Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 3. Jul 2013, 21:00 
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Hmmm...ich habe auch viele schwere Schiksalserfahrungen gemacht und hatte mich auch immer gefragt warum das so ist und nicht anders. Ich weiß bis heute immer noch keine 100% genaue Antwort darauf. Aber was ich weiß ist, daß man härter wird dadurch im Leben, wenn man will. Jetzt gerade stecke ich wieder in so einer Phase drin, wo ich am liebsten alles hinschmeißen würde. Aber ich versuchs nochmal. :)

Die Meinungen über Karma teile ich nicht, denn wenn es das gäbe, wäre die Welt eine andere. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß das Universum (oder nennt es Gott) kein Gut noch Böse kennt beziehungsweise Unterschiede macht und das es nur diese einzige Regel dazu gibt der sich keiner entziehen kann. ich nenne dieses Gesetz folgenerweise. " Wer Gutes will erzeugt Böses, wer Böses will erzeugt Gutes." ( nicht so sehr auf Gut und Böse fixieren, ich kann es auch Ion + Anion nennen) ...je nachdem in welcher Konzentration es abläuft....erinnert auch an das Prinzip der Schwingung. Das ist, was ich zur Zeit im Weltgeschehen beobachte.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 3. Jul 2013, 21:43 
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Immer wenn ich deine Posts lese Sunalie kommt mir das Gedicht von Marianne Williamson in den Kopf:

"Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.

We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous? Actually, who are you not to be?"


frei übersetzt:

"Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir grenzenlos mächtig sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
was uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns:
Wer bin ich, so brillant zu sein, prächtig, talentiert, fabelhaft?

Doch wer bist du, um dies nicht zu sein?"


Versuchs doch mal mit "grenzenloser Macht"......mach dich nicht immer so klein. Das dient dir nicht und allen anderen auch nicht. ;)

_________________
Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 08:37 
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danke Braen, aber ich find mich gar nicht mächtig und brilliant und so, weiß auch gar nicht, ob ich das sein will.

Ich will eigentlich nur die Menschen berühren. Ich will, dass mein Leben nicht umsonst war und all das Leiden, ich möchte einfach liebenswert sein und das selbst spüren können.

Ich glaube auch, dass Gott nicht zwischen Gut und böse unterscheidet, ....oder doch, weil, was ist sonst das "Jüngste Gericht".

Ich denke schon, dass mein Papi ein lieber Mensch war, aber jeder so seine Fehler hat, die er sich am Lebensende nochmal anschauen sollte. Ich denke manchmal auch in Richtung Buddhismus und meine auch, okay, vielleicht bekomme ich ein neues Leben, bloß, der Buddhismus oder so sagt ja eben, ich muss reifen und bis ich gereift bin, muss ich die und die Erfahrungen machen.

Dann denk ich aber wieder: ich will diese blöden ERfahrungen nicht, weil ich manchmal das Leid nicht aushalte.

Dann denke ich wieder: Gott ist am meisten bei den Leidenden, so sagt es in der Bibel, christlicher Glaube irgendwie so oft.

Also, ich denke, ich will nur irgendwie gut durch das Leben kommen, aber was positives und bleibendes hinterlassen, sonst hatte ich doch keinen Sinn, hier zu sein, oder?

LG
Sunalie


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 11:53 
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Weise Frau
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Hallo zusammen,

wenn hier wieder darum diskutiert wird, ob die Gewalt notwendig ist, oder ob man aufhören soll oder muss, Opfer zu sein...

Alles im Leben kostet Anstrengung - stark zu sein, wie auch Opfer zu sein.

Sich zu entwickeln bedeutet auch, sich verändern zu können. Aus den alten Mustern auszusteigen. Aus der Opferrolle auszusteigen. sich mehr mit lebensbejahenden Menschen umgeben, weniger mit nörgelnden und solchen schwachen, die gerne schwach sind.

Oder man sagt zu sich selbst - nein, Opfer sein ist süß, man kann sich immer selbst bemitleiden und von anderen Mitleid bekommen. Man nimmt passive Stellung an und bleibt darin stecken. Bis man die Nase voll bekommt und aufhört in Opferolle zu verharren. Oder ich weiß nicht - wie viele Jahre vergehen müssen, damit man sich dazu bewusst entscheidet? Ich war auch Opfer der Gewalt, und nicht nur ein mal. Daraus habe ich aber so viel gelernt, wie viel man bei normalen Umständen nie im Leben lernen kann. Also sage ich DANKE zu meinen Peinigern. die sind selber noch nach vielen Jahren noch dort wo die auch damals gewesen sind oder noch schlimmer dran. Und was ich im Leben auf die Beine gestellt habe, davon haben die gar nicht zu träumen gewagt. Für mich hat es sich sehr, sehr gelohnt, mit der Opfertuerei aufzuhören.

_________________
Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber manchen ist auch das nicht bewusst. (Sokrates)


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 12:26 
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Eingeweihte
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Hallo "The Hermit"

Jeder Mensch ist anders, und ich freue mich, dass du es geschafft hast mit deinen
Problemen fertig zu werden.

Wir können nicht von uns auf andere schliessen. Es gibt sehr viele sensible Menschen
deren Seele durch ein traumatisches Erlebnis so verletzt wurde, dass es schwer ist
wieder Freude und Liebe zu erleben.

Ich hatte selbst das Glück, dass ich meine traumatischen Erfahrungen mit meinen
Eltern aufarbeiten konnte. Jeden Abend haben sie mir stundenlang zugehört, und ich
konnte mir alles von der Seele reden. Meine Geschwister haben auch sehr viel dazu
beigetragen, dass meine Seele wieder gesunden konnte.

Leider haben viele Menschen nicht so ein Glück, und der seelische Schmerz bleibt
ihr ständiger Begleiter.

_________________
Loslassen was nicht glücklich macht


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 12:45 
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Zitat:
Die Meinungen über Karma teile ich nicht, denn wenn es das gäbe, wäre die Welt eine andere. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß das Universum (oder nennt es Gott) kein Gut noch Böse kennt beziehungsweise Unterschiede macht und das es nur diese einzige Regel dazu gibt der sich keiner entziehen kann

Eben da verstehst du das Karmaprinzip aber gänzlich falsch. Karma kennt kein "gut" oder "böse" Es kennt Aktion und Reaktion. Wenn ein Mensch auf die heisse Herdplatte greift ist die Aktion weder gut noch böse. Er wird aber die Erfahrung die er gleich macht als böse interpretieren, dabei geschieht nur, was geschehen muss. In der nordischen mythologie nennt mand as Örlög - das hat nichts mit Bewertung oder abstrakten Begriffen zu tun, Örlög ist das Ergebnis, das auf die gesetzten Ursachen folgen muss. Wer im Schnee nackt herumrennt, dem wird kalt, egal ob er gut oder böse ist aus menschlicher Sichtweise seiner Gesellschaft.
Auch in der Hermetik ist es nur das Gesetz von Ursache und Wirkung, nicht mehr.

Zitat:
Ich glaube auch, dass Gott nicht zwischen Gut und böse unterscheidet, ....oder doch, weil, was ist sonst das "Jüngste Gericht".

Da muss man sich mehrere Fragen stellen - wer oder was ist Gott? Da sind sich jetzt viiiieeeele sehr uneinig, selbst innerhalb der christlichen Religion variierenn die Vorstellungen da dramatisch.
Der biblische Gott unterscheidet zwischen gut und böse, denn er bestraft Verhalten das er als ungut erachtet, obwohl es ganz natürlich ist - der Widerspruch ist, wenn Gott perfekt ist, warum schafft er dann nicht perfektes und erwartet davon Perfektion? Das ist entweder saudumm oder grausam aber nicht perfekt. Der monotheistische Gott ist ein Widerspruch in sich.
Eine alte Frage von Epicur:
"Ist Gott willig böses zu verhindern, aber nicht fähig?
Dann ist er nicht allmächtig.
Ist Gott fähig, aber nicht willig?
Dann ist er boshaft.
Ist er beides, fähig und willig?
Woher kommt dann das Böse?
Ist er weder fähig noch willig?
Warum ihn dann Gott nennen? "

Im Pantheismus ist Gott die Schöpfung selbst. Und die Natur kennt kein Gut und Böse weil es Menschlichkeitsbegriffe sind die vom Standpunkt abhängen. Die Löwin die ein Zebra reisst, ist aus Sicht der Zebras böse, aus Sicht der Löwen gut, aus Sicht des Menschen einfach eine Löwin. Wenn die Löwin dann einen Menschen reisst, ist sie aus Sicht der Löwen gut, aus Sicht der Zebras natürlich und aus Sicht der Menschen böse. Dabei hat sie das Gleiche gemacht wie vorher.
Bei Menschen ist das ähnlich. Ein Soldat der einen Landsmann eschiesst ist ein Mörder, ein Soldat der Feinde erschiesst ist ein Held. Ein Soldat der keinen erschiesst ist ein Feigling. Ein Bauer der keinen erschiesst ist Pazifist...Gut und Böse sind keine universalen Kräfte die miteinander im Kampf liegen, sie sind menschliche Begriffe, geboren aus der Unfähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu sehen.
Magisch gesehen arbeiten Engel und Dämonen nicht gegeneinander sondern Hand in Hand. Ying Yang Prinzip - es gibt nichts "böses" das nicht auch etwas "gutes" in sich birgt und nichts "gutes" in dem nicht auch etwas "böses" steckt.

