Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Re: Verschwörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betracht
BeitragVerfasst: 12. Nov 2017, 21:33 
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Einige Fehler Bardon's erscheinen aus unserer Perspektive offensichtlich und wir sollten nicht den Fehler machen diese offentsichtlichen Fehler als höhere Wahrheit anzuerkennen weil wir Bardon vergöttlichen. Fehler in ein Werk einzubauen um damit ein Resultat zu erzeugen ist aus ethischer und moralischer Sicht höchst bedenklich und aus idealer moralischer Sicht eigentlich falsch. Bardon selbst weißt immer wieder darauf hin wie wichtig der ethische und moralische Wertegang hinsichtlich der eigenen Entwicklung ist. Für extra Fehler in sein Werk einzubauen um damit in wie auch immer geartetes Resultat zu erzeugen erscheint mir deshalb nur Sinnvoll wenn man Bardon unterstellt sich gegen seine eigenen Prinzipien zur richten. Nun war Bardon aber wie wir wissen nicht perfekt und es ist vorstellbar das er aus meiner Meinung nach falschen Gründen für extra Fehler in sein Werk einbaute um Beispielsweiße den Leser zur Eigenverantwortlichung zu erziehen. Wie gesagt ist das aber aus meiner Sicht wenn man jemand für extra etwas falsches sagt dieser das glaubt fehler macht und schlimmes erlebt und man dann hinterher sagt ich habe dich für extra angelogen damit du lernst mir nicht alles zu glauben sondern deinen Verstand einsetzt. Das hätte man dann auch einfach sagen können und diese wäre dan ethisch richtiger.

Zu den für mich ausschlaggebensten Fehlern Bardon's gehören meiner Meinung nach einige Zeilen aus den Grundlagen zur Praxis. Dort finden wir Anweisungen, zu anderen Menschen immer freundlich zu sein und selbst aber immer vollkommen diszipliniert zu sein. Das man zu anderen freundlich sein soll ist richtig aber man soll und darf auch zu sich selbst freundlich sein. Meiner Meinung nach widerspricht eine immerwärende Disziplin Bardons 4 Elemente Lehre in der Disziplin zum Erdelement (Trocken) gehört und Bequemlichkeit zum Luftelement (Feucht) gehört. Beides kann in der richtigen Situation angebracht und richtig sein und es gilt wohl die Regel wenn man es mit Disziplin oder Bequemlichkeit übertreibt kann es negative Folgen geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verschwörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betracht
BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 20:51 
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Hermetik-Hans-Joerg hat geschrieben:
Einige Fehler Bardon's erscheinen aus unserer Perspektive offensichtlich und wir sollten nicht den Fehler machen diese offentsichtlichen Fehler als höhere Wahrheit anzuerkennen weil wir Bardon vergöttlichen. Fehler in ein Werk einzubauen um damit ein Resultat zu erzeugen ist aus ethischer und moralischer Sicht höchst bedenklich und aus idealer moralischer Sicht eigentlich falsch. Bardon selbst weißt immer wieder darauf hin wie wichtig der ethische und moralische Wertegang hinsichtlich der eigenen Entwicklung ist. Für extra Fehler in sein Werk einzubauen um damit in wie auch immer geartetes Resultat zu erzeugen erscheint mir deshalb nur Sinnvoll wenn man Bardon unterstellt sich gegen seine eigenen Prinzipien zur richten.


Ich muss hier leider erneut widersprechen. Zunächst einmal wäre hier die Frage zu klären, welches ethische bzw. moralische Modell du hier für deine Bewertung über Bardons Handeln zur Grundlage wählst. Also, was macht denn sein Handeln in Bezug auf das absichtliche Einbauen von Fehlern bzw. Fallen so "ethisch" und "moralisch" bedenklich? Gesinnungsethisch ist im Prinzip immer alles bedenklich, wenn jemand seine 'eigenen' Pflichten nicht einhält, bspw. zu lügen, um einen anderen zu retten (was aus verantwortungsethischer Sicht wiederum vernünftig ist). Doch wie wir wissen haben die Gesinnungsethiker in der Vergangenheit mehr Schaden hinterlassen (siehe 20. Jhd und Nürnberger Prozesse, alias: "Ich habe ja nur meine Pflicht getan!") als die Verantwortungsethiker, wozu Bardon sicher zu den Letzteren zählt, da die offensichtlichen Fehler sicher keine versehentlichen Fehler waren, sondern Bardon sich sehr wohl bewusst über diese war, ebenso über die Konsequenzen. Etwas, was bei treuen Gesinnungsethikern leider nicht der Fall ist. Bardon gibt sogar sehr oft Hinweise darüber, selbst im Theoriekapitel: "Wahrheit" und "Religion" deutet er bereits an, dass man nicht alles einfach für bare Münze nimmt, nicht mal ihn selbst.

