Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 18. Apr 2017, 02:17 
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Viel Unfug hab' ich geschrieben, wenig bis gar nicht habe ich geübt, zu viel habe ich geredet. Redet weniger darüber was sein könnte, arbeitet mehr daran das zu sein, was ihr sein wollt. Wer Hermetiker sein will, redet weniger und übt mehr.

Ich bin vor kurzem erst wieder auf Bardons WWZA gestoßen, mich wieder daran erinnerend, dass ich mal vor vier Jahren damit anfangen wollte. Stattdessen hatte ich damals nur wieder rumexperimentiert, dann mich lange in Philosophie und Erkenntnisfragen (die bekanntermaßen nur in Teufelskreisen enden, und der Lösung nie näher kommen, denn "Wie weiß ich das ...?" ist eine Falle und ein ewiger Kreislauf) geflüchtet (Kant & Erkenntnistheorie) und bin den eigentlichen Weg zur Adeptschaft nicht angetreten. Wer weiß wie weit ich hätte sein können, wenn ich vor vier Jahren bereits begonnen hätte. Hätte-Hätte-Fahrradkette.

MfG,
Cajetan.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 18. Apr 2017, 22:16 
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Hallo Cajetan

ja, das kenne ich auch.
Bei mir waren es nicht 4 Jahre sondern 40 !!!
So gesehen bist Du besser dran und hast das Problem früher erkannt.

:respekt

.

_________________
Selber denken ist nicht verboten sondern ausdrücklich erlaubt!


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 20. Apr 2017, 18:48 
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Akolyth
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Cajetan hat geschrieben:
Viel Unfug hab' ich geschrieben, wenig bis gar nicht habe ich geübt, zu viel habe ich geredet. Redet weniger darüber was sein könnte, arbeitet mehr daran das zu sein, was ihr sein wollt. Wer Hermetiker sein will, redet weniger und übt mehr.

Ich bin vor kurzem erst wieder auf Bardons WWZA gestoßen, mich wieder daran erinnerend, dass ich mal vor vier Jahren damit anfangen wollte. Stattdessen hatte ich damals nur wieder rumexperimentiert, dann mich lange in Philosophie und Erkenntnisfragen (die bekanntermaßen nur in Teufelskreisen enden, und der Lösung nie näher kommen, denn "Wie weiß ich das ...?" ist eine Falle und ein ewiger Kreislauf) geflüchtet (Kant & Erkenntnistheorie) und bin den eigentlichen Weg zur Adeptschaft nicht angetreten. Wer weiß wie weit ich hätte sein können, wenn ich vor vier Jahren bereits begonnen hätte. Hätte-Hätte-Fahrradkette.

MfG,
Cajetan.



Also auf auf. Ran an den Speck.
Welche Übungen praktizierst du gerade?

Lg, K.

_________________
Ich weiß nicht, womit ich es sagen soll,
denn meine Worte sind immer noch nicht geformt.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 20. Apr 2017, 22:38 
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Koraktor hat geschrieben:
Also auf auf. Ran an den Speck.
Welche Übungen praktizierst du gerade?
Lg, K.


Vor vier Jahren fing ich mal mit Stufe 1 an, aber nur recht kurz und irgendwann bin ich hängengeblieben. Inzwischen arbeite ich mich zunächst wieder in den theoretischen Teil ein, und meditiere etwas länger darüber bevor ich mich wieder Hals über Kopf in die Praxis stürze und am Schluss dann nach einer Woche doch wieder aufhöre.

Mir ist klar, dass ich jetzt zunächst bspw. die "vier Elemente" nur rein intellektuell begreifen kann, und das "intuitive" Verständnis eben nur durch die viel spätere praktische Arbeit. Dennoch will ich genügend intellektuelles Verständnis haben, sodass ich zumindest mir selbst Analogietabellen aufstellen kann. Ich kriege es kaum hin eine Realsituation in das Verständnis der vier Elemente zu kleiden, und schlage da immer fehl. Das Beispiel des physikalischen Phänomens des Feuers (bspw. ein Lagerfeuer) mithilfe des Universal-Schlüssels (vier Elemente) zu erklären schlug bereits fehl, wie mir "Tetragrammaton" (der User) mal entsprechend zu vermitteln gab. Im Nachhinein habe ich es verstanden, aber "von selbst" verstanden, sodass ich es in anderen Fällen korrekter angehe, allerdings nicht. (Ähnlich bspw. wie bei Mathematik: Man kennt die Formeln, man kennt die Regeln, etc. Sobald aber eine Sachaufgabe gestellt wird, in dem das erworbene Wissen angewendet werden soll, wird's schwierig und ich kann das erworbene Wissen nicht anwenden) Kurzum also, ich bin nicht in der Lage "dynamisch" damit so umzugehen, sodass ich bspw. aus dem Stegreif eine Realsituation in das Modell der vier Elemente entsprechend kleiden kann ähnlich wie der Mathematiker mit seinem Wissen eine Sachaufgabe entsprechend in das mathematische Modell kleidet und damit löst. (um hier einen Vergleich zu ziehen, damit man versteht was ich meine)

