Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Mitgefühl. Ein Werkzeug zur Selbstrefletion?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2018, 11:19 
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Hallo zusammen,

ich stelle hier jetzt mal die Doldreiste behauptung auf das Mitgefühl ein Werkzeug zur Selbstreflektion ist.

Wie ich darauf komme?


Nun wozu dient Mitgefühl und in diesem ZUsammenhang auch Empathie denn? Nun sie beschreiben die Fähigkeit sich in ein anderes Wesen hineinzuversetzen. Man versetzt sich also in ein anderes Wesen hinein und versucht die Welt von seinem Standpunkt auszusehen also auch sich selbst. Wir sehen die Welt die aus den Augen eines anderen und können in diesem ZUsammenhang auch unsere eigenen Handlungen aus der sicht des anderen beurteilen. Nun ja zumindest versuchen sie zu beurteilen. Wir verwenden ihn "Das Gegenteil" unserer selbst als SPiegel und vermögen dadurch uns selbst zu erkennen.

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Ich verzweifle nicht an dem Wissen endlich zu sein ich hoffe nur genug getan zu haben.

Lebe nie als gebe es kein morgen sondern Lebe so dass es ein Morgen geben wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgefühl. Ein Werkzeug zur Selbstrefletion?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2018, 14:41 
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Biologisch-Evolutionär: Empathie/Mitgefühl ist ein gutes Werkzeug, um in sozialen Banden (Primaten als soziale Wesen) gut/besser funktionieren zu können.

Psychologisch: Soweit ich das noch im Kopf habe, zeigten Tests/Studien, dass Psychologen, die sich (zu) sehr empathisch auf den Klienten/Patienten einließen, schlechtere (!) Analysen ablieferten, als solche Psychologen, welche sich rein mental dem Patienten widmeten. Ich wünschte, ich wüsste, wo ich das gelesen habe! Zur Erkenntnis über den anderen (und dadurch "gespiegelt" auf mich), wäre also eine RATIONALE, weniger empathische Herangehensweise besser ?!

Spirituell: So macht Deine Hypothese Sinn. Im Zusammenspiel mit dem Aussen (und dazu gehört auch Empathie), kann man andere Standpunkte nachempfinden und sich so Bereiche des Universums erschließen, die anderenfalls nicht "ins Blickfeld" gekommen wären ...
Doch Empathie muss als Kind hart (!) erlernt werden. Dabei kann es zu großen Komplikationen kommen. Empathie ist nichts angeborenes. Übrigens auch nicht bei Katzen. Wenn diese nicht mit der Mutter und/oder anderen Katzen aufwachsen, haben sie es später sehr schwer mit anderen Katzen zu leben. Denn sie verstehen die sozialen Gesten usw. der anderen nicht. Haben es einfach nicht gelernt. Das selbe gibt es bei Menschen. Stichwort: Ausbildung der Spiegelneuronen.



Bei-trag: Es gbt viele, die Behaupen, Empathie/Mitfühlen sei eine menschliche Eigenschaft, die jeder einfach hat. So wie ein Herz oder das Gefühl, Hunger zu haben. Dass dem überauptnicht (!) so ist, habe ich oben beschrieben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgefühl. Ein Werkzeug zur Selbstrefletion?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2018, 15:51 
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Selbstverständlich bezog sich meine Aussage rein auf die Spirituelle(eventuell Philosophische) Ebene des Begriffs. Meine Ansicht nach (welche rein Subjektiv ist) geht die Empathie auch noch über das bereits beschriebene hinaus. Leider muss ich zugeben das ich dem was ich denke nicht wirklich vermag Ausdruck zu verleihen sorry daher wenn die folgenden Sätze nicht wirklich Sinvoll erscheinen. Als ich Jünger war hatte ich ein Buch in dem es hieß" Blicke in einen Spiegel und er schaut dich an. Spiegel haben Augen" Ich fand dieses Bild damals unglaublich magisch und faszienirend wenn auch ein wenig gruselig. Wenn ich also sage das wir das Mitgefühl nutzen um uns in einem anderen Wesen zu spiegel meine ich das wir die Perspektive des anderen Rahmen und seine Sicht auf uns als Spiegelbild nehmen. Du siehst also dich selbst in dem Spiegel jedoch nicht das selbst das du wahrnimmst sondern das deines Gegenübers. Hoffe es macht irgendwo sinn.


