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 Betreff des Beitrags: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 16:04 
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Von Nostramizi:

Spirituelle Grundlagen des jüdisch-christlichen Einweihungsweges

Bibel
AT
NT

Kabbala
Band 1: Farbe, Zahl, Ton und Wort
Band 2: Der Lebensbaum

Astrologie
kabbalistische Astrologie
hermetische Astrologie

Tarot
Das Rad des Lebens
Der Baum des Lebens
Das Spiel des Lebens

Hermetik
die Tabula Smaragdina
das Picatrix
das Corpus Hermeticum
das Kybalion

Alchemie
Hermes Trismegistos
Paracelsus
(die beiden Bekanntesten)

Magie
im weitesten Sinn als Energiearbeit verstanden

Mystik
christliche Mystik
kabbalistische Mystik
Sufismus
hinduistische Mystik
sikhistische Mystik

Metaphysik
die aristotelische Metaphysik

kabbalistisches Gebet des 1. Bandes

Vater, Brahman, Allah, Adonai Elohim,
der Du das verborgene Licht aller Lichter,
der unwandelbare Eine hinter aller Vielfalt,
das unteilbare Substrat aller Formen, Zahlen und Klänge,
die höchste Wirklichkeit aller Namen
und das Wesen aller Geschöpfe bist -
Dir sei Lob, Anbetung und Ehre.

Du, der Du das Leben alles Lebendigen,
der Quell aller Farben und Töne,
der schweigende Urgrund aller Melodien, Rhythmen und Klänge,
der Ursprung aller Sprachen und Lieder,das eine Sein aller Namen und Formen,
der eine Schöpfer aller Geschöpfe,
die eine Wahrheit hinter allen Religionen,
das Licht unseres Leibes
und das geheime Glück unseres Herzens bist -
vor Dir verneige ich mich.

Entferne den Schleier von Unwissenheit und Verblendung,
der unsere Herzen bedeckt und
offenbare uns Dein wahres, leuchtendes Wesen,
verborgen hinter dem Glanz der Natur,
Dein erhabenes Antlitz im Wandel der Schöpfung,
Deinen weisen Plan im Gang unseres Lebens
und das Licht des Ich Bin im Brautgemach unserer Seele.

Amin, Amen, Om

kabbalistisches Gebet des 2. Bandes

Suche, oh Seele, den Ewigen,
daß er erwachen möge in deinem Herzen,
denn du bist der Tempel des lebendigen Gottes,
und Er Selbst wohnt in dir
als dein eigenes, ewiges Ich.

H.E.B.

Istariotep:

Nun wären noch Buchempfehlungen mit Autor toll - ok beim Corpus Hermeticum fällt das weg aber ich wäre neugierig welche konkreten Werke du empfehlen würdest.
Gerade von skihistischer Mystik habe ich noch nichteinmal gehört.
Im Grunde stimme ich deiner Auflistung zu =)




Bücher- und Softwareliste:

christlicher Glauben:
„Die Heilige Schrift“, Familienbibel – Ökumenischer Text; *St. Benno-Verlag GmbH Leipzig
„Das Alte Testament mit Erklärungen“ in 2 Bänden nach der Übersetzung von Martin Luther; **Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin und Altenburg
„Synopse“, Josef Schmidt; Gemeinschaftswerk * + **
„Haggai Sacharja Maleachi“ – Kommentar zum Alten Testament , Evangelische Verlagsanstalt Berlin
„Christusverkündigung in den synoptischen Evangelien“, Wolfgang Trilling, *
„Die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils“, *
„Dem Evangelium begegnen“ (Seelsorge), Evangelische Verlagsanstalt Berlin
„Glaube aktuell?“, Ferdinand Krenzer, *
„Christus, die Hoffnung der Welt“, Evangelische Verlagsanstalt Berlin
„Die Umwelt Jesu“ – theologisches Seminar von Werner Dommershausen, Herder – Verlag
„Der Gott Jesu Christi“, Walter Kasper, *
„Grundfragen der Religion“, Bernhard Welte, *
„Die verbotenen Evangelien“, Apogryphe Schriften (Fund von Nag Hammadi), marixverlag
Software: „Die Bibel“ - Tausend Jahre christlicher Kunst in den Werken alter Meister, Sybex – Verlag
Kommentierungen zu: „Buch der Könige“, „Lukasevangelium“, „Offenbarung“, „Neues Testament“


Kabbala:
„Die Kabbala“ als jüdisch-Christlicher Einweihungsweg, Heinrich Elijah Benedikt, Bauer – Verlag
„Der Schlüssel zur wahren Kabbalah: Der Kabbalist als vollkommener Herrscher im Mikro- und Makrokosmos“, Franz Bardon
Software: „Numero“ - Programm zur kabbalistischen Namenanalyse


Astrologie:
„Das große Buch der Astrologie“, ISBN: 3-85001-921-7
Software: „Astro-Star 11.0“ mit erweiterten Texten und inclusive Biorythmus


Tarot:
„Schule des Tarot“ in drei Bänden, Leuenberger, Bauer – Verlag


Hermetik:
„Die Hermetischen Gesetze“ als Kurzfassung und als kommentierter Text, aus dem Internet selbst zusammengestellt
http://www.rosenkreuzer-orden.org/html/ ... gdina.html - Bibliothek des A.O.R. – Hermes-Tafel
http://sphinx-suche.de/magie/picatrix.htm – Erklärung mit Quellangaben zu „das Picatrix“
http://www.demagia.net/ge/pica.html – Hinweis zu Buchtitel beruhend auf „ das Picatrix“„Das Corpus Hermeticum deutsch. Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften“ (sehr teuer, nicht in meinem Besitz – Bibliothek kostengünstige Alternative)
„Das Kybalion“: Die 7 hermetischen Gesetze
Alchemie:
„Die Geschichte der Alchemie aller Zeiten und Völker“
„Materia Prima: Die geheimen Bilder der Alchemie“
„Das Geheimnis der Smaragdina“, Laura & Andrew Sherman, Thiele Verlag


Alchemie:
„Die Geschichte der Alchemie aller Zeiten und Völker“
„Materia Prima: Die geheimen Bilder der Alchemie“
„Paracelsus“, Sergius Golowin, Sth


Magie (als Energiearbeit):
„Feng Shui“ - gesund Wohnen, Neuer Pawlak Verlag
„Inneres Feng Shui“, Susanne Marx, Bauer Verlag
„Tai Chi“, Neuer Pawlak Verlag
„Der sechste Sinn“, Ingo Swann, Bauer – Verlag Classics
„Der Ätherkörper“, Arthur E. Powell, Edition Adyar
„Mudras“, Gertrud Hirschi, Bauer – Verlag
„Der Schlüssel zum Biorythmus“, Jacyntha Crawley
„Magische Rituale“, Dolores Ashcroft-Nowicki
„Kleines Lehrbuch für Heiler“ (Energietechniken, Chakra-Arbeit), Ted Andrews, Goldmann-Arkana
„Die Heilkraft unserer Hände“, Dolores Krieger, Bauer-Verlag
Die Werke von Franz Bardon


