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 Betreff des Beitrags: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 19. Sep 2013, 23:29 
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Magier
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Generell ein Spiel mit viel Potential und vielen Fragen für alle, welche die Elder Scrolls Reihe gespielt haben und die Geschichte kennen.

Erst das Potential. Die Elder Scrolls Reihe hat nach Warcraft die reichaltigste Hintergrundgeschichte aller RPGs auf dem Markt, mit zahlreichen Völkern mit eigener Geschichte, Ziele, Idealen und Co. eigener und vielseitiger Götterwelt, Religionen und und und.
Die Grafik war immer sehr weit entwickelt für die jeweilige Zeit und die Soundtracks können sich auch sehen lassen.
Die Spielwelt war immer schon gigantisch im vergleich zu anderen Games der Zeit und war immer Spiel des Jahres von diversen Zeitschriften.
Da kann man wirklich was draus machen.

Ein grosses Plus ist, dass es diesmal 3 Fraktionen gibt die Gegen und Miteinander agieren und jede vereint 3 Rassen die eigentlich gar nicht zusammen passen aber quasi politisch gezwungen sind da die Gegner noch weiter von der eigenen Ideologie abweichen als die ungeliebten Verbündeten.
Also kein "Ich gegen dich" und kein "gut gegen Böse" sondern Religionen und Ideologien neutral bewertet.
Klares Plus in meinen Augen, dass es mal 3 statt 2 grossen Parteien gibt.
Ebenso natürlich grafik, Sound und Konzept ^^

Ein Nachteil ergibt sich aus der Elder Scrolls Reihe selbst - Elder Scrolls Online spielt in der 2. Ära während die meisten Spiele der Elder Scrolls Reihe in der 3. und 4. Ära stattfinden, es spielt also in der Vergangenheit die ja eigentlich schon feststeht was irgendwie das Gefühl was bewirken zu können rausnimmt zumal es Rollenspieler vor die Hürde stellt, dass das Meiste was sie wissen in der 2. Ära ja noch gar nicht gestimmt hat. Das ist als würde man Star Wars 1 zum Spiel machen obwohl jeder weiss dass Anakin mal Darth Vader wird und wie die Imperiumsache ausgehen wird.
Zeitreisen bekommen irgendwie nicht so gut.

Ein weiterer Nachteil ist die seeehr fragwürdige Bündnispolitik. In allen 3 Fraktionen verbünden sich Rassen die sich auf den Tod nicht leiden können.

Da wäre das aldmerische Dominion, der Name von den Aldmer, den ersten Elfen, wobei keine der Rassen Aldmer sind - da sind Hochelfen udn Waldelfen die sich daraus entwickelt haben und die Katzemenschen (Kahjit) die mit den Aldmer nix gemeinsam haben, ausser dass sie von den Aldmer vertrieben und massakriert wurden.
Die Waldelfen (Bosmer) haben sich vor langer zeit bewusst von den Altmer (Hochelfen) abgekapselt weil sie mit deren Lebensweise nichts zu tun haben wollten und die Kahjit sind weltberühmte Diebe die liebend gern lügen und klauen. Kahjit und Bosmer könnten über den Aspekt der Natur noch zueinander finden aber die Altmer stehen für das was die beiden Anderen hassen und umgekehrt.

Dann haben wir den Ebenherz Pakt, benannt nach einer der dunmerischen Hauptstädte Ebenherz. Er umfasst die Nord (Wikinger) die Dunmer (Dunkelelfen) und die Argonier (Echsenmenschen)
Die Nord und die Dunmer haben sich dutzende blutige Kriege geliefert, eine Zeit lang haben die Nord die Dunkelelfen versklavt bis sie sich befreien konnten. Die Argonier sind für die Dunmer immer schon Sklaven gewesen.
Ich glaube keine Völker hassen sich nur annähernd so sehr wie diese 3. Und dann arbeiten sie zusammen? Dass die Nord eher mit Dunkelelfen als mit Orks paktieren...ok das seh ich ein. Aber viel wahrscheinlicher wäre, dass die 3 Parteien jeder für sich kämpft.

Und der Daggerfall Bund benannt nach der Hauptstadt der Bretonen, welche dem Bund Vorstehen.
Hier arbeiten erneut Erzfeinde zusammen. Die Bretonen haben die Orks nie geduldet, zusammen mit den Bretonen jedes orksiche Reich zerschlagen und sich blutige Kriege geliefert. Der Hass aufeinander dürfte tief sein. Zumal die Bretonen die Orks nie als ebenbürtig betrachten würden.
Die Rotwardonen (Wüstenvolk, arabisch orientiert) haben öfter mit den Bretonen gearbeitet, respektieren diese aber nicht im Geringsten da sie schwach sind. Die Orks sind das einzige Volk der Welt, das die Rotwardonen respektieren, aber gleichzeitig sind sie seit jeher Feinde. Schwer zu glauben dass da ein Bund entsteht.

Kurzum von 3 Bünden ist nur das Dominion einigermaßen wahrscheinlich.Viel wahrscheinlicher wäre, wenn die Orks dem Dominion, die Nord dem Bund und die Kahjit dem Pakt beitreten. Das wäre weitaus plausibler und geografisch nicht wirklich schwerer umzusetzen, da würde einfach eine Provinz ein Stück nach Osten wandern bzw. Süden.

Immerhin, die Altmer, Bosmer und Orsimer (Orks) haben den selben Aldmerischen Ursprung, alle 3 waren zumindest mal treue Verfechter der elfischen Lebensweise und anders als die Dunmer, haben alle zu den elfischen idealen und Göttern gehalten. Sie haben sich nie bekriegt und haben gemeinsame Interessen. Das wär wahrscheinlich, als Bund.
Die Kahjit und Argonier sind beide naturverbundene Völker, Tierrassen und Opfer von Sklaverei...und die Dunmer sind die grössten Sklavenhalter. Immer noch unwahrscheinlich aber nicht mehr sooo...
Die Nord, Bretonen und Rotwardonen sind alle Menschen (Ok die Bretonen nur halb) und haben in Politik und eben Rasse die selben Ursprünge und könnten sich auch gut vertragen. Blöd aussehen würden da nur die Orks die dann quasi von Feinden umzingelt wären, aber das waren sie schon immer.

Kurzum, was Politik angeht hat WoW die Bündnisse weitaus plausibler erklärt, aber da sinds auch nur 2 Fraktionen (wobei es nicht schwer wäre das in 3 aufzuteilen mit Goblins, Worgen und Untoten oder Nachtelfen, Furbolgs, Tauren...)

Von der Balance her ist es spieltechnisch gut geregelt aber von der Geschichte her wieder sehr problematisch. Die Kahjit und Argonier kann man als Offensivtruppen nicht gebrauchen, die taugen nur innerhalb ihres eigenen Territoriums als Guerillakämpfer. In Skyrim würden die Argonier als Kaltblüter so richtig alt aussehen, genauso wie in Hochfels und die Kahjit sind für Nahkampf einfach zu zerbrechlich taugen aber auch nicht richtig zum Fernkampf. Die sind halt mehr Hinterrücks was bei grossen Schlachten die im Kampf um eine "leere" Provinz zu erwarten sind sehr unpraktisch ist.

Was Stärke angeht, hat das Aldmerische Dominion schon verloren. Sicher die Bosmer sind erstklassige Bogenschützen und die Altmer sind hervorragende Magier besonders wenns um Heilung geht, die Kahjit sind aber von wenig nutzen und es fehlen die Frontkämpfer...also gute. Zudem sind sowohl Bosmer als auch Kahjit eher gering an Zahl.
Und während die Altmer sehr gute Ausrüstung haben, haben die Bosmer und Kahjit so gut wie nix ausser Tierknochen und derlei. Auch nicht grade Vorteilhaft

Der Ebenherzpakt sieht schon besser aus. Die Nord haben recht gute Waffen und Rüstungsschmiede und sind sehr gute Nahkämpfer so ein Misch aus Tank und DPS.
Die Dunmer sind die stärksten Magier wenn es um Kampfzauber geht und die Argonier...naja, die kennen sich immerhin mit Giften aus und können so die Waffen der Nord noch weitaus tödlicher machen.
Wobei der Anführer des Paktes, bzw. die Anführerin, selbst ein sehr fragwürdiger Charakter ist - Almalexia. Einerseits würde doch eher Vivec der Anführer sein, andererseits ist Almalexia nicht gerade bekannt für Strategie und Kriegskunst, anders als Vivec der immerhin ein General von Nerevar Indoril war und nicht wie Almalexia einfach die Ehefrau und Vivec hat auch das Grössere Gefolge...

Der Daggerfall Bund dagegen ist einfach nicht zu toppen. Die Orks sind die mit Abstand fähigsten Krieger der Welt und fertigen die besten Waffen und Rüstungen selbiger. Das sind Supertanks mit Superdamage.
Die Bretonen sind die vielseitigsten Charaktere überhaupt, die haben neben sehr versierten Bogenschützen und Assasinen auch alle Arten von äusserst fähigen Magiern und kampfstarke Ritter.
Eine Schlachtreihe Orks vorne mit bretonischer Kavallerie zur Seite und dahinter bretonische Heiler, Schutz und Kampfmagier - da ist alles platt.
Und als wäre das nicht genug haben sie auch noch die Rotwardonen, die was Kampfkraft angeht in etwa gleichauf mit den Orks sind nur dass sie statt auf Stärke und Härte auf Geschick und Schnelligkeit gehen.
Und als wäre das nicht genug sind Orks und Bretonen auch noch Resistent gegen Magie währen die Hochelfen anfällig für Feuer sind...sehr schlecht wenn die Gegner (Dunmer und Bretonen) Feuerbälle schmeissen.

Rein von der Story her wäre also klar der Bund der Sieger, sofern er nicht in interne Streitereien zerfällt was die Bretonen auch super ohne Hilfe von anderen Völkern hinkriegen. Aber so wirklich dicke ist eh keine Allianz unter sich, wobei sich Bosmer und Aldmer wenigstens nicht gegenseitig an die Gurgel gehen würden.

Würd mich interessieren was ihr so dazu denkt ^^ Ich finde es schade, dass hier so viel Potential ausgeschaltet wird indem man eine sehr unglaubwürdige Story fabriziert die man noch in die Vergangenheit setzt, so dass mans chon vorher weiss wies ausgeht. Hätte doch super in die Zeitlinie nach Skyrim gepasst, wo das Imperium Geschichte ist und ein Machtvakuum herrscht. (Sicher war damals auch der Fall...aber da wissen wir schon wies ausgeht)

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 19. Sep 2013, 23:57 
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Akolyth
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YUHUUUU Elder Scrolls ist einer der Besten RPG
ich finde diese Mittelalterliche Sagenwelt so herlich und schön.
Ich hab aber nur Skyrim gespielt für die andern habe ich nicht so viel Zeit gehabt.

