Wege ins Licht

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 8. Aug 2017, 16:04 
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In den letzten Tagen hat sich bei mir ein neues Problem aufgetan. Da ich in Bardons Buch im Theorieteil wieder einmal an der Stelle Seelenspiegel angelangt bin, aber gleichzeitig ein Buch der Eheleute Hicks lese, tut sich bei mir eine Diskrepanz auf, die auch ohne den gechannelten " Abraham" entstanden wäre.

Der Sinne des Seelenspiegels ist doch, seine Hindernisse auf dem spirituellen Weg, die sich durch die Fluida der Elemente ergeben, zu erkennen und zu beseitigen.
Wenn wir jetzt versuchen, unseren energetischen Zustand in Bezug auf den Seelenspiegel zu ermitteln, vertiefen wir uns doch in Begebenheiten in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Ohne das erkennen wir den Seelenspiegel doch nicht. Widerspricht das nicht dem Vorgehen nach den Grundsätzen der kosmischen (hermetischen) Gesetze. Heißt es nicht, dass das, auf das wir unsere Aufmerksamkeit lenken, realisiert wird, v.a. dann, wenn Emotionen (hier auch negative oder auch Angst) beteiligt sind). Wenn ich mir z.B. Ereignisse in der Vergangenheit klarmache, bei denen ich unangemessen wütend reagiert habe, um das entsprechende Element herauszufinden, fühle ich mich doch in die vergangene Situation wieder hinein und verstärke das Problem dadurch. Das bedeutet, dass ich jetzt oder bald genau wieder in so eine Situation hineingerate.
Wäre es nicht besser, in der Gegenwart auf seine Gedanken und inneren Gefühle zu achten. Wenn dann ein negatives Gefühl erscheint, reagiere ich, indem ich mich auf den Gegenpol der Ursache dieses Gefühls konzentriere und dadurch transformiere ich. Dies entspricht ganz hermetischen Grundsätzen. Ich lebe also ausschließlich in der Gegenwart und bearbeite, was kommt.
Ich glaube, dass unser Inneres/höheres Selbst/Gott uns doch das, was unbedingt bearbeitet werden muss, im täglichen Leben anbietet und wir im Jetzt bleiben können.
Wie denkt ihr darüber? Mein Inneres sagt mir, dass alles doch vielleicht einfacher ist, als wir es uns machen.
Wenn wir daran glauben, dass wir eins mit allem, eins mit Gott sind, kann es doch nicht so schwer sein. Wir dürfen nur niemals die Macht unserer Gedanken und die dazugehörigen Gefühle verharmlosen, das wäre der schllimmste Fehler auf dem spirituellen Weg. Brauchen wir also den Seelenspiegel?
Auf die Gefahr hin, dass ich euch nerve (meine Beiträge haben wahrscheinlich immer einen ähnlichen Inhalt)
Es wäre schön, wenn ich eure Meinung dazu hören könnte. Ich möchte mit dem Suchen endlich aufhören und meinen Weg mit frohem Mut gehen!

Euch alles Liebe,

Wolfsläuferin


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 8. Aug 2017, 19:00 
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Hallo Wolfsläuferin...

In der Dualität sind wir nicht mehr eins mit Gott... wir befinden uns in der
Materie.
Der Seelenspiegel ist eine sachliche Betrachtung unserer Eigenschaften, nicht
unbedingt mit der Vergangenheit intensiv verbunden, nur informativ. Zustände,
Reaktionen auf Ereignisse können sich durchsaus durch Einsicht verändert haben.
Nicht mit Gefühl Vergangenheit aufrufen, von aussen betrachten.

Einer der wichtigsten Prozesse in der Magie : Erkenne dich selbst... der Seelenspiegel
von Bardon ist keine problematische Arbeit. In anderen Ausbildungen gibt es wesentlich
schwierigere Prozesse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 9. Aug 2017, 13:58 
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Danke für deine Antwort Joy. Den Seelenspiegel betrachten ohne Gefühl ist sicherlich nicht einfach, wäre aber eine Möglichkeit. Du hast Recht, noch sind wir nicht eins mit Gott, wir streben es erst an. Ich glaube aber, dass wir Zugang zu Gott haben durch unser Inneres. Ich glaube an den Gottesfunken in uns und an die Worte von Jesus, dass wir das Himmelreich in uns haben. Da Gott ja alles ist, mehr als alles, ist Gott auch wir. Ein Gott, der nicht auch die Dualität wäre, wäre nicht alles was ist.
Ich glaube, dass, wenn wir immer mehr Zugang zu unserem Inneren bekommen, wir auch immer mehr Hilfen erhalten. Diese Hilfen zeigen uns im Außen, was wir noch zu bearbeiten haben. Wenn wir ein Leben in Frieden leben, glücklich und frei sind, dann haben wir doch alles. Ich glaube, dass unser innerer Friede, unser Glück, unsere Liebe, nach außen ausstrahlen und Wesen in unserer Umgebung von dieser Ausstrahlung provitieren. Wenn wir die Welt ändern wollen, müssen wir zuerst uns selbst ändern. Wenn wir Glücklichsein, Liebe, Frieden, Freiheit in uns haben, haben wir eine Wirkung auf andere Wesenheiten. Diese Wesen haben die Entscheidungsfreiheit für ihr Leben, genau wie wir. Die Impulse, die wir ausströmen, können bei ihnen eine Wandlung auslösen. Ich meine damit nicht, dass wir Menschen in Not nicht helfen sollten. Das müssen wir, denn die Tatsache allein, dass wir Not bei anderen bemerken, sollte ein Apell zum Handeln sein.

Aber - ich werde mir das Buch von Hohenstätten zum Seelenspiegel jetzt vornehmen. Es kann kein Zufall sein, dass ich auf euer Forum gestoßen, in dem ich all die Themen finde, die mich eigentlich auch brennend interessieren. Ich muss aufpassen, dass ich entscheidende Dinge nicht eventuell missverstehe und falsche Entscheidungen treffe.
(Vielleicht habe ich ein wenig Torschlusspanik, da ich vor dreieinhalb Wochen pensioniert wurde und immer noch Zweifel an meinem Weg habe, obwohl ich zwischendurch immer wieder relativ sicher war ihn jetzt gefunden zu haben. Vielleicht habe ich nur mein Ziel gefunden und muss meinen Weg noch einmal überdenken. Wegen der vielen Arbeit der vergangenen Jahre konnte ich mich aus Zeitmangel oft nicht intensiv genug auf eine Möglichkeit der Vorgehensweise konzentrieren.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 9. Aug 2017, 17:30 
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Wolfsläuferin hat geschrieben:
Es kann kein Zufall sein, dass ich auf euer Forum gestoßen, in dem ich all die Themen finde, die mich eigentlich auch brennend interessieren. Ich muss aufpassen, dass ich entscheidende Dinge nicht eventuell missverstehe und falsche Entscheidungen treffe.
(Vielleicht habe ich ein wenig Torschlusspanik, da ich vor dreieinhalb Wochen pensioniert wurde und immer noch Zweifel an meinem Weg habe, obwohl ich zwischendurch immer wieder relativ sicher war ihn jetzt gefunden zu haben. Vielleicht habe ich nur mein Ziel gefunden und muss meinen Weg noch einmal überdenken. Wegen der vielen Arbeit der vergangenen Jahre konnte ich mich aus Zeitmangel oft nicht intensiv genug auf eine Möglichkeit der Vorgehensweise konzentrieren.)

In der Magie/Psychologie gibt es keinen Zufall im eigentlichen Sinne, sondern nur unbewusstes. So jedenfalls meine bisherige Erfahrung.

Das Forum hier ist voll mit interessanten Informationen, auch wenn es gerade wenig lebhaft ist. Bin hier eigentlich über die sehr strukturierte und aufschlussreiche Webseite von Estar hinzugestoßen als ich auf der Suche nach seriösen Quellen war.

Die Webseite ist gerade leider (noch?) offline. Allerdings noch via Archivdienst einsehbar:
http://web.archive.org/web/201604240234 ... licht.net/

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 9. Aug 2017, 19:00 
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Hallo Waldläuferin..

Deiner Antwort stimme ich zu, doch wenn wir eine Bewusstseinsentwicklung anstreben,
so reicht, der Glaube, obwohl er wichtige Inhalte enthält, nicht aus.

