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 Betreff des Beitrags: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 12. Aug 2018, 17:55 
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Irrlicht
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Hallo liebe Brüder im Geiste :)

Mir sind da einige Dinge unklar, und ich wüsste sehr gerne einmal Eure persönlichen Gedankengänge diesbezüglich.

Ihr kennt ja diese ganzen Schinken der "modernen" Esoterik, ala "Bestellungen beim Universum", "The Secret" usw. usw. Darin wird immer dieselbe These aufgestellt, nämlich dass unsere Gedanken und Gefühle wirkende Kräfte sind (was ja ohne Frage klar ist).

Aber eben vor allem auch: Dass man mittels plastischer Vorstellungen, Visualisationen, Autosuggestion etc. auch seine äußeren Lebensumstände ändern, bzw. Situationen "manifestieren" oder "anziehen" kann.
Nun stellte sich mir die Frage: Ob das eigentlich aus Bardons Geschriebenem überhaupt ebenso hervor geht? Ich bin mir da nicht sicher. Und hier bräuchte ich bitte Eure Hilfe bzw. Eure Meinung. Wie seht Ihr das?

In Band I schreibt Bardon z.B. (Absätze und fette Hervorhebungen stammen von mir):

Zitat:
"Durch das Akashaprinzip und durch seinen hellseherischen Blick vermag der Magier jede Ursache der Erkrankung sofort zu erkennen und mit der Beeinflussung direkt bei der Wurzel, also der Ursache der Erkrankung, zu beginnen. Liegt die Ursache in der Mentalsphäre, so muß der Magier vor allem den Geist des Patienten beeinflussen um die Harmonie wiederherzustellen.

Wir schon gesagt wurde, kann die Mentalsphäre nur auf die Mentalebene, die Astralsphäre nur auf die Astralebene und die grobmaterielle Sphäre wiederum nur auf die grobstoffliche Ebene einwirken. Dies behalte der Magier stets im Augenmerk.
Eine Transmutation aus einer Ebene in die andere kann nur durch die entsprechende Matrize oder den Verbindungsstoff durch eine subtilere Kraft zustande kommen.

Ein Gedanke kann unmöglich eine physische Kraft hervorrufen, also ein körperliches Leiden beheben. Aber ein mit Glauben und Überzeugung konzentrierter Gedanke kann in der Mentalsphäre des Patienten starke Schwingungen verursachen, die dann durch die Mentalmatrize dem Astralleib zugeführt werden. Weiter als in die Seele des Patienten reicht so ein Einfluß nicht.

Ein solcher Einfluß regt zwar den Patienten dazu an, sich geistig auf den Heilungsprozeß einzustellen, wodurch die für die Heilung erforderlichen Schwingungen entstehen, aber nichts weiter. Es wird zwar eine mentalisch-astrale Linderung erzielt, der Patient veranlaßt innerlich von der Mentalsphäre aus den beschleunigten Heilungsprozeß, aber für das grobmaterielle Leiden ist der Einfluß nicht ausreichend genug, namentlich wenn dem Patienten innerlich schon so viele Kräfte fehlen, daß die zur grobstofflichen Heilung nötigen Stoffe und Fluide sich nicht mehr erneuern. Der Erfolg wäre demnach nur ein sehr geringer und die Heilung nur eine subjektive.
In diese Kategorie von Heilmethoden gehören: die Suggestion, Hypnose,
Autosuggestion, das Gesundbeten usw. der Magier unterschätzt zwar diese Methoden nicht, aber er verläßt sich auch nicht auf sie und bedient sich ihrer lediglich nur als Hilfsmittel zweiter Klasse. Einen so hohen Wert, wie er in zahlreichen Büchern diesen Methoden beigelegt wird, haben sie für ihn nicht."


Und hier noch ein Zitat, diesmal aus dem II. Band Bardons:

Zitat:
"Das Walten und Wirken des Feuer- und Luftelementes in der Astralsphäre ruft das astral-elektrische Fluid, das Wasser und das Erd-Element das astralmagnetische Fluid hervor. Dieser Fluide bedienen sich die Wesen, um ihre Wirkungen, besser gesagt Ursachen, auf unserer grobmateriellen Welt zu schaffen. Das Akashaprinzip der Astralsphäre hält das harmonische Gleichgewicht der Elemente in der ganzen Astralsphäre aufrecht. Will also ein Wesen der Astralsphäre, ohne Unterschied, ob es sich um ein Wesen der Elemente oder um einen menschlichen Bewohner handelt, einen Einfluß auf unsere grobstoffliche Welt ausüben, muß es in der Lage sein, beide Fluide - elektrisches und magnetisches - so zu verdichten, damit sie sich auf unserer grobstofflichen Ebene realisieren. Ein geschulter Magier kann mit Hilfe seiner Imagination und bei Beherrschung der Elemente und Fluide den Verdichtungsprozeß selbst zustandebringen."


Gehe ich richtig davon aus, bzw. kann man das Gesagte so interpretieren dass: Für eine Auswirkung geistiger Ursachen auf der grobmateriellen Ebene bzw. im Äußeren (materielle Wünsche etc. - im Gegensatz zu inneren Auswirkungen, also seelische Eigenschaften, Gefühle etc.) eine stärkere Quantität der Elemente bzw. der Fluide nötig wäre UND diese zudem nach Außen projiziert werden müssten? Also etwa so, wie Bardon es unter der Erstellung eines Voltes beschreibt? Dort werden ja auch die Fluide nach Außen, also außerhalb des Magiers projiziert. Dazu aber schreibe ich ganz unten noch etwas...

Das würde ja bedeuten, dass es für den Normalmenschen eigentlich gar nicht oder vielleicht nur sehr, sehr eingeschränkt möglich ist, mittels seiner Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, also Visualisationen etc. überhaupt Dinge im Außen anzuziehen bzw. zu "manifestieren". Weil er die nötigen Kräfte, also Fluide gar nicht aufbringen oder nicht projizieren kann.
Es könnte allenfalls so funktionieren, dass der Übende sich das Erwünschte durch das eigene Selbst manifestiert - also indem durch eine Änderung des eigenen Geistes- und Seeleninhaltes und einer Veränderung des eigenen Charakters bzw. Unterbewussteins wiederum das eigene Verhalten verändert wird - und so das Erwünschte über diesen "Umweg", auf jeden Fall über oder durch das eigene Selbst und letztendlich durch das eigene materielle Verhalten (Tat & Handlung) ausgelöst und umgesetzt werden muss.