Mystik:
„Geheimkulte“ - Das Standardwerk, Will-Erich Peuckert, Nikol Verlagsgesellschaft
„Mythologie“, Parragon Books Ltd
„Grundlagen tibetischer Mystik“, Lama A. Govinda , Pranahaus
„indische Mystik“, S. N. Dasgupta von Aquamarin
„Vom Ich zum Selbst: Hinduistische Mystik im westlichen Vergleich. Religionswissenschaft: Forschung und Wissenschaft“, Shri Ramana Maharshi
http://religionswissenschaft.twoday.net ... s/5139476/ - Darstellung Shikhismus
„Sufismus: Eine Einführung in die islamische Mystik“, Annemarie Schimmel
„Die 66 Tugenden der Sufis: Über Sanftmut, Vergebung, Achtsamkeit und Gottvertrauen“, Yan d´ Albert
„Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe“, Neil Douglas-Klotz
„Hildegard von Bingen – Heilwissen“, Herder – Verlag
„Die Botschaft vom Gebet“, Theresa von Avila, *
„Handbüchlein des Heiligen Augustinus“, *
„Augustinus . Bekenntnisse“, *
„Einweihungswege in die Mysterien“ (Rosenkreuzer-Einweihung), Peter Möller, Argo-Verlag
„Das Rad der Wiedergeburt“, Edition Adyar
„Kehret zurück ihr Menschenkinder!“ (Grundlegung der christlichen Reinkarnationslehre), Till A. Mohr, Aquamarin Verlag
„Reinkarnation im Neuen Testament“, James M. Pryse, Stb
„Reinkarnation“ - Einführung in die Wissenschaft der Seelenwanderung, Ronald Zürrer, Govinda-Verlag
http://www.shamaya.at/fundstuecke/essener.htm – Essener Schriften (7 Schriftrollen von Qumran)
„Schamanismus“ - Reisen der Seele, Piers Vitebsky
„Die fünf Grundprinzipien der Sathya Sai Lebensphilosophie“, Dr. Raghunath Safaya, Sathya Sai Philosophische Vereinigung Wien
„Das Totenbuch der Tibeter“, Francesca Fremantle/Chögyam Trungpa, Heinrich Hugendubel Verlag
„Der Prophet“, Khalil Gibran, Anaconada Verlag GmbH Köln
„Der Eremit“ - Erlebnisse in der Weißen Bruderschaft im Himalaya, Felix Schmidt, Reichl Verlag
„Christus Bewusstsein“ - und der Weg in die Stille, Flower A. Newhouse, Aquamarin - Verlag


Metaphysik:
„Aristoteles, Metaphysik“, Thomas A. Szlezak


Weisheitslehre:
„Der gute Weg“, Konfuzius, RM Buch und Medien Vertrieb GmbH
„Das Buch vom Sinn und Leben“, Laotse Tao te king, Anaconada Verlag GmbH Köln
„Die Upanischaden“, Eknath Easwaran, Pranahaus 2008


Die „Heiligen Bücher“ anderer Religionen
"Bhagavad Gita", Jack Hawley, Arkana – Verlag
„Die Tora“ ***
„Buddhismus“ ***
„Hinduismus“ ***
„Der Koran“ ***


gesunde Lebensweise (wesentlicher Bestandteil spiritueller Bewusstheit)
„Diät macht Dick“ - richtig Essen will gelernt sein!, Edgar Raschenberger, Ueberreuter
„Wir fressen uns zu Tode“, Galina Schatolova, Goldmann
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ba ... ung-2.html – Grundlagen der basischen Ernährung
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sa ... ittel.html – saure und basische Lebensmittel
„Was die Seele krank macht und was sie heilt“, Thomas Schäfer, Weltbild
„Umweltfreundlich einkaufen“, John Elkington/Julia Hailes, Knaur-Verlag
„Das große Handbuch der Homöopathie“, Eric Meyer, Irisiana
„Hand-Reflexzonen-Massage“, Wiener Verlag
„Kolloidales Silber als Medizin“, Werner Kühni/Walter von Holst, ATVerlag
„Gesund durch die Kraft der Edelsteine“, Barbara Scholz, Weltbild-Verlag
„Tantra“ - mit allen Sinnen lieben (mehr als Sex – ein spirituelles Partnerschafts- und Lebenskonzept), Nitya Lacroix, Urania – Verlag
„Autogenes Training“ - Wege zu Ausgeglichenheit und Entspannung, Neuer Pawlak Verlag
„Chinesische Naturheilkunde“ mit Heilkräutern von A-Z, Neuer Pawlak Verlag

- unterstützend arbeite ich mit Raumdüften, basierend auf reinen ätherischen Oelen
- Wände und Decken in meiner Wohnung sind nach den Regeln des Feng Shui (in Abstimmung mit den Himmelsrichtungen) farblich gestaltet

Wissenschaft:
„Das Quantengedächtnis“ - Warum der Mensch unsterblich ist, Daniel Kronick, Contessa Verlag


Zeichenlegende:
* St. Benno Verlag
** Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin und Altenburg
*** Die Heiligen Schriften der Welt, GGP Media Pößneck

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 16:11 
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lebendige Mathematik – Das Einmal Eins des Schöpfers

„G.: Hinter den Zahlen, die ihr nennt,
ahnen wir Kräfte.
Was ist die Vier? Was ist die Sieben?
A.: Schaut ihr nicht mehr auf die Zahlen,
so werdet ihr die Kräfte erkennen,
denn hinter allem wohnt die Kraft.
Jede Form ist ein Tor zu unendlichen Kräften.
Wer Augen hat – dem ist das Tor sein Auge.
Wer Ohren hat – dem ist das Tor das Ohr.
Jedem ist ein anderes gegeben,
aber die Kraft ist eins.
Freut euch in eurem Herzen,
denn das Neue öffnet sich.“
-Antwort der Engel-

Die Zahl Null:

Die Null ist eigentlich eine Nicht-Zahl.
In der altindischen Zahlendarstellung wurde sie als Leerstelle, als Lücke in der Reihe der Zahlen dargestellt. In den römischen Ziffern existiert sie als Symbol überhaupt nicht. Unsere Null als Symbol geht auf die Leerstellen des Altindischen zurück.
Inhaltlich symbolisiert die Null das Nichts, die Leere oder das Schweigen der dunklen Nacht.
Es ist aber kein Nichts im Sinne unseres Denkens, kein Nichts, in dem alles aufhört, kein Nichts des >>Ausgelöscht- oder Vernichtet-Seins<<, sondern im Sinne einer Leere, die alles enthält.
Dies mag uns im ersten Augenblick seltsam anmuten. Füllen wir diese Aussage also mit Leben, mit etwas, das uns bekannt ist, etwas Greifbares, am Besten aus dem „Unten.“ Denn der „dreimal große Hermes“ lies uns wissen, das es für alles im „Oben“ auch Entsprechungen im „Unten“ gibt. Eine gute Gelegenheit, dies zu prüfen. Und was fällt uns spontan ein, wenn wir an die Leere (unserer Schulzeit) denken? Natürlich, die Physik. Und, was für ein Zufall, neben mir liegt das Buch eines Quantenphysikers. Das sind die, die die dreiste Behauptung, das Atom sei unteilbar und damit der kleinste Baustein, in den Papierkorb der Geschichte verbannt haben. Der moderne Mensch geht nun davon aus, das die Elementarteilchen (Elektronen, Quarks, Neutrinos) die kleinsten Teile sind. Ob wir hier richtig sind?
Nun, Herr Kronick schreibt in seinem Buch, „Das Quantengedächtnis“: „Fast alle Eigenschaften unseres Universums lassen sich interessanterweise auf die Eigenschaften seiner Elementarteilchen zurückführen. Das Allergrößte also lässt sich durch das Allerkleinste gut beschreiben.“
Wie im Großen, so im Kleinen. Wie oben, so unten. Das klingt doch richtig gut. Finden wir hier die Leere, die nicht leer ist?
„... Wie aber sah es direkt nach dem Urknall aus“, fragt Herr Kronick an anderer Stelle. Und er führt weiter aus: „Die überraschende Antwort lautet, das Universum war total leer, ein winziges Vakuum. Aber dieses Vakuum hatte eine unvorstellbar hohe Energie... .“

Ist dies die Entsprechung unseres gesuchten Nichts, im Sinne des bisher Ausgeführten?
Nun, es wird eine Leere beschrieben, die durchwoben ist mit einer unvorstellbar hohen Energie. Eine Leere, die keine Leere ist.
Ich sehe Deine Augen leuchten...
Doch halt, ist das scheinbar nahe Liegende auch tatsächlich jene Wirklichkeit (Wahrheit), die wir suchen? Oder gibt es noch eine Wirklichkeit, die sich uns noch nicht gezeigt hat, weil sie verdeckt dahinter liegt?
Du siehst mich vorwurfsvoll an? Du glaubst, ich sei zu vorsichtig, zögerlich?
Nun, wir werden sehen.
Das „Nichts“, das nicht leer ist und im Oben liegt, ist zweifellos ein Zustand, der in sich zu ruhen scheint. Nichts ist entstanden und nichts ist vergangen. Alles ist noch möglich.
Das „Nichts“, das wir gefunden haben ist dagegen die Antwort auf den „Urknall“, gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Hier also ist schon etwas passiert. Unser „Nichts“ hat den Zustand der Neutralität verlassen und sich somit offensichtlich auf einer anderen, höheren Ebene etabliert.
Und, wir lesen weiter: „Man geht heute davon aus, dass dieser Zustand sehr hoher Energie völlig instabil war und sich in der sogenannten Inflation entlud. Die Dauer der Inflation war extrem kurz.“
So entschwindet uns das gefundene „Nichts“ und die Wahrheit hinter der Wahrheit tritt hervor und wir begreifen, das nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Es lohnt sich, die Dinge, die uns begegnen, zu hinterfragen.
Zumindest diese Erkenntnis bleibt uns und wir stehen nicht mit leeren Händen da.
Doch das Ziel liegt wieder in scheinbarer Ferne. Was nun? Ein Irrweg? Eine Sackgasse?
Wir waren nahe dran. Mein Gefühl sagt mir, das die Richtung stimmt.
Also, lass uns zur nächsten Lichtung (Horizont) wandern (erweitern).

Auf welchem physikalischen Prinzip könnte das von oben gespiegelte „Nichts“ beruhen?
Es müsste raum-- und zeitlos und nicht leer sein.
Was aber ist im Universum eigentlich raum-- und zeitlos?
Herr Kronick antwortet: „Raum- und zeitlos sind alle Bestandteile des sogenannten Grundzustandes des Universums. Doch ist unser wahrgenommenes Universum wohl nicht alles. Denn auch bereits vor dem „Urknall“ muss es >>Etwas<< gegeben haben. Ansonsten hätte es den Urknall nie geben dürfen. Dieses >>Etwas<< wird auch als der Grundzustand des Universums bezeichnet. Er ist der Zustand des Universums ohne Raum und Zeit.“
Und was ist mit der dritten Bedingung? Der nicht vorhandenen Leere in der Leere?
Herr Kronick: „Sicherlich gehören zum Grundzustand die Mathematik und alle physikalischen Gesetze. Alles was mit dem Oberbegriff >>Ordnung<< charakterisiert werden kann. Wobei die physikalischen Gesetze eine kleine Teilmenge des großen Spektrums der Mathematik darstellen, eben die Art Ordnung, die im Universum tatsächlich realisiert wurde. Der Grundzustand ist zwar raum-- und zeitlos, aber nicht statisch.
Er muss sogar unbedingt >>nichtstatisch<<, also dynamisch sein, ansonsten ließe sich nie erklären, wie es zum „Urknall“ kommen konnte.“

Ich nicke verstehend. Ein flüchtiges Schmunzeln huscht über mein Gesicht und ein Leuchten liegt in meinen Augen. Erleichtert stelle ich fest, das wir gefunden haben, wonach wir suchten.
Das „Nichts“, das im „Unten“ >>Grundzustand vor dem Urknall<< genannt wird, ist raum-- und zeitlos, enthält eine Ordnung, wodurch es nicht leer ist und obwohl es dynamisch ist, ruht es in sich. Bis es durch eine von außen eintretende Kraft aktiviert wird.

Zudem haben wir sogar mehr gefunden, als wir suchten.
Kannst Du dies sehen?
Das angewandte, „Hermetische Gesetz“ wirkt nämlich auch in die entgegengesetzte Richtung.
Wie „Unten“, so „Oben“.
Ich spreche die „Formel der gewonnenen Erkenntnis“ - das „Nichts im Oben“ ist raum-- und zeitlos, enthält eine Ordnung und ist dynamisch. Ein Stoff, der alle Möglichkeiten in sich trägt und darauf wartet, sich als Form, feinstofflich oder fest, beweglich oder starr, zum Ausdruck bringen zu dürfen.
Ganz nach dem Willen (Gedanken/Vorstellung) der ihn formenden Kraft, im Rahmen der enthaltenen Ordnung.
Und ich sehe eine sich endlos ausbreitende, sanft, aber beständig wabernde Masse und assoziiere sie mit dem Begriff Plasma. Obgleich dieser Stoff in der Literatur als Ätherstoff bezeichnet wird.
Was mich zu Bruder Amo gedanklich führt, der seine Ausbildung zum spirituellen Meister und Eingeweihten bei Meister Z, in der Schule der „Weißen Bruderschaft“, im Himalaja absolvierte. Er berichtet von einem Ätherstoff Namens „Akasha“. Den zu materialisieren und formen er lernte.

Das war ein langer Weg und es ist Zeit, zurück zu kehren.

In der Kabbala wird weiter ausgeführt:

Es (das Nichts im Oben) ist vergleichbar jener Stille, die voller Kraft vibriert, die voller Klang ist und die die Fülle aller Musik, aller Harmonik und Melodie in sich trägt.
Im Hebräischen heißt das Nichts >>Ajin<<, und in der Kabbala bezeichnet es das absolute, jenseitige und unnennbare Wesen Gottes, Gott in seiner Verborgenheit, in seinem eigenen Grund, vor seinem Heraustreten in formhafter (existenzieller) Offenbarung und Manifestation.
Ajin bezeichnet die Urnacht vor der Schöpfung, das unergründliche Mysterium, den Urgrund, dessen unerschöpfliche Fülle Existenz hervorbringt, die Schöpfung gebiert.
Ajin bezeichnet Gott als den Verborgenen, das Geheimnis der Geheimnisse, den Ursprung aller Ursprünge, Gott jenseits, vor, hinter und nach allem Sein, Gott in seinem absoluten Versunken sein in Sich Selbst.
In Ihm ist die Fülle aller Welten, alles Möglichen, allen Seins und Nicht-Seins begründet.
Alles ist angelegt, aber noch nichts Existenzielles hat sich manifestiert.
Ihr geometrisches Symbol ist der ausdehnungslose Punkt.
Die Null symbolisiert jenen unendlichen Augenblick, der Vergangenheit und Zukunft, Werden und Vergehen, Ende und Anfang, Omega und Alpha verbindet.
Sie entspricht jenem Seinsgrund hinter aller Schöpfung und hinter allem Licht, in dem - wie Dionysios Areopagita es ausdrückt - >>das Dunkel im Finstersten überhell erglänzt<<.
Sie versinnbildlicht jenen unaussprechlichen Abgrund Gottes, den der Mystiker erfährt, wenn er durch die Sphäre der geistigen Schau bis zum Licht und bis in jene >>übergöttliche höchstheilige Stätte<< vordringt, die nichts Nicht-Seiendes und nichts Seiendes enthält, weder Kraft noch Licht, weder Form noch Namen, weder Wahrheit noch Erinnerung, die aber doch der Sitz vollkommener Seligkeit, vollkommenen Bewusstseins und der Ursprung und die Ursache aller Existenz ist.
Sie verleiht den Dingen ihre Bedeutung und ihre Kraft.
Wie die Null, so ist Ajin reine Potentialität.
Bezogen auf das Reich des Lichtes und der Farben symbolisiert sie punktförmig deren Quelle und Ursprung.
Die Null, das Nichts und die Leere sind der universelle und absolute Ausdruck der unbegrenzten schöpferischen Potenz Gottes, des Allmächtigen.
Für uns Menschen sind die Leere und das Schweigen jener Ort, an dem wir Sein Wort und Seine Kraft vernehmen können (Meditation).

Istariotep:

Vielen Dank für diesen wundervollen und wertvollen beitrag =)

„Die Zahl ist der Vater der Götter
und der Menschen.“
-Pythagoras-

Die Zahl Eins:

„Alles ist Eins, geboren aus Nichts“ (Überlieferung)

Die Eins ist die erste Zahl der Manifestation Gottes. Mit ihr tritt Er aus seiner Verborgenheit hervor, und mit ihr beginnt die Schöpfung. Mit und aus der Eins gebiert sich die Welt.
Zwischen Null und Eins liegt die Grenze der Offenbarung. Durch ihre Mitte zwischen Transzendenz (Spiritualität/Feinstofflichkeit) und Immanenz (Wesenhaftigkeit/Immaterialisierung) hindurch verläuft der Horizont der geschaffenen Welt, dessen Überschreiten Formen erschafft und zerstört.
Mit dem ersten Wort, dem ersten Blick, nimmt alles seinen Anfang.
Aus dem ersten Schöpfungswort entfaltet sich die ganze Welt.
Die Eins ist Ausdruck der Wahrheit, des Lebens und des Seins schlechthin.
Wahrheit, Leben und Sein sind unteilbare Größen, und im Weltganzen sind sie gespiegelt.
Die Eins symbolisiert auch den Willen des Vaters. Als Ursprung der Schöpfung symbolisiert die Eins den ersten Strahl des ungebrochenen weißen Lichtes, der aus dem Urgrund des Schöpfers hervorbricht und aus dessen Entfaltung die gesamte Schöpfung am Horizont der kosmischen Urnacht dämmert.
Sie entspricht dem Logos, dem Urton, dem ersten Schöpfungswort, jenem Keim des Universums, aus dem sich der gigantische Akkord der Schöpfung einst entfaltet.

Die Eins entspricht dem Urzustand des Menschen und der Menschheit. Dieser Urzustand ist kein Zustand der Natur oder der Evolution der Arten, sondern ein reiner Zustand des Geistes und Ausdruck des Universums.
Der Mensch des Anfangs ist ein vollständiges Bild, die Frucht und Synthese des Himmels. Ist er auch rein geschaffen, so ist er noch unvollendet, liegt das Bild der Vollendung noch keimhaft, unbewusst in ihm.
Es entspricht der Situation des Menschen vor dem Sündenfall und vor seiner Vertreibung aus dem Paradies.


Hier ergibt sich ein interessanter Aspekt, den ich zur Diskussion/Meditation stellen/anregen möchte.

Vor nicht allzu langer Zeit haben amerikanische Mathematiker die Existenz einer astralen Erde nachgewiesen, einschließlich des Nachweises, das die Abläufe der materiellen Erde aus dem Astralen (astrale Erde) gesteuert werden (hat jemand Namen und Projektnamen parat?).
Woraus zu Schlussfolgern ist, das alle Naturgesetze und hier (materielle Erde) nachweisbaren Regelmechanismen nichts anderes sind, als die Manifestationen des Ordnungsprinzips auf der astralen Erde.
Was aus meiner Sicht eine sehr wichtige und bemerkenswerte Entdeckung ist.
Sie beweist, das die Berichte von Astralreisenden keine Einbildung sind und das dies, sehr wahrscheinlich, der Ort ist, von wo aus wir uns Verkörpern (Reinkarnation) und wohin wir nach unserem körperlichen Tode (materieller Körper) gehen. Was nahe liegend ist, da die äußere Hülle unseres feinstofflichen Körpers eine Astrale ist.
Es würde auch erklären, warum wir Verstorbenen auf mystischen Wegen begegnen können und warum Astralreisende mitunter auf Persönlichkeiten verschiedener Zeiten treffen.
Der mögliche Ort eines zentralen Gedächtnisses. Dessen Existenz von Gelehrten vieler Epochen vermutet wurde.
In diesem Zusammenhang fällt mir auch das Prinzip des Phantomschmerzes bei Amputationen ein. Auf Grund unseres Energiekörpers, der, das haben bildgebende Verfahren bewiesen, vollständig bleibt, wodurch im feststofflichen Körper Schmerzen auftreten an Gliedmaßen, die amputiert wurden.
So könnte die astrale Erde unverändert, im Urzustand ihrer Erschaffung, verblieben und von unserem Raubbau in der Natur nicht betroffen sein.


Könnte also diese „Astrale Erde“ der Zahl 1 entsprechen? Dem verlorenen Paradies?

Pro:

- Durch ihre Mitte (astrale Erde – materielle Erde) hindurch verläuft der Horizont der geschaffenen Welt, dessen Überschreiten Formen erschafft (Geburt) und zerstört (Tod). Dies trifft zweifellos zu.
Wahrheit, Leben und Sein sind unteilbare Größen, und im Weltganzen (materielle Erde – astrale Erde) sind sie gespiegelt. Was sicherlich auch zutrifft. -

Contra:

- Vermutlich sind astrale Körper, nach dem Tode des feststofflichen Körpers, nur noch zeitweise existenzfähig. So zumindest die bisherige Theorie zu unseren feinstofflichen Körpern. Es wird davon ausgegangen, das unser ewiger Körper feiner ist, als der Astralkörper.

Contra dem Contra:

Auch die astrale Erde könnte aus weiteren, feineren Hüllen bestehen und am „Ende der Zeiten“ vergeistigt werden, analog unserem Erlösungsgewand.

Fortsetzung der Kabbala:

„Aus Tao entsteht Eins,
Eins erzeugt Zwei,
Zwei (Yin und Yang) erzeugt Drei,
und aus Drei entstehen die zehntausend Dinge.“
aus Tao Te King -

Die Eins symbolisiert den Anfang und das Ganze. Im Anfang ist stets bereits das Ganze enthalten.
Wie im weißen Licht die ganze Fülle der Farben, so liegt auch im ersten Schöpfungswort Gottes bereits das ganze All begründet. Die Eins ist der Keim und die Saat.
So ist die ganze Größe des wahren und vollendeten Menschseins in jedem Funken individuellen Bewusstseins begründet.
Die volle Gestalt muss sich jedoch erst entfalten.
Diesen Weg der Entfaltung lehrt uns die Reihe der Zahlen.
Als Saatkorn sind wir ausgestreut. Darin eingegraben liegt, als Ebenbild Gottes, das Inbild unseres fertigen Seins. Diesem Leitbild, unserem inneren Christus folgend, kehren wir nach langem Weg (Rad der Wiedergeburt nach meiner Überzeugung) als ganzer, im Gleichnis Gottes vollendeter, Mensch zum Vater zurück.
Das sachgemäße und umfassende Bild der Eins ist der Kreis.
In ihm kommt das Wesen der Eins urbildlich zum Ausdruck; das ist die in sich ruhende, allumfassende, alles in sich schließende Einheit des unendlichen Ursprungs und Weltengrundes.
Sowohl Kreis als auch Kugel sind Bilder des Unendlichen im Raume.
Noch ist der Mensch ohne Makel, ohne Dualität und ohne Tod.


Weiteres Diskussionsthema:

… noch ist der Mensch ohne Dualität...

Dieser Ansicht möchte ich eine Begebenheit zwischen Bruder Amo, Bruder Xerx, aus dem Buch „Der Eremit“ und dem „Zweiten Ich“ von Bruder Amo, entgegenstellen:

… Doch da fiel mir plötzlich die Person ein, die gestern auf meinem Lagerrand gesessen hatte. Ich fragte Bruder Xerx danach.
Er sah mir gespannt ins Gesicht und bemerkte schließlich, mich dabei im Auge behaltend:

„Es war dein >zweites Ich<.“

Ich begriff nicht. Bruder Xerx sah das und fuhr erklärend fort:

„Es ist deine letzte Frau von deiner früheren Reinkarnation auf dem anderen Planeten, wo du mit Meister Z so eng befreundet warst, eure Wege sich dann aber durch deine Heirat trennten“.

...

Gerade als ich meine Last aufhob, fühlte ich mich am Arm berührt. Ich sah mich um und sah in ein ernstes Gesicht, das mich ruhig, aber freundlich ansah.
Ich war so erstaunt, dass ich nichts zu sagen vermochte und sah meinem Gegenüber ebenfalls in die Augen. Wir beide redeten nichts. Doch ein eigentümliches Gefühl überkam mich. Ich mochte mir noch so große Mühe geben: ich konnte aus dem Gesicht meines Gegenübers nicht herauslesen oder feststellen, ob die Person hübsch oder hässlich, interessant oder uninteressant, geistreich oder nicht geistreich war. Nur fühlte ich mich magnetisch angezogen und starrte wie gebannt dauernd in das sich mir zuneigende Antlitz...

„Wie bist du dir denn so vorgekommen, als du dir selbst gegenüberstandest?“ fragte Bruder Xerx.

„Recht einfältig und dumm,“ antwortete ich wahrheitsgemäß. …

„Siehe,“ begann da Bruder Xerx, „das hat seinen bestimmten Grund wie alles, was sich im Zusammenhang mit unserer seelischen und geistigen Entwicklung um uns und in uns abspielt.
Die große Gleichgültigkeit und das Uninteressiertsein, das du empfandest, hat seinen Grund darin, dass du dir im Grunde eigentlich noch selbst ein Rätsel bist.
Daher konntest du in den Zügen deines >Ichs< auch nichts erkennen...
Damit ist aber durchaus nicht gesagt, dass dein >zweites Ich< … auch nicht weiter entwickelt ist als du es bist. Im Gegenteil, sie ist dir sehr, sehr weit voraus...
Und hast Du dein >zweites Ich< im Erkennen erst erreicht, so werdet ihr beide die >ewige Ehe< eingehen, die nie mehr getrennt werden kann, und ihr werdet dann euch einander so ähnlich sein..., dass ihr Fernstehenden oftmals als einzige Person erscheinen werdet, was ihr auch seid, wenn ihr in himmlischer Harmonie zusammenarbeitet. Aber ihr werdet beim Wirken nach außen hin trotzdem zwei Individualitäten bleiben, da ihr beide trotz größter Harmonie zwei kosmische Kräfte seid und bleibt, die in einer Einheit verkörpert sind, zwei kosmische Kräfte, die aber getrennt unbedingt nötig sind zum Wirken auf verschiedenen Daseins-Ebenen.“
… mein zweites Ich stand vor dem Abschluss ihrer Entwicklung, der hier im Bannkreis dieses Planeten Erde, und somit dieses ganzen Sonnensystems, vor sich gegangen war. Neue, gewaltige Aufgaben harrten ihrer, Aufgaben, von denen sich ein Uneingeweihter keinen Begriff machen kann, Aufgaben kosmischer Natur, wo Eingeweihte und Vollendete (vollendet bezüglich ihrer Lebensbahn im Bereich des Irdischen) in die Seligkeit des Herrn eintreten als niemals mehr untreu werdende Diener, die nichts weiter als nur dienen wollen in Bescheidenheit und völliger Unterwerfung unter den Willen Gottes, da her „Eins sein mit Gott“ oder „Wiedergeboren-Sein“.
… Sie sagte: „Ich werde auf dich warten. Du bist ich und ich bin du! Wir beide sind eine Einheit. Jedes menschliche Wesen hat einen solchen Partner, wenn man auch nicht weiß, wo er sich gerade in der Entwicklung befindet und ob er gerade zur nämlichen Zeit auf Erden lebt.“
… „Erledige erst deine Aufgaben, dann wird es auch dir möglich sein, bald die Wiedergeburt zu erreichen. Dann sind wir vereint und verlassen dieses ganze Wirkungsfeld für immer für größere Aufgaben, die wir dann aber zusammen, als Einheit im Handeln, aber in aller Ewigkeit als zwei getrennte Individualitäten fortsetzen, dabei jedoch niemals mehr anders als nur >eins< im Denken und Handeln. Das wird ein Zustand der Seligkeit für uns als dann >Geistige Einheit< sein, von der wir uns jetzt noch nicht einmal eine Vorstellung zu machen vermögen.“
… Nun höre noch kurz zu, ehe wir uns wieder trennen!
Ich sagte dir, dass ich ab und zu bei dir und um dich sein werde, um dich zu stärken und aufzuklären und zu unterweisen, wenn du solches wünschest, aber das alles darf dich nicht in deinem irdischen Lebenslauf hindern. Solange du Mensch bist, musst du als Mensch leben und wirken“.

Mein „zweites Ich“ kam nochmals auf mich zu und umarmte mich inniglich, wobei es mich so unbeschreiblich wunderbar durchflutete, wie es nirgends etwas ähnliches an Gefühlen sonst auf Erden gibt.

Daran gemessen ist zwar die kabbalistische Aussage zum einzelnen Individuum einerseits wahr, andererseits aber unvollständig.
Und ich halte die Aussage des Eremiten für wahr, denn beim Lesen dieses Buches, bei diesem Abschnitt besonders, bin ich von einer starken Kraft erfüllt und unendliche Liebe durchflutet meine Seele.
Außerdem stimmen alle anderen Aussagen zu 100% mit denen der Kabbala überein.
Und es gibt auch hinweise auf die Dualität im „Oben“.

„Und ich will meinen zwei Zeugen auftragen, im Bußgewand aufzutreten und prophetisch zu reden,...“ Offenbarung, 11,3-14

„Sie sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.“
Offenbarung, 11.4

„Die beiden Tiere“ - Offenbarung

„Ein anderer Engel, ein zweiter, folgte...“ Offenbarung, 14,8

„Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus...“
Lukas, 10,1

„Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen ...“ Johannes, 20,12

Wie würdet Ihr das Betrachtete einordnen?

Fortsetzung der Kabbala:

So steht der Mensch des Anfangs im Einklang mit Natur und Gemeinschaft, ist sich aber seines Ursprungs, Wesens und Auftrages noch nicht bewusst.
Bezogen auf unser Menschsein erkennen wir die Eins als die Zahl des Unbewussten
Hierzu gehören all die unbewussten Regungen, Triebe und Impulse unserer niederen Natur, die verschiedenen Mechanismen und Automatismen unseres Denkens und Verhaltens sowie die verschiedenen unentfalteten Anlagen, Fähigkeiten, Qualitäten, Kräfte und Reichtümer unseres höheren Selbst.
Wie im Universum so liegt auch im Unbewussten eines jeden Individuums eine Kraft, die danach drängt, all das in den Lebenskeimen verborgene, ungeoffenbarte Potential in der Natur wie im Menschen zu entfalten und ins Bewusstsein zu bringen.
Es ist dies die Kraft der Evolution oder der Auferstehung, die im Grunde aller Schöpfung wirkt.

Tatsächlich gleicht das Leben eines Unerwachten einem Traum, dessen Episoden als Teil des Großen Traumes im Bewusstsein Gottes, den wir unsere Welt nennen, aus den Tiefen des Weltengrundes hervorquellen und wie ein großes artistisches Blendwerk das wahre Sein verstellen.
In diesem Licht ist die Bewusstseinsdämmerung, das Erwachen unseres Bewusstseins hin zum wahren Sein, der Beginn des geistigen Weges in der Seele des Menschen.
Die Grundlage dieser Dämmerung unseres Bewusstseins ist die Wahrnehmung.
Sie ist jenes Quantum Bewusstsein, in dessen Kraftfeld all die unbewussten, unser Leben Handeln bestimmenden Faktoren, wie sie jeden Augenblick in unserem Wesen aufsteigen und in die jeweilige Lebenssituation hinein spielen, von seinem Licht beleuchtet, erkannt und bewusst gemacht werden.

Joy:

Hallo Michael ... sehr schöne Texte und Gedanken

Hierzu meine Gedankengänge:

> das verlorene Paradies < könnte es vielleicht an unserer Unbewusstheit liegen, dass wir das
Paradies überhaupt nicht wahrnehmen könne ... all die Möglichkeiten, die uns die Materie bietet?

> astrale Erde? Ist die Erde nicht vielleicht eine Wesenheit, genau wie die anderen Planeten und wir einfach
ein Teil von ihr, sowie in unserem Körper auch Wesenheiten existieren?
Aus dieser Sichtweise besteht die
Erde aus Körper , Seele (astral) und Geist.

> noch ist der Mensch ohne Dualität< hier spricht die Sehnsucht nach der Zwillingseele, die es ddurchaus geben mag.

Doch jetzt vetrete ich die Sichtweise der Alchemie.

Der Mensch ist bipolar ... Sonne und Mond sind in ihm vertreten ... es geht um ihre Hochzeit, damit das königliche Kind
und mit ihm der Stein der Weisen geboren werden.

Linke und rechte Gehirnhälfte , die Verbindung beider Aspekte.

Du hast zwar die NR. I schon ausführlich dargelegt ... bisher habe ich soviel zusammengetragen:

Der Anfang, die erste Nummer der Reihe, denn 0 steht für das, was der Manifestation vorausgeht,
und ist deshalb in der Reihe nicht enthalten.

Beginn, Iniative, Auswahl, Einheit, Einzelheit, Individualität, Aufmerksamkeit, Ein-Punktheit, Konzentration,
das Definite, die Existenz als Kontrast zur Undefiniertheit, Quelle, die weiterbestehend ist, Selbstbewusstheit,

Der Magier, Merkur, 7 Center über dem Kopf


Nostramizi:

Joy hat Folgendes geschrieben:
Hallo Michael ... sehr schöne Texte und Gedanken

Hierzu meine Gedankengänge:

> astrale Erde? Ist die Erde nicht vielleicht eine Wesenheit, genau wie die anderen Planeten und wir einfach
ein Teil von ihr, sowie in unserem Körper auch Wesenheiten existieren?
Aus dieser Sichtweise besteht die
Erde aus Körper , Seele (astral) und Geist.



Eher nicht.
Die astrale Erde entspricht der materiellen Erde und steuert diese - gegen die These der Seele spricht, das die Dreiheit (Geist - Naturseele-materieller Körper) fehlt

In der Entstehung ist es nur so möglich, das zuerst die astrale Erde geschaffen wurde und im nächsten Schritt die materielle Erde entstand (von oben nach unten).

