Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 28. Dez 2017, 11:16 
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Hallo miteinander

wenn ich so in letzter Zeit im Forum stöbere, habe ich das Gefühl, dass viele bei den Elementen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Den Seelenspiegel, den Bardon für die Weiterentwicklung voraussetzt, sollte man nicht komplizierter machen als nötig. Es ist nicht notwendig die Eigenschaften bis zur 10nten Nachkommastelle zu bewerten und zu dem weißen und schwarzen Spiegel auch noch einen dritten oder mehr zu machen.

Das kommt mir manchmal so vor wie es in einigen Esoterik Schulen gemacht wird. Je mehr Stufen und Grade und was weiß ich um so eingeweihter ist der Adept.

Ich will mit diesem Thema (Wald und Bäume) nur auf die Gefahr hinweisen, dass man vor lauter Elemente-Analyse kleben bleibt und vergisst auf dem Weg weiter zu gehen.

Das Ziel des Seelenspiegels ist nicht ein Ausgleich von Gut und Böse, sondern es ist der Ausgleich der den Elementen zugeordneten Eigenschaften. Der Ausgleich soll so von statten gehen, indem man seine positiven Eigenschaften so verstärkt, dass alle Elemente gleich stark ausgeprägt sind. Man kann sich da eine Pyramide vorstellen. Jede Ecke ist ein Element und jede Strecke zur Spitze entspricht dem Einfluss, den das Element auf mich hat. Wenn alles ausgeglichen ist und man die Pyramide von oben betrachtet, wird man feststellen, dass sich die Spitze in der Mitte des Grundquadrates befindet.

Natürlich kann man Eigenschaften nicht in Zahlen oder Strecken fassen. Aber wenn man dem Ausgleich nahe kommt, dann fühlt man das. Bardon gibt da eine Hilfestellung, indem man sich einfach mal die Anzahl der Eigenschaften je Element anschaut. Hat man sehr viele Eigenschaften die einen charakterisieren für jedes Element gefunden, so gibt die Anzahl je Element schon einen guten Anhaltspunkt wo etwas fehlt. Beim Positiven Spiegel sollte man zum Ausgleich immer die zu geringen Elemente vergrößern. Beim negativen sollte man die zu großen verkleinern.

Es wird also zwei Pyramiden geben. Die Positive sollte immer höher werden. Die Negative immer flacher. Es sei denn man will ein Schwarzmagier werden, dann muss es genau umgekehrt sein.

Im Laufe seines Lebens, wird man feststellen, dass die Spitze seiner Pyramiden ständig um den Mittelpunkt des Grundquadrates herumtanzen. Sicher sollte man das immer wieder kontrollieren und wenn notwendig auch korrigieren. Aber bitte nicht jede Kleinigkeit. Sonst kommt man vor lauter Sammeln, Beurteilen, Korrigieren und wieder sammeln (man könnte ja was vergessen haben) in der eigentlichen Entwicklung nicht mehr weiter.

Wie Bardon sagt: Zeit fließt wie Wasser dahin und kommt nicht wieder zurück !

Viele Grüße
Arcan

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 28. Dez 2017, 19:08 
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Hallo Arcan

Ich bin schon ein wenig an der Elemente Analyse hängen geblieben. Das hängt aber bei mir auch vor allem mit meinem Seelenspiegel zusammen. Ich habe wenig warmes Feuerelement und kann so nur wenig Begeisterung, Lust, Schwung und so weiter empfinden was dann auch dazu führt das ich auch für die magische Praxis erst einmal Schwung holen muss. Für mich ist es deshalb immer wieder von neuem eine größere Aufgabe motiviert zu bleiben und die Kraft und den Elan zu haben an magischen Themen weiter zu arbeiten. Weil mir aber oft diese Begeisterung fehlt versuche ich andere Dinge von denen ich begeistert bin mit der Magie zu vereinen. So habe ich Beispielsweiße auch schon Programme für die Hermetik geschrieben und bin auch gern grafisch mit magischen Themen beschäftigt. Vor allem geht es bei diesen Dingen darum alltägliche Dinge mit denen ich mich so oder so beschäftige einem magischen Element zu zuordnen. So kann ich dann auch ohne das ich Begeisterung für Magie empfinde magisch tätig werden in dem ich etwa meine Ernährung auf die 4 Elemente umstelle oder Musik entsprechend der Elemente höre. Das alles ist für mich leider Bestandteil meiner magischen Praxis da ich mich wie gesagt einfach aufgrund eines Ungleichgewichts nur schwer motivieren kann und ich hätte wirklich gern mehr Begeisterung und würde mich freuen hätte ich mehr Elan auch und vor allem für das Thema Magie. Grundsätzlich müsste ich da mehr mit dem warmen Feuerelement arbeiten nur ist das praktisch nicht immer möglich da ich mich immer wieder so kraftlos fühle das ich entspannen muss um wieder Kraft zu sammeln.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 29. Dez 2017, 05:48 
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Hallo Arcan

