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 Betreff des Beitrags: Sportfragen
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014, 11:47 
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Magier
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Die sich mir immer wieder aufdrängen ^^

1. Warum schauen so viele Leute Sport anstatt welchen zu machen?
- ich verstehe irgendwo, dass man aus Patriotismus mit der Heimatmannschaft mitfiebert, selbst wenn 90% der Spieler aus dem Ausland stammen und der einzig echte Nationalspieler mieserabel ist. Aber was sagt das denn über den eigenen Staat aus? Ungeachtet dessen, was bringt es den Spielern angeschrien zu werden oder Fans die sich gegenseitig verprügeln? Man möcht meinen die Gewalt steckt so im Menschen drin, dass er sie, wenn kein Krieg ist, anders ausleben muss.
- Auch die Sportarten sind nicht unbedingt spannend. Golf...ein Mann schlägt einen Ball. Fussball: 22 Leute rennen einem Ball nach...es ist ja nicht so, dass Sportler sowas ansehen würden um ihre Techniken zu verbessern wie sehr oft beim Kampfsport der Fall, sondern Leute die selbst keine 2 Minuten dem Ball nachrennen könnten ohne zusammenzubrechen ^^
- Ist MACHEN nicht interessanter als zugucken? Beim Sex sind sich die Leute da doch auch einig ^^

2. Warum werden Sportler derart überdimensioniert bezahlt?
- Ein guter Spieler kriegt dafür, dass er 5 - 10 mal im Jahr spielt leicht Beträge von mehrfacher Millionenhöhe, ohne sich dabei jetzt durch übermenschliches Talent auszuzeichnen. Beim Skifahren war ein Testfahrer besser als alle Athleten bekam aber nichtmal 1/1000el von deren Gehalt obwohl er schnellere Zeiten erzielte.
- Welche effektive Leistung wird da denn erbracht? Das hat was von Börsenspekulation.
- Etwas anderes sind Preisgelder wo die Besten was kriegen aber jeder Teilnahmegebühr bezahlt, aber beim Fussball kann man auch letzter werden und trotzdem einen Haufen Geld machen. Die Verletzungsgefahr etc. ist auch wesentlich geringer als im Säge oder Böhlerwerk ^^

3. Ikonisierung...
Es gibt Sportler die können dumm sein wie Brot, illegales machen bis zum Abwinken und werden von allen Geliebt. Ein Phänomen das sich teilweise auf Politiker erstreckt. Aber jeder "normale" Mensch der nur ein bisschen so ist wie die, landet unter Buhrufen und Morddrohungen im Knast oO

3.1 Besonders wundern mich da aber auch diese "in den Himmel heben" Aktionen von einzelnen Sportlern obwohl die nicht halb so gut sind wie man ihnen nachsagt.
Nehmen wir die Klitschkos. Zum einen sind Beide aus der Ukraine, also kein Grund für deutschen Nationalstolz. Zum Anderen sind die weit davon entfernt "Geschichte" zu machen. Vladimier war im internationalen Vergleich der effektiven Leistung im Boxen (KOs, Siege, Verluste, Titel) gerade mal auf Platz 6 der damals aktiven Boxer (ca. 3 Jahre her) also nichtmal auf dem Treppchen. Dann macht keiner der 2 was Anderes als Boxen - andere Boxer haben den Mumm im Kickboxen oder MMA anzutreten und auch mal ne Abreibung zu kassieren ^^
Es gibt einige Boxer die Älter sind und noch aktiv, Boxer mit deutlich mehr KOs, mehr Titeln, besserer Technik und mehr Gewicht etc. Und trotzdem ist hier ein Klitschko Hype in den Medien...

Schuhmacher seh ich ein, der gehört neben Lauda zu den besten Rennfahrern bisher, auch wenn die Leistung überwiegend vom Auto und weniger vom Fahrer erbracht wird ^^ und er ist Deutscher - aber Klitschko?

