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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 11:31 
Estar hat geschrieben:
Zitat:
Sunniten schlachten Schiiten ab, Türken die Kurden, Hutu massakrieren Tutsi (selbstverständlich auch umgekehrt in den genannten 3. Fällen) und so weiter, und so fort... Und dabei haben sie die gleiche Mentalität und die gleichen Wurzeln.


Ok wenn wir dabei sind - das taten auch Preussen und Brandenburger, Bayern und Sachsen, Friesen und Rheinländer...und haben Bayern und Preussen jetzt die gleiche Mentalität und die gleichen Wurzeln? Man kann kaum sagen die hätten die gleiche Sprache ^^
Oder Österreicher und Preussen. Königgrätz ist heut noch n böses Thema^^


Ja lieber @Ester, du sagst es selbst sehr schön.

Das TATEN die Preußen und die anderen. Aber das ist Jahrhunderte von Jahren her... Oder kennst du einen bayerischen Katholiken der einen norddeutschen Protestanten umbringt oder unterdrückt, nur weil dieser eben Protestant ist?
Kennst du ein einziges aktuelles Beispiel dafür, daß ein Christ einen Moslem umbringt?

Sicherlich mag die Mentalität von Brandenburgern, Sachsen, Hamburgern sich an manchen Stellen unterscheiden, aber der Unterschied ist nicht so gravierend, als wenn du zwei Menschen aus zwei verschiedenen "Winkeln" der Welt nehmen würdest.

Kannst du wenigstens ein einziges Beispiel eines Landes nennen, wo "Multikulti" funktioniert???

Ich denke, eine wichtige Frage ist zu diesem Thema noch nicht gefallen.

Und zwar: WEM NÜTZT ES?


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 12:00 
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Zitat:
Aber das ist Jahrhunderte von Jahren her

Nope, knapp 100. Und im letzten Jahrtausend haben die Deutschen sich in Kleinkriegen ständig gegenseitig umgebracht vergewaltigt, gebrandschatzt und mehr so wie die Jahrtausende zuvor die Germanen da ging man halt aufs Nachbardorf drauf.

Zitat:
Kennst du ein einziges aktuelles Beispiel dafür, daß ein Christ einen Moslem umbringt?

Nazis, KKK, Irakkrieg, Afghanistankrieg, diverse Morde in den USA, Guantanamo...

Zitat:
Kannst du wenigstens ein einziges Beispiel eines Landes nennen, wo "Multikulti" funktioniert???

Österreich viele Jahrhunderte lang =P

Zitat:
WEM NÜTZT ES?

Was Multikulti? Ich würde sagen der Globalisierung und der Menschheit an und für sich. Es gehen Werte und Bräuche verloren und es entstehen Neue das ist nicht unbedingt schlecht - siehe Beitrag davor

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 12:34 
Estar hat geschrieben:
Zitat:
Aber das ist Jahrhunderte von Jahren her

Nope, knapp 100. Und im letzten Jahrtausend haben die Deutschen sich in Kleinkriegen ständig gegenseitig umgebracht vergewaltigt, gebrandschatzt und mehr so wie die Jahrtausende zuvor die Germanen da ging man halt aufs Nachbardorf drauf.

Zitat:
Kennst du ein einziges aktuelles Beispiel dafür, daß ein Christ einen Moslem umbringt?

Nazis, KKK, Irakkrieg, Afghanistankrieg, diverse Morde in den USA, Guantanamo...

Zitat:
Kannst du wenigstens ein einziges Beispiel eines Landes nennen, wo "Multikulti" funktioniert???

Österreich viele Jahrhunderte lang =P

Zitat:
WEM NÜTZT ES?

Was Multikulti? Ich würde sagen der Globalisierung und der Menschheit an und für sich. Es gehen Werte und Bräuche verloren und es entstehen Neue das ist nicht unbedingt schlecht - siehe Beitrag davor



Vor 100 Jahren? Nenne ein Beispiel.

Auch in zweiten Fall. Bitte ein konkretes Beispiel. Die Beispiele die du nennst sind keine konkreten "Christlichen". Ein Soldat in Afghanistan kann Christ sein, muß er aber nicht.

Österreich? Mag sein, aber nur deshalb, weil die beteiligten Nationen und Völker europäischer Herkunft waren :-)

Es ist eben ein großer Unterschied, ob man artverwandte Völker miteinander auskommen läßt oder eben aus den unterschiedlichsten Winkeln der Welt. Nicht umsonst arbeiten auch die Neuen Rechten aus ganz Europa gemeinsam.

Nun ja, aber so ganz ohne war es eben in Österreich auch nicht.

Es nützt dem Menschen an sich? Was genau. Bitte genaue Beispiele.

Es entsteht neues; mag sein. NEU MUSS ABER NICHT BESSER SEIN, im Gegenteil, wie uns die Geschichte lehrt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 13:14 
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Zitat:
Vor 100 Jahren? Nenne ein Beispiel.


Preussen VS Brandenburg, die Brandenburger haben sogar Lieder auf die Grausamkeit der Preussen angestimmt, hab ich hier shconmal irgendwo gepostet war n Beitrag von Schramm. Die Preussen haben den Aufstand der Brandenburger blutigst niedergeschlagen.

Zitat:
Bitte ein konkretes Beispiel.

Achso also der KKK und die Nazis zählen nicht weil? Bei ersteren MUSST du sogar ein Christ sein um dazuzugehören...
Und die meisten Soldaten der westlichen Kultur sind Christen. Und die Staaten welche die Kriege anzetteln und führen sind christlich...aber die Christen haben schon immer gern unschuldige Länder überfallen aus finanziellen Gründen, schon bei den Kreuzzügen und jetzt wieder bei Irak und Co.

Zitat:
Österreich? Mag sein, aber nur deshalb, weil die beteiligten Nationen und Völker europäischer Herkunft waren

Also sind die Slawen und die Deutschen si richtig artverwandt? Was haben die dann gegen Polen oder Rumänen? Oder Russen? Zumal es in Ö auch schon zu damaligen Zeiten Türken gab...

Zitat:
auskommen läßt oder eben aus den unterschiedlichsten Winkeln der Welt

Ok was sind die unterschiedlichsten Winkel...hm....Amerikaner...Japaner...stimmt die haben aber so überhaupt nix mit Europa gemeinsam, völlig unterschiedliche Kulturen, in den USA rennen die auch mit Burka rum und die Japaner beten zu Allah...Dagegen Völker die uns weit näher sind werden hier angefeindet etwa die Araber oder Türken - die sind nicht weiter Weg als Russland das ja laut dir als slawisches Volk zu Europa gehört...zumal einige europäische Länder lange Zeit türkisch oder arabisch waren etwa Spanien und Griechenland.

Zitat:
Nun ja, aber so ganz ohne war es eben in Österreich auch nicht.

Konkrete Beispiele?
Es gibt jedenfalls heute noch genug Österreicher, Polen, Ungarn, Slowenen, Tschechen und RUmänen die sich die Monarchie und das Imperium zurückwünschen.

Zitat:
Es nützt dem Menschen an sich? Was genau. Bitte genaue Beispiele.

Kulturelle Vielfalt ermöglicht Fortschritt. Nehmen wir Rom - Rom hat ausser seinem Militär NICHTS eigenes zustande gebracht aber andere Kulturen übernommen und sich von allen was abgeguckt und wurde die blühendste Zivilisation vor der Heutigen. Rom war Multikulti pur und das gigantischste Imperium Europas und sehr zivilisiert. Haben wir aber auch in anderen Ländern - nehmen wir die USA da hast auch Multikulti und das hat viel bewirkt und bereichert. Da hast neben Indianern und Engländern Deutsche, Franzosen, Holländer, Türken, Chinesen und vieles mehr.
Einstein zum Bsp. war ein Jude - hätte man den kulturell aussortiert wer weiss wo wir heute wären.

Die Araber des Mittelalters waren Europa technologisch und wissenschaftlich WEIT überlegen und unsere Geleherten und Mediziner sind da runter gepilgert um deren Wissen zu erlernen, damals waren die Araber Multikulti und haben Christen in ihren Städten geduldet und die Länder erblühten, bis die Christen meinten sie müssen Kreuzzüge anfangen.

Witzig finde ich hier, dass uns die Inder kulturell und geographisch so ziemlich am weitesten entfernt sind, aber an den Indern bei uns stört sich kein Schwein im Gegenteil die werden meist sehr gern gesehen...Dabei sind die wirklich KOMPLETT anders, mit den Muslimen verbindet uns wenigstens noch die Religion

Zitat:
NEU MUSS ABER NICHT BESSER SEIN, im Gegenteil, wie uns die Geschichte lehrt...

Stimmt...Ende der Sklaverei, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Gesetz, Justizsystem, Technologie (Heizung, Elektrizität, Autos blablabla) war alles n totaler Griff ins Klo, es wäre besser wenn wir noch in kleinen 200 Leute Dörfern zusammensitzen in der nahen Verwandtschaft rumvögeln unseren Nachbarn die Schädel einschlagen und vor die eigene Haustür kacken würden...und es wär auch viel cooler mit Pest und Lepra als mit dem Gesundheitssystem der Moderne...oder wie^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 13:26 
@Estar

bleib auf dem Teppich,
Du neigst zu Übertreibungen
- ich vermisse hier Sachlichkeit
und vernünftiges Diskutieren !


:bonk


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 13:27 
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Inwiefern, hier sind alles Fakten. Und es ist sachlich mit kritischen Bemerkungen

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 13:29 
Estar hat geschrieben:
Inwiefern, hier sind alles Fakten. Und es ist sachlich mit kritischen Bemerkungen


Es geht hier um Nationalitätsbewußtsein
und sinnvoll wäre es eine Sache auszudiskutieren.
Mittlerweile haben wir hier einen Mischpool.


:wirr

... jetzt muß ich selber grad grinsen über meinen
Kommentar.
So ist es leider nun mal in unserem Jahrtausend.
Allet vermischt und durcheinander.
Fast keine Abgrenzung mehr möglich.
Muß das Geplärr vom Muhedjin zum moslimischen Gebet
lautstark aushalten und auch, wenn sich die Russen,
meiner Früchte Kirschbäume, Walnußbäume und Äpfel in
absoluter Stetigkeit bedienen.
Komme ich zur Ernte und will Marmelade einkochen -
HUCH, ist ja schon allet jeplündert von den liebens-
werten Kasachstanern (welche Kohl zuhauf in unser
Land befördert hat)
In der Stadt Lahr, die früher ein Garnisonsstadt der
Kanadier war, wohnen jetzt die Russen.
Diese Viertel werden selbst von der örtlichen Polizei gemieden.
Genauso ist es in Marxloh, Duisburg-Hamborn ergangen, wo
kein Polizist mehr gerne Streife geht.
Unser Kinder-Spielplatz ist zum Treffpunkt der jugendlichen
Russen geworden; da findest Du längst kein Kind mehr.
Beklagst Du Dich über die nächtlichen Ausschweifungen
in Alk und billigem pornographischen Gehabe, so wirst Du
am nächsten Morgen Deinen Garten verwüstet vorfinden !
(die Gärten der Anwohner grenzen direkt an diesen Spielplatz).

Nett nicht wahr ?


:gmbl


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 13:43 
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Sicher, in manchen Staaten haben wir den "Melting Pot" der Kulturen wo sich wirklich alles miteinander vermischt und was gemeinsames Neues rauskommt das die Stärken der beteiligten Kulturen übernimmt und somit was besseres ergibt und in anderen Staaten haben wir das Kulturmosaik wo ein einem Staat zahlreiche Kulturen friedlich nebeneinander existieren haben wir in De auch etwa mit den Japanern die sich absolut nicht integrieren nochw eit weniger als die Türken da sagt auch keiner was, oder bei den Amis. Warum sollens die Türken müssen wenn die anderen Ausländer NICHTS tun um sich zu integrieren?
Kann man aber auch anders sehen, was tun denn die Bayern, Friesen oder Sachsen um sich zu integrieren? Die rennen in komischen Trachten rum sprechen eine eigene Sprache die Aussenstehende kaum verstehen und haben ihre eigenen Bräuche und Traditionen...

Und was ist Deutsch? Sagte der Serdar doch schön beim Amt
"Wie heissen sie?" "Somuncu" "Wie? Buchstabierne bitte" - er tut es "Aha Türke." Ja und sie, sind sie deutsch?" "Ja" "Wie heissen sie?" "Vischnewski" - ja ne is klar. Viele "Deutsche" haben ja gar keine deutschen Namen mehr und keiner denkt sich was dabei.

In Österreich ging das mit dem Multikulti sehr gut und Österreich hat, um zur Diskussion zurückzukehren, eine nationale Identität ALS Mischvolk. Die Österreicher von früher und einige von heute sehen das Kaisserreich als ihre nationale Identität an. Und damals hiess es "wenn du keine böhmischen Vorfahren hast bist kein echter Österreicher." - also tschechische / slawische Vorfahren. Bei uns sind slawische Nachnamen Gang und gebe seit jeher, da denkt sich keiner was.

Österreich als Kaiserreich hatte eine sehr stolze, starke nationale Identität als Volk der Mischkultur verschiedener Völker. Wir hatten mehrere Amtssprachen (Deutsch, ungarisch, rumänisch) verschiedene Religionen, Kulturen, Bräuche, Volksschläge und auch optisch sah man klar anders aus und fühlte sich doch klar als Einheit. So wie es die Kanadier oder Schweizer noch heute haben. Aber ja, das alte Österreich, Kanada und die Schweiz waren / sind wirtschaftlich ja sooo instabil und sooo von Gewalt und Kriminalität geprägt und sooo Bürgerkriegsgefährdet und haben sooo gar keine nationale Identität...das läuft in Ländern die an einer Kultur zwanghaft festhalten ja vieeeel besser, etwa Griechenland oder Italien...

Man kann eine gemeinsame Identität entwickeln und die ist viel stabiler. Es gibt heute noch genug Rumänen, 3 kenn ich persönlich - die sich auch heute noch mehr als Österreicher sehen denn als Rumänen. Da braucht man nur mal rüberfahren...die haben mit ihren neuen Staaten viel mehr Probleme als sie mit den Österreichern zu denen sie gehörten je hatten

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 13:50 
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Dann geh ich auf den Edit mal ein:

Zitat:
Muß das Geplärr vom Muhedjin zum moslimischen Gebet lautstark aushalten

Können die auch von den Kirchenglocken sagen oder von den Sirenenübungen der Feuerwehr

Zitat:
wenn sich die Russen,meiner Früchte...

Steht aber in der Bibel dass man das darf, dem Nachbarn Früchte klauen, altes Testament. Ist also nur christlich.

Zitat:
Diese Viertel werden selbst von der örtlichen Polizei gemieden.

Gibt in Sachsen auch gegenden wo sich die Polizei erst hintraut wenn die Nazis nach Hause gehen.

Zitat:
Unser Kinder-Spielplatz ist zum Treffpunkt der jugendlichen Russen geworden

Bei uns gibts genug Spielplätze die deutsche bzw. österreichische Jugendliche beherrbergen die sichd a ansaufen, Flaschen zerdeppern und hinkotzen und Parks wo die öffentlich vögeln.

Zitat:
Beklagst Du Dich über die nächtlichen Ausschweifungen
in Alk und billigem pornographischen Gehabe, so wirst Du
am nächsten Morgen Deinen Garten verwüstet vorfinden !

Kannst hier auch haben ich innere mich an deutsche Nachrichten wo deutsche Jugendliche einen deutschen Rentner getötet haben weil der ihren Alkoholexzess beschimpfte.

Kurzum ja sowas IST scheisse wenn es passiert aber dafür brauchen wir keine Ausländer, das schaffen die Inländer auch ganz allein

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 14:57 
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Man kann da nur noch staunen.
Das ist doch im Grunde nur: "Was ich nicht verstehe, will ich nicht."

Da fehlt nur noch die Behauptung, das fremde Völker Babys stehlen und Brunnen vergiften. Ist ja auch noch nicht sooo lange her.
Wer nicht bereit ist, sich mit fremden Kulturen einzulassen und dieser in unmittelbarer Umgebung zu dulden wird wohl erleben, wie er zurückgelassen wird.

Bezeichnenderweise dreht es sich immer um die gleichen Volksgruppen. Die grösste japanische Gemeinde in Deutschland ist in Düsseldorf. Stört sich keiner dran, im Gegenteil alle finden die "voll nett".
Kommt einer aus Osteuropa oder dem Nahen Osten ist er grundsätzlich mit Vorsicht zu geniessen.

Ausserdem gibt es wirklich Multikulturelle Gesellschaften noch nicht so lange , als dass man sagen könnte ob es funtkioniert oder nicht. Die meisten bisherigen waren erzwungen Gesellschaften.
Ohne werden wir aber nicht mehr auskommen. Wer damit nicht klarkommt, verliert.

_________________
Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 16:33 
Ich mein hier geht es ja ums Nationalitätsbewusstsein. Da ist die Frage inwieweit die Mischgesellschaften förderlich sind um sich als NAtion zu fühlen oder nicht.

Ich persönlich habe nichts gegen andere Religionen, Hautfarben oder Glaubensrichtungen. Aber das Misch-Masch macht es halt eben schwerer sich noch als Einheit zu fühlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 16:49 
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Erst gestern habe ich in einem anderen Forum gelesen, wie schwer sich junge Türken in Deutschland tun, die hier aufgewachsen sind.

Einerseits fühlen sie sich zu ihrem Volk, Kultur und Religion der Türkei zugehörig, andererseits haben sie aber auch Deutschland gern und oft wissen sie nicht, zu welchem Volk sie halten sollen. Als Lösung geht nur, beides vereinen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 17. Feb 2012, 17:19 
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Zitat:
"Was ich nicht verstehe, will ich nicht."

Ist genauso menschlich wie primitiv. Einst ein wertvoller Schutz, der noch in uns steckt, ist es heute völlig im Weg.

Zitat:
Da ist die Frage inwieweit die Mischgesellschaften förderlich sind um sich als NAtion zu fühlen oder nicht.


Das hängt völlig davon ab wie man sich definiert. Die Schweizer, Kanadier und früher die Österreicher haben auch wunderbar eine nationale Identität trotz Mischkultur und sprachlicher Barrieren hinbekommen. Das was ich hier nicht verstehe ist, dass man sich ja im eigenen Land mit den Inländern auf keine gemeinsame Kultur und Sprache einigen kann, in De erleben wir das durch die Jahrtausende lange Kleinststaatelei sehr krass. Wären die Türken nicht da würden die Preussen, Bayern, Sachsen, Franken und wie sie alle heissen aufeinander losgehen und sich beschimpfen bis zum abwinken.
Was ist denn Deutsch? Sauerkraut und Weisswurst oder Fisch mit Graubrot? Bier oder Wein? Schlager oder Klassik? Trachten oder Anzug? Bayrisch oder friesisch? Bergsteiger oder Seefahrer? mildes Klima oder Schneesturm? Merkel oder Stoiber? Kohl oder Schröder? Schrebergärtner oder Urlauber? Offenheit oder Kleinkariertheit? Loveparade oder Spiessertum? Scheitel oder Glatze? Tierlieb oder Jäger? Bauer oder Anwalt?

Es gibt doch nichtmal eine einheitliche deutsche Kultur oder Sprache auf die man sich einigen könnte. Trotzdem sieht man alles als Deutsch an weil man es kennt.

Wo ist dann das Problem, das zu erweitern OHNE dabei seine Identität zu verlieren? Wer tanzt denn noch um den Maibaum oder trägt n Dirndl? Wir sind doch heut selber genauso verbohrt wie die hier lebenden Türken, pochen auf Tradition und Kultur haben aber selber keine Ahnung davon, oder wann ist nochmal der heilige Johann?

In der K&K Monarchie hat es prima geklappt mit nationaler Identität obwohl im Reich 5 verschiedene Sprachen gesprochen wurden und weit mehr Volksgruppen zusammengeschlossen wurden, alle mit eigenen Traditionen, Bräuchen, Mentalitäten, Speisen, geographischen Gegebenheiten etc. Ob Rumäne, Ungar, Wiener, Tscheche oder sonstwas, alle fühlten sich als Österreicher und manch einer hat Probleme sich mti dem neuen Staat zu arrangieren und das nach 100 Jahren.

In Wien schätzte man das ungarische Gulasch und in Ungarn das Wiener Schnitzel. Man hatte andere Namen aber es dachte sich keiner was dabei und Namen wie Virag, Mate, Gerg, Laszlo, Milan oder Zoltan waren genaus gebräuchlich und verbreitet wie Heinz, Sepp, Hubert oder Hans. Oder Magdolna, Ilona, Erzsebet wie Maria, Hannelore oder Hedwig bei den Damen.
Nachnamen sowieso und man wusste wie man es ausspricht und alle gaben sich Mühe zum Miteinander.

Wo ist das Problem das bei Türken auch zu machen? Serdar find ich n schönen Vornamen und auch nicht schwerer auszusprechen als Gottlieb, oder Zeliha klingt direkt melodisch im vergleich zu richtig deutschen Frauennamen wie Walpurga.
Die Nachnamen kann man auch gut aussprechen und sind teilweise sehr einfach - Öztürk oder Cantürk zum bsp. Also wer Türk ned aussprechen kann braucht sich ned über das Völkchen beschweren ^^

Zudem die Deutschen doch manches Türkische sehr schätzen - Dönerbuden sind aus De nicht mehr wegzudenken...boah ich krieg Hunger auf n ungarisches Gulasch aber n richtiges nicht dieses verwaschene Dosenzeug das sich keiner Würzen traut...ungarisches Gulasch brennt 2 mal ^^

Es gibt ja nichtmal ein echtes Problem in der Sprache - in der Schweiz spricht jeder Deutsch und französisch, in Kanada Englisch und französisch im alten Österreic Deutsch und Ungarisch, evtl. noch Rumänisch. Da kann man doch, für die die es wollen, an Schulen nicht nur Deutsch sondern auch türkisch anbieten - warum nicht? Japanisch lernen ja schon viele freiwillig. Watashi wa anata o aishite....nein nicht wirklich war nur ein Beispiel....imaimashi...Midori, Ao, shiro...wareware wa akuma kanashii...mit der Grammatik hab ichs noch ned so, bin halt manchmal ein Saru ^^

Vll. ist das auch das Österreichergen - weiss ich ja nicht, aber bei uns gabs da nie wirklich n Problem mit nationaler Identität. Kommt, Prag, Budapest, Wien und Bukarest sehen nichtmal grossartig anders aus ^^
Und obwohl wir alle anders sind, schätzen wir aneinander GERADE die Andersartigkeit. Das ist doch international auch so...kennt ihr den Witz?

Im Himmel ist die Polizei britisch, die Köche sind französisch, die Designer italienisch, die Ingenieure deutsch und die Liebhaber österreichisch. In der Hölle ist die Polizei italienisch, die Köche britisch, die Designer österreichisch, die Ingenieure französisch und die Liebhaber deutsch!

So hat jeder seine Stärken und Schwächen und zusammen kann man einander helfen, indem jeder das tut was er gern tut und gut kann.

Zitat:
Als Lösung geht nur, beides vereinen

Was im Grunde gar nicht schwer ist. Döner gibts hier wie dort, hier wie dort ist alles amerikanisiert (Frittenbuden, ketchup, fernsehen, String Tangas etc) hier wie dort geht man in die Moderne, hat man tolle Bauwerke und Landschaften und die meisten Türken nehmen ihre Religion auch nicht ernster als die meisten Deutschen ihre. Die Völker haben dich mehr gemeinsam als man denkt. Ich kenne Türkinnen die gingen locker als Deutsche durch und Deutsche die werden mit Türken verwechselt. Die türkischen Türken sind modern und fortschrittlich. Die deutschen, nicht integrationswilligen Türken hängen einer Türkei nach die nicht mehr existiert, ebenso wie die Nazis einem Deutschland nachweinen das es nicht mehr gibt und spinnen tun alle Beide. Extremisten, Asoziale und Arschlöcher gibts in jedem Volk. Wenn aber der Deutsche nicht für einen Miniaturhitler gehalten werden will, sollte er auch nicht jeden Türken für einen stereotypen Türken. Kommt wir lachen doch mit den Türken - Kayar Yanar, Bülent Ceylan, Serdar Somuncu...sind doch klasse Leute - und Türken. Und?

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