Der dogmatische religiöse Glaube ist ein wunderbares Fundament, er bietet Sicherheit, lässt
uns allerdings erstarren, und die Glaubenskräfte sind nur sehr schwach ausgebildet, da die
Erfahrung und Entwicklung fehlt.

Ein Entwicklungsweg ist immer mit sehr viel regelmässiger praktischer Arbeit verbunden.
Franz Bardon gibt eine grundlegende Anleitung, doch fehlt auch einiges in seinem Werk. Er
schreibt z. b. davon , dass wir Naturgeister später sehen können, doch fehlen die Übungen
dazu. Viele Sachen die er darstellt, sind Möglichkeiten und Wegweiser... wir müssen uns
auf die Reise begeben und auch forschen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 10. Aug 2017, 11:55 
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Ja, Joy, damit bin ich zufrieden. Ich erweitere es noch ein wenig: Ich entnehme dem Weg Bardons alles das, was für mich stimmig ist. Das Buch von Hohenstätten "Der hermetische Seelenspiegel" bietet sehr viele gute Übungen an. Damit lohnt es sich, sich zu beschäftigen. Das habe ich beim nochmaligen Durchschauen jetzt gerade entdeckt.
Ich bin im Übrigen mit allem, was ich in den Jahren gemacht habe, nicht sehr weit von Bardon und Hohenstätten entfernt. Mein Weg war auf keinen Fall falsch. Jetzt habe ich mehr Zeit zum Üben und die sollte ich nutzen.

Euch beiden, Joy und Gregorius, vielen Dank für eure Antworten. Ja, euer Forum ist wirklich sehr sehr gut, von den Themen und vom Aufbau her außergewöhnlich gut und die Mitglieder scheinen schon sehr gute spirituelle Grundlagen zu haben.

In Liebe

Wolfsläuferin


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 20. Aug 2017, 23:09 
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Hallo Waldläuferin

Der Seelenspiegel ist eine Momentaufnahme oder anders gesagt eine Inventur der Seele. Um ihn zu erstellen ist eine Konfrontation mit der eigenen Seele notwendig, im positiven wie im negativen.

Ich habe zum Beispiel eine starke Ausprägung des Erd- und Wasserelementes und bin deshalb oft sehr kraftlos und passiv. Du hast aber recht wenn wir uns auf negative Dinge konzentrieren verstärken wir diese, wenn wir aber nicht wissen was unser Problem ist also von welchem Element wir zu viel haben und von welchem wir zu wenig haben wissen wir nicht was wir machen können um das Problem zu lösen. So wäre es möglich das ein Mensch der cholerisch ist versucht seinen Energielevel zu steigern was sein Problem noch verstärken würde.

Oft hat man aber ein gutes Gefühl dafür welche Elemente in der Seele zu stark und zu schwach vorhanden sind. Für eine grobe Übersicht finde ich es ausreichend wenn man die Angaben der Temperamente im Theorieteil des Weges zum wahren Adepten betrachtet und versucht zu klären welche diese Eigenschaften auf einem selbst zutreffen. Zu finden ab Seite 47.

Nach Emil Stejnar entstehen die negativen Eigenschaften eines Elementes wenn sie nicht im Gleichgewicht mit ihrem gegenteiligen Element sind. Negative Eigenschaften beim Feuer heißt also zu viel Feuerelement. Negative Eigenschaften beim Wasser bedeutet zu viel Wasser. So auch bei Luft und Erde. Bei Bardon wird es so gesehen das jedes Element eine positive und negative Seite hat. Bardon sagt aber auch das Gesundheit das Ergebnis von harmonisch in einander wirkenden Kräften ist. Für mich heißt das die Elemente haben eine negative und positive Seite und zwar ist die Kraft eines Elementes immer dann positiv wenn sie in der Menge im Gleichgewicht mit ihrem Gegenpol ist und sie ist dann negativ wenn sie nicht im Gleichgewicht ist, also im Vergleich zum Gegenpol zu viel oder zu wenig da ist, wobei ein zu wenig auch immer bedeutet das vom gegenüberliegenden Element dann zu viel da ist. Deshalb kann man also sagen wenn man negative Eigenschaften von einem Element feststellt hat man zu viel von diesem Element. Das erste Gegenpolpaar ist Feuer und Wasser und das zweite Gegenpolpaar ist Luft und Erde.

