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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 09:30 
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@energeia .... danke für den Buchlink.... interessiert mich sehr.

In diesem Zusammenhang fällt mir gerade die Geschichte von dem tibetanischen
Schüler Pema Tense ein, der auf seiner spirituellen Queste den Auftrag bekommt,
einen Kylkhor herzustellem, durch den er Kontakt mit dem dämonisch gefährlichen
Geist Yidam bekommt.
Eine sehr lehrreiche Geschichte aus "Macical use oft Thought Forms" von
den Magiern Dolores Ashcroft Nowiki und John. H. Brennan

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 10:29 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Wie gesagt offenbar reden wir im Bezug des Wort kämpfen aneinander vorbei.

Kämpfen heisst nicht mit Schwert und Schild auf etwas losstürmen oder wie bei Anti Kriegsdemos auf Soldaten losgehen etc

Kämpfen heisst, sich bewusst werden was man nicht will, Gegenteilige Regungen fördern und die entsprechende Regung absterben lassen durch nicht beachtung.
Im Falle Wut - steigt Wut auf, die Wut im Keim ersticken und etwa innere Ruhe fördern.

Links such ich jetzt keine - Bücher könnte ich da eher nennen aber das Meiste habe ich von meinen Lehrern direkt gelernt bzw über meinen Vater (der macht Raja Yoga und ist Buddhist)


Auch wenn das Gefahr läuft sehr polemisch zu klingen,aber es fällt schon auf, dass aus einer gängigen Meinung, die alle Lehrer lehren und in allen Büchern stehen soll, auf einmal auf die Meinung einer Person reduziert wird, die des Vaters.Ich finde das sehr schade, das sie auf Energeia nicht eingehen oder eingehen können,das sie es doch schon so hingestellt haben,als wäre Ihre Meinung konkret überall gängig im asiatischen Raum.

Das was sie beschreiben, ist eher eine oft gemacht Form der Bewusstseinskontrolle bei Meditationen.Wenn gemerkt wird, das während einer Meditation sich störende und ungewollte Emotionen und Gefühle in den Vordergrund drängen, erkennt man diese an und unterdrückt diese aber nicht sonder, verschiebt den Fokus auf diese auf einen späteren Zeitpunkt. Entweder durch einen Weschel des Mantras oder durch Sätze wie :"
Ja ich erkenne meine Wut und ich werde mich Ihr zu einem späteren Zeitpunkt mit meiner vollen Aufmerksamkeit widmen" Die meisten praktisch arbeitenden Magier arbeiten so und zwar weil so die Kraft, die an den Emotionen gebunden ist, frei und nutzbar wird. Der pur Gewaltakt der Unterdrückung führt aber eher zu einer Kraftminderung auf Dauer,da der Magier gezwungen ist, immer einen Teil gegen den Dämon zu richten und da er sich ja mit immer mehr Dämonen auseinandersetzten muss/wird, wird dieser gebundene Teil auch immer größer. Das erinnert eher an die amerikanische Justiz, die neigt auch dazu Konflikte nicht zu lösen sondern wegzusperren und wohin das führt kann man tagtäglich sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 12:30 
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Hallo,

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Wie gesagt offenbar reden wir im Bezug des Wort kämpfen aneinander vorbei.

Kämpfen heisst nicht mit Schwert und Schild auf etwas losstürmen oder wie bei Anti Kriegsdemos auf Soldaten losgehen etc

Kämpfen heisst, sich bewusst werden was man nicht will, Gegenteilige Regungen fördern und die entsprechende Regung absterben lassen durch nicht beachtung.
Im Falle Wut - steigt Wut auf, die Wut im Keim ersticken und etwa innere Ruhe fördern.


ja, das hatte ich weiter oben schon angedeutet, dass das Wort "Kämpfen" hier sehr missverständlich verwendet wird. Das, was hier beschrieben wird, lässt sich mit dem Wort "Selbstbeherrschung" mE wesentlich besser fassen. Dem Wort "Kämpfen" haftet semantisch ja gerade die Bedeutung an, dass KEINE Selbstbehrrschung vorliegt, weshalb "gegen etwas gekämpft" wird.
Genauso hatte ich darauf hingewiesen, dass das Wort "Umarmen" anscheinend falsch verstanden wurde, als es kritisiet wurde. Deshalb hatte ich den folgenden Beitrag geschrieben:

Energeia hat geschrieben:
H
Scheinbar besteht hier ein Gegensatz zwischen Umarmen und Kraftgewinnung. Aber meines Erachtens besteht dieser Gegensatz nicht in der realen Praxis, sondern entsteht hier lediglich, weil die Begriffe in der Diskussion begrifflich einseitig verwendet werden.

Mit "Umarmen" ist hier nicht ein einfaches Zudecken, Stehenlassen, Tätscheln etc. angesprochen. Umarmen ist etwas, das eine gewisse magische Haltung, Mut und auch Kraft erfordert. Nicht jeder Mensch kann einfach umarmen. Im Umarmen kommt es durchaus zu einer Kraftsynthese zwischen Kräften - darüber hinaus ist dies nicht eine einfache Addition K1+K2+K3, vielmehr geht die Synthese weit über eine bloße Summe hinaus.
Im Umarmen selbst findet auch eine "Beherrschung" statt. Nur, dass diese Beherrschung nicht so "roh" abläuft, wie wenn man einfach lieblos ein bockiges Pferd zähmt. Es ist die gleiche Beherrschung, lediglich viel tiefgehender, feinsinniger, verschmelzender. Zähmender und Gezähmtes werden EINS.

Deshalb sind diese Gegensätze hier nicht stimmig:
"Nur wenn du sie umarmst ohne sie zu beherrschen beherrschen sie dich."
"sie einfach umarmen und annehmen anstatt sie zu nutzen um Kraft durch Überwindung zu gewinnen"
"Wenn du sie umarmst verlieren sie weder ihren Schrecken - der kehrt anders wieder - noch ihre Macht - die wird dann erst richtig stark weil sie dich bewegen ohne dass du es bemerkst."
"In jeder ernstahften magischen Tradition wird die Selbstbeherrschung, Veredelung des Charakters und Überwindung des inneren Dämons als erstes Gelehrt"


All das vollzieht sich im tiefgehenden, magischen Umarmen.
Noch einmal: Das Umarmen selbst setzt Selbstbeherrschung, Kraft, Mut etc. voraus. Es vollzieht im Akt selbst unter anderem eine Beherrschung, wodurch Kräfte synthetisiert und potenziert werden. Und diese tiefgehende Praxis führt sehr prägend und wandelnd zu einer Veredelung des Charakters.


LG,
E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 12:32 
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Kroatxl hat geschrieben:
Das was Sie beschreiben, ist eher eine oft gemacht Form der Bewusstseinskontrolle bei Meditationen.Wenn gemerkt wird, dass während einer Meditation sich störende und ungewollte Emotionen und Gefühle in den Vordergrund drängen, erkennt man diese an und unterdrückt diese aber nicht sondern, verschiebt den Fokus auf diese auf einen späteren Zeitpunkt. Entweder durch einen Weschel des Mantras oder durch Sätze wie :"
Ja ich erkenne meine Wut und ich werde mich Ihr zu einem späteren Zeitpunkt mit meiner vollen Aufmerksamkeit widmen"

Die meisten praktisch arbeitenden Magier arbeiten so und zwar weil so die Kraft, die an den Emotionen gebunden ist, frei und nutzbar wird. Der pur Gewaltakt der Unterdrückung führt aber eher zu einer Kraftminderung auf Dauer,da der Magier gezwungen ist, immer einen Teil gegen den Dämon zu richten und da er sich ja mit immer mehr Dämonen auseinandersetzten muss/wird, wird dieser gebundene Teil auch immer größer. Das erinnert eher an die amerikanische Justiz, die neigt auch dazu Konflikte nicht zu lösen sondern wegzusperren und wohin das führt kann man tagtäglich sehen.


interessante Beschreibung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 12:39 
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Joy hat geschrieben:
@energeia .... danke für den Buchlink.... interessiert mich sehr.

In diesem Zusammenhang fällt mir gerade die Geschichte von dem tibetanischen
Schüler Pema Tense ein, der auf seiner spirituellen Queste den Auftrag bekommt,
einen Kylkhor herzustellem, durch den er Kontakt mit dem dämonisch gefährlichen
Geist Yidam bekommt.
Eine sehr lehrreiche Geschichte aus "Macical use oft Thought Forms" von
den Magiern Dolores Ashcroft Nowiki und John. H. Brennan


aus einem anderen Forum:

die Beschwörung einer Gottform vom Pema Tense gebe ich gekürzt, übersetzt in einfacher Sprache, wieder.

Pema Tense wurde als 9jähriger Schüler 1939 in einem tibetischen Kloster
in der Nähe von Lhasa aufgenommen. Seit seiner frühsten Kindheit zeigte Pema großes Interesse an okulten und spirituellen Themen. Bald konnten die Lehrer Pemas Fragen nicht mehr beantworten und legten ihm nahe, sich einen persönlichen Guru zu suchen. Nach langer Zeit traf Pema endlich hoch in den Bergen Kang Rinpoche, der ihn zuerst nicht als Schüler annahm, sondern Pema eine Woche in der Kälte draußen sitzen liess.

Am Ende der Unterweisungen seines Gurus erhielt Pema die Aufgabe eine
mystische Gottheit namens Yidam zu beschwören. Vorher sollte er einige Monate in seinem Kloster mit Studien über diese Gottheit verbringen. Dabei fand Pema heraus, dass diese Gottheit, eigendlich ungewöhnlich für für die Götter Tibets, einen furchterregenden dämonischen Aspekt hatte und seine Beschwörung als gefährlich galt.
Die tibetanische Beschwörung unterscheidet sich im Gegensatz zur westlichen
Tradition, dass der Genius in den Kreis beschworen wird und der Magier
außerhalb steht. Das Ritual für Yidam war so kompliziert, dass eine zufriedenstellende Ausführung für den Guru mehrere Monate in Anspruch nahm.
Pema wurde dann für die Ausführung, die eine Beschwörung per Visiualisation
mit aller Kleidung und Symbolen vorsah, in die Wildernis geschickt. Nach monatelanger Übung bekam er zusätzlich den Auftrag die Stimme der Gottheit hörbar und Yidam noch zusätzlich fühlbare Subtanz zu ermöglichen.
Alle Aufgaben zogen sich endlos hin, jedoch Pema konnte Yidam dann jederzeit rufen, hören , fühlen und mit ihm, hinter seiner linken Schulter,
durch die Gegend wandern.
Sein Guru war sehr erfreut und entliess Pema, da dieser jetzt ja einen
machtvollen Lehrer zur Seite hatte. Pema wanderte durch Tibet und erhielt von Yidam viele weise Lektionen. Mit der Zeit kam immer mehr Zweifel auf, dass Yidam mehr ein konstruierter Gott, als ein beschworener war.
Deshalb kehrte er zu Kang Rinpoche zurück. Dieser war sehr zornig und befahl
Pema sich tief in Meditation zu versehken, um alle Zweifel auszurotten.
Auf Knien bat Pema seinen Guru um Vergebung, aber auch nach der Meditation
blieben die Zweifel.
Kang fragte: Kannst du Yidam sehen?
Kannst du Yidam hören?
Kannst du Yyidam fühlen?
"Ja Meister" und trotzdem bin ich überzeugt, dass er nichts mehr als eine
Kreatur meines Geistes ist.
Plötzlich lächelte sein Lehrer. "Dann hast du die Lektion gelernt"

Pema verstand plötzlich, dass die welt um ihn herum nicht mehr war, als eine
Gedankenform und er aus sich selber einen machtvollen Lehrer erschaffen hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 13:00 
Kroatxl hat geschrieben:
Jade hat geschrieben:
Willst du das Negative nicht in Positives umwandeln?

Du umarmst deine Dämonen und behälst sie - willst du sie nicht loswerden?


Natürlich behalte ich sie, sie sind doch Teil von mir. Sie sind eine Facette meines Seins und machen mich genau so aus wie alle anderen Teile. Aber in dem Moment wo ich sie annehme und umarme, verlieren sie ihren Schrecken und ihre Macht, weil sie mit mir im Gespann arbeiten und nicht gegen mich.

:good

Es geht nicht darum böses zu zerstören, was auch gar nicht möglich ist, es geht darum, das Negative zu erkennen, auch in sich selbst, und es dadurch zu beherrschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 13:43 
Ich möchte meinen obigen Beitrag noch ein wenig ausführlicher begründen.

Satan, das Böse etc.. wie immer man es nennen will, ist ein Wesensteil Gottes, es ist alles alleins, daher kann das so genannte Böse nicht zerstört werden, und soll es auch gar nicht

Umarmung sehe ich so, dass man in seinem Innersten die eigenen Dämonen annimmt, sich mit ihnen vereint und dadurch erst wirklich ganz wird, also selbst alleins, eine Einheit
erst dadurch wird die innere Stärke und Kraft wirklich freigesetzt, durch diese Begegnungen entsteht echte innere Weisheit, jenseits des Bücherwissens

d. h. ja nicht, dass man dann als Dämon durch die Welt rennt, ganz im Gegenteil, diese Vorstellung kommt mir reichlich kindlich vor


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 15:09 
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@ Energeia

Alle Achtung, du hast ein super Gedächnis, denn du hast meinen eigenen
Post aus Thomas Forum hier reinkopiert, selbst wusst ich nicht mal unter
welchem Thema ich ihn reingesetzt hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 2. Nov 2010, 09:37 
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Zitat:
Auch wenn das Gefahr läuft sehr polemisch zu klingen,aber es fällt schon auf, dass aus einer gängigen Meinung, die alle Lehrer lehren und in allen Büchern stehen soll, auf einmal auf die Meinung einer Person reduziert wird

Mehrerer Personen - Lehrer - davon manche aus Logen, manche nicht. Und ich bin mir sicher das auch gelesen zu haben aber wenn man so wie ich mehrere hundert Bücher durch hat ist es schwer die Titel oder Autoren zu benennen ich habe ja nicht vor nochmal so viele Bücher durczuackern nur um ein Argument zu untermauern.

Ich finde es Schade dass die Forenreeln hier wenig Beachtung finden, der freundliche Umgangston ist doch wichtig - ich kann inzwischen auch auf Ungereimtheiten eingehen und den betreffenden runter machen aber das ist nicht der Sinn der Sache sondern ein freundlicher austausch.

Zitat:
Der pur Gewaltakt der Unterdrückung führt aber eher zu einer Kraftminderung auf Dauer,da der Magier gezwungen ist, immer einen Teil gegen den Dämon zu richten und da er sich ja mit immer mehr Dämonen auseinandersetzten muss/wird, wird dieser gebundene Teil auch immer größer.


Dann wird hier besiegen aber komplett falsch verstanden. Der innere Dämon lebt vond er Beachtung die man ihm und seinen Einflüsterungen schenkt. Je öfter mane s schafft sich gegen diese Einflüsterungen durchzusetzen desto mehr Willenskraft gewinnt man umso mehr gebeundene Energie wird frei.
Je öfter man es schafft die Einflüsterungen zu ignorieren und je mehr man gegenteilige positive Eigenschaften fördert umso schwächer wird der Dämon und verkümmert bis er schweigt und die Energie die in ihm gebunden wa rfrei ist. Es kostet nur am Anfang Überwindung und dadurch gewinnt man Willenskraft. Später wird es immer leichter. Ich habe den Verdacht, dass sie hier nicht aus der Praxis berichten denn meine Erfahrung bestätigt das von mir gesagte und nicht nur die meine sondern auch die anderer Magier.

Zitat:
als wäre Ihre Meinung konkret überall gängig im asiatischen Raum.

Wie gesagt mir scheint sie ist es, denn den inneren Dämon besiegen steht meines Wissens in vielen magischen Systemen aus West und Ost im Vordergrund - wie gesagt Hatha Yoga, RadschaN Yoga und co. Sogar im Buddhismus ist der "kampf" gegen den inneren Dämon und die Kultivierung der edlen Seele im Vordergrund.

Umarmen finde ich insofern schlecht formuliert als das es impliziert man muss das eigene Negative an und hinnehmen und seinen Eingebungen folgen. Das ist aber falsch.

Zitat:
Satan, das Böse etc.. wie immer man es nennen will, ist ein Wesensteil Gottes, es ist alles alleins, daher kann das so genannte Böse nicht zerstört werden, und soll es auch gar nicht


Das wiederum kann ich unterschreiben. Das Böse kann man nicht vernbichten aber jeder ist aufgerufen es in sich selbst zu beherrschen. Gott ist alles, vereint alles aber ist der Herr. Der Mensch muss es ihm gleiuch tun.
Natürlich kann der Mensch seine negative Seite nicht vollkommen vernichten und das wäre schädlich, es geht darum dass er lernt in seiner Mitte zu stehen und bewusst zu entscheiden was er will und da das Negative sehr schnell aus der Mitte verdrängt ist die Beherrschung des selbigen so enorm wichtig....