Deshalb sind doch diese "Bestellungen beim Universum"-, "Kreatives Visualieren"- und "Genauso hatte ich es mir ausgemalt"-Bücher doch eigentlich KÄSE, oder? :)
Mehr als das eigene Unterbewusstsein, also die eigene Stimmung, ggf. Timing, Verhalten etc. kann man damit doch kaum beeinflussen?

Noch ein Zitat, dass das Gedachte stützt und das Ihr ja alle auswendig kennt:

Zitat:
"Es wäre noch zu bemerken, welche Wünsche durch Autosuggestion in Erfüllung gehen. Hier gilt eine allgemeine Regel: Man kann jeden Wunsch verwirklichen, der den Geist, die Seele und den Körper betrifft, z. B. Charakterveredlung, Bekämpfung von unschönen Eigenschaften, Schwächen, Disharmonien, Erreichung von Gesundheit, Beseitigung und Förderung verschiedener Anlagen, Entwicklung von Fähigkeiten. Allerdings lassen sich nicht Wünsche verwirklichen, die nichts mit der Persönlichkeit zu tun haben, wie z. B. Lotteriegewinne u. dgl."


Ich denke, Autosuggestion ist hier auch gleichzusetzen mit allen "Visualisierungstechniken von Wünschen" für den Normalmenschen. Ergo: Dass man damit nur auf das eigene Selbst einwirken kann und nicht "beim Universum bestellen" kann. Dass also Imaginiertes sich nicht irgendwie als eine Situation "verdichtet" - sondern nur als Autosuggestion in der eigene Seele wirkt und durch entsprechendes Verhalten, Tat & Handlung umgesetzt werden muss.

Andererseits aber hatte ich immer die Vorstellung, dass jeder Gedanke, jede Absicht, jedes Gefühl einen Eindruck oder Impuls im Akasha auslöst - und damit auch Verwirklichungstendenzen, je nach Stärke des Inputs.
Bardon schreibt an diversen Stellen, dass mentale Ursachen mentale Auswirkungen, astrale Ursachen astrale Auswirkungen, und grobstoffliche Ursachen materielle Auswirkungen zur Folge haben. Aber zugleich scheint es ja so etwas wie eine "Abwärtsmanifestation" bzw. -Verdichtung zu geben, durch die besagten Matrizen. Also dass ein Gedanke sich mehr und mehr mit Gefühl umkleidet, also in das Astrale verdichtet und dort etwa zu einem konkreten, ausgestalteten Bild wird usw. Kann dass denn nun (beim Normalmenschen) auch im Aussen geschehen, oder nur in seinem Innern, also im eigenen Geist/Seele?

Und wie funktioniert denn das mit dem Akasha genau? "Etwas ins Akasha hinein verlegen", was bedeutet das eigentlich genau? Dass man den erwähnten Trance-Zustand beherrschen muss, den Bardon in einer der frotgeschritteneren Stufen beschreibt, also Versetzung ins Akasha-Prinzip?
Wie gesagt, ich dachte immer, ALLES prägt sich sowieso und ohnehin immer dem Akasha ein, jeder Gedanke, jede Absicht, jedes Gefühl und jede Handlung eines jeden Menschen.

Ich bin hier also etwas verwirrt und stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch :D

Im Abschnitt über die Volt-Ladung, schreibt Bardon:

Zitat:
"Jene Ursache, die er in sein Volt ins Akasha verlegt hat, deren Wirkung wird es ausüben, wobei es sich gleich bleibt, ob auf der mentalen, astralen oder grobstofflichen Ebene."


Und das verwirrt mich. Was ist nun mit "Mentale Ursachen bilden mentale Auswirkungen, astrale Ursachen astrale Auswirkungen etc." - denn hier wird also etwas ins Akasha verlegt und die Wirkungen erfolgen auf JEDER Ebene.
Wenn es aber so wäre, dass auch jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Vorstellung, jede Absicht und jede Handlung eines Normalmenschen immer auch das Akasha beeinflusst - dann müsste dasselbe doch auch für den Normalmenschen, nur in weitaus abgeschwächter Form gelten: Dass also doch jede Vorstellung auch grobstoffliche Wirkungen hervorrufen kann, also eventuell auch "Bestellungen beim Universum" (Ich kann diesen Ausdruck nicht leiden :D ) möglich wären?
Oder liegt eben der Schlüssel zum richtigen Verständnis im "Projizieren der entspr. Fluide in das Aussen", um eben auch dort (hier z.B. für andere) Wirkungen auszuüben?

Wie gesagt, da steh ich jetzt echt auf dem Schlauch... :patsch

:hungry


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 13. Aug 2018, 20:55 
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Irrlicht
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Hallo...!? ...lo...lo... (*Echo*) :)

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Ich hoffe, das Ausbleiben einer Antwort bislang mag eventuell an einer etwas geringen Frequentierung des Forums liegen (alle im Urlaub? :D ) - und hoffentlich nicht daran, weil ich mein Post vielleicht all zu umständlich und unnötig lange formuliert habe? :)


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 14. Aug 2018, 10:57 
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Hallo Pusteblume

Das sind sehr gute Fragen. Ich bin in diesen Fragen nicht der 100 Prozent kompetente Antwortgeber aber ich denke es ist wie folgt:

Wenn wir uns Gedanken zu einem Thema machen haben diese Gedanken je öfters und intensiver wir sie denken eine Tendenz sich durch uns zu manifestieren. Wenn ich also oft an Sport denke dann besteht die Möglichkeit das ich anfange Sport zu machen. Viele Aktionen würden ohne dass sie durch einen Gedanken angestoßen werden nicht durchgeführt werden weil man einfach nicht darauf kommen würde dies oder jenes zu machen. So ist es meiner Meinung nach auch mit der Autosuggestion. Dadurch dass eine Idee im Bewusstsein bleibt erinnert man sich öfters an diese Idee während des Alltags und es ist wahrscheinlicher das man in dieser Richtung tätig wird. Zum Thema Bestellung beim Universum kann ich leider nichts sagen da ich keine kompetente Antwort auf deine Fragen zu diesem Thema habe und lieber keine Antwort dazu gebe bevor ich etwas falsches behaupte.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 14. Aug 2018, 12:04 
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Novize
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Hallo nochmal

Vielleicht ist das Thema der magischen Ladung von Luft auch hilfreich. Bardon schreibt darüber in Stufe 1 der Körperschulung. Dort lädt man Luft mit einem Wunsch. Hier kurz das Zitat dazu:

Verlegt man in die einzuatmende Luft einen Gedanken, eine Idee oder Vorstellung, ganz gleich, ob sie sachlich oder abstrakt ist, nimmt sie das Akasha - Prinzip der betreffenden Luft auf und leitet sie durch das elektrische und magnetische Fluid dem Luftstoff weiter. Dieser imprägnierte Luftstoff spielt dann, wenn er durch die Lunge den Blutgefäßen zugeführt wird, eine doppelte Rolle. Erstens dienen die stofflichen Teile der Elemente zur Erhaltung des Körpers, zweitens leitet das elektromagnetische Fluid, geladen mit der Idee oder Vorstellung, aus der Blutbahn die mit der Idee verfärbte elektromagnetische Luft durch die Astralmatrize dem Astralleib und von dort aus reflektorisch durch die Mentalmatrize dem unsterblichen Geist zu.

Hier ist dann aber auch nur davon die Rede, dass das elektromagnetische Fluid die Idee der Astral- und Mentalmatrize zuführt. Dann ist auch noch die Übung der Seelenschulung der Stufe 5 zu beachten dort konzentriert man sich darauf ein Element im Raum zu stauen, es wird auch ein Experiment beschrieben bei dem man einen Wattebausch mit dem Feuerelement zu brennen bringt. Hier mal das Zitat:

Ein in dieser Richtung trainierte Magier bringen es fertig, ein Element derart zu verdichten, daß es zur grobstofflichen Kraft wird. So können Sie mit dem feurigen Element auf die größte entfernung Feuer entfachen. Anfangs üben Sie sich darin, daß Sie eine aus dem Universum geholte Feuerkugel direkt, ohne sie erst durch den Körper gehen zu lassen, imaginativ zu einem kleinen Kügelchen zusammenpressen, daß es ein glühender Funken wird. Diesen Funken geben Sie in einen vorbereiteten Wattebausch, der mit einem leicht zündbaren Stoffe, wie Äther, Benzin, Spiritus, getränkt ist. Ein zweiter Funke mit dem Luftelement wird auf dieselbe Art zubereitet, und wenn sich diese beiden Funken berühren, fängt der Wattebausch Feuer und brennt.

Hier spricht Bardon dann schon davon, dass durch gedankliche Konzentration grobstoffliche Kräfte erzielt werden können. So wie es aussieht benötigt man darin schon eine gewisse Übung und es reicht wohl weniger aus sich ein Visionboard zu machen um dadurch einen Batzen Gold im Zimmer materialisieren zu lassen.

Bei the Secret und Bestellung im Universum ist aber mit Manifestation auch etwas anderes gedacht als die Matrialisierung von Gegenständen oder Kräften so wie Bardon das beschreibt. Hier geht es eher darum das durch das Denken und Wünschen ein Mechanismus im Universum angestoßen wird wodurch es scheinbar wie durch einen Zufall zum gewünschten Resultat kommt. So würde man sagen man stellt sich vor immer einen vollen Tank zu haben und durch diesen Wunsch kommen dann eventuell Jugendliche irgendwie auf den Gedanken aus Spaß immer Benzin in genau das eigene Auto nachzufüllen. Man könnte jetzt denken das Akashaprinzip nimmt diesen Gedanken auf so wie das bei der Luft ist und leitet dann den Gedanken entsprechend so weiter das er sich realisiert, in unserem Falle an die Jugendlichen. Und da muss ich sagen da bin ich einfach überfragt halte mich da aber eher an Bardon und an die von dir beschriebenen elektromagnetischen Volte im Akasha die dann eine solche Wirkung haben. Das leitet mich zu der Ansicht, dass Gedanken eventuell auch durch das Akashaprinzip Wirkungen hervorrufen können aber dass es nicht ausreicht kurzfristig sich etwas zu Wünschen um die Wirkung hervorzurufen dazu bräuchte man dann die elektromagnetischen Volte im Akasha.

Alles Liebe
Hans-Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 14. Aug 2018, 22:45 
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Irrlicht
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Hallo Hans-Jörg,

Danke, dass Du Deine Gedanken mit mir teilst.

Hans-Jörg hat geschrieben:
"Bei the Secret und Bestellung im Universum ist aber mit Manifestation auch etwas anderes gedacht als die Matrialisierung von Gegenständen oder Kräften so wie Bardon das beschreibt. Hier geht es eher darum das durch das Denken und Wünschen ein Mechanismus im Universum angestoßen wird wodurch es scheinbar wie durch einen Zufall zum gewünschten Resultat kommt."


Das ist mir natürlich klar. Aber Realisationen im Außen (Erscheinung in der Umwelt, nicht nur in der eigenen Seele) können ja ganz insgesamt nur auf eine der folgenden Weisen geschehen:

1. Durch das, was auch Du angesprochen hast - die Wiederholung eines Gedankens und dessen "Verdichtung" in uns. Bis er uns zu einem entsprechenden, grobstofflichen Handeln drängt.
Beispiel: Autosuggestion.

2. Durch eine (vor allem) mentale Vernetzung der Menschen. Das beschreibt Bardon sehr schön im Abschnitt über die Elementale (Nutzung eines Elementals, um "den Kundenkreis zu erhöhen", was aber unethisch sei). Und das wiederum soll nur in solchen Fällen funktionieren, in welchen die Willenskraft des/der Empfänger(s) geringer ist als die eigene bzw. des "Senders".
Da die Mentalwelt weder Raum noch Zeit kennt ist es, denke ich, relativ leicht möglich, hierüber Eindrücke mit anderen Menschen zu teilen - bzw. teilen wir ohnehin immer gewisse Eindrücke von uns mit, gemäß dieser Art eben:

Prentice Mulford hat geschrieben:
"Wer eine gute Sache, die er den Menschen anbietet, selbst niedrig einschätzt, der sendet eine Kraft von sich, die auch andere seine gute Sache mißachten lehrt."
(Prentice Mulford)


Das wirkt auch über Entfernung - also über die mentale Ebene über beliebige Entfernung (raumlos), oder über die astrale Ebene im "aurischen Umraum" (Wirkung der Persönlichkeit). So stellt sich mir das zumindest dar.

Wobei wiederum das Unterbewusstsein, als eine antreibende Grundlage unserer Gedanken und Gefühle, auf beides seinen Miteinfluss hat. Zum Beispiel auch im Schlaf.

