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 Betreff des Beitrags: Das 1.Kleine Arkanum -von Hohenstätten- und mehr.....
BeitragVerfasst: 26. Dez 2017, 15:39 
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Guten Tag an Alle

(Bitte genau hin lesen und nicht einfach so überfliegen!)

Zwar bin ich nicht unbedingt ein Fan von Hohenstättens Publikationen, aber ich muss sagen
mit " Das 1 kleine Arkanum" haben die schon eine sehr interessante Idee hervorgebracht.
Bei diese kleine Abhandlung geht es darum zusätzlich zum weissen bzw schwarzen Seelen-spiegel so
etwas wie einen göttlichen Seelenspiegel herzustellen und wenn dieser fertiggestellt ist sollte man
die Eigenschaften des weissen Seelenspiegels analog zu dem Elementen den entsprechenden Göttlichen
Eigenschaften unterstellen.
Beispiele: Mitgefühl -> All-liebe/Leben, Ausdauer-> All-Kraft, Selbstbeherrschung->Al-Allmacht,
Vernunft-> All-Weisheit, -> Verlässlichkeit-> All-Gegenwärtigkeit usw. Nur so kann man die
negativen Charaktereigenschaften beherrschen, heist es.

So weit so gut, aber.....:
Wenn die Gottheit sich mit gewissen Positiven Charaktereigenschaften aus dem Akasha heraus
zeigen tut wie z.B Allmacht, All-Kraft, All-Liebe, All-Leben, All-Wissen, All-Weisheit, All-gegen-
wärtigkeit, Ewigkeit, Unsterblichkeit usw, dann musste die Gottheit sich wiederum auch durch
die entsprechenden Negativen Eigenschaften zeigen, sonst wäre das von Es aus den
Akasha erschaffene universelle Gesetz der Polarität eine Illusion, nicht wahr?!. Also musten
die negativen Eigeschaften der Gottheit in etwa so lauten: All-Schwäche, All-Ohnmacht,
All-Hass, All- Zerstörung, All-Tot, All-Unwissenheit, All-Abwesenheit, All-Vergänglichkeit,
All-Sterblichkeit usw.
Infolgedessen lassen sich die Eigenschaften des Schwarzen Spiegels auch mit den Negativen
Göttlichen Eigenschaften im Einklang bringen bzw diese unterstellen.
Beispiele: Angst-> All-Ohnmacht, Zorn-> All-Zerstörung, Unverlässlichkeit->All-Abwesenheit,
Narrheit(Dummheit)->All-Unwissenheit, Faulheit-> All-Vergänglichkeit, usw.

Nun das was ich hier schreibe könnte man auch als Hermetische Schattenarbeit bezeichnen
denn, wenn man sich nur mit den Positiven (Hellen) Eigenschaften beschäftigt und die
Negativen einfach so ins Unterbewusstsein niederdrückt und sich danach auch noch einbildet
die wären einfach so weg, dann wird man die Erfahrung machen das diese sich bei passende
Gelegenheit sich mit voller Wucht manifestieren werden, den diese Eigenschaften lassen sich
nicht einfach so ausradieren, schon deshalb nicht weil sie 50% der Persönlichkeit ausmachen
andernfalls wären wir nur halbe Menschen oder besser gesagt Engel. Das einzige was einem
noch bleibt ist sich diese negativen Eigenschaften bewusstmachen bzw sie zu akzeptieren
denn, wenn man sich dessen bewusst ist kann man sie auch beherrschen (auch die Positiven).
Ausserdem wenn man nur versucht Anhang der positive Charaktereigenschaften die Gottliche
Verbundenheit zu erreichen dann wäre das nur eine halbe Verbundenheit d.h nur eine Mystische
Verschmelzung und keine vollkommene Verbundenheit.
Um es kurz zu fassen:
wenn die Gottheit all seine Eigenschaften aus dem Akhasa heraus beherrscht da Es sich dieser
vollkommen bewusst ist, dann müssen wir auch so vorgehen das wir innerhalb des eigenen
Mikrokosmos uns über die Positiven als auch Negativen Eigenschaften bewusst werden und
somit beherrschen und zwar so anwenden das diese nicht gegen die Universalgesetzen
verstossen. Erst dann ist eine Verbundenheit mit der Gottheit möglich.