Und wenn dies bereits nicht funktioniert, traue ich mich gerade hier nicht an den Seelenspiegel heran. Mein Ziel ist es, unbewusst, dass ich zunächst den gesamten theoretischen Teil begreifen will ehe ich zur Praxis schreite. Auf der anderen Seite denke ich aber auch, dass ich direkt mit dem praktischen Teil beginnen muss und will es auch, um Fortschritte zu machen. Wenn ich aber mit der Praxis beginne, so drängt sich mir unbewusst immer ein Gefühl von "Unvollständigkeit" auf, bei dem ich eben das Gefühl habe den theoretischen Teil doch nicht ganz überblickt zu haben, obwohl ich ihn schon sehr oft durchgelesen habe. Die meiste Frustration macht mir also (wie man nun rauslesen konnte) im Prinzip die vier Elemente und die Fluide. Ich komme da einfach nicht weiter, und ich mache mich da schon ewig dran verrückt.

MfG,
Cajetan.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 09:34 
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Akolyth
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Die Elementeprinzipien in der materiellen Welt zu erklären funktioniert eigentlich ganz gut über die Analogien:

Feuer - heiß und trocken
Wasser - kalt und feucht
Erde - kalt und trocken
Luft - heiß und feucht

Weiterhin gilt:
Feuer reinigt, zersetzt, löst auf, erhitzt.
Wasser fließt/umfließt, reinigt, kühlt.
Luft umhüllt, vermittelt, trennt
Erde festigt, blockiert, leitet um

Weiterhin kommst du bei den Elementen relativ gut weiter, wenn du sie dir einmal fühlend vergegenwärtigst.
Welche Eigenschaften in dir fühlen sich hitzig an, welche festigen dich, welche trennen/spalten oder vermitteln, welche kühlen dein Gemüt wieder ab, welche halten dich im Fluss....

Und auch in der Außenwelt kannst du stets beobachten wo welches Element zu wirken scheint.
Im Stau überwiegt das Erdelement, im fließenden Verkehr das Wasser.
Bei einem Raser Feuer und bei fahrlässigen unkonzentrierten Fahrern die Luft.
Usw.

Hoffe dir etwas Inspiration geliefert zu haben....

_________________
Ich weiß nicht, womit ich es sagen soll,
denn meine Worte sind immer noch nicht geformt.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 22. Apr 2017, 06:31 
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Schüler
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Bzgl. Elemente Verständnis kann ich dir den Ratschlag geben, dich etwas mit Ayurveda, der indischen jahrtausendalten Gesundheitslehre, auseinanderzusetzen. Mich hat dieses System sehr viel darüber gelehrt, wie mein körperliches/geistiges/seelisches Elemente-Verhältnis gerade ist und auch, wie ich es mittels Ernährung ausgleichen kann. Im weiteren Zuge schafft man es dann auch besser intuitiv Rückschlüsse über die Elemte Zugehörigkeit zu ziehen.

Und bezüglich Theorie und Praxis: Beides muss immer Hand in Hand gehen. Dein Bestreben, den gesamten theoretischen Teil ohne Praxis zu verstehen, ist in meinen Augen fruchtlos, da sich das Verständnis erst im Zuge der Praxis erschließt. Ich weiß bspw. nicht, wie oft ich den Theorieteil im Laufe meines Weges bereits gelesen habe, und jedes mal erschloss sich mir wieder etwas Neues.
Insofern: Fang einfach an mit dem praktischen Teil. Der beste Moment dazu ist immer Jetzt. Es ist noch nicht so wichtig, gleich anfangs alle Eigenschaften im Seelenspiegel zuordnen zu können. Das ergibt sich im Laufe der Zeit von selber. Es ist eher wichtig, auf die charakterlichen Stärken und Schwächen zu kommen, um sofort an diesen arbeiten beginnen zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 11. Jun 2017, 18:42 
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Irrlicht
Irrlicht

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hi.
mir ist es ähnlich ergangen....
20 jahre vieles ausprobiert, nichts war umsonst, sondern vieles war hilfreich... traumalösung inklusive. jetzt wieder hier angekommen. mal sehen, was passiert.
habe das hier gefunden:
http://abardoncompanion.de/CommentariesLinks-de.html
ist in deutsch.

hier ein paar restliche texte von paul allen in deutsch. gerade seine praktischen erörerungen finde ich sehr hilfreich:
http://www.oocities.org/franzbardon/index_g.html

vllt isses ja was, um besser zu verstehen.
liebe grüsse,
kewan.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 27. Jul 2017, 19:10 
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Wissende
Wissende

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Was ihr alle vor mir zu diesem Thema als Problem angesehen habt ist genau auch mein Problem. Ich bin schon auf den ersten theoretischen Seiten des Buches hängengeblieben und das war vor vielen Jahren. Ich konnte mit den Elementen in Bezug auf mich selbst nichts anfangen. Viele andere Bücher habe ich seitdem gelesen, viel anderes ausprobiert und hatte immer im Hinterkopf, dass ich doch eigentlich ursprünglich nur dieses Buch von Franz Bardon verstehen und seine Übungen praktizieren wollte. Ich habe mich bei mir selbst immer wieder entschuldigt, dass ich erst mit Überbrückungshilfen als Vorstufe zu Bardon weiter experimentieren wolle und dann erst zum wahren Lehrwerk übergehe. Ich habe u.a. alle Bücher von Thoth, Kerstin Simone durchgearbeitet und die Meditationen dazu geübt. Das hat mir sehr gut getan - aber Bardon geht mir nicht aus dem Kopf.
Ich tröste mich damit, dass es eventuell gar nicht nötig ist, dies alles zu prakizieren, was Bardon vorschlägt. Ich habe die Hoffnung, dass, wie in vielen Channellings ausgesagt, ein neues Zeitalter beginnt mit höheren Energiefrequenzen und uns Bardons Übungen leichter fallen bzw. sie gar nicht mehr nötig sind. Wenn wir durch unsere Gedanken das neue Zeitalter für uns realisieren, dann ist das doch der richtige und leichtere Weg, oder? Bardon kannte in seiner Zeit nur diesen schweren Weg. Ist er heute noch nötig?
Sagt Thaddeus Golas nicht dasselbe, wir sollten unsere Schwingung erhöhen, das reicht? Und, wenn man Abraham (Hicks...) richtig interpretiert, brauchen wir diesen schwierigen Weg doch heute gar nicht mehr???
Und wenn wir versuchen, die bedingungslose Liebe immer mehr zu verwirklichen, mit unserem Außen als Spiegel arbeiten, indem wir das, was wir nicht wollen, transformieren, schaffen wir es doch, die Schwingungserhöhung zu halten und sie immer mehr und dauerhaft zu erhöhen.
Ich versuche auf jeden Fall, die kosmischen Gesetze richtig zu verstehen und zu praktizieren. Ich bemerke inzwischen fast jeden Gedanken, der meinem Ziel widerspricht. Aufkommende Gefühle machen mich aufmerksam, ob ich auf dem richtigen/von mir angestrebten Weg bin oder dem entgegendenke und realisiere. Ich versuche dann sofort, mich auf den anderen Pol zu konzentrieren und erhöhe dabei meine Schwingung. Zuerst nehme ich das Gefühl wahr und den Gedanken, der dahintersteht und dann transformiere ich.
Ich habe wirklich viel erreicht dadurch. Ich werde z.B. selten noch krank bzw. überhaupt nicht mehr. Einen Sturz aus dem 2. in den 1. Stock, rückwärts und kopfüber, Aufprall auf Fliesen, habe ich ohne größere Blessuren überstanden.
Franz Bardon's Weg sollte immer mein Weg sein. Nur, ich habe inzwischen Zweifel, ob er für mich der richtige Weg ist.
Nach hermetischen Regeln hätte ich euch dies eigentlich gar nicht schreiben dürfen. Aber - ohne Resonanz schade ich ja niemandem.