In nicht monotheistischen Religionen ist man da viel natürlicher und verurteilt nicht - das verurteilen ist übrigens das, was den Menschen, laut Monotheismus, erst aus dem Paradies befördert hat.

Zitat:
Ich denke schon, dass mein Papi ein lieber Mensch war, aber jeder so seine Fehler hat, die er sich am Lebensende nochmal anschauen sollte.

Niemand ist perfekt. Im Havamal sagt Odin dazu "der Hinkende reite,Der Handlose hüte, der Taube taugt noch zur Tapferkeit... ... Der Tote nützt zu nichts mehr" (weshalb das leben heilig ist sozusagen)
"Niemand ist so gut, dass er ohne Fehl wäre, und niemand so schlecht, dass er zu nichts tauge"
"Menschen sterben, Tiere sterben, aber eines weiss ich, dass nicht stirbt: Der Ruf des Toten"
Jedes Leben ist wertvoll und man sollte die guten Taten in Erinnerung behalten.

Zitat:
Gott ist am meisten bei den Leidenden

Due Hermetik sagt "Wen Gott liebt, dem erlaubt er nicht so zu tun als kenne er die Regeln nicht" und ist da mit Strafe und Leid grosszügig um eine raschere Entwicklung zu ermöglichen. Denn an Leid und Schmerz wächst man. Glückseligkeit und Reichtum dagegen führen zu Korruption und Verfall

Zitat:
sonst hatte ich doch keinen Sinn, hier zu sein, oder?

Wenn du Erfahrungen sammelst und dich entwickelst, hatte es schon einen ganz wunderbaren Sinn, alles was du erlitten hast. Mehr zu hinterlassen ist nicht nötig. Aber du kannst sowieso nicht durchs Leben gehen ohne andere Menschen zu bereichern. Allein die Diskussionen hier im Forum die durch dich entstehen bereichern mehrere Menschen

Ein Sprichwort sagt "Schmerz ist der beste Lehrer. Aber niemand will in seinen Unterricht"

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Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 13:12 
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Suchende
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uff Bauchweh hab, deswegen von Hermit:
Oder man sagt zu sich selbst - nein, Opfer sein ist süß, man kann sich immer selbst bemitleiden und von anderen Mitleid bekommen. Man nimmt passive Stellung an und bleibt darin stecken. Bis man die Nase voll bekommt und aufhört in Opferolle zu verharren. Oder ich weiß nicht - wie viele Jahre vergehen müssen, damit man sich dazu bewusst entscheidet? Ich war auch Opfer der Gewalt, und nicht nur ein mal. Daraus habe ich aber so viel gelernt, wie viel man bei normalen Umständen nie im Leben lernen kann. Also sage ich DANKE zu meinen Peinigern. die sind selber noch nach vielen Jahren noch dort wo die auch damals gewesen sind oder noch schlimmer dran. Und was ich im Leben auf die Beine gestellt habe, davon haben die gar nicht zu träumen gewagt. Für mich hat es sich sehr, sehr gelohnt, mit der Opfertuerei aufzuhören.

Es hat für mich nichts damit zu tun, in einer Opferrolle zu verbleiben.
Wäre ich in der Opferrolle verblieben, würde ich nicht arbeiten und das obwohl ich über 40 Operationen hinter mir habe und seit meinem 3 Lebensjahr GEWALT PUR Kenne, egal, ob körperlich, sexuell, oder seelisch.....

Es macht mich wütend, es ist doch sehr einfach zu sagen, ja man muss halt aus seiner Opferrolle rauskommen.
a) ich habe mich nicht zum Opfer gemacht
b) ich habe nicht entschieden, dass ich körperliche und seelische schwere Wunden habe
c) ich gehe arbeiten, obwohl meine Knochen so schlecht sind, dass sogar die Ärzte staunen
d) wenn man mehrfach sich wem anvertraut und dann immer und immer wieder vergewaltigt oder missbraucht wird, wie soll dann eine Seele heilen

ICH hab mir ganz bestimmt nicht ausgesucht OPFER zu sein, aber ich will auch kein Täter sein.
Opfer bin ich lebenslänglich. Aber ich denke, dass ich trotz allem sehr viel aus meinem Leben mache.........

aber generell zu sagen, musst halt aus der Opferrolle rausgehen ist mir zu simpel................