@Estar: :good

LG RM

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Ich studiere die Magie, als ob es meine schmerzhafte Pflicht ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 20. Sep 2013, 00:39 
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Magier
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Dann solltest du nicht Morrowind spielen ^^ Das ist high end Fantasy sowohl von Ausrüstung und Landschaft als auch Story. Oblivion ist schon eher "mittelalterlich" und Daggerfall eigentlich auch. Arena...kann ich nix zu sagen, kenn ich selber nicht ^^

Aber die Elder Scrolls Spiele waren ihrer Zeit schon immer weit vorraus was Grafik und Spielwelt angeht. Was Story angeht an tiefe ist nur Warcraft besser. Aber was die Story der einzelnen Spiele angeht...naja da hab ich packendere Stories auf dem SNES gespielt. Aber sie sind immer noch weiiiit besser als das was man heute gern als RPG verkauft wie bei Drakensang zum Beispiel...is ja peinlich für DSA.

Grosses Plus bei Elder Scrolls ist halt die recht offene Welt. Sicher die Storyline ist linear, aber es gibt so viele Seitenquests und Fraktionsquests dass es nicht auffällt zumal man die Story an manchen Punkten ändern kann - Bloodmoon kann man zum Beispiel als Werwolf oder Mensch zu Ende spielen was die Story, den Endkampf und das "danach" beeinflusst

Von Story her fand ich Morrowind bisher am besten. Nerevar Indoril ist schon ein Kaliber für sich und das Ganze drumherum. Wirklich originell mit vielen Punkten wo man echt überlegen muss wie man spielen will weil es keinen "richtigen" Weg gibt. Ist das Tribunal ein Verräter oder sind die Geschichten gelogen? Ist Dagoth Ur wirklich böse oder ist er nicht doch der einzig treue Gefolgsmann? Sollte man das Tribunal auslöschen oder schützen? Waren es "menschliche" Fehler oder doch brutaler Verrat?
Mit Tribunal klärt sichs da hat man keine andere Wahl mehr. Schade irgendwie ^^

Skyrim besticht durch ein ganz neues Perksystem und endlosgeniale Mods. Sicher Oblivion und Morrowind hatten auch schon super Mods aber Skyrim hat mit der neuen Scriptingengine einfach viel mehr Möglichkeiten zum Modden.
Abgesehen davon dass die Landschaft cool is obwohl da Oblivion am meisten Vielfalt hatte und am ehesten als "Stand Alone" RPG gespielt werden kann. Morrowind und Skyrim allein für sich wirken so unfertig ^^

Schade nur dass Elder Scrolls online die eigene Hintergrundgeschichte so vermurkst. Das kombiniert mit monatlichen Gebühren a la WoW werden wohl dazu führen dass ichs nie spielen werde obwohl mich ein Elder Scrolls MMORPG schon reizen würde zumal es auch Belagerungswaffen und Co gibt und ich einfach die Orks ned hängen lassen kann ^^

Jedenfalls hätte man die Bündnisse echt realistischer machen können, wär doch leicht gegangen.

Und es kollidiert mit der Zeitlinie selber - es kann nicht vor 2E830 starten weil das Dominion erst da entstand aber 20 Jahre später rennt schon Tiber Septim alles über den Haufen und gründet das cyrodilische Imperium was gar nicht geht da Septim Anführer der Nord ist was hier aber der Bardenkönig ist der aber eigentlich noch länger leben würde und die Armee von Septim die in erster Linie aus Kaiservolk besteht wäre gar nicht aufzustellen bedenkt man, dass das Kaiservolk so gar nicht erst im Spiel vorkommt...kurzum die vermurksen grad ihre eigene Story und das tut schon bei nem Shooter weh aber bei nem RPG ist das eine Katastrophe. Man möcht doch meinen, dass die Entwickler ihre eigene Story kennen. Zudem sind die Orks im Bund bereits anerkannt als eigenständige politische Macht, zur Zeit von Tiber Septim waren sie das jedoch nicht und waren eher "wildes Volk" das man getrost ignoriert hat. Septim hat zwar einmal versucht die Orks aus Hochfels zu vertreiben sich aber eine derart blutige Nase geholt, dass er beschloss die Orks in Zukunft einfach zu ignorieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 8. Jan 2014, 07:56 
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Magier
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Hurra ein Beta Key ^^ Dann will ich mal Testen und gucken wie es so is ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 13. Jan 2014, 14:01 
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Magier
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So mein Fazit zum Thema ist wohl das, was ich dem Team als Feedback geschrieben habe, nach 3 Tagen des intensiven Testens (fast 30 Stunden) mit 4 Charakteren in 2 der 3 Fraktionen inklusive bewusstem Fehlersuchen was mir auch ein paar Abstürze beschert hat ^^

Feedback des Betatests:

1. Grafik: Die Grafik ist an und für sich ok - eben dies. Es ist ne bessere Grafik als bei den älteren MMORPGs aber aktuell nicht führend dazu gibts einige kleine Mängel die mich persönlich stören - der Nachthimmel hat sehr unecht wirkende Sterne. Merkt man zwar nur wenn man sich auf die Stimmung einlassen will aber der Sternenhimmel ist ohne Tiefgang einfach eine Art 2D Ebene an den Himmel geklatscht - die Monde sehen gut aus aber die Sterne ruinierens. Das Nordlicht auf der Pakt Startinsel ist richtig genial hätte aber etwas besser sein können durch Variation, stellenweise sieht es aus wie Regenbogenwellen - Abstände zu gering
https://naturfotografen-forum.de/data/o ... /image.jpg Das is n Nordlicht ^^
Ich würd ja n Screen mitsenden um zu zeigen was ich meine aber Screens machen is ja verboten ^^
Ansonsten ist die Grafik eben - ok. Die Waffen sehen teilweise etwas wenig kampftauglich aus ist aber Fantasy daher ok. Allerdings würde ich mir bei der Ausrüstung optisch doch mehr Variation wünschen - das Eisenset sieht abgesehen von der Färbung scheinbar auf jeder Stufe haargenau gleich aus, da wäre mehr Variation schön, etwa ein taugliches langärmliges Kettenhemd statt nem Halbarm oder n Helm ohne Hörner beim Nord, bei den Orcs gefällt mir die Gesichtsmaske nicht und so weiter.

Das Wasser ist ganz gut geworden, die Gegner sind auch "ok" Die Effekte sind ganz gut gelungen - eines der wenigen Spiele bei der ich manche Skills nur lerne weil sie mir optisch zusagen ^^ Auch die Egoperspektivenanimationen sind sehr gelungen. Allerdings finde ich bei der 3rd Person Kaamera verwirrend, dass der Charakter links von der Mitte ist, das ist sehr ungewohnt und verbessert die Sicht nur bedingt, macht aber das Zielen schwerer, jedenfalls für mich.
Die Monster sehen teilweise so gar nicht monströs aus - die Dreughs bei Ebenherz sind einfach grosse Schrimps, die Spinnen auf der Nordinsel sind so klein dass sie direkt niedlich sind, die Wölfe sehen eher aus wie kleine Hunde - die Bären sind so lala gelungen man hätte sie aber grösser und mit besseren Zähnen machen können.
Die Daedra sind "ok" wobei ichs Schade finde, dass etwa die Flammenatronarchversionen nicht mehr so sexy sind wie in anderen TES Games.
- Die eine Szene mit dem Wurmkult wo ein Kultist Menschen opfert möchte man auch meinen, dass das Opfer nicht in voller Rüstung auf dem Altar liegt - es muss ja nicht an die FSK Grenze gehen aber wer opfert einen Gegner in voller Plattenrüstung? Und es gibt ja auch Spieler in Unterwäsche.

Auf Covenant Seite sind die Orks extrem vermenschlicht. Die Orkfrauen sehen aus wie Menschenfrauen mit Unterbiss und die Orkmänner ähnlich. Abgesehen von der möglichen Muskelmasse nicht "orkisch" da gabs bei TES schon besseres.
Dominion habe ich nicht gespielt.
Abgesehen davon sind die Gebäudetexturen recht hübsch geworden aber teilweise auch unglaubwürdig - in einigen Siedlungen ist das Häuser / Einwohner Verhältnis schön ausgeglichen, anderswo teilen sich scheinbar 10 Leute ein 2 Mann Zelt.
Die Untoten sind überarbeitungsbedürftig - die Geister die ich getroffen habe (4. Gebiet bei Pakt, 2. bei Covenant) sind blaue Umrisse - weder gruslig noch das was man als "Geist" kennt die Geisternpcs die durchscheinend sind wirken da viel bedrohlicher als die Gegnergeister.
Die Skelette dürften etwas mehr variieren - etwa auch man nichtmenschliche Skelette oder Skelette mit Fleischresten etc. macht sie grusliger. Die Knochengolems (die Riesendinger) sind da schon deutlich besser
Die Rohstoffvorkommen sind soweit ok nur das Holz...wozu braucht man einen morschen, verrottenden moosbewachsenen Baumrest? Da wär besser wenn man gleich Bäume zerhacken könnte, deren Holz lässt sich auch für Waffen und Schilde brauchen, das Morsche Zeug braucht keiner.
Flammen: Sind soweit gut geworden, auch die Lava, aber bilde ich mir das ein oder hat die keinerlei Beleuchtungseffekte?
Distanz: Liegt vll. an meinem PC aber beim Blick in die Ferne dachte ich ich hab ein Portal nach Minecraft entdeckt, Berge in der Distanz sahen aus wie Würfelblöcke (ok so extrem nicht aber doch sehr verpixelt) da wäre mir ein Nebel lieber als das.
Und eine Option mit der man den Helm unsichtbar machen kann wäre auch nett (hab ich die übersehen?)

Steuerung: Jaja es ist die Beta...aber es hängt sich doch oft auf. Sei es bei Dialogen, beim Basteln, beim Hacken...gelegentlich hilft nur /reloadui um aus der Gefangenschaft zu entkommen.
Ebenfalls verschwindet gelegentlich das Fadenkreuz und mutiert zum Mauszeiger und man kann nur gerade laufen bis man entweder ausloggt oder manchmal ein menü aufruft und wieder schliesst, mag aber auch an den Umfragen liegen die kommen.
Die Bedienung im Kampf ist recht gelungen - Quickslots sind ok, die Kombinationen (Schildschlag, Unterbrechen, zur Seite hopsen, Blocken, verschiedene Angriffe) machen das Spiel interressant und Abwechslungsreich, nur stelle ich mir das beim PvP enorm hinderlich vor, für allem bei Nahkampfklassen die ja weitaus mehr Geschick benötigen bei so einem Steuerungssystem
Ansonsten hat man das System schnell erlernt auch wenn die Umsetzung manchmal schwierig ist.