Bardon weiß, dass Wissen eben nicht etwas ist, das man einfach herumschleudert. Er versucht genau mit jenen Fehlern bzw. Fallen eben das zu vermeiden, was man vielen Bardon-Praktizierenden gerne anhängt: Den Personenkult. Wer Bardon immernoch als eine Art Gott verehrt, der sollte zumindest sich davor hüten, alles, was Bardon schreibt, einfach unkritisch hinzunehmen, eben weil Bardon vom Schüler erwartet, dass er selbst denkt. Daher die Fehler bzw. Fallen.

Ich finde Bardons Haltung dazu, im Sinne einer Verantwortungsethik, alles andere als bedenklich. Ich finde sie vernünftig und edel im hohen Maße. Er zeigt, dass er das Wissen nicht einfach herausposaunt, sondern dieses verpackt für jene, die dafür bereit sind und um jenen Missbrauch zu vermeiden. Ganz nach dem Kybalion: "Die Lippen der Weisheit bleiben verschlossen, ausgenommen für die Ohren des Verstehens." --> Der Schüler, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch, dem werden die Lippen der Weisheit geöffnet werden und er wird mittels seiner Vernunft schnell die Fallen Bardons entdecken und klug handeln. Wer die Fallen nicht entdeckt oder übersieht, der wird im Nachhinein schlauer sein. Genauso wie das unerfahrene Kind noch kaum von der Gefährlichkeit der Hitze der heißen Platte wissen kann, so wird auch dieses im Nachhinein klüger sein, wenn es die Warnungen der Eltern nicht achtet und die Platte trotzdem berührt und sich anschließend die Pfoten verbrennt. Garantiert wird das Kind in Zukunft mehr darauf achten die Platte nicht mehr zu berühren oder einen Indikator suchen, der zeigt, dass die Platte nicht heiß ist. Manchmal wird man auch in Bardons Fallen tappen müssen, um anschließend davon zu lernen und zu reifen. Das gilt aber primär auch für jeden Weg. Manchmal werden wir in Fallen des Lebens tappen müssen, um anschließend davon zu lernen und zu reifen. Die gefestigste Erfahrung ist oftmals die schmerzvollste. So traurig das klingt, so wahr ist es doch.

MfG,
Cajetan.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verschwörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betracht
BeitragVerfasst: 13. Nov 2017, 23:21 
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Sei gegrüßt Cajetan

Also in diesem Post ging es nicht darum E.Steiner zu verherlichen sondern um etwas ganz
anderes, aber ja nun, wenn du den schon erwähnst....
Ich sehe nicht alles was E.Steiner schreibt auch nicht unbedingt als endgütige Wahrheit
an, sondern habe so einige Sachen mit dem WzWA verglichen und bin darauf gekommen
das einiges nicht stimmt, z.B: die Entstehung der Elementenprinzipien.

F.Bardon Schreibt(abgekürzt):
Wie bereits erwähnt ist Akasha oder das Ätherprinzip die Ursache für die Entstehung der
Elemente. Als erstes Element das aus Akasha geboren wurde, gilt das Prinzip des Feuers.
Die Grundeigenschaften des feurigen Prinzipes sind die Hitze und die expansion (Trockenheit?).
Das Prinzip des Wassers ist ebenso wie das Feuer aus dem Ätherprinzip entstanden. Im
Vergleich zum Feuer hat es ganz entgegengesetzte Eigenschaften diese sind die Kälte und
die Zusammenziehung (Feuchtigkeit?).
Als weiteres Element ist das der Luft aus dem Ätherprinzip entstanden als Vermittler zwischen
Feuer und Wasser. Seine Grundeigenschaften sind die Wärme und die Feuchtigkeit (Wechsel-
wirkung der Fluide=Bewegung?).
Als letztes Element ist das der Erde entstanden und zwar aus die Wechselwirkung der
drei erstgenannten Elemente (also nicht aus dem Akhasa !).Seine Grundeigenschaften
sind die Erstarrung (Kälte, Trockenheit ?).

