Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 15. Mai 2011, 15:40 
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Akolyth
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Hallo Leute,

heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mich schon seit längerem beschäftigt. Die Vermutung, dass das Gute dem Bösen gegenüber anscheinend eine Sonderstellung einnimmt.

Bardon sagt, gut und böse sind nur Menschlichkeitsbegriffe. Beide sind unbedingt notwending, das eine könnte es ohne das andere nicht geben. Krieg schürt den Wunsch nach Frieden, ohne Dunkelheit gäbe es kein Licht etc. Das alles ergibt sich ja aus der Dualität.

Und dennoch scheint das gute eine Sonderstellung zu besitzen. Man regiert AUS den Himmeln, MIT den Höllen. Eine gute Gesinnung ist Grundvorraussetzung für die eigene spirituelle Entwicklung. Der Seelenspiegel muss von den negativen Seiten gereinigt und um positive erweitert werden etc. Aus guten Taten folgen gute Konsequenzen, aus bösen schlechte. Auch vom empfinden der Menschen her ist das so. Auch der böseste Mensch wird wohl lieber gestreichelt als geschlagen. Auch negative Erfahrungen sind nur wieder ein Mittel um die eigene Entwicklung voranschreiten zu lassen, also etwas positives. Jeder Mensch zieht die Existenz der Nichtexistenz vor und so weiter. Wie kann das alles sein, wenn positiv und negativ gleichwertig, gleich "gut", gleich wichtig sind? Oder ist es eben doch nicht so, dass beide gleich sind? Was meint ihr dazu?

mfg

Schlurps


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 15. Mai 2011, 17:31 
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Eingeweihte
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Hallo Schlurps,

betrachten wir doch zuerst einmal das Gute.

Ist dass sogennante Gute wirklich immer gut?

Oft wenn es schief läuft zwischen Eltern und Kindern, sagen die Eltern:

Aber wir haben es doch nur gut mit dir gemeint, wir wollten nur das Beste für dich.

Was für die Eltern, ihr Ansehen und ihre Vorstellung davon wie Kinder leben sollten gut
ist, ist für das Kind manchmal genau das Gegenteil.

Wie denkst du darüber?

Grüsse ... Skadi

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Loslassen was nicht glücklich macht


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 15. Mai 2011, 17:37 
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Akolyth
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Du hast natürlich absolut Recht damit, dass das offensichtlich gute nicht immer wirklich gut ist. Jemandem Geld schenken wäre z. B. gut, schenkt man das Geld jedoch einem Heroinsüchtigen, der damit nur neuen Stoff kauft, ist das keine wirklich gute Tat. Ich spreche hier aber vom tatsächlich Guten. Für mich und ich denke auch für viele andere ist das das, was der Entwicklung des Gegenübers zu gute kommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 15. Mai 2011, 17:59 
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Akolyth
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Definiere gut und böse mal genau. Was symbolisiert für dich das gut, was das böse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 15. Mai 2011, 19:51 
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Magier
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Ich gehe mit Bardon Begriffe wie Gut und Böse ganz weg zu lassen da es so viele Szenarien gibt wo scheinbar Böses Gutes hervorbringt und anders herum, man mit guten Taten sehr viel Schaden anrichten kann. Ein Sprichwort sagt auch das gegenteil von Gut ist nicht Böse sondern gut gemeint. oder Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.

Darum Positiv und Negativ. Man kann mit negativen Kräften Gutes bewirken aber nichts positives tun. Und andersrum kann man mit positiven Kräften zwar schlechtes tun aber nichts Negatives in dem Sinne. Man kann mit Flutlicht ja auch keinen Raum verdunkeln.

Gut und Böse sind also keinesweges gleichwertig. Positiv und Negativ sehr wohl. Der wahre Adept befasst sich ja durchaus auch mit den negativen Aspekten des universums aber stets in edler Absicht. Ob eine Wirkung dann von einem Dämon oder Engel bewirkt wird spielt keine Rolle. Dem Reinen bleibt alles rein, wenn wir schon bei Bardon sind.

Das Gute - also die edlen Absichten und Taten bringen positives Karma, fördert einen bei der Entwicklung, ist ein zeichen von Reife, bringt uns aufwärts, zu Gott, zur Gottwerdung. Das Schlechte / Böse dagegen die egoistischen, grausamen aus niederen beweggründen geführten Taten führen zur Devolution, dem Untergang, der absoluten Vernichtung des Selbst.

Wie sagte Mephisto so trefflich "Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, doch stets das Gute schafft" denn so wird das Negative verwendet. Ind er Schöpfung ist das Negative immer etwas Gutes, auch wenn mans vom begrenzten menschlichen Standpunkt aus anders sehen mag bzw. nicht aus höherer Warte zu sehen vermag.

Eine Sonderstellung von Gut gegenüber Böse gibts also eindeutig, klar, das Böse geht ja gegen die Schöpfung gewissermaßen.

Positiv und Negativ dagegen sind sich wirklich gleichwertig nur halt völlig verschieden von den Aufgabenbereichen. Aber das negative lässt uns genauso wachsen und gedeihen wie das Positive.

Das "Aus den Himmeln herrschen, mit den Höllen" ist übrigens jüdischen ursprunges. magisch gesehen hat der Vollkommene Mensch mit Engeln gerade so viel zu tun wie mit Dämonen und ist weder im "himmel" - Sphären der Engel, noch in den "Höllen" - Sphären der Dämonen zu Hause (kennt sie aber) sondern auf einem Platz wo nur die vollkommensten hinkönnen, in den höchsten Schichten der Existenz nahe Gott. Dass Engel Gott nahe sind ist religiöser unfug. Oder eher, sie sind Gott nicht näher oder ferner als Dämonen auch aber nicht so nah wie Menschen es sein KÖNNEN aber auch nicht so fern wie die meisten Menschen es sind.

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"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 16. Mai 2011, 00:24 
Ich bin der Meinung, dass es in Bezug auf eine Situation eine genau richtige Verhaltensweiße gibt und Ich will für jede Situation genau die absolut richtige Verhaltensweiße kennen lernen und anwenden. Weiterhin bin ich der Meinung, dass das Böse existieren muss damit man einen freien Willen haben kann. Wenn man sich nicht Falsch entscheiden könnte was wäre dies dann für ein freier Wille ? Wenn Gott uns also einen freien Willen gegeben hat muss er uns auch die Möglichkeit lassen uns falsch zu entscheiden.

Niemand muss sich für das Gute entscheiden. Wir haben die Wahl. Es kommt darauf an was wir wollen. Ich will das Gute, weil mich das Gute Glücklich macht und ich Glücklich sein will. Weiterhin will ich immer das Gute tun und das Gute sein. Ich will sagen können "Ich bin das Gute". Das ist meine Entscheidung.

Ich glaube das Gott sich wünscht, dass wir absolut gut sind. Aber ich bin auch der Meinung das er uns die freie Wahl lässt. Das er den Bösen genauso liebt wie den Guten. Denn sonst würde er uns keine Wahl lassen. Ansonten müssten wir gut sein um ihm zu gefallen. Wenn er aber einfach wollte, dass er Jemand hat der nur Gut sein kann hätte er sich wohl einfach so Jemand geschaffen und nicht Jemand der zwischen Gut und Böse wählen kann.

Viele dieser Ansichten habe ich aus dem Hörbuch Gespräche mit Gott übernommen weil sie mir sinnvoll erscheinen, nicht alles aber manches.

Demnach hat das Gute eine Sonderstellung - Ja - Das Gute ist nach meiner Schlussfolgerung dann nämlich aus zwei Gründen da einmal, dass wir uns dafür entscheiden können , wenn wir uns nicht für das Böse entscheiden , und ein zweitesmal weil Gott sich wünscht das wir Gut sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 16. Mai 2011, 07:00 
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Akolyth
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Gespärche mit Gott ist ein schönes Buch, wobei ich nur den ersten Band gelesen habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 16. Mai 2011, 13:34 
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Magier
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Ich stimme zu, dass "falsche" Entscheidungen geben muss damit der freie Wille vorhanden sein kann. Und doch ist keine Entscheidung die ein einfacher Mensch treffen kann falsch, denn "nichts böses, das nicht auch gutes in sich birgt" Entscheidest du "falsch" bekommst du die Wirkungen zu spüren die du verursacht hast und das kann dich läutern und belehren. Durch Fehlschläge und Misserfolge lernt man dazu, auch durch Schmerz. Also Fehler haben auch ihre Vorteile. Jemand der nie Fehler macht wird sich auch nicht mehr weiterentwickeln und verbessern.

Ob es immer EINE richtige Verhaltensweise gibt bezweifle ich. DIe Möglichkeiten edles zu tun sind vielfältig, du solltest dein Potential nicht einschränken indem du immer nur nach der EINEN Lösung suchst. Man kann Probleme vielfältiger lösen. Und letztlich triffst du immer DIE richtige Entscheidung - nämlich genau jene die du wählst. Und gehts daneben hast wenigstens daraus gelernt. Solange du dich überhaupt entcsheidest bist du auf dem richtigen Weg. Wer sich nicht entscheiden kann weil er zu lange abwägt, versagt.

Gott wünscht sich,d ass wir uns, wie jeder Part der Schöpfung entwickeln und unseren Weg gehen. Er will weder, dass wir gut sind, noch dass wir böse sind, solange wir einen Weg gehen ist es gut - sagte ja auch Jesus "Seid heiss oder kalt, die Lauen werde ich aus meinem Munde spucken"

Es gibt auch schwarze Adepten, die der Evolution mit finstereren Mitteln auf die Sprünge helfen

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 Betreff des Beitrags: Re: Über die Sonderstellung des Guten
BeitragVerfasst: 16. Mai 2011, 15:11 
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Estar hat geschrieben:
Ob es immer EINE richtige Verhaltensweise gibt bezweifle ich. DIe Möglichkeiten edles zu tun sind vielfältig, du solltest dein Potential nicht einschränken indem du immer nur nach der EINEN Lösung suchst.


Dem stimme ich zu. Die Lehre der offenen Hand und der geschlossenen Faust. Man schränkt ja eigentlich auch nicht nur sich ein sondern auch andere. Helfe ich jemanden uneigennützig ist das genauso gut wie ihm durch verweigerte Unterstützung zur Selbsthilfe zu bewegen.

Hans-Joerg hat geschrieben:
Niemand muss sich für das Gute entscheiden. Wir haben die Wahl. Es kommt darauf an was wir wollen.[/align]


Wirft aber grad das nicht wieder das Problem auf was gut ist ? Eigentlich ist die Antwort auf die Frag "Was ist gut und was böse?" doch immer: "Kommt drauf an wen man fragt."

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Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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