Euch alle Liebe


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 28. Jul 2017, 12:17 
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Novize
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@Wolfsläuferin

Unabhängig davon für wie sinvoll ich Bardons Lehren jetzt halte. NUr weil ein Weg einfacher ist macht es ihn noch lange nicht besser oder richtiger. Oftmals ist der leichte Weg sogar der falsche denn er lässt uns unvorbereitet für SItuationen zurück in denen es keinen einfachen Weg gibt. "Falle lieber in jungen Jahren auf die Nase da ist der Sturz nicht so tief". Leztendlich ist die Frage ob ein Weg der Richtige oder falsche ist eh eine frage des Blick winkels. Den abhängig davon was dein Ziel ist und auf welche weise du wie schnell an diesem ankommen willst kann ein steiniger Pfad besser sein als einer aus weichem Lehm. Klar mag man sich auf halben wege fragen "Muss das wirklich sein" oder "Wäre es nicht besser wenn" doch letztendlich muss man sich in solchen situationen folgendes Fragen. "Wohin komme ich wenn ich jetzt zurück zur letzten Kreuzung laufe und dort den anderen Weg einschlage in der Hoffnung das dieser mehr meinen Ansprüchen entspricht". Hatte/Habe/werde haben in meinem Leben viele Situationen wo ich einer plötzlichen Laune folgend dinge geändert habe die mir zu anstrengend oder nicht passend(eigentlich nur ein anderes Wort für zu anstregend) erschienen. Meistens habe ich es im nachhinein bereut weil ich am Ende eine Mehrarbet hatte die ich mir hätte sparen können.

Kleiner Spruch für Reisende im weitesten Sinne:

Feiere das Hindernis denn an ihm wirst du wachsen. Freue dich über die Widrigkeit denn an ihr beweist du dein Können. Schätze die Einsamkeit denn sie beruhigt deinen Geist. Ehre den Zusammenhalt denn in ihm liegt der Sinn der Menschheit.

_________________
Ich verzweifle nicht an dem Wissen endlich zu sein ich hoffe nur genug getan zu haben.

Lebe nie als gebe es kein morgen sondern Lebe so dass es ein Morgen geben wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 28. Jul 2017, 21:25 
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Weiser
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@LMT

Stimme zu. Wir sind ja auch - aber nicht nur - Individuen. Und das bedingt einen individuellen Weg. Zudem kommt aus meiner Sicht noch das Geschlecht hinzu. Bardons Weg scheint mir tendenziel eher ein "männlicher" zu sein. Was denkt ihr Bardon Kenner dazu? Wie viele weibliche Adepten gibt es im Verhältnis?

@WL
Ich halte viel von einem inneren Transformationsprozess. Und laut der indischen Zeitalter-Lehre (Yugas) befinden wir uns dereit im Dvapara-Yuga (elektr. Zeitalter). Aber in diesem fällt es den Leuten immer noch nicht allzu leicht, sich dem "göttlichen" zu nähern bzw. es zu erkennen. Also ... so leicht wird es vlt. doch nicht werden ^^ . Aber leichter als zu Bardons Zeiten!
Ich habe auch etliche Übungen dazu gemacht. Jedoch bin ich kein Magier. Mir fehlt v.a. das Imaginationsvermögen. Dafür bin ich Meister der Meditation. Kann stundenlang und ohne viel inneren "Lärm". Ich habe mich also entschieden, dass Bardon für mich (derzeit) kein gangbarer Weg ist!

_________________
Bewusstsein ist nur der erste Schritt. Darauf folgt die Meisterschaft

For The Weak Of Heart
I Will Be Strong
To The Defenders Of Faith
I Will Belong


"... who is my Father, Mother, Brother, Sister but who loves God."


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 16:57 
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Wissende
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Ich bin wieder kurz zurück. Bardons Weg ist, wie ich glaube, ein richtiger Weg. Mein jetziger Weg ist nicht so weit von Bardon entfernt. Er hat als Grundlage ebenfalls die hermetischen Gesetze. Und - mein Gefühl sagt mir, dass ich so weiter komme. Ich verlasse mich auf die Signale meines inneren Selbstes und transformiere, indem ich mich auf den anderen Pol konzentriere. Vielleicht sind meine Ziele auch gar nicht so spektakulär. Ich will Glücklichsein, Freude, Zufriedenheit, Freiheit, Gesundheit - und, in den letzten Jahren habe ich dabei zunehmend Erfolg. Meine Kindheit, Jugend und ein großer Teil meines Berufslebens waren schrecklich für mich. Aber ich habe durchgehalten, ich habe gekämpft. Mit zunehmendem sprituellen Wissen erkannte ich mich mehr, meine Fehler. Sah, dass die Verantwortung für diese langen schweren Jahre bei mir lag. Die Jahre des Aufarbeitens begannen, viele Wege probierte ich aus. Ich saß u.a. Wochen und kämpfte mit Gedankenstille. Das alle brachte mich nicht weiter. Viel habe ich erlebt in dieser Zeit. Die Meditationen brachten mir sehr viel Abenteuerliches, aber zunehmend änderten sich meine Ziele.
Heute sehe ich meine Ziele klar vor mir. Ich sehe und fühle Erfolge. Mein Inneres wird mir sagen, ob ich mir Bardons Bücher noch vom Anfang an lesen und durchexerzieren soll.

Ich habe jetzt viel Zeit und werde mich in einigen Tagen noch einmal bei euch melden.
(Wir haben ein kleines Häuschen im Wald und da wollen wir vier, mein Mann und meine drei Hunde, ganz schnell wieder hin. Eventuell kommen in den nächsten Tagen Gewitter und ich liebe Gewitter in der freien Natur. Dort ist alles Meditation.- Aber wir haben dort kein Internet.)

Ich freue mich, dass ich euer Forum gefunden habe.

In Liebe

Annette/Wolfsläuferin


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 31. Jul 2017, 23:00 
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Wissende
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Ihr Lieben,
lieber Kevan, dank deiner Links habe ich mich entschlossen, Bardon noch einmal durchzuarbeiten, zumindest so weit ich komme. Deine Links helfen mir hoffenlich besser als die Ausführungen von Hohenstätten, von dem ich inzwischen auch schon einige Bücher habe (gekauft, weil ich über Bardons theoretischen Anfang nicht hinauskam) Einiges seiner Lehren habe ich mir ja schon lange zu eigen gemacht. Vielleicht bin ich ja auf Bardons Weg, ohne es zu wissen. Die Channelings von Thoth liegen ja auf ähnlicher Ebene - und diesem Weg gehe ich ja schon seit einigen Jahren.
Ich fühle mich gut bei meiner Entscheidung - also ist es richtig.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie weit ich diesmal komme.
Ab morgen bin ich dann wieder im Waldhäuschen - bis später,

euch alles Liebe!


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 1. Aug 2017, 13:50 
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Beiträge: 9087
Highscores: 5
Geschlecht: männlich
Also ich kann Bardon zum Einstieg sehr empfehlen. Man wird nach seiner Anleitung zwar nicht sehr weit kommen aber man bekommt wirklich solide Grundlagen auf denen man Aufbauen und einen eigenen Weg finden kann und darum geht es ja schliesslich. Bardons erstes Buch - und das ist wirklich alles was du brauchst also den Weg zum wahren Adepten - bis etwa Stufe 6 oder max. 8 wird dich so gut vorbereiten, dass du allein weitergehen kannst.

_________________
Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
http://www.wegeinslicht.net/


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 Betreff des Beitrags: Re: An angehende Hermetiker und an mich selbst
BeitragVerfasst: 5. Aug 2017, 13:02 
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Wissende
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Registriert: 07.2017
Beiträge: 41
Geschlecht: weiblich
Lieber Estar,
den Einstieg hatte ich vor vielen Jahren - eigentlich schon als dreijähriges Kind, als ich mir Flügel baute, ein weißes Kleid anzog, um in den Himmel zu fliegen. Ich war mir sicher, dass ich ein Engel sei - die Erwachsenen haben mir geholfen, um mich als Engel zu kleiden, und dann trat das ein, was sie schon genau wussten, ich konnte nicht fliegen, nicht im Tageserleben, aber in jeder Nacht flog ich. Ab da habe ich gesucht. In meiner Jugend habe ich weiter gesucht, Hypnose geübt, Physik studiert, einige Semster Tiefenpsychologie und Parapsychologie, Perry Rhodan gelesen. Ich kam nicht weiter - bis ich über Reiki mit Energien in Verbindung kam. Ab da hatte ich Erfolge. Seth gab mir viel, Buddhismus mit Üben der Gedankenstille, ...
Bei Bardon dachte ich zuerst, dass ich genau das hätte, was ich immer gesucht habe, nur nicht lange.
In den Meditationen kam ich nicht weiter. Zu meditieren ohne feste Absichten, ohne Ziel, brachte mich nicht weiter. Ich kann meine Erlebnisse nicht alle erzählen.
Jetzt der neue Anfang mit Durcharbeiten von Bardons Werk. Aber - wieder komme ich über den Theorieteil Bardons nicht hinaus. Da sind Passagen, in die ich mich nicht hineinvertiefen will. Ich brauche sie nicht.
Wenn ich in der Meditation Energien in meinen Körper hole und dann feste Absichten habe komme ich weiter.

Ich mache es so, wie du vorgeschlagen hast. Ich entnