Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 12:54 
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Das mit Jesus kann ich verstehen. Ja ist nicht leicht zu erklären. Ich selbst kann mit den Erzähungen und auslegungen der Kirche von Jesus nicht viel Anfangen.

Wobei ich generell alles hinterfrage, eine Eigenschafft die meinen Lehren immer zu schaffen machte, weil sie doch tatsächlich ihren Lehrstoff nicht einfach runterleiern konnten. :mrgreen:

Jeder hat sein eigenes Empfinden. Gerade was den Glauben angeht.

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 14:55 
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Silvia hat geschrieben:
Das mit Jesus kann ich verstehen. Ja ist nicht leicht zu erklären. Ich selbst kann mit den Erzähungen und auslegungen der Kirche von Jesus nicht viel Anfangen.

Wobei ich generell alles hinterfrage, eine Eigenschafft die meinen Lehren immer zu schaffen machte, weil sie doch tatsächlich ihren Lehrstoff nicht einfach runterleiern konnten. :mrgreen:

Jeder hat sein eigenes Empfinden. Gerade was den Glauben angeht.


ja, das ist der punkt silvia...

das was engel über christus erzählt, deckt sich nicht unbedingt mit den ansichten der kirche...eher reagiert sie darauf,wie jesus in dem tempel, aus dem ein basar gemacht wurde...
und sie bestätigt dein geschriebenes...

lg. mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 15:06 
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Viele sehen in Jesus den Stifter des Christentums und sehen ihn "nur im Zusammenhang mit den christlichen Kirchen".
Doch Jesus wurde zum Christus und somit zur Seele dieses Planeten und zum Herrn der Welt. Außerdem verkörpert er die göttliche Liebe.
Das geht über alles hinaus, was Religionen darzustellen in der Lage sind.

Ich denke, Frau Newhouse trifft es sehr gut, wenn sie sagt, das er der Herr über alle Religionen ist. Wobei ich noch weiter gehe und der Vorstellung anhange, das Er, Jesus Christus, zum Herrn jeglichen bedeutenden spirituellen Handelns wurde, das auf Erden geschieht. Das alle Energien, die Liebe und Glauben der Menschen erzeugen, in seinem Wesen zusammenfließen, gesegnet/geheiligt werden, um dann weitergeleitet zu werden an all jene, die entsprechend zugeordnet sind..

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 18:18 
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auf dem Weg

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NostraMiZi hat geschrieben:
Viele sehen in Jesus den Stifter des Christentums und sehen ihn "nur im Zusammenhang mit den christlichen Kirchen".
Doch Jesus wurde zum Christus und somit zur Seele dieses Planeten und zum Herrn der Welt. Außerdem verkörpert er die göttliche Liebe.
Das geht über alles hinaus, was Religionen darzustellen in der Lage sind.

Ich denke, Frau Newhouse trifft es sehr gut, wenn sie sagt, das er der Herr über alle Religionen ist. Wobei ich noch weiter gehe und der Vorstellung anhange, das Er, Jesus Christus, zum Herrn jeglichen bedeutenden spirituellen Handelns wurde, das auf Erden geschieht. Das alle Energien, die Liebe und Glauben der Menschen erzeugen, in seinem Wesen zusammenfließen, gesegnet/geheiligt werden, um dann weitergeleitet zu werden an all jene, die entsprechend zugeordnet sind..


so ist es...sagt engel...
und du dürftest noch weiter gehen...und alles würde stimmen...

und ich denk auch so, nostra...
jesus ist das alles...
und darunter, ist er uns der beste psychologe der welt...
und das beste pflaster für unsere seelenwunden...
und die hand, die nicht loslässt...
und der beste mediziner usw...

und alles in einem selbst...dann erübrigen sich alle streitigkeiten darüber...denn es wird unwichtig, wie alles geschieht...
es wird wichtig, dass es geschieht...und was zu tun ist...und vor allem, was nicht zu tun ist...

engel sagt auch...die freiheit besteht nicht darin, alles tun zu dürfen...
die wahre freiheit besteht darin, nicht alles tun zu müssen...

wer jesus in sich gefunden hat, braucht ihn nicht mehr in der kirche zu suchen...sondern in sich und anderen menschen...so ist jesus mitten unter ihnen...

:thx
lg. mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 18:49 
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marsianer78 hat geschrieben:
und ich denk auch so, nostra...
jesus ist das alles...
und darunter, ist er uns der beste psychologe der welt...
und das beste pflaster für unsere seelenwunden...
und die hand, die nicht loslässt...
und der beste mediziner usw...

und alles in einem selbst...dann erübrigen sich alle streitigkeiten darüber...denn es wird unwichtig, wie alles geschieht...
es wird wichtig, dass es geschieht...und was zu tun ist...und vor allem, was nicht zu tun ist...

engel sagt auch...die freiheit besteht nicht darin, alles tun zu dürfen...
die wahre freiheit besteht darin, nicht alles tun zu müssen...

wer jesus in sich gefunden hat, braucht ihn nicht mehr in der kirche zu suchen...sondern in sich und anderen menschen...so ist jesus mitten unter ihnen...


Das ist eines der kraftvollsten Jesusbekenntnisse, die ich von einem Menschen unserer Zeit je las :idea:

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 18:59 
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marsianer78 hat geschrieben:
wer jesus in sich gefunden hat, braucht ihn nicht mehr in der kirche zu suchen...sondern in sich und anderen menschen...so ist jesus mitten unter ihnen...


Trotzdem erachte ich die Religionen mit ihren Gebetshäusern und ihrem Engagement, für das Göttliche und für Soziales, nach wie vor für sehr wichtig. Denn die, die noch suchen und jene, die noch nicht wissen, das sie suchen, ihrer sind es so viele...
Doch sollten die Kirchen und Gemeinschaften sich darauf ausrichten, die Menschen zu ihrem (den der Suchenden) spirituellen Pfad zu führen und sie zu befähigen, in die Initiationspfade einzutreten. Und ihnen helfen, die dafür notwendigen Werkzeuge in ihrem Gebrauch handhaben zu lernen.

Ich hatte immer eine starke Bindung zur Heiligen Kommunion und empfange sie nach wie vor gern. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 20:39 
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NostraMiZi hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
wer jesus in sich gefunden hat, braucht ihn nicht mehr in der kirche zu suchen...sondern in sich und anderen menschen...so ist jesus mitten unter ihnen...


Trotzdem erachte ich die Religionen mit ihren Gebetshäusern und ihrem Engagement, für das Göttliche und für Soziales, nach wie vor für sehr wichtig. Denn die, die noch suchen und jene, die noch nicht wissen, das sie suchen, ihrer sind es so viele...
Doch sollten die Kirchen und Gemeinschaften sich darauf ausrichten, die Menschen zu ihrem (den der Suchenden) spirituellen Pfad zu führen und sie zu befähigen, in die Initiationspfade einzutreten. Und ihnen helfen, die dafür notwendigen Werkzeuge in ihrem Gebrauch handhaben zu lernen.

Ich hatte immer eine starke Bindung zur Heiligen Kommunion und empfange sie nach wie vor gern. ;)


ja nostra,

da stimmen wir dir auch zu...
nichts sollte da verallgemeinert werden...
und die kirchen sind auch ok, solange aus ihnen kein basar wird...im jesu sinne...
und das symbol über den leib und das blut christi, wird in der kirche besonders deutlich gemacht...

und die negativen seiten der kirche, sind durch menschen entstanden, nicht durch christus...
ein guter hirte, lässt seine schäfchen nicht im stich...
ein pfarrer schon...auch nicht jeder...
alles je nach erleben...
und das mit dem vatikan, ist auch noch ein anderes thema...
auch dafür kann christus und die kirche nix...

schön, dass du dies angesprochen hast...

danke,

lg. mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 22:12 
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Ja, die Sache mit dem Vatikan, da hab ich auch schon öfters nachgedacht...

Aus meiner Sicht fing alles mit dem 3. Konzil an, wo die tragenden und seit jeher anerkannten Säulen der Juden und anderen Religionen, die Seelenwanderung (Reinkarnation) und Energiearbeit (Magie) verbannt wurden.
Heute sagt man offiziell, es wäre alles abgeschafft worden von dem, was für die Allgemeinheit nicht begreifbar gewesen sei.
Ich habe aber eher das Gefühl, der Grund war, eine größere Abhängigkeit von der Institution zu erreichen. Und Ängste zu wecken, für deren Abwendung man so ziemlich alles zu tun bereit ist.
Damit wurden auch die Mysterienkulte aus den Gemeinden gelöst und blieben nur einigen Wenigen erhalten.

Sieht man die Urgemeinden an, so hatte jede Gemeinde eine oder mehrere VorsteherInnen und weitere Aufgaben waren nach Gnadengaben verteilt.
Jede Gemeinde war autark und für das Gemeindeleben eigenverantwortlich.
Von Zeit zu Zeit kamen die Apostel oder schrieben Briefe und legten das Wort aus, wo unterschiedliche Meinungen herrschten, unterstützt vom Heiligen Geist.
Und sie unterhielten wohl auch Mysterienkulte, die die Gemeindemitglieder spirituell förderten, ausbildeten und bei entsprechend vorhandener Gnade initiierten und auf dem Einweihungsweg begleiteten.
Einen Papst, als zentrale Führung gab es nicht, nicht einmal unter Petrus seinem Wirken.
Ja, selbst die Jünger etablierten mindestens 2 verschiedene Wege, von denen sich der Weg des Paulus durchsetzte, was zur Anerkennung als Staatsreligion führte, so die Historiker.

Das Papstthum selbst, so Theologen, wurde begründet aus organisatorischen Gründen, auf Grund der raschen Verbreitung der Lehre über die ganze Welt.
Die Auffassung, das der Papst der Nachfolger im Petrusamt sei und der Stellvertreter Christi und somit Gottes auf Erden, steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu biblischen Aussagen.

Ich habe es so aufgefasst, das Petrus zum Wächter über das Himmelstor und die Gnadengaben (Sakramente) von Christus berufen wurde und er dafür die Verantwortung in der Hierarchie trägt.
Während Christus den Heiligen Geist als seinen Nachfolger/Stellvertreter auf Erden, mit dem Einverständnis des Mutter-Vater-Geistes (Gott), etablierte.
Als unser spiritueller Lehrer und geistiger Beistand trägt, aus meiner Sicht, der Heilige Geist die Verantwortung über die Lehre und nicht ein Mensch (Papst).

Was jedoch bleibt ist die Frage, wie könnte man diese "riesige Organisation" katholische Kirche alternativ und im Sinne Christi und des Heiligen Geistes organisieren bzw. reorganisieren, ohne das alles im Chaos versinkt. :?:
Damit die Gemeinden und damit auch die christlichen Kirchen wieder zu ihrer ursprünglichen Spiritualität zurück finden und die Menschen, die sie erleben, wieder sagen: "Seht wie sie einander lieben, dies ist Gottes Volk."

Andererseits ist interessant, das die christlichen Orden vollkommen unabhängig sind, sofern sie den Papst und die Lehre, zumindest nach außen, anerkennen.
Doch, nutzen sie das auch und wenn ja, welche Orden tun dies?
Und, wären sie stark genug, um eine umfassende Reformation zu befördern?

Und dann gibt es noch diese Mariengrotte, zu der nur der Papst Zugang hat und die wohl hellsichtig macht oder Zukunftsentwicklungen, bis zu einem gewissen Grade, offenbart...

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 04:16 
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NostraMiZi hat geschrieben:
Doch sollten die Kirchen und Gemeinschaften sich darauf ausrichten, die Menschen zu ihrem (den der Suchenden) spirituellen Pfad zu führen und sie zu befähigen, in die Initiationspfade einzutreten. Und ihnen helfen, die dafür notwendigen Werkzeuge in ihrem Gebrauch handhaben zu lernen.


Das wäre ideal und wünschenswert. Aber ob wir das jemals erleben werden?


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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 04:53 
Konstantin sah seine politische Macht gefährdet,
darum gründete er das Christentum, unter dessen Mantel
er alle Gläubigen einsperrte um sie somit kontrollieren zu können!
So entstand das politische Religionsmanifest, was heute noch
Römisch Katholische Kirche heißt. Durch die langjährige Mission
des Paulus Von Tarsus, dem ein fälschlicher Beiname zugefügt
wurde, denn er stammt aus einem Nachbarort von Jesus,
ist halt in jungen Jahren mit seiner Familie aus politischen
Gründen nach Tarsus umgezogen und verbrachte dort seine
restlichen Jugendjahre, bevor er aufbrach, seine Heimat
wieder zu sehen, war es Konstantin ein Leichtes, die Gläubigen
zusammen zu pferchen. Alle Andersgläubigen wurden verbannt
oder gejagt. Petrus war Gemeindebischof, was er eigentlich nach
Jesus nicht sollte, denn diese Aufgabe hatte er Mirjam Von Magdala
zugedacht. Der erste Papst wurde auch im 4. Jahrhundert gegründet
von einem gewissen Bischof Siricius von Rom (384-399).

http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Papst.htm

einiges hier nachzulesen


Die Stein Kirche wird untergehen und das Ideal der echten Kirche
wird nie stattfinden, solange die Menschen die wahre Kirche nicht
in ihren Herzen tragen ^^


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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 08:18 
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Phuchsy hat geschrieben:
Die Stein Kirche wird untergehen und das Ideal der echten Kirche
wird nie stattfinden, solange die Menschen die wahre Kirche nicht
in ihren Herzen tragen ^^[/color]


Nein, das wird sie nicht. In der einen oder anderen Form wird sie immer überleben, solange Menschen die Liebe Gottes in sich tragen.
Und jeder, der sucht und jeder der glaubt und jeder der auf dem Weg wandert, trägt diese Liebe in sich.
Und früher oder später findet jeder zu diesem Weg.
Die Kirchen haben, trotz aller Fehler, auch viel Gutes bewirkt.
Und die Kirche, das sind nicht vordergründig die Priester und der Vatikan - es sind die gläubigen Menschen und ihre Kraft ist groß, größer, als ihnen bewusst ist.
Dinge vervollkommnen sich, in dem es im Kleinen anfängt und dann immer mehr nach außen durchbricht.
Es wurden immer Eingeweihte entsandt, wenn es schlecht um die Kirche stand und so wird es auch bleiben.
Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, nicht in dieser Organisationsform, in anderen Formen ganz bestimmt.
Wenn der Zustand erreicht ist, den Du als Voraussetzung erwartest, dann ist diese Schöpfung vollendet und wird in dieser Form (Materie) enden, um in einer höheren Form neu zu entstehen.
Doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg.
Denn nichts beginnt mit dem Ende - alles entwickelt sich zu seiner Vollendung hin.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 09:25 
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Damit wurden auch die Mysterienkulte aus den Gemeinden gelöst und blieben nur einigen Wenigen erhalten.

Sieht man die Urgemeinden an, so hatte jede Gemeinde eine oder mehrere VorsteherInnen und weitere Aufgaben waren nach Gnadengaben verteilt.
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Von Zeit zu Zeit kamen die Apostel oder schrieben Briefe und legten das Wort aus, wo unterschiedliche Meinungen herrschten, unterstützt vom Heiligen Geist.
Und sie unterhielten wohl auch Mysterienkulte, die die Gemeindemitglieder spirituell förderten, ausbildeten und bei entsprechend vorhandener Gnade initiierten und auf dem Einweihungsweg begleiteten.
Einen Papst, als zentrale Führung gab es nicht, nicht einmal unter Petrus seinem Wirken.
Ja, selbst die Jünger etablierten mindestens 2 verschiedene Wege, von denen sich der Weg des Paulus durchsetzte, was zur Anerkennung als Staatsreligion führte, so die Historiker.

Das Papstthum selbst, so Theologen, wurde begründet aus organisatorischen Gründen, auf Grund der raschen Verbreitung der Lehre über die ganze Welt.
Die Auffassung, das der Papst der Nachfolger im Petrusamt sei und der Stellvertreter Christi und somit Gottes auf Erden, steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu biblischen Aussagen.

Ich habe es so aufgefasst, das Petrus zum Wächter über das Himmelstor und die Gnadengaben (Sakramente) von Christus berufen wurde und er dafür die Verantwortung in der Hierarchie trägt.
Während Christus den Heiligen Geist als seinen Nachfolger/Stellvertreter auf Erden, mit dem Einverständnis des Mutter-Vater-Geistes (Gott), etablierte.
Als unser spiritueller Lehrer und geistiger Beistand trägt, aus meiner Sicht, der Heilige Geist die Verantwortung über die Lehre und nicht ein Mensch (Papst).

Was jedoch bleibt ist die Frage, wie könnte man diese "riesige Organisation" katholische Kirche alternativ und im Sinne Christi und des Heiligen Geistes organisieren bzw. reorganisieren, ohne das alles im Chaos versinkt. :?:
Damit die Gemeinden und damit auch die christlichen Kirchen wieder zu ihrer ursprünglichen Spiritualität zurück finden und die Menschen, die sie erleben, wieder sagen: "Seht wie sie einander lieben, dies ist Gottes Volk."

Andererseits ist interessant, das die christlichen Orden vollkommen unabhängig sind, sofern sie den Papst und die Lehre, zumindest nach außen, anerkennen.
Doch, nutzen sie das auch und wenn ja, welche Orden tun dies?
Und, wären sie stark genug, um eine umfassende Reformation zu befördern?

Und dann gibt es noch diese Mariengrotte, zu der nur der Papst Zugang hat und die wohl hellsichtig macht oder Zukunftsentwicklungen, bis zu einem gewissen Grade, offenbart...


gute gedanken hast du da nostra,

engel erinnert mich gerade an jesu seine meinung zur kirche... nicht ein stein wird auf dem anderen stehen, wenn...

und es wird eine neue erde und eine neue kirche...

aniela meint auch, dass in den kirchen die frau noch zu wenig erkannt ist und wenn sie sie weiterhin so verkennen, wird es so, wie bei einer rose, die schon vor dem vollkommenen aufblühen verwelkt...

sie meint auch, dass der sinn des ordens verkannt wird...
und das selbst von ordensmenschen...immernoch machtmissbrauch in vielen institutionen...schlimmer, als basar...
und die klosterschwestern brauchen keinen ehering auf ihrem finger, weil sie alle jesu seine schwestern sind und keine ehefrauen...
an meiner dienststelle, haben wir 2 ex-klosterschwestern, die dies begriffen...und auf die frage, ob sie denn vom glauben abfiel und deshalb das kloster verliess, antwortete eine von ihnen: wir haben das kloster verlassen aber den HERRN haben wir nicht verlassen...

und von da aus, kommt aniela meistens auf den missverstandenen unsinn mit dem...ich weiss garnicht,wies geschrieben wird...das wort: zylibat...auf jeden fall die sexuelle enthaltsamkeit in katholischen kirchen...
sie meint, es sei offensichtlich, dass nicht jeder im kloster es schafft, so zu tun, als wenn der liebesknochen oder die liebesknospe abgeschnitten wäre...
und es sei schon früher so, nur da wurde schnell was untern teppich gekehrt und kam nicht so schnell raus, wie heute...
die kommunikation ging auch nicht so schnell, um die ganze welt...
luther hatte dies auch begriffen...

und was engel besonders betont:

ein verheirateter pfarrer, der sogar kinder hat...kann gerade dadurch, ein supi pfarrer sein...
sie meint damit unseren evangelischen pfarrer...
sie ist sehr "streng katholisch" erzogen worden und sträubte sich schon als kind dagegen...
ihre eltern wollten sie später ins kloster stecken und so schickten sie sie im alter von zehn ein halb jahren(halbes jahr nach ihrem krankenhausaufenthalt), in ein polnisches kloster...sollte die ganzen sommerferien dauern...
doch hielt sie dort nur 8 tage aus und die schwestern mit ihr auch...und so schickten sie engel wieder nach hause...
mit grossem theater, kamen ihre eltern dann doch davon ab, sie ins kloster schicken zu wollen...

was ich damit sagen möchte...
engels erfahrungen mit der katholischen kirche...unterscheiden sich von meinen erfahrungen mit der evangelischen kirche, wie tag und nacht...und das betont wortwörtlich...
und alles hat nicht mit kirche und jesus zu tun oder kloster...
sondern mit denen darin...

und was sie in schlesien erfuhr...war eine gemeinde...oder ein kloster...
und was sie in deutschland erfuhr...auch einzel-erfahrung...
und nichts darf verallgemeinert werden...
und vor allem...nichts davon hat mit christus zu tun und schon garnicht mit gott...

und eine feierliche, heilige messe, lässt engel leuchten und mich mit...zb. ostern oder weihnachten...
in unserer evangelischen kirche...sie als katholikin...ohne aus der katholischen kirche austreten zu wollen oder zu wechseln...sei nicht nötig...find ich auch...
und dann bekommen wir jeden zweiten sonntag, die messen im fernsehen mit...dienstlich mit bewohnern der einrichtung...und die messen strahlen göttliche geborgenheit aus...

die katholische kirche sollte sich reinigen, wie der mensch sich innerlich reinigt...
und auch der frau gegenüber, alles gerade zu stellen...
aber vor allem...jesus gegenüber,endlich wieder gerecht zu werden...
und zwar...wie jesus meint...nicht die kirche und
nicht, wie wir meinen...

engel sieht die kirche, wie einen menschlichen körper, der innen beseelt ist...und gutes und böses beinhaltet...
und je nach dem, was davon überwiegt...siegt...
und deshalb...solange jesus aus der kirche vertrieben wird...
missbrauch...unwahrheiten, verdrehungen...werden die schäfchen auch vertrieben...

ein wunderbarer austausch hier...

danke nostra,

mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 09:53 
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Phuchsy hat geschrieben:



Die Stein Kirche wird untergehen und das Ideal der echten Kirche
wird nie stattfinden, solange die Menschen die wahre Kirche nicht
in ihren Herzen tragen ^^


hey phuchsy,

genau das meint aniela mit der rose, die entweder verwelkt, bevor sie je richtig aufblüht...oder zu ihrem höchsten SEIN aufblüht und alles vollendet...

und damit meint sie auch, dass wenn jesus im herzen gefunden wurde...braucht man keine steine mehr, denn die menschheit ist eine lebendige kirche...

und auch für das andere, das du geschrieben hast...

:thx

liebe grüsse, mars.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 09:57 
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marsianer78 hat geschrieben:
aniela meint auch, dass in den kirchen die frau noch zu wenig erkannt ist und wenn sie sie weiterhin so verkennen, wird es so, wie bei einer rose, die schon vor dem vollkommenen aufblühen verwelkt...


Das sehe ich auch so.
Zur Zeit des Wirkens des Herrn hatten die Frauen eine große Bedeutung und spielten eine tragende Rolle.
Maria, seine Mutter, inspirierte viele seiner Wunder.
Die Eherbrecherin rettete er.
Es war eine Samariterin, die er am Brunnen traf.
Maria Magdalena erkannte ihn und diente ihm liebend.
Es waren die Frauen, die unter dem Kreuz standen, doch nur wenige Jünger.
Es war Maria, seine Mutter, die mit den Jüngern betete und sie aufrichtete, als sie verängstigt sich versteuten.
Und viele Gnadengaben und Wunder dieser Zeit stehen mit ihr, Maria der Mutter des Herrn, in Verbindung.
Es waren die Frauen der urchristlichen Gemeinden, die diese oft aufbauten und führten.
Männer und Frauen wurden gleichberechtigt, als Paar erschaffen und wenn die Aussagen zu den Zwillingsseelen stimmen, dann werden wir erst nach der ewigen Hochzeit wirklich vollendet sein.
Es entspricht nicht der göttlichen Ordnung, so meine Überzeugung, das ein Geschlecht sich über das andere erhebt, ganz gleich, wer sich über wen erhebt.

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 Betreff des Beitrags: Re: das schicksal eines menschen-engels?
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:02 
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marsianer78 hat geschrieben:
engel sieht die kirche, wie einen menschlichen körper, der innen beseelt ist...und gutes und böses beinhaltet...
und je nach dem, was davon überwiegt...siegt...
und deshalb...solange jesus aus der kirche vertrieben wird...
missbrauch...unwahrheiten, verdrehungen...werden die schäfchen auch vertrieben...



Ja, das stimmt mit dem überein, was spirituelle Meister auch über Staaten, Nationen, Völker und eben auch Institutionen aussagten - es sind Wesen mit einer Seele, mit Karma - den gleichen Gesetzen unterliegend wie wir.

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