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 Betreff des Beitrags: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 19:36 
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Hallo Energeia,

hoffe du liest dieses Thema, denn in das andere komme ich nicht mehr rein.

Also, die Tarotkartenanordnung zu den Pfaden, so wie du sie aufgelistet hast,
entspricht genau der Anordnung, nach der wir in der hermetischen Magie arbeiten.

Dazu kann ich jetzt einen Vorschlag machen:

Der letzte Pfad, in dem ich gearbeitet habe ist der 24Pfad mit dem Tod.

Von einem der Pfade, die darunter liegen könnte ich eine Pfadbegehung hier
reinstellen, so dass wir über die Zuordnung der Tarotkarte hierzu diskutieren
können, in wie weit sie stimmig ist ... sinnvoll oder nicht.

Grüsse Joy

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 28. Okt 2010, 21:23 
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Hier mal eben die Pfandzuordnung, so wie ich sie kenne und mit ihr gearbeitet habe.Vielleicht nützt das ja als Anreiz oder als Diskussionsgrundlage.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 02:25 
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Hallo Joy und Kroatxl,

ja, wir können hier gerne ganz praktisch an den Pfaden weiterarbeiten. Der andere Thread versteht sich dann eher in einem allgemeineren Sinne.

LG,
E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 07:35 
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Bei der Liste ergeben sich mir einige Fragen

1. Warum alles bunt gemischt? Planeten und STernzeichen hätten für alles gereicht zumal die STernzeichen sich auch wunderbar den Elementen zuordnen lassen - 3 Zeichen pro Element.
Das hier Elemente und mal ein Planet reingeworfen ist scheintmir sehr willkürlich zu sein.
Zumal die Elemente eine so umfangriche Bedeutung haben, dass man sie schlecht einer Karte zuordnen kann, geht man tiefer muss man jedoch alle Elemente dem Magier zuordnen nicht nur eines das sagt jha schon die Symbolik der Karte, die Beherrschung der Elemente ist der erste Schritt.

Auch die Zuordnung ist mir schleierhaft und bedarf der Erklärung.
Lust ist eher beim Stier zu finden der ist auch der Venus zugeordnet. Der Löwe entspricht der Sonne und eher der Karte der Kaiser oder auchd em Turm aber der Lust?

Der Saturn mit seiner erdenden fesselnden Schwingung passt auch nicht zum Universum eher zum Teufel, Turm, Narr oder sogar perfekt zum Gehängten, der Satrun steht ja ebenso für Wandel, Prüfung, Leid, Gerechtigkeit, Karma etc.

Die Liste liesse sich weit ausführen aber ich warte mal auf eine Erklärung wie man auf diese Zuordnung kommt denn die scheint auf den ersten Blick willkürlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 11:23 
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Akolythin
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Bei der Liste ergeben sich mir einige Fragen

1. Warum alles bunt gemischt? Planeten und STernzeichen hätten für alles gereicht zumal die STernzeichen sich auch wunderbar den Elementen zuordnen lassen - 3 Zeichen pro Element.
Das hier Elemente und mal ein Planet reingeworfen ist scheintmir sehr willkürlich zu sein.
Zumal die Elemente eine so umfangriche Bedeutung haben, dass man sie schlecht einer Karte zuordnen kann, geht man tiefer muss man jedoch alle Elemente dem Magier zuordnen nicht nur eines das sagt jha schon die Symbolik der Karte, die Beherrschung der Elemente ist der erste Schritt.

Auch die Zuordnung ist mir schleierhaft und bedarf der Erklärung.
Lust ist eher beim Stier zu finden der ist auch der Venus zugeordnet. Der Löwe entspricht der Sonne und eher der Karte der Kaiser oder auchd em Turm aber der Lust?

Der Saturn mit seiner erdenden fesselnden Schwingung passt auch nicht zum Universum eher zum Teufel, Turm, Narr oder sogar perfekt zum Gehängten, der Satrun steht ja ebenso für Wandel, Prüfung, Leid, Gerechtigkeit, Karma etc.

Die Liste liesse sich weit ausführen aber ich warte mal auf eine Erklärung wie man auf diese Zuordnung kommt denn die scheint auf den ersten Blick willkürlich.


Willkürlich? Ja, so kann es erscheinen , wenn man nicht richtig hinschaut.

Allerdings hatte Eliphas Levi sich schon was bei der Zuordnung gedacht und auch Mathers und Crowley hatten nur minimale Veränderungen eingebracht.

In erster Line wurde von einigen der größten Magier und Gründer der westlichen Magie, eine Verschmelzung der Pfade und des hebräischen
Alphabet vollzogen. Jedem Pfad wurde eine Buchstabe zugeordnet. Jetzt muss man bedenken das es 3 Muttterbuchstaben gibt,7 Doppelte Buchstaben und 12 einfache Buchstaben. Die Mütter repräsentieren Elemente,die Doppelten die alten Planeten und die Einfachen die Zodiak-Zeichen.

So gesehen, ist es gar nicht so willkürlich, das Elemente,Zodiak und Planeten
vermischt werden ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 11:48 
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Asret, dein Hinweis auf den Löwen bezieht sich auf eine vertauschte Karte.

Traditionell gehört zum Pfad 19 der Löwe und die Tarotkarte die Kraft.

Besser wäre es nach System vorzugehen uns unten anzufangen:

Pfad 32 Das Universum (die Welt) und der Saturn

Das Thema dieses Pfades ist der Gang in die Unterwelt und die damit
verbundenen Erkenntnisse.

Saturn steht in der Alchemie für Blei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 12:03 
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Das mit der Vertauschung ist so eine Sache und ob es davor oder danach besser wurde.

Court de Gebelin hat als einer oder vielleicht der erste eine Zuordnung der 22 Pfade zu den 22 Buchstaben gemacht, dadurch haben sich automatisch alle auf das Alphabet sich beziehende Systeme mit in dem Baum "geschlichen". Mathers, das damalige Oberhaupt das Golden Dawn, empfand ein Ungleichgewicht in der daraus entstehenden Zuordnung zu den Zodiak-Zeichen und hat die Karten
VIII und XI vertauscht. Um die 1909 hat Crowley diese Vertauschung ausgeglichen in dem er noch einmal IV und XVII vertauscht hat. Seitdem ist die Zuordnung eigentlich fest.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 13:21 
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@ Joy - gut wenn das der Weg des Pfades ist aber mich wundert es da im Tarot der Gang in die "Unterwelt" mit dem Teufel symbolisiert wird, nicht mit dem Universum, das ja da Ziel, das EIns sein darstellt

Zitat:
3 Muttterbuchstaben gibt

Aber 4 bzw 5 Elemente

Zitat:
7 Doppelte Buchstaben

Aber 10 Planeten

das mit den Sternzeichen stimmt dann wieder.

Wobei jetzt die 12 Sternezichen 4 Elemente in je 3 unterschiedlichen Stärken / Zuständen beschreiben also die Elemente abdecken.
Die 10 Planeten haben mit den Elementen die Grundkerne Gemeisnam aber ganz andere Verstrebungen und Qualitäten.

Der Magier wie gesagt beherrscht eglt alle 4 Elemente oder alle Planeten, ihn NUR dem merkur zuzuordnen ist falsch und die Fraternitas wird da vermutlich stark widersprechen.
Bardon hat es auch geschafft jeden buchstaben einem Element zuzuordnen udnd as Ganze damit gut abgedeckt.

Der Eremit passt in meinen Augen auch überhaupt nicht zur Jungfrau, da eher der Skorpion oder der Steinbock.

Die Symboliken von Karte und Zeichen widdersprechen sich da teilweise.
Zum bsp Mond. Schon astrologisch ist der Mond dem krebs zugeordnet und Zeichen Krebs und Planet Mond hben die selbe Energie. Fische passt dagegen wunderbar zu Uranus.

Darum erscheint es mir sehr willkürlich solche Beispiele finde ichd a mehrere wo sich Karte und Zeichen / Planet entgegen stehen und nicht harmonieren. VOn den Buchstaben fang ich gar nicht erst an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 14:08 
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Erstens sind es nur 8 Planeten und zweitens wurde historisch/magisch nur von 7 Planeten geredet,
weil a) 7 eine magische Zahl ist und b) jeder Planet wiederum einen Wochentag zu gerechnet wurden,
dazu kommen noch das Pantheon, Metalle, chem. Elemente, und so weiter und sofort. Natürlich würde
man aus heutiger Sicht vielleicht, das eine oder andere Metall oder chemische Element anders zuordnen, aber die alten Alchemisten kannten diese einfach nicht. Pluto zum Beispiel wurde erst 1930 entdeckt, also lange der Hochzeit der Alchemisten und mittlerweile ist er auch nur noch ein Zwergstern.

Genau deswegen schrieb ich ja an andere Stelle und bekam Haue dafür, das man alles als ein Gemeinsames betrachten muss,nämlich nur dann ergibt alles einen Sinn, dann offenbart sich das Wissen. Tu man dies nicht, dann verrennt man sich in scheinbare Ungereimtheiten, weil Puzzelteile
fehlen und des Wissen sich selbst schützt.

Aber bevor das wieder in irgend einem sinnlosen Streitgespräch endet, halte ich mich auch hier zurück,möchte aber trotzdem zu bedenken geben, das es immer von Nöten ist, überliefertes Wissen im Kontext zur Kultur und der Zeit in der es aufgeschrieben wurde, zu betrachten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 15:16 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Der Eremit passt in meinen Augen auch überhaupt nicht zur Jungfrau, da eher der Skorpion oder der Steinbock.

aus meiner astrologischen "Erfahrung" passt die Jungfrau wunderbar zum Eremiten.
Und Paul Foster Case sieht diese ebenfalls sehr schön:

5. Der Eremit - Schlüssel 9 (I)

Die Kraft, die den Menschen, der sich der
Erleuchtung nähert, befähigt, Kontakt mit den
überbewussten Ebenen aufzunehmen, rührt von
physischen Aktivitäten her, die unter der
astrologischen Herrschaft des Zeichens Jungfrau
stehen.

Deshalb sagt die Fama, wenn sie von den Brüdern
spricht, die den Orden gründeten: „Sie waren alle
ledigen Standes und von gelobter Jungfrauenschaft“.
Oberflächlich gesehen scheint dies eine Verbeugung
vor dem Zölibat zu sein. In Wahrheit aber ist es eine
Anspielung auf die okkulte Tatsache, dass die
eigentliche physische Energie, die Erleuchtung
bewirkt, in erster Linie aus der Assimilationsfunktion der Eingeweide und der
Organe gewonnen wird, die vom Zeichen Jungfrau beherrscht werden.

Das Gesetz der Resonanz, das Schlüssel 9 darstellt, ist hierin mit eingeschlossen.
Die geistige Einstellung zur beabsichtigten Empfänglichkeit und Offenheit für
das Einströmen des „Lichtes von oben“ (dargestellt durch die Laterne des
Eremiten) hat direkte Wirkung auf die unterbewussten Prozesse, welche die
Assimilation kontrollieren. Dadurch kann mehr Solarenergie aus dem Chylus,
der Jungfrauenmilch der Alchemisten, gezogen werden. Diese zusätzliche
Energie kann nur gewonnen werden, wenn sie aufrichtig und hingebungsvoll
genutzt wird. Es gibt keine Möglichkeit, diese Grundvoraussetzung zu umgehen.

Die Psyche des Menschen ist so angelegt, dass nur derjenige diese zusätzliche
Energie erhält, der voller Hingabe die Absicht hat, sie auf die richtige Weise zu
nutzen. Die Beurteilung dieser Absicht erfolgt auf keinen Fall durch das
persönliche Bewusstsein des Kandidaten, sondern nur durch das Eine Selbst, das
niemals getäuscht werden kann. Man kann sich selbst über seine Motive,
okkulte Kräfte zu erlangen, betrügen, aber niemand kann das Selbst täuschen.
Deshalb erhalten nur diejenigen diese Kraft, die in ihrer Hingabe aufrichtig sind.


Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Schon astrologisch ist der Mond dem krebs zugeordnet und Zeichen Krebs und Planet Mond hben die selbe Energie. Fische passt dagegen wunderbar zu Uranus.


Also zunächst passt Fische traditionell-astrologisch und auch aus meiner Erfahrung überhaupt nicht zu Uranus. Zu Fischen passt Neptun und das "Unbewusste". Uranos wird dem Wassermann zugeordnet und zwischen Wassermann und Fischen bestehen sehr, sehr große Unterschiede - wie eben auch zwischen Uranos und Neptun.

Es ist richtig, dass "traditionell" dem Krebs der Mond zugeordnet wird, aber letztlich steht der Mond auch für das Unbewusste. Ich sehe hier in meiner astrologischen Erfahrung eine sehr große Nähe zwischen Mond und Fischen - was die "Symbolik" angeht.

Und es im Vergleich zu sagen: der Mond als Prinzip des Unbewussten steht den Fischen viel viel näher als Uranos den Fischen nahe steht.

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Darum erscheint es mir sehr willkürlich solche Beispiele finde ichd a mehrere wo sich Karte und Zeichen / Planet entgegen stehen und nicht harmonieren. VOn den Buchstaben fang ich gar nicht erst an.

Da kann ich nicht zustimmen. Die Punkte, die ich hier nannte, finde ich gemäß meiner astrologischen Praxis und Erfahrung sehr stimmig.

LG,
E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 15:29 
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Zitat:
Erstens sind es nur 8 Planeten und zweitens wurde historisch/magisch nur von 7 Planeten geredet,
weil a) 7 eine magische Zahl ist und b) jeder Planet wiederum einen Wochentag zu gerechnet wurden,


es sind 10 Planeten / Sphären analog den 10 Sefira.
Malkuth - Erde
Iesod - Mond
Hod - Merkur
Nezach - Venus
Tipareth - Sonne
Geburah - Mars
Chesed - Jupiter
Binah - Saturn
Chokmah - Neptun
Kether - Uranus
Ain Soph Aur - Pluto
ich komme da auf 11 - man kann jetzt Wahlweise die Sonne da Stern oder Pluto da "klein" weglassen wobei Pluto erst seit kurzem astronomisch nicht mehr als Planet zählt - in der Astrologie durchaus.

und da stimmen die Energien / Bedeutungen der Sefira mit den Energien der Sphären überein.

9 ist ebenso eine magische Zahl wie 10 - da finde ich 7 weile s eine magische Zahl ist ein schwaches Argument.
In der Alchemie zählen auch ALLE SPhären wobei in der Sphärenmagie und Alchemie die 3 letzten Sphären gern vernachlässigt werden da ihre Schwingung auf Malkuth kaum noch spürbar ist und doch leigen gerade in diesen 3 SPhären die grössten kräfte und Geheimnisse verborgen. Pluto ist sogar die einzige Sphäre bzw die Plutowesen die einzigen hierarchischen Wesen die einen absoluten Zwang ausüben können - was hier aber so gutr wie nie vorkommt.

Zitat:
Also zunächst passt Fische traditionell-astrologisch und auch aus meiner Erfahrung überhaupt nicht zu Uranus.

Entschuldigung das war ein Fehler meinerseits natürlich hast du recht - Fische gehören zu Neptun hab den Planeten verwechselt - aber wir sind uns offfenbar einig dass Fische nicht zum Mond gehören.

Du hast jetzt schön den Eremiten erklärt aber nicht wieso die Jungfrau dazu gehört. Denn die Bedeutung der astrologischen Jungfrau hat mit dem Eremiten ncihts zu tun.
Zitat:
Jungfrau: Veränderliche Erde, Herrscher: Merkur. Die Jungfrau hat einen Blick fürs Detail wie ein Mikroskop. Kein noch so kleines Detail wird übersehen und absolute Gründlichkeit ist für die Jungfrau sehr wichtig. Sie bremst jede Unvorsicht ein und konzentriert sich auf die Details, weniger auf das Gesamte. Sie sorgt dafür dass nichts zu kurz kommt. Statt Weitsicht liebt sie Sorgfalt und prüft genau.
Genauigkeit, Unterscheidungssinn, Notwendigkeit, Nützlichkeit.

Der Eremit hat ganz andere Qualitäten und kümmert sich nicht um "Oberflächlichkeiten" im Gegensatz zur Jungfrau.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 15:31 
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Magier
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Ich finde folgende Analogie vioel treffender da dort Sefira, Sternzeichen und Planet übereinstimmen und nicht einander entgegen gestellt sind...

0: Ain Soph Aur:Ganz oben finden sie einen weissen innen leeren Kreis der nicht mit dem "Baum" selbst verbunden ist. Dieser Kreis steht für "Ain Soph Aur" - übersetzt "Licht des Lebens" und bedeutet das göttliche Licht, Gott, das All, die Unendlichkeit. Es steht über dem Baum weil es nicht "existiert" sprich nicht wahrnehmbar ist, nicht vorstellbar ist, nicht fassbar ist aber dennoch der Ursprung allen Seins ist. Aus hermetischer Sicht gibt es keinen "ungeoffenbarten" Gott da Gott selbst als er erschuf in Erscheinung treten musste und keine Form hat die man nicht aufgrund des Gesetzes der Entsprechung deuten und erfahren könnte. In der hermetischen Kabbalah steht Ain Soph Aur also für Gott selbst.

Die "Sphäre" für Gott wird keinem Planeten zugeordnet sondern dem gesamten Universum, denn Gott ist in allem. In der Sphäre Gottes (an seiner Seite) sitzen, zur Rechten Gottes, die höchsten und reinsten Adepten, die vollkommenen Ebenbilder Gottes, als Menschen geschaffen, zum Gott entwickelt und regieren mit ihm über die Welten. In der Kabbalah tragen diese höchsten Adepten den Namen Hayot ha Koidesh, was so viel wie heilige Könige bedeutet. Die wahren Magier welche die höchste Reife erlangt haben sitzen an Gottes Seite in Ain Soph Aur, als Götter. Wer den Weg der Heiligkeit vollendete und nicht den Weg der Vollkommenheit (Magie) wählte ist ein Teil Gottes geworden und kein Individuum mehr.

Die Adepten sind überall im Universum, wo sie gebraucht werden und greifen überall ein, wo es nötig ist, leiten Gottes Wünsche weiter und sorgen für deren Ausführung, sind Stellvertreter Gottes und regieren mit ihm alle Sphären. Diese Adepten sind Mitglieder in der "Bruderschaft des Lichts" der auch Jesus und Franz Bardon angehören. Der Gottesname hier ist Ain Soph Aur, die numerologische Zahl die 0.

Eigenschaften: Allmacht, Allliebe, Allwissen, Allbewusstsein, unerschütterlicher Glaube...



1. Kether: Darunter ist ein weisser gefüllter Kreis der den Anfang darstellt. Er steht für "Kether" das bedeutet soviel wie "Krone" und symbolisiert die Schöpfung in ihrer Gesamtheit. Das ist die "Verwaltungszentrale" welche allen anderen Ebenen vorsteht. Hier gehen die Befehle und Kräfte an alle niedrigeren Sphären aus. Hier sind die Wesen vertreten welche die Schöpfung verwalten und die Befehle der Hayot ha Koidesh umsetzen. Man nennt sie Hayot, die Könige. Kether steht für die Uranussphäre und ihre Wesenheiten. Man kann auch davon ausgehen, dass zwischen Ain Soph Aur und Kether eine "unsichtbare" aber sehr mächtige Verbindung besteht, eben durch die Adepten welche zwischen Gott und Schöpfung vermitteln.

Der Aspekt dieser Sphäre ist Herrschaft, das Regieren mit allen nachfolgenden Aspekten also Weisheit, Vernunft, Barmherzigkeit, Kraft, Schönheit, Sieg, Herrlichkeit und Fundament über das Königreich.

Die Krone ist also Ursprung und Vereinigung aller folgenden Kräfte.

Kether wird die Zahl 1 mit allen Entsprechungen zugeordnet. Der Gottesname von Kether ist Ehieh - der Höchste.

Eigenschaften: Spiritualität, Mystik, Magie...



Von Kether gehen 3 Balken weg, einer rot, deiner blau und einer golden.

Der rote Balken zieht sich von der Krone über die Vernunft, die Kraft und die Herrlichkeit zum Reich und nennt sich Säule der Stärke.

Der blaue Balken zieht sich von der Krone über Weisheit, Barmherzigkeit und Sieg zum Reich und wird Säule der Milde genannt.

Der goldene Balken zieht sich von der Krone durch Wissen, Schönheit und Fundament zum Reich und man nennt sie Säule der Harmonie.

Die Säulen beinhalten ihnen entsprechende Kräfte.



2. Chokmah: Die Säule der Milde führt durch den hellblauen Kreis, welcher Chokmah genannt wird. Übersetzt bedeutet das "Weisheit".

Weisheit ist also eine Eigenschaft der Milde. In ihr regieren die Ophanim "Hüter von Gottes Weisheit" Diese Sphäre wird der Neptunssphäre zugeordnet. Der Gottesname lautet Raziel - das Wort Gottes, die numerologische Zahl ist die 2.

Eigenschaften: Weisheit, Erfahrung, Lernen, Einsicht, Verstehen...



3. Binah: Die Säule der Stärke führt zu einem violetten Kreis, der für Binah steht. Binah bedeutet "Vernunft", also eine Eigenschaft der Stärke. Diese Sphäre ist die Saturn und die numerologische Zahl 3.

Der Gottesname ist Jehova (Jod He Vau He) und bedeutet "der Ewige". Magiern fällt sofort die Verbindung zu den 4 Elementen, dem Tetragrammaton auf. Die Wesen der Saturnsphäre werden Aralim genannt die "Throne" oder die "Richter" (Richter "thronen" auf dem Richterstuhl)

Eigenschaften: Disziplin, Gerechtigkeit, Gesetzmässigkeit, Ordnung...



Daat: Zwischen den beiden Kreisen finden sie einen vollen schwarzen Kreis. Dieser steht für Daat. Daat bedeutet "Wissen" und wird der Plutosphäre zugesprochen. Denn Pluto, wie auch Wissen, transformieren. Der Pluto übt eine transformierende Kraft aus und Wissen kann Gefühle, Handlungen, Meinungen und vieles mehr umwandeln. Wissen ist der erste Kreis in der Säule der Harmonie und nimmt eine besondere Stellung ein. Daat steht auch für die Transformation von Gut zu Böse und von Böse zu Gut. Daher gilt Daat auch als "Portal" zur "Schattenseite" des Lebensbaumes auf die ich später noch zurück komme. Daat ist also das Tor von den positiven Mächten zu den negativen Mächten, von den Engeln und Himmeln zu den Dämonen und den Höllen.

Die Wesen von Daat heissen schlichtweg Lehehaffechim - Die Verwandelnden, Verändernden, welche das Böse zum Guten bekehren. Numerologisch gibt es hier keine richtige Zahl sondern am ehesten 2,5 also ein Mix aus der Zahl 3 und der Zahl 2.

Der Gottesname ist Lehechaffel - der verändernde Gott.

Eigenschaften: Veränderung, Wandel, Transformation...



4. Chesed: Dann kommt erneut die Säule der Milde mit dem tiefblauen Kreis. Er steht für Chesed. Das bedeutet "Barmherzigkeit" Die zugehörige Sphäre ist die Jupitersphäre, die dortigen Wesen nennt man die Haschmalim "Die Edlen" und der Gottesname ist El - der Barmherzige (El ist im hebräischen auch ein häufiger gebrauchtes Wort für "Gott" und findet sich in Engelsnamen wie Raf ha el - der Heiler Gottes) Nummerologisch steht die 4 für diese Sphäre.

Eigenschaften: Güte, Hilfsbereitschaft, Wachstum, Elterliche Liebe...



5. Geburah: Die Säule der Stärke setzt sich fort mit dem tiefroten Kreis, Geburah - die Macht. Die Sphäre von Geburah ist die Marssphäre, die dortigen Wesen nennt man auch Seraphim (die Mächtigen) und der Gottesname dazu ist Elohim Gibor "Der Allmächtige Gott" Nummerologisch hat diese Sphäre die Zahl 5.

Eigenscahften: Wille, Kraft, Kampf, Macht...



6. Tiphareth: Die Säule der Harmonie geht nun zum goldenen Kreis, welcher Tiphereth (auch Tiphareth) symbolisiert. Tipareth bedeutet "Schönheit" und gehört zur Sonnensphäre. Nummerologisch hat diese Sphäre die Zahl 6. Der Gottesname ist Adonai "Der Erhabende" und die Engel nennt man Malahim "Die Tugenden"

Wie sie sehen laufen in Tiphareth ALLE Sefira zusammen deswegen gilt diese Sphäre auch als die Schaltzentrale der Verwirklichung. In der Sphärenmagie ist die Sonnensphäre die höchste aller Sphären und dort sind die mächtigsten, nichtmenschlichen, Wesen des Sonnensystemes (und Universums) zu Hause und sie wirken von dort. Denn es laufen nicht nur alle Kräfte dort zusammen sondern die Kräfte die von der Sonnensphäre ausgehen wirken auch in allen anderen Sphären. Die Sonnensphäre ist zwar nicht der Ursprung (das ist Kether) aber hat den grössen direkten Einfluss aller Sphären und übernimmt die echte Verwalter und organisatorische Rolle. Der Sphärenmagier der die Sonnensphäre beherrscht, kann alle weiteren problemlos ebenfalls beherrschen und Gott kommt ihm in den anderen Sphären entgegen. Daher gilt die Sonnensphäre auch als die Sphäre der Vervollkommnung, der Magier der sie beherrscht ist zum wahren Adepten geworden, Gott gleich, und wird in die Reihen der Bruderschaft des Lichts aufgenommen und erhält seinen Platz im Ain Soph Aur.

Alle Sphären machen ihren Einfluss auf der Erdsphäre (Malkuth) über die Sonnensphäre (oder andere Umwege) geltend - und die Sonnensphäre schaltet dann zum "Fundament" der Mondsphäre von wo aus der Einfluss auf die Erde direkt stattfindet.

Eigenschaften: Vervollkommung, Schönheit, Edelmut, Verdedelung, Glanz...



7. Nezach: Wieder zur Säule der Milde und zum grünen Kreis. Dieser steht für Nezach "Sieg". Der Gottesname ist Jehova Tsebayoth "Der Sanfte" und die Engel sind die "Elohim" die "Fürsten" Die Sphäre zu Nezach ist die Venussphäre und hat die nummerologische Zahl 7.

Eigenschaften: Liebe, Beziehungen, Kunst, Erotik, Partnerschaft...



8. Hod: Die Säule der Stärke setzt sich fort mit Hod - Herrlichkeit, symbolisiert durch den orangen Kreis. Die Sphäre zu Hod ist die Merkursphäre, die Engel dort nennt man Bnei Elohim "Die Söhne der Fürsten" oder wie wir sie in der westlichen Tradition besser kennen "Erzengel"

Der Gottesname dazu ist Selah "Der Herrliche" und die Sphäre ist in der Numerologie durch die Zahl 8 symbolisiert.

Eigenschaften: Denken, Sprache, Wissenschaften, Intellekt, Schriftstellerei...



9. Iesod: Dann kommen wir erneut zur Säule der Harmonie und dem silbernen Kreis. Dieser symbolisiert Iesod "Fundament".

Dort leben die Cherubim, oder wie wir sie kennen "Engel" der Gottesname ist Kadosch (der Heilige). Isesod gehört zur Mondsphäre und zur Zahl 9.

Eigenschaften: Sexualität, Träume, tiefe Gefühle, Mitgefühl, Nächstenliebe, Familie...



10. Malkuth: Der letzte Kreis, bunt, der Schluss des kabbalistischen Baumes symbolisiert Malkuth - "Das Königreich".

Malkuth ist die Erdsphäre (die Erde) trägt die Zahl 10 und dort leben die "Ischim" - die Menschen. Der Gottesname ist Melek "Der Vollkommene"

Malkuth gehört zu keiner Säule sondern ist wie Kether eine Vereinigung. aller Prinzipien. Gott (Ain Soph Aur) hat sich durch die Schöpfung - alle Bereiche - verwirklicht (Malkuth)

Eigenschaften: Alles Materielle, Irdische, die Verwirklichung, Realisierung...

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 16:59 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Entschuldigung das war ein Fehler meinerseits natürlich hast du recht - Fische gehören zu Neptun hab den Planeten verwechselt - aber wir sind uns offfenbar einig dass Fische nicht zum Mond gehören.

nein, da sind wir uns nicht einig. Ich habe doch in meinem Beitrag klar dahingehend argumentiert, dass Fische zu Mond passen. Du sprichst einfach von der "traditionellen" Zuordnung. Das ist konventionelles Wissen.
Es ist jedoch mE ganz offensichtlich, dass der Mond für das Unbewusste steht. Und das Unbewusste kann ganz offensichtlich auch den Fischen zugeordnet werden.
Die symbolische Zuordnung Mond-> Unbewusstes -> Fische ist meines Erachtens absolut stimmig, wenn man hier einfach nur selbständig die Zusammenhänge bedenkt.

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Du hast jetzt schön den Eremiten erklärt aber nicht wieso die Jungfrau dazu gehört. Denn die Bedeutung der astrologischen Jungfrau hat mit dem Eremiten ncihts zu tun.
"Jungfrau: Veränderliche Erde, Herrscher: Merkur. Die Jungfrau hat einen Blick fürs Detail wie ein Mikroskop. Kein noch so kleines Detail wird übersehen und absolute Gründlichkeit ist für die Jungfrau sehr wichtig. Sie bremst jede Unvorsicht ein und konzentriert sich auf die Details, weniger auf das Gesamte. Sie sorgt dafür dass nichts zu kurz kommt. Statt Weitsicht liebt sie Sorgfalt und prüft genau.
Genauigkeit, Unterscheidungssinn, Notwendigkeit, Nützlichkeit.
Der Eremit hat ganz andere Qualitäten und kümmert sich nicht um "Oberflächlichkeiten" im Gegensatz zur Jungfrau."


nein, das ist meines Erachtens ein sehr einseitiges Bild der Jungfrau, isoliert betracht und auf den Planeten Merkur reduziert. Die ZEichen unterscheiden sich jedoch von den Planeten, insofern sie gerade nicht auf diese einfach reduzierbar sind. Dein Beitrag reduziert mE die Jungfrau auf Merkur, der jedoch auch den Zwillingen zugeordnet wird, und du beschreibst sie nicht im Sternzeichenzusammeng.

Wenn man alle Sternzeichen betrachtet, dann lassen sich je 3 prä-personale, personale, interpersonale und transpersonale Zeichen unterscheiden.
Und die Jungfrau ist das Zeichen, das die personale Entwicklung abschließt. Es wäre hier vollkommen falsch, die Jungfrau als rein intellektuelles, analytisches, geistiges Wesen zu betrachten - wie das viel eher für den Zwilling als Luftzeichen gilt. Die Jungfrau beherrscht nicht nur das DENKEN, sondern auch die Wünsche, Triebe und den Körper. Sie schließt hier überall die personale Entwicklung ab. Sie ist wahrlich "selbständig". JEgliche Entwicklung der inter- und transpersonalen Zeichen muss über diese Klippe schiffen, sonst "wackelt" das Fundament.
Die Jungfrau - gerade auch beim Aszendenten - ist auch nicht nur das Zeichen intellektueller Analyse, sondern vor allem auch der tiefenpsychologischen Analyse. Sie tut dies nicht - wie das interpersonale Zeichen Skorpion - um primär andere zu analysieren, sondern primär um sich selbst zu analysieren, um sich selbst, ihre Leistungen, ihre Fähigkeiten zu vervollkommnen. Sie benötigt z.B. auch nicht wie der Löwe ein Publikum das klatscht oder eine Romanze oder eine expressiv-ästhetische Bühne, sondern ihr genügt vollkommen ihre eigene Leistung. Sie begreift sich selbst als eigenständiges Werkzeug.
-> Und diese gesamte "Selbständigkeit", welche die Jungfrau in vielerlei Hinsicht auszeichnet, ist eine "Selbständigkeit", in der es beim Eremiten auch geht. Sie ist die VORAUSSETZUNG, um Eremit sein zu können und die Transformationsprozesse des Eremiten durchführen zu können. JEgliche Entwicklung des Eremiten führt nur über diese Selbständigkeit, die nur in dieser personalen Freiheit entwickelt werden kann.
Die Jungfrau selbst ist selbst in gewisser Weise IMMER Eremit, selbst und gerade auch im Alltag: sie unterscheidet sich immer von allen durch ICh und Nicht-Ich-Abgrenzung und ihre fundamentale Selbständigkeit.
Und genau dieses "Fundament", diese notwendige Bedingung des Eremiten, thematisiert der Text.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 17:11 
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Zitat:
Dein Beitrag reduziert mE die Jungfrau auf Merkur und du beschreibst sie überhaupt nicht im Sternzeichenzusammeng.


Ganz im Gegenteil - der Merkur ist da noch gar nicht drin der hat ganz andere Eigenschaften.

Zitat:
Die symbolische Zuordnung Mond-> Unbewusstes -> Fische ist meines Erachtens absolut stimmig

Schon nur kann man dann auch sagen:
Kraft -> Sonne -> Mars -> Pluto -> Löwe -> Stier -> Widder -> Steinbock und das ist irgendwann doch weit hergeholt

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 29. Okt 2010, 17:24 
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Also ich will ganz ehrlich sein, was deine Argumentationspraxis hier in den Antworten angeht. Du argumentierst meines Erachtens sehr ausweichend. Du nimmst nicht auf den Gesamtgehalt eines Argumentes Bezug, sondern greifst isoliert einen Aspekt heraus und negierst das dann, aber eine wirkliche klare Argumentation folgt nicht.

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Ganz im Gegenteil - der Merkur ist da noch gar nicht drin der hat ganz andere Eigenschaften.

in dem Text steht wortwörtlich "Merkur" und es werden auch ganz klar Merkur-Eigenschaften aufgezählt.
Auf mein Argument, dass du den Zusammenhang der Jungfrau im Kreis nicht berücktigst, gehst du nicht ein. Und auf die Gesamtargumentation von mir, die sich auf Foster bezieht, gehst du auch nicht ein. Genau darum ging es aber.
Du pickst also das heraus, was für dich irgendwie nicht stimmig ist, aber du gehst auf die eigentliche Argumentation nicht ein.
So ist keine Diskussion möglich.

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Zitat:
Die symbolische Zuordnung Mond-> Unbewusstes -> Fische ist meines Erachtens absolut stimmig

Schon nur kann man dann auch sagen:
Kraft -> Sonne -> Mars -> Pluto -> Löwe -> Stier -> Widder -> Steinbock und das ist irgendwann doch weit hergeholt

Entschuldige, aber das ist eher Polemik, kein Argument. Es ist offensichtlich, dass es einen symbolischen Zusammenhang zwischen Mond, dem Unbewussten und Fischen gibt.
Der Zusammenhang von "Widder -> Steinbock", den du hier beispielsweise aufführst, ähnelt diesem symbolischen Zusammenhang offensichtlich nicht.

Nochmal im Rückblick: im ersten Beitrag hast du den Fischen Uranos zugeordnet. Dann hast du gesagt, dass ich den Mond wie du den Fischen nicht zuordnen würde, obwohl der gesamte Beitrag darauf zielte. Und nun argumentierst du auf diese Weise.
Ich finde das ehrlich gesagt ein sehr seltsames, emotionales, nicht-sachliches Verhalten. Das meine ich ganz beschreibend.


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