Ich denke, einem solchen "Vernetztsein" bzw. entspricht am ehesten das von Dir erwähnte Beispiel mit den Jugendlichen (lustiges Beispiel übrigens ).
Oder, anderes Beispiel, ein gutes Timing kann einen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort führen - oft eine Wirkung des Unterbewussten.

Aber damit kann man sich vielleicht nette kleinere "Glücksfälle" erheimsen - aber die möglichen Wirkungen sind eben doch begrenzt.

3. Und die dritte Art: Durch "echte magische" Verdichtung außerhalb von uns, also über die Elemente und Fluide. Zwar wird ja auch eine Verdichtung eines Gedankens in uns ebenso über die Elemente und Fluide bewirkt, aber die Wirkung bleibt im eigenen Selbst (Geist, Seele, Körper). Bei allen "äußeren" Wirkungen schreibt Bardon - wenn ich mich jetzt nicht falsch erinnere - immer auch von einer Projektion (der Elemente, Fluide) nach außen. Wie etwa bei dem von Dir erwähnten Beispiel mit dem Wattebausch. Oder bei der Bildung eines Volts. Oder der Ladung eines Talismans, etc. etc.

Die "New Age"-Anschauungen werfen hier dann aber einiges kunterbunt durcheinander, meine ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 15. Aug 2018, 08:13 
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Sehr schön. Deine kritischen Fragen sind berechtigt und ich pflichte dir deiner Annahme bei, dass der New-Age Kult von "The Secret" oder "Bestellungen beim Universum" grober Unfug sind bzw. nur halbwahr sind. Um ehrlich zu sein, verachte ich diese Pseudo-Doku schon ewig, weil sie sich auf eine fürchterliche Art und Weise weltweit als Kult in vielen Mainstream Esoterik-Branchen etabliert hat.

Dieses Prinzip, das sich so stark etabliert hat, nennt man häufig: "Law of Attraction". Hier stellt man die Grundannahme auf, dass positive oder negative Gedanken zu positiven oder negativen Erfahrungen an sich selbst führen. Und das ist grundsätzlich so weit richtig, wie es eben keinen großartigen äußeren Einfluss ausübt. Man spricht auch von sog. "confirmation bias" oder "selektiver Wahrnehmung", d.h. man sieht, was man sehen will. Wer an den Weltuntergang glaubt, der "zieht" diese Dinge nicht an (hier könnte man fälschlicherweise denken, man schaffe sie selbst), sondern nimmt sie nur verstärkt wahr und filtert andere Dinge aus, beeinflusst aber dabei keineswegs die Umgebung oder gar die ganze Welt. Es ist ein rein subjektiver Zustand, und auf Dauer auch gefährlich, da man hier die Realität aus den Augen verliert. Wer sich die Welt bzw. Realität zum Subjekt macht, der lügt. Subjekt und Objekt bedingen immer aneinander. Für viele ist es jedoch schwer hier zu unterscheiden. Immanuel Kant, ein Philosoph der Aufklärung und Begründer der Transzendetalphilosophie (den ich für meine Arbeit mit meinem Konzept der szientistischen Magie in Kombination mit Bardons Hermetik verwende) gibt aber intellektuelle Möglichkeiten zur Hand, um zumindest Objektrelationen zu schaffen und damit von Subjektrelationen zu unterscheiden. Die Objektivität entsteht also nicht durch die allen Gegenständen gemeinsame Relation zum Subjekt, sondern durch die Relation der Gegenstände zueinander, sodass also die Relation zum Subjekt gänzlich außer acht bleibt. Das heißt aber nicht, dass die Subjektivität an sich gänzlich außer acht bleibt (sonst könnten wir die Gegenstände gar nicht erst wahrnehmen), sondern nur ihre Relation zu den Gegenständen.

In Bezug auf Veränderung funktioniert dies also auf gleiche Weise: Wenn wir uns Erfolg oder mehr Geld wünschen, und uns diese Vorstellungen plastisch schaffen, beginnen wir selektiv wahrzunehmen und sehen mehr "Möglichkeiten", die zu unserem Erfolg oder mehr Geld führen, die wir dann in Anspruch nehmen können. Die Idee, dass zufällig, wie Hans-Joerg meint, etwas vorbeikommt, ist unwahrscheinlich bzw. ist mehr von den Umständen abhängig. Je höher die Wahrscheinlichkeit zu etwas ist, desto mehr kann sie eintreten, wenn das eigene Subjekt, das unter dem Einfluss seiner eigenen Autosuggestion steht, einen Teil dazu beiträgt diese mitauszulösen. Da dies so substantiell und unbewusst geschehen kann, könnte bspw. das Treffen mit den Jugendlichen vor ein paar Wochen ausreichen und etwas bestimmtes in ihnen auslösen, das zu diesem Punkt führt. Das ist aber nicht immer so, und auch sehr unwahrscheinlich. Auch unwahrscheinlich ist es, dass ein Milliardär zufällig um die Ecke kommt und seinen Geldbeutel mit gefüllten 30x 500 Euro Scheinen fallen lässt und du es zufällig findest. Das sind alles Spekulationen und "Was wäre wenn"-Fragen. Wahrscheinlicher dagegen ist es, dass du Möglichkeiten auf einmal siehst mehr Erfolg zu haben oder an mehr Geld zu kommen, die andere vielleicht nicht sehen bzw. nicht sehen können. Dann gilt es, dass man diese Möglichkeiten in Anspruch nimmt und damit zu seinem Erfolg oder mehr Geld kommt. Und was muss man dafür tun? Ganz genau: Leistung erbringen, d.h. etwas tun. Denn: Von Nichts, kommt auch nichts. Und hier liegen die größten Schwächen dieser ganzen "Bestellungen beim Universum" --> Wer nix leistet, der kriegt auch nichts bzw. es ist sehr, sehr unwahrscheinlich das man das, was man sich wünscht, auch bekommt. Ist ganz einfache Mathematik. Bsp.: Wer die große Liebe sucht, und sie sich sehentlich wünscht, aber immer nur zuhause rumhockt, der kann noch ewig weiter warten. Vielleicht klopft ja besagte Person wirklich mal zufällig an die Tür, aber die Wahrscheinlichkeit ist so gering, dass man praktisch 30 Jahre oder bis zu seinem Tod warten kann und dann kann es am Schluss sogar sein, dass man "zu alt" für die betroffene Person ist. Man sieht: Wer sich die große Liebe wünscht, der muss auch etwas dafür tun. Die Wünsche und Autosuggestionen helfen uns nur, etwas in uns selbst in Gang zu setzen. Arbeiten müssen wir aber selbst, um das Gewünschte zu erreichen. Hier spreche ich jetzt klar von einem Wunsch in Verbindung mit Arbeit. Ein Wunsch, der auf die gleiche Weise durchgeführt wie Autosuggestion, bei dem man aber selbst kaum etwas dafür tut, wird wenig bis gar keinen Erfolg haben. Das Gleiche gilt natürlich auch für Dinge, die die Persönlichkeit direkt betreffen: Man kann sich Verbesserung der Fähigkeiten, z.B. mehr Ausdauer beim Joggen autosuggestieren, allerdings wird man für echte Resultate eben auch trainieren und regelmäßig joggen müssen. Die Autosuggestion gibt hier (nur in Bezug auf sich selbst, nicht nach außen) einen kleinen Push, da hier der Vernunftwille vollständige Macht über das eigene Ich hat und so kann man auch gewissermaßen durch Autosuggestion und Glaubensbekundungen: "Ich schaffe das!" über seine eigenen derzeitigen Grenzen hinausgehen, bspw. wenn Person X nicht gerade sportlich ist, aber durch seine Autosuggestion über seine eigenen Grenzen hinausgeht.

