunst zu glauben. Ich bekam von dne Menschen die mir nahe standen immr positive resonanz, aber von außen, von neutralen Personen eher das Gegenteil. Klar ist Kunst geschmackssache, ob es einen anspricht oder nicht. Aber ich mein die Familie lobt einen selbstverständlich, Freunde auch. Aber völlig neutrale personen haben keinen Grund höfflich zu bleiben sie können in der Thoerie ehrlich sein. Und wenn es dann recht gleich ist vom Urteil leidet das Vertrauen in einen selbst. Vor allem wenn es sowieso schon angeknackst ist.

Ich werde immer wieder auf Kritik stoßen, aber das Muster mal zu erkennen ist doch hilfreich, das man aussteigne kann und veruchen kann sich nicht menr so mitreisne zu lassen.

Also es besteht noch hoffnung, das ich mich in Zukunft raushalte aus euren Diskussionen. :mrgreen:

Selbstverständlich geht das ganze Thema noch viel weiter bei mir, aber das ist mir dann doch zu persönlich für die Öffendlichkeit. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 21:43 
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Akolyth
Akolyth
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Beiträge: 301
Geschlecht: nicht angegeben
Ich hab auch oft keine Quellen und diskutier einfach nach Gefühl. Der Witz ist, wenn man will, findet man immer eine Quelle, die die eigene Ansicht untermauert.

Heute hatte ich mit meiner Freundin die Diskussion, ob man einmal im Jahr zum Zahnarzt muss, weil die Versicherung dann Prozente bezahlt. Sie hat sich absolut im Recht gefühlt, ich hab schnell gegoogelt und rausgefunden, dass die Prozente in der Realität oft total lächerlich sind und die Kosten, die man hat, vom Stress ganz abgesehen, diese Termine wahrzunehmen, meist sogar höher liegen als das, was man dann erlassen bekommt. Ich war rein nach Gefühl einfach mal dagegen und hab dann prompt was gefunden, um das zu untermauern. Kinderspiel sowas xD

Kaum ein Thema ist wirklich vollständig von allen Seiten durchleuchtet worden und zu jedem Thema gibts immer 20 verschiedene Meinungen, Studien und Statistiken. Davon würde ich mich an deiner Stelle nicht beeindrucken lassen.

Auch in wissenschaftlichen Arbeiten hat man nach dem Lesen oft das Gefühl, dass der Typ absolut recht hat und es anders gar nicht sein kann... bis man dann eine andere Meinung dazu liest. Das haben diese Arbeiten eben so an sich, man sucht Beweise für eine Theorie und im Endeffekt klingt das dann immer so, als ob es der Weisheit letzter Schluss wäre.

Und grade Kunst ist für mich so ein schwieriges Thema. Überhaupt alles, wo man keine objektiven Richtlinien anlegen kann. Ich würde da ehrlich gesagt nicht so drauf gehen. Da gabs doch auch mal diesen Versuch, bei dem z. B. eine Deutscharbeit verschiedenen Lehrern vorgelegt wurde und dann tatsächlich alle Noten von 1 bis 6 rauskamen.

Maximal bei handwerklichen Aspekten der Kunst (Du greifst die Akkorde beim Gitarrenspiel viel zu unsauber etc.) würde ich darüber nachdenken.

MfG

Schlurps


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 Betreff des Beitrags: Re: Allein sein lernen?
BeitragVerfasst: 29. Mär 2012, 23:14 
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Wissender
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Beiträge: 38
Geschlecht: nicht angegeben
allein sein gebürt nur gott... der mensch ist nicht geboren alleine zu sein

zeki


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