Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 06:26 
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Zitat:
Ist ein Geist frei, der jedes einzelne Individuum einer gewaltigen Gruppe in die gleiche Schublade steckt ?


Wie sollte ein Mensch sonst in der Welt herumspazieren?
Mal angenommen, ein Mensch hätte gar keine Schubladen?

Bitte ... ich warte :moin

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 06:33 
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Natürlich steckt man andere in Schubladen, das ist natürlich weil es Teil unseres modularen Denkens ist. Eine ganze Religion oder ein ganzes Volk etc etc in eine Schublade zu stecken ist dagegen eine bequeme Abkürzung. Macht weniger Mühe und gibt einem das Gefühl den Durchblick zu haben.

Ich halts für klüger durch die Welt zu spazieren und jeden einzeln in seine Schublade zu stecken, so hat man den Vorteil erst was von seiner Persönlichkeit zu erfahren bevor ich rausfinde welchen Glauben oder Volkszugehörigkeit er hat. Bei dir weiss ich ja auch in welche Schublade du gehörst und nach deiner Methode wärst du in einer ganz anderen gelandet. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 06:38 
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Ich komme immer gerne vom Extremen zum guten Mittelmaß.
Hielt es für angebracht, einmal deutlich zu machen, welchen Nutzen Vorurteile haben. Denn allein dieses Wort ist (heutzutage) sehr negativ besetzt, nicht wahr?

In sofern teile ich Deine Ansicht, jeden dann nochmal einzelnd und individuelle "abzufertigen" ;) !

Machst Du mir die Freude und erläuterst Deinen letzen Absatz ^^ ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 06:41 
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Saladin hat geschrieben:
Machst Du mir die Freude und erläuterst Deinen letzen Absatz ^^ ?


Ich bedaure, deinem Wunsch nicht nachkommen zu können. Die Forenregeln verbieten mir das. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 06:58 
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Ach zu schade.

Ich indess habe ja eine positive Meinung über die Gestalt des Braen, wie ich sie bisher erlebt habe.
Nur ein paar Kritiken bzgl. fehlender Demut, welche einem geschickten cerebral-Akrobaten naturgemäß abgeht, da er Intellekt mit Geist verwechselt, ... aber ansonsten: Läuft ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 09:19 
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Da schläft man mal...^^

Zitat:
Ist ein Geist frei, der jedes einzelne Individuum einer gewaltigen Gruppe in die gleiche Schublade steckt ?

Das Problem ist da vor allem, dass die Schubladen meistens noch falsch sind.
Der typische Nazi ist kein Glatzenprolet mit Aggressionsproblemen sondern der ordentliche gesellschaftlich angesehene intelligente Herr / Frau sowieso.
Der typische Moslem in Deutschland trägt westliche Kleidung, spricht fliessend Deutsch, hat einen guten Job und nimmt den Islam etwa so ernst wie ein "durchschnittlicher" Deutscher das Christentum.

Eine Schublade in die ich selber oft reinfalle ist das Thema Schwarz und Deutschkenntnisse. Irgendwie gehe ich bei Schwarzen die ich treffe immer davon aus, dass sie Englisch sprechen aber wen wunderts, die Meisten die mir in Deutschland über den Weg laufen sind keine amerikanischen Touristen oder afrikanischen Asylanten sondern in Deutschland geboren und sprechen teilweise besser Deutsch als die meisten Deutschen

Zitat:
Vorurteile sind äußerst gut und nützlich, um mit neuen Situation umzugehen.

Nein. Vorurteile haben meistens nicht mit der Realität einer Gruppe zu tun - sie sind propagierte Lügen die so gut wie nie einen faktischen Hintergrund haben. So wie Deutsche sind alle Nazis, Alkoholiker und Trachtenliebhaber. Auf wieviele Deutsche trifft das zu? Auf eine kleine Minderheit bei den meisten Deutschen liegst du mit diesem Vorurteil daneben.
Das ist als wenn du mit einer Karte von Indien nach Afrika gehst und versuchst dich zurechtzufinden - viel Spass.

Zitat:
Jedes Tier (in freier Wildbahn) ist "dem Fremden" gegenüber vorsichtig.