Sunalie


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 13:13 
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ach ja, ich bemitleide mich auch nicht selbst und Opfer sein ist auch nicht süß.........


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 13:35 
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Zitat:
ICH hab mir ganz bestimmt nicht ausgesucht OPFER zu sein, aber ich will auch kein Täter sein.
Opfer bin ich lebenslänglich. Aber ich denke, dass ich trotz allem sehr viel aus meinem Leben mache


Diese Botschaft klingt für mich aber extrem schrecklich. Es heisst, wenn jemand mal Opfer ist muss er es ein leben lang sein - eine sehr depressive Botschaft. Wär nichts chöner zu sagen, "Ich WAR Opfer aber bin es jetzt nicht mehr?"

Du kannst die Vergangenheit nicht ändern aber deine Zukunft.

Was Hermit hier meint ist, dass es Menschen gibt die ganz bewusst eine Opferrolle einnehmen weil sie dann Aufmerksamkeit bekommen und Mitleid und sie ihre Fehler und Schuld auf Andere schieben können. Da ist die Opferrole sehr angenehm und wird deswegen beibehalten. Solche Menschen entwickeln sogar Krankheiten bis hin zu Krebs um Opfer sein zu dürfen, denn als Opfer hat man keine Verantwortung - scheinbar.

Aber man kann aus der Opferrolle ausbrechen - und nein das heisst nicht, trotzdem was aus sich zu machen oder Anderen zu helfen. Auch ein erfolgreicher Mensch bleibt solange Opfer wie er sich zum Opfer machen lässt. Ausbrechen heisst, sich zu wehren und das schlechte Selbstbild, den Selbsthass abzulegen und Respekt und Liebe zu sich selbst zu entwickeln, Selbstbewusst aufzutreten und für sich selbst einzutreten. Sadisten suchen sich keine Sadisten sondern Masochisten. Täter suchen keine Täter sondern Opfer. Man muss kein Täter werden um auszubrechen, da verdreht man nur die Rolle. Aber solange man sich weiterhin verletzen und schädigen lässt ohne was dagegen zu tun, wird man Opfer bleiben

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 15:23 
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@The Hermit Estar


Eure Aussagen sind kalt und mit der Wirklichkeit nicht zu vereinbaren. Das Herz sollte bei aller Spiritualität nicht verloren gehen. Sonst ist es nur Philosophieren mehr nicht.


Ich bezweifel das Ihr beide das so gut verarbeitet hab und so gewachsen seit wie hier dargestellt wird.

Die Theorien die Ihr hier präsentiert sind nur altes denken aus der Vergangenheit.

Leid ist auch nicht der beste Lehrer ,denn das Leben ist nicht dazu da um nur zu lernen ,es ist ein Wechselspiel und das einzige was man Lernen muss ist es zu Leben.


Ehrlich gesagt wenn ich euch lese zweifel ich ob spirituelle Arbeit für alle gut ist.

Braen hat was viel treffender es geschrieben als Ihr ich glaub Ihr solltet von Ihm lernen und es aufgeben mit euren Geistern zu reden die haben euch nur falsches und grausames ,weltfremdes gelehrt.

@Braen Deine Worte sind so wahr wie es nur wahrhaft geht. :anbet

LG Freund

_________________

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.



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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 15:58 
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ähm................,

ich bin nicht negativ, wenn ich sage, ich bin immer Opfer.

TATSACHE ist, Ich bin immer Unfallopfer, denn ich werde täglich an die Tat erinnert, denn ich habe tagtäglich körperliche Schmerzen, ich bin blind auf einem Auge und halbblind auf dem anderen, ich bin taub auf einem Ohr, etc.
DAS lässt sich nicht wegleugnen und deswegen bleibe ich Opfer, und Opfer bleiben heißt nicht, dass ich nichts aus meinem Leben mache. Aber ich bin nun mal einfach ein Unfallopfer.

UND: ich bleibe auch immer ein Gewaltopfer, denn die Schmerzen, auch körperlich und die Narben bleiben auch.

Was ich draus mache, ist eine Sache, aber ich verurteile auch niemanden, der zusammenbricht.

Ich finde es nicht fair, einfach zu sagen, mei, bist halt in der Opferrolle geblieben. Das passt für mich überhaupt nicht.

Da solltet ihr Euch einfach mal mit Opfern auseinandersetzen.

Und nun mal noch mal etwas:

Es ist schon schlimm, wenn man EINE EINZIGE traumatisierende TAT erleben muss, aber wenn man sein ganzes Leben lange Gewalt kennt und erst mal lernen muss, Keine Gewalt zu erleben, dann hat das nichts damit zu tun, in einer Opferrolle zu erstarren.

Und wenn jemand in der Opferrolle erstarrt, der Ausdruck gefällt mir nicht, so ist das dann aber fies, wenn andere dann denken, der macht nichts aus dem Leben.

Ich z. B. erstarre bei Schock, andere schreien, andere weinen, andere lachen, andere rennen weg, was weiß ich, das ist doch nicht zu generalisieren


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 16:11 
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EinfachIch
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Sunalie du bist noch sehr in deinem Schmerz drin, aber du hast schon sehr große fortschritte gemacht.

Das was die beiden meinten und hier gerade missverstanden wird, ist nicht das man Opfer sein will, sondern das man im Schmerz festhängt und dann nicht heilen kann und das man sich von dem Schmerz befreien muss um normal leben zu können.

Kleiner Einwurf zum beschwichtigen.

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 16:16 
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dazu ist aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel Reden nötig und da fang ich ja erst an.......................

sunalie
grad etwas klein


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 16:17 
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Sunalie du redest, genau und das ist gut :) Alles andere braucht Zeit und du bist echt tapfer dabei. :knuddel

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Kampf mit sich selbst
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 16:47 
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Magier
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Zitat:
Eure Aussagen sind kalt und mit der Wirklichkeit nicht zu vereinbaren

Welcher Wirklichkeit? Von einem kosmischen Standpunkt aus, da wöären wir bei religiöser, mystischer und magischer Wahrheit, ist das Universum kalt. Schwerkraft interessiert nicht ob du nett oder ein Arsch bist, sie zieht dich runter unabhängig von deiner Persönlichkeit oder Status. Naturgesetze sind gerecht weil sie für alle gleichermaßen gelten ohne irgendwen zu favorisieren.
Die Natur besteht aus Gewalt das ist ein Faktum auf jeder Ebene. Das ist kalt, ja. Weil die Natur nicht mitfühlt und da wird mir sogar Braen recht geben, das Evolution den Stärksten favorisiert und nicht den Nettesten.

Es ist sehr unangenehm, hilft Sunalie nicht weiter aber hier gings Ursprünglich um Hans und Hans ist ein Musterbeispiel dafür, dass man mit "verzärtelung" noch tiefer in die Spirale reinrutscht und MANCHEN Menschen nur ein Arschtritt raushilft und mit dieser Härte habe ich schon 2 Vergewaltigungsopfer erfolgreich therapiert - Erfolgreich - sie können jetzt ihr eigen es leben leben mit gesundem bezug zur Sexualität, in fester Partnerschaft und Glück was vorher für sie undenkbar war.
Und auch Andere arbeiten damit erfolgreich. Aber man muss es an den Menschen anpassen - manche rutschen durch Härte noch tiefer rein statt rauszukommen da muss man aufpassen. Und das hier war allgemein gerichtet, Sunalie ist ein spezieller Fall und braucht vor allem Verständnis und Mitgefühl

Zitat:
ie Theorien die Ihr hier präsentiert sind nur altes denken aus der Vergangenheit.

Mein Spruch stammt aus den 80ern von einem indischen Yogi - übrigens recht beliebt.

Zitat:
Leid ist auch nicht der beste Lehrer

Besser als jeder Andere allein stehende Aspekt. Sicher Leid allein wird Menschen eher zerbrechen, aber alles Andere ALLEIN ist auch fatal. Es ist aber Fakt, dass die meisten Menschen sich erst ändern und an sich arbeiten wenn der Leidensdruck schlimmer wird als die Angst vor der Veränderung. Ohne Leidensdruck macht vll 0.1% der Menschheit eine Entwicklung durch und der Rest verschlimmert sich drastisch. Stell dir mal vor du könntest tun was du willst ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen...da wäre dann jemand der noch nie ein schweres Verbrechen begangen hat eine seltene Ausnahme.

Zitat:
mit euren Geistern zu reden die haben euch nur falsches und grausames ,weltfremdes gelehrt.
Das wärend ann die Geister der Psychologie und Medizin? ^^ Und du findest dieses Denken auch in zahlreichen Religionen. Anders als bei den Christen wird das Opfer aber nicht zum Opfersein verdammt sondern erhält die Möglichkeit das eigene Leben zu verändern.

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