Und deshalb hat Bardon vollkommen recht, dass man Autosuggestion, Hypnose, etc. in vielen Werken, auch heute noch (Bardon ist ja schon ein wahrer Prognostiker, was das anbelangt) einen viel zu hohen Wert beilegt. Sie sind, trotz ihrer Nützlichkeit, eben kein Allzweckmittel. Es gibt Grenzen in denen diese Techniken ganz klar versagen, namentlich dort, wo es um Heilung oder äußerliche Einflüsse geht.

Zitat:
Dass also doch jede Vorstellung auch grobstoffliche Wirkungen hervorrufen kann, also eventuell auch "Bestellungen beim Universum" (Ich kann diesen Ausdruck nicht leiden :D ) möglich wären?


Diese Frage habe ich also jetzt eingehend beantwortet. Es ist richtig, dass jede Vorstellung grobstoffliche Wirkungen in Bezug auf sich selbst hervorrufen kann. Bsp.: Wunsch nach großer Liebe --> Geist, Seele, Körper drängt sich dazu mehr in die Außenwelt zu gehen, mehr zu flirten und Dates zu betreiben bis die richtige Person gefunden wird, wobei natürlich nicht garantiert ist, dass es sich dann um die große und einzig wahre Liebe handelt. Dafür muss man aber arbeiten und etwas tun, damit sich der Effekt wirklich vergegenwärtigen kann. Das ist es, was Bardon meint mit, dass Autosuggestion, Hypnose, Placebo-Effekt etc. nur in Bezug auf die Persönlichkeit, d.h. nur auf sich selbst, anwendbar ist. Echte äußerliche Einflüsse (oft unbewusst) bekommen wir vielleicht sogar kaum mit, da sie ja gerade nicht in Relation zum Subjekt stehen, sondern eben nur in Relation zu ihren Gegenständen zueinander. Erst wenn das Erkenntniszentrum des Subjekts erkennt, dass es selbst die Ursache war, erst dann wird es sich dem Phänomen gewahr, welches dann wiederum in Relation zum Intellekt erscheint, sodass wir das objektive Urteil (bei mehrmaliger Wiederholung) bilden können, dass das Ich für die Ursache des Phänomens verantwortlich ist.

Deine drei Aufzählungen, Pusteblume, treffen das zusammengefasst sehr schön. Ich habe hier eine Überschneidung von Punkt 1 und 2 vorgenommen, bspw. bei der Stelle, wo ich davon redete, dass das Treffen mit den Jugendlichen, auch ohne Wortaustausch, zu dieser merkwürdigen, zwar sehr unwahrscheinlichen, aber möglichen Koinzidenz führen kann. Aber gerade Punkt 2 ist, je höher das Ziel, unwahrscheinlicher zu bewerkstelligen ohne dafür etwas zu tun. Je mehr man also sich Punkt 1 und Punkt 2 zu Nutze macht, desto mehr kann das Ziel erreicht werden, weil hier Einfluss durch die mentale Ebene geltend gemacht wird in Kombination mit dem grobstofflichen Handeln, sodass auch der Wille einer anderen Person beeinflusst werden kann, bspw. durch Vertrauensgewinnung o.ä. Das sehen wir bspw. im Charisma oder in der Selbstüberzeugung. Ein Mensch, der stark von sich selbst überzeugt ist, der übt nunmal einen starken Eindruck aus, fast schon wie ein Magnet, bei dem die eigene Faszination ggü. der Person dazu führt (weniger dem Inhalt von dem, was er sagt), sich dieser zu nähern oder möglichst nahe zu sein, um zu sehen was er als nächstes tut. Trump ist für mich ein Beispiel einer solchen Person. Trotz vielem Unfug, den er von sich gibt, und seinem Verhalten strahlt er ein starkes Charisma, eine starke Durchsetzungfähigkeit und Selbstüberzeugung aus, die viele Leute, deren Willenskraft oft schwächer ist, wie Magneten anziehen. Vielleicht wissen sie selbst, dass Trump Blödsinn erzählt. Aber es geht kaum noch um das, was er erzählt, sondern um seine Person und Persönlichkeit, die von vielen Anhängern auch verehrt wird. Das Gleiche übrigens auch bei Obama, der ja für Veränderung und Neubeginn stand (was leider aber nicht eintrat), der durch seine Reden die emotionale Ebene vieler Menschen berührt hat, obwohl er ein Präsident war, der sich nicht scheute Kriege in zahlreichen Ländern des Nahen Ostens zu führen und damit die bisherige "Kriegspolitik" weitergeführt hat.

Es ist klug und weise sich von dem New-Age Kult zu distanzieren. Bardon ist einer der wenigen Juwelen da draußen, die die wahren okkulten Wissenschaften noch nicht vergessen haben. Aber gerade bei Bardon wird ja auch deutlich, dass man ohne Arbeit, kaum Erfolge in der Magie erwarten darf. Das ist nunmal so. Nicht ohne Grund, legen viele Bardon wieder mit Enttäuschung weg, weil man hier, im Gegensatz zu vielen "modernen" Büchern, bei Null anfängt und dies mit Anstrengung und Leistung erbringen verbunden ist.