Da ich mir denken kann das mansche Leuten sagen werden " Igitt, wie kannst du nur so
etwas über Gott schreiben!,so ein Sakrileg!",da möchte ch schon jetzt im voraus antworten:
der hermetische Weg befasst sich nun mal mit alles und
nicht nur mit Licht&Liebe und Eierkuchen Esoterik. :amen :angel

Mit freundlichen Grüssen

Sokar

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 Betreff des Beitrags: Re: Das 1.Kleine Arkanum -von Hohenstätten- und mehr.....
BeitragVerfasst: 26. Dez 2017, 19:50 
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Meiner Meinung nach gibt es kein Gleichgewicht zwischen Gut und Schlecht und es ist auch nicht von Gott so vorgesehen. Man sollte immer nach dem Guten streben. Das schlechte hat seine Ursache in Fehlern. Weil der Mensch nach eigenen Erfahrungen strebt und noch nicht alle gesammelt hat die ihm ein absolut gutes Handeln ermöglichen kommt es zu Fehlern. Gott kann den Menschen nicht mit eigens gesammelten Erfahrungen ausstatten weil dies ja dann wiederum keine eigenen Erfahrungen wären, deshalb sammelt der Mensch diese Erfahrungen.

Bardon schreibt dazu folgendes: "Der Quabbalist wird die Vollkommenheit der Gesetze verstehen, er wird erkennen, daß Gut und Böse wörtlich genommen nur Religionsbegriffe sind, aber in Wirklichkeit sind beide Prinzipien, also das negative und das positive Prinzip notwendig, da das eine ohne das andere nicht bestehen kann. Dem Guten wird der Quabbalist stets zustreben und das negative Prinzip niemals verachten, sondern lernen, es zu beherrschen, denn vom Schöpfer ist nichts Unnutzes erschaffen worden."

Auch Bardon geht hier fehl. Das Gute kann meiner Meinung ohne das Böse bestehen. Was er aber sehr richtig sagt ist das man dem Guten zustreben soll und das Böse nicht verachten soll. Vielmehr soll man den Bösen helfen gut zu werden.

Viele Magier verfallen leider dem Irrglauben es bräuchte ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, wobei sie das Gleichgewicht eigentlich nur so hoch halten weil es etwas Gutes ist. Das Gute steht aber über dem Gleichgewicht und ist in seiner Absolutheit das höchste Anstrebbare das es gibt. Dinge die zum Guten führen wie etwa das Gleichgewicht sind in der Hierarchie unterhalb des Guten. Man sucht ja auch kein Gleichgewicht zwischen Harmonie und Disharmonie


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 Betreff des Beitrags: Re: Das 1.Kleine Arkanum -von Hohenstätten- und mehr.....
BeitragVerfasst: 26. Dez 2017, 23:36 
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Guten Abend Hans-Jörg
Zitat:
Bitte genau hin lesen und nicht einfach so überfliegen

Ich gehe davon aus das du diesen Satz beherzigt hast, oder?.
Zitat:
Meiner Meinung nach gibt es kein Gleichgewicht zwischen Gut und Schlecht und es ist auch nicht von Gott so vorgesehen. Man sollte immer nach dem Guten streben. Das schlechte hat seine Ursache in Fehlern. Weil der Mensch nach eigenen Erfahrungen strebt und noch nicht alle gesammelt hat die ihm ein absolut gutes Handeln ermöglichen kommt es zu Fehlern. Gott kann den Menschen nicht mit eigens gesammelten Erfahrungen ausstatten weil dies ja dann wiederum keine eigenen Erfahrungen wären, deshalb sammelt der Mensch diese Erfahrungen.

Ich glaube ich habe diesen Satz kürzlich irgendwo schon mal gelesen, wo war das nochmal...? :grübel

Zitat:
Auch Bardon geht hier fehl. Das Gute kann meiner Meinung ohne das Böse bestehen. Was er aber sehr richtig sagt ist das man dem Guten zustreben soll und das Böse nicht verachten soll. Vielmehr soll man den Bösen helfen gut zu werden.

Aha!, das positive Prinzip kann einfach so ohne das negative existieren bzw man kann das
negative Prinzip ins Positive transmutieren, so das am Ende nur das positive Prinzip
einfach so ohne seinen Konterpart existieren kann, Also das Licht kann ohne Schatten einfach
so existieren, so was! und ich dachte immer das Prinzip der Polarität wäre ein Universalgesetz!. :idea:
Zitat:
Viele Magier verfallen leider dem Irrglauben es bräuchte ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, wobei sie das Gleichgewicht eigentlich nur so hoch halten weil es etwas Gutes ist. Das Gute steht aber über dem Gleichgewicht und ist in seiner Absolutheit das höchste Anstrebbare das es gibt. Dinge die zum Guten führen wie etwa das Gleichgewicht sind in der Hierarchie unterhalb des Guten. Man sucht ja auch kein Gleichgewicht zwischen Harmonie und Disharmonie