Sound: Öhm ja Beta halt. Manchmal verschwinden einfach so die Geräusche der Schritte, manchmal die Stimmen, manchmal alles ausser der Musik, manchmal hört man nur noch Schreie des Charakters...
Wenn der Sound mal funktioniert finde ich die Schritte sehr gut gelungen macht richtig Spass etwa auf dem Schnee zu laufen. Bin gestern wegen Nordlicht und Schneegeräusch ne Stunde einfach so über die Insel geeiert und nebenbei Holz gesammelt ^^

Die Musik...ähm...naja...es untermalt so lala, man nimmt sie aber kaum bewusst wahr ausser wenn ein Kampf beginnt. Sie ist nicht wirklich mitreissend oder Stimmungsvoll sondern verschwindet eher in der Atmosphäre. Schwer zu sagen ob sie schlecht oder zu gut gelungen ist. Sie untermalt eher leicht anstatt Akzente zu setzen und da ich ein Freund "epischer" Musik bin wo die Musik allein Szenen malt finde ich Musik die nur in Kombination mit der Szene bemerkbar bzw. wirksam ist eher langweilig.
Der Kampfsound ist ok. Ein wenig mehr Variation wäre gerade für Spieler die auf Waffen setzen (also nicht Klassenskills) allerdings wünschenswert und auch Sterbesounds von Gegnern könnten besser sein. Auch Blut könnte mit Geräuschen schön untermalt sein im Kampf.
Der Wellengang wiederrum ist sehr gut gelungen.

Und Schreie bei Kampfszenen in Städten dürfen mehr varriieren - ist so ein Konstantes "aahhhh" dabei wäre es viel packender, wenn einzelne Schreie auch als Todesschreie zu erkennen sind, manche fern, und plötzlich ein lauter recht nah - macht natürlich vor allem Sinn wenn auch wer da ist, bei der Evakuirerung des Norddorfes schrie irgendwie dauernd irgendwer aber es war keiner da oO
Sehr seltsam waren auch die Dialoge - einige sind von "Textreadern" vorgelesen also Programmen die offensichtlich das getippte runterleiern. Das merkt man deutlich da einige Dialoge sich überschlagen, komisch betont sind (wobei das Programm per se recht gut ist im vgl. zu denen die ich benutze) aber es ist eindeutig Computerstimme und sehr verstörend. Besonders wenn ein NPC das eben noch ne echte Stimme hatte im nächsten Satz eine ganz andere Stimme hat mit anderer Tonlage sogar mit anderem Geschlecht und von Marke Microsoft...

MMO: Bisher fühle ich mich als Solospieler - es gab bisher (1 Char lvl 8, 1 Char lvl 4 einer lvl 11) irgendwie nur Soloquests die von anderen Spielern gestört wurden. Ok zugegeben die meisten Quests sind über die paralellen Instanzen ja super geregelt, so dass einem jemand keine Questcharaktere oder Gegenstände vor der Nase wegschnappt und man nicht 10 Minuten blöd rumsitzen muss (WoW Alptraum) aber ebenso passiert es, dass ein Gegner schon von 8 Leuten gehauen wird, man kommt dazu, haut einmal drauf und hat das böse Monster bezwungen...wow. Ok das wird sich einpendeln wenn erstmal der "Rush" der neuen Spieler vorbei ist. Dann muss man aber auch über die Respawnraten nachdenken. Wenn ich mal eben 2 Minuten in einen Gang reingucke und beim rausgehen schon wieder die Gegner dastehen die ich gerade gekillt habe ist das einfach nur lästig. Besonders wenn man verfolgt wird und so in Gegner reinrennt die gar nicht da sein dürften. Und es wirkt unrealistisch - sicher kann Verstärkung nachkommen aber aktuell ist die Respawnzeit zu kurz, ich würde sie mindestens verdoppeln eher verdreifachen.

Selbes bei Truhen - man kann etwa beim Start in Kalthafen in der Fallenszenerie im Kreis laufen und so bei jedem durchgang 5 Truhen abstauben - bis dahin ist die 1. Truhe wieder nachgewachsen. Ich hab so in knapp einer halben Stunde mein Inventar überfüllt - und das obwohl mir regelmässig Spieler Truhen vor der Nase weggeschnappt haben. Auch auf der "Bäreninsel" auf der Nordinsel kann man im Kreis laufen und so Rohstoffe und Truhen absahnen - da kann man in ner halben Stunde 100 Eisenerz oder mehr bekommen, man muss nur die Insel umrunden und alles ist nachgewachsen. Ich hab meine Rüstung des lvl 11 Chars immer ganz aktuell gehalten und hab immer noch über 100 Eisenbarren! (nicht Erz) übrig. (Ein Eisenbarren = 10 Erz)
Ansonsten ist das Gewusel nervig - man kann nirgends hinlaufen ohne dass einem 20 Leute entgegenkommen die schon da waren. Ist für die Beta natürlich normal, aber stört doch die Atmosphäre.
Die Gruppenbildung ist recht unkompliziert gemacht aber irgendwie hab ich den Unterschied zu sonst nicht erfasst - man sieht generell die Lebensenergie von anderen Spielern, kann sie heilen, buffen und kriegt von Gegnern die man mindestens 1 mal gehauen hat auch Drop und XP. Bei der Gruppe wurde mir eigentlich nur angezeigt wo derjenige gerade ist. Da ist mir der Sinn der Gruppe noch nicht so recht geläufig ^^ Zusammen in Instanzen gehen ist halt auch wenig reizvoll, wenn es keine Klassen gibt die einem Profil entsprechen. Mangelnde AoE Taunts verhindern effektives tanken, mangelnde Heilskils das Heilen und Damage macht sowieso jeder.

RPG: Joah...steckt ja in MMO - RPG drin. Aber irgendwie fühlt es sich für mich nach Hack n Slay an - ok im Ursprung war das auch ein RPG aber heute versteht man unter dem Begriff doch vor allem ROLLENspiel mit einem CHARAKTER der eine STORY hat und weniger eine wandelnde Wertetabelle die andere Wertetabellen umhaut.
Und das fehlt mir bisher total. Der Einstieg in Kalthafen ist insofern neutral, als dass jeder Charakter vor seinem Tod ja alle möglichen Hintergrundgeschichten haben kann, aber gleich beim Einstieg zu erfahren, dass man Tod ist...ähm...joah ist mal was Anderes ein RPG da zu beginnen wo die Anderen aufhören - als Leiche. Aber es ist nicht gerade spannend..."Was willst n machen, mich umbringen?" Der Aspekt der Gefahr, die ganze Spannung ist bei jemandem der schon tod ist irgendwie dahin. nach Aristoteles Dramaturgielehre und dem Spannungsbogen ein Rohrkrepierer - wo soll die Spannung, das mitfiebern mit dem Charakter denn her kommen, wenn man das Schlimmste schon hinter sich hat? Tod in der Hölle aufwachen...
Auch wie man da hin kam - als Opfer auf nem Altar von nem Kult...sehr berauschende Heldenkarriere. Wenn man wenigstens durch eine verfluchte Klinge im epischen Kampf gestorben wäre oder von einem Dämon verschleppt...na immerhin noch besser als an nem Stück braten erstickt zu sein oder im Plumpsklo ertrunken. Aber der Einstieg ist für ein RPG zwar mal was anderes aber sehr seicht. Die Vorgeschichte kann man sich zwar frei ausdenken - geopfert werden kann wirklich jeder, vom Überhelden zum Bettler, wobei das bei manchen Hintergrundgeschichten auch sehr unwahrscheinlich ist - aber die Vorgabe 1. von Kultisten GEFANGEN worden zu sein (was für jeden Orkkrieger bedeutet, dass er zu schwach war zu bestehen und zu Feige um im Kampf zu fallen ausserdem sein ganzer Clan hinüber ist, denn so leicht fängt man einen Ork nicht) und 2. schon Tod zu sein ist einfach ein Dramaturgiekiller, man kann ja nichtmal sagen man hat irgendwas versucht - gefangen, geopfert, tod. Für mich ein NoGo für eine Heldengeschichte. Sicher, TES liebt es scheinbar den selben ausgelutschten Start in Varianten zu bringen (Gefangener in einer Zelle / Schiff) aber es nervt. Musste man sich früher überlegen was man angestellt haben könnte um im Knast zu landen, ist man hier schonmal vorsorglich tot.
Egal ich will mich nicht zu lange damit befassen.