MfG,
Cajetan.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 16. Aug 2018, 01:51 
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Irrlicht
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Hallo Cajetan,

Danke für Deine Gedanken. Im Großen und Ganzen sehe ich es wie Du. Mit einem Unterschied, vielleicht. Ich denke, jene Wirkung, die ich oben unter dem 2. Punkt zusammengefasst habe (Vernetzung zwischen den Menschen), erachte ich wahrscheinlich als umfassender als Du.

Jetzt aber kommt noch etwas... /pfeif

Ich war zuerst, bis gestern noch, selber der Ansicht, dass dieses ganze "auf die Außenwelt einwirken" New-Age-Käse ist. Und dass dies höchstens dem Eingeweihten vorbehalten ist, der seine Kräfte derart stark dynamisieren und projizieren kann, dass tatsächliche und direkte Wirkungen in der Außenwelt möglich sind.

Dann aber fiel mir beim Lesen von Bardons Zeilen bestimmte Dinge auf - und etwas wirklich Merkwürdiges, das ich bis dahin immer überlesen hatte.

Also - es beginnt mit dem Zitat aus der 1. Stufe, das Hans-Jörg anführte:

Franz Bardon hat geschrieben:
"Verlegt man in die einzuatmende Luft einen Gedanken, eine Idee oder Vorstellung, ganz gleich, ob sie sachlich oder abstrakt ist, nimmt sie das Akasha - Prinzip der betreffenden Luft auf und leitet sie durch das elektrische und magnetische Fluid dem Luftstoff weiter. Dieser imprägnierte Luftstoff spielt dann, wenn er durch die Lunge den Blutgefäßen zugeführt wird, eine doppelte Rolle. Erstens dienen die stofflichen Teile der Elemente zur Erhaltung des Körpers, zweitens leitet das elektromagnetische Fluid, geladen mit der Idee oder Vorstellung, aus der Blutbahn die mit der Idee verfärbte elektromagnetische Luft durch die Astralmatrize dem Astralleib und von dort aus reflektorisch durch die Mentalmatrize dem unsterblichen Geist zu."


Hier beschreibt Bardon ganz klar eine Wirkungsweise oder "Wirkungsrichtung" von unten nach oben - also vom "Akasha-Prinzip der betreffenden [grobmateriellen] Luft" - über "das elektromagnetische Fluid" an den Luftstoff - von dort zunächst in die grobmateriellen Teile des Körpers (Blut).
Von dort dann wiederum über die Astralmatrize (!) in den Astralleib (!) - und schließlich über die Mentalmatrize in den Mentalleib.
Das bedeutet ganz klar: Hier wird zuerst tatsächlich der grobstoffliche Luftstoff direkt beeinflusst. Und das von einem Anfänger der ersten Stufe, wohlgemerkt. Ohne Zweifel - nichts anderes steht da im Grunde.
Wenn das aber ein Anfänger der ersten Stufe bereits vollbringt - tun wir alle das dann nicht vielleicht ständig?

Das heißt, die ursprüngliche, erste Einwirkung findet, über das Akasha-Prinzip, tatsächlich auf die grobmaterielle Luft (bzw. die Astralmatrize des Elements, also den feinsten Teil des grobstofflichen Luft-Elements) statt.
Denn nicht nur der Organismus des Menschen scheint diese "Astralmatrize" zu besitzen, sondern auch die grobstoffliche Welt scheint einen solchen Stoff oder Aggregatzustand aufzuweisen. Denn an einer bestimmten Stelle schreibt Bardon von der "subtilste Astralmatrize der grobstofflichen Welt " (was wahrscheinlich auch "Astralmatrize, als der subtilste Stoff der grobstofflichen Welt – und zugleich gröbste Stoff der astralen Welt" heißen könnte).

Zwar schreibt Bardon ja an anderer Stelle auch, dass "ein Gedanke unmöglich eine physische Kraft hervorrufen kann". Zumindest nicht direkt. Aber über das Akasha-Prinzip und über die Matrizen als Verbindungsstoff - sieht das ganze schon wieder ganz anders aus.

Und da fällt mir noch etwas ein. Nämlich Berichte und Erlebnisse von Walter Zurfluh, Alfred Lischka, Walter Buhlman usw. Diese "Astralwanderer" werden Euch alle ein Begriff sein. Diese schildern manchmal Erfahrungen, die in etwa wie folgt wirken: Eine Art weissgrauer, diffuser Nebel, eine unbestimmte und formlose Masse, knapp überhalb der materiellen Welt. Aus diesem Nebel sollen sich langsam Formen herausbilden, im Grunde Materialisationen, die von den Gedanken der Menschen gebildet werden. Das wäre dann die Tätigkeit der Fluide und Elemente auf der Ebene dieser Astralmatrize der grobstofflichen Welt.
Ich müsste aber alle relevanten Texte noch einmal extra heraussuchen. Wenn es Euch wichtig ist, mache ich das mal bei Zeiten.
Und überhaupt müsste man jetzt einmal klären, ob diese Astralmatrize, also das elektromagnetische Fluid mit der LEBENSKRAFT identisch ist. Fragen über Fragen!


Also ich finde... das verändert jetzt irgendwie alles... :shock:

Gemäß den obigen Zitaten und Ausführungen scheint es durchaus möglich, dass sich auch die Vorstellungen des Normalmenschen im Außen und durch die Kraft der Elemente und Fluide (siehe entspr. Kapitel) realisieren können.

Ich sag´s ja echt nicht gerne (wirklich nicht! .mot ) - aber könnte da also doch etwas drann sein, an der Einwirkung in die Außenwelt und der grobmateriellen Ebene durch das eigene Denken und Fühlen, die eigenen Vorstellungen?