An dieser Stelle möchte ich ebenfalls auf den begriff der Liebe eingehen welcher in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder in Hermetischen Schriften im Speziellen sowie in Okkulten schriften im allgemeinen erwähnung findet. Meiner Ansicht nach (erneut rein Sbjektiv^^) beschreibt das Wort Liebe in diesem Zusammenhang nicht die Romantischen Gefühle welche wir Menschen hegen sondern das Empfinden der Verbundenheit zu allen Dingen. Wenn von der All-LIebe gesprochen wird ist nicht gemeint das man die ganze Welt heitraten möchte(sorry kann es nicht besser ausdrücken) sondern sich der Wahrheit bewusst ist das alle Dinge die Existieren wirklich und tatsächlich miteinander Verbunden sind.Ohne das Blau des Himmels wäre kein Mensch der der er heute ist. Wenn auch nur eine Maus in der Menschheitsgesichte nicht existiert hätte wäre die Welt nicht die welche wir heute erfahren.

Insofern wage ich zu sagen

Mitgefühl ist der Weg. Liebe das Ziel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgefühl. Ein Werkzeug zur Selbstrefletion?
BeitragVerfasst: 26. Feb 2018, 23:50 
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Solchen Worten und Gedanken konnte ich (innerlich) nie folgen.
Es tut mir leid.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgefühl. Ein Werkzeug zur Selbstrefletion?
BeitragVerfasst: 3. Mär 2018, 17:39 
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Empathie ist definitiv ein Werkzeug zur Selbstreflektion, ein sehr notwendiges sogar, will man an seinem Seelenspiegel gewissenhaft arbeiten. Allerdings stimmt es auch, dass Empathie nicht zwangsläufig etwas ist, das direkt angeboren ist. (Doch auch hier gibt es wieder Ausnahmen; Manche Inkarnationen haben oftmals schon eine empathische Natur mitgegeben) Wird dies nicht erlernt, ist es oftmals schwierig das im Erwachsenenalter nachzuholen.

Auf dem hermetischen Weg wird man die "All-Liebe" (die Einigkeit/Verbundenheit des gesamten Kosmos in sich selbst mit allem) erkennen und leben müssen. Wer das nicht kann oder will, wird auf dem Weg letztlich stehen bleiben; Die Tore werden versperrt bleiben. Der kategorische Imperativ Kants gibt uns ein Instrument moralische Handlungen zu bewerten (ohne dabei auf das intuitive Gefühl der Empathie zurückgreifen zu müssen, falls man selbiges nicht besitzt), allerdings fehlt ihnen der polaristische Aspekt, den Schopenhauer mitgegeben hat, aber leider falsch und sehr überstrapaziert begründet hat, sodass er ein völlig neues System aufbaut, das einzig und allein auf Mitgefühl und Mitleid aufbaut. Ein gefährlicher Trugschluss. Der Hermetiker muss eigentlich zum polaristisch-denkenden Menschen werden, der in sich die Indifferenz ausbaut, mit der er alles andere polarisiert (schwer zu erklären). Durch steigende Indifferenz gelingt es dem Menschen immer besser zu polarisieren und zu separieren und damit auch die eigenartigsten Phänomene in den Dingen zu erkennen, die für uns alltäglich sind, doch kaum auffallen. Diese Art des Lebens ist in sich selbst auch wieder polar. Liebe und Hass sind Dinge, die Hand in Hand gehen müssen. Denn ein tägliches Gefühl der Allverbundenheit und der ewigen Liebe mag ein belebendes Gefühl sein, doch letztlich schwächt es den Geist, und man wird für die höheren Welten sehr leicht beeinfluss- und angreifbar. Die Idee des hermetischen liegt nicht darin, dass "Mitgefühl der Weg" ist (das ist eines der gefährlichen und sehr naiven Trugschlüsse). Mitgefühl ist TEIL des Weges, NICHT aber der Weg.


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