Abgkürzt:
Feuer, aus dem Akasha entstanden, seine Grundeigenschaften sind Expansion, Hitze, (Trockenheit?)
Wasser, aus dem Akasha entstanden, seine Grundeigenschaften sind Zusammenziehung,
Kälte,( Feuchtigkeit ?).
Luft, ebenfalls aus dem Äther entstanden, Grundeigenschaften sind Wärme, Feuchtigkeit,
(Wechselwirkung der Fluide=Bewegung ?).
Erde, aus der Wechselwirkung zwischen Feuer, Luft, Wasser (nicht direkt aus Akasha ),
seine Grundeigenschaften sind die Erstarrung (Kälte, Trockenheit ?).
Expansion= Elektrisches Fluid.
Zusammenziehung= Magnetisches Fluid.

Stejner schreibt:
Aus den Urqualitäten Warm und Trocken ensteht Feuer (wie? aus den Grundeigenschaften
des Feuers ensteht Feuer?, wie soll das gehen?!)
Aus Warm und Feucht entsteht Luft (?).
" Kalt " Feucht " Wasser ( Wie bitte ?)
" Kalt " Trocken " Erde ( ach, und ich dachte aus der Wechselwirkung zwischen Feuer, Luft und Wasser).

Auserdem kommt die Frage auf: woher kommen die Urqualitäten her? aus dem Akhasa-
prinzip etwa?.

Wie du siehst mein lieber Cajetan habe ich auch E.Steiner einer Kritischen Überprüfung
unterzogen und nicht nur den, sondern auch die Aussagen von Seiler Orientas "Alschemie"
und einige andere, übrigens auch meine eigene Ansichten überprüfe ich auch von Zeit zu
Zeit auf diese weise.
Das gute an Stejners aussagen ist das er die Aufmerksamkeit auf die Eigenschaften Trocken,
Feucht usw gelenkt hat, da F.Bardon diese nicht direkt erwähnt hat, wahrscheinlich um den
angehenden Adepten zum Denken anzuregen sozusagen als Prüfung (und nicht als Falle!).
F.Bardon sagte schon mermals es geschieht nicht umsonst und infolgedessen seinen guten Zweck hat

mit freundlichen Grüßen

Sokar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verschwörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betracht
BeitragVerfasst: 18. Nov 2017, 18:57 
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Guten Abend an alle.

Ich stelle erneut fest das der Diskursionsfaden wieder verloren gegangen ist.
Also lasst uns zum ursprünglichen Thema zurückehren und zwar folgender:

Sokar hat geschrieben:
Verswörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betrachtet.

Guten Abend an alle

Ich stelle seit Jahren fest das durch den Roman "Frabato", inerhalb der Hermetische Szene Verschwörungtheorien entstanden sind nach dem Motto: Schwarzmagische Freimaurerlogen (99-Logen, Iluminaten,Schottischer Rittus usw) versuchen die absolute Weltherrschaft zuerlangen so wie die Menschheit zu versklaven um ihre egoistischen und bösen Machtneigungen zu verwiklichen.
Nun möchte ich noch eine weitere Theorie in diesem zusammenhang aufstellen, egal ob die oben ewähnte Theorie wahr ist oder nicht, und zwar folgende: kann es sein das mansche Hermetiker unbewusst ihrer eigener Schatten (Schwarzen Spiegel) auf die oben genannten Gruppierungen projezieren nach dem Motto; "Wir sind die lichtvollen,edlen und ehrenvollen Magier und dort sind die dunklen, verdorbenen und bösen Zauberer die wir bekämpfen müssen!.

Also lasst uns beim Thema bleiben.

mit freundlichen Grüssen

Sokar

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 Betreff des Beitrags: Re: Verschwörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betracht
BeitragVerfasst: 19. Nov 2017, 10:28 
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Hehe gut modiert ^^ Aber das gespräch könnt ihr gern in einem neuen Thema fortführen

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Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


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 Betreff des Beitrags: Re: Verschwörungstheorien von einen anderen Blickwinkel betracht
BeitragVerfasst: 19. Nov 2017, 16:33 
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Sei gegrüßt Estar

Ja, ich meine auch das dieser vergleich zwischen F.Bardon und E.Stejner usw in einem neuen
Themenbereich hingehört.
Ich will erstmal nachschauen ob es im Forum vielleicht doch so einen Thema gibt um eine
Wiederholung zu vermeiden, wenn nicht, eröffne ich sofern ich Zeit habe einen neuen Thema
mit der Aufschrift " A.Stejner, Seila Orienta und andere Hermetiker im Vergleich zu F.Bardon".

Danke dir für den hinweis Estar :thx

mit freundlichen Grüßen

Sokar

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