Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 12:43 
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Achso Erleuchtung ist der Grundzustand? Interessant ja wenn wir alle erleuchtet sind warum diskutieren wir dann ^^

Mathers war Gründer des GD zerbrochen ist da nichts - nur Crowley ging weg.
Crowley ist ind er Magie genauso wie Dee, Mathers und Bardon ein Gigant.
Und dass Dee mit schwarzer Magie in Verbindung gebracht wird ist mir völlig neu.
Gregorius als Grossmeister und Gründer der FS war übrigens der sleben Meinung wie die obigen Herren.

Und nein, es ist kein Widerspruch - es sind 2 utnerschiedliche Auslegungen des Wortes kämpfen - gegen den inneren Dämon kämpfe ich ja nicht im Sinne von ihn vernichten wolen sondern seinen Einflüsterungen widerstehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 12:48 
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Hallo,

ich hatte dies schon oben angedeutet und möchte es noch einmal ansprechen. Scheinbar besteht hier ein Gegensatz zwischen Umarmen und Kraftgewinnung. Aber meines Erachtens besteht dieser Gegensatz nicht in der realen Praxis, sondern entsteht hier lediglich, weil die Begriffe in der Diskussion begrifflich einseitig verwendet werden.

Mit "Umarmen" ist hier nicht ein einfaches Zudecken, Stehenlassen, Tätscheln etc. angesprochen. Umarmen ist etwas, das eine gewisse magische Haltung, Mut und auch Kraft erfordert. Nicht jeder Mensch kann einfach umarmen. Im Umarmen kommt es durchaus zu einer Kraftsynthese zwischen Kräften - darüber hinaus ist dies nicht eine einfache Addition K1+K2+K3, vielmehr geht die Synthese weit über eine bloße Summe hinaus.
Im Umarmen selbst findet auch eine "Beherrschung" statt. Nur, dass diese Beherrschung nicht so "roh" abläuft, wie wenn man einfach lieblos ein bockiges Pferd zähmt. Es ist die gleiche Beherrschung, lediglich viel tiefgehender, feinsinniger, verschmelzender. Zähmender und Gezähmtes werden EINS.

Deshalb sind diese Gegensätze hier nicht stimmig:
"Nur wenn du sie umarmst ohne sie zu beherrschen beherrschen sie dich."
"sie einfach umarmen und annehmen anstatt sie zu nutzen um Kraft durch Überwindung zu gewinnen"
"Wenn du sie umarmst verlieren sie weder ihren Schrecken - der kehrt anders wieder - noch ihre Macht - die wird dann erst richtig stark weil sie dich bewegen ohne dass du es bemerkst."
"In jeder ernstahften magischen Tradition wird die Selbstbeherrschung, Veredelung des Charakters und Überwindung des inneren Dämons als erstes Gelehrt"


All das vollzieht sich im tiefgehenden, magischen Umarmen.
Noch einmal: Das Umarmen selbst setzt Selbstbeherrschung, Kraft, Mut etc. voraus. Es vollzieht im Akt selbst unter anderem eine Beherrschung, wodurch Kräfte synthetisiert und potenziert werden. Und diese tiefgehende Praxis führt sehr prägend und wandelnd zu einer Veredelung des Charakters.

Liebe Grüße,
Energeia


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 12:57 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Achso Erleuchtung ist der Grundzustand? Interessant ja wenn wir alle erleuchtet sind warum diskutieren wir dann ^^


das ist wieder eine Frage, die deutlich macht, wie verschieden Menschen die Welt wahrnehmen und auch, wie ein Mensch den Lebensbaum intuitiv sieht.
Plastisch kann man sich dies an der Lehre des Mahayana und des Hinayana-Buddhismus deutlich machen.
Der Hinayana-Buddhismus geht allgemein davon aus, dass jeder einen sehr langen, steinigen Weg vor sich hat. Und dass irgendwann auf diesem Weg so etwas wie Erleuchtung stattfinden kann. Die Anatta-Lehre wird hier radikal verstanden.
Der Mahayana-Buddhismus geht davon aus, dass wir immer schon erleuchtet sind, dies nur erkennen brauchen und dass wir immerschon durch eine Buddha-Natur ausgezeichnet sind. GEIST muss nicht irgendwie gesucht werden, vielmehr ist GEIST immer schon überall. Jedes Suchen, Anstrengen verdeckt GEIST eher, weil er immer schon überall ist. Nagarjuna ist insofern auch der konsequente Denker dieser Tradition: er spricht von Shunyata (Nichts= AIN).

Es wird hier deutlich, dass diese beiden Richtungen den beiden Richtungen ähneln, wie man z.B. den Weg im LEbensbaum betrachten kann - wie ich das weiter oben evolutionär, ontogenetisch, etc beschrieben habe.

Beide WEGE sind gangbar. Entscheidend ist, welcher Zugang sich einem Mensch eröffnet. Es führt hier meines Erachtens nicht weiter, wenn man sich über den anderen Weg, der einem Menschen vielleicht selbst nicht zugänglich ist, polemisch lustig macht. Man kann vielmehr anerkennen, dass andere Menschen die Welt anders erfahren und einen anderen Weg gehen.

LG,
E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 13:05 
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Jetzt bringen sie aber einiges durcheinander. Ich habe nicht von Erleuchtung gesprochen,sondern von einer natürlichen Verbindung zur göttlichen (magischen) Kraft, die jedes Lebewesen seit Entstehung seiner Existenz hat und das der Blick auf diese Verbindung, durch die Sinnlosigkeit von unnötigen Kämpfen verschleiert wird.

Natürlich zerbrach der GD unter Mathers. Deswegen gründete Mathers 1900 Alpha et Omega in dem der wesentlich kleiner Teil der Ihm loyalen Anhänger eintraten.Case, Dion und Crowley wurde aus dem Alpha et Omega ausgeschlossen oder verließen ihn.

Natürlich wurde Dee mit schwarzer Magie in Verbindung gebracht,spätestens nach dem Elizabeht verstorben war, verlor er jede Form von Unterstützung.In Anbetracht der Zeit und das er sich Anmaß mir "Engeln" zu reden, sollte das aber auch klar sein;)

Crowley ist an seinem Lebenswandel gestorben, also war er nicht besonders erfolgreich im Kamof gegen seine Dämonen und das obwohl er ein "Gigant" war.Also scheint da wohl was im System nicht zu stimmen.Und wer das Material des FS gelesen hat und ich meine nicht sie paar Fetzen die König verbreitet, weiß was Gregorius gemeint hat ;)

Ok, vielleicht als Magier Giganten aber als Menschen eher keine Erfolgsgeschichten,Krankheit,Drogen,Alkohol,Einsamkeit,Feinde und Verfolgung. Und das alles widerspricht ja wieder auch dem Bild vom Magier,was, ich weiß nicht vom wem, hier vertreten wurde.Wenn man sich natürlich nur als Magier definiert mag das reichen.

Ich umarme meine Dämonen wie trotzige Kinder, weil ich ein Gnädiger Gott bin ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 16:13 
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Ich lese Ihren Beitrag als Antwort auf die Frage von Asret Tsapajapis zuvor - das sage ich, um Missverständnisse zu vermeiden.

Ich möchte dennoch zu Ihrem Beitrag eine allgemeine Bemerkung loswerden. Natürlich kann man bestimmte Magier und Magie-Richtungen kritisieren, man kann auf Biografien verweisen, auf andere Magie-Richtungen, etc. . Je nach Fokus kann man hierbei jeweils besonders gewinnbringende Beiträge, aber auch anscheinende Irrtümer und Mängel unterstreichen. Konzentriert man sich einseitig auf Mängel, Fragwürdiges, etc. dann ist es wahrscheinlich möglich, ein einseitig negativ-kritisches Bild zu zeichnen.
Es ist aber andererseits kaum zu bestreiten, dass diese hier kritisierten Magier und Magie-Richtungen auch bestimmte Errungenschaften zu verzeichnen haben. Und meines Erachtens kann man dies von nahezu jedem "bekannten" Magier sagen.

Es ist vollkommen legitim, lediglich kritische Seiten zu betrachten. Umfassender ist meines Erachtens jedoch eine Vorgehensweise, die sowohl kritisch als auch anerkennend vorgeht.
DARÜBER HINAUS scheint es mir jedoch in den meisten Fällen in derartigen Foren-Diskussionen nicht fruchtbar, überhaupt die jeweiligen Autoren zu kritisieren oder sich auf Autoren als Autoritäten zu stützen. Das führt letztlich nur zu Grabenkämpfen unter den Magie-Richtungen und das ist meines Erachtens nicht allzu ergiebig.
Fruchtbarer ist meines Erachtens die Perspektive, dass es Magie auch ohne Autoren gibt: dass Magie IST. Fern von jeglichen Autoren- und Autoritäts-Debatten ist dann eine Betrachtung möglich, wie es diese Autoren selbst vornahmen: eine selbständige, praxisbezogene Beschreibung und Praxis der Magie selbst.
In gewisser Weise ist das Schreiben hier ja immer schon selbst Magie. Und eine gewisse Selbständigkeit sowie Praxisbezogenheit im Sinne des Magiers scheint mir hier förderlich.

Liebe Grüße,
E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 16:38 
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Das war auch jetzt nicht als Kritik gemeint, ich persönlich sehe Magier immer in erster Linie auch als einen Menschen an. Die besagten Personen wurde ja als Referenz gebracht um die Wichtigkeit des "Kampfes gegen Dämonen" als Aspekt
der Kraftgewinnung zu untermauern. Aber Abseits der magischen Tätigkeit sind alle mehr oder weniger ihren Dämonen unterlegen.Deswegen mein Hinweis auf die diversen Krankheiten,Süchte und zwischen Menschlichen Problemen.

Und auf der anderen Seite gibt es im Asiatischen Raum Meister der unterschiedlichen Glaubensformen,die alle eher den Konflikt/Gewaltlosen Weg gehen, die uralt werden,sich bester Gesundheit freuen und im Reinen mit sich Selbst und der Welt sind.

Auf diesen Widerspruch wollte ich nur hinweisen und zu bedenken geben das viele dieser asiatischen Traditionen historisch gesehen eine viel längere Erfahrung im Umgang mit ihren Dämonen haben.

Das die erwähnten "Giganten" und Ihre Werke großen Einfluss gehabt haben,
will und kann ich gar nicht widersprechen, aber ob das alle so richtig ist, das ist eine andere Sache. Das gilt allerdings für alle Richtungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 18:31 
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Zitat:
Es wird hier deutlich, dass diese beiden Richtungen den beiden Richtungen ähneln

Nun, ob man jetzt von Grund aus mit dem Göttlichen Verbunden ist und es nur erkennen braucht oder ob man sich die Verbindung erarbeiten muss es läuft auf das selbe hinaus - man muss was dafür tun also ist die Ansicht im Grunde sekundär.

Man kann auch andere Magier nehmen.
Ich zum Bsp fdand Jesus war erfolgreich auch wenn er öffentlich hingerichtet wurde zum bsp ^^

Giganten sind sie ja nicht wgeen ihres Lebenserfolges sondern aufgrund der Lehren die sie hinterlassen haben

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 19:12 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Man kann auch andere Magier nehmen.
Ich zum Bsp fdand Jesus war erfolgreich auch wenn er öffentlich hingerichtet wurde zum bsp ^^


„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34)
Auch nicht unbedingt jemand, der auf Konflikt aus war.

Zitat:
Giganten sind sie ja nicht wgeen ihres Lebenserfolges sondern aufgrund der Lehren die sie hinterlassen haben


Naja, die Lehren sind ja gerade mal ca. 100 Jahre alt,manche sogar noch jünger.Mal abgesehen davon,das ja vieles auch aus dem Asiatischen Raum geliehen wurde.Ich warte da lieber noch mit dem beweihräuchern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 20:45 
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Auch in Asien wird gegen die inneren Dämonen gekämpft - ich nenne mal Hatha oder Raja Yoga, Dao, die Philosophie des Konfuzius (der edle Mann) die Samurai etc.

Auch im Buddhismus bzw der tibetischen Magie wird gegen die inneren Dämonen gekämpft, besiege dich selbst ist so ein typischer Spruch

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 22:25 
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Auch im Buddhismus bzw der tibetischen Magie wird gegen die inneren Dämonen gekämpft, besiege dich selbst ist so ein typischer Spruch

meiner Ansicht nach ist das falsch. Es widerspricht grundsätzlich buddhistischen Vorgehensweisen.

Es gibt im Buddhismus verschiedene Weisen, mit den Dämonen umzugehen.
Eine erste Form ist z.B. die Benennung und Beobachtung.
Eine zweite Form ist die Praxis des Loslassens, welches Gleichmut und ein geöffnetes HErz voraussetzt.
Eine weitere Möglichkeit ist, in der Vorstellung den Dämon auszuagieren. Im extremsten Ausagieren in der Visualisierung eröffnet sich die MÖglichkeit, eine BEziehung mit dem Dämon aufzunehmen.
Wenn weder das Bennenen und Beobachtung, noch das Loslassen sowie das visuelle Ausagieren möglich ist, dann gibt es noch die Möglichkeit, die Kraft des Dämons in bestimmte Praktiken umzuleiten. Hierbei kann man auch versuchen, den Dämon "achtsam" zu inszenieren.
Und schließlich gibt es noch die MÖglichkeit, dem Dämon "Nahrung" zu geben. (Zu dieser letzten Technik das folgende Buch: http://www.amazon.de/D%C3%A4monen-Nahru ... 3442338301 Der Autor lehrt tibetischen Buddhismus)

All dies sind Techniken - einige habe ich davon selbst praktiziert -, der buddhistischen Psychologie, die traditionell gelehrt werden. Von einem "Kampf GEGEN den Dämon" habe ich in buddhistischer Tradition noch nie etwas gehört. DAs wäre mE gegen jegliche buddhistische Vorgehensweise.

Zitat:
Auch in Asien wird gegen die inneren Dämonen gekämpft - ich nenne mal Hatha oder Raja Yoga, Dao, die Philosophie des Konfuzius (der edle Mann) die Samurai etc.

mich würde interessieren, ob du hier zumindest ein einzige konkrete, präzise Quelle angeben kannst. Mir scheint dies nicht plausibel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 23:22 
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Zitat:
mich würde interessieren, ob du hier zumindest ein einzige konkrete, präzise Quelle angeben kannst. Mir scheint dies nicht plausibel.


Das ist egtl so Grundlegend, dass das fast jeder Lehrer sagen wird bzw in so gut wie jedem Buch drüber zu finden sein sollte. Entweder verstehen wir hier kämpfen ganz falsch oder du has dich noch nicht mit Dao, Raja Yoga Hatha Yoga oder tibetischer Magie befasst.

Hatha Yoga besteht zu 100% aus der Selbstüberwindung und Beherrschung wie auch Raja Yoga. Die Tibeter durchleben ihre Ängste ganz bewusst mental und kämpfen dagegen bis die Angst sich aufgelöst hat etc.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 31. Okt 2010, 23:46 
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Hallo,

hast du dir den Beitrag durchgelesen? Ich habe einen Link zu einem Buch eines tibetischen Buddhisten gesetzt.
Du gehst wieder mit keiner Zeile auf diese konkrete Argumentation ein.

Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Das ist egtl so Grundlegend, dass das fast jeder Lehrer sagen wird bzw in so gut wie jedem Buch drüber zu finden sein sollte.

Entweder verstehen wir hier kämpfen ganz falsch oder du has dich noch nicht mit Dao, Raja Yoga Hatha Yoga oder tibetischer Magie befasst.

Hatha Yoga besteht zu 100% aus der Selbstüberwindung und Beherrschung wie auch Raja Yoga. Die Tibeter durchleben ihre Ängste ganz bewusst mental und kämpfen dagegen bis die Angst sich aufgelöst hat etc.


Das liest sich vollkommen allgemein und schwammig. Ich habe sowohl buddhistische also auch hinduistische Techniken über Jahre praktiziert und mir kommt das nicht stimmig vor, was du hier schreibst.
Es steht auch überhaupt nicht im Einklang mit dem Beitrag, den ich oben verfasste - auf den du in konkreter Hinsicht nicht eingegangen bist.

Ich wiederhole deshalb noch einmal meine Aufforderung:

Zitat:
mich würde interessieren, ob du hier zumindest ein einzige konkrete, präzise Quelle angeben kannst. Mir scheint dies nicht plausibel.


Bitte komme einfach mal dieser Aufforderung nach. Gebe hier einfach einen ganz konkreten Link an. Wenn es sich so verhält, wie du es sagst, dann müsste das sehr einfach möglich sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 00:08 
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Energeia hat geschrieben:

Es gibt im Buddhismus verschiedene Weisen, mit den Dämonen umzugehen.
Eine erste Form ist z.B. die Benennung und Beobachtung.
Eine zweite Form ist die Praxis des Loslassens, welches Gleichmut und ein geöffnetes HErz voraussetzt.
Eine weitere Möglichkeit ist, in der Vorstellung den Dämon auszuagieren. Im extremsten Ausagieren in der Visualisierung eröffnet sich die MÖglichkeit, eine BEziehung mit dem Dämon aufzunehmen.
Wenn weder das Bennenen und Beobachtung, noch das Loslassen sowie das visuelle Ausagieren möglich ist, dann gibt es noch die Möglichkeit, die Kraft des Dämons in bestimmte Praktiken umzuleiten. Hierbei kann man auch versuchen, den Dämon "achtsam" zu inszenieren.
Und schließlich gibt es noch die MÖglichkeit, dem Dämon "Nahrung" zu geben. (Zu dieser letzten Technik das folgende Buch: http://www.amazon.de/D%C3%A4monen-Nahru ... 3442338301 Der Autor lehrt tibetischen Buddhismus)

All dies sind Techniken - einige habe ich davon selbst praktiziert -, der buddhistischen Psychologie, die traditionell gelehrt werden. Von einem "Kampf GEGEN den Dämon" habe ich in buddhistischer Tradition noch nie etwas gehört. DAs wäre mE gegen jegliche buddhistische Vorgehensweise.


In der Magie wird dies von Praktikern im Allgemeinen als binden,bannen und im Gespann arbeiten lassen, bezeichnet.Eine, wenn nicht sogar die effektivste Form mit
Dämonen umzugehen. So effektiv das sie sogar in die moderne Psychotherapie
übernommen wurde. Zum Beispiel als Form der Gestalttherapie.

* Gestalt – Kontakt und Feld
* Konzentration – Gewahrsein und Achtsamkeit
* Existentialismus – Dialog und Ich-Du Beziehung

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 01:23 
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Akolythin
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Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Das ist egtl so Grundlegend, dass das fast jeder Lehrer sagen wird bzw in so gut wie jedem Buch drüber zu finden sein sollte. Entweder verstehen wir hier kämpfen ganz falsch oder du has dich noch nicht mit Dao, Raja Yoga Hatha Yoga oder tibetischer Magie befasst.


Also grade das Dao wiederspricht jeder Form von Kampf,weil Dao das Prinzip des nicht-eingreifens, nicht-handelnds beinhaltet. Dem Dao nach ist selbst das Umarmen schon zu viel Aktivität.Denn das Doa und alles was dem Dao entspringt,handelt nach den Gesetzen des Dao und organisiert sich selber.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dao#Bedeutungen

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfadarbeit in der Kabbalah mit Tarot
BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 01:48 
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Wie gesagt offenbar reden wir im Bezug des Wort kämpfen aneinander vorbei.

Kämpfen heisst nicht mit Schwert und Schild auf etwas losstürmen oder wie bei Anti Kriegsdemos auf Soldaten losgehen etc

Kämpfen heisst, sich bewusst werden was man nicht will, Gegenteilige Regungen fördern und die entsprechende Regung absterben lassen durch nicht beachtung.
Im Falle Wut - steigt Wut auf, die Wut im Keim ersticken und etwa innere Ruhe fördern.

Links such ich jetzt keine - Bücher könnte ich da eher nennen aber das Meiste habe ich von meinen Lehrern direkt gelernt bzw über meinen Vater (der macht Raja Yoga und ist Buddhist)

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