Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 15. Feb 2012, 16:42 
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Da bin ich nicht ganz deiner Meinung Helios.

Da müsste man auch sagen ein Kind darf nur 1 Sprache, und zwar die Muttersprache lernen, alles andere verwirrt es doch nur.

In der heutigen globalen Welt ist es nicht mehr so wie früher, wo man nur 1 Sprache sprach und ein Leben lang nur einer einzigen Religion treu war.

Für das Heute gilt, dass sich die Religionen verbinden und dass man ökumenisch denkt.

Es gibt viele Wege zu Gott, nicht nur einen einzigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 15. Feb 2012, 16:55 
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Da staune ich ehrlich gesagt nicht schlecht. Natürlich ist das was Helios sagt schon nachvollziehbar aber damit einverstanden bin ich nicht.

Helios hat geschrieben:

2.) Vorleben exotischer und in Europa nicht generell tolerierter
Lebensformen:


Eine Bekannte.....ist die "Zweitfrau" von einem muslimischen Bosnier, hat
noch 1 oder 2 Kinder mit ihm (hab sie schon länger nicht mehr
gehört)...angeblich alles super, sie versteht sich mit
der anderen Frau, die Kinder verstehen sich, der Mann ist ach so toll.
Ich würde Ihr die Kinder wegnehmen (lassen). Begründung: Falsche
Erziehungsmethoden nd chlechter Einfluß auf das seelische Wohl des Kindes.

Was soll dieser Mist in Mitteleuropa !?


Wenn das nach geltendem Recht erlaubt ist....na und ? Mit Unterschieden muss man leben lernen und warum sind das falsche Erziehungsmethoden. Ich finde das verwunderlich, dass das seelische Wohl des Kindes darunter leiden soll.

Helios hat geschrieben:
Und wenn dann noch z.B bei einem Halbblut eine 2. Religion/Kultur dazukommt, dann verwirrt es das Kind doch nur. Deshalb bin ich der Meinung, dass man sich für [b]1 Land und 1 Kultur entscheiden sollte... und diese dann auch mehr oder weniger konsequent leben.


Das würde dann aber wohl dazu führen, dass die eigene Kultur innerhalb der fremden Kultur weitergeführt wird. Eben weil man die fremde noch gar nicht wirklich kennt und in der eigenen man sich zuhause fühlt.
Aus eigener Erfahrung sage ich, es gibt nichts was ein Kind mit einem offeneren Geist austatten könnte als Grenzgänger zwischen Kulturen zu sein. Wohin es seinen Schwerpunkt legt entscheidet es ohnehin später selbst.

Ich finde solche Gedankengänge bauen Mauern die wir uns längst nicht mehr leisten können. Koexistierende Kulturen weichen einander auf und schaffen über einen längeren Zeitraum was völlig Neues.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 15. Feb 2012, 16:57 
Ich finde es wichtig für Mischkinder das sie ihre Wurzeln kennen, aber sie sollten erzogen werden wie es üblich ist in der Heimat in der sie aufwachsen.

Bei Estar und mri ist es ja jetzt nicht so krass das die Kulturen massive Unterschiede haben, aber dennoch wünsch ich mir das Jesaja später auch die Österreichische kultur kennen lernt. Er hat doppelte Staatsbürgerschaft und soll auch wissen was das bedeutet.

Was die mehrsprachige Erziehung angeht kommt es drauf an. Englisch und Französisch werden später in der Schule gelernt und da ist es von Vorteil wenn die Kinder ide Sprachen schon kennen. Aber ansonsten ist nur die Sprache wichtig mit der sie auch aufwachsen in ihrem Umfeld.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 15. Feb 2012, 17:25 
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Zitat:
Nun, wenn die heutigen jugendlichen wenigstens eine Sprache richtig beherrschen würdem

Das ist ind er Globalisierung aber schwierig - immerhin gibt es für viele Begriffe keine richtige deutsche Übersetzung und viel öfter haben englische Wörter Deutsche abgelöst - wer sagt denn noch "Lichtspielhaus"?
Umgekehrt aber auch - Kindergarten heisst so auch in Englisch. Oder Sauerkraut und Co ^^
Die Kultur hat da weniger mit zu tun als das Fernsehen und das Bildungssystem - auch Kinder deren Familie seit mehreren Generationen Deutsch ist können kein richtiges Deutsch mehr - wer spricht denn noch so? Die ganzen Stars, Fernsehhelden und Co verunstalten die Sprache ja auch schon, es legt keiner mehr Wert drauf und die ältere Generation redet auch nur in Fäkalsprache...was erwartet man? Zumal wer liest denn noch? Alles was die Sprache schulen würde wird ja vermieden. Die haben nicht damit angefangen das war schon die Elterngeneration die Kinder in Kids umtaufte und sich nun wundert, dass sich ihre Kids auch aufführen wie die kleinen Ziegen nach denen sie benannt wurden. Sprache ist eine mächtige Waffe - mit Vorsicht zu geniessen.

Zitat:
nennen wir es "Verhaltensauffälligkeiten" zeigen

Davon hab ich auch JEDE Menge und ich bin "richtig" Österreichisch ^^ Und ich kenn genug "richtig" Deutsche die das Selbe Problem haben. Verhaltensauffälligkeiten sind eher auf ein gestörtes Elternhaus zurückzuführen. Waren die Eltern agressiv und gewaltätig ists das Kind oft auch. Waren die Eltern getrennt - Kind etwa bei der Mama, der Papa sonstwo - findet man oft Zurückgezogenheit und Isolation. Waren die Eltern beschäftigt mit allem ausser dem Kind - Zwanghafte Suche nach Aufmerksamkeit etc. Da hat die Gesellschaft viel mehr dazu beigetragen. Heute haben Jugendliche die die Hauptschule machen realistische AUssichten auf ein Leben lang Hartz IV und Altersarmut...da wird doch jeder Verhaltensauffällig, wenn du mit 16 merkst dass du keine Zukunft hast.

Zitat:
Er hat doppelte Staatsbürgerschaft und soll auch wissen was das bedeutet.

Ich wüsst auch gern was österreichische Kultur bedeutet ^^ Davon ist nicht mehr viel übrig, seit dem Fall der Monarchie haben sich nur noch wenige Eigenheiten der Österreicher gehalten. Was "typisch" wäre ist Diplomatie, Toleranz, Aufgeschlossenheit, sexuelle Offenherzigkeit, die Sprache, Höflichkeit und Gelassenheit....so ca. ^^

Zitat:
Englisch und Französisch werden später in der Schule gelernt und da ist es von Vorteil wenn die Kinder ide Sprachen schon kennen

Kann man auch sagen wenns sowieso schon gelernt wird, wärs doch nicht schlecht noch ne andere Sprache zu kennen ^^

Zitat:
In der heutigen globalen Welt ist es nicht mehr so wie früher, wo man nur 1 Sprache sprach und ein Leben lang nur einer einzigen Religion treu war.

Naja wie man es nimmt. Viele sind ja einer Religion Treu - Atheismus oder Nihilismus, Materialismus...^^

Ich finde in unserer Zeit sind die Werte die man vermitteln sollte vor allem Toleranz und Offenheit. Alles Andere geht eh in die Hose. Lasst die Leute wie sie sind. Bildung wird aber immer wichtiger, eben damit man andere Kulturen kennt und nicht wie bei der Urfi Ehe in die Falle tappt.

Gegen Polygamie ist in meinen Augen auch nichts einzuwenden wenn alle Beteiligten damit glücklich sind. Ich selbst ziehe zwar Monogamie klar vor (man hat einfach ne intensivere Bindung, schönere Gefühle etc.) aber Monogamie hat auch ihre Nachteile, vor allem im sexuellen Bereich aber auch im Fall von Streiten, das eskaliert dann einfach eher - muss jeder Wissen was er / sie will

Ich lass dazu mal nen Türken zu Wort kommen:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 15. Feb 2012, 19:14 
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Ich werf nochmal ne schöne Diskussion ein:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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Find ich sehr gelungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 15. Feb 2012, 23:53 
Ujujjuj....

Lieber Estar,

mach mal die Augen auf :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 03:08 
So hab mir das nu auch mal angeschaut.

die eine Dame meinte so schön die Grenzen sind aufgehoben, wie kann einer angst um sein Land haben?

Das beantwortet doch auch schön die andere Frage, mit der die ganze Diskussion erst losging.

Wer diese Meinung nicht teilt wird gleich schief angeschaut. Dabei empfinde ich sie nur als teilweise richtig.

Wenn ich jetzt in die Türkei ziehen würde, warum auch immer, würde ich mich anpassen an die dortigen Gepflogenheiten. Ich ziehe in ein anderes Land ja aus einem bestimmten Grund.

Das ist wie die blöden Auswanderersendungen, wo die Leut auswandern, ohne Plan und ohne wirkliches Ziel, sie können nicht einmal die Sprache, kennen die tratitionen und gebräuche nicht, aber "Ach das Land ist doch soooo schön" Wenn ich Auswandere, dann habe ich dafür einen Grund und dann muss ich mich anpassen. So sehe ich das. Selbst im Urlaub versuche ich das. Ich käme nie auf die Idee, in einem Land wie die Türkei im Minirock über die Straßen zu laufen. Das empfinde ich als frech. Denn wenn ich bei jemanden zu Gast bin, hab ich mich auch seinen Regeln anzupassen. Und wenn ich in ein Mehrfamilienhaus ziehe muss ich mich an die Hausordnung halten. so ist das auch mit dem Auswandern.

(sorry das ich jetzt die Türkei so oft als Beispiel, nenne, wäre bei andern Ländern genauso.)

Ich frage mich wo soll es denn aufhören? Wenn Völker anfangen auszusterben, ging die offene Grenzen- Politik nach hinten los. Und die Prognose für die Deutschen ist aktuell nicht mehr die beste, da die Deutschen auch so Kinderfaul geworden sind. Da müsste eine bessere Familienpolitik her. Aber auch ermutigung für das Volk. Wir bekommen immer schön gesagt, anpassen, wir bauen Moscheen, wir werdne auf Toleranz gedrillt, aber manchmal frage ich mich wo die Tolleranz für uns bleibt.

Allein wenn ich überlege wie es als Kind war. So banale Dinge, wie Samstags wurde die Straße gekehrt. Da stand jeder draußen und kehrte fleißig. Heute steht dein Schwein mehr da. Das kümmert keinen mehr. Die Gesellschaft hat sich in meinen Augen schon dramatisch geändert. Aber nicht nur hier, auch in andern Ländern. Und da frage ich mich, wo sollen die Werte denn noch her kommen? Ich nehme gern die MEnschen mit offenen Armen auf, egal woher sie kommen, wie sie Aussehen oder an was sie Glauben oder nicht Glauben, das ist mir sowas von Wurst. Was hinter der Wohnungstür gebetet wird ist doch scheiß Egal, aber wie die Gesellschaft zusammenlebt nicht und das ist nunmal total dne Bach runter. Ob es nu an der Mischgesellschaft liegt, oder an dem lauf der Zeit ich weiß es nicht. Klar ändern sich die Werte stetig, sonst würden wir noch in der Steinzeit festhängen. Aber im moment vermüllt die Gesellschaft doch nur noch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 05:56 
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Helios hat geschrieben:
Also das Braen und Du Polygame Ehen gutiert finde ich ehrlich gesagt etwas eigenartig von Euch. Das ist doch ein Relikt das eigentlich nur der "Versorgung" gilt.....sowas braut man in einem modernen Sozialstaat eigentlich nicht.


Ich hab ja nicht gesagt, dass ich das gut finde. Ich finds aber auch nicht gut wenn man das bewertet und da einen kulturellen Sperriegel vorsetzen will.
Ich empfinde sowas oft als ein wenig Ängstlichkeit vor dem "anderem".
Wer in einem fremden Land lebt hat sich an die dortigen Gesetze zu halten, muss aber nicht die Kultur übernehmen. Das kriegen die Einheimischen meist schon nicht hin.

Helios hat geschrieben:
Und was glaubt Ihr wie der Sohn wird wenn er mit so einem Beispiel aufwächst ?? Gute Chancen, dass er ein kleiner "Pascha" wird und sich von vorn bis hinten bedienen lässt und auch dauernd fremdgeht........denn sein Vater "wechselt" ja auch die Frauen....ich finde das nicht richtig.


Kann gut sein, aber das setzt eins voraus: Er muss eine Blöde finden die sich das gefallen lässt. :mrgreen:
Heiratet er eine Einheimische die das mitmacht sollten wir unsere eigene Kultur dann doch mal gleich mit überprüfen, wenn die solche jungen Frauen hervor bringt.

Wenn man fremde Kulturen im eigenen Land nicht dulden mag, fördert man doch ohnehin eine freiwillige Ghettoisierung. Die einzelnen Kulturkreise rotten sich in bestimmten Stadtvierteln zusammen weil sie sich da weniger ausgegrenzt fühlen und Misstrauen auf beiden Seiten wächst ins Unendliche. Vielleicht seh ich das auch nur anders weil, das hier im Ruhrgebiet normal ist Türken, Iraner etc. im Freundeskreis zu haben.
Wenn man heute in einem Ausbildungsregiment eine Kompanie antreten lässt, denkt man auch da kommt ein UN-Kontingent, weil von afrikanisch bis asiatisch mittlerweile alles in der deutschen Armee dient. Hat aber auch nicht geschadet. Wie der damalige Oberst sagte: "Uns kann man hinschicken wo man will, wir haben garantiert einen dabei der die Landessprache spricht." ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 07:17 
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Zitat:
Und Ihr denkt das diese Leute die große Mehrheit repräsentieren ??

Nein aber wer dann? Bushido? Die gecasteten Türken? Die die grad mal seit nem Jahr hier Leben?

ICH kenne sehr viele Türken die so gut integriert sind, dass man sie gar nicht mehr als Türken erkennt. Frauen die Tragen Jeans und String Tanga, Männer in Anzug oder lässiger Bekleidung, die alle fliessend Deutsch sprechen und nichtmal von der Hautfarbe her auffallen (wir Bräunen uns ja brav)
Die Türken in Dönerbuden machen oft mit Absicht auf Türke - fürs Geschäft. So wie die Chinesen im Restaurant gern einen Akzent sprechen den sie auf der Strasse nicht haben - auch Griechen etc.
Wir kennen ja meist nur die Türken die wirklich auffallen und mit Kopftuch rumrennen und kein Deutsch sprechen. Die Anderen fallen ja gar nicht mehr auf. Ich war selber überrascht wieviele nette Dame die ich kenne Türkinnen sind. Türken sind auch Nachrichtensprecher, Bankangestellte etc. Natürlich gibts sehr auffällige - gibts aber auch unter den Deutschen, etwa die Neonazis.
Was ist denn Deutsch? Jeder der in Trachten rumrennt, Weisswurst und Sauerkraut isst?

Sagte doch Pispers schön "Ok zumindest sollen sie richtig deutsch sprechen...richtig Deutsch? Wo jibt et dat denn? Können sie sich an eine, bayrischen Stammtisch artikulieren? Können sie in Friesland nachd em Weg fragen oder mit Sachsen kommunizieren?"

Zitat:
Manche haben auch andere Probleme.....suizidgefährdet, besonders agressiv

Haben Einheimische auch...Depression als neue Volkskrankheit. Habend as also nur die mit Migrationshintergrund? Oder liegt das nicht eher an der Gesellschaft an und für sich? Agressive und Extremisten haben wir doch selber oder meinst du ein Haider oder ein Schäuble hätten soviel Zulauf wenn wir keine Probleme hätten?

Zitat:
Gute Chancen, dass er ein kleiner "Pascha" wird und sich von vorn bis hinten bedienen lässt und auch dauernd fremdgeht........denn sein Vater "wechselt" ja auch die Frauen....ich finde das nicht richtig.
Ich auch nicht aber wer weiss, vll findet er ja n paar Frauen die es genauso handhaben und ganz froh drum sind ne offene Beziehung zu führen. Es kommt ja drauf an ob er Gleichgesinnte findet oder nicht. Gibt doch auch genug Frauen die viele Männer am Haken haben und sich mal von dem mal von dem nehmen lassen.

Zitat:
Wer diese Meinung nicht teilt wird gleich schief angeschaut. Dabei empfinde ich sie nur als teilweise richtig

Somuncu - Toleranz ist heute übertrieben. Aber man muss sicha uch die Türkei anschauen, die heutige Türkei ist nicht viel anders als Deutschland - die meisten Leute leben in grossen Städten, n paar auf dem Land. Kopftuch tragen da nur wenige, die sind modern essen an Frittenbuden und mit dem Koran bzw. Islam habens die Meisten Türken nicht mehr als die meisten Deuschen mit der Bibel und dem Christentum, es geht ihnen ziemlich am Arsch vorbei. WARUM die Türken hier so extrem sind sagt Somuncu ja selber.
"Die ganzen Asozialen Türken vor denen man Angst haben muss, die Leben hier, mitten unter uns. In der Türkei würde die keiner sehen wollen. Die ganzen Intelektuellen sind in der Türkei geblieben, was sollen die auch hier?"

Aber er hat auch Recht was Integration angeht - die Deutschen gehen den Türken da auch nicht grad entgegen. Und wie Pipsers sagt warum wird auf die Türken egschimpft? "In Köln gibts ein Asiaviertel. Da sind Japaner die reden kein Wort Deutsch, müssen sie auch nicht. Die haben da japanische Schulen, japanische Theater, japanische Supermärkte mit japanischen Schriftzeichen und Produkten. Die haben die Paralellgesellschaft schlimmer ausarten lassen als irgendwelche Türken. Na und? Man muss ja nicht immer miteinander Leben es kann auch ein schönes Nebeneinander her sein."

Zitat:
aber manchmal frage ich mich wo die Tolleranz für uns bleibt.

Nirgends ihr lasst es ja aus Furcht davor als Nazi betitelt zu werden mit euch machen ^^
Sagt Somuncu ja auch - Türken brauchen einen Teppich zum Beten keine Moschee aber keiner differenziert.

Idioten gibts Überall und viele der türkischen Auswanderer WOLLEN sich ja anpassen und tun es - auffallen tun nur die Traditionalisten und die Extremen und die sind den Türken ebenso ein Graus wie den Deutschen#

Zitat:
in einem Land wie die Türkei im Minirock über die Straßen zu laufen.

Das wär heute nichtmal mehr ein Problem ^^ Da müsste man in arabischen Ländern aufpassen aber nicht in der Türkei.

Zitat:
Ob es nu an der Mischgesellschaft liegt, oder an dem lauf der Zeit ich weiß es nicht

Am Meisten an der Amerikanisierung - da könnten aber di Einwanderer nix dafür. In De orientiert sich halt mittlerweile alles an Amerika - Fernsehen, Imbissbuden, Wirtschaft und LEIDER immer mehr Kultur und Bildungssystem...

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 12:01 
Helios hat geschrieben:
Hallo !

Also für mich klingt das teilweise einfach......."zu einfach".
Angst vor fremden Kulturen ist es sicher nicht....ich beobachte einfach nur....bzw. habe den Eindruck. Der muß ja auch nicht ganz richtig sein.

Selbstverständlich sind nicht ALLE so !!!
Das habe ich ja auch nie behaupten wollen !

z.B der Türke in der Werkstatt neben mir war immer sehr nett zu meiner Großmutter und mir.

mhmm...ok ich seh schon...vielleicht nicht ganz das "richtige Forum" um das "neutral" zu besprechen.


Ich will jetzt nicht den "Feigling" raushängen lassen, und mich zurückziehen.....

aber vielleicht wäre es doch besser das Thema "ruhen" zu lassen.

Ich will hier ja auch niemanden "überzeugen".....ich hab nur mal schreiben wollen was (meiner Meinung nach) zumindest teilweise die Gründe sind, WARUM es mit ein paar Ländern "bergab" geht...


Ich hab meinen Standpunkt dargelegt, und Ihr den Euren...

Vielleicht entstehn sonst irgendwelche "Disharmonien"....


LG,
Helios


Verstehe Dich sehr gut, Michael !

Früher war ich ein offener, grenzüberschreitender Vermenger.
Davon habe ich abgelassen und würde mich heute als
Globalisierungsgegner bezeichnen.
Die verschiedenartigen Kulturen haben einen Sinn und ihre Wurzeln.
Wird man denen entrissen, entsteht (gerade bei den Jugendlichen)
ein Integrationsproblem und die damit einhergehende Aggressivität
ect. pp , was Du ja auch ansprichst !

Heutzutage werden die Länder, in denen Du geboren wirst und
aufwächst, aus Gründen der Wirtschaftsflucht, unmenschlichen
diktatorischen Systemen oder Glaubens"kriegen" verlassen.

Hätte jede Kultur und jedes Land ein ausgewogenes Regierungssystem,
würde das Volk nicht ausgebeutet aufgrund von Macht und Geldgier,
bestünde kein Grund das angestammte Land zu verlassen und keiner
käme auf die Idee in andere Länder zu flüchten.

Würde Frieden in jedem Land der Welt herrschen, wäre es wunderbar
von den einzelnen Kulturen in ihrer Vielfalt und Buntheit zu lernen,
aber es bestünde wahrlich kein Grund sich mit anderen, die mir
völlig fremd sind, zu vermischen.

Alles Liebe Dir


PS:
Bsp. über Mischehen (die meistens auch scheitern)
möchte ich jetzt auch nich reden. (meine Freundin
hatte einen Moslem zum Ehemann *ein Martyrium*)
Es gibt zig Beispiele !
Vor Jahren war ich mal in einer psychosomatischen Klinik
(burn out).
Dort waren viele islamische Frauen, die überhaupt nicht
mehr zurechtkamen in unserer Gesellschaft.
Auch sehr viele aggressive Jugendliche sowie
Suizidgefährdete.

von der Russen- Italien - und Chinamaffia fange ich jetzt
besser auch nich an wa ?!
Allet is aus den Fugen und Grenzen geraten aufgrund von
Geld und Gier, sowie Hunger auf Ressourcen.
Sieht man ja allerortens wie die Chinesen sich in Afrika einkaufen
und die Finger nach Afghanistan ausstrecken.

Eher würde ich dafür plädieren:
"Alle Menschen der Völker vereinigt Euch gegen Ausbeutung
herrschender System"


:evil:


Zuletzt geändert von hokusai am 16. Feb 2012, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 12:10 
Helios ich habe jetzt nicht dne Eindruck das das Thema im Streit verlaufen würde. jeder legt seinen Standpunkt dar, den er hat zum Thema.

Ich sehe die steigende Agression auch als Problem der entwurzelung an. Zum Teil zumindest. Viele Krankheiten die wir haben sind Reichtunskrankheiten, die es in den 3. Weltländern z.b. so gut wie gar nicht geht. Und je unterschiedlicher die Kulturen sind umso schwerer sind sie in Einklang zu bringen. Und da liegt eben das Problem.

Es ist in der Migrationspolitik einiges schief gelaufen


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 12:20 
Eher würde ich dafür plädieren:
"Alle Menschen der Völker vereinigt Euch gegen Ausbeutung
herrschender Systeme"


In New-York gab es ja anssatzweise
schon den Versuch gegen die
Banker der Wallstreet die Zähne zu zeigen !
Hach, da wäre ich gerne dabei !!!!