Hier noch mal der Hans :) Bin mittlerweile der Meinung das meine Energieknappheit von meinem körperlichen Ungleichgewicht kommt, bin doch recht dick geworden. Deshalb werde ich jetzt anfangen ein wenig Yoga zu machen und keine Nahrung mehr essen die analog dem Erdelement ist, das sind vor allem kohlenhydratreiche Grundnahrungsmittel und Fette. Obst und frische säurehaltige Nahrungsmittel werde ich dafür bevorzugen und auf Geflügel umsteigen auch der Salat wird mit einem Essigdressing eine luftige Note bekommen. Werde gleichzeitig auch versuchen meine mentale Tätigkeit mit Musik die analog dem Luftelement ist umzustellen, das ist vor allem Jazz und Hip Hop. Als Getränk werde ich auf Früchtetee umsteigen und versuchen charakterlich auch alles ein wenig lockerer zu nehmen und natürlich werde ich versuchen viel Spaß zu haben. Zusätzlich werde ich schauen das ich eher leichten Schlaf habe und auch bei der Hygiene die ich dem Luftelement zuordne will ich mehr machen. (Bewegung/Feuer, Schlaf/Wasser, Hygiene/Luft, Ernährung/Erde) Das alles geht in die Luftrichtung und soll mir helfen körperlich vitaler zu sein so dass ich dann magisch auch praktisch besser durchstarten kann.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 29. Dez 2017, 10:54 
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Hallo Hans-Joerg

Dein Ansatz ist schon mal recht gut. Mit diesem Vorsatz kannst Du das etwas zu viel Erde/Wasser bei Dir ausgleichen. Der Wille der notwendig ist seinen Lebensstiel umzustellen stärkt Feuer/Luft sehr stark.

Es gibt da aber zwei Dinge die man beachten sollte:

1. Viele kleine Siege sind mehr Wert als ein großer Sieg.
2. Man muss es durchhalten und am besten sofort beginnen.

Bei einer Lebensstiel Umstellung erreicht man sogar zwei Ziele. Erstens man vergrößert das etwas zu kurz gekommene Feuer-Element im Positiven und man reduziert das zu groß gewordene Wasser-Element im negativen. Die Spitze der positiven Pyramide rückt etwas mehr in die Mitte und wird höher. Die Spitze der negativen Pyramide geht dabei auch etwas mehr in die Mitte, wird aber kleiner.

Ich hoffe Du bringst den Willen auf, das vorgenommene auch durch zu ziehen. Wie gesagt, kleine Schritte sind besser als ein großer. Wenn man bei einem kleinen Schritt einen Rückschlag bekommt, dann ist es nur ein "kleiner". Macht man einen großen Schritt und man bekommt einen Rückschlag, dann liegt man KO am Boden.

Ich weiß wovon ich rede, da ich wie Du ein ähnliches Problem hatte.

Viele Grüße
Arcan

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 29. Dez 2017, 14:06 
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Hallo Arcan

Ja da hast du recht. Ich neige gerne dazu immer den großen Wurf haben zu wollen was oft in einer Überlastung meinerseits endete da zu viel Disziplin notwendig war. Es ist auf der einen Seite wichtig durchzuhalten und anzufangen aber wie du eben sagst in dem Tempo wie einem das auf der anderen Seite auch von der Lust zur Veränderung vorgegeben wird. Mein Motto ist so viel Disziplin als nötig aber so wenig wie möglich. Je mehr man echte Lust auf die Veränderung hat um so besser.

Alles Liebe
Hans-Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 1. Jan 2018, 04:10 
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Hallo Arcan

Auf der anderen Seite merke ich wenn ich mich zu wenig meinem Ziel zuwende und nur so machen will wie ich Lust habe dann wird aus meinen Zielen oft eine Eintagsfliege. Heute noch aktuelles Thema ist es morgen schon ein alter Hut und das Feuer das aus zufälliger Lust entstanden war ist oft so schnell vergangen wie es aufgekommen ist und eigentlich darf das nicht sein. Denn mein Ziel macht Sinn und je öfter es eine Eintagesfliege bleibt um so öfters werde ich den gleichen Kreislauf der Erfahrungen immer und immer wieder machen und so kann ich doch eigentlich gleich diesen Kreislauf durchbrechen und aus der Eintagesfliege eine unendliche Geschichte machen und dann ist das auch der Punkt an dem eben ein Rest Disziplin notwendig bleibt damit endlich gemacht wird was notwendig und sinnvoll ist.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 1. Jan 2018, 04:50 
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Hallo Arcan

Wie letztes Jahr komme ich auf ein Gleichgewicht zwichen Stoizismus (Vernunft) und Epikurismus (Lust). Beide Strömungen stellen wichtige Säulen in meinem Leben dar. Während man Bardon's Lehrwerk eher dem Stoizismus zuordnen könnte muss man trotz aller Vorteile die einem die Disziplin in Sachen Erfolg bietet angerkennen das Lust ein gleichwertiger Faktor ist der gleichfalls berücksichtigt werden muss. Während Lust ein kurzlebiger und flexibler Fluss ist, ist die Vernunft eher eine langlebige ausgerichtete Gerade die auf das Ziel ausgerichtet ist während die Lust all zu oft neue Ziele definiert und immer dem zustrebend was gerade Wohlbefinden hervorruft ist Vernunft immer auf das gleiche Ziel ausgerichtet, sie steht für Stabilität und dass das Richtige durchgesetzt wird auch wenn das aktuelle Wohlbefinden einmal kleiner ausfällt so ist bei der Vernunft doch klar das es einem langfristig besser gehen wird. Ja und dann muss ich einfach einmal anfangen mit Dehnübungen, Hygiene, Leichtschlaf und Lowcarb Diat. Denn so gerne ich auch philosophiere und meinen Verstand die Mysterien zwischen Stoizismus und Epikurismus ergründen lasse so bringt mir all das Analysieren doch nur dann etwas wenn ich nach den Ergebnissen dieses Forschens auch handle. So und jetzt auf zu größeren Taten und ab unter die Dusche.

Alles Liebe
Hans-Joerg

Nachtrag (Nach dem Duschen ist vor dem Duschen): In magischen Begriffen ist Epikurismus (Lust) analog der Thelema Bewegung nach Aleister Crowly und Stoizismus (Vernunft) ist analog der Hermetischen Bewegung nach Franz Bardon. So ließen sich wohl die Kernaussagen von Thelema und Hermetik wie folgt zu einem großen Ganzen vereinen:

Tu was du willst und sei deinen Mitmenschen gegenüber gütig, freundlich und nachsichtig aber hart und unnachsichtig gegen dich selbst.

Ich mein gut Crowly hat mal einer Ziege während dem Sex den Kopf abgeschnitten und das ist schon irgendwo verwerflich. Aber wir sollten uns alle mal an die eigenen Nase fassen. Pro Sekunde sterben weltweit 300 Tiere durch Menschenhand. Das sind 18.000 Tier in der Minute in der ich das hier schreibe und warum ? Nein nicht weil wir mit ihnen Sex haben wollen und Sex mit Tieren so oder so sehr unchristlich ist und nein ich stehe nicht auf Sex mit Tieren sondern auf menschliche Frauen. Nein, wir töten all diese lebendigen Wesen weil uns ihre Muskeln schmecken und es interessiert und kaum die Bohne das wir für unseren geschmacklichen Gusto pro Stunde über 1 Million Tiere töten aber wenn ein Magier da her kommt und eine Ziege beim Sex tötet ist das Geschrei groß. Und deshalb will und habe ich hier auch eine Lanze für Crowly vom Zaun gebrochen, weil Thelema ein wichtiger Faktor ist wenn es darum geht zu tun auf was man Lust hat und das ist, ebenso wie die Elemente, mit der Vernunft im Gleichgewicht zu halten und darf nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden weil man sonst gar nicht mehr für den Moment lebt sondern nur noch für die Zukunft und nur für das Wohl Anderer wo man sich doch selbst der Nächste ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 1. Jan 2018, 06:59 
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Aber auch ein Wort zur Güte. Bardon hat selbst Fleisch gegessen, er hat geraucht und Alkohol getrunken. Er verstand es durchaus das Leben zu genießen auch wenn er in seinen Büchern die Magie von der vernünftigen Seite her beschreibt. Bardon war ein guter Mensch und hat der Welt mit seinen Büchern auch viel Gutes getan. Gerade für einen stark lustbestrebten Menschen wie mich sind und waren seine Werke eine Bereicherung. Obwohl sie einen Hang zur Vernunft haben, haben Sie mich doch viel gelehrt und ohne Bardons Leistung wäre ich lange nicht da wo ich heute bin. Doch hat das Ungleichgewicht in Bardons Lehre auch seine Narben in meinem Leben hinterlassen und ich will ihm das verzeihen. Doch nicht nur Vergebung und Güte sind wichtg. Es muss auch durchgesetzt werden was richtig ist und das ist eben ein Gleichgewicht zwischen Lust und Vernunft und deshalb danke ich auch Aleister Crowley. Ich selbst kenne Crowley so wenig und war lange Zeit Opfer der Vorurteil die sich um ihn ranken. Doch Crowley hat ebenso wenig recht wenn er ein einseitiges System propagiert das nur auf Lust ausgelegt ist. Am Ende muss ein magisches System stehen das beide Pole vereint und dem Magier sowol nach der Lust handeln lässt wie auch nach der Vernunft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 1. Jan 2018, 08:30 
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Naja ich komme vom Thema ab. Eigentlich wollte ich mich auf die Veränderung meiner körperlichen Umstände konzentrieren und mich auch darauf fokusieren dem Gleichgewicht der Elemente in meinen Körpern näher zu komme und da mache ich nun auch weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 1. Jan 2018, 09:24 
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Crowley war kein Befürworter der Lust. Tu was du willst heißt nicht, tu worauf DU Lust hast. Sondern tu was dein höheres Selbst (dein Holy Guardian Angel kurz HGA), der Ausdruck deines wahren Willens, will. Nicht worauf dein, von der materiellen Welt geprägtes und abhängiges, Ego Lust verspürt.
Innerhalb dieses Kontextes stellt der HGA wiederum den Vermittler zum persönlichen Gottesbegriff dar und ist der aktive Kontakt zum HGA gegeben, kann die Entwicklung in Richtung göttlichem Willen stattfinden, ohne dass der Magier durch die niederen Bestrebungen des persönlichen Egos geblendet wird.
Allerdings sollte man sich mal anschauen, welchen Gottesbegriff Crowley in seiner Thelema an die Spitze gesetzt hat. Daran kann man dann auch sehr gut rückschließen welcher Natur sein HGA war.
Dennoch bietet Crowleys Magick Band 1 und 2 durchaus sehr gute Techniken für die magische Schulung und Entwicklung. Jedoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, ob Crowleys HGA auch der Natur des eigenen HGAs entspricht und seine Lehre dementsprechend anpassen.

_________________
Ich weiß nicht, womit ich es sagen soll,
denn meine Worte sind immer noch nicht geformt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 6. Jan 2018, 13:46 
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Frohes neues Jahr mein lieber Hans- Jörg

Hermetik-Hans-Joerg hat geschrieben:
Tu was du willst und sei deinen Mitmenschen gegenüber gütig, freundlich und nachsichtig
aber hart und unnachsichtig gegen dich selbst.

Das ist nur der halbe Satz, der vollständige Satz lautet:
Tue was du willst + Liebe ist das Gesetzt, Liebe unter Willen!.
Zitat:
Ich mein gut Crowley hat mal einer Ziege während dem Sex den Kopf abgeschnitten ....

Also Hans- Georg, du darfst nicht alles glauben was so herum-erzählt wird d.h etwas mehr
Skepsis sollte schon mal sein, ausserdem könnte dieser Satz dazu führen das auf Crowley
basierten Usern im diesem Forum sich beleidigt fühlen und somit dir einen bitterbösen
Post zurückschreiben.
Stell dir vor irgend ein bekennender Thelemit hätte so etwas gepostet wie z.B:
"Ich mein gut, Franz Bardon hat mal eine Kneipe voller Zauberer demoliert während der
sich eine 5 l Flasche Asbach reingezogen hat.....", das würde dir bestimmt nicht gefallen, oder?.
Also lass uns die anderen achten dann werden die uns auch achten, so lassen sich unnötige
Streitereien im Forum vermeiden, dann könnten wir mit anders denkende einen
dezenten Gedankenaustausch betreiben was für alle beteiligten sicherlich gewinnbringend
währe.

mit freundlichen Grüssen

Sokar

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Man bleibe immer bei der Sache, ohne sich ablenken zu lassen!.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 6. Jan 2018, 17:32 
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Das war nicht böse gemeint, so hat man mir das erzählt. Möglich das man mich belogen hat oder diese Person wie ich auf eine Unwahrheit reingefallen ist.


Zuletzt geändert von Hermetik-Hans-Joerg am 6. Jan 2018, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 6. Jan 2018, 17:43 
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Jedenfalls bin ich da auch stark vom Thema abgekommen. Komme nun aber noch einmal auf das Elementegleichgewicht zurück. Bei mir ist ja das warme Feuerelement stark unterbesetzt und damit alles was mit Lust, Leidenschaft, Begeisterung und Motivation zusammenhängt. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen mehr zu machen auf was ich wirklich lust habe auch wenn es einmal etwas Unvernünftiges sein sollte. Meiner Meinung habe ich viel zu lange viel zu Vernünftig gehandelt und das ist wohl auch Ursache meiner Antriebsschwäche und ich hoffe und denke das ich wieder etwas mehr Begeisterung und Lust verspüre wenn ich dieser wenigen Lust die manchmal nur übrig ist auch gezielt nachgehe und nicht alle Lust im Keim durch übertriebene Vernunft ersticke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 7. Jan 2018, 11:58 
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Hallo Hans-Jörg
Was meinst du mit etwas unvernünftiges?.
Hermetik-Hans-Joerg hat geschrieben:
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen mehr zu machen auf was ich wirklich lust habe auch wenn es einmal etwas Unvernünftiges sein sollte.

Eigentlich ginge mich das nicht an und infolge dessen wollte ich vorerst gar nicht schreiben aber.....,
wie sieht es aus mit der Einhaltung von Gesetzen?, und wie sieht es mit den Finanzen aus,
willst du dabei deinem Konto überziehen und somit dich bei der Bank unnötig verschulden?,
was ist mit der Gesundheit, ist dir diese egal?, nimmst du auch Rücksicht auf deinem sozialen
Umfeld dabei?.
Aber von mir aus, wenn du meinst etwas Unvernünftiges machen zu müssen dann TU WAS DU
WILLST, wünsche dir viel Spas dabei.

(P:S Vielleicht solltest du die Bücher von A.Crowley etwas genauer lesen, es könnte ja sein das
du etwas falsch verstanden hast, wer weis!)

Sokar

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Man bleibe immer bei der Sache, ohne sich ablenken zu lassen!.


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 Betreff des Beitrags: Re: Den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr sehen.
BeitragVerfasst: 7. Jan 2018, 12:53 
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Hallo Sokar

Mir kommt es nicht perse darauf an etwas unvernünftiges zu machen. Ich will viel mehr machen auf was ich wirklich lust habe aber wenn ich einmal auf etwas lust habe was nicht ganz so vernünftig ist wie zum Beispiel mal ein paar Tage nicht zu duschen weil ich keine Lust auf duschen habe werde ich auch das tun. Ich werde aber versuchen nicht all zu unvernünftig zu sein es gibt schon Grenzen. Nur habe ich bemerkt je mehr ich mich vernünftig verhalte um so größer wird meine Lustlosigkeit und dieses Gefühl ist für mich so schlimm das ich davon absehe mich all zu vernünftig zu verhalten, es geht auch wenn man einfach macht auf was man lust hat. Das schließt letzten Endes vernünftiges Verhalten nicht aus nur ist es dann so, dass man auch wirklich Lust auf das hat was man machen will.

Ich glaube auch das ich Crowly erst mal falsch verstanden habe und ihn in die lustvolle Ecke gestellt habe weil ich in der Magie einen Vertreter der Lust, Begeisterung und Leidenschaft gesucht habe. Irgendwo ist bei meinem momentanen Wissenstand Crowly auch mehr der Typ der auf seine Lust achtet und Bardon mehr der vernünftige Typ das mag sich aber ändern wenn ich mich eingehender mit Crowly befassen würde.

Wie dem auch sei ich muss etwas gegen meine Lustlosigkeit machen einerseits weil es mich mehr ins elementare Gleichgewicht bringen wird und andererseits weil das Gefühl der Lustlosigkeit für mich einfach unerträglich ist. Ich denke das ich mehr Lust haben werde etwas zu tun wenn ich vermehrt in diese Richtung vorgehe und mehr mache auf was ich eigentlich Lust habe und wenn ich mir dabei einmal etwas kaufen will das eigentlich meinen finanziellen Rahmen sprengen würde dann ist das für mich ok nur was ich auf keinen Fall wieder erleben will ist diese gähnende Antriebs- und Lustlosigkeit das ist für mich unerträglich.

Alles Liebe
Hans-Joerg


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