Nur übersiehst du, dass ein Tier kein Mensch ist und nicht zum vernünftigen verbalen Austausch und Konfliktdeeskalation fähig ist und es nicht in einer globalisierten Welt lebt.
Wenn du, als Deutscher, das Fremde ablehnst kannst du ja gerne auf Kaffee, Auto, Computer, Internet, Handy, Fernsehen, Filme, viele Bücher etc. verzichten, das kommt alles aus der Fremde. Wenn du also das Fremde per se nicht willst lebst du etwa so wie im 17. Jahrhundert. Aber ohne Kartoffeln.

Zitat:
Ich bedaure, deinem Wunsch nicht nachkommen zu können. Die Forenregeln verbieten mir das.

Naja wir hätten eine Arena...^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 10:15 
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Halte Dich ran, denn das Böse schläft nie ;)

@ ESTAR

"Nazi" ... da ist schon die erste Schublade (evtl) falsch aufgemacht. Eigentl. hieße es NaSo. Aber damit es fießer klingt, nimmt man NaZi. Das beeinflußt das Unbewusste. Was wär wohl, würde man jeden Ausländer "Kannacke" nennen ... (im TV z.B. Man bedenke: NaZi wird andauernd gesagt. Wer traut sich da noch die Ausrichtung ders Nationalsozialismuses objektiv auf Herz und Nieren zu prüfen ;) ? )

Laßt Euch nicht verurnepiepeln! Für einen freien Geist!

@Vorurteile bzw. Positivem Rassismus
Was Du mit Schwarzen hattest, hatte ich mit Chinesen in punkto Disziplin und Höflichkeit. Obwohl rational besser wissend, spürte ich immer, wie ich diese Eigenschaften auf Chinesen projezierte ^^

"Nein. Vorurteile haben meistens nicht mit der Realität einer Gruppe zu tun - "

Hehe ... was hat denn wirklich was mit der Realität zu tun? Wir schaffen uns andauernd Bilder, um die Mechanismen in der Welt verstehen zu können. Wer käme bei dem Verständnis von Chemie (und Atomen) ohne eine gute, bildliche Übertragung ... einem Model aus? Das Model hat an sich auch nichts mit dem Realen Ding zu tun. So auch mit Vorurteilen. Sie sind Bilder von Menschen und Dingen, die uns helfen zu verstehen. So wie Modele können sie unvorteilhaft, falsch und unvollständig sein.

Warum entwickelt der Mensch diese überhaupt, wenn sie nichts mit der Realität zu tun haben? Der Mensch ist so eifrig darin, diese zu bilden ... da wäre ein effektiker Vorteil wahrscheinlich, oder?

"Nur übersiehst du, dass ein Tier kein Mensch ist und nicht zum vernünftigen verbalen Austausch und Konfliktdeeskalation fähig ist und es nicht in einer globalisierten Welt lebt."

Müsste da nochmal nachschauen ... laut neuer Ergebnisse, haben manche Tiere erstaunliche Kommunikationsskills und auch Konfliktdeeskalationsfähigkeiten.
Ich sehe den Menschen zwiegespalten: Tierisch und ... darüber hinaus (menschlich). Siehe Spinx.
Mir wird das Tierische zu sehr vernachläßigt und in Ungnade gebracht.
"Das Fremde" ist ja nicht nur der Schwarze, Indone oder Marsianer. Es ist schon der Nachbar oder Ehepartner.

Alleine kann keiner Leben ...
Deswegen braucht es Skepsis und Vertrauen. Skepsis bildet sich doch auf Grund von Erfahrungen, Meinungen anderer und logischen Schlüßen? Voilá: Vorurteil :)
Von einer Schlange gebissen & überlebt = Bissigkeit auf alle Schlangen übertragen = Überleben. Yuhu! Wie schön. Es lebe das Vorurteil :D !
... bis ich natürlich an eine Würgeschlange gerate ;)

Wie soll der Mensch anders vorgehen, als sich von den plumpesten Vorurteilen über die Welt (und das schließt MEnschen mit ein), zu immer feineren Bildern vorzuarbeiten? Erst generalisiert er gemachte Erfahrungen und MEinungen recht simpel und allumfassend auf etwas und lernt dann im Laufe der Interaktion mit diesem Etwas dazu. Er erweitert sein Bild vom Etwas.
Ich sehe nicht, dass der erste Schritt (Generalisierung) übergangen werden kann.
Ich sehe damit auch nicht, wieso man so allergisch darauf reagiert, wenn ein Mensch plumpe Vorurteile hat. Man sagt einem Baby-Kind ja auch nicht: "Mensch ... jetzt lauf doch ordentlich und gekonnt wie ich!" ;) Und dann hängt es ja auch noch von der Intelligenz desjenigen ab, in wie weit er "mehr" Raum lassen und die Dinge überblicken kann, nicht? Das Problem ist aber wie immer, ob der Mensch seine BILDER loslassen will?

... aber auch das ist wieder mehr als verständlich. Sagen wir ein MEnsch wird 80 Jahre alt und verhärtet sich in seinen Ideologien und Vorbildern. Biologisch absolut korrekt, nicht wahr?
Seine "Linie" hat sich 80 Jahre bewährt. Sollte er sie nun ändern? Es macht für ihn keinen Sinn, auch wenn er es vlt. faktisch müsste, weil ihn die Umstände dazu drängen ...

Das ist doch alles recht komplex, nicht wahr?

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 11:39 
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Magier
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Zitat:
Aber damit es fießer klingt, nimmt man NaZi.

Nein deine Theorie ist ziemlich falsch, die nannten sich schon selber Nazis in den 30ern.
Nazi ist NAtionalsoZIalist. So wie man heute SPDler auch Sozis nennt.
Das wurde nicht nachträglich gemacht die wurden schon immer so genannt.
Azubi ist ja auch AusZUBIldender.

Nationalsozialismus gibts auch keinesweges nur in Deutschland - da wurde nur das Wort Nazi geprägt. Aber man muss schon dazu sagen, dass National immer schlecht ist, da die Förderung des "Eigenen" immer die Ablehnung des Fremden beinhaltet und die Menschheit ist aus der Steinzeit doch raus. Heutztage ist das Fremde keine Bedrohung mehr sondern eine Bereicherung.

Zitat:
So wie Modele können sie unvorteilhaft, falsch und unvollständig sein.

Nur das wissenschaftliche Modelle geprüft und getestet werden und recht korrekt die Realität umschreiben. Vorurteile sind weder geprüft noch getestet und Umschreiben eine von Anfang an falsche Vorstellung die nichtmal annähernd mit der Realität zu tun hat.

Zitat:
Warum entwickelt der Mensch diese überhaupt, wenn sie nichts mit der Realität zu tun haben?

Weil ein Mensch dazu neigt die Tat eines Einzelnen der gesamten Gruppe zu unterstellen. besonders wenns eine negative Tat ist.
Wenn ein Pole ein Auto klaut sind plötzlich alle Polen Autodiebe - dass Deutsche auch Autos klauen will man dann nicht wahr haben.
Vorurteile projezieren die Taten Einzelner auf die gesamte Gruppe und das ist einfach daneben.

Zitat:
Von einer Schlange gebissen & überlebt = Bissigkeit auf alle Schlangen übertragen = Überleben. Yuhu! Wie schön. Es lebe das Vorurteil :D !

Und dann gibts Schlangen die nicht einmal beissen können wenn sie wollen, Schlangen die würgen statt beissen, Schlangen deren Biss sogar positive Nebeneffekte haben kann...und anders als bei Mitmenschen kann man Schlangen auch einfach töten oder aus dem Weg gehen...

Das Problem ist, wenn du dich auf Vorurteile verlässt schadest du dir selbst und Anderen damit und förderst sehr asoziale Verhaltensweisen.
Das ganze Nazi Zeug beruht auf falschen Vorurteilen - das Bild das Nazis von Ausländern haben ist meist völlig verdreht von der Wirklichkeit und der Ausländerhass ist da am Stärksten wo es die Wenigsten gibt - würde man die mal kennen lernen würde man nämlich merken, dass die Meisten ganz nette tolle Leute sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 13:46 
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Schnell mal wikipediert:

Zitat:
„Nazi“ war ursprünglich eine Koseform des Vornamens Ignaz, der in Bayern und Österreich häufig war. Abwertend gebraucht wurde der Begriff für eine einfältige, törichte Person[2] und für Deutsch-Österreicher sowie Deutsch-Böhmen.[3]


In dem Artikel weiter kommt häufig das Wort "vermutlich" vor.
Also auch hier wieder die Grundfrage: Was ist wissen. Ist wissen nicht eine Abart des Glaubens und ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung ;) ?

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand selbst Nazi nennen würde, da es in meinen Ohren ziemlich fieß klingt. Es sei denn, man möchte als fieß gesehen werden ;)
Eine andere Idee wäre, dass meine Ohren selbst sich haben Prägen lassen und dass der Klang an sich gar nicht so fieß ist ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 14:03 
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Zitat:
"Aber man muss schon dazu sagen, dass National immer schlecht ist, da die Förderung des "Eigenen" immer die Ablehnung des Fremden beinhaltet und die Menschheit ist aus der Steinzeit doch raus. Heutztage ist das Fremde keine Bedrohung mehr sondern eine Bereicherung."


1x ? und dann ... nochmal ? ... !

National ist immer schlecht? Also ... das Gegenteil ist dann die derzeitige Wir-Sind-Ein-Gemeinsames-Starkes-Europa - Politik :shock:

Erst ist man sich selbst am nächsten. Dann sorgt man sich um seine Familie. Dann um seine Freunde. Dann um die Nachbarschaft. Dann um die Gemeinde. Dann um den Bezirk. Dann um den Staat/das (Bundes)Land. Dann um die Welt.

Ist das zu simpel gedacht und nicht mehr zeitgemäß? Fängt man nicht im kleinen an und erweitert dann seinen Wirkkreis?

Wo käme man sonst hin, wenn die Basis fehlte? Wenn ich als Individumm nicht gut versorgt wäre, könnte ich der Familie keinen Dienst leisten, könnte den Freunden kei.... usw.

Braucht es bei Menschen ein Gruppenzusammenhalt und gemeinsame Werte, damit sie etwas zusammen für sich schaffen wollen? Ich war einmal in einer Komune und stellte fest, dass ich mit den Werten dieser doch nicht konform gehen wollte. Sie hätten mich sofort rausschmeißen sollen. Ich war nur ein Störfaktor und war unmotiviert meine Gaben für diese Komune zu geben. Ich dachte bei mir: Diese Gruppe wird nur stark und schöne Frucht bringen, wenn alle an einem Strick ziehen und für's Gemeinwohl schaffen wollen.
Ist es nicht utopisch zu meinen, dass man eine große "Weltgemeindschaft" bilden kann, wo jeder gemeinsam an einer "schönen Welt" arbeiten möchte? Es klingt realisitischer, wenn sich kleinere Verbände, Menschengruppen zusammentun, starke "Zellen" werden und sich so die Welt gegenseitig stützt. Aber jede einzelne Zelle muss in sich geschloßen sein (+ durchgänge natürlich). Nehmen wir uns die Biologie als Vorbild. Den Körper mit seinen Organen und Zellen. So kann auch eine Welt-Gesellschaft funktionieren.
Ein Konglomerat semi-nationalistischer Zellenverbände die sich das Wohl der gesamten Welt auf die Fahne geschrieben hat. Klingt doch vernünftig !

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 14:11 
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Weiter: Ich stimme zu und pflichte bei: Vorurteile können falsch sein. Es sind (vor)schnelle Urteile. Ich sehe ihren Sinn und ihre Tücken. Mein Anliegen war es, die Aufmerksamkeit auf die Sinnhaftigkeit von Vorurteilen zu legen. Dies ist geschehen. Die negativen Aspekte (Du beschreibst sie gut) sind weitläufig bekannt.

PS & abschließend: Man mache sich mal den Spaß und frage in der Bevölkerung herum, was diese von Vorurteilen halten. Was kommt wohl? Ich habe die Fragen gestellt. ... ... okay ich verrate die Antwort: 0.5 von 10 (evtl. nicht representativ) haben Vorurteile als durchgängig schlecht hingestellt (und gar nicht hinterfragt, ob sie auch einen Nutzen haben können und wenn ja welchen. ... Zeitgeist eben ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 20:04 
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Zitat:
In dem Artikel weiter kommt häufig das Wort "vermutlich" vor.


Nazi als Abkürzung von Nationalsozialist war durchaus üblich und gebräuchlich ich kenn das von Zeitzeugen.

Zitat:
National ist immer schlecht? Also ... das Gegenteil ist dann die derzeitige Wir-Sind-Ein-Gemeinsames-Starkes-Europa - Politik :shock:

Erst ist man sich selbst am nächsten. Dann sorgt man sich um seine Familie. Dann um seine Freunde. Dann um die Nachbarschaft. Dann um die Gemeinde. Dann um den Bezirk. Dann um den Staat/das (Bundes)Land. Dann um die Welt.

Das ist nicht mehr zeitgemäß. Wir leben in einer Welt in der wir essentiell von unseren Mitmenschen abhängig sind.
Wir importieren und brauchen Waren und Rohstoffe aus der ganzen Welt und sind nicht fähig irgendwas selbst zu produzieren.
Früher, als Menschen noch alles was sie zum Leben brauchten selbst herstellen konnten, waren die Prioritäten ganz Andere. Da musste man aufpassen, dass einem keiner die Ressourcen klaut.
Heute sind wir aber aufeinander auf nie dagewesene Weise abhängig und da ist das "ich zuerst" Prinzip für ALLE schädlich.
In der Tat muss die Menschheit lernen als kollektiv zu funktionieren oder technologisch in wesentlich primitivere Zeiten zurückfallen. Ansonsten werden wir uns in den nächsten Jahrzehnten selbst auslöschen.

Also inzwischen muss man zum Wohle aller und damit auch seiner selbst tatsächlich erst an die große Gemeinschaft denken und dann an die kleine Gemeinschaft und zuletzt an sich selbst - dann geht es einem auch selbst am Besten weil man alles bekommt was man benötigt.

Zitat:
Wenn ich als Individumm nicht gut versorgt wäre, könnte ich der Familie keinen Dienst leisten

Inzwischen ist es aber so, dass jeder seinen Teil für das Große beiträgt und seinerseits zurückbekommt.
Geldwirtschaft - du machst irgendwas für irgendwen und bekommst dafür Geld von dem du dir dann von Anderen kaufst was du wirklich brauchst. Wenn du nur an dich denkst und das jeder tut, musst du wieder alles selber anbauen.

Zitat:
Ist es nicht utopisch zu meinen, dass man eine große "Weltgemeindschaft" bilden kann

Wir gehen in die Richtung. Atheismus verdrängt Religion immer mehr, mit Esperanto auf dem Vormarsch haben wir bald eine einheitliche Universalsprache, durch den globalen Austausch von Waren und Technologie verschmelzen wir zu einer weltweiten Einheitskultur und die Staatengemeinschaften werden auch immer riesiger.
Es wird noch lange brauchen bis wir da sind aber es ist möglich - und dringend notwendig.

Zitat:
Den Körper mit seinen Organen und Zellen.

Dir ist bewusst, dass jede Zelle ihre Aufgabe im Organismus erledigt und eben nicht den Selbstversorger spielt? Wirklich individuelle Zellen die für sich und in sich geschlossen funktionieren also alleine Lebensfähig sind sind nur einzellige Organismen.
Alle mehrzelligen Organismen und besonders hochkomplexe MÜSSEN als Kollektiv funktionieren damit jede Zelle leben kann. Siehe Körper - fällt ein wichtiges Organ aka Zellverband aus, sterben ALLE Zellen auch die Zellen die absolut nix damit zu tun haben. Keine Zelle im Körper ist alleine lebensfähig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 22:01 
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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 22:13 
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Ich schicke aber eines vorab: Die Entwicklung hin zu der riesigen Ameisenkollonie stimmt nachdenklich. Mir kommen "Die Borg" von StarTrek in den Sinn ^^

In sh'allah.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Rubenstein
BeitragVerfasst: 1. Sep 2015, 22:35 
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Beim Lesen Deiner Antwort kam mir das Zusammenwirken von Menschen innerhalb Projekten in den Sinn. Tausende Menschen arbeiten z.B. an Filmen zusammen. Oder bauen eine Raumstation. Jeder muss focusiert, spezialisiert, und völlig determiniert sein.
Und gemeinsam realisiert man etwas unglaubliches. Eine Sinfonie. Ein Film. Ein Reise zum Mars.

Dies läßt hoffen. Wenn Menschen ein gemeinsames Ziel haben und Leidenschaft. Dann nehmen sie alle Mühe auf sich, überwinden Grenzen (innere, wie äußere). Jedes Rätchen muss funktionieren.

So - wie im Körper - müsste die "Eine Welt" aufgebaut sein. Jeder trägt sein Teil zum Wohl des Gesamtorganismus bei, weil er die Notwendigkeit sieht. Und bei immer komplexer und größer werdenden Systemen muss der Mensch sein Ego in den Griff kriegen und dieses dem CommonWealth unterordnen. Vlt. exerzieren das deshalb derzeit so viele Menschen (s. die vielen New-Age-Movements). Alles eine Vorbereitung auf die Globalisierung.

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