:gmbl


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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 12:41 
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Helios hat geschrieben:

Ich will jetzt nicht den "Feigling" raushängen lassen, und mich zurückziehen.....

aber vielleicht wäre es doch besser das Thema "ruhen" zu lassen.


Helios-Style :mrgreen: , warum nicht das ganze grundlegener diskutieren. Bisher ist der Tonfall doch sehr gemässigt. Du darfst dich ruhig mal durchsetzen, schliesslich hast du da schon ein paar gute Punkte.

Grundsätzlich ist die Durchmischung der Kulturen, völlig normal. Die Welt wird ein Dorf und alles rückt näher zusammen. Das manche da Probleme mit haben ist genauso normal wie eben das Gegenteil.
Ob dadurch irgend etwas schlechter wird, kann man natürlich prima diskutieren, man läuft nur schnell Gefahr in die Opa-Schiene zu rutschen: "Früher war alles besser."
In erster Linie wird erstmal nur vieles anders.
Nur ist es nicht amüsant wie schnell etwas übernommen wird, wenn es gefällt ?
Da sagt niemand , das hat in unserem Kulturkreis nichts verloren.
Ich denke in diesem Fall wie fast überall, muss man Sorge tragen nicht das was nicht gefällt schlecht zu machen und das "Gute" stillschweigend mitnehmen.

Im Extrembeispiel: Wer den Türken nebenan doof findet, brauch auch nicht in die Döner-Bude gehen.
Viele tun das aber genauso und handeln in vielen kleinen Dingen genauso.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 12:46 
Braen hat geschrieben:
Helios hat geschrieben:

Ich will jetzt nicht den "Feigling" raushängen lassen, und mich zurückziehen.....

aber vielleicht wäre es doch besser das Thema "ruhen" zu lassen.


Helios-Style :mrgreen: , warum nicht das ganze grundlegener diskutieren. Bisher ist der Tonfall doch sehr gemässigt. Du darfst dich ruhig mal durchsetzen, schliesslich hast du da schon ein paar gute Punkte.

Grundsätzlich ist die Durchmischung der Kulturen, völlig normal. Die Welt wird ein Dorf und alles rückt näher zusammen. Das manche da Probleme mit haben ist genauso normal wie eben das Gegenteil.
Ob dadurch irgend etwas schlechter wird, kann man natürlich prima diskutieren, man läuft nur schnell Gefahr in die Opa-Schiene zu rutschen: "Früher war alles besser."
In erster Linie wird erstmal nur vieles anders.
Nur ist es nicht amüsant wie schnell etwas übernommen wird, wenn es gefällt ?
Da sagt niemand , das hat in unserem Kulturkreis nichts verloren.
Ich denke in diesem Fall wie fast überall, muss man Sorge tragen nicht das was nicht gefällt schlecht zu machen und das "Gute" stillschweigend mitnehmen.

Im Extrembeispiel: Wer den Türken nebenan doof findet, brauch auch nicht in die Döner-Bude gehen.
Viele tun das aber genauso und handeln in vielen kleinen Dingen genauso.



In die Döner-Bude geschweige denn in die Türkei
kriegen mich keine 10 Pferde !!!
IN GAR KEIN ISLAMISCHES LAND
auch nicht nach China oder Russland (oder Indien)
Bin halt extrem Protestant!


:mrgreen: :evil:


Zuletzt geändert von hokusai am 16. Feb 2012, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nationalitätsbewusstsein
BeitragVerfasst: 16. Feb 2012, 12:48 
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hokusai hat geschrieben:

In die Döner-Bude geschweide denn in die Türkei
kriegen mich keine 10 Pferde !!!
auch nicht nach China oder Russland (oder Indien)
Bin halt konsequent und extrem konsequent !


:mrgreen: :evil:

In


Ich auch, denn ich besuche jedes Land dass ich kann, lass mich auf die Leute ein die hier leben und besuche ihre Imbissbuden. :mrgreen:

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