Also ist Harmonie nicht eine Eigenschaft des Akhasaprinzipes die dafür sorgt das positiv und
negativ sich gleichmässig untereinander abwechseln, sondern eine Untereigenschaft des
positiven Prinzipes..und wenn nur Licht (oder meinetwegen, nur Dunkelheit) ganz allein
existieren würden dann wäre das Harmonie bzw wenn Licht und Schatten gleichzeitig existi-
eren s.h sich untereinander abwechseln dann wäre das Disharminie, richtig?.
Das höchste Anstrebbare für einen Magier ist das Positive Prinzip ganz allein und nicht
die Gottesvebundenheit im Akashaprinzip in dem man alle Univelsallgesetzen durch jahrelanges
üben in sich realisiert ,so wie die Entwicklung des dazugehörigen Bewusstseinzustandes, mit
der daraus resultierende selbstbeherrschung, aha!. :med

@Na ja, wie auch immer, ich glaube ich werde mir eine unbestimmte Zeit Forumsurlaub
gönnen, irgenwie ist mir auf ein mal die Lust irgendetwas zu posten vergangen, ich weis
nicht wieso aber irgendwie habe ich plötzlich das Gefühl das es kein zweck hat zur Zeit
irgendetwas zu schreiben, woran es liegen mag? :grübel , vielleicht finde ich es heraus
in dem ich etwas mehr meditiere und so...

also bis irgendwann mal :amen

Sokar

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 Betreff des Beitrags: Re: Das 1.Kleine Arkanum -von Hohenstätten- und mehr.....
BeitragVerfasst: 26. Aug 2018, 20:57 
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Irrlicht
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Kurz und knapp: Gut und Böse sind relative Begriffe und können von Mensch zu Mensch anders verstanden werden. Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse.

Es gibt aber etwas, das jeneits von Gut und Böse ist. Es ist der Kreis, der beide Pole des Yin und Yang einschließt. Das Göttliche, wenn man es so will. Und in diesem Sinne soll man auch laut Bardon handeln, nämlich das Gute vermehren und aus dem Bösen lernen. Die Schöpfung ist die sichtbare Gestalt Gottes, wie ein Sufi es so schön sagte, aber er geht über alles Erschaffene hinaus. Er liebt die gesamte Schöpfung (All-Liebe), ist All-Wissend, All-Gegenwärtig und All-Mächtig. Das sind unveränderbare Eigenschaften des Ewigen. Wer wirklich im Sinne dieser göttlichen Eigenschaften handelt, der kann bspw. gar nicht andere Menschen hassen. Bardon selbst will ja den Magier unter anderem da hinführen.

Gut und Böse in der Polarität bedingen einander und sind vergänglich, während die göttlichen Eigenschaften ewig und somit unvergänglich sind. Sie bleiben vom Spiel der Dualität unberührt, genauso wie der Raum unberührt davon bleibt, ob er mit Licht oder mit Dunkelheit gefüllt ist. Akasha/Gott ist die Grundlage der gesamten Existenz, alle Sphären sind aus den göttlichen Eigenschaften entstanden, weshalb die Liebe - da sie eine der göttlichen Qualitäten ist - selbst innerhalb der Polarität ihre Göttlichkeit beibehält.
Das Negative hat deshalb eine notwendige Daseinsberechtigung, da Gott sich selbst nur über die Polarität erkennen kann. Man stelle sich vor, es gäbe nur Licht und keine Dunkelheit. Wäre das Licht in so einer Singularität erkennbar? Erst die Polarität macht es möglich, doch nur durch gutes und liebevolles Handeln kann sich das Göttliche in der materiellen Welt manifestieren. Darum legt Bardon großen Wert auf Charakterveredelung und sagt nicht wie andere Magier, dass es aus dem universellen Standpunkt heraus prinzipiell egal ist, ob man demütig der Welt dient, oder ihr mit voller Absicht für die eigenen, selbstsüchtigen Wünschen Schaden zufügt. Das hat nichts mit Liebe, Freude und Eierkuchen zu tun, sondern mit der Verwirklichung der göttlichen Eigenschaften, die über Gut und Böse hinaus gehen.


"Ich war ein verborgener Schatz und sehnte mich danach, erkannt zu werden; also schuf ich die Welt" - Ein Hadith der Muslime, woraus ersichtlich wird, wieso die vergängliche Welt nicht einfach nur wertloses Maya ist, sondern in der Tat einen heiligen Zweck erfüllt.

Ich hoffe, meine Ausführungen können dem einen oder anderen dienlich sein.

"Seinen Mitmenschen gegenüber sei man stets gütig, freundlich und nachsichtig, dagegen unnachsichtig und hart gegen sich selbst. Nur bei einem solchen Verhalten kann man in Magie mit Erfolg rechnen." - Franz Bardon

Liebevolle Grüße


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