Eigentlich wollte ich durch Bardon ja den ganzen New-Age-Käse in großen Teilen widerlegen - muss ich ihn jetzt etwa sogar bestätigen? :D

Auf Eure Meinungen und Ansichten darüber bin ich jetzt einmal sehr gespannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 16. Aug 2018, 12:21 
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Das würde ja bedeuten, dass es für den Normalmenschen eigentlich gar nicht oder vielleicht nur sehr, sehr eingeschränkt möglich ist, mittels seiner Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, also Visualisationen etc. überhaupt Dinge im Außen anzuziehen bzw. zu "manifestieren"

Das kommt darauf an wie du es machen willst. Jedem Menschen ist es mit etwas Mühe möglich sein Denken, seine Einstellung und damit seine Gefühle zu verändern und damit eine direkte Veränderung im Leben zu bewirken, weil Leute anders auf die "neue" Persona reagieren.
Und wer anders denkt und fühlt der handelt auch anders und durch dieses handeln, kann sichs ehr viel tun.
Bei einer Diät die zum schlanker werden führt tut man nichts anderes als den Wunsch abzunehmen in einem Bedürfnis - Gefühl - zu verankern, das einen antreibt die entsprechenden Schritte einzuleiten um tatsächlich Fett zu verlieren.

insofern haben Sachen a la The Secret bedingt recht, eine Änderung im Denken ist der Erste Schritt - wer aber meint, sich Reichtum wünschen würde reichen, der irrt fatal. Man müsste schon Schritte folgen lassen die dazu führen können

Zitat:
Mehr als das eigene Unterbewusstsein, also die eigene Stimmung, ggf. Timing, Verhalten etc. kann man damit doch kaum beeinflussen?

Das macht aber schon sehr viel aus. Blöd egsagt, wenn du ein erfolgreicher Geigenspieler werden willst, hilft es enorm das zu tun was erfolgreiche Geigenspieler tun - jeden Tag fleissig üben, Agenten suchen, einem orchester beitreten versuchen etc.
Der Wunsch ist das was uns voran bringt.

oder frei nach Stejnar - es wäre Unsinn sich einen gekehrten Hof zu wünschen und unmengen an Gedankenkraft zu verschwenden damit der Staub einfahc magishc verschwindet. Wieviel einfacher und schneller wäre es, einfach den Besen als instrument der Gedankenmaterialisierung zu verwenden und selbst zu kehren.

Was Autosuggestion betrifft sagt Bardon richtig, das man damit nur den eigenen Körper beeinflussen kann, bzw. das eigene denken und fühlen. Da rate ich aber zu einem Blick in die Placeboforschung. Autosuggestion kann unterstützend bei jeglichen gesundheitlichen Problemen helfen und obwohl es keinen Arzt ersetzt, kann man mit derartigen Methoden direkt unglaubliche Erfolge erzielen

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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 20. Aug 2018, 07:40 
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Pusteblume hat geschrieben:
Ich war zuerst, bis gestern noch, selber der Ansicht, dass dieses ganze "auf die Außenwelt einwirken" New-Age-Käse ist. Und dass dies höchstens dem Eingeweihten vorbehalten ist, der seine Kräfte derart stark dynamisieren und projizieren kann, dass tatsächliche und direkte Wirkungen in der Außenwelt möglich sind.

Auch weiterhin ist es nur "Eingeweihten" bzw. nur trainierten Magiern und Magierinnen oder vielleicht Hochbegabten möglich ihre Kräfte derart zu dynamisieren, zu verdichten und nach außen zu projizieren, sodass tatsächliche und direkte Wirkungen in der Außenwelt möglich sind und auch objektiv sind. Gesagt wurde hier nicht, dass es absolut unmöglich ist, dass auch ein Durchschnittsmensch geringfügige äußerliche Wirkungen ausübt. Telekinetische Phänomene, die auch unbewusst auftreten können, zeigen ja, dass es einige gibt, die das ja doch tun. Allerdings auf keinen Fall in dem Ausmaß, wie es "The Secret" und andere New-Age Kultisten behaupten. Transzendentale und nichtlokale Wirkungen nach außen sind etwas, das nur den geübten Magiern oder vielleicht den Hochbegabten vorbehalten ist.

Ich habe dir ja gesagt, dass vieles, besonders bei denen, die keine Magie praktizieren, eben nur "confirmation bias" bzw. "selektive Wahrnehmung" besteht und es dort keine signifikante äußerliche Beeinflussung gibt. In diesem "confirmation bias" kann man nur von sich selbst aus, von der Persönlichkeit aus, auf andere einen gewissen Eindruck und Einfluss ausüben, es ist aber kein direkter, nach außen projizierter Einfluss durch magische Kräfte, die sofort das Ersehnte ermöglichen, d.h. es ist kein Gedanke, der physische Kraft ausübt. Ganz richtig aber ist es, dass wir

Zitat:
Hier beschreibt Bardon ganz klar eine Wirkungsweise oder "Wirkungsrichtung" von unten nach oben - also vom "Akasha-Prinzip der betreffenden [grobmateriellen] Luft" - über "das elektromagnetische Fluid" an den Luftstoff - von dort zunächst in die grobmateriellen Teile des Körpers (Blut).
Von dort dann wiederum über die Astralmatrize (!) in den Astralleib (!) - und schließlich über die Mentalmatrize in den Mentalleib.
Das bedeutet ganz klar: Hier wird zuerst tatsächlich der grobstoffliche Luftstoff direkt beeinflusst. Und das von einem Anfänger der ersten Stufe, wohlgemerkt. Ohne Zweifel - nichts anderes steht da im Grunde.
Wenn das aber ein Anfänger der ersten Stufe bereits vollbringt - tun wir alle das dann nicht vielleicht ständig?

Ich weiß leider nicht, woher du diesen Schluss in deiner rhetorischen Frage ziehst. Wir "alle" atmen nicht ständig bewusst und verlegen dort eine Idee hinein, von der wir uns sogar vorstellen, dass sie bereits Wirklichkeit geworden ist. Weiterhin schreibt auch Bardon hier vom grobstofflichen Element "Luft" in Relation zum eigenen physischen Leib und nicht in Relation zu der grobstofflichen Luft, die sich außerhalb des Leibes befindet und nicht in Berührung mit dem physischen Leib kommt. Wir verlegen die Idee "beim Atmen" hinein, nicht erst hineinverlegen und dann einatmen. Das ist ein Unterschied und hebt deutlich hervor, dass Bardon hier klar die Relation zum eigenen physischen Leib meint. Dies muss auch so sein, da unser Vernunftwille viel mächtiger über unseren eigenen Leib herrscht als über die Außenwelt. Wir können unsere Arme und Beine gemäß unserer Vorstellungskraft, ohne darüber nachzudenken, durch reinen Vernunftwillen bewegen. In Wirklichkeit wirken wir auf den Vitaläther ein, der dann mit der Reaktion (Bewegung unseres Armes oder Beines) unserer Vorstellung entgegenkommt. Umgekehrt aber lässt sich der gleiche noumenale Zustand nicht erzielen in Bezug auf etwas, das sich außerhalb von unserem Leib befindet, bspw. wenn wir einen Gegenstand ohne physische Vehikel (Hand, Bein, etc.) bewegen wollen. Es fällt uns deutlich schwerer, ja ist sogar gar unmöglich für Durchschnittsmenschen. Dies liegt daran, dass das Bewusstsein, das "Ich" bei den meisten eben auf die extensive Größe ihres physischen Leibes begrenzt ist, obwohl es sehr wohl möglich ist, dass "Ich" über diesen physischen Leib hinauszuerstrecken, da das "Ich" im Gegensatz zum physischen Leib etwas ist, das nicht den reinen Anschauungsformen von Raum und Zeit unterliegt. Sowas kommt bspw. viel später bei Bardons Übungen, die sog. Bewusstseinsversetzung und auch Übungen in Bezug auf das Ausdehnen des eigenen Bewusstseins.