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 2. Nov 2010, 13:31 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Und ich bin mir sicher das auch gelesen zu haben aber wenn man so wie ich mehrere hundert Bücher durch hat ist es schwer die Titel oder Autoren zu benennen ich habe ja nicht vor nochmal so viele Bücher durczuackern nur um ein Argument zu untermauern.

also ich sehe das sehr anders. Als Wissenschaftler bin ich regelmäßig mit Menschen im Austausch, die sicherlich mehr als tausende Bücher gelesen haben und die dennoch in der Lage sind, Quellen exakt anzugeben. Und mir persönlich fällt das ebenfalls nicht schwer.
Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Beiträge verfasst werden, die sich etwa alleine auf die eigene Perspektive, die Praxis und den Alltag beziehen, fern jeglicher Bücher und Autoren. Ich finde es ebenfalls vollkommen in Ordnung, wenn man vage auf Autoren verweist, so lange nicht behauptet wird, dass sich ganz sicher etwas so verhalte und genau hierauf das gesamte Argument beruht. Wenn man jedoch genau hierauf sein ganzes Argument stützt, aber dennoch nicht in der Lage ist, diese Aussage nur annährend auszuweisen, dann unterminiert ein derartiges argumentatives Verhalten meines Erachtens jeglichen Diskurs. Wenn man schon auf Autoren, Texte oder religiös-spirituelle Strömungen verweist und diesen eine Position zuschreibt und diese Position argumentativ stark machen möchte, dann spricht es meines Erachtens für Redlichkeit, diese Position mit Quellen ausweisen zu können.
Ansonsten erscheint das Ganze tendentiell in einem "Schein"-Licht.

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Ich finde es Schade dass die Forenreeln hier wenig Beachtung finden, der freundliche Umgangston ist doch wichtig - ich kann inzwischen auch auf Ungereimtheiten eingehen und den betreffenden runter machen aber das ist nicht der Sinn der Sache sondern ein freundlicher austausch.

nein, ich finde ganz und gar nicht, dass in diesem zitierten Absatz Forenregeln nicht beachtet werden. Wenn eine Person immer wieder Begriffe vertauscht, Argumente vertritt, die dann aufgeweicht werden, wenn sie hinterfragt werden, dann sollte sich diese Person meines Erachens nicht wundern, wenn die anderen Kommunikationsteilnehmer sie deutlich darauf hinweisen. "Freundlichkeit" zeigt sich auch darin, dass man die Beiträge anderer aufmerksam liest und auch tatsächlich auf diese antwortet.
Wer die Beiträge anderer Schreiber nur oberflächlich überfliegt, um dann recht vage und schwammig, oftmals ohne wirklichen Bezug zum Beitrag zu antworten, die eigene Sichtweise tendentiell dogmatisch im Vordergrund behaltend, und sich dann wundert, dass die anderen dies beklagen, und sich dann über deren unfreundlichen Ton beschwert, dessen Blick entgeht meines Erachtens insgesamt sein eigenes zentrisches Verhalten im Ganzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 2. Nov 2010, 13:55 
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Noch zu den 7 / 8 Planeten: Habe ja schon aufgeführt das es egtl mehr sind nähmlich 10 bzw 11. Im klassischen Sinne der magie wird der Mond - der jetzt wirklich kein Planet ist - noch zu den Planeten gezählt also wären es sogar 11 bzw 12 "Planeten"

Zitat:
sicherlich mehr als tausende Bücher gelesen haben

Wir reden von Büchern oder? Artikel, Berichte und Dokumentationen zählen da nicht rein, denn tausende Bücher zu den Themen gelesen zu haben finde ich unrealistisch - gut wer jeden Tag nur mit Lesen beschäftigt ist mag das in 30 Jahren hinbekommen aber wer tut das schon?

Wenn ich nachzähle komme ich im Bereich Magie / Esoterik vll auf 1000 und bin der Meinung ich lese bereits sehr viel.

Zitat:
Quellen exakt anzugeben. Und mir persönlich fällt das ebenfalls nicht schwer.

Mir allerdings schon. Ich erinnere mich an viele Autoren nicht mehr namentlich vor allem die orientalischen Sris und Gurus bring ich durcheinander. Das ist einer der Hauptgründe weshalb ich nicht in die Wissenschaft gegangen bin.
Zumal ich viele Werke nicht mehr besitze und nicht nachschlagen kann.

Zitat:
nein, ich finde ganz und gar nicht, dass in diesem zitierten Absatz Forenregeln nicht beachtet werden


Es geht um den Gesamt Ton. Wenn hier aufeinander eingehackt wird und Meinungen runtergemacht werden, die Diskussion völlig vom Thema abweicht und sich alle nur hochschaukeln verstösst das gegen Die Forenregeln und wenn sowas vorkommt wird das Thema kommentarlos gesperrt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 2. Nov 2010, 16:02 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Ich finde es Schade dass die Forenreeln hier wenig Beachtung finden, der freundliche Umgangston ist doch wichtig - ich kann inzwischen auch auf Ungereimtheiten eingehen und den betreffenden runter machen aber das ist nicht der Sinn der Sache sondern ein freundlicher austausch.


Ich hab den Hinweis verstanden und werde dementsprechend nicht mehr auf Fehler in Ihrer Argumentation hinweisen.Es ist Ihr Forum , Ihre Webseite.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 2. Nov 2010, 16:09 
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So war das nicht gemeint - Fehler ind er Argumentation darf man schon kritisieren aber es kommt darauf an wie.
Es ist so, dass mir scheint weil ich nicht mit Seite und Buch belegen kann sind meine Argumente ungültig und damit erledigt - da wäre eine Diskussion übers für und wieder angebrachter stattdessen wird auf der Belegbarkeit herumgeritten das finde ich so nicht gerade befruchtend - wenn ich einen Fehler mache und man michd arauf hinweist kann ich damit auch leben und dazu lernen wenn mir schlüssig gezeigt wird,d ass ich falsch liege und ich finde die Diskussion an und für sich befruchtend aber der Umganston zwischen uns 3 entgleist - man kann Dinge auch netter formulieren da muss ich mich auch selber an der Nase nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 13. Jul 2011, 04:31 
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Ich teile die Meinung von Ester. Das eigene Ego, den inneren Dämon umarmen kommt einem Selbstmordkommando gleich.. Unmerklich erschleicht er sich die Kontrolle und du wirst zum Gespielten statt des Spielers. Das ist der wahre Satanismus, das Fortbewegen weg von Gott zum Ich-Sein. Dieser Weg ist das genaue Gegenteil, und da alles doppelpolig ist, dasselbe jedoch im Grad verschieden macht das in meinen Augen Sinn :)

Die Hermetik beschreibt die innere Alchemie. Mir scheint es gibt Leute die haben Bardon nicht gelesen.. ein Aspekt der magischen Schulung ist der magische Seelenspiegel, eine Introspektion und umwandlung der dunklen Maske in das wahre selbst. Wer nicht bereit ist an sich selber zu arbeiten und sich zu veredeln, wird zum niederen Magier, der nie und nimmer Gottes Willen ausführen kann, und dementsprechend auch nie die Macht erlangt, aus dem Nichts zu schaffen, wie Jesus es tat.

Die Frage ist halt wessen Lehren du befolgst. Die von Crowley oder die von Bardon? Welchen Preis bist du jeweils bereit zu zahlen, wenn der Erfolg dir gebührt und nicht zugunsten der Schöpfung geopfert wird?

Es geht auch nicht darum, das Negative auszumerzen, denn dies ist Teil des Kreislaufs im Werden und Vergehen. Doch dem Ego fröhnen, welches vermutlich verantwortlich für die kollektive Selbstzerstörung der Menschheit sein wird, ist sehr unweise. Don Juan, der grosse Schamane, sagte mal : Der gesunde Menschenverstand wird uns noch alle umbringen. Mit dem gesunden Menschenverstand meinte er das Ego, das gierende ich, welches nie genug bekommt und kein Problem damit hat, über Leichen zu gehen, wenn nicht gewisse Moralische Schutzmechanismen da wären, die dich daran hindern würden.

Ich hoffe ich habe dich damit eindringlich gewarnt, nicht den dunklen Pfad des Dämonen zu wählen, was der Egoismus genau ist. Mit all seinen Konsequenzen, Kriegen, Hass usw..


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 13. Jul 2011, 08:01 
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Die Hermetik beschreibt nicht die innere Alchemie. Bardons Seelenspiegel
ist ein bestimmtes Modell nach dem sehr erfolgreich gearbeitet werden kann.

Die innere Alchemie, und hier meine ich die Alchemie als eine eigenständige
Säule, richtet sich genau nach den operativen Prozessen, die im Labor
stufenweise vollzogen werden.

Der Drache wird aus dem dunklen Wald geholt und umarmt, da er erkannt und
ins Licht geführt wird.

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