Wege ins Licht

Das Forum von Wege ins Licht zum Austausch für Suchende und die, die ihren Weg gefunden haben
Aktuelle Zeit: 19. Dez 2018, 01:10

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 104 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 3, 4, 5, 6, 7  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 06:42 
Offline
Schüler
Schüler

Registriert: 12.2012
Beiträge: 99
Wohnort: Kappelrodeck
Geschlecht: männlich
Hallo Tetragrammaton,

merci für die Links ;-). Da gerade Zeit ziemlich knapp ist, werd ich mich sobald es möglich ist, darauf ausführlicher eingehen.

Denn einige interessante Anmerkungen wollte ich zum Unterschied zwischen Empathie und Bewußtseinsversetzung machen. Rawn Clark hat da einige interessante Gedankenmodelle. Aber ebenfalls Emil Stejnar hat hier, auch wenn ich nicht ganz mit ihm in allem übereinstimme, eiinige gute Ansätze.
Anschließend noch wenige Bemerkungen über das Phänomen der Bew.Tiefenversetzung in den Solar-Plexus.

Dir und allen anderen wünsche ich eine tolle Fastnacht, falls in dieser Richtung Ambitionen bestehen.

Lieber Gruß

Marco


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 09:21 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Marco,

Marco hat geschrieben:
Denn einige interessante Anmerkungen wollte ich zum Unterschied zwischen Empathie und Bewußtseinsversetzung machen. Rawn Clark hat da einige interessante Gedankenmodelle. Aber ebenfalls Emil Stejnar hat hier, auch wenn ich nicht ganz mit ihm in allem übereinstimme, eiinige gute Ansätze.
Anschließend noch wenige Bemerkungen über das Phänomen der Bew.Tiefenversetzung in den Solar-Plexus.

Dir und allen anderen wünsche ich eine tolle Fastnacht, falls in dieser Richtung Ambitionen bestehen.

Lieber Gruß

Marco


Bei Rawn Clark darfst Du sicher sein, dass er weiss wovon er schreibt. Er schreibt aus der Perspektive eines wahren Praktikers, also aus Erfahrung. Von Emil Stejnars Werken kann ich mich gar nicht begeistern. Ich weiss auch nicht warum sie immer mit Franz Bardons Weg in Verbindung gebracht werden. Stejnar schreibt selbst, dass er diesen Weg nicht begeht. Auch Rawn Clark ist auf einige Behauptungen von ihm ausführlich eingegangen. Anbei ein Interview mit Dieter Rüggeberg bezüglich Emil Stejnar.

http://www.verlag-dr.de/verlag/Frabato/ ... b-Info.htm

Bezüglich Tiefenversetzung in den Solar Plexus:
Hier hat Franz Bardon eine Falle eingebaut (nicht die einzige im WWA) für all diejenigen welche bis zu diesem Punkt vom WWA nicht alle Übungen exakt durchgegangen sind. Wer die Arbeiten jedoch gewissenhaft erledigt hat, weiss, dass der Tiefenpunkt kein räumlicher Punkt im Universum ist, sondern ein Bewusstseinszustand. Der Solar Plexus steht analog für Tiphareth, also das Individuelle Selbst. (Desshalb habe ich auch den Link von Rawn Clark „Erkenne dich selbst, gepostet. Diese Übungen sollten den Praktikanten zum Individuellen Selbst führen). Der Tiefenpunkt jedoch ist nicht das Individuelle Selbst, sondern das Individuelle Selbst ist der „Punkt ;)“ von welchem aus das Bewusstsein in den exakten Schnittpunkt, den Tiefenpunkt einer Sache, Wesens versetzt werden kann. Desshalb empfehle ich allen Praktikanten die Übungen „Erkenne dich selbst“ sowie tiefe Meditationen über das Individuelle Selbst sowie über den Tiefenpunkt. Zeig mir einen festen Punkt im Universum und ich hebe die Welt aus den Angeln.

Ich wünsche noch viel Spass an der Fasnacht und hoffe, dass sie nicht zu zeitraubend ist, den Zeit fliesst wie Wasser und kehrt nie wieder zurück.

Liebe unter Willen

TG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 10:11 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Anbei noch ein Interview über die Entstehung vom WWA, dass ich selbst mit Herrn Dieter Rüggeberg geführt habe.


21.12.2012
Sehr geehrter Herr XXX,

danke für Ihre freundliche Nachricht und Anfrage. Meine Antworten schreibe ich hinter Ihre Fragen.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.
Mit freundlichem Gruß
Dieter Rüggeberg

- - -

Sehr geehrter Herr Rüggeberg,

Dass Sie über die Werke Emil Stejnar's und seine Behauptungen bezüglich Franz Bardon Klarheit geschaffen haben, war ausserordentlich wichtig.
Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken. Ich bin auch froh, dass Sie der Verleger von Bardon's Bücher sind.

Von Bardons Weg habe ich mich über die Jahre zweifellos überzeugen dürfen. Heute weiss ich, dass
"Der Weg zum wahren Adepten" ein unbezahlbares Geschenk ist.
Desshalb verdient Franz Bardon auch meinen höchsten Respekt als Mensch und Adept.
Als sehr wertvoll erachte ich auch die Bücher von Rawn Clark, vor allem das "A Bardon Companion".

Immer wieder aber tauchen im Netz Behauptungen auf, die mir desöftern die Haare zu Berge stehen lassen.
Dabei möchte ich den Verlag "Hermetischer Bund" nicht unerwähnt lassen. Da immer neue unhaltbare
Behauptungen auftauchen, habe ich mich entschlossen mich persönlich an Sie zu wenden. Da Sie
wahrscheinlich der Einzige sind, der über ein paar wichtige Fragen Auskunft erteilen kann.

Würden Sie mir schildern, wie das Buch der "Weg zum wahren Adepten" entstanden ist ?

D.R.-Soweit mir bekannt ist, hat Franz Bardon den Text der Frau Votatova direkt in die Schreibmaschine diktiert. Frau Votatova hatte als Sekretärin in einer deutschen Firma gearbeitet.
--

Bin ich richtig der Annahme, dass Franz Bardon das Buch auf Band gesprochen hat und seine
Sekretärin Otti Votatova dieses anschliessend mit der Schreibmaschine abgetippt hat ?

D.R.- Mir ist nicht bekannt, ab wann ein Tonbandgerät zur Verfügung gestanden hat. Ich glaube, dass nur das vierte Buch auf Band gesprochen wurde.

--
War das Manuskript vollständig ? Ein Gesamtwerk oder verschiedene Briefe welche zu einem Buch zusammengefasst wurden ?

D.R.- Die genauen Umstände sind mir nicht bekannt. Das Originalmanuskript ist nicht mehr vorhanden und angeblich beim Transport vom Bauer Verlag zur Familie Pravica verloren gegangen.
--

War das Manuskript in tschechischer oder deutscher Sprache verfasst ?
Falls es auf tschechisch war, wer hat das Buch ins Deutsche übersetzt ?

D.R.- Das Originalmanuskript war in deutscher Sprache und wurde erst später von Frau Votatova in die tschechische Sprache übersetzt.
--
Wer ist im Besitz der Originalmanuskripte ?

D.R.- Der Hermann Bauer Verlag in Freiburg hat die Originalmanuskripte bekommen.
--

Bin ich richtig der Annahme, dass das Manuskript von Tschechien nach Deutschland geschmuggelt worden ist ?
Falls ja, wer hat das Manuskript nach Deutschland geschmuggelt und wie kam es anschliessend zu ihrem Verlag ?

D.R.- Nach meinem Wissen sind die Manuskripte von Frau Maria Pravica mitgenommen und dem H. Bauer Verlag übergeben worden. Die Titel "Frabato" und "Der Schlüssel zur wahren Kabbalah" habe ich in den 70er Jahren vom H. Bauer Verlag übernommen. Die restlichen beiden Titel habe ich im Jahre 2001 übernommen, nachdem der H. Bauer Verlag in Konkurs gegangen war.
--
Hatte Franz Bardon das Endmanuskript für als OK befunden ?
Wurde das Buch noch zu Lebzeiten Franz Bardons veröffentlicht oder erst danach ?
Welcher Verlag hatte zuerst das Recht der Bücher ?

D.R.- "Der Weg zum wahren Adepten" wurde 1956 veröffentlicht und Franz Bardon hat davon Freiexemplare bekommen. Alle Rechte hatte der H. Bauer Verlag in Freiburg.

--
Sind der Inhalt aller deutschen Ausgaben identisch ?

D.R.- Die Inhalte der deutschen Lehrbücher sind nach meinem Wissen identisch.

Stammt ausser dem Vorwort noch etwas von Otti Votatova ?

D.R. Nein
--

War irgend etwas vom Manuskript unvollständig, unleserlich oder im Sinn unklar, so dass etwas ergänzt oder verändert werden musste ?

D.R.- Da müssten Sie den H. Bauer Verlag fragen, denn der hat bis 2001 den Adepten herausgegeben.

--
Für Ihre Antwort bin ich Ihnen sowie wahrscheinlich viele weitere Bardon-Praktikanten sehr dankbar.
Darf ich Ihre allfällige Antwort eventuell im Netz veröffentlichen ?

D.R.- Dürfen Sie.

Ich wünsche Ihnen bereits jetzt schon ein schönes Weihnachtsfest.

Liebe Grüsse

XXX


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 12:24 
Offline
Akolyth
Akolyth
Benutzeravatar

Registriert: 08.2011
Beiträge: 323
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Tetragrammaton,

danke für deine letzten beiden Beiträge.
Das hat mir einige Klarheit in bestimmten Gebieten verschafft.

Gruß,
K.

_________________
Ich weiß nicht, womit ich es sagen soll,
denn meine Worte sind immer noch nicht geformt.


Nach oben
 Profil Besuche Website  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 13:34 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Koraktor,

Koraktor hat geschrieben:
Hallo Tetragrammaton,

danke für deine letzten beiden Beiträge.
Das hat mir einige Klarheit in bestimmten Gebieten verschafft.

Gruß,
K.


Gerne geschehen.

LG

TG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 00:24 
Offline
Schüler
Schüler

Registriert: 12.2012
Beiträge: 99
Wohnort: Kappelrodeck
Geschlecht: männlich
Sei gegrüßt Tetragrammaton,

Tetragrammaton hat geschrieben:
Ich wünsche noch viel Spass an der Fasnacht und hoffe, dass sie nicht zu zeitraubend ist, den Zeit fliesst wie Wasser und kehrt nie wieder zurück.


Mitnichten, da für solche Anlässe weder die Neigung, noch die Zeit zur Verfügung steht :) , da meine Arbeit, meine kleine Familie und meine kleine süsse Tochter viel Aufmerksamkeit beanspruchen.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Bei Rawn Clark darfst Du sicher sein, dass er weiss wovon er schreibt. Er schreibt aus der Perspektive eines wahren Praktikers, also aus Erfahrung.


Ohne weiteres erkennt man hier einen wahren Adepten.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Von Emil Stejnars Werken kann ich mich gar nicht begeistern. Ich weiss auch nicht warum sie immer mit Franz Bardons Weg in Verbindung gebracht werden. Stejnar schreibt selbst, dass er diesen Weg nicht begeht. Auch Rawn Clark ist auf einige Behauptungen von ihm ausführlich eingegangen. Anbei ein Interview mit Dieter Rüggeberg bezüglich Emil Stejnar.


Vielleicht können wir bei Gelegenheit, wenn es Dir recht ist, in einer extra Rubrik kurz darauf eingehen.

Übrigens empfinde ich den Austausch mit dir sehr fruchtbar und inspirierend.
Und vielen Dank Tetragrammaton für das Reinstellen des Interview und für die Links. Werde bei den Büchern von R.C. wohl meine Englisch-Kenntnisse wieder auffrischen.

Noch eines zum Unterschied zwischen Empathie und Bewußtseinsversetzung:

Tetragrammaton hat geschrieben:
Wichtig ist das Verständnis des Unterschieds zwischen Empathie und dem Versetzen des Bewusstseins in den Tiefenpunkt. Dass der Tiefenpunkt kein physischer Punkt im Universum ist, hast Du richtig erkannt. Versetzen wir uns jedoch in den Tiefenpunkt eines Objektes oder Wesens ist dies so ähnlich wie wenn wir z.B. unseren rechten Fuss wahrnehmen (physischer Raum). Damit wir dazu fähig sind das Bewusstsein in den Tiefenpunkt zu versetzen, müssen wir vollkommen im Individuellen Selbst ruhen. Zum besseren Verständnis des Individuellen Selbstes empfehle ich die obigen Links „Erkenne Dich selbst“


Merci für die Empfehlung, werde ich mal durchackern ;) vorab aber:

Jene Empathie die ich gemeint hatte, gehört als Teil zum objektiv-absichtlichen Bewußtseins wie Rawn Clark das Selbstbewußtsein selber definiert.
Die Empathie, auch Ein - fühlung genannt, ist nichts anderes als ein Teil des Ganzes, welches zur Prägung und Ausrichtung des Bewußtsein auf ein Objekt führt. Es ist ein Bewußtseinsträger aber nicht das gesamte Selbstbewußtsein.

Natürlich müssen wir, wie du sagst um unser Bewußtsein versetzen zu können im seelischen Gleichgewicht ruhen. Mehr noch im magischen. Doch was bedeutet dies ? Ist dieser doch sehr relativ und in Reifegraden einteilbar. Je nach Reife wird dieser in unterschiedlicher Tiefen erfahren. Das Interesse, aber auch die Integrierung an allen möglichen Erfahrungen, Wissenschaften, Menschen, Künsten und Kulturen nimmt je nach Tiefe immer mehr zu.
Ohne Interessen kann man sein Bewußtsein nicht erweitern, und ohne Bewußtseinserweitung werden keine Interessen geweckt.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Bezüglich Tiefenversetzung in den Solar Plexus:
Hier hat Franz Bardon eine Falle eingebaut (nicht die einzige im WWA) für all diejenigen welche bis zu diesem Punkt vom WWA nicht alle Übungen exakt durchgegangen sind. Wer die Arbeiten jedoch gewissenhaft erledigt hat, weiss, dass der Tiefenpunkt kein räumlicher Punkt im Universum ist, sondern ein Bewusstseinszustand. Der Solar Plexus steht analog für Tiphareth, also das Individuelle Selbst. (Desshalb habe ich auch den Link von Rawn Clark „Erkenne dich selbst, gepostet. Diese Übungen sollten den Praktikanten zum Individuellen Selbst führen). Der Tiefenpunkt jedoch ist nicht das Individuelle Selbst, sondern das Individuelle Selbst ist der „Punkt ;)“ von welchem aus das Bewusstsein in den exakten Schnittpunkt, den Tiefenpunkt einer Sache, Wesens versetzt werden kann. Desshalb empfehle ich allen Praktikanten die Übungen „Erkenne dich selbst“ sowie tiefe Meditationen über das Individuelle Selbst sowie über den Tiefenpunkt. Zeig mir einen festen Punkt im Universum und ich hebe die Welt aus den Angeln.


Hier möchte ich eine besondere Anmerkung zum Tiefenpunkt im Solarplexus machen, welche die Besonderheit des Solarplexus / Sonnengeflecht hervor hebt. Das dazu gehörende Chakra Manipura wird der Sonne zugeteilt.

Das Zeichen hier ist ein Kreis und ein Punkt in der Mitte.
Das individuelle Selbst, im Tiefenpunkt, der Tiefenpunkt, umfasst das unendliche Ganze. Wie du sagst für die Ziffer oder Idee Tiphareth stehend.

Bardon erwähnt explizit, das Bewußtsein in den Solar-Plexus zu versetzen, nennt dabei noch genau den Ort zwischen Rückgrat und vordere Teil der Herzgrube. Rawn Clark merkt an, dass wir uns im Herzen des Astral-und Mentalköprers versetzen sollen, was für mich aus eigener Erfahrung total stimmig ist ... Warum geht Bardon also hier auf eine grobstoffliche Körperregion ein ? Wenn hier kein physischer Punkt gemeint ist?

Durch Meditation bin ich auf folgende Beobachtung gestoßen und muß hier ein wenig ausholen:

Interessant ist, dass Rawn Clark sehr schön erklärt, dass es keine klaren Grenzen zwischen der groben,astralen und mentalen Welt gibt.

Der Tiefenpunkt im Solar-Plexus weist aus magischer Sicht tatsächlich eine einzigartige Besonderheit auf.
Bardon erwähnt er sei der Anfangs- und Ausgangspunkt.
Bei der Zeugung eines Kindes werden durch zwei entgegengesetzte Pole im Akashaprinzip ( Eizelle und Samenzelle ) der vierpolige Magnet (Tetragrammaton ) von Mann und Frau im Akashaprinzip ausgelöst.
Aus dem Akashaprinzip, prinzipiell entsteht aus einem Tiefenpunkt eine befruchtete Eizelle mit unzähligen Zellteilungen, anschließend zu Teilungen der Zellschichten usw. usw. Bis schließlich die Organe sich heranbilden, wobei das Herz einer der ersten Organe ist, das sich entwickelt und bereits am 22. Tag nach der Befruchtung durch das Zusammenziehen der Herzellen langsam zu seinem Lebensrythmus findet und sichtbar schlägt.

Dies alles findet aus diesem Tiefenpunkt statt, der ganz konkret und pragmatisch im Doppelkreuz der befruchteten Eizelle zu lokalisieren ist und war. Eindeutig manifestiert sich hier aus dem Akashaprinzip in der Tiefe der Eizelle Leben.

In diesem Tiefenpunkt sehe ich nach dem Grundprinzip "Wie oben, so auch unten" Analogien zu unserem Universum. Es gibt Punkte im Universum die keinen physischen Gesetzen folgen und erwiesener Maßen Raum-Zeit Verzerrungen ( Schwarze Löcher und Weiße Löcher ) verursachen. Hier vermischen sich die Übergänge und Dimensionen.

Warum nicht in winziger Miniatur auch in unserem kleinen Universum bei der Enstehung eines Kindes aus einer befruchteten Eizelle. Und wie aus einem Dimensionstor aus der geistigen und astralen Ebene nahm das Leben hier seinen Anfang und "verdichtete" sich in einem Raum-Zeit Kontinum.
Um den Tiefenpunkt bildete sich schließlich mehr oder weniger symetrisch wie asymetisch der Solar-Plexus mit seinem umschließenden vegetativen Nervensystem dem sogenannten Sonnengeflecht, das Rückgrat wie auch das Herz in der Herzgrube, wie auch schließendlich der ganze Mensch.

Science-Fiktion ist nix dagegen :mrgreen:

Dieser Tiefenpunkt von dem Bardon sprach, existiert also tatsächlich in der nicht greifbaren, nicht physichen Tiefe des Sonnengeflechts, sondern ein Dimensionstor, welcher analog mit dem Sonnenchakra in Verbindung steht.

Bardon erklärt im Laufe des Stufenlehrgangs mehrere Methoden um sich in den eigenen Tiefenpunkt des Akasha zu versetzen und egal welche Methode angewendet wird, im Solar-Plexus finden sofort tiefgreifende besonders starke vegetative Reaktionen, wie auch in den andern endokrinen Drüsen und entsprechenden astralen Chakren der Körper statt. Hier gibt es kein Groß und Klein oder vorher oder nachher, sondern alles im Hier und Jetzt.

Gleich wie die Übung auch angegangen und aus welcher der besprochenen Perspektiven betrachtet wird, der Tiefenpunkt im Solar-Plexus ist "der Punkt" als welcher man/frau sich als individuelles Selbst sich hier außerhalb von Zeit und Raum wahrnimmt und das unendlich Ganze gleichzeitig und ewig umfasst.

Es ist "der Punkt" , welcher mit dem Sonnenchakra verknüpft und verbunden ist. Dessen Symbol der Kreis ist, das allumfassende Ganze in dessen Zentrum wir stehen.

Vielen Dank für die große Geduld und Ausdauer für meine langatmige Abhandlung.

Lieben Gruß

Marco


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 11:26 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Marco,

Marco hat geschrieben:
Jene Empathie die ich gemeint hatte, gehört als Teil zum objektiv-absichtlichen Bewußtseins wie Rawn Clark das Selbstbewußtsein selber definiert.
Die Empathie, auch Ein - fühlung genannt, ist nichts anderes als ein Teil des Ganzes, welches zur Prägung und Ausrichtung des Bewußtsein auf ein Objekt führt. Es ist ein Bewußtseinsträger aber nicht das gesamte Selbstbewußtsein.


Vorsicht Marco, dass Selbstbewusstsein und das Individuelle Selbst, sind zwei verschiedene paar Schuhe. Selbstbewusstsein ist eine Charaktereigenschaft, sie entspricht dem Erdelement. Das Individuelle Selbst jedoch ist ein Bewusstseinszustand. Wir erreichen ihn, indem wir unsere Persönlichkeit in der Weise transformieren, dass sie dem Inhalt des Individuellen Selbstes entspricht, sprich wenn im Seelenspiegel ein rüdimentäres Gleichgewicht hergestellt ist. Dies bedeutet, dass die negativen Eigenschaften im Seelenspiegel weniger ausmachen als die positiven. Dies ist aber nicht die einzige Voraussetzung. Desweitern muss die Konzentration aller Sinne in der Weise geschult sein, dass wir ein Gedanke oder eine Idee mindestens fünf Minuten ohne Unterbrechung zu halten imstande sind. Einfühlungsvermögen ist ebenfalls eine Charaktereigenschaft, sie entspricht dem Wasserelement. Selbstbewusstsein sowie Einfühlungsvermögen sind Inhalte des Bewusstseins, das Bewusstsein ist also Träger dieser Eigenschaften.

Marco hat geschrieben:
Natürlich müssen wir, wie du sagst um unser Bewußtsein versetzen zu können im seelischen Gleichgewicht ruhen. Mehr noch im magischen.


Nicht ganz, wir müssen im Individuellen Selbst ruhen welches ein rüdimentäres Equilibrium voraussetzt.

Marco hat geschrieben:
Doch was bedeutet dies ? Ist dieser doch sehr relativ und in Reifegraden einteilbar. Je nach Reife wird dieser in unterschiedlicher Tiefen erfahren. Das Interesse, aber auch die Integrierung an allen möglichen Erfahrungen, Wissenschaften, Menschen, Künsten und Kulturen nimmt je nach Tiefe immer mehr zu. Ohne Interessen kann man sein Bewußtsein nicht erweitern, und ohne Bewußtseinserweitung werden keine Interessen geweckt.


Wie bereits erwähnt, ist das rüdimentäre Equilibrium Voraussetzung dafür, dass unser Bewusstsein im Individuellen Selbst ruht. Das rüdimentäre Gleichgewicht ist nicht das magische Gleichgewicht. Vom magischen Gleichgewicht sprechen wir, wenn das Individuelle Selbst in der Weise transformiert ist, dass es dem Höheren Selbst (Binah) entspricht. Desweitern trifft das Wort Gleichgewicht die „Sache“ sehr ungenau, weil man davon ausgehen könnte, dass es sich hier um einen festen, unveränderbaren Zustand handelt. Tatsächlich jedoch, ist die Arbeit am Seelenspiegel nie abgeschlossen. Der Weg zum wahren Adepten ist nichts anderes als eine Beschreibung wie wir unser Bewusstsein erweitern können, bis es alles umfasst. Was die Interessen betrifft, wir werden immer von den Inhalten angezogen, welche für unser Vorankommen von Wichtigkeit sind. Interesse bedeutet Anziehung und Anziehung ist nichts anderes als Liebe. Aus dieser Kraft ist das Universum „hervorgegangen“.

Marco hat geschrieben:
Hier möchte ich eine besondere Anmerkung zum Tiefenpunkt im Solarplexus machen, welche die Besonderheit des Solarplexus / Sonnengeflecht hervor hebt. Das dazu gehörende Chakra Manipura wird der Sonne zugeteilt.

Das Zeichen hier ist ein Kreis und ein Punkt in der Mitte.
Das individuelle Selbst, im Tiefenpunkt, der Tiefenpunkt, umfasst das unendliche Ganze. Wie du sagst für die Ziffer oder Idee Tiphareth stehend.


Vorsicht Marco, der Tiefenpunkt sowie das Individuelle Selbst sind nicht dasselbe. Der Tiefenpunkt ist Inhalt des Individuellen Selbstes, er ist ein „Schnittpunkt“ innerhalb des Individuellen Selbstes durch welchen wir unser Bewusstsein in das Bewusstsein einer anderen „Sache“ versetzen können.

Marco hat geschrieben:
Bardon erwähnt explizit, das Bewußtsein in den Solar-Plexus zu versetzen, nennt dabei noch genau den Ort zwischen Rückgrat und vordere Teil der Herzgrube.


Yep, eine Falle wie ich bereits explizit ausgeführt habe. Jedoch nur für diejenigen welche die Arbeiten vom Weg zum wahren Adepten bis zu dem Punkt nicht vollständig durchgegangen sind.

Marco hat geschrieben:
Rawn Clark merkt an, dass wir uns im Herzen des Astral-und Mentalköprers versetzen sollen, was für mich aus eigener Erfahrung total stimmig ist .


Rawn Clark erklärt ebenfalls, dass der Tiefenpunkt kein räumlicher Punkt darstellt. Siehe auch hier:
http://www.abardoncompanion.com/DP4.html
Was Rawn Clark schreibt ist, dass Tiphareth das Herz des astralen Selbstes ist. Aber damit ist auch kein räumlicher Punkt gemeint.

Marco hat geschrieben:
Warum geht Bardon also hier auf eine grobstoffliche Körperregion ein ? Wenn hier kein physischer Punkt gemeint ist?


Bardon möchte hier, dass der Schüler selbst zum Verständnis des Tiefenpunktes kommt. Desshalb auch das Zitat von Archimedes: „Zeiget mir einen festen Punkt im Universum und ich hebe die Welt aus den Angeln.“ Dies als Hinweis, dass der Tiefenpunkt kein physischer Punkt ist, sondern ein Bewusstseinszustand. Hier ist eigenes Denken gefordert, nicht blindes Folgen. Desshalb rät Bardon auch über diese Dinge tief zu meditieren.

Marco hat geschrieben:
Durch Meditation bin ich auf folgende Beobachtung gestoßen und muß hier ein wenig ausholen:

Interessant ist, dass Rawn Clark sehr schön erklärt, dass es keine klaren Grenzen zwischen der groben,astralen und mentalen Welt gibt.

Der Tiefenpunkt im Solar-Plexus weist aus magischer Sicht tatsächlich eine einzigartige Besonderheit auf.
Bardon erwähnt er sei der Anfangs- und Ausgangspunkt.
Bei der Zeugung eines Kindes werden durch zwei entgegengesetzte Pole im Akashaprinzip ( Eizelle und Samenzelle ) der vierpolige Magnet (Tetragrammaton ) von Mann und Frau im Akashaprinzip ausgelöst.
Aus dem Akashaprinzip, prinzipiell entsteht aus einem Tiefenpunkt eine befruchtete Eizelle mit unzähligen Zellteilungen, anschließend zu Teilungen der Zellschichten usw. usw. Bis schließlich die Organe sich heranbilden, wobei das Herz einer der ersten Organe ist, das sich entwickelt und bereits am 22. Tag nach der Befruchtung durch das Zusammenziehen der Herzellen langsam zu seinem Lebensrythmus findet und sichtbar schlägt.

Dies alles findet aus diesem Tiefenpunkt statt, der ganz konkret und pragmatisch im Doppelkreuz der befruchteten Eizelle zu lokalisieren ist und war. Eindeutig manifestiert sich hier aus dem Akashaprinzip in der Tiefe der Eizelle Leben.

In diesem Tiefenpunkt sehe ich nach dem Grundprinzip "Wie oben, so auch unten" Analogien zu unserem Universum. Es gibt Punkte im Universum die keinen physischen Gesetzen folgen und erwiesener Maßen Raum-Zeit Verzerrungen ( Schwarze Löcher und Weiße Löcher ) verursachen. Hier vermischen sich die Übergänge und Dimensionen.

Warum nicht in winziger Miniatur auch in unserem kleinen Universum bei der Enstehung eines Kindes aus einer befruchteten Eizelle. Und wie aus einem Dimensionstor aus der geistigen und astralen Ebene nahm das Leben hier seinen Anfang und "verdichtete" sich in einem Raum-Zeit Kontinum.
Um den Tiefenpunkt bildete sich schließlich mehr oder weniger symetrisch wie asymetisch der Solar-Plexus mit seinem umschließenden vegetativen Nervensystem dem sogenannten Sonnengeflecht, das Rückgrat wie auch das Herz in der Herzgrube, wie auch schließendlich der ganze Mensch.

Science-Fiktion ist nix dagegen :mrgreen:

Dieser Tiefenpunkt von dem Bardon sprach, existiert also tatsächlich in der nicht greifbaren, nicht physichen Tiefe des Sonnengeflechts, sondern ein Dimensionstor, welcher analog mit dem Sonnenchakra in Verbindung steht.

Bardon erklärt im Laufe des Stufenlehrgangs mehrere Methoden um sich in den eigenen Tiefenpunkt des Akasha zu versetzen und egal welche Methode angewendet wird, im Solar-Plexus finden sofort tiefgreifende besonders starke vegetative Reaktionen, wie auch in den andern endokrinen Drüsen und entsprechenden astralen Chakren der Körper statt. Hier gibt es kein Groß und Klein oder vorher oder nachher, sondern alles im Hier und Jetzt.

Gleich wie die Übung auch angegangen und aus welcher der besprochenen Perspektiven betrachtet wird, der Tiefenpunkt im Solar-Plexus ist "der Punkt" als welcher man/frau sich als individuelles Selbst sich hier außerhalb von Zeit und Raum wahrnimmt und das unendlich Ganze gleichzeitig und ewig umfasst.

Es ist "der Punkt" , welcher mit dem Sonnenchakra verknüpft und verbunden ist. Dessen Symbol der Kreis ist, das allumfassende Ganze in dessen Zentrum wir stehen.

Vielen Dank für die große Geduld und Ausdauer für meine langatmige Abhandlung.


Dass es keine klaren Grenzen zwischen der physischen, der astralen und der mentalen Welt gibt, ist richtig, jedoch existiert eine klare Hierarchie. Wie bereits erwähnt, ist der Tiefenpunkt kein physischer Punkt. Der physische Punkt mit welchem der physische Körper mit dem Astralkörper sowie mit dem Mentalkörper verbunden ist, liegt nicht im Bereich des Solar Plexus (Herzbereich), sondern im Bereich des Bauchnabels. Bardon erwähnt den Solar Plexus als Analogie zum Individuellen Selbst (Tiphareth). Tiphareth ist dem Planeten Sonne analog und auch damit ist nicht der physische Planet Sonne gemeint. Was die Chakren betrifft. Dass Herzchakra liegt zwichen der Brustmuskulatur und ist nicht dasselbe wie das Solar-Plexus-Chakra welches sein Zentrum genau über dem Solar-Plexus hat.
Wer also annimmt der Tiefenpunkt sei ein räumlicher Punkt, wird keine Erfolge mit dem Versetzen des Bewusstseins in Dinge oder Wesen zeitigen. Der Tiefenpunkt ist wie Du richtig erwähnt hast ein Punkt im Bewusstsein, im Akasha.

Ich hoffe Dir mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.

LG

TG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 00:05 
Offline
Schüler
Schüler

Registriert: 12.2012
Beiträge: 99
Wohnort: Kappelrodeck
Geschlecht: männlich
Hallo Tetragrammaton,

Tetragrammaton hat geschrieben:
Vorsicht Marco, dass Selbstbewusstsein und das Individuelle Selbst, sind zwei verschiedene paar Schuhe. Selbstbewusstsein ist eine Charaktereigenschaft, sie entspricht dem Erdelement.


ich beobachte immer wieder, wie man mit der Wortwahl vorsichtig sein muß, da jeder in einem Wort was anderes verstehen kann als ihre Inhalte aussagen. In dem Wort Selbstbewußtsein meinte ich nicht die Charaktereigenschaft, sondern das Wort Selbst--Bewußtsein im Sinne eines Bewußtseinszustand des Selbst, welches weiß wer es in Wirklichkeit ist.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Das Individuelle Selbst jedoch ist ein Bewusstseinszustand. Wir erreichen ihn, indem wir unsere Persönlichkeit in der Weise transformieren, dass sie dem Inhalt des Individuellen Selbstes entspricht, sprich wenn im Seelenspiegel ein rüdimentäres Gleichgewicht hergestellt ist. Dies bedeutet, dass die negativen Eigenschaften im Seelenspiegel weniger ausmachen als die positiven. Dies ist aber nicht die einzige Voraussetzung. Desweitern muss die Konzentration aller Sinne in der Weise geschult sein, dass wir ein Gedanke oder eine Idee mindestens fünf Minuten ohne Unterbrechung zu halten imstande sind. Einfühlungsvermögen ist ebenfalls eine Charaktereigenschaft, sie entspricht dem Wasserelement. Selbstbewusstsein sowie Einfühlungsvermögen sind Inhalte des Bewusstseins, das Bewusstsein ist also Träger dieser Eigenschaften


Da stimm ich Dir vollkommen zu.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Wie bereits erwähnt, ist das rüdimentäre Equilibrium Voraussetzung dafür, dass unser Bewusstsein im Individuellen Selbst ruht. Das rüdimentäre Gleichgewicht ist nicht das magische Gleichgewicht. Vom magischen Gleichgewicht sprechen wir, wenn das Individuelle Selbst in der Weise transformiert ist, dass es dem Höheren Selbst (Binah) entspricht. Desweitern trifft das Wort Gleichgewicht die „Sache“ sehr ungenau, weil man davon ausgehen könnte, dass es sich hier um einen festen, unveränderbaren Zustand handelt. Tatsächlich jedoch, ist die Arbeit am Seelenspiegel nie abgeschlossen. Der Weg zum wahren Adepten ist nichts anderes als eine Beschreibung wie wir unser Bewusstsein erweitern können, bis es alles umfasst. Was die Interessen betrifft, wir werden immer von den Inhalten angezogen, welche für unser Vorankommen von Wichtigkeit sind. Interesse bedeutet Anziehung und Anziehung ist nichts anderes als Liebe. Aus dieser Kraft ist das Universum „hervorgegangen“.


Schön diese Differenzierung. Das entspricht ebenfalls meinen Überzeugungen, dass die Arbeit am Seelenspiegel nie aufhört.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Vorsicht Marco, der Tiefenpunkt sowie das Individuelle Selbst sind nicht dasselbe. Der Tiefenpunkt ist Inhalt des Individuellen Selbstes, er ist ein „Schnittpunkt“ innerhalb des Individuellen Selbstes durch welchen wir unser Bewusstsein in das Bewusstsein einer anderen „Sache“ versetzen können.


Oder auch in unser Bewußtsein selbst.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Bardon möchte hier, dass der Schüler selbst zum Verständnis des Tiefenpunktes kommt. Desshalb auch das Zitat von Archimedes: „Zeiget mir einen festen Punkt im Universum und ich hebe die Welt aus den Angeln.“ Dies als Hinweis, dass der Tiefenpunkt kein physischer Punkt ist, sondern ein Bewusstseinszustand. Hier ist eigenes Denken gefordert, nicht blindes Folgen. Desshalb rät Bardon auch über diese Dinge tief zu meditieren.


Schon beim regelmäßigen Praktizieren der Gedankenleere kann der Schüler nicht nur ein Verständnis für das Akasha entwickeln, sondern es wird ihm auch nach langem Üben mit der Zeit auch gelingen in die Tiefe einzutauchen. Bereits mit der Stufe 1 geschieht eine Annäherung an diese Übung.
Aber bereits schon in den ersten drei Stufen gibt es noch weitere Übungen auf den anderen Ebenen die das Verständnis für die Raummagie schulen und vorbereiten. Die Übungen bauen also nicht nur aufeinander, sondern auch ineinander auf.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Dass es keine klaren Grenzen zwischen der physischen, der astralen und der mentalen Welt gibt, ist richtig, jedoch existiert eine klare Hierarchie. Wie bereits erwähnt, ist der Tiefenpunkt kein physischer Punkt. Der physische Punkt mit welchem der physische Körper mit dem Astralkörper sowie mit dem Mentalkörper verbunden ist, liegt nicht im Bereich des Solar Plexus (Herzbereich), sondern im Bereich des Bauchnabels. Bardon erwähnt den Solar Plexus als Analogie zum Individuellen Selbst (Tiphareth). Tiphareth ist dem Planeten Sonne analog und auch damit ist nicht der physische Planet Sonne gemeint. Was die Chakren betrifft. Dass Herzchakra liegt zwichen der Brustmuskulatur und ist nicht dasselbe wie das Solar-Plexus-Chakra welches sein Zentrum genau über dem Solar-Plexus hat.
Wer also annimmt der Tiefenpunkt sei ein räumlicher Punkt, wird keine Erfolge mit dem Versetzen des Bewusstseins in Dinge oder Wesen zeitigen. Der Tiefenpunkt ist wie Du richtig erwähnt hast ein Punkt im Bewusstsein, im Akasha.

Ich hoffe Dir mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.


Ja, das hast du.

Falls es Dir recht ist, würde ich Dir einige Fragen stellen.

Du sprichst hier von der Silberschnur. Selber hab ich sie noch nie wahrnehmen können. Ist sie exakt mit dem Bauchnabel verbunden?
Sitzt das Solar-Plexus Chakra auch Nabelchakra genannt, nicht zwischen Solar-Plexus und knapp oberhalb des Bauchnabel ?

Du sprachst von einigen Stolperfallen im WWA, Tetragrammaton. Magst du hier noch einige Hinweise geben ?

Zum Interview mit Dieter Rüggeberg hätte ich, wenn es mir erlaubt ist, noch einige Fragen.
Dieter Rüggeberg stand mit einem sogenannten Jonny Schwarzt, der angab ein Eingeweihter zu sein, in Verbindung und von dem er das Manuskript "Fragen an Meister Arion" bekam.
Hat sich Dieter Rüggeberg bezüglich dieser Person und auch bezüglich des Hermetischen Bundes noch geäußert ? Da mir der Verlag mit seinen Schriften und den darin enthaltenen Behauptungen sehr dubios erscheint.

Für die Beantwortung der Fragen danke ich Dir im voraus.

LG

Marco


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 11. Feb 2013, 10:34 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Marco,

Marco hat geschrieben:
Du sprachst von einigen Stolperfallen im WWA, Tetragrammaton. Magst du hier noch einige Hinweise geben ?


Rawn Clark schreibt darüber ja bereits einiges:
http://www.abardoncompanion.com/Expect2.html

Es geht bereits bei den Visualisierungen der Stufe zwei los, als Bardon rät Gegenstände „in der Luft hängend festzuhalten als wären sie gerade greifbar“. Viele glauben hier die Visualisierungen müssten geradezu eine physische Dichte annehmen. Später wird der Schüler erneut geprüft mit Themen wie: Feuer zu entfachen mit den Elementen. Oder die Elemente derartig zu stauen, dass die Hitze mit dem Thermometer messbar ist. Solche Dinge sind aus der Sichtweise der Hermetik nicht nur kompletter Unfug, sondern auch verheerend für den Übenden, da solche Praktiken zu einem Charakter-Ungleichgewicht führen, dass ein weiteres Vorankommen geradezu unmöglich macht.
Das Bedürfnis etwas beweisen zu wollen oder andere zu beeindrucken, ist für das Vorankommen in der Hermetik absolut destruktiv, da es direkt an das Ego gekoppelt ist und von einer seelischen Disharmonie zeugt. Desshalb gilt es sich immer wieder zu fragen, warum man diesen Weg überhaupt geht. Wie lautet denn der allererste Satz von Bardon im WWA: „Wer in dem vorliegenden Werk etwa nur eine Sammlung von Rezepten zu finden glaubt, anhand welcher er leicht und mühelos zu Ehren und Ruhm, Reichtum und Macht gelangen kann, oder die Vernichtung seiner Feinde suchen wollte, dem kann von vornerein gesagt werden, dass er dieses Buch enttäuscht bei Seite legen wird.“

Marco hat geschrieben:
Zum Interview mit Dieter Rüggeberg hätte ich, wenn es mir erlaubt ist, noch einige Fragen. Dieter Rüggeberg stand mit einem sogenannten Jonny Schwarzt, der angab ein Eingeweihter zu sein, in Verbindung und von dem er das Manuskript "Fragen an Meister Arion" bekam.
Hat sich Dieter Rüggeberg bezüglich dieser Person und auch bezüglich des Hermetischen Bundes noch geäußert ? Da mir der Verlag mit seinen Schriften und den darin enthaltenen Behauptungen sehr dubios erscheint.


Ich weiss nicht ob dieser Jonny Schwarzt angab ein Eingeweihter zu sein. Ich weiss auch nicht wie weit Herr Rüggeberg mit diesem Jonny Schwarzt in Verbindung stand. Da müsstest Du Herrn Rüggeberg fragen. Ich weiss jedoch, dass Herr Rüggeberg dem Hermetischen Bund untersagt hat, Photos von Franz Bardon in deren Büchern zu verwenden, da die Rechte verschiedenster Fotos Bardons beim Rüggeberg-Verlag sind. Nach Franz Bardons tot, kümmerte sich Dr. M. Kumar um den hermetischen Nachlass Bardons. Er hat auch die Notizen des Buches „Fragen an Meister Arion“ korrigiert und war mitunter Autor des Buches „Erinnerungen an Franz Bardon“. In der heutigen Zeit hat Rawn Clark mehr als nur gute Arbeit geleistet und ist allen Bardonisten ein wahrer Freund.
Mit allen anderen, die glauben in Bardons Fussstapfen gelandet zu sein, kann ich persönlich nichts anfangen.

Marco hat geschrieben:
Du sprichst hier von der Silberschnur. Selber hab ich sie noch nie wahrnehmen können. Ist sie exakt mit dem Bauchnabel verbunden? Sitzt das Solar-Plexus Chakra auch Nabelchakra genannt, nicht zwischen Solar-Plexus und knapp oberhalb des Bauchnabel ?


Die sogenannte Silberschnur liegt im Bereich des Bauchnabels. Der Bauchnabel ist aber nicht der genaue Fix-Punkt. Das Solarplexus-Chakra und das Nabelchakra sind zwei verschiedene Chakren.
Die wichtigsten Chakren von unten nach oben:

2 an den Fusssohlen
2 an den Knien
1 über dem After
1 über dem Geschlechtsteil
1 über dem Bauchnabel
1 über dem Solar Plexus
1 zwischen der Brustmuskulatur
1 über dem Kehlkopf
1 zwischen den Augenbrauen
1 auf der Schädeldecke

Natürlich gibt es noch viele Nebenchakren, aber dass hier sind die wichtigsten.

LG

TG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 12. Feb 2013, 00:35 
Offline
Schüler
Schüler

Registriert: 12.2012
Beiträge: 99
Wohnort: Kappelrodeck
Geschlecht: männlich
Hallo Tetragrammton,

vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Rawn Clark schreibt darüber ja bereits einiges:
http://www.abardoncompanion.com/Expect2.html

Es geht bereits bei den Visualisierungen der Stufe zwei los, als Bardon rät Gegenstände „in der Luft hängend festzuhalten als wären sie gerade greifbar“. Viele glauben hier die Visualisierungen müssten geradezu eine physische Dichte annehmen. Später wird der Schüler erneut geprüft mit Themen wie: Feuer zu entfachen mit den Elementen. Oder die Elemente derartig zu stauen, dass die Hitze mit dem Thermometer messbar ist. Solche Dinge sind aus der Sichtweise der Hermetik nicht nur kompletter Unfug, sondern auch verheerend für den Übenden, da solche Praktiken zu einem Charakter-Ungleichgewicht führen, dass ein weiteres Vorankommen geradezu unmöglich macht.
Das Bedürfnis etwas beweisen zu wollen oder andere zu beeindrucken, ist für das Vorankommen in der Hermetik absolut destruktiv, da es direkt an das Ego gekoppelt ist und von einer seelischen Disharmonie zeugt. Desshalb gilt es sich immer wieder zu fragen, warum man diesen Weg überhaupt geht. Wie lautet denn der allererste Satz von Bardon im WWA: „Wer in dem vorliegenden Werk etwa nur eine Sammlung von Rezepten zu finden glaubt, anhand welcher er leicht und mühelos zu Ehren und Ruhm, Reichtum und Macht gelangen kann, oder die Vernichtung seiner Feinde suchen wollte, dem kann von vornerein gesagt werden, dass er dieses Buch enttäuscht bei Seite legen wird.“


Selbst Bardon erwähnt ja immer wieder, was genau erwartet wird und das was noch möglich ist.
Für viele Bardonschüler gibt es jedoch im WWA von Franz Bardon noch ganz andere Stolperfallen, welche die Spreu von Weizen zu trennen weiß. Selber nahm ich diese nie als solche wahr, sondern eher als Widerstände, deren Lösungen es sich zu suchen lohnt.
Oft konnte ich jedoch beobachten, dass viele Schüler nicht einmal bereit waren sich gewissenhaft an die Auflagen einer jeder Stufe zu halten und aus Ungeduld zu früh zu höheren Stufen und einzelnen Übungen vorgriffen, bis sie dann das Buch letztendlich erfolglos und gefrustet als unbrauchbar entwertet hatten.
Andere stören sich immer wieder an seinem eigentümlichen Sprachstil ( der übrigens mir aber sehr liegt ) oder an seine Moralvorstellungen.
Weitere nehmen ihren Seelenspiegel nicht ernst genug, vernachlässigen den früher oder später und vergessen ganz, dass der magische Fortschritt parrallel solange weitergeht wie der des Seelenspiegels.

Bezugnehmend zu deiner Aufzählung der Chakren. Gibt es nicht 7 Hauptchakren, wie die 7 Reifezustände des Menschen, wie sie bereits Bardon im SWQ unter dem Kapitel der Zahlenschlüssel erwähnt.
Wobei die Fusssohlen - Kniee, Hände- Ellenbogen Chakren usw. nicht schon zu den Nebenchakren gehört?

LG

Marco

.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 12. Feb 2013, 09:42 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Marco,

Marco hat geschrieben:
Selbst Bardon erwähnt ja immer wieder, was genau erwartet wird und das was noch möglich ist.
Für viele Bardonschüler gibt es jedoch im WWA von Franz Bardon noch ganz andere Stolperfallen, welche die Spreu von Weizen zu trennen weiß. Selber nahm ich diese nie als solche wahr, sondern eher als Widerstände, deren Lösungen es sich zu suchen lohnt.
Oft konnte ich jedoch beobachten, dass viele Schüler nicht einmal bereit waren sich gewissenhaft an die Auflagen einer jeder Stufe zu halten und aus Ungeduld zu früh zu höheren Stufen und einzelnen Übungen vorgriffen, bis sie dann das Buch letztendlich erfolglos und gefrustet als unbrauchbar entwertet hatten. .


Das ist richtig. Ohne Disziplin, Ausdauer und einem starken Willen läuft nix. Auch ein unerschöpflicher Drang nach Selbsterkenntnis und eine gewisse Systematik sind Voraussetzung.

Marco hat geschrieben:
Andere stören sich immer wieder an seinem eigentümlichen Sprachstil ( der übrigens mir aber sehr liegt ) oder an seine Moralvorstellungen.
Weitere nehmen ihren Seelenspiegel nicht ernst genug, vernachlässigen den früher oder später und vergessen ganz, dass der magische Fortschritt parrallel solange weitergeht wie der des Seelenspiegels.


Ja, und auch die Gedankenstille sollte immer weitergeführt werden, auch hier offenbaren sich immer neue Tiefen. Und was die Moral betrifft, dem Moralkodex welchem ein Magier folgt, hat allerhöchste Priorität. Falsche Moralvorstellungen behindern die weitere Entwicklung, denn die Mysterien schützen sich selbst.

Marco hat geschrieben:
Bezugnehmend zu deiner Aufzählung der Chakren. Gibt es nicht 7 Hauptchakren, wie die 7 Reifezustände des Menschen, wie sie bereits Bardon im SWQ unter dem Kapitel der Zahlenschlüssel erwähnt.
Wobei die Fusssohlen - Kniee, Hände- Ellenbogen Chakren usw. nicht schon zu den Nebenchakren gehört?


Natürlich sind die sieben Hauptchakren verschiedenster Entwicklungszustände im Astral- und Mentalkörper analog. Die Chakren an den Fusssohlen, Händen, Anus und dem Geschlechtsteil sind dem untersten Hauptchakra analog. Im Lotussitz werden desshalb all diese Chakren vereint dargestellt. Die Kniechakren können wir als Nebenchakren bezeichnen, sie sind eine Art Energie-Puffer. Dasselbe gilt für die Ellbogenchakren. Die Fusssohlenchakren sind unsere Verbindung zu Mutter Erde welche uns mit der Erd-Energie versorgt, auch können wir durch sie Energieüberschüsse oder gar destruktive Energie ableiten. Genauso sind wir durch das Kronenchakra mit der schöpferischen und kreativen Himmelsenergie verbunden. Als Hauptchakren werden grundsätzlich diejenigen Chakren gezählt welche direkt über dem Hauptkanal Sushumna verlaufen, Sushumna verläuft vom Wurzelchakra entlang der Wirbelsäule bis hinauf zur Schädeldecke. Durch diesen Hauptkanal verlaufen die Kanäle Ida und Pingala. Ida ist der Sonnenkanal mit dem elektrischen Fluid und Pingala der Mondkanal mit dem magnetischen Fluid. Alle anderen Chakren welche nicht über dem Hauptkanal verlaufen, werden in den meisten Yoga-Systemen als Nebenchakren bezeichnet.

LG

TG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 00:40 
Offline
Schüler
Schüler

Registriert: 12.2012
Beiträge: 99
Wohnort: Kappelrodeck
Geschlecht: männlich
Guten Morgen Tetragrammaton,

Tetragrammaton hat geschrieben:
Ja, und auch die Gedankenstille sollte immer weitergeführt werden, auch hier offenbaren sich immer neue Tiefen. Und was die Moral betrifft, dem Moralkodex welchem ein Magier folgt, hat allerhöchste Priorität. Falsche Moralvorstellungen behindern die weitere Entwicklung, denn die Mysterien schützen sich selbst.


Wie wahr und recht du hast. Anfangs mag man die Gedankenstille gar nicht so wichtig nehmen, doch in der Regel mag man erst nach Jahren bemerken, was für ein Fundament hier gesetzt wird.
Über lange Jahre der Übungszeit kann sich allein nur durch die Gedankenstille bei dem einen oder anderen unscheinbar, unmerklich und langsam mal mehr und mal weniger ein gleichmäßiges sanftes andauerndes Strömen, Summen oder Vibrieren im ganzen Körper bemerkbar machen. Diese kleine und doch so wichtige Übung klärt die Chakren, wie das Reinigen eines Brennglases und setzt die Kundalini sanft und langsam frei, sodass die Nervenbahnen und die Nadis sich langsam daran gewöhnen können. Daher legt Bardon auch großen Wert auf den Seelenspiegel ... .

Anschließend setzen die entsprechenden Übungen schon bereits ab der ersten Stufe die Arbeit an der Kundalini ( Quantität ) und den entsprechenden Chakras ( Qualitäten ) fort. Wie gesagt, in den ersten Stufen spürt man vielleicht gar nichts bis wenig, doch das heißt nichts.

Tetragrammaton hat geschrieben:
Natürlich sind die sieben Hauptchakren verschiedenster Entwicklungszustände im Astral- und Mentalkörper analog. Die Chakren an den Fusssohlen, Händen, Anus und dem Geschlechtsteil sind dem untersten Hauptchakra analog. Im Lotussitz werden desshalb all diese Chakren vereint dargestellt. Die Kniechakren können wir als Nebenchakren bezeichnen, sie sind eine Art Energie-Puffer. Dasselbe gilt für die Ellbogenchakren. Die Fusssohlenchakren sind unsere Verbindung zu Mutter Erde welche uns mit der Erd-Energie versorgt, auch können wir durch sie Energieüberschüsse oder gar destruktive Energie ableiten. Genauso sind wir durch das Kronenchakra mit der schöpferischen und kreativen Himmelsenergie verbunden. Als Hauptchakren werden grundsätzlich diejenigen Chakren gezählt welche direkt über dem Hauptkanal Sushumna verlaufen, Sushumna verläuft vom Wurzelchakra entlang der Wirbelsäule bis hinauf zur Schädeldecke. Durch diesen Hauptkanal verlaufen die Kanäle Ida und Pingala. Ida ist der Sonnenkanal mit dem elektrischen Fluid und Pingala der Mondkanal mit dem magnetischen Fluid. Alle anderen Chakren welche nicht über dem Hauptkanal verlaufen, werden in den meisten Yoga-Systemen als Nebenchakren bezeichnet.


Zu den Chakren und dem kabbalistischen Lebensbaum hätte ich da Fragen, da ich selber erst damit begonnen habe. Es gibt einige kabbalistisch beschriebene Einweihungswege, angefangen von der christlichen, jüdischen, ägyptischen usw. die sich hier und da immer wieder unterscheiden.
Beim Rawn Clark bemerke ich, dass er die Schlüssel der Sefirots anders numeriert hat als die von vielen allg. hebräischen Auslegungen. Auch von Bardon unterscheidet sich seine Numerierungen.

Ein Beispiel hier. Das Tipharet trägt die Nummer 4 bei vielen anderen Systemen wie auch bei Bardon die 6.

Jedoch bei allen Systemen finde ich zum Beispiel immer wieder die Widersprüche in Bezug auf manche Beschreibungen der Sefirots. Beispiel hier wieder Tepharet oder Tiferet trägt die Beschreibung - Schönheit. Dagegen Nezach die Ewigkeit und oft auch die Kraft.
Zwar bedeutet Tiferet auch Schönheit, Harmonie, aber ist dieser Name nicht leicht irreführend. Die Zahl 6 symbolisiert aber primär die Lebenskraft, Ewigkeit, Vollkommenheit und Macht, des Übergeordnetem der Sonne bzw. der Sonnensphäre.

Dagegen Nezach mit ihrer Zahl 7 symbolisiert die Venus mit ihrer Schönheit und Erotik und nicht wie beschrieben mit Lebenskraft und Ewigkeit.

Auch ist die Zuordnung nach meinen Erfahrungen mit den Chakren eine ganz andere. Zum Beispiel wird Nezach und Hod mit dem Solarplexus Chakra in Verbindung gebracht ( Buch: Die Kabbala - als jüdisch-christl. Einweihungsweg ).
Allein aber Qualitäten wie Schönheit, die "Liebe" und Ästhetik konnte ich in diesem Chakra jedoch nie lokalisieren, sondern eher im Herzchakra.

Das Tiferet mit der Nummer 6 wird in vielen Auslegungen mit dem Herzchakra verknüpft. Macht und Kraft läßt sich nach meiner Erfahrung dort nicht orten, sondern die Kräfte die man durch den Willen staut, lassen sich nur im Solarplexus des Körpers wie auch durch das Solarplexuschakra stark konzentrieren wie auch projizieren. Würde man die Kräfte in der Herzgegend bzw. durch das Herzchakra leiten oder konzentrieren, würden Herzrythmusstörungen Herzhypertrophien und weiteres die Folge sein.

Warum widersprechen sich die Auslegungen?

Bitte um Nachsicht hinsichtlich mangelnder Struktur und der Menge der Fragen.

Falls erwünscht, Tetragrammaton kannst du die Antwort in ein neues Thema setzen mit Titel deiner Wahl.

LG

Marco

.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 10:19 
Offline
Novize
Novize

Registriert: 12.2012
Beiträge: 133
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Marco,

Marco hat geschrieben:
Wie wahr und recht du hast. Anfangs mag man die Gedankenstille gar nicht so wichtig nehmen, doch in der Regel mag man erst nach Jahren bemerken, was für ein Fundament hier gesetzt wird.
Über lange Jahre der Übungszeit kann sich allein nur durch die Gedankenstille bei dem einen oder anderen unscheinbar, unmerklich und langsam mal mehr und mal weniger ein gleichmäßiges sanftes andauerndes Strömen, Summen oder Vibrieren im ganzen Körper bemerkbar machen. Diese kleine und doch so wichtige Übung klärt die Chakren, wie das Reinigen eines Brennglases und setzt die Kundalini sanft und langsam frei, sodass die Nervenbahnen und die Nadis sich langsam daran gewöhnen können. Daher legt Bardon auch großen Wert auf den Seelenspiegel ... .

Anschließend setzen die entsprechenden Übungen schon bereits ab der ersten Stufe die Arbeit an der Kundalini ( Quantität ) und den entsprechenden Chakras ( Qualitäten ) fort. Wie gesagt, in den ersten Stufen spürt man vielleicht gar nichts bis wenig, doch das heißt nichts.


Das Strömen und Vibrieren kann durchaus mit dem Kundalini-Phänomen zusammenhängen. Jedoch rate ich Dir davon ab während der Gedankenstille Deine Aufmerksamkeit darauf zu richten. Deine Aufmerksamkeit sollte voll und ganz auf die Stille gerichtet sein. Falls die Kundalini erwacht, ist es tatsächlich wichtig, dass beim Seelenspiegel bereits ein rüdimentäres Equilibrium vorherrscht. Anderfalls kann es zu Blockaden führen die unerwünschte gesundheitliche Folgen zeitigen. Desweitern muss ich erwähnen, dass Bardons System nicht darauf abzielt die Kundalini zu erwecken.
Wenn die Kundalini im Laufe der Entwicklung erwacht, ist das wunderbar. Sollte dies nicht geschehen, ist auch das vollkommen in Ordnung. Jedoch ist davon abzuraten, zu versuchen mit irgendwelchen Übungen die Chakren zu forcieren. Dies kann sich für den weiteren Fortschritt in der Hermetik sehr negativ auswirken und die hermetische Entwicklung könnte für lange Zeit stagnieren.

Marco hat geschrieben:
Zu den Chakren und dem kabbalistischen Lebensbaum hätte ich da Fragen, da ich selber erst damit begonnen habe. Es gibt einige kabbalistisch beschriebene Einweihungswege, angefangen von der christlichen, jüdischen, ägyptischen usw. die sich hier und da immer wieder unterscheiden.
Beim Rawn Clark bemerke ich, dass er die Schlüssel der Sefirots anders numeriert hat als die von vielen allg. hebräischen Auslegungen. Auch von Bardon unterscheidet sich seine Numerierungen.

Ein Beispiel hier. Das Tipharet trägt die Nummer 4 bei vielen anderen Systemen wie auch bei Bardon die 6.


Eigentlich ist Tiphareth immer die 6 zugeordnet, in der jüdischen sowie in der christlichen Kabbala. Dass Tiphareth die 4 zugeordnet wird, habe ich noch nie gesehen.

Marco hat geschrieben:
Jedoch bei allen Systemen finde ich zum Beispiel immer wieder die Widersprüche in Bezug auf manche Beschreibungen der Sefirots. Beispiel hier wieder Tepharet oder Tiferet trägt die Beschreibung - Schönheit. Dagegen Nezach die Ewigkeit und oft auch die Kraft.
Zwar bedeutet Tiferet auch Schönheit, Harmonie, aber ist dieser Name nicht leicht irreführend. Die Zahl 6 symbolisiert aber primär die Lebenskraft, Ewigkeit, Vollkommenheit und Macht, des Übergeordnetem der Sonne bzw. der Sonnensphäre.


Tiphareth bedeutet tatsächlich Schönheit. Die 6 ist dem Makrokosmos analog. Wenn Du das Hexagramm betrachtest, besteht es aus zwei übereinander gelegten Dreiecken von welchen das nach unten zeigende den Mikrokosmos und das noch oben zeigende den Makrokosmos symbolisiert. Tiphareth ist das Herz, wie die Sonne das Herz des Universums ist. Tiphareth ist also der Punkt von welchem aus der Magier Gottverbundenheit erreichen kann indem er Mikrokosmos und Makrokosmos vereint. Die Sonne steht auch für Licht, also es werde Licht. Ein Gott des Lichts ist auch Luzifer, der Lichtträger, das Licht steht auch für die Illumination, die Einweihung, Erleuchtung. In Bezug auf die Lebenskraft ist die Sonne der Planet welcher Leben erst möglich macht, ohne Licht kein Leben, keine Kraft und Macht. Die Sonne ist es, die alle Dinge in ihrer Schönheit erstrahlen lässt.

Marco hat geschrieben:
Dagegen Nezach mit ihrer Zahl 7 symbolisiert die Venus mit ihrer Schönheit und Erotik und nicht wie beschrieben mit Lebenskraft und Ewigkeit.


Netzach ist das Reich der instinktiven Emotionen ohne welche wir nicht Lebensfähig wären. Instinkte haben ein grosse Bedeutung für unser Leben, der Überlebensinstinkt, der Sexual- oder Fortpflanzungsinstinkt und der soziale Instinkt sind Grundinstinkte welche unser Überleben sichern und von welchen wir alle anderen Instinkte ableiten können. Wie wir sehen hat die Lebenskraft viele Gesichter und wir könnten jedem Sephiroth gewisse Aspekte der Lebenskraft, des Seins zuschreiben.

Marco hat geschrieben:
Auch ist die Zuordnung nach meinen Erfahrungen mit den Chakren eine ganz andere. Zum Beispiel wird Nezach und Hod mit dem Solarplexus Chakra in Verbindung gebracht ( Buch: Die Kabbala - als jüdisch-christl. Einweihungsweg ).
Allein aber Qualitäten wie Schönheit, die "Liebe" und Ästhetik konnte ich in diesem Chakra jedoch nie lokalisieren, sondern eher im Herzchakra.


Das Übereinanderlegen der Chakren und dem kabbalistischen Lebensbaum entspricht nicht der traditionellen Lehre der Kabbala und kam erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Anwendung. Diese Lehre macht für mich auch wenig Sinn, da Chakren und Sephiroth keine genauen Analogien vorweisen. Wenn man diese für mich unsinnige Analogie unbedingt machen muss, so könnte man Netzach dem Wurzel- sowie dem Nabelchakra zuordnen. Hod jedoch steht für den niederen rationalen Intellekt welchen ich keinem genauen Chakra zuordnen würde. Der Versuch verschiedene Systeme miteinander vereinen zu wollen, führt oftmals zu grossen Missverständnissen.

Marco hat geschrieben:
Das Tiferet mit der Nummer 6 wird in vielen Auslegungen mit dem Herzchakra verknüpft. Macht und Kraft läßt sich nach meiner Erfahrung dort nicht orten, sondern die Kräfte die man durch den Willen staut, lassen sich nur im Solarplexus des Körpers wie auch durch das Solarplexuschakra stark konzentrieren wie auch projizieren. Würde man die Kräfte in der Herzgegend bzw. durch das Herzchakra leiten oder konzentrieren, würden Herzrythmusstörungen Herzhypertrophien und weiteres die Folge sein. Warum widersprechen sich die Auslegungen?


Die Lebenskraft sowie die Elemente können wir überall in unserem Körper stauen ausser im Herzen und im Gehirn. Wir können sie auch überall wieder ausleiten, dafür müssen wir nicht unbedingt über die Chakren, der Imagination sind in der Regel keine Grenzen gesetzt.

Nicht viele Lektüren über die Kabbala sind sehr fruchtbar. Wende Dich doch in dieser Reihenfolge diesen zu, auch wenn sie auf Englisch sind:

http://www.abardoncompanion.com/8TBook.pdf

http://bardon.dnsalias.net/231GatesOfInitiation.pdf

http://www.amazon.com/Permutations-Tree ... 046&sr=8-8

LG

TG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 12:30 
Offline
Weise Frau
Weise Frau

Registriert: 04.2012
Beiträge: 596
Geschlecht: weiblich
Hallo Jungs,
da habt ihr echt Behinderungen in der Hermetik rausgegraben.

Von der Entsprechnung der 7 Chakren den 7 Planeten habe ich bei Stejnar (und glaube ich Bardon) gelesen. Passt wie angegossen. Ansonsten mit den ganzen judischen udn ägyptischen Lehren - hält das nicht zu arg auf? Man kann sich ja so was von verzetteln und die Zeit tothauen, wenn man anfängt jeden alten Buchhaufen zu studieren?
Die hermetische Wissenschaft wird ca. alle 50 Jahre neu verfasst, weil vieles einfach veraltet und stimmt nicht mehr so richtig. Auch Stejnar hat manche seine Schriften bereits überarbeitet, weil sie z. T. bereits 30 Jahre alt waren. Warum nicht auf das Aktuellste zugreifen?

_________________
Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber manchen ist auch das nicht bewusst. (Sokrates)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Behinderungen und Hermetik
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 14:24 
Offline
EinfachIch
EinfachIch
Benutzeravatar

Registriert: 08.2010
Beiträge: 4646
Wohnort: Ingelheim
Geschlecht: weiblich
Weil das Aktuellste oft verfälscht wurde und nicht korrekt übersetzt.

_________________
Gruß
von der Admine


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 104 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 3, 4, 5, 6, 7  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Gehe zu:  
cron
Vista theme by HelterSkelter © 2007 ForumImages | Vista images © 2007 Microsoft | software © phpBB®
phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker