Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 20:25 
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EinfachIch
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Huhu,

also wir hatten in diesem Forum ja schon öfter die Diskussion darüber wer nun verantwortlich für die Worte ist. Die Meinung die ich hier schon öfter gehört habe und die meisten die mich kennen wissen das ich damit nie so ganz zufrieden war, war "Ich bin nicht dafür Verantwortlich wie der andere meine Worte auffasst und was er darunter versteht"

Nun bekam ich heute aber eine andere Sicht, die ich durchaus sehr Interessant finde vor die Nase gesetzt durch meinen Professor.

"Die Botschaft entsteht im Ohr des Höhrers" also im Geschriebenen im Kopf des Lesers.

Dieser Satz sagt im Grunde aus, das der Sender verantwortlich ist für das was beim Empfänger ankommt und somit auch richtigstellen muss, wenn etwas verkehrt ankam.

Was sind eure Gedanken dazu?

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 20:58 
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Silvia hat geschrieben:
Dieser Satz sagt im Grunde aus, das der Sender verantwortlich ist für das was beim Empfänger ankommt und somit auch richtigstellen muss, wenn etwas verkehrt ankam.


Grundsätzlich schon. Der Sender verfolgt ja auch eine bestimmte Absicht mit dem was er aussendet und wenn das das Ziel verfehlt sollte er automatisch eine Richtigstellung anstreben.

Was leider oft fehlt ist die Bereitschaft des Empfängers eine grundsätzliche Fehlinterpretation in Betracht zu ziehen. Nicht immer ist der Sender verantwortlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 21:04 
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Weise Frau
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Es stimmt schon dass der Empfänger die Botschaft formt, er nimmt aber als Grundlage die Information des Senders.
Bei jedem Durchschnittsmenschen gehe ich eher davon aus dass der Empfänger dafür verantwortlich ist was er versteht und im Zweifel nachfragen sollte. Klar dass man als Sender trotzdem diplomatisch ist.
ABER
Ist man weiter in der Erkenntnis fortgeschritten sehe ich die Verantwortung durchaus auch beim Sender, einfach weil man andere Fähigkeiten und andere Einsichten hat. Das geht über Diplomatie in meinen Augen weit hinaus, da geht es schon darum Worte als Medizin zu verstehen - da gibt man auch nicht gedankenlos irgendwas in irgendeiner zufälligen Dosis.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 23:33 
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Magier
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Ich sehe das wie Braen. Der Sender verfolgt ein ziel mit der Botschaft und ist selbst verantwortlich wie es ankommt - darum sollte man bevor man etwas sagt genau überlegen warum man es sagen will, was man bezwecken möchte und wie man es sagen muss, damit es richtig ankommt

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"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

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 Betreff des Beitrags: Re: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 15. Okt 2013, 10:08 
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Weise Frau
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mag sein - aber man kann als Sender nicht wissen

- welche Vorbildung der Empfänger hat
- mit welchen Ängsten und Komplexen er sich rumschlägt
- worauf sein Blick gerichtet ist
- wohin er will
- was er gerne - und was er lieber nicht hören möchte.

All das und mehr beeinflusst seine Interpretation. Ich kann als Sender viel sehr präzise anbringen. Selbst wenn ich wie in der Poesie auch noch Ebenen wie Assoziation und Empathie benutze - ob das alles auch so ankommt wie gewollt steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ein Sender mit mehr psychologischer Bildung und Erfahrung kann den Empfänger vorsondieren und seine Botschaft "maßschneidern". Aber das funktioniert erst ab einem bestimmten Level.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 15. Okt 2013, 11:03 
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Magier
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Da hast du schon recht - man kann diese Punkte grob abschätzen und wird mit entsprechender Ausbildung oft richtig liegen. Aber man kann zumindest versuchen es so deutlich wie möglich zu machen.

Wenn 2 Diametrale Weltbilder zusammenkrachen wird Verständigung nahezu unmöglich weil man die gleiche Sache anders empfindet. Wenn einer sagt, 20° in der Wohnung sind zu kalt und der Andere, es sei zu warm, kann man argumentieren wie man will es wird sich da nichts ändern ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Verantwortung des Wortes
BeitragVerfasst: 15. Okt 2013, 11:06 
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Weise Frau
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jup genau das meine ich. So sehr man meint etwas klar ausgedrückt zu haben und sich gerne einredet wir leben alle in der gleichen Welt - es stimmt einfach nicht. Jeder lebt in seiner und um absolut präzise zu kommunizieren muss man versuchen zu "übersetzen".

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