4. Fangirls. Ok das trifft bei Musikern teilweise noch eher zu als bei Sportlern aber...
- Da gibt es Frauen die völlig hirn und hemmungslos alles tun würden um ihren Verehrten näher zu kommen obwohl diese so viele Frauen haben, dass eine Einzelne sowieso keine Chance hat, man fleissig teilen und sich erniedrigen muss und Sachen tut die ein Vernunftbegabtes Wesen dringlich unterlassen würde. Und das ohne realistische Aussicht auf irgendwas - wenn solche Stars mal heiraten, dann kein Fangirl ^^
Die verkaufen sich quasi ohne irgendwas dafür zu bekommen ausser Herzschmerz und ein zerstörtes Selbstbewusstsein und das bei Männern die sich genauso benehmen wie die meisten Frauen das Feindbild vom bösen Aloch im Kopf haben. Ausnutzen, Gewalttätig, Lieblos, Untreu, Unzuverlässig, kindisch, ungehobelt teilweise noch saudumm dazu. Also schmeisst man sich an Männer ran mit denen keiner bei näherer Betrachtung was zu tun haben will, so ein Mensch der ausser finanziellem Erfolg nichts vorzuweisen hat, und dann sind die noch weit vom richtigen Erfolg entfernt ^^ Ich wüsst jedenfalls nichts davon, dass Gates oder Buffet tausende Fangirls haben - und sportlich sind wesentlich mehr Leute.

Was mich auf Vorurteile bringt. Wie etwa, wer sportlich ist muss schlank und grossgewachsen sein...dabei gibt es einige Athleten, BESONDERS im anstrengendsten Feld von allen (Kampfsport) die ziemlich dick wirken und ich meine nicht nur Sumoringer oder kleine Randsportarten die keiner kennt. Das geht beim Boxen los - in der Schwergewichtsklasse boxen eben nicht nur muskulöse 2,10 Typen sondern auch dicke 1,80 Typen und letztere sehr Erfolgreich, Beispiel Eric Esch:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Da setzt Vorurteil 2 ein, das sich bei Männlein und Weiblein hartnäckig hält:
"Grosse Männer sind starke Männer, gute Kämpfer und können beschüten"
Ein tragischer Denkfehler ^^ Es zeigt sich, dass die besten Kampsportler relativ klein sind. Das geht los bei Bruce Lee mit 171 oder Chuck Norris mit 178 und endet bei eher unbekannten Typen diverser Kampfstile. Die haben weder riesige Muskelpakete noch eine Riesengrösse.
Im direkten Kampf, vor allem ausserhalb es Rings, zeigt sich, dass Grösse und Masse ein ziemlicher Nachteil sind - wer seinen Gegner um mehr als 10cm überragt hat ein echtes Problem. Geht der Kleine in den Nahkampf sind seine Arme zu lang um effektiv eingesetzt werden zu können, sein Schwerpunkt ist deutlich höher was des dem Kleinen leicht macht ihn umzuwerfen und die empfindlichen Stellen (Hals, Magengrube) sind nur schwer zu decken wohingegen die wunden Punkte des Kleinen deutlich besser geschützt sind.

Masse ist da auch so ein Punkt - ja wer mehr wiegt haut fester zu. Jetzt neigen aber gerade grosse Leute eher zu einem Leptosomen Körperbau also Gross aber schmal, weshalb einige grosse Boxer deutlich weniger wiegen als kleine Boxer die 20 cm Kleiner sind und einen kräftigeren Körperbau vorweisen und entsprechend härter zuschlagen.
Aber - wer mehr wiegt ist auch schneller ausser Puste und oft langsamer und das ist vor allem im bewaffneten Kampf ein ziemlicher Nachteil, abgesehen davon, dass man mehr Trefferfläche bietet.
Gerade im Zeitalter der Feuerwaffen sind "Kampfzwerge" deutlich im Vorteil ^^
Aber ungeachtet dessen ist Technik natürlich wichtiger als alles Andere. Zumal grosse, schwere Kämpfer zur Unterschätzung des Gegners neigen und das ist immer schlecht. Da wundert man sich doch warum dieser falsche Glaube von "Gross = Stark" so hartnäckig hält wo doch Kampfsportler und Gewichtheber aller Klassen genau das widerlegen...

so wurde mal wieder ein langer Text aber vielleicht könnt ihr mich ja erleuchten^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014, 12:49 
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In so einer typischen Eckkneipe mit Stammtisch, hättest du dich jetzt wahrscheinlich verwundert im Müllcontainer auf dem Hinterhof wiedergefunden. :mrgreen: Das macht man so mit Ahnungslosen die dumme Fragen stellen. ;)

Da kann man im Einzelnen gar nicht so genau drauf eingehen. Die Mechanismen die da eintreten sind uralt und überall wiederzufinden.
Warum nicht selbermachen ? Da fehlt oft Zeit und Gelegenheit ? Will man Fussball spielen...tja im Verein anmelden heisst zum Training und vielleicht Bank drücken, für eine Hobbymannschaft braucht man Leute und andere Hobbymannschaften zum spielen. Andere Sportarten kann wiederum gar nicht betreiben weil keine Anlagen o.ä. in der Nähe sind wo man das betreiben kann oder saumässig teuer ist.
Man fiebert mit der mannschaft mit, egal woher die Spieler stammen, der Name der Mannschaft, das Wappen symbolisiert die Verbundenheit....das kommt einem doch irgendwie bekannt vor oder ?

Und ja Spielergehälter haben was von Spekulation. Da gehts auch nicht nur um Preisgelder. Da fallen noch Übertragungsrechte in den Medien an Sponsorenverträge sind oft an bestimmte Saisonziele gekoppelt plus Boni die obendrauf kommen wenn man die Ziele übertrifft. Und sie sind Kapitalanlage, ein Verein in Schieflage kann sich mit dem Verkauf eines Stars sanieren.

Ikonisierung ist doch normal.....für einen Fan kann eine Einzelleistung auf dem Spielfeld eine Heldentat sein. Ein berühmter Gladiator war auc nur ein besserer oder glücklicherer Schlächter als die anderen....mit Stil.

Im Bezug auf den Rennfahrer find ich das eine erstaunliche Sichtweise. Da macht das Auto vielleicht 30 % aus und auch nur wenn der Fahrer talentiert genug ist den Ingenieuren begreiflich zu machen was geändert werden muss.

Schlussendlich....um das zu begreifen muss du selber so eine Verbindung zu einem Verein oder Sportler haben. Ich denke das ist das gleiche Prinzip warum Männer und Frauen sich unter einem Banner versammeln und auf Leben und Tod kämpfen.....irgendwas hat das was damit zu tun sich in einer Gemeinschaft in einen Wettbewerb zu begeben. Schwer zu definieren.

Ich bin da auch nicht besser.......
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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014, 14:48 
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2. Warum werden Sportler derart überdimensioniert bezahlt?


Das trifft auch nicht auf alle Sportler zu.

Fußballer, Schifahrer, Rennfahrer, Tennisspieler, ... verdienen extrem viel, wenn sie erfolgreich sind.

Andere Sportler nagen eher am Hungertuch.

Cheerleading ist auch eine Sportart. Aber ich habe noch nie gehört, dass so ein Mädchen davon reich geworden wäre.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 7. Jan 2014, 00:20 
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Ich habe mich auch ewig gefragt, wieso diese Menschen SO sehr verehrt werden..

Ich persönlich war nicht mal der Fan von Sportarten im Fernsehen :D darum bringe ich da besonders weniger Verständnis auf.

Ich denke, das liegt vermutlich einfach am heutigem Kapitalismus. Diese Stars werden ja wie Produkte verkauft. Es wird geguckt, wer am meisten Sympathie oder Antipathie zur Zeit hat (oder auch andere Faktoren), und wer gerade für den jetzigen Zweck am ehesten geeignet ist.
Aber das ist denk ich jedem gesundem Menschenverstand so klar^^

Da ich eher dazu tendiert habe persönlich selber Sportarten auszuprobieren (Fußball war nie mein Ding! xD).
Habe ich so einiges gesehen! Schwimmen und Tischtennis waren meine ersten. Aber nach den ersten Kampfsportfilmen stieg das Interesse an Kampfsport.
Und nach einer Schulaufführung began ich mit Taekwondo und machte dies ein paar Jahre.

Dort habe ich Meditation gelernt und dieser Sport hatte nicht nur positiven Einfluß auf meinen Körper sondern auch auf meinen Geist.

Doch jetzt komm ich mal auf den Punkt, von wegen was die Stärke eines Menschen ausmacht:
Einige Zeit nach dem Taekwondo (40€ im Monat war viel zu teuer), traf ich einen Kung Fu Meister aus Polen, der maximal eine Hand voll Leute KOSTENLOS unterrichtet hatte. Er ist SEHR professionell. Da machte ich natürlich mit und da sah ich Sachen, die echt unglaublich waren!
Er ist viel kleiner als ich, so um die 1,60 bis 1,70, wiegt nicht viel und sieht nicht gerade wie ein Muskelpacket aus.
Doch er redete ständig von wegen, dass Kraft viel mit dem Geist zu tun hat.
Er sagte uns, "schaut, jetzt bin ich fest und schwer wie ein Felsen!"
Wir mussten ihn mal mit 5 Mann versuchen von der Stelle zu schieben. Erfolgslos. Oder jeder musste mal versuchen ihn hochzuheben. ebenfalls erfolgslos.
Danach sagte er: "Jetzt bin ich leicht wie eine Feder!"
Und Tatsache man konnte ihn sehr leicht hochheben. An seiner Stellung hatte sich nichts geändert.
Eines Tages kamen überraschend viele Interessenten zum Training. Darunter ein paar wirkliche Brocken. An die 25 Jahre alt, sehr kräftig und an die 1,90 groß.
Dann wollte er nach einer Stunde hartem Training allen demonstrieren, dass man nicht so ein Muskelpacket sein muss und nahm sich einen der Brocken zur Hand. Er stellte sich wie ein Kreuz auf und sie mussten seine Arme (hinter ihm stehend) runter drücken. Erfolgslos - eher im Gegenteil, der Meister hat die Arme des Brocken nach oben gedrückt. Im Gesichtsausdruck sah man an, dass dem Brocken es schwer fiel und dem Meister eher weniger.
Danach hatten sie die Plätze getauscht und der Meister hatte geschafft seine Arme runter zu drücken und das ging ganz leicht.

Welche Kräfte da im Spiel sind, kann jeder sich selbst ausdenken. Ob es nun an der Technik, am Geist oder sonst was liegt. Fakt ist, wie Estar schon sagte, dass es wirklich wortwörtlich eine Illusion ist, dass man physisch gut gebaut sein muss, um ein Beschützer zu sein.

EDIT:
Achja, was ich noch vergessen hatte:
Mir ist auch aufgefallen, dass die meisten sind motivieren Sport zu machen, indem sie auch dafür Geld bezahlen. Gutes Beispiel war eben mit dem Taekwondo und Tischtennis Verein. Dafür musste man Geld bezahlen und es kamen (fast) alle regelmäßig.
Und obwohl das Kung Fu Training eindeutig cooler war, aber nichts kostete, kamen die meisten nach 1-3 Trainingstagen ab und zu oder gar nicht wieder - weil man ja "nichts zu verlieren hatte" wenn man nicht hingeht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 7. Jan 2014, 10:23 
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Zur Formel 1: Schumacher fährt Ferrari und gilt als der Beste aller Zeiten. Er fährt Mercedes und ist plötzlich nur noch Mittelfeld. Häkkinen fährt was weiss ich und ist bei den Letzten, wechselt den Rennstall und ist auf einmal ein Top Fahrer. Da scheint doch eher das Auto dahinterzustehen wenn ein Wechsel des Autos dem Fahrer so um den dreh 10 Positionen +/- bringt. Läge es vor allem am Fahrer, müsste doch der Platzwechsel maximal +/-2 sein. Zumal ja, egal wer drin sitzt, Mercedes und Ferrari immer ganz vorn sind.

Das ist wie beim Reiten: Der Reiter sitzt drauf, das Pferd bringt die Leistung. Wechselt der "Spitzenreiter" das Pferd hat er schon Probleme sich für Bewerbe die er zuvor gewonnen hat zu qualifizieren.

Das hat was von Eltern die das Preisgeld kriegen das ihre Kinder gewonnen haben ^^

Fussball: Fast jedes Dorf hat einen Verein, Zeit kann man sich meistens nehmen, wenn man einen Job mit halbwegs festen Zeiten hat.

Verbundenheit...ja der Patriotismus ^^ Stolz sein auf die Leistung Anderer an der man selber nicht beteiligt war und sich zugehörig fühlen weil man die gleichen Klamotten trägt, das hat was von der Unfähigkeit der Individualität, da viele sich nur als Individuum fühlen, wenn sie Teil einer übergeordneten Gruppe sind. Menschen sind halt Rudeltiere ^^

Sportler sind eben wandelnde Werbeflächen ^^ Für Reklame kriegt man Geld obwohl ich nie was kaufen würde, nur weil es auf einem Menschen draufsteht. Es rennt ja heute jedes Schulkind wie eine Werbefläche herum mit den ganzen Marken ^^

Schönes Beispiel Vis =) Aber es muss nichtmal ein Meister sein, auch mit geringer Ausbildung hat man durchaus Vorteile. Im Grunde reicht es den Verstand zu benutzen. Nichtmal im Tierreich sind die grossen und starken Tiere die Alphas ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 7. Jan 2014, 17:03 
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Selbstverständlich war nicht der Fokus darauf, dass er ein Meister war :) es war halt so.

Und ja beim Tierreich muss man sich einfach nur zum Beispiel kleine und giftige Tiere angucken.
Natürlich kann jetzt nicht jedes Gift jedes große Tier töten, aber im Töten ist ja auch nicht der Sinn.
Wichtig ist der Vergleich zu den Menschen. Die Fähigkeit der kleinen Tiere, die trotzdem gefährlich sind, kann als Technik angesehen werden. Übertragen auf uns Menschen ist Technik viel effektiver.

Zu den anderen Sachen kann ich nicht viel beifügen und dir einfach nur voll und ganz zustimmen! Das meiste hast du schon genannt.

Ich kann nur noch über Musikstars "meckern".
Ich hoffe das weicht nicht zu sehr vom Thema ab..
Es gibt unter denen einige wirklich talentierte, doch die meisten wären ohne Computerunterstützung und einem Geldhahn nichts.
Ich bin mit der Jugend im Techno und Hip Hop Hype aufgewachsen und es gab Musik die mir wirklich gefiel und das war eher in Richtung wo auch viel gesungen wurde.
Doch immer mehr verliere ich das Interesse an dieser (fast schon puren) Computer Musik.
Im Vergleich zu damaligen objektiv betrachtet Musikgöttern, wie Beatles, Elvis, Michael Jackson und vielen weiteren oder auch in der klassischen Musik Beethoven, Mozart, Bach, sind die meisten heutigen Stars doch nichts.
Man kann sich ja die ganzen Namen schon nicht mehr merken und die oben genannten kennt doch hoffentlich (immer noch) jeder.
Angeblich soll man ja manche Kompositionen (ich weiß nicht mehr genau welche, und ob alle) von Bach sogar invers abspielen können und es wäre das gleiche Stück geworden. Einfach genial!

Früher war es aber halt auch schwieriger berühmt zu werden.
1. war das Internet gar nicht da oder wurde vom Militär oder Universitäten benutzt.
2. gab es nicht so viele einfache Möglichkeiten mit dem Computer die Musik zu "unterstützen".
3. es war eben schwieriger ein Musikinstrument zu lernen und dann durch Auftritte in kleinen Lokalen erfolgreich zu werden, anstatt wie heute man einfach lernt mit einem Musikprogramm umzugehen, ein paar Beats hinzuziehen und die Stimme zu verzerren.

Trotzdem werden die meisten super talentierten Menschen nur teilweise durchs Internet bekannt (sehr oft sogar Kinder - YouTube sei Dank) und stattdessen werden irgendwelche (entschuldigt) Deppen bekannt, dessen Leistung vermutlich nur darin lag einen Frauenabwertenden, oder wenig kreativen Text über Liebe zu schreiben (wenn sie den überhaupt selber geschrieben haben!).

Erneut kommen wir einfach zu dem Punkt, dass auch in der Musikbranche die Menschen (war aber damals nicht anders) wie ein Markenprodukt verkauft werden.

Ich habe natürlich nichts gegen die Macht des Internets. Diese ermöglicht uns leichter an alternativ Informationen zu kommen.
Ich habe nur etwas gegen das Prinzip, dass wirklich talentierte Menschen wenig Beachtung bekommen und stattdessen man nur durch Geldeinfluss, Beziehungen oder nur mit sehr viel Glück berühmt wird.

Aber Ruhm ist nicht jedermanns Sache. So wie die armen Stars von den Paparazis gejagt werden, ist ja auch sehr schrecklich und ein Thema für sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 7. Jan 2014, 18:08 
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Vis hat geschrieben:
Ich habe nur etwas gegen das Prinzip, dass wirklich talentierte Menschen wenig Beachtung bekommen und stattdessen man nur durch Geldeinfluss, Beziehungen oder nur mit sehr viel Glück berühmt wird.


Verständlich, aber den Ruhm bekommt man durch die Masse die einen verehrt. Wenn also Deppen die heutigen Berühmtheiten sind, ist das halt der Zeitgeist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 7. Jan 2014, 18:44 
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Dabei gibt es so viel mehr und grössere Idioten...^^

Aber es stimmt schon. "Kunst" hat heute eine ganz andere Bedeutung als noch vor 50 Jahren

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 Betreff des Beitrags: Re: Sportfragen
BeitragVerfasst: 7. Jan 2014, 19:37 
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Weise Frau
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Jade hat geschrieben:
Zitat:
2. Warum werden Sportler derart überdimensioniert bezahlt?


Das trifft auch nicht auf alle Sportler zu.

Fußballer, Schifahrer, Rennfahrer, Tennisspieler, ... verdienen extrem viel, wenn sie erfolgreich sind.

,.


Verdienen extrem gut, nur wenn die EXTREM gut SIND.

Klitschkos ersetzen den H. Maske, sonst haben Deutsche keine Top-Boxer. .mot

Ich schaue keinen Sport, mir langt die Zeit nur zum selbst sporteln.

Die Masse brauchte schon immer Idole, zum Liebhaben und Knuddeln. Sie hat nichts besseres (verdient). /pfeif

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Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber manchen ist auch das nicht bewusst. (Sokrates)


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