RPG2 - Charakterentwicklung: Hurra man ist ja schon tot ^^ Nein Scherz bei Seite. Die persönliche Entwicklung ist irgendwie seicht geworden. Man steigt auf allen Seiten ja gleich voll ein - kaum aus dem Koma erwacht, was für Aussenstehende durchaus mit einer grösseren Menge Alkohol zu tun gehabt haben könnte (in dreckigen, einfachen Klamotten irgendwo rumgelegen, unverletzt) gehts in die Vollen - Rette mal alle Verschollenen Einwohner, schlachte im Alleingang eine Invasionsarmee, lösche das brennende Dorf und evakuiere alle 40 Leute auf nem Schiff das Platz für 3 Personen hat...und kämpfe am Zielort der Flucht bitte gegen die Invasionsarmee die euch natürlich sofort gefolgt ist und selbstverständlich vor euch da war... Ach und wenn du schon dabei bist rette doch gleich die Festung oder das Dorf. Oh und vergiss nicht bei Ebenherz ist der Strand auch belagert sowie die Stadt davor belagert wird...also gleich voll ins Kriegsgetümmel und dann muss man noch die Dunmer, Argonier und Nords überreden zusammenzuarbeiten? Und ein Nord ist natürlich nur kooperationsbereit wenn man ihn volltrunken niederschlägt...mit ner Axt...da wär n Faustkampf plausibler, oder gehen Nords in einer Kneipe auch gleich mit Destruktionsmagie auf sich mitsamt Einrichtung los? Und ein Dunmer muss natürlich zuerst Papa Vivec um Erlaubnis fragen und die Argonier brauchen erstmal Hilfe für ihren Baum...und das während die verdammte Stadt angegriffen wird. Joah logisch, wenn die Russen vor Mainz stehen kämpf ich erst mit, wenn irgendwer mich überredet indem er mir einen Rosengarten pflanzt.
Auf Seiten des Covenants sah das schon etwas besser aus - Ruinen erforschen, Wüste, Intrige...Mannschaft zusammensammeln? Na das nenn ich n tiefen Einstieg aber das ist durchaus ok wenns mehr wird. Und das wird es denn schon 2 Sekunden später räumt man im Alleingang eine Goblinfestung mitsamt König aus und zerschlägt kurz darauf ein komplettes Piratennest. Moment war die eigene Auftraggeberin nicht auch eine Piratin? Naja bei der Mafia muss man sich auch an eine Seite halten, wenn wir schon Gesetzlose sind, dann wenigstens auf der Siegerseite und ein ehrenhafter Ork wird doch kein Problem damit haben mit Banditen und Giftmischern zusammenzuarbeiten, ist ja ganz nach Malacaths Geschmack diese Hinterhältigkeit...Achtung Sarkasmus.
Als Ork hatte ich jedenfalls schon in den ersten Minuten den Wunsch mich, kaum vom Tod erwacht, gleich wieder umzubringen weil ich gezwungen bin mit ehrlosen Hunden zusammenzuarbeiten. Und dann sind da noch clanlose Orks die bei dem Inrigantenhaufen noch mitmachen? Na bravo...da geh ich lieber bei den Goblins sterben, vielleicht holt mich Malacath dann zu sich. Der Unehrenhafte Tod meines Charakters als Opfer der Kultisten der nichtmal im Kampf sterben konnte wundert mich nicht, dass der gute alte Trinimac mich nicht in seiner Sphäre haben wollte sondern mich bei Molag Bal unterbringen hat lassen, hätt ich ned anders gemacht mit so nem Schwächling...Ok das mag für andere Rassen nicht so wichtig sein aber als Ork ist der Einstieg einfach grauenhaft. Und Nords wollen doch nach Sovngarde, wie haben die Kultisten einen Nord lebend fangen können? Ich weiss...im Promillekoma aus der Bar geschleppt...
Und wenn man dann auf der verbuggten Orkinsel ist (wo man wegen dem einen Geist den man nicht beschwören kann nicht mehr runter kommt) findet man einen fragwürdigen Stronghold mit einer Häuptlingstochter (noch dazu die Einzige??? Ich dachte der Häuptling hat das Anrecht auf ALLE Frauen der Siedlung und da hat der nur eine einzige Tochter? Hat der so viele Y Chromosomen verschossen oder hat der in den ca. 18 Jahren die er mindestens Häuptling sein dürfte, der Erscheinung der Tochter nach zu schliessen, einfach keinen hochgekriegt? Evtl. den Schniedel im Kampf verloren? Muss der nicht ALLEINE für den Nachwuchs des Strongholds sorgen? Wir präsentieren - der beschissenste aller Orkhäuptlinge ^^ Und dann wird der in 18 Jahren nichtmal abgelöst? Was ein Sauhaufen...wollen wir die überhaupt im Covenant mit ihrer kleinen Insel? Die haben doch selber genug Probleme mit Zombies und Geistern. Sicher Kinder sind aus FsK Gründen nicht implementiert aber es wirkt doch sehr unglaubwürdig das Ganze.
Zur Charakterentwicklung - Kaum vorhanden. Das Spiel steigt gleich so "in den vollen" ein, dass eine Entwicklung nach oben fast unmöglich ist. Wer gleich am Beginn seiner Karriere Solo ganze Armeen aufhält...wo soll der sich denn noch steigern? Ich finds etwas übertrieben, lieber bescheidener Anfangen mit einfacheren Quests a la "Töte mal ein paar Viecher um zu schauen ob du was kannst, dann geh nach X und schau was da los ist, dann verkleide dich und spioniere, dann bring mal den Boten da um..." und irgendwann dann grosse Schlachten. Wenn man episch beginnt ist der Spannungsbogen am Arsch - das ist als würde Herr der Ringe mit der Schlacht um die weiße Stadt beginnen. Absolut kein Spannungsaufbau, kein Spannungsbogen - ein Konstanter Klimax ist zwar ein toller Einstieg wird aber, wenn kein drastischer Spannungsabfall kommt, sehr schnell langweilig. Ich fühle mich nicht heroisch weil ich nicht das Gefühl habe was erreicht zu haben - ich bin ein auserkorener Untoter der im Alleingang Armeen schnetzelt...das ist ne Leistung wenn man mal Schwierigkeiten hatte ein Wildschwein abzustechen, aber wenn man mit der Fähigkeit startet ist es lahm und gibt kein Gefühl "was erreicht zu haben" Selbst der eine Knochengolemboss war kein "Accomplishment" weil es einfach zu Standard war Monster zu plätten, er war zwar der erste Gegner der sowas wie ein Niveaus hatte (man konnte tatsächlich im AoE sterben) aber ich fühlte mich nicht anders als wie bei Diablo 2 und Andariel - einfach Geschnetzel wo man beim 1. mal Hops geht weil man nicht die Skills des Gegners kennt und beim 2. mal ganz leicht gewinnt weil man damit rechnet...
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass mein Charakter sich entwickelt - ok er lebt schonmal wieder Hurra...aber persönlich? Gibts Erlebnisse die ihn bewegen? Zugegeben man muss loben, dass manche Quests Entscheidungsfreiheiten haben - etwa der Orkin raten ob sie auf ihre Freiheit pochen oder dem Klan dienen soll - obwohl es hier eigentlich nur eine Antwort geben kann, es ist Krieg, man will die Orks für seine Seite gewinnen und wenn man der Tochter des Chefs flausen innen Kopf setzt wird der Stamm den Teufel tun die Spinner die nichtmal für Familie Verantwortung kennen zu unterstützen. Die Entscheidung ob man Dörfchen oder Festung retten will ist da schon eher was - als Spieler dachte ich "in der Festung rettest du mehr leben" als Ork dachte ich "Ein Kampf ohne Mauern gegen eine Übermacht ist viel ehrenvoller" also gings zum Kaff...
Anyway ich habe nicht das Gefühl, dass mein Charakter eine Entwicklung durch macht, der ist als untoter Überheld geboren und wird ein untoter Überheld bleiben...vielleicht macht er mal Karriere als toter untoter Überheld und ist dann schon wieder in Kalthafen und der Mist beginnt von vorn ^^

RPG 3: Welt & Hintergrund: Ja...Kalthafen als Start für einen Toten. Shit happens. Kalthafen hatte ich mir irgendwie grusliger erhofft aber war soweit noch in Ordnung. Auch das Riesenhologramm von Molag Bal hatte sowas wie Atmosphäre und die Flucht war ok. Kaum ist man aus Kalthafen raus ist man gestrandet aber doch mitten drin zusammen mit einem Propheten der einem ins Ohr flüstert.
Auch da fehlt mir der Einstieg in die Spielwelt. Mir scheint TESO setzt vom Spieler schon immense Lorekenntnisse vorraus - wer Mannamarco, die Daedra, Kalthafen, Molag Bal, die einzelnen Rassen und den Konflikt nicht schon kennt, der wird einfach überrannt. Bei Guild Wars etwa, wo es noch kein Lore davor gab, hat man alle Charaktere, Rassen, Antagonisten etc. Stück für Stück kennen gelernt, man lernte Gegner hassen und Verbündete lieben. Man lernte die Welt langsam kennen und begann mitzufühlen. Das epischste Erlebnis war der Tod von Prinz Rurik, gleich nach dem von Lady Althea und dann der untote Rurik...oder die Verwandlung Ascalons in einen Schutthaufen und wie einzelne NPCs sich entwickelt haben, Pigney der ängstliche schwache Bauer wurde ein Kriegsveteran Sir Tydus der hoffnungsvolle charismatische Sergeant wurde ein verbitterter, gnadenloser, übermässig Strenger Kommandant...das sind Charaktere die in Erinnerung bleiben, das ist eine GESCHICHTE die auch Jahre später noch rührt und in Erinnerung bleibt...bei TESO kenn ich ausser der Titanentochter keinen einzigen Charakter mehr und dabei hab ich eben noch gespielt, GW liegt Jahre zurück ^^ Und von der hab ich nichtmal den Namen richtig behalten nur ihre Opferbereitschaft.
Jedenfalls wird man ganz unvorbereitet ins Lore hineingeworfen und selbst wenn man wie ich TES seit langem kennt (Morrowind) fällt es einem sehr schwer sich mit irgendwas in der Welt zu identifizieren und dann kriegt man vom Propheten noch einfach so n anderen Namen verpasst, ja das fördert die Identifikation mit dem Charakter wenn man quasi nichtmal mehr den Namen selber aussuchen darf. (Da hätte das Sprachprogramm wieder mehr bewegen können, wenn einen die Leute mit Namen anreden)
Die Welt entwickelt sich also auch nicht. Das mit dem Sofort innen Krieg ist ja gut gemeint aber "too much" das müsste langsamer angegangen werden.
Es ist einfach ein "schnell schnell" und Hetze von der 1. Sekunde an. Schnell aus der Zelle raus, schnell aus Kalthafen, schnell die Leute zusammentrommeln und schnell weg sonst krepieren alle und schnell da hin und schnell dorthin...wenn man Charaktertreu spielt steht man ja unter Dauerstress...warum sollte ich Skyshards suchen oder Erz abbauen oder Blümchen pflücken wenn eine Armee anrückt und ich zu Hilfe eilen, andere Städte warnen etc. muss? Und wer hat Zeit entlaufene Guare zu suchen wenn eine verdammte Armee anrückt? Andere Frage - welcher Bauer hat wirklich die grösste Sorge von ein paar entlaufenen Schafen wenn eine riesige Armee anrückt die seinen ganzen Hof in Asche verwandeln wird, inklusive Bauer und allen Tieren die da noch drin sind? Man meint Menschen im Kriegsgebiet haben andere Sorgen als wildgewordene Hunde die fernab der Zivilisation 1 Mädchen angefallen haben...dann geht man halt nicht da hin...aber die Hunde werden garantiert, wenn man sie nicht stoppt, das ganze Dorf einäschern, die Armee die keine Stunde weg ist, ist dagegen eine Lapalie.

Langsamer angehen ist da besser. Guild Wars und WoW haben da schöne Anfängergegenden ohne wahnsinnigen Stress (ok WoW je nach Startgebiet schon) wo man mal gemütlich Land, Leute und Story kennen lernen kann und nicht sofort die Welt retten muss. Da ist Zeit in NPCs und deren Geschichte einzutauchen und man lernt die Welt kennen - ich finde es bei TESO einfach schlecht, dass mich ein "Mannamarco" umgenietet hat ohne dass mir der Name irgendwas sagt (ok sicher sagt er mir was, aber als Neuling erfährt man erst bei dem Ausflug des Propheten in die Vergangenheit, dass er ein Nekromant war und das ist a) relativ spät (definitiv nach dem Anfangsgebiet) und auch nicht gerade viel...Wenn ich schon als Toter starte will ich wenigstens wissen wer mich umgebracht hat was das für ein Kult ist und was Kalthafen ist ^^

Skillsystem: Joah...als Powergamer macht es sich bei mir sehr unbeliebt weil man einige Entwicklungen nicht erahnen kann. Selbst wenn man vorm 1. Levelup alle Skillbeschreibungen genau durchliest und abwägt was beim Charakter / Kampfstil wichtig ist, welche Skills man wirklich braucht, welche nicht, welche sich Prima ergänzen und so einen Super Build zusammenstellt für etwa maximalen Damage oder maximale HP/Rüsung sagt das Game nach n paar Levels "du kannst jetzt das Talent morphen dann kriegts neue UNGEAHNTE Fähigkeiten" und schon ist die Planung fürn Arsch weil man nicht mehr weiss, ob andere aufwertbare Skills nicht viel coolere Morphungswerte bekommen...
Und wenn man dann gut ist warnt das System vor einer Überbeanspruchung, dass dieses Blabla nun schwerer zu steigern ist und man den Build doch ausgewogener machen solle...dafuq? Spezialisierung ist doch das wovon das PG lebt.
Und als obs noch nicht reicht kriegt man durch die Gilden nochmal zusätzliche Skills was man auch ned riechen kann. Na Hurra...
Ansonsten ist die Zahl der Skills überschaubar und so weit ok.

Levelsystem: Ich springe von der Klippe ins Wasser "Schwert und Schild hat sich erhöht" Ja genau weil ich so kunstvoll das Wasser abgestochen habe. Ich renne um die Ecke "Drachenfeuer hat sich erhöht" Juhuu...ich hab zwar absolut nix gemacht aber wurde besser. Ich töte einen Gegner und ein Skill den ich nicht verwendet habe steigt. Ja Logik =) Ich trage nur einen Plattengürtel "Schwere Rüstungen hat sich erhöht" ja klar, weil ein Gürtel eine volle Plattenrüstung voll lebensecht simuliert schon allein das Gewicht des Gürtels entspricht dem der vollen Rüstung und wie man sich in Scharnieren bewegt lernt man dadurch auch...zum Glück reichen Stoffsandalen um zu lernen wie mir die Kapuze der Magierrobe nicht dauernd ins Gesicht rutscht. So kann man 3 Rüstungstypen zeitgleich steigern obwohl man nur mit Plattengürtel Lederschuhen und Seidenhandschuhen rumeiert.
Ganz ehrlich, das mit Abstand grösste Manko für mich ist dieses total hirnrissige Levelsystem - ich trage was mit mir rum also werde ich besser, ob ichs jetzt verwende oder nicht ist piepegal. Ich habs nicht getestet aber ich vermute man wird selbst dann besser wenn man regungslos im Misthaufen steht und nichts tut, da die Skills ja einfach durch vergangene Zeit steigen sofern man sie in der Leiste / ausgerüstet hat. Aber selbst wenn rumstehen nicht reicht finde ich es lächerlich mit Bögen besser zu werden nur weil man mit einem rumrennt.

Dieses "Skillen über Zeit" ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für Spieler die schnell vorankommen wollen da totale Bremse, sondern auch für Powergamer die gerne viel Zeit ins Leveln stecken. Außerdem ist es einfach völlig unlogisch und macht es noch schwerer sich mit seinem Charakter zu identifizieren - ich werd ja auch nicht der beste Messerkämpfer der Welt oder ein Schwertmeister nur weil ich den ganzen Tag ein Schweizer Taschenmesser in der Hosentasche habe.
Wenn Skills nur bei Benutzung steigen würden, hätte das Sinn. So ist es einfach dämlich. Dabei war TES sonst immer das System das großen Wert darauf gelegt hat Skills nur bei Benutzung steigen zu lassen...ich erinnere mich an Oblivion oder Morrowind wo ich mich Stundenlang von einer Ratte hab vermöbeln lassen um Blocken und Rüstungen rauf zu kriegen (ok auch ned realistisch aber wenigstens war ein Zusammenhang zwischen dem was mein Charakter tut und den Fähigkeiten in denen er besser wird erkennbar)

Ja damals gabs auch kleine Gegner.
Und das war doch auch ein Reiz von TES - der Nerevarine wurde am Anfang auch von einer verschissenen Schlammkrabbe umgehauen und selbst ein einzelner Bandit konnte einen Geheimagenten des Kaisers abmurksen, selbst der Drachengeborene konnte von nem lächerlichen Miniviech getötet werden oder brach sich das Genick weil er auf nem Stück Eis ausgerutscht ist...und irgendwann nach Entbehrungsreichen Ingamemonaten-Jahren war man auch wirklich ein Held und nicht irgendein halbverhungertes Wrack. In Teso startet mal als halbgöttlicher Superheld obwohl man, gerade erst aus dem Reich der Toten zurückgekehrt, ein totalverhungertes Wrack sein müsste...

Balancing:
Die Zaubervielfalt kann natürlich nicht so gross sein wie im Singleplayer...fliegende unsichtbare Überschallmagier sind halt fürs Balancing schlecht. Aber Das was die jetzt haben...mag mich irren aber Magier sind doch am Arsch ^^ Scheiss Rüstung, Scheiss Zauber und machen auch ned mehr Schaden als ein Melee...der aber 10 mal so viel aushält. Mit Charge, dem Feuerenterhaken und Co kann der Melee auch Distanz in 0,nix überbrücken da schaut der Stoffie aber blöd aus...
Da gibt es sowieso nur 4 Klassen und dann sind die noch unausgeglichen. Wir haben eine Art des Mages, 1 Ranger/Dieb und 2 Melees. Abgesehen davon dass die Klassenvielfalt und Abwechslung sehr zu wünschen übrig lässt (und egtl. sowieso untypisch ist für TES) ist das Balancing hier echt ein Problem wenn ich lese welche Klassen bei Gegnern echte Probleme haben und welche Solo durchfetzen. Zumal man ja nicht auf "Loot" angewiesen ist sondern selber schmiedet was es für Melees noch leichter macht.
Aber auch die Rassen....Orkmagier sind genau so fürn Arsch wie Bretonenmelees. Die Rassenboni legen die Klasse doch quasi fest - Mehr HP, Mehr Armor, mehr Skill für schwere Rüstung oder ne fette Waffe...was will n Magier damit? Umgekehrt, was will n Melee mit dem ganzen Mana? Natürlich KANN man sowas spielen nur macht es keinen Sinn und ich trau mich wetten, dass später so gut wie kein Orkmagier rumrennen wird - weil Orks im Gegensatz zu anderern Rassen keinerlei Boni für Magier bieten. Es macht zwar Storytechnisch mehr Sinn als die verschrienen Taurenpaladine bei WoW aber von der Effizienz her macht der Taurenpaladin sehr viel mehr Sinn.

Fortschritt: Wie gesagt das Skillsystem ist sehr fragwürdig "Ich hab einen fahren lassen, dadurch steigt jetzt mein Skill mit Zweihandwaffen!"...wahrsheinlich wegen dem Zusatzschwung aus dem Rückstoss...
Auch das Leveln selber ist irgendwas zwischen Mühsam und langweilig. Gegner töten bringt im vgl. zum Questen kaum XP sodass das "Powerleveln" an Reiz verliert und wie ich feststellen musste, geben Gegner ab ner gewissen Stufendifferenz gar keine XP mehr - gut wird woanders auch so gehandhabt find ich aber unrealistisch. Und wenns nur ein XP ist, auch der tausendste getötete Daedra sollte noch irgendeine Erfahrung Wert sein. Abseits davon ist Level Mühsam - 2 Tage zocken für Lvl 14? Das ging bei Spielen mit ähnlichem Levelcap in einem Tag, bei spielen mit niedrigerem Levelcap auch...es zieht sich.
Ausserdem SKILLboni für Steine anhimmeln? Es wird ingame nicht erklärt was das rechtfertigt - machen die einen noch Lebendinger als der 1.? Wieviele Steinchen muss man denn anhimmeln bevor man "richtig" lebt? Oder wird man einfach weniger Untot? Zudem ist es nervig, weil 2 Lvl 10 Charaktere ganz unterschiedlich stark (im Sinne von erhaltenen Skillpoints) sein können und gerade Powergamern auf die Nerven geht, wenn man Stundenlang Steine suchen muss.

Truhen knacken: Joah es ist lustig, das System gefällt mir ^^ Das ist gelungen. Macht Spass, ist so lala anspruchsvoll (ist es das wenn man am 2. Tag schon Meisterschlösser aufkriegt?) und hat nichts mit dem Charakter zu tun...man möcht meinen, diebische Charaktere krächten die Dinger besser auf.

Gegner: Wie gesagt das Kampfsystem macht Spass aber es zieht sich und Gegner sind keine Bedrohung und keine gewinnbringenden Kills sondern einfach nur nervig. Sie geben zu wenig XP und zu miesen Loot (1 Goldstück echt jetzt? Von Gegnern der Stufe 1 - 12 und wahrscheinlich so weiter?) um als Killziele interessant zu sein, und sind zu schwach als das man sie bekämpfen muss - und respawnen ausserdem so schnell, dass mit Pech ein Kampf gegen 3 Gegner zu nem Kampf gegen 6 Gegner wird und man stirbt weil Respawn zu schnell...Hurra. Und logisch, wenn man selber als Untoter alle paar Sekunden aufersteht machen das Andere nicht-Auserwählte sicher auch. Eigentlich jeder Depp...ja da fühlt man sich wichtig in der Welt wenn alles was man tötet wieder lebt bevor man ausser Sichtweite ist ^^

Das Ergebnis ist, dass auch auf Schlachtfeldern dutzende Spieler nur durchrennen und 10 Gegner hinter sich herziehen weil man weiter kommen will und Gegner töten optional und lästig ist. Das kann ja so sein wenn man als lvl 50 Charakter durch n lvl 10 Gebiet rast aber als lvl 9 Charakter in nem Lvl 10 Gebiet?

Ein paar Questmarker sind auch falsch gesetzt aber ich schätze das ist aus dem Bugreport Anderer mehr als oft genug erwähnt worden ^^

Ich hoffe, dass das Spiel noch besser wird. Nach selbstgesetztem Termin habt ihr ja noch fast 4 Monate Zeit. Aktuell würde ich aber das Spiel nicht kaufen, nichtmal ohne monatliche Gebühr da zu viele spielvernichtende Bugs (Quests die nötig sind aber ned gehen) die Charakterentwicklung mich 0 reizt und das RPG total auf der Strecke bleibt. Die Langzeitmotivation war bei mir schon nach 24 Stunden weg, hab nur durchgebissen weil es eben Beta war und es interessiert mich nicht mal mehr was der Charakter vielleicht noch lernen oder reißen wird weil er auf nem konstanten Level im Verhältnis zum Gegner stecken bleibt und die Story interessiert mich ebenfalls schon jetzt nicht mehr. Nachdem ich den Covenant erlebt habe ist mir auch jegliche Motivation für Selbigen zu kämpfen, die ich als Ork hatte, schnell vergangen und auch beim Pakt kommt ich mir eher vor wie ein Babysitter denn ein Diplomat zwischen Argoniern und Dunmern. (etwa die Quest mit der Dunmertochter im Lavasee...ja die Daedra, die einfallenden Streitmächte des Covenant, Untote und bösartige Kulte die die Welt vernichten wollen sind alles nebensächliche Kleinigkeiten aber der Argonier da, der stinkt so dolle, dass meine Tochter weggelaufen ist...verzogene Gören sind ja viel schlimmer als der Weltuntergang. Man muss als Anführer einer Streitmacht eben Prioritäten setzen und natürlich geht da die bescheuerte Tochter vor, der Krieg kannn warten und Dämonen sind dafür bekannt erstmal Tee zu trinken, ja selbst Untote sind doch, wie der Held beweist, eigentlich ganz nett und Monster töten ja keinen, die wollen nur spielen.)

Ich weiss Bethesda hat hier nur assistiert aber ich glaube es wäre weitaus besser geworden, wenn man die Entwickler der Tes Reihe hier den Laden hätte schmeissen lassen. Dann wärs auch TES geworden und nicht Hack n Slay mit TES Hintergrund.