Pusteblume hat geschrieben:
Das heißt, die ursprüngliche, erste Einwirkung findet, über das Akasha-Prinzip, tatsächlich auf die grobmaterielle Luft (bzw. die Astralmatrize des Elements, also den feinsten Teil des grobstofflichen Luft-Elements) statt.

Nochmal: Es findet eine Beeinflussung der eingeatmeten grobmateriellen Luft statt (d.h. sobald sie schon in den Körper eintritt), die mit dem physischen Körper direkt in Verbindung kommt. Eine äußerliche Beeinflussung findet nicht statt. D.h. physisch und chemisch wird die eingeatmete Luft nicht beeinflusst und bleibt vollkommen gleich. Dies ist auch etwas, was ein Anfänger noch bewerkstelligen kann. Die hineinverlegte Idee ist rein mental und astral, die wir dann durch den physischen Akt: "Atmen" in uns selbst verwirklichen.

Auch hier also ist der Vorgang gänzlich nur in Bezug auf sich selbst gemeint (das gleiche im nächsten Kapitel von Bardon, in dem es um die Imprägnierung von Nahrung geht) und eine direkte, stark verdichtete äußerliche Beeinflussung findet hier nicht statt. Um eine äußerliche Wirkung hervorzurufen, d.h. also das, was den falschen Versprechungen von "The Secret" und anderen New-Age Kultisten wohl am nächsten kommen würde wäre das "Voltieren" (siehe Bardon WZWA), bei der das Akasha-Prinzip am stärksten nachgeahmt wird. Aber dies ist tatsächlich etwas, was kein Durchschnittsmensch bewerkstelligen kann, weil man hierfür nicht nur viele Erfahrungen mit den Elementen und den Fluiden braucht, sondern auch die entsprechende ethische Schulung (Seelenschulung), damit man sich nicht durch das Akasha negativ belastet. Zugleich wird man an diesem Punkt auch weit genug gekommen sein, um intuitiv sehr schnell zu erkennen, ob das Voltieren eines bestimmten Wunsches oder einer Veränderung des Karmas überhaupt vorgenommen werden darf.

Wie Estar schon richtig gesagt hat, sind diese Vorgänge wie Autosuggestion, aber auch die bewusste Atmung und bewusste Einnahme von Nahrungsmitteln lediglich Beeinflussungen in Bezug auf sich selbst, und nicht nach außen gerichtete Beeinflussungen, auch wenn diese indirekt auftreten durch Änderung der eigenen Persönlichkeit (Verhalten, Gestik, Mimik, usw). Zugleich sind sie auch nur Antriebsfedern, d.h. man muss weiterhin für die Verwirklichung arbeiten und etwas tun. Ich habe ja bereits das Beispiel mit der großen Liebe in meinem vorherigen Post erwähnt. Man kann sich sehnlichst die große Liebe wünschen, Autosuggestion, bewusste Atmung und bewusste Einnahme von Nahrungsmitteln betreiben, in aller Kraft. Wenn man aber trotzdem untätig bleibt oder den ganzen Tag nur zuhause rumhockt, dann kann der Wunsch noch so stark sein, aber er hat nunmal keine Wirklichkeit sich zu verwirklichen, da er nur in dir selbst manifestiert werden kann. Der physische Teil der muss sich letztlich bewegen und interagieren, damit sich der astrale und mentale Aspekt ausdehnen kann.

Zitat:
aber könnte da also doch etwas drann sein, an der Einwirkung in die Außenwelt und der grobmateriellen Ebene durch das eigene Denken und Fühlen, die eigenen Vorstellungen?

Die Einwirkung in die grobmaterielle Ebene bei den ungeübten Magiern und Durchschnittsmenschen durch das eigene Denken und Fühlen ist, wie gesagt, so geringfügig, dass das meiste, was man durchschnittlich erlebt oft nur "confirmation bias" bzw. "selektive Wahrnehmung" ist. Alltägliche Beeinflussungen aber gibt es z.B. in der Art wie wir unsere Gefühle und Gedanken unseren Mitmenschen ggü. zum Ausdruck bringen bzw. auch wie wir uns ggü. unseren Mitmenschen verhalten. Jemand, der charismatisch ist, kann oft viel Unfug erzählen und trotzdem von allen ernst genommen werden und dadurch mehr Einfluss ausüben, wo hingegen jemand, der sehr uncharismatisch, langweilig und einschläfernd ist und trotzdem logisch durchdachte und intelligente Sätze sprechen kann, kaum ernstgenommen wird, dementsprechend auch weniger Einfluss ausübt. Beeinflussungen der Art wie "The Secret" und andere New-Age Kultisten es versprechen gibt es beim alltäglichen Menschen nicht, sondern entweder beim geübten und erfahrenen Magier oder vielleicht noch beim Hochbegabten.

MfG,
Cajetan.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Bestellungen beim Universum" versus Bardon
BeitragVerfasst: 20. Aug 2018, 23:39 
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Zitat:
Gesagt wurde hier nicht, dass es absolut unmöglich ist, dass auch ein Durchschnittsmensch geringfügige äußerliche Wirkungen ausübt. Telekinetische Phänomene, die auch unbewusst auftreten können, zeigen ja, dass es einige gibt, die das ja doch tun. Allerdings auf keinen Fall in dem Ausmaß, wie es "The Secret" und andere New-Age Kultisten behaupten. Transzendentale und nichtlokale Wirkungen nach außen sind etwas, das nur den geübten Magiern oder vielleicht den Hochbegabten vorbehalten ist.


Damit gehe ich absolut konform :)


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