Von daher würde es zum Schöpfungsbericht passen - Erde (astral) wurde geschaffen, alles war gut; dann wollte der Mensch Erfahrungen sammeln (Sündenfall) und so entstand dann die materielle Erde, wohin der Mensch geschickt wird.
Deshalb die Überlegung, das die astrale Erde der ursprüngliche Begegnungsort zwischen Schöpfer und Geschöpf gewesen sein könnte.

Joy hat Folgendes geschrieben:

Doch jetzt vetrete ich die Sichtweise der Alchemie.

Der Mensch ist bipolar ... Sonne und Mond sind in ihm vertreten ... es geht um ihre Hochzeit, damit das königliche Kind
und mit ihm der Stein der Weisen geboren werden.

Linke und rechte Gehirnhälfte , die Verbindung beider Aspekte.




Stimmt, trotzdem sind wir entweder vordergründig Mann oder Frau und das ist auch so gewollt. Es geht eher darum, zu akzeptieren, das wir auch Eigenschaften des anderen Geschlechts haben, ohne unsere Identität aufzugeben.
Das göttliche Kind ist der Christus in uns - der wird aber spirituell geboren aus dem Geist und der Aufgabe des Ego. Von daher sehe ich eher die Dualität mit der Zwillingsseele.
Das unterscheidet uns von Gott (deshalb der Verweis: nach seinem Bild geschaffen - also nicht identisch), der ja das Prinzip von Yin und Yang darstellt - vollkommen in sich.
Möglicherweise ist das sogar der einzige Unterschied?

Danke für Deine Beiträge

Joy hat Folgendes geschrieben:

Der Magier, Merkur, 7 Center über dem Kopf



Da war ich mir nicht so sicher - weil die 1 ist ja das Paradies; ich dachte, die Arkana fängt auf der materiellen Erde an?


Joy:

Michael, ist es nicht so, dass sich der universelle Geist(Gott) innerhalb der Materie manifestiert,
in Stein, Pflanze, Tier, Mensch und sich nur im Menschen seiner selbst bewusst werden kann?

Was ist eigendlich das Paradies?

Manchmal denken wir, das die Erde die Hölle ist , aber was, wenn sie das Paradies ist, und wir es nicht
erkennen, weil wir unserer Bewusstsein noch auf einfachem Stand ist, so dass wir unsere Möglichkeiten
gar nicht ausleben können!

Herzliche Grüsse ... Joy

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 16:12 
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Nostramizi:

Joy hat Folgendes geschrieben:
Michael, ist es nicht so, dass sich der universelle Geist(Gott) innerhalb der Materie manifestiert,
in Stein, Pflanze, Tier, Mensch und sich nur im Menschen seiner selbst bewusst werden kann?



Ja, der Geist Gottes durchdringt alles, von ganz oben bis ganz unten. Doch bleibt Er selbst im "Oben". In allen anderen Ebenen manifestiert er sich als Sein Abbild, den "Göttlichen Funken".
Der "Göttliche Funke" in uns gebiert uns als den Christius-Geist, den Göttlichen Menschen, als der wir geschaffen wurden. Mit allen gemachten Erfahrungen und nach Ende des Reinigungsprozesses kehren wir zurück zu Gott.

Was ist eigendlich das Paradies?



Für mich eindeutig der Urzustand, als wir, als Gottes - Ebenbild - Geschaffene noch in der Gemeinschaft mit Ihm lebten und dem Folgten, was Er uns empfahl.
Wir alle sehnen uns nach einem Zustand, Vollkommenheit, den es auf Erden nicht gibt und der hier nicht erreichbar ist.
Wir wissen aber auch aus Medizin und Psychologie, das wir uns nur der Dinge bewusst sind, die wir erfahren haben.
Gemäß den Hermetischen Gesetzen lebten wir also schon im Zustand der Vollkommenheit. Von daher ist unser spiritueller Weg eine Rückreise.
Diesen Urzustand, bevor die Manifestation im Grobstofflichen vollzogen wurde, sahen und sehen die Kabbalisten als den Zustand der 1 an und es erscheint mir nachvollziehbar, logisch und wahr.

Joy hat Folgendes geschrieben:

Manchmal denken wir, das die Erde die Hölle ist , aber was, wenn sie das Paradies ist, und wir es nicht
erkennen, weil wir unserer Bewusstsein noch auf einfachem Stand ist, so dass wir unsere Möglichkeiten
gar nicht ausleben können!
Herzliche Grüsse ... Joy



Die Erde als Hölle zu betrachten - dies kam mir nie in den Sinn. Denn ich kenne auch die mystische Schönheit der Erde. Sie wäre ein vorweggenommenes Paradies, würden wir, die Menschheit, entsprechend leben und handeln.
Ich weis aber auch, das diese materielle Welt endlich ist.
Und es heist ausdrücklich, das am Ende der Zeiten, die Erde neu geschaffen wird.
Vom Paradies aber wird gesagt, das es ewig ist.
Allerdings eben, nicht das Ende unseres Weges, sondern das Ziel der ersten Etappe

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 23. Aug 2010, 20:46 
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 7. Sep 2010, 09:38 
Die Zahl Zwei NostraMiZi ? ............


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 7. Sep 2010, 09:55 
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Kommt bald - etwas Geduld, bevor ich mich ganz den Zahlen widme, muss ich erst die Linie des grundsätzlichen Wissens abschließen.
Da diese Texte nicht nur Teil des Forums sind.

(Ich habe zwar mehrere Computer, doch schaffe ich es noch nicht, an 2 verschiedenen Computern, zwei unterschiedliche Texte, gleichzeitig zu schreiben :mrgreen: ;) :mrgreen: )

Du kannst die Karten aber trotzdem weiter erläutern, ich weise dann auf Deine Texte hin :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 7. Sep 2010, 10:09 
lach

ich hab mir input von dir erhofft bezüglich Boas und Jachin

na wird schon, bald kommt die zweite Karte, kann und soll ja ergänzt und weiterentwickelt werden im Laufe der Arbeit, schön wäre es, wenn gegen Ende des Threads eine wirkliche Entwicklung spürbar wird, eine Vertiefung und Ausweitung


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 7. Sep 2010, 10:12 
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Avicenna hat geschrieben:
lach

ich hab mir input von dir erhofft bezüglich Boas und Jachin


ich schau mal, was ich da auf die Schnelle finde :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 7. Sep 2010, 10:13 
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Avicenna hat geschrieben:
lach

schön wäre es, wenn gegen Ende des Threads eine wirkliche Entwicklung spürbar wird, eine Vertiefung und Ausweitung


Das wird schon. Schreib einfach - alles andere ergibt sich daraus ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 7. Sep 2010, 10:56 
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NostraMiZi hat geschrieben:
Avicenna hat geschrieben:
lach

ich hab mir input von dir erhofft bezüglich Boas und Jachin


Ich hab da mal kurzerhand einen Text entdeckt, der sich ganz gut anfühlt

Gedanken zum Tempel und den Säulen Boas und Jachin

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 13. Jan 2011, 17:41 
Zitat Nostra: "Im Hebräischen heißt das Nichts >>Ajin<<, und in der Kabbala bezeichnet es das absolute, jenseitige und unnennbare Wesen Gottes, Gott in seiner Verborgenheit, in seinem eigenen Grund, vor seinem Heraustreten in formhafter (existenzieller) Offenbarung und Manifestation.
Ajin bezeichnet die Urnacht vor der Schöpfung, das unergründliche Mysterium, den Urgrund, dessen unerschöpfliche Fülle Existenz hervorbringt, die Schöpfung gebiert.
Ajin bezeichnet Gott als den Verborgenen, das Geheimnis der Geheimnisse, den Ursprung aller Ursprünge, Gott jenseits, vor, hinter und nach allem Sein, Gott in seinem absoluten Versunken sein in Sich Selbst."

Weshalb ist dann Ajin der Buchstabe des Weges von Hod nach Tiphareth mit der Karte XV, der Teufel? (nach dolores Ashcroft Nowicki)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 17. Jan 2011, 15:00 
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Die von mir beschriebene Zahl ist dargestellt in ihrer numerologischen Bedeutung, gemäß der kabbalistischen Auffassung.
In den Zahlen 1-12 wird, numerologisch gesehen, die ganze Schöpfung beschrieben. Alle Zahlen über 12 lassen sich auf diese ersten 12 Ziffern zurückführen und drücken eine Überhöhung der Aussage der Grundzahlen aus.

In der Kabbala wird im Lebensbaum Ajin gesehen als der Weg von Binah nach Tiferet.
Wobei zu bedenken ist, dass das Dreieck Keter-Binah-Chokhmah als das Mysterium des göttlichen Seins angesehen wird und Daat als Ort der Begegnung mit dem Göttlichen. Auf der Höhe von Daat ist deshalb ein Vorhang gezeichnet.
Und Tiferet als Ort des Menschen, der nun vor seiner "inneren Erhebung" nach Daat steht. Während Jesod als Ort der Persona gesehen wird, der Ort des äußeren, noch im weltlichen verfangenen Ich, das aber schon nach Tiferet strebt. Der Weg von Jesod nach Tiferet könnte also auch als der Weg der Veredelung angesehen werden.
Während Malkhut eine doppelte Bedeutung hat.
Es ist die Welt als Königreich des Schöpfers.
Es ist aber auch der Ort der niederen Triebe und Aufenthaltsort des noch nicht erwachten (bewussten - spirituell gesehen) Menschen.

Das Schema eines spirituellen Lehrers, mit dem ich in Kontakt stehe und mit der Kabbalistik sehr gut vertraut ist, sieht auf diesem Weg, von Binah nach Tiferet die Tarokarte "Die Liebenden".

Den Weg von Hod nach Tiferet bezeichnet die Kabbala als den Weg Samech.
Hier sieht der Lehrer die Tarotkarte "Der Teufel".
Das stimmt mit Frau Nowicki überein.

Diese Karte passt auch ganz gut, denn sie steht sowohl für das Prinzip der Polarität, steht aber auch für den an die Materie geketteten Menschen, trägt aber auch das Heranreifen der Erkenntnis (Gottesbewusstsein) in sich und die Konfrontation mit der negativen Evolution, die uns "versucht" und verhindern möchte, das wir nach Tiferet gelangen. Es ist die Karte, die unsere menschliche Realität darstellt. Wobei wir jedoch die Gestalt des Teufels sehr viel besser erfassen können, wenn wir uns bewusst machen, das er in unserer Kultur am ehesten mit dem Mythos des Gottes Pan in Verbindung steht, der, von seiner Mutter (eine Nymphe) verstossen wird, auf Grund seiner Gestalt, und ohne Liebe aufwachsen muss. Da Pan, dessen Vater Hermes ist, die Liebe nicht kennt, kann er sich nur mit Gewalttätigkeit durchsetzen.
Er lebt nicht, er überlebt nur.
Bloße Lebenskraft ohne Liebe trägt für uns Menschen immer das bedrohliche Antlitz des Pan, das uns in Angst und Schrecken versetzt, eben Panik erzeugt.

Wobei Leuenberger einen sehr interessanten Vergleich einsetzt:

"Der Kirchenvater Eusebius nimmt in seinen Schriften diese Geschichte auf und interpretiert sie so, dass mit dem Tode von Christus am Kreuz die alten Naturgötter überflüssig geworden sind und deshalb sterben müssen.
Aber was Eusebius nicht begriffen hat und vielleicht aus seiner Zeit heraus auch nicht zu begreifen imstande war, ist, dass, wo Pan stirbt, auch Christus nicht mehr auferstehen kann, weil Auferstehung nur durch die Fackel des Pan möglich wird. Christus ist niemand anderes als Pan, der seine ursprünglich unbändige, gewalttätige Lebenskraft zur Liebe gewandelt hat, dadurch seine Tiergestalt verliert und zum "Menschensohn" wird. Wenn Christus stirbt, fällt auch Pan wiederum zurück in seine tierische Gewalttätigkeit und zeigt sich in seiner angsteinflößenden Gestalt."

Wer auf diesem Weg, von Hod nach Tiferet, geht/gegangen ist, wird erkennen, dass in dieser Karte alles enthalten ist, was ihm begegnet/begegnet ist.
Und dieser Weg ist sehr lang und niemand ist vor Rückschlägen sicher.
Selbst in Tiferet sind wir vor Anfechtung nicht sicher.
Ganz im Gegenteil - es ist eine Art Schmelztiegel. Während wir bewusst nach oben streben, zieht die polare Kraft von unten. Ein Ort der "großen Prüfung", aber auch ein Ort großer Schönheit.
Erst wenn wir erhoben werden nach Daat, was als "die Erleuchtung" angesehen wird, erst dann, im Augenblick der Erlangung der spirituellen Meisterschaft und der notwendigen, abschließenden Transformation, erst dann ist dieser Weg vollendet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 17. Jan 2011, 16:30 
Ja, das kann ich gut nachempfinden. Es deckt sich mit meiner "Reise" in die Karte Der Mond.
Ich habe es nur etwas anders formuliert.

Danke nostra.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 11:56 
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Weiser
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Bei Papus befindet sich Nr 15 zwischen Tipheret und Jessod (zwischen Tipheret und Hod ist dort die 16) Und ich muss gestehen, dass mir beides besser zu passen scheint (für mich)
Pan führ die lebenskräfte von Jessod nach Tipheret (vom Unbewussten zum inneren Gott) und der Turm zeigt den zusammenbruch der Denksysteme, wenn der Weg von Hod nach Tipheret geht. All das künstliche, dass durch das rein menschliche Denken entseht, wird auf diesem Weg "durch Zusammenbrechen geläutert"

michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Kabbala - der jüdisch-christliche Einweihungsweg
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 12:36 
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Magier
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Interessante und plausible Sichtweise. Danke für den Beitrag da denk ich noch drüber nach

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