Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 14:02 
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Da hat Pispers n schönen Beitrag geliefert - muss es denn ein miteinander sein? Ein tolerantes Nebeneinander funktioniert mit den Japanern doch erste Sahne. in Köln (oder in ner grösseren Stadt) gibts n ganzes Japanviertel mit japanischen Schulen, japanischen Supermärkten, japanischen Preisschildern...so ne Art Chinatown wo halt ihre Kultur herrscht.

Und Somuncu hat angemerkt, dass das Problem darin liege, es würde eine gemeinsame, neue Kultur erfordern in die sich alles einbringen lässt, ein miteinander setze voraus, dass Deutsche UND Ausländer zusammen eine neue Kultur machen...was natürlich kein Land einfach so macht ^^

Ich selbst bind er Meinung - wenn ich auswandere, egal wo hin, dann hat das doch Gründe. Entweder ich bin Flüchtling - dann kann keiner erwarten dass ich mich derm fremden Kultur anpasse, dafür verschwinde ich sofort wieder wenns geht und dann ist mir auch egal inw elches Land ich flüchte, oder ich wandere eben aus. Dann suche ich mir aber ein Land das mich anspricht und wo ich mich integrieren möchte.

Ich mein Deutschland ist schon lange kein Land mehr wo man tolle Gehälter bekommt - da sind Staaten wie England, Frankreich, Österreich oder Kanada reizvoller, je nachdem was man arbeiten will. und Geld ist ja für viele ein Grund.

Oder ich wechsle aus ideelen Gründen - viele Türken wandern ja aus, weil sie sich in der Türkei unterdrückt fühlen. Seien wir ehrlich - würden sich die hiesigen Türken in der Türkei so aufführen wie hierzulande wären die schnell im Gefängnis oder schlimmeres. Ein echter Türke käme nie auf die idee sich so aufzuführen wie viele hier.

Wenn ich also aus ideelen gründen wechsle, dann such ich mir einen Staat dessen Mentalität mir gefällt - dann will ich da Leben - und dann muss ich auch die Landessprache fliessend sprechen lernen und mich der Mentalität anpassen. Ich kann nicht als Frau in arabische Länder auswandern wenn ich vorhabe da aufreizend und leichtbekleidet herumzulaufen und mich aufzuführen wie eine Amerikanerin. Anders rum, wenn ich als Araber nach Europa auswandere muss ich meine Einstellung zu Frauen und Gleichberechtigung grundlegend ändern. Ich muss nicht unbedingt die Religion wechseln aber mich halt den Gegebenheiten anpassen und mich vorher informieren was mich erwartet. Japan fände ich als Auswanderungsziel oberflächlich betrachtet sehr reizvoll, aber wnen ichs mir dann genauer angucke - naja vll mal Urlaub aber da leben? Nein Danke.

Kurzum wenn ein Türke aus ideelen Gründen nach De kommt, muss er sich der Kultur anpassen - das heisst nicht, dass er in Lederhose rumlaufen muss - aber gut deutsch sprechen und die gesellschaftlichen Normen annehmen. Im Falle De insofern ein Problem weil ja jedes Bundesland wieder ganz eigene Regeln und Vorstellungen hat was "normal" ist ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 14:08 
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Wenn ich auswandern würde, dann würde ich mich ganz dem Land und seinen Sitten und auch dem Glauben anpassen. Denn dann möchte ich genauso wie die Menschen dort sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 14:15 
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Kann man mal sehen, also ich würde erwarten, dass der jenige die landessprache alltagstauglich beherrscht und sich grösstenteils mit dem hier herrschenden Recht und Gesetz auskennt.

Aber warum soll er sich denn unseren gesellschaftlichen Normen etc. anpassen ? Sind die so gut oder macht uns das nervös wenn sich da einer nicht anpasst ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 15:41 
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Mit gesellschaftlichen Normen meine ich halt die überwiegenden Dinge. Während man das in Anatolien anders sieht, kann man hierzulande eben nicht einfach auf dem Arbeitsplatz 4 mal täglich seinen Gebetsteppich ausbreiten und beten. Ebenso kann man hierzulande nicht Frauen sexuell belästigen oder diskriminieren nur weil sie nicht verhüllt sind bzw genrell nicht anpöbeln oder als freiwild betrachten etc.

Ehre und Familie hat hierzulande auch ne ganz andere Bedeutung und du kannst nicht einfach deine Kinder gegen deren Willen verheiraten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 15:51 
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David das ist ein Beispiel, aber es sind ja bei weitem nicht nur Türken bei denen sich eingie nicht anpassen. Ich kenne aus den unterschiedlichsten Kulturen, Menschen die sich angepasst haben und Menschen die sich nicht angepasst haben.

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 17:37 
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Estar hat geschrieben:
Mit gesellschaftlichen Normen meine ich halt die überwiegenden Dinge. Während man das in Anatolien anders sieht, kann man hierzulande eben nicht einfach auf dem Arbeitsplatz 4 mal täglich seinen Gebetsteppich ausbreiten und beten. Ebenso kann man hierzulande nicht Frauen sexuell belästigen oder diskriminieren nur weil sie nicht verhüllt sind bzw genrell nicht anpöbeln oder als freiwild betrachten etc.



Da bin ich ganz deiner Meinung. Das könnten sich wenigstens die Deutschen mal abgewöhnen, das gibt ein schlechtes Vorbildfür die Nicht-Integrierten. /pfeif

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 18:43 
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Solche Viertel haben wir in Hamburg.
Ein Türkenviertel und ein polnisch- russisches Viertel.
Dort blüht die Krimminalität und unser Rechtsstaat wird dort einfach ausgehebelt.

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Allvater waltet, Alfen verstehn,
Wanen wissen, Nornen weisen,
Iwieder nährt, Menschen dulden,
Thursen erwarten, Walküren trachten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 18:47 
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Back to Topic bitte. Das Thema rutsch so langsam ab.

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 4. Jun 2011, 19:15 
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Silvia hat geschrieben:
Back to Topic bitte. Das Thema rutsch so langsam ab.



Eigentlich ganz im Gegenteil, das ist ein gutes Beispiel für Zero-Tolerance und Vorurteile. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 5. Jun 2011, 23:56 
franzkat hat geschrieben:
Was ist ein "Akolyth"?

Helfer des Diakons und des Priesters

Ein Akolyth (lateinisch: Acolythus, auch: Akoluth, griechisch: Begleiter/Gefolgsmann) ist ein männlicher Laienchrist, der im Gottesdienst einen besonderen liturgischen Dienst ausübt.



Die Akolythen (sprich: Akolüten) decken zur Gaben-bereitung den Altar. Sie bringen die Hostienschale, den Wein und den Kelch, sie reichen dem Priester Wasser und das Tuch zur Händewaschung. Nach der Kommun-ion bringen sie dem Priester Wasser zur Reinigung der Geräte und decken den Altar ab. In der Regel benötigt man zwei Akolythen für die Messe. Eigentlich bezeichnet das Wort "Akolyth" heute eine Vorstufe zum Diakonen-amt. Die offiziellen Akolythen werden vom Bischof beauftragt. Sie versehen im Grunde die Aufgaben der "normalen" Ministranten. Daher scheint es angemessen auch diejenigen Ministranten Akolythen zu nennen, die den Altar bereiten.



:thx


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 8. Jun 2011, 20:00 
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Estar hat geschrieben:
Das Problem ist, dass hier Toleranz viele mit Duckmäuschen spielen verwechseln. Man kann tolerant sein ohne sich von anderen zurechtstutzen zu lassen und hier ist eines der 2 Probleme der Toleranz - viele meinen sie sind tolerant wenn sie sich alles gefallen lassen - das ist aber nicht tolerant sondern blöd.
Man muss sich nicht alles bieten lassen - die Freiheit hört da auf wo die des anderen anfängt.

Problem 2 - Toleranz fordern weil man einer Randgruppe angehört aber selber intolerant sein bis zum geht nicht mehr. Das treffe ich sehr oft - seien es Transexuelle, Homosexuelle, Türken, Esoteriker...alle fordern Toleranz aber einige von ihnen haben mit den anderen genannten Gruppen grosse Probleme und das versteh ich nicht. Konkretes Beispiel - wie kann jemand, der schwul ist, Toleranz fordern aber zeitgleich Leute denen SM Spass macht als widerlich, widernatürlich und bösartig darstellen? Oder ein Transgender (mann -> Frau) intolerant gegenüber Lesben sein?

Toleranz wird von vielen halt als Waffe benutzt eben weils so hochgeschaukelt wird. Toleranz heisst zum Bsp die Zeugen Jehovas dulden, sie wie normale Menschen behandeln, ihnen ihre Religion lassen etc - es heisst aber nicht, dass ich mich jeden Samstag von ihnen aus dem Bett klingeln lassen muss - da kann mana uch mal klar machen, dass mand as nicht dulden wird und das nächste mal wenn sie es versuchen einen Eimer Wasser übergegossen bekommen.


Braen hat geschrieben:
Finde ich auch und es zeigt wie sehr das Wort eigentlich missbraucht wird



Ja eben darauf wollte ich eigentlich ja auch hinaus. Das Wort und ihre Bedeutung wurde mittlerweile schon dermaßen durch den Dreck gezogen, dass man sich über Bücher wie "Glaube, Wahrheit, Toleranz" gar nicht mehr aufzuregen braucht. :D

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Wenn du nicht irrst, kommst du nicht zu Verstand! Willst du entstehn, entsteh auf eigne Hand!


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 8. Jun 2011, 23:17 
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Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben.

Robert Frost


:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Glaube, Wahrheit, Toleranz
BeitragVerfasst: 8. Jun 2011, 23:53 
Braen hat geschrieben:
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben.

Robert Frost


:mrgreen:


Blase dein Stücklein,
aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

von Wilhelm Raabe


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