Ach ja Nachtrag RPG - es gibt wegen der Gegnerstreuung und dem schnellen Respawn und der begrenzt begehbaren Welt ja nichtmal die Möglichkeit sich irgendwo in RUHE hinzusetzen und die Welt zu betrachten oder Gespräche zu führen - das wovon RPG eben lebt. Und das dauernde "Inselhopping" verliert auch irgendwann an Glaubwürdigkeit ^^

Am RPG ergibt sich ein weiteres riesiges Problem - Wie zur Hölle sollen Charaktere ein RPG aufbauen? Es ist ja JEDER der Auserwählte der die Welt retten muss und JEDER wird vom selben Propheten begleitet und JEDER hat in Kalthafen die Titanentochter begleitet die sich für JEDEN aufgeopfert hat obwohl man in der Instanz mit der Szene ALLEINE war.
Wie soll man so Gruppen - RP betreiben? Es gibt ja gar nicht die Möglichkeit verschiedene Charaktergeschichten zu entwickeln weil ja alle genau gleich sind ab Start. Versucht mal ein Morrowind RPG in dem jeder der 30 Spieler der eine einzig echte wiedergeborene Nerevar ist...erklärt das mal plausibel.

Fazit: Es könnt noch ein schönes Singleplayerspiel werden aber das RPG sollte man nicht erwähnen ^^

EDIT: Ich bin ja versucht n Buch zu versenden das um Dramatik, Spannung etc. geht - die Kunst einer guten Geschichte - sei sie geschrieben, als Film oder als RPG.
Ein Actionlastiges Intro wo man in die Vollen geht ist perfekt für alle "Geschichten" die ohne Story auskommen und nur von Action leben - der klassische Film wo alles explodiert und dauernd wer erschossen wird den keiner kennt.
Bei einer GESCHICHTE ist der langsame Spannungsaufbau essentiell - die Geschichte wird umso besser je weiter man liest, wird gefesselt die Spannung steigt und steigt und entlädt sich in einem gewaltigen Finale das unvergessen bleibt.
Teso ist also nach den Handbüchern der Regisseure nach zu urteilen ein Actionspiel, kein RPG. Hätten sie doch sagen können...mit schönen Effekten, der nicht vorhandenen Story etc kann man es als gutes Actionspiel bewerten nur dachte ich TES wäre ein RPG^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 13. Jan 2014, 15:43 
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Liest sich doch ganz gut. Das meiste was dich stört finde ich dagegen gut.

Für eine Beta scheint das doch ganz gelungen zu sein. Der Rest findet sich ohnehin erst innerhalb eines Jahres nach dem launch. Wie lange hat das damals bei WoW gedauert bis die mal alles in halbwegs vernünftige Bahnen gebracht hatten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 13. Jan 2014, 18:58 
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Schaut wirklich interessant aus. Werde ich mir mal wenn ich irgendwann wieder Zeit für Spiele finde (bis dahin ist sicher der Release schon lange draußen :) ) mal anschauen.

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BeitragVerfasst: 13. Jan 2014, 22:06 
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Nur muss man WoW lassen, dass es eine STORY hat und lebendige Charaktere. Da kommt kein Game ran.

Denk nur mal an die unzähligen grossen Namen in WoW.

Nerzhul, Drekthar, Ghuldan, Chogal, Grommash, Thrall, Varok Saurfang - um nur mal die wichtigsten Orks aufzuzählen.
Voljin, Cairne Bloodhoof...

auf Allianzseite - Jaina, Arthas (bedingt^^) Varian, der Zwergenkönig, Uther Lichtbringer...nimm Medivh...und wer kann bei dem Dreiergespann aus Illidan, Tyrande und Malfurion die Tränen verkneifen?

Oder die ganze verdammte Rasse der Untoten und die Blutelfen, allen voran Sylvannas

Jeder einzelne von denen hat eine unglaublich tiefgreifende, dramatische Hintergrundgeschichte und zu jedem davon gibt es mindestens EIN ganzes Buch über manche eine ganze Romanreihe. Und die Storys sind so voller Drama und Emotion, dass es schon fast zu dick aufgetragen ist, so extreme Geschichten kann man sich aber auch nur ausdenken ^^

Das sind Charaktere mit denen man mitfühlt, die zu Tränen rühren, mit denen man mitfeiert und mitweint, so eine Geschichte hat kein mir bekannter Epos oder Fantasy (oder historischer) Roman geschweige denn ein Film auch nur annähernd erreicht.
Das sind Geschichten die bewegen.

TES hatte nie wirklich solche Charaktere. Die grossen Namen dort wie Thalos und Ysgramor sind im vergleich lächerlich unbedeutend und es gibt keine Geschichte darüber nur Legenden, ist eifnach zu fern. Ebenso Trinimac/Malacath - wär n guter Ansatz gibt aber nix dazu. Das lebt nicht. Er "lebendigste" Charakter war noch Fürst Nerevar Indoril und das ist glaube ich der einzige TES Charakter der lebt und wirklich eine Hintergrundgeschichte hat.

Ich mein vergleich mal Vivec mit Thrall. In WoW hat JEDER Charakter verdammt gute Gründe für sein handeln, sogar emotionale Gründe, sogar Sargeras Wahnsinn ist sehr gut erklärt und verständlich. Nerzhul ist das ärmste Schwein im Universum und auch Arthas kann man komplett verstehen und das macht Arthas für mich zu einem sehr guten Charakter - wer hätte in seiner Situation denn anders gehandelt? Er ist unendlich tief gefallen obwohl er immer das einzig Richtige getan hat, aus Liebe zu seinem Volk, in gewisser weise wie auch Nerzhul der immer aus bester Überzeugung handelte und tat was getan werden musste und trotzdem war alles ein Fehlschlag, einer Grösser als der Andere.

Was mich an WoW fesselt ist auch, dass es nicht einfach ein Krieg ist um Land oder Besitz wie bei TESO sondern um Werte, Ideale und das nackte Überleben. Und alle Parteien, ausser der brennenden Legion, handeln ja aus sehr ehrbaren Motiven - auch der Lichkönig handelt sehr gut, wenn man in grösseren Dimensionen denkt. Der LK ist nicht böse auch wenn er Untote befehligt und immer mehr Leichen für seine Armee braucht - so bösartig er aus der Sicht eines Planeten ist oder eines sterblichen, ist der LK das einzige Wesen im Universum das die brennende Legion, die alles versklaven will, stoppen kann und nur deswegen existiert und handelt er - um die Vernichtung des Universums zu verhindern. Man kann über seine Mittel diskutieren aber der Kampf den er führt gilt einem hohen Ideal.

Im ernst, Story ist was anderes als bei TESO ^^ Was haben die Fraktionsanführer da für Hintergrundgeschichten? Die Elfenkönigin ist eine verdammt junge unerfahrene Göre, der Bundführer ist eine Mischung aus Skrupellosem Geschäftsmann und intrigantem Diplomat und die Anführerin des Paktes ist eine grausame Verräterin die ihren eigenen Mann umgebracht hat um seine Macht zu erlangen...ja solchen Arschgeigen folgt man gern in die Schlacht ^^ Und man prügelt sich um Macht, Land und Geld...ok ist ehrlich aber nicht gerade toll.

Charaktere mit Geschichte? Fehlanzeige - dadurch dass man das alles ins 2. Zeitalter verlegt gibts ja noch nichtmal die grossen Leute der TES Geschichte die kommen alle erst später ^^
Bei WoW kannst du 10.000 Jahre in die Vergangenheit reisen und es gibt immer noch viele tolle Charaktere. wie etwa das damals noch junge Dreigespann das seine tragische Geschichte dort begann, oder Dathremar Sonnenwanderer oder Königin Azshara und natürlich die ganzen Drachenaspekte. Geh bei TESO 10.000 Jahre zurück und es gibt nichtmal eine Welt.

Ach ja bei WoW gibts ja nicht nur "den" Feind. Allianz oder Horde, was solls - es gibt noch den Lichkönig, die brennende Legion, die alten Götter (deren Marionette Todesschwinge war) und natürlich die Illidari. Dabei sind 2 der 4 grossen Feindfraktionen ja keinesweges bösartig, nur fragwürdig in ihrem Methoden aber gut. Was ist Illidan denn? Ein Monster? Er ist zum Dämon geworden um Dämonen zu vernichten und genau das tut er doch.

Ach da kann man schwärmen ^^ Ok Mists of Pandaria war ein Griff ins Klo und auch die Wahl Voljins zum neuen Kriegshäutpling kann ich absolut nicht verstehen, gab es doch sehr viel geeignetere Kandidaten zumal er selber ja gar nicht wollte - zugegeben mit Rise of the Zalandari hatte er einige echt epische Momente und seine Treue tausendfach bewiesen, und hätte die Horde nicht so viele andere epische Charaktere wär seine Wahl eindeutig. Aber was ist Voljin im Vergleich zu Rexxar, Drekthar oder gar Varok? Ein Jungspund ohne Erfahrung und Weisheit.

Und Jaina wurde wahnsinnig...kann man aber auch verstehen wer dreht da nicht durch?
Nur musste das sein? Allianzstadt hin oder her, als Theramore fiel habe ich mich für jeden einzelnen Hordler der gefeiert hat geschämt. Feind oder nicht, es gibt Ereignisse wo die Niederlage eines Feindes so traurig und dramatisch ist, dass man sich über einen Sieg nicht freuen kann geschweige denn feiern sondern auch dem Erzfeind eine helfende Hand reicht. Das hat einfach was mit Ehre zu tun und es gehört sich nicht für einen Ork auf die Schande des Feindes zu pinkeln und für einen Tauren schon 10 mal nicht über solch eine Zerstörung was Anderes zu empfinden als tiefe Trauer. Untote - ok, die haben aber selber genug gelitten. Und Blutelfen müssten doch heulen anfangen weil sie an ihr eigenes Schicksal erinnert werden. Naja...gutes RP ist nicht jedermanns Sache.

Allein schon weil Orks, bei allem Hass und Blut, die Menschen immer respektiert haben und welcher Mensch verdient mehr Achtung als Jaina Proudmoore? Selbst wenn sie in der neuen Erweiterung zum 2. Garrosh mutiert kann ich, wie auch bei Nerzhul oder Illidan, nicht anders als mich in Hochachtung zu verneigen. Das sind Schicksale die bewegen, und ganz egal ob sie später dem Wahnsinn, der Verblendung oder dem Hass erliegen, sollte man immer in Erinnerung behalten welche Personen das vorher waren und was sie durchlitten haben. Illidan war im BT so ein Gegner den ich einfach nicht umhauen wollte - warum denn? Er steht doch im Grunde auf der selben Seite und soooo mies ist er jetzt auch nicht. Den LK umhauen ehe ich aus Selbstschutz ein, aber freuen kann das keinen - der "Sieg" gegen Nerzhul war zeitgleich eine Niederlage gegen Sargeras und der Tod von Arthas war eine Schande - egal wie tief er gefallen ist, er hat doch stets nur aus selbstloser Liebe für sein Volk gehandelt und es ist schon ein Meisterstück von Blizzard einen so edlen Mann durch das Schicksal zu sowas zu machen. Ich denke der Verlust von Arthas war Jainas 1. Schritt in den Wahnsinn...

Was ich damit sagen will - hätte sie ihrem Impuls nachgegeben und in blinder Wut mit allem was sie hat Orgrimmar angegriffen um jeden einzelnen Ork auszulöschen - wohl wissend dass bei weitem nicht alle Orks so sind wie Garrosh - ich hätte es verstanden und einen guten Kampf erhofft. Immerhin ist es doch genau das, was die Orks und Menschen seit jeher zum Kampf gegeneinander ruft - Hass, geboren aus Schubladendenken und Generalisierung. Doch anders als die meisten Orks oder Menschen, wussten Thrall und Jaina genau, dass eben nicht jeder so ist. Weder sind alle Menschen ehrlose feige Verräter noch sind alle Orks blutrünstige erbarmungslose Monster.
Und ich denke kein Charakter leidet so unter dem ewigen Krieg wie Varok, der schon von seinem 1. Kriegszug so traumatisiert war, dass er kein Schwein mehr sehen oder gar essen kann - ein beinah veganer Ork der seine Vergangenheit beim Sturm von Shattrath nicht vergessen kann und trotz allem in 4 grossen Kriegen kämpfte und immer noch, inzwsicehn weit über 80, in den Krieg zieht um Anderen zu ersparen was ihm widerfahren ist

Oder Sylvannas - so herzlos und kalt sie als Königin der Untoten ist, so liebevoll und tapfer war sie im Leben und als Belf lässt einen das nicht kalt. Immerhin hätte sie genauso gut in Silbermond regieren können

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 14. Jan 2014, 00:01 
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Vielleicht gibst du dem neuen Spiele einfach die Chance seine Geschichte erstmal zu entwickeln.

Estar hat geschrieben:
Das sind Charaktere mit denen man mitfühlt, die zu Tränen rühren, mit denen man mitfeiert und mitweint, so eine Geschichte hat kein mir bekannter Epos oder Fantasy (oder historischer) Roman geschweige denn ein Film auch nur annähernd erreicht.
Das sind Geschichten die bewegen.


Das ist wohl Geschmackssache. So toll fand ich die Geschichte nämlich eher nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 14. Jan 2014, 09:23 
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Da hast du entweder die Geschichte nicht wirklich mitbekommen oder einen Geschmack der "zu dick aufgetragen" nicht verträgt ^^ Ich gebe zu die WoW Charakterstorys sind derart überladen mit Drama und Tragik dass es völlig unglaubwürdig wird in der Masse, denn irgendwie hat jeder seine Eltern, Geschwister und Kinder sowie Ehepartner verloren und jeder hat ein sehr tragisches Schicksal und jeder hat deswegen eine Traumatisierung mit einer Form von Wahnsinn - die aber immer anders ausfällt.

Aber für sich betrachtet...Herr der Ringe ist ein schlechter Witz im Vergleich zu WoW, sogar das Silmarillion kann nicht annähernd mithalten. Und was sind Beren & Luthien im Vergleich zu Arthas & Jaina?

Bei WoW haben folgende Charaktere MINDESTENS ein eigenes BUCH für sich gefüllt (ca. 1000 Seiten) manche Charaktere sogar mehrere Bücher:
Nerzhul, Ghuldan, Eitrigg, Thrall, Varok, Broxxigar, Eitrigg, Durothan, Orgrimm, Rexxar - Orks
Voljin - Troll
Cairne Bluthuf - Taure
Sylvannas Windläufer - Untote, so wie ihr General dessen Name ich vergessen habe Varimathras oder so.
Lorthemar Theron, Kaelthas Sonnenwanderer - Blutelfen

Arthas Menethil, Uther Lichtbringer, Jaina Proudmoore, Varian Wrynn - Menschen
Bei den Zwergen kann ich mir nie die Namen merken - Brann Bronzebart sowie sein Bruder, der Greifenreiteranführer
Illidan Sturmgrimm, Malfurion, Tyrande Wisperwind - Nachtelfen. Sowie die Hauptfrau der Wächterinnen von Illidans Gefängnis.
Königin Azshara, Dathremar Sonnenwanderer - Hochelfen
Auch der Gnomen"könig" hat n eigenes Buch ^^
Und natürlich die Draenei - Prophet Velen, Akama und wenn man sie dazu zählen mag auch die beiden Oberdämonen Kil Jaeden und...wie er auch immer hiess.

Ein kleineres Buch hat auch Sargeras geschafft.

Und da sind Worgen, Goblins und Pandaren noch nicht dabei gibt aber sicher auchs chon Bücher.

Und das sind ja erstmal die Hauptcharaktere. Die ganzen genialen Nebencharaktere sind da gar nicht dabei ^^ Und wer würde nicht die Drachenaspekte dazuzählen oder die alten Götter oder die Titanen?

Ich kenne definitiv keinen Sagenkreis, nichtmal den griechischen, der über eine derart vielfältige und umfassende Geschichte verfügt. Das geht von über 10.000 Jahren Geschichtsschreibung zu Multiversen, zu hunderten namhaften Helden gegen die auch ein Herakles recht alt aussieht.
Da sind alle klassischen Heldenmotive verarbeitet - vom unnahbaren Überheld zum perfekten Paladin / guten Helden, zum Antihelden, zum tragischen Schicksal, zum Gefallenen, zum Auferstandenen - such dir eine x beliebige Heldenfigur raus - in WoW findest du eine Entsprechung welche die selbe Geschichte noch intensiver darstellt ^^
Du findest auch Dreierkonstellationen und Romeo und Julia - Liebesgeschichten kommen ebenso nicht zu kurz wie Komik, Tragik und Drama - oder Action, man denke nur an Broxxigar

Und eine tiefgreifende Charakterentwicklung, wie das Leben die Personen verändert - vor allem natürlich der Krieg. Arthas und Nerzhul sind da nur die krassesten Beispiele wie jemand obwohl er alles richtig macht und aus besten Motiven handelt fallen kann.
Varok zeigt wie auch ein Ork am Krieg zerbrechen kann und trotzdem die Stärke findet zu dienen auch wenn er tun muss was er hasst.
Und Jaina ist so ein Charakter der einem einfach nur Leid tun kann, den Schmerz den sie fühlen musste als die Hiroshima Geschichte in Theramore verarbeitet wurde...gerade sie, die den eigenen Vater verraten hat weil sie an das Gute in den Orks glaubte und dann sowas. Und trotz ihrem verständlichen Ausraster tut sie es noch immer. Zeig mir mal den Amerikaner der an 9/11 aufrief zu differenzieren, und dass Muslime nicht Terroristen sind und sie ins weisse haus einlud um zu zeigen, dass die Meisten völlig in Ordnung sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 14. Jan 2014, 11:09 
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Wie gesagt, das ist wohl Geschmackssache. Da muss man schon sehr tief drinstecken um da so begeistert zu sein. Ich finde da nichts überragendes dran, ich sag aber auch nicht dass es schlecht wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 14. Jan 2014, 12:22 
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^^ Ok naja...man muss tatsächlich möglichst alle Questdialoge durchlesen, sich alle Cutscenes anschauen und sollte die Cinematics nicht verpassen - das reicht eigentlich für sehr vieles und viele sehr emotionale Geschichten - Jainas Aufstieg spielt zwar schon in Warcraft 3, genauso wie Arthas Fall, die Sache mit Sylvannas etc. so dass man ohne WC3 gespielt zu haben keine solche Bindung zu diesen Charakteren haben wird, aber sie werden dennoch gut vorgestellt und ihre Geschichte Fragmenteweise in Quests beleuchtet.

Arthas Ende kann dann schon enorm bewegend sein, und Jainas Fall war einfach episch, dass die naiv / immer an das Gute glaubende Figur mal so fällt, wer hätte das Gedacht. Andererseits ist eine Atombombe auf ihre Stadt auch ein extrem starkes Stück, an dem Tag schämt man sich Hordler zu sein, dass Garrosh so ein Feigling ist...und noch dazu Theramore, die einzige Allianzstadt die so lala auf der Seite der Horde steht ^^ Wenn man schon eine Atombombe schmeissen muss, dann doch bitte auf Sturmwind und Varian, der is eh so ne Sau - das könnt Garrosh in Allianzgestalt sein.

Aber um RICHTIG in die Story einzutauchen wird man nicht drum rum kommen einige Bücher zu lesen - mein Allianzwissen hab ich überwiegend aus den Warcraft Spielen und dem Ingame obwohl ich selber nie Allianz gespielt habe. Bei der Horde hab ich mir mehr Mühe gemacht und auch nachgelesen ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 9. Feb 2014, 19:34 
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Beta Test 2 ist für mich nun auch zu Ende ^^ Diesmal gab es ein paar Einblicke mehr.

Allerdings bereitet es auch Sorge für den Release. Der Server ist wegen der hohen Anzahl Spieler mehrfach zusammengebrochen, jetzt wurde eine Warteschlange eingefügt wodurch man bis zu 2 Stunden darauf warten darf, dass man einloggen und spielen kann. Wenn das beim Release auch der Fall sein wird na gute Nacht, sind dort doch weeiiiit mehr Spieler zu erwarten. Bei einem Spiel das man kauft und monatlich zahlt kann man zumindest erwarten auch spielen zu können, ohne mehrstündige Wartezeiten, sonst muss man vor der Arbeit einloggen und kommt dran wenn man wieder nach Hause kommt oO

Ein weiteres Problem ergab sich durch wie erwartet einige Questbugs - so konnte noch immer die Covenant Seite nicht über das 2. Startgebiet hinaus, da die Quest dort noch immer nicht gefixt wurde. Diesmal schlich sich sogar ein Bug ein der letztes Mal nicht vorhanden war, so dass jetzt auch die Pakt Seite nicht über das 2. Gebiet hinaus konnte.
Diejenigen die von der vorigen Beta noch Charaktere hatten, konnten dort weiterspielen um festzustellen, dass auch dort eine entscheidende Quest nicht abschliessbar ist und man so das 3. Gebiet nicht verlassen konnte...

Umso mehr wurde dafür diesmal das PvP getestet und angewandt - und was soll man sagen, es ist unglaublich...schlecht geworden.
Zugegeben die Massenschlachten sehen erstmal gut aus aber die Austragung ist bescheiden. So trifft man nicht wie in etwa WoW auf Gegner im selben Levelbereich sondern kann als Lvl 10 Charakter Problemlos von einem LvL 30 Charakter über den Haufen geschossen werden was die Frustration doch steigert da man nicht den Hauch einer Chance hat da jener weeeiiiit mehr Lebenspunkte, weiiit mehr Ausdauer, weeiiiitaus besseres Equipment hat und weitaus mehr Schaden macht, man ist quasi ein 1 Hit. Hurra.

