Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:04 
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auf dem Weg

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NostraMiZi hat geschrieben:
Phuchsy hat geschrieben:
Die Stein Kirche wird untergehen und das Ideal der echten Kirche
wird nie stattfinden, solange die Menschen die wahre Kirche nicht
in ihren Herzen tragen ^^[/color]


Nein, das wird sie nicht. In der einen oder anderen Form wird sie immer überleben, solange Menschen die Liebe Gottes in sich tragen.
Und jeder, der sucht und jeder der glaubt und jeder der auf dem Weg wandert, trägt diese Liebe in sich.
Und früher oder später findet jeder zu diesem Weg.
Die Kirchen haben, trotz aller Fehler, auch viel Gutes bewirkt.
Und die Kirche, das sind nicht vordergründig die Priester und der Vatikan - es sind die gläubigen Menschen und ihre Kraft ist groß, größer, als ihnen bewusst ist.
Dinge vervollkommnen sich, in dem es im Kleinen anfängt und dann immer mehr nach außen durchbricht.
Es wurden immer Eingeweihte entsandt, wenn es schlecht um die Kirche stand und so wird es auch bleiben.
Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, nicht in dieser Organisationsform, in anderen Formen ganz bestimmt.
Wenn der Zustand erreicht ist, den Du als Voraussetzung erwartest, dann ist diese Schöpfung vollendet und wird in dieser Form (Materie) enden, um in einer höheren Form neu zu entstehen.
Doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg.
Denn nichts beginnt mit dem Ende - alles entwickelt sich zu seiner Vollendung hin.


ja nostra...

die rose darf nicht verwelken, bevor sie aufgeblüht ist...
nur hast du die gute frage gestellt, wie dies zu verwirklichen sei...
eines tages soll der geist über alles gegossen sein...so dass jeder erkennt...
nur in wie fern materie oder nicht...

du hast vollkommen recht...nichts beginnt mit dem ende- alles entwickelt sich zu seiner vollendung hin...

somit wird die rose nicht vorzeitig verblühen...

:hurra

lg. mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:10 
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auf dem Weg

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NostraMiZi hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
aniela meint auch, dass in den kirchen die frau noch zu wenig erkannt ist und wenn sie sie weiterhin so verkennen, wird es so, wie bei einer rose, die schon vor dem vollkommenen aufblühen verwelkt...


Das sehe ich auch so.
Zur Zeit des Wirkens des Herrn hatten die Frauen eine große Bedeutung und spielten eine tragende Rolle.
Maria, seine Mutter, inspirierte viele seiner Wunder.
Die Eherbrecherin rettete er.
Es war eine Samariterin, die er am Brunnen traf.
Maria Magdalena erkannte ihn und diente ihm liebend.
Es waren die Frauen, die unter dem Kreuz standen, doch nur wenige Jünger.
Es war Maria, seine Mutter, die mit den Jüngern betete und sie aufrichtete, als sie verängstigt sich versteuten.
Und viele Gnadengaben und Wunder dieser Zeit stehen mit ihr, Maria der Mutter des Herrn, in Verbindung.
Es waren die Frauen der urchristlichen Gemeinden, die diese oft aufbauten und führten.
Männer und Frauen wurden gleichberechtigt, als Paar erschaffen und wenn die Aussagen zu den Zwillingsseelen stimmen, dann werden wir erst nach der ewigen Hochzeit wirklich vollendet sein.
Es entspricht nicht der göttlichen Ordnung, so meine Überzeugung, das ein Geschlecht sich über das andere erhebt, ganz gleich, wer sich über wen erhebt.


:anbet :thx

deine überzeugung ist auch unsere überzeugung...

:hopp

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:15 
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marsianer78 hat geschrieben:
und eine feierliche, heilige messe, lässt engel leuchten und mich mit...zb. ostern oder weihnachten...
in unserer evangelischen kirche...sie als katholikin...ohne aus der katholischen kirche austreten zu wollen oder zu wechseln...sei nicht nötig...find ich auch...
und dann bekommen wir jeden zweiten sonntag, die messen im fernsehen mit...dienstlich mit bewohnern der einrichtung...und die messen strahlen göttliche geborgenheit aus...


Genau deshalb wurden die christlichen Gemeinschaften nie aufgegeben.
Weil sie eine wichtige Aufgabe haben und ihr Werk, das ihnen bestimmt ist, noch nicht getan ist.
Natürlich sind sie der Anfechtung der negativen Seite der Evolution ausgesetzt, denn wir sind noch nicht vollendet.
Und eine Gemeinschaft kann nicht heiliger sein, als ie, die darin leben.
Trotzdem ist die Gnade in ihnen immer noch am Werk.
Das, was ich heute bin, wurde ich als Christ und Mitglied der christlichen Gemeinschaft.
Wobei ich das Glück hatte, in einem Land aufzuwachsen, wo die Kirche in Diaspora lebte und, in gewissem Maße, verfolgt wurde und daher sehr lebendig war.
Und auch, wenn ich seither weit gewandert bin, fühle ich mich weiterhin mit den christlichen Gemeinschaften, katholischen wie evangelischen, im Herzen verbunden.
Das entscheidende ist, das hinter allen Gemeinschaften Religionen stehen, die vom Höchsten selbst gestiftet wurden.
Diese Religionen sind, aus meiner Sicht, eine große Kraftquelle, aus der immer wieder Gemeinschaften im Glauben hervorgehen werden.
So wie auch aus Gott immer wieder neue Schöpfungen hervorgehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:25 
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marsianer78 hat geschrieben:
die rose darf nicht verwelken, bevor sie aufgeblüht ist...
nur hast du die gute frage gestellt, wie dies zu verwirklichen sei...
eines tages soll der geist über alles gegossen sein...so dass jeder erkennt...


So ist es. Doch sagen die spirituellen Meister auch, das dies erst geschehen kann, wenn der spirituelle Fortschritt der Menschheit weit genug vorangeschritten ist.
Dafür aber bedarf es jener Wesen, Seelen und Kräfte, die helfen, diesen Fortschritt zu erzielen. Und einer Vielzahl von Seelen, die dem Ruf und dem Weg folgen.
Dafür, davon bin ich überzeugt, benötigen wir die Rückbesinnung auf urchristliches und jüdisches Wissen und die Rückkehr der Mysterienkulte und die Einsicht in das Wesen der Seelenwanderung.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:36 
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marsianer78 hat geschrieben:
und die klosterschwestern brauchen keinen ehering auf ihrem finger, weil sie alle jesu seine schwestern sind und keine ehefrauen...
an meiner dienststelle, haben wir 2 ex-klosterschwestern, die dies begriffen...und auf die frage, ob sie denn vom glauben abfiel und deshalb das kloster verliess, antwortete eine von ihnen: wir haben das kloster verlassen aber den HERRN haben wir nicht verlassen...


Das stimmt. Wobei ich denke, der Ehering wurde im Blick auf die Welt eingeführt, weniger im Sinne einer Verheiratung.
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, das viele Menschen völlig damit überfordert sind, wenn man sich als Nicht-Priester entschliesst, allein zu leben.

Beim Zölibat bin ich der Meinung, es sollte kein Zwang sein, aber eine Möglichkeit.
Oder wie Jesus, laut Bibel sinngemäß sagte: "Wer nicht allein leben kann, sollte es auch nicht tun. Doch wer dazu in der Lage ist, der soll sich ganz seinem spirituellen Weg widmen und in Liebe dem Mutter-Vater-Geist dienen."
Nur weiß man das als junger Mensch noch nicht, welcher der beiden Wege der Beste für einen selbst ist.
Das muss man erst herausfinden.

Die Erfahrung habe ich auch gemacht, viele sind aus Enttäuschung aus den christlichen Kirchen ausgetreten, doch sie sind stark im Glauben und weiterhin mit dem Herrn verbunden.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:41 
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Das große Problem der Priester ist, das sie nicht durch eine Mysterienschule gingen, im Gegensatz zu den Jüngern des inneren Kreises des Herrn.
Und oft selbst mehr Suchende als Wissende sind.
Und manch einer der "Karriere" näher steht als dem Herrn.
Und das mit dem "eifrigsten Diener aller" haben wohl auch einige nicht wirklich verstanden.

Doch es gibt auch Priester, die das erkannt haben und die tatsächlich berufen sind, aus dem Geist.
Ich denke, ihre Zeit wird bald kommen.
Zumindest im Abendland.
Nicht zu vergessen die Gemeinschaften in anderen Ländern, wie Afrika.
Die einen sehr spirituellen Weg gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 11:49 
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Genau deshalb wurden die christlichen Gemeinschaften nie aufgegeben.

So wie auch aus Gott immer wieder neue Schöpfungen hervorgehen.[/quote]

yes nostra...

ich versteh zwar noch nicht ganz alles, wie mein engel, doch erfasse ich ständig mehr...und kann ihr und dir gut folgen...wenn auch nicht immer sofort...

ich persönlich, habe nur gute erfahrung in einer gemeinde gemacht...

und durch engel und christus, wurden mir so manches mal, die augen geöffnet...so, dass ich engel sehen und erfassen kann...

wie schon erkannt...früher war ich ein saulus...heute fast ein paulus...

lg. mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 11:57 
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NostraMiZi hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
die rose darf nicht verwelken, bevor sie aufgeblüht ist...
nur hast du die gute frage gestellt, wie dies zu verwirklichen sei...
eines tages soll der geist über alles gegossen sein...so dass jeder erkennt...


So ist es. Doch sagen die spirituellen Meister auch, das dies erst geschehen kann, wenn der spirituelle Fortschritt der Menschheit weit genug vorangeschritten ist.
Dafür aber bedarf es jener Wesen, Seelen und Kräfte, die helfen, diesen Fortschritt zu erzielen. Und einer Vielzahl von Seelen, die dem Ruf und dem Weg folgen.
Dafür, davon bin ich überzeugt, benötigen wir die Rückbesinnung auf urchristliches und jüdisches Wissen und die Rückkehr der Mysterienkulte und die Einsicht in das Wesen der Seelenwanderung.


ja, so ist es...

danke nostra.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 12:45 
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NostraMiZi hat geschrieben:
Das große Problem der Prioester ist, das sie nicht durch eine Mysterienschule gingen, im Gegensatz zu den Jüngern des inneren Kreises des Herrn.
Und oft selbst mehr Suchende als Wissende sind.
Und manch einer der "Karriere" näher steht als dem Herrn.
Und das mit dem "eifrigsten Diener aller" haben wohl auch einige nicht wirklich verstanden.

Doch es gibt auch Priester, die das erkannt haben und die tatsächlich berufen sind, aus dem Geist.
Ich denke, ihre Zeit wird bald kommen.
Zumindest im Abendland.
Nicht zu vergessen die Gemeinschaften in anderen Ländern, wie Afrika.
Die einen sehr spirituellen Weg gehen.


ja, die zeit wird kommen...nach dem gereinigt wurde...
und ich finde...das meiste wird zunächst nicht wirklich verstanden...
und so manches bis heute nicht...
allein, wenn ich mein denken von früher...mit heute, vergleiche...ein himmelweiter unterschied...und ich meine immer...ich bin am anfang...ich beginne erst...egal, wie viel ich noch erfahre...ist nur ein klitzekleines teilchen dessen,was ist...

das schönste für mich persönlich, ist...dass ich heute erkenne, was ich früher nicht erkannte...
ich brauchte dafür ein ganzes viertel jahrhundert bis jetzt...
die hälfte meines lebens...und engel hat dies fast von anfang an...fast doppelt so lang...obwohl sie 3 jahre jünger ist, als ich...

und ich finds immer schöner, dass ich hier gelandet bin...

:hurra

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 14:24 
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auf dem Weg

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hallo ihr lieben,

diesen text darf ich auch mit euch teilen, den aniela 1981, an sich selbst schrieb:

LIEBE ANIELA:

Ich habe lange über dich nachgedacht und möchte dir nun einen Brief schreiben.
Obwohl ich dich schon mein ganzes Leben lang kenne, hatte ich es meistens vermieden, mich an dich zu erinnern.
Nur jedes mal, wenn mir deine Kinderfotos in die Hände fielen, merkte ich, dass du auf keinem der Bilder lachst.
Dein Gesicht verrät mir dann deine Trauer, Schmerz und Angst.
Du hast inzwischen erkannt, dass um dich wiederzufinden, du deine Erinnerungen über dich, zulassen musst.
Es ist gut zu wissen, dass du dich endlich trösten lässt, statt wie früher, dass du dich oben drauf, noch Selbst dazu bestrafst.
Ich weiss noch, dass du dich die meiste Zeit deines Lebens, für einen Schwächling gehalten hast.
Aber dir war nicht klar, was für eine Stärke dazu gehört, nach so vielen tiefen Fällen, immer wieder aufzustehen.
Denn die meiste Zeit deines Lebens, hast du in Angst verbracht.
Du wurdest gedemütigt, belogen,geschlagen, entmutigt, missbraucht, beleidigt, verleumdet, verstossen, verlassen und zur Hölle gewünscht.
Aber nicht nur von den Anderen, sondern auch von dir selbst.
Und darum machst du Niemandem mehr Vorwürfe, weil du inzwischen die Zusammenhänge nachvolziehen und verstehen kannst.
Du leidest noch darunter, doch versinkst nicht mehr in Selbstmitleid, sondern empfindest Mitleid mit Denen, die dir so weh getan haben.
Du hast dir dein Gefühl der Lebendigkeit, nur vorrübergehend und nicht entgültig, nehmen lassen.
Deine wundervollen Träume, deine Phantasie und deine Naturverbundenheit durch das Licht, hatten dich gerettet.
Wenn du wüsstest, was für eine Kraft dazu gehörte, deinen grossen Schmerz, Niemandem mitteilen zu können und trotz Allem, zu überleben.
Nein! Du bist nicht schwach, sondern stark. Sehr stark.
Ich erinnere mich noch daran, dass du dich als Kind, oft hinter dem Brunnen, in eurem Garten, versteckt hast, wenn du Angst hattest.
Du hast den Garten so sehr geliebt. Am meisten, wenn das Gras so hoch gewachsen war, man konnte dich dort nicht sehen.
Aber du konntest von dort aus, viel sehen und hören.
Du bist nun wieder dazu fähig, dein Leben so zu fühlen, wie du es damals gefühlt hast, als du mit der Natur allein warst und deinem Traum von einem Land, in dem alle Menschen glücklich sind.
Wie du, wenn du im "Garten" bist.
Du erinnerst dich nun wieder daran, wie ein Kuckuck oder eine Taube sich anhört oder wie ein Maikäfer brummt
Du erinnerst dich an den Himmel mit seinen Wolken, die du im Gras liegend sahst.
Und du erinnerst dich wieder daran, wie du dem Regenbogen nachlaufen wolltest und ihn nicht erreichen konntest, weil er vor dir wich.
Stundenlang,konntest du am Teich spielen, die Tiere im und am Wasser beobachten und die Insekten und Käfer vor dem Ertrinken retten.
Und dann, sahst du im Wasser DICH!
Du hast dich so lebendig gefühlt und hast das Leben geliebt.
Nur zwischen Menschen, fühltest du dich erdrückt und hattest so grosse Angst.
Damals wusstest du noch nicht, dass es die Angst der Menschen selbst war, die dich so erdrückte.
Dabei hattest du die Menschen genauso geliebt, wie Alles, was lebt.
Ich weiss, dass du dich noch nicht so gut ausdrücken kannst, dass man dich sofort versteht und deshalb schreibst du für dich selbst und für Jeden, der deine Zeilen versteht.
Du liebst die Menschen und trauerst um die, die ihre Lebendigkeit verloren und noch nicht wiedergefunden haben.
Denn du siehst nicht nur auf ihre Fehler, sondern hörst auch ihren Schrei, nach wirklicher Geborgenheit, die ihnen so sehr fehlt.
Du selbst, hast für eine Zeit lang, deine Lebendigkeit verloren und hast es erst nicht mal bemerkt.
Du hast nur noch viel Angst gespürt, aber nicht mehr dich selbst.
Und um zu dir zurück zu kehren, musstest du beginnen das anzunehmen, was du die ganze Zeit abgelehnt hast:
deine Kindheit, deine Jugend, fast dein ganzes Leben.
Damit, hast du auch wieder deinen tiefen Schmerz von damals gespürt.
Auch ihn, musstest du erst annehmen.
Und dann, fühltest du wieder deine grosse Liebe, die dich umgab, als du im Garten oder am Wasser, gespielt hast.
Unu du hast dich dazu entschlossen, deinen Schmerz zuzulassen, statt deine Lebendigkeit von dir fort zu schicken.
Inzwischen kannst du wieder den Himmel mit seinen Wolken sehen, die Vögel zwitschern und den Bach, rauschen hören.
Du siehst wieder, dass die Blumen im Wind, sich vor einander verbeugen.
Vor Allem aber, deinen vergessenen Traum, in dem du dir wünscht, Menschen helfen zu können.
Du fühlst wieder deine Lebendigkeit, deine Neugier auf ein neues Land und deine unendliche Liebe zu Allem, was lebt.
Unu du schreibst, wie du dein Gefühl für Lebendigkeit verloren und erst nach langer Zeit, wiedergefunden hast.
Deine Geschichten sollen Menschen helfen, ihre Lebendigkeit wieder zu gewinnen, damit sie dorthin zurück finden können, wo sie ihr Leben geliebt und nicht fort von sich, geschickt haben.
Damit sie auch wieder Alles lieben können, was lebt.
-Und jeden morgen, stehst du von Neuem auf, denn es beginnt für dich wieder ein neuer Tag.-

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 14:38 
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Vielen Dank für diesen Text und das Teilen :thx /heart :thx

Es ist ein sehr vielschichtiger Text, mit vielen Nuancen und großen Wahrheiten.
Ein Schreiben der Seele, wo vieles Offensichtliche verborgen ist und viel Verborgenes offensichtlich wird ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 8. Sep 2010, 17:14 
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also...nach der hakenkreuzgeschichte...sprach aniela kaum noch...und wenn, dann nur das notwendigste...
und nicht nur durch diese geschichte, sondern...diese, löste nur alles weitere aus...

zunächst ihren krankenhaus-aufenthalt...eine geschichte für sich...über weihnachten, ihren 10 ten geburtstag, da am 28.12.
(wie ich übrigens auch...bin allerdings 3 jahre älter, als engel), und über silvester / neujahr...
und die dazugehörigen erlebnisse und gravierende eindrücke...wie zb. kein familienbesuch zu diesen feierlichkeiten...der einzige besuch, fand kurz vor weihnachten statt...und zwar nur von ihrer mutter...kein vater... keine geschwister...niemand...und die verwandtschaft war ziemlich gross...

und das komische...oder nicht mehr komische, ist...dass mein zehnter geburtstag auch nicht so lecker war...
meine ma war gestorben, als ich zehn war und zu meinem geburtstag, war sie schon im krankenhaus und ich durfte sie nicht besuchen, weil ich noch zu klein war...wurde mir gesagt...und dass ich beten soll, damit die mama nicht stirbt...
und als sie dann starb, ist kurze zeit später unsere ganze familie auseinander gefallen und ich kam ins heim...
keinen vater mehr,konnte für mich nicht sorgen...keine geschwister...ich war der jüngste und alle anderen schon über 18 und mussten nicht ins heim...

und so, verbindet uns nicht nur unser geburtsdatum und unsere katastrophalen zehn-jahre-alt-geschichten, sondern vieles andere mehr...
im laufe unseres gemeinsamen lebens,war ich ihr,ihre äussere kraft und sie war mir, meine innere stärke...und gemeinsam, hatten wir äussere kraft und innere stärke...
und wir beide sind uns dessen bewusst, dass unsere gemeinsame reise hier auf der erde,so wie sie ist, eines tages ein ende hat...und dass unsere äussere kraft ,uns eines tages immer mehr verlässt,doch nicht unsere innere stärke und liebe...die in gott endet...und wieder neu entsteht...

liebe grüsse, mars.

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BeitragVerfasst: 8. Sep 2010, 18:44 
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Eine starke Verbindung, die ihr da habt.
Habt ihr erfahren, worauf sie gründet?
Weil, meist beruhen solche Verläufe entweder darauf, das man schon in einem vorangegangenen Leben eine enge Beziehung hatte oder, die andere Möglichkeit, das man auf seine Zwillingsseele getroffen ist. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 8. Sep 2010, 20:02 
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Marsianer,

du hast ein schweres Leben, aber doch einen Engel an deiner Seite.

Ich bin mir sicher, dass ihr schon seit vielen Inkarnationen miteinander verbunden seid, weil eure Liebe und eure Bande so besonders eng und tief sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 8. Sep 2010, 23:09 
marsianer78 hat geschrieben:
und das komische...oder nicht mehr komische, ist...dass mein zehnter geburtstag auch nicht so lecker war...
meine ma war gestorben, als ich zehn war und zu meinem geburtstag, war sie schon im krankenhaus und ich durfte sie nicht besuchen, weil ich noch zu klein war...wurde mir gesagt...und dass ich beten soll, damit die mama nicht stirbt...
und als sie dann starb, ist kurze zeit später unsere ganze familie auseinander gefallen und ich kam ins heim...
keinen vater mehr,konnte für mich nicht sorgen...keine geschwister...ich war der jüngste und alle anderen schon über 18 und mussten nicht ins heim...


Also ich hab den Thread bisher immer mal wieder gelesen weil ich es irgendwo schon recht faszinierend fand und wenn ich ehrlich sein darf auch recht skurril (nennt mich unsensibel wenn ihr mögt). Liegt aber wohl einfach daran, dass ich mit derlei Dingen nicht bzw. nicht bewusst in Kontakt gekommen bin. Ich hab mich sogar gefragt was für einen Lebensweg jemand genommen hat der solche Gedankengänge geht und so fühlt wie du marsianer.
Jetzt bin ich etwas schlauer. In dem oben genannten Zitat haben wir ja was gemeinsam. Bei mir wars zwar nicht der 10. Geburtstag sondern deutlich früher aber das ist ja mal eine gemeinsame Basis. Da bist du mir dann ja vielleicht doch nicht so fremd wie ich dachte, auch wenn es erstaunlich ist wie unterschiedlich sich die Menschen entwickeln können obwohl sie ähnliche Voraussetzungen haben. Zumindest in dem Punkt hab ich mal wieder etwas gelernt.
Vielleicht lern ich mit den nächsten Geschichten auch noch was es mit einem Engel auf sich hat. Denn das ist mir irgendwie trotz allem sehr befremdlich. Also jetzt nicht so dass ich es nicht glaube. Ich weiss auch nicht wie man das vernünftig ausdrücken soll....Das Konzept eines solchen Engels ist mir unverständlch, wäre noch ehesten dran obwohl es das auch nicht genau trifft.
Ach ich les einfach weiter dann kapier ich das sicher auch noch ;) .


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