Man sollte grob über das momentane Ungleichgewicht der Elemente in der Seele bescheid wissen, nicht um ständig darauf herumzureiten und es dadurch noch zu verstärken, sondern nur damit man weiß was man machen kann bzw was man braucht damit man seelisch ins Gleichgewicht kommt und sich so besser fühlt. Um eine Konfrontation mit den eigenen Problemen kommt man aus diesem Grund nicht herum. Es lohnt sich aber. Die negativen Auswirkungen der Konzentration auf die negativen Eigenschaften werden also kleiner sein als der Nutzen und damit das Glück das einem das Wissen um das eigene Ungleichgewicht beschert.

Liebe Grüße
Hans-Joerg :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 21. Aug 2017, 16:29 
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Hallo miteinander

Ja die Elemente und der Ausgleich.

Ich finde den Seelenspiegel als unabdingbar für die weitere Entwicklung.

Nur wie macht man es richtig.
Im Grunde ist der Seelenspiegel eine Sammlung von Eigenschaften.
Da kommt schon das erste Problem ins Spiel.

Wie detailliert soll man es machen?

Ein aus der Luft gegriffenes blödes Beispiel.

Angst
Da könnte man jetzt aufführen :
Angst einen Unfall zu bauen
Angst jemanden zu verletzen
Angst vor dem Finanzamt
Angst vor zu größer Höhe
Angst vor Spinnen
Angst vor Schlange
Angst vor dem Schmutz auf der Straße
.... Ich übertreibe absichtlich !

Da könnte man jetzt noch eine Menge Untereigenschaften aufführen die alle zu der Eigenschaft Angst gehören.

Nun Angst könnte zum Element Luft gehören als negative Eigenschaft.
Wenn man später mal zusammenzählt wie viele negative Luft Eingenschaften man hat dann könnte man auf eine große Zahl kommen oder nur auf Eins. Immer abhängig ob man die Eigenschaften oder alle Untereigenschaften zusammen zählt.

Ich würde hier nur die übergeordnete Eigenschaft Angst zählen, ihr
aber eine Bewertung geben.
0 -> Wenn die Untereigenschaften inzwischen keinen Einfluss mehr haben
1 -> Wenn ich nur eine Untereigenschaft bei mir gefunden habe
2 -> Wenn ich z.B. 2 bis 5 Untereigenschaften gefunden habe oder eine
einen großen Einfluss auf mich hat.
3 -> Wenn ich mehr als 5 Untereigenschaften gefunden habe oder eine
einen mein Leben extrem bestimmenden Einfluss hat.

Aufschreiben würde ich alle Untereigenschaften. Vielleicht erkennt man später das eine Untereigenschaft gar nicht zu Angst gehört und kann dann die Zuordnung ändern. Oder die Bewertung.

Jetzt zur Auswertung:

Angenommen ich habe folgende Elementverteilung (ich übertreibe absichtlich) aus der Summe meiner aufgeschriebenen Eigenschaften*Bewertung gefunden.

.
____________Feuer_____Luft____Wasser____Erde
pos___________45_______30_______10_______20
neg___________10_______30_______40_______20
pos+neg_______55_______60_______50_______40
.

Dann habe ich ein Problem.

Bei den positiven Eigenschaften wäre das Feuer-Element dominant
Bei den negativen Eigenschaften wäre das Wasser-Element dominant
Und über alle Eigenschaften wäre das Luft-Element dominant

Ja was ist jetzt richtig ?!?!?

Was soll man da mit was Ausgleichen.

Nun meine Meinung dazu ist, man sollte zuerst versuchen für jedes Element separat die negativen Eigenschaften zu reduzieren, indem man die Positiven Entsprechungen stärkt. z.B. Angst mit Mut bekämpfen.

Was die Elemente angeht würde ich die Summe von positiven und negativen Eigenschaften verwenden. Der Einfluss der Elemente ist ja Positiv und Negativ. Im obigen Beispiel wäre mein vorherrschendes Element die Luft, dass ich als erstes durch Stärkung des Erd-Elements ausgleichen müsste.

Da das alles eine schöne Rechenaufgabe für einen Computer ist, habe ich mir ein entsprechendes Programm geschrieben (da ist mal wieder der Informatiker mit mir durchgegangen). Ich habe es zu Anfang auch schriftlich probiert, das hat aber zu einer Durchstreich- und Radierungs-Orgie geführt. Zum Schluss konnte ich nichts mehr lesen und mein Magisches Tagebuch hat ausgesehen wie wenn eine Herde Hühner darüber gelaufen wäre.

Es würde mich interessieren wie ihr die Auswertung gemacht habt?
Ich lerne gerne etwas dazu !

Liebe Grüße
Arcan

_________________
Selber denken ist nicht verboten sondern ausdrücklich erlaubt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 22. Aug 2017, 22:04 
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Hallo :)

Ich mache grade eine Blankvorlage für den Seelenspiegel in dem bereits verschiedene Eigenschaften passend zu den Elementen und gruppiert nach Urqualitäten eingetragen sind. Man braucht also nur noch eintragen wie oft man die eine oder andere Eigenschaft verspührt. Die einzelnen Eigenschaften und ihre Zuordnungen zu den Elementen und Urqualitäten habe ich dem Buch "Die 4 Elemente" von Emil Stejnar entnommen, der meiner Meinung nach hier eine sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich möchte noch hinzufügen das Stejnar die negative Eigenschaften bezüglich eines Elementes oder einer Urqualität immer als Übersteigerung in diesem Bereich ansieht. Wenn man also eine negative Eigenschaft in einem Element hat dann rührt das da her das man zu viel von diesem Element angesammelt hat. Dieser Meinung schließe ich mich an. Wo der Blankoseelenspiegel zu finde ich werde ich, sobald er vollkommen fertiggestellt ist, hier posten.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 22. Aug 2017, 22:23 
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Hallo nochaml :)

Habe die Blankvorlage des Seelenspiegels jetzt ausreichend fertiggestellt. Hier der Link. PS: Die Datei bitte zum bearbeiten kopieren oder herunterladen.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 22. Aug 2017, 23:38 
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Wichtig: Teilt am Schluss bei jedem Element das Gesamtergebnis durch die Anzahl der Einträge um ein exaktes Ergebnis zu bekommen. Das ist übrigens auch die Lösung für verschiedene Detailgrade beim Seelenspiegel also das was Arcran in seinem Beitrag beschrieben hat. Teilt man sein Ergebnis durch die Anzahl der Einträge ist es so als hätte man für jedes Element nur einen Eintrag gemacht, also den Eintrag des Elementes. Bei mir kommt dann folgendes Ergebnis heraus.:

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 23. Aug 2017, 02:04 
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Habe jetzt alles noch mal überarbeitet. Man muss jetzt nur noch die Stärke der betreffenden Eigenschaft zwischen 0 und 10 angeben. Also keine extra Teilen usw. Das wird jetzt alles vom Excelsheet gemacht. Die einzelnen Bereiche findet man in den Reitern. Es gibt eine Übersicht mit Balkendiagramm, wo auch alle summierten Werte des weißen und schwarzen Seelenspiegel angezeigt werden, sowie einen Reiter für das Ausfüllen der Stärke für den schwarzen und weißen Seelenspiegel. Wer sich mit Excel auskennt kann die Tabelle auch erweitern. Dann müssen aber auch die Formeln angepasst werden. Die Tabelle ist meiner Meinung aber ausreichend und Umfangreich genug um sie so zu belassen wie sie ist, was für alle die keine Formeln umstellen wollen sicherlich recht beruhigend ist. Hier nochmal der Link.:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... 1327921417


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 24. Aug 2017, 19:12 
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Hallo, ihr Lieben,
ich habe euch eben einen langen Beitrag geschrieben, dann hat mein Computer alles gelöscht, ich versuche es jetzt noch einmal. (Ich bin aber nur kurz hier, wir sind ab heute Abend wieder im Waldhäuschen, solange das Wetter so gut ist.
Ihr habt euch sehr sehr viel Mühe gemacht, euch meinen Dank dafür. Aber, das alles macht mir ein wenig Angst. Vor Jahren hatte ich doch mit Bardon begonnen und bin genau am Seelenspiegel, der mir nicht einsichtig war, gescheitert. Dann habe ich jahrelang versucht, mich zu analysieren, habe die Werke vieler Autoren zur Hilfe genommen, habe meditiert und immer wieder meditiert. Ich habe mich sogar auf schamanische Reisen begeben. Ich habe sehr viel erreicht. Mein Leben, vorher negativ erscheinend für mich, verwandelte sich immer mehr in ein glücklicheres Leben. Ich bin viel toleranter geworden, bedanke mich innerlich bei Menschen, die ein Leben führen, das für mich nicht in Frage käme, ihre Erfahrungen werden auch meine Erfahrungen. Und - ich finde Menschen liebenswert, die ich früher missachtet hätte.
Beim Meditieren kann ich schon gut mit Energien umgehen, meine Frequenz erhöhen ... und nun stoße ich wieder auf Bardon und erkenne, dass ich ehemals genau an dieser Stelle abgeschweift war, an der ich nun wieder bin. Ich habe mir das Buch von Hohenstätten "Vertiefung der 4 Elementenlehre" und noch einige andere schicken lassen. Außerdem beschäftige ich mich auf breiter Ebene mit der Kabballa und außerdem noch mit einigen Werken über das Tarot. Vielleicht bekomme ich hier Impulse.
Vielleicht zeigt gerade das alles, dass Bardon für mich nicht ausreicht. Es dauert zu lange für mich, ganz genau nach seinen Vorschlägen vorzugehen. Ich will damit sagen, ich habe das Gefühl, dass ich meinen eigenen Weg habe. Ich empfinde Bardons Vorgehensweise als sehr erfolgsversprechend, wenn man so vorgehen kann, da ich glaube, dass er mir sehr sehr viel voraus hatte - aber er macht mich nicht glücklich. Durch den Wald zu gehen und die Liebe zu den Bäumen zu fühlen und dem Gott in mir zu danken, das macht mich glücklich. Meine Energiefrequenz steigt. Auf diesem hohen Level, voll von Liebe, mache ich nichts falsch (für Gott gibt es ja sowieso nichts Falsches)
Muss der spirituelle Weg unbedingt so schwierig sein???????????????????????????????????
Vielleicht sollte ich nur auf mein Inneres hören, das mir vielleicht Abweichungen von Bardons Weg erlaubt.
Gott ist nicht unser Feind, wir sind ein Teil von ihm. Er akzeptiert alles. Er will nur eins, dass wir glücklich sind. Er will nicht, dass wir uns quälen, davon bin ich überzeugt. Ich glaube, dass es viel leichter ist, wenn wir wissen, wer wir sind, nämlich ein Teil von Gott und dass wir unglaubliche Fähigkeiten haben. Wir können doch alles realisieren, wenn wir wissen, wer wir sind.

In Liebe

Wolfsläuferin


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 24. Aug 2017, 19:51 
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Liebe Waldläuferin,

du hast einen wunderbaren Weg für dich gefunden, und bei diesem würde ich an
deiner Stelle auch weiter verweilen, denn so wie er ist, macht er dich glücklich
und zufrieden.

In der Magie gibt es viele unterschiedliche Pfade, so ist die Naturmagie zum Beispiel
ein Wege, der auch ausfüllend ist. Naturgeister zu erleben, Kenntnisse über die
Signatur von Blumen und Pflanzen zu erlangen. Ein Steinwesen erkennen... die
Symboliken und Zeichen in den Steinen lesen zu können. Alles wunderbar... doch
genau wie Musik die Kenntnisse von Noten und die Technik der Instrumente verlangt,
tägliches Üben, so ist es auch mit der Magie.

Du hast schon sehr viel erreicht... folge deiner inneren Stimme.

Die Kenntnisse über die Kaballah und die Übungen dazu um sie wirklich zu begreifen,
ist auch ein Bestandteil der Magie. Allerdings auch schwierig und langwierig.

Bei dem Tarot gibt es einen äusseren Weg der Deutung und einen inneren Einweihungsweg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist der Seelenspiegel wirklich notwendig?
BeitragVerfasst: 27. Aug 2017, 20:08 
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Liebe Joy,
ich glaube auch, dass mein Weg für mich richtig ist. Ich habe gestern ein wunderbares Buch über die Kaballah beendet und habe festgestellt, dass sich bei mir wieder Kreise geschlossen habe. Ich habe entdeckt, dass die Channelings von Kerstin Simone in weiten Teilen dem Inhalt dieses Buches entsprechen und im Buch von Ramtha stieß ich gerade heute auf dieselben Parallelen. Ich denke, es war gerade richtig, sich nicht auf einen Autor bzw. eine geistige Persönlichkeit festzulegen sondern sie alle zu studieren und natürlich auch auszuprobieren, also die Erkenntnisse ins Leben zu übertragen. Mein absoluter Liebling Seth (Jane Roberts), wenn ich seine Bücher lese fühle ich sofort seine Energie im ganzen Körper, sagt auch dasselbe. Ich glaube, mehr oder weniger gleichen sich alle Wege, die Begriffe sind vielleicht anders, Sefiroth(aus der Erinnerung geschrieben, wahrscheinlich falsch) oder Schöpfergötter, das ist wahrscheinlich dasselbe. Und wenn nicht, wenn man daran glaubt, ist es so. Ich glaube, dass es wichtig ist, einen geistigen Weg zu gehen und es im Leben nicht bei dem zu belassen, was unsere Grundbedürfnisse befriedigt. Um weiter zu kommen muss man sich öffnen für Neues, unbeschränkte Gedanken, und diese zur Realisierung zu bringen.
Ich glaube, dass wir es heute viel leichter haben als die Menschen vor vielen Jahren, auch leichter als Bardon zu seiner Zeit. Ich glaube daran, dass die Energiefrequenz sich auf unserem Planeten beschleunigt hat und dass man, wenn man sich diesen neuen Energien öffnet, mit mehr Leichtigkeit weiterkommt. Sich mit Freuden den neuen Energien öffnen - man kann sie doch fühlen, sie strömen durch das Kronenchakra ein und verwandeln den ganzen Körper, und dann mit diesen Energien arbeiten. In diesem fast exstatischen Zustand kann man doch wunderbar visualisieren, was man will, bzw. erfühlen was man schon ist oder wie es schon ist. Und dieses Glücksgefühl muss doch erfolgsversprechend sein, wenn man es immer wieder hervorruft.
Was ich gerade im Buch von Hohenstätten gelesen habe, erzeugt bei mir das Gegenteil, der Verzicht auf so viel zwecks Willensschulung. Die Art, wie es geschrieben ist, bringt mich sofort auf ein niedriges angstvolles Energieniveau. So kann es für mich nicht richtig sein. Wir sind auf einem wundervollen Planeten, wir sind wundervoll, haben volles Potential, haben unglaubliche Kräfte in uns, können alles erreichen, wenn wir daran glauben. Aus dieser Freude und Zuversicht heraus sollte man doch vorgehen. Nachdem ich Bardon oder Hohenstätten gelesen habe, muss ich erst wieder Thoth oder Ramtha oder andere aufmunternde Bücher vornehmen und einige Seiten darin lesen, damit ich von dem grässlichen Gedanken, was ich alles nicht kann und vielleicht nie können werde, dass ich noch lange nicht soweit bin, weil ich Vorgaben nicht erfülle, mich hochschwingen kann in Gefielde, in denen man mir Mut gibt, zu erkennen, wer ich in Wirklichkeit bin und dass Gott auf meiner Seite steht und mich nicht quälen bin. Dann kann ich an mir arbeiten, aber in Freude und mit dem Glauben daran, dass Gott auf meiner Seite steht und wir alle früher oder etwas später Erfolg haben werden. Ich möchte ja, dass wir alle weiterkommen, v.a. auch Mutter Erde, die so viel von uns erdulden musste.
Im Übrigen, der Verzicht auf Fleisch und ungezügelte Sexualität usw., ganz viel von all dem, was zur Willensschulung durchgeführt werden soll, halte ich sowieso ein, nicht, weil ich meinen Willen schulen will sondern weil ich diese Dinge aus anderen Gründen für notwendig halte (ich bin schon viele Jahre lang Vegetarier, ich liebe nämlich Tiere und kann sie nicht essen).

Was haltet ihr von Thaddäus Gollas, oder was meint ihr zu den Vorschlägen von Werner Ablass?
Die sehen doch alles auch nicht so verbissen.
Viele von euch denken jetzt vielleicht, ohne Mühe ist kein Erfolg möglich, der geistige Weg ist ein sehr sehr schwerer Weg, den nicht viele schaffen. Aber - ist es nicht gerade diese Haltung, die unbedingt zum Misserfolg führen muss?????????????????


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