Lustig im Massenkampf auch die Schlachtlinien...geordnet ist da mal gar nichts da prallt ein Ball auf den Anderen - ok. Als Nahkämpfer heisst das, man hat keine Chance, da man zu Boden geht (Pfeile, Zauber) ehe man auch nur einen Gegner hauen kann, selbst die Heiler können da nicht viel machen da es nur eine Frage von einer Sekunde ist (ja Wunder, wenn 60 Leute pro Seite rumrennen und 20 auf einmal auf den Selben ballern^^)
das wäre ja noch erträglich hätte man nicht das Pech, dass die Wiederbelebung ein komplettes Neuladen des Gebietes erfordert (anders als in PvE Gebieten) so dass man von Tod zu Wiedergeburt schonmal leicht 5 Minuten warten kann. Wer Pech hat bleibt, was auch im PvE passieren kann, 2 von 3 mal in der "Ladeschleife" hängen und wird nach 15 Minuten Wartezeit aus dem Spiel geschmissen.
Was besonders lustig ist, wenn dann die eigene PvP Kampagne voll ist und man rausgeschmissen wurde und daher nicht mehr am PvP teilnehmen kann (gibt nur 2 Kampagnen)

Das PvP selber ist fragwürdig - Verteidiger haben Spass mit Katapulten (von den ganzen angekündigten Kriegsgeräten wurde nur das Katapult eingebaut) und schiessen in den feindlichen Heeresball der versucht das Tor zu stürmen - ohne Leitern, Rammböcke, Ballisten etc. da die auch nicht eingebaut wurden

Hat man mal Feinde vor sich die man bekämpfen kann kommt das "rumspringen und Tasten dreschen" zum Einsatz da alles ausser Magier (die stehen bleiben müssen) wild rumeiert um nicht getroffen zu werden, was vor allem für Magier und Bogenschützen lästig ist da die nicht automatisch treffen sondern nach Art eines Shooters den Gegner genau im Fadenkreuz haben müssen (und die eventuelle Flugzeit der Projektile mit einkalkulieren müssen) was heisst, sie ballern meistens ins Leere. Nahkämpfern geht es auch nicht viel besser weil sie zum Angriff ja direkt vor dem Gegner stehen müssen was mit der Methode auch sehr schwer ist...

Da man Feinde auf der Karte nicht sieht kann es auch mal passieren, dass 2 Heerwürmer direkt aneinander vorbeirennen, ohne dass es jemand merkt, weshalb es "Kundschafter" gibt - Spieler die ohne Feindkontakt Ausschau halten und die eigene Seite warnen - sehr wichtiger Job aber gibt keinerlei Punkte, da man diese nur fürs Töten der Feinde bekommt - immerhin bekommt jeder in der eigenen Gruppe (bis zu 5 Leute) Punkte wenn einer der Gruppe den Todesschlag setzt. Ansonsten schaut man in die Röhre.

Gefixt wurde das "Furz gelassen, Skill gesteigert" - es läuft zwar immer noch über den Timer, aber der Timer läuft jetzt NUR im Kampf, ruht aber ausserhalb. Es können so immer noch Skills steigen die man gar nicht verwendet aber immerhin nicht mehr beim Pinkeln.

Balancing ist auch so ein Thema wo man anzweifeln darf ob das gelungen ist.

Rassentechnisch kriegen Orks +6% Hp und +6% Ausdauer während Nords nur 3% mehr HP und keinerlei Ausdauerbonus kriegen - dafür aber Frostresistenz...blöd nur, dass es im ganzen Spiel keinen einzigen Zauber gibt der Frostschaden macht, denn Magier machen nur Schatten, Blitz oder Feuerschaden.

Die Rasse gibt also die sinnvolle Klasse vor - Waldelfen kriegen alle Boni die man sich für Bogenschützen wünschen kann, Dunkelelfen und Hochelfen alles was ein Magier will, Orks und Nord alles was ein Kämpferlein so braucht, sowie auch die Rothwardonen. Kahjit und Argonier sind eher Dolchkämpfer.
Wegen der Rassenboni macht alles Andere eigentlich keinen Sinn - ein Nordmagier ist zwar nicht komplett sinnfrei, aber im Vergleich zu einem Dunmer oder Altmer Magier ist er einfach seeehr deutlich im Nachteil.
Blöd nur, dass die Seiten da nicht ausgeglichen sind - so hat das Dominion keinerlei Tanks (oder sagen wir deren Rassen eignen sich nicht für den Nahkampf sod ass sie im Vergleich zu anderen Fraktionen hier ganz deutlich im Nachteil sind)
Pakt und Covenant haben eigentlich von allem etwas, aber der Pakt hat eindeutig die besseren Magier und der Covenant eindeutig die besseren Nahkämpfer.
Entsprechend ist die Verteilung auf dem Schlachtfeld (Nur eine einzige Map - Cirodil) sehr unausgewogen - die eine Seite hat fast nur 2 Handwaffen schwingende Nahkämpfer, die Nächste fast nur Fernkämpfer...Besonders lustig fürs Dominion, das Schlachtfeldmässig gleich voll eingeseift wurde da sie ohne Nahkämpfer keine Chance hatten eine Burg zu erobern und es schwer hatten Ihre zu halten.
Das Dominion hatte also schon bevor es eigentlich los ging verloren - der Krieg spielt sich zwischen Pakt und Covenant ab.

Auch wie zu erwarten die Verteilung der Spieler. Jeder will was Spielen was zu ihm passt - nun, da es die Kaiserlichen im Spiel nicht gibt (ausser für die Collectors Edition) bleiben an menschlichen Rassen nur Bretonen, Rotwardonen und Nord - Letztere seit Skyrim irrsinnig beliebt. Wie zu erwarten auch die Spielerverteilung - ca. 50% der Spieler spielen auf Seite des Pakts (davon ca. 40% Nord) ca. 40% der Spieler sind beim Covenant, davon ca. die Hälfte Bretonen, fast der Rest Rothwardonen und ein paar vereinzelte Orks. Das Dominion hat nun fast keine Spieler.
Das hat man in der letzten Beta schon im PVE gemerkt aber jetzt im PvP war es einfach katastrophal - das Dominion hatte in beiden Kampagnen ca. 20 Spieler rumlaufen (insgesamt) während der Pakt beide komplett ausgereizt hat (je 100 Spieler, dann wird die Map für Neuanmeldungen dicht gemacht heisst es konnten nur 200 Pakt Spieler am PVP teilnehmen) und der Covenant hat immerhin pro Karte ca. 70 Spieler geschafft.
Rein Zahlenmässig ist also schon eindeutig, dass das Dominion keinerlei Chance hat und auch der Covenant benachteiligt ist - so sah die Karte auch aus. In "meiner" Kampagne hatte der Pakt schon 2/3 der Karte eingenommen.

Die Klassen selbst sind eigentlich auch eher unwichtig - so bekommt jede der 4 Klassen 3 Skillbäume die sonst keiner hat, wirklich nutzen tut man die aber selten - viel wichtiger sind die Skillbäume der bevorzugten Waffe - und jedem Charakter stehen alle Waffenskillbäume zur Verfügung - sowie das Selbe bei den Rüstungen. So kann auch einer der als Zauberer gestartet ist ein Tank mit Schwert Schild und fetter Rüstung werden und ein Ritter kann ein Heiler in Stoff werden, alles möglich.

Kurzum es bleibt viel zu tun. Wenn eine der 3 Fraktionen für Spieler komplett uninteressant ist, klappt ein 3 Fraktionen Krieg eben nicht...Bei WoW hat sich ja überraschenderweise ne ziemliche Gleichheit ergeben mit 51% Allianz und 49% Hordespielern. Aber bei TESO sieht es Verteilungsmässig doch sehr übel aus...da hätte man besser jeder Fraktion 1 Menschenrasse 1 Elfenrasse und 1 "Biest"rasse (auch wenn die Orks Loretechnisch eine Elfenrasse sind) gegeben so dass sich zumindest die Rothwardonenspieler beim Dominion verteilen hätten können...

Besonders lustig fand ich die SKillbugs - ein "Ultimate" Skill des Ritters macht sofort 120 Schaden an Umstehenden (was enorm ist, das kann einige Charaktere töten) lässt sich aber nur aktivieren wenn kein Gegner näher als 2 Meter am Charakter ist...was den "Ultimate" völlig sinnfrei macht - laut Beschreibung sollte der Charakter so in einen Gegnerball hineinspringen, defacto springt er aber nicht sondern der Skill aktiviert sich einfach - ok er sieht nicht schlecht aus aber er ist halt komplett nutzlos ^^

Beim Release erahne ich jedenfalls ein Desaster. Gut, das Bugfest wird sich innerhalb des 1. Jahres wohl verflüchtigen aber ich sehe nicht, wie die Spielerverteilung sich jemals wirklich ändern würde.
Einen Schub für das Dominion sehe ich nur, wenn TES 6 rauskommt, das sich um die Waldelfen drehen soll. Aktuell will jedenfalls jeder was Spielen was "er kennt" und das sind halt nur Bretonen (TES2) Dunkelelfen (TES3) und Nord (TES5)

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 10. Feb 2014, 12:32 
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Magier
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Zur Story ein kleiner Ingamechat Auszug von einem Gildenkollegen: (Gilde "Die glorreichen 7)

"In TES 3 startet man als Gefangener auf einer Insel der gerade freigelassen wird. In TES 4 als Gefangener in einem Kerker der durch Glück entkommt. In TES 5 startet man als fast toter Gefangener. In TESO startet man als toter Gefangener in der Hölle. Es wird spannend was jetzt in TES 6 kommt..."

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 Betreff des Beitrags: Re: Elder Scrolls Online
BeitragVerfasst: 7. Jun 2015, 11:48 
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EinfachIch
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Ich muss mal die Ehre des Spiels retten hier :D

Ich hab inzwischen auch mit TESO angefangen und ich liebe es. Einige Schwierigkeiten vom Anfang sind behoben und ausgeglichen.

Ich mag die Geschichte und die Entwicklung des Charakters. Was mir besonders gefällt ist, das die Spielwelt wirklich auf das was man tut reagiert. Wenn ich ein Feuer lösche ist es auch aus. So wie ich mitbekommen habe, führte das am Anfang dazu das man nicht richtig gemeinsam spielen konnte, doch das haben sie geändert. Es befindet sich zwar immer noch jeder Spieler in seiner eigenen Instanz, es sind aber viele Spieler um einen um Gruppen zu bilden und wenn man zu bestimmten Spielern möchte dann reist man einfach zu ihm und befindet sich in der selben Instanz.

Ich als schlechter Spieler finde das Spiel hat echt Anspruch im vergleich zu andern Games. Also ist teilweise echt schwer zu meistern. Bin deshalb auch noch nicht sonderlich weit, weil ich entsprechend oft hops gehe, dennoch bleibt der Ansporn erhalten. (Ihr könnt Estar fragen wie oft ich entnervt das Spiel schließe und 10 Minuten später wieder dran hänge, weil ich den verdammten Drecksack von Gegner ja wohl noch irgendwie klein bekommen werde) Gegner die ich alleine partout nicht schaffe, da wart ich halt bis ein andere kommt, der ihn auch erledigen muss und in der Regel muss man auch nicht lange warten, bis jemand kommt. Auch die Respawnzeit ist in Ordnung, man muss nicht zu lange warten, aber die Sachen erscheinen auch nicht sofort wieder.

Wo ich meinen Fokus drauf hab ist RP, ich bin in einer klasse Rollenspielgilde drin und wir spielen regelmäßig Abends gemeinsam.

Alles in allem war ich am Anfang skeptisch ob es mir zusagt und habe richtig spaß dran und die Langszeitmotivation ist für mich auch gesichert.

_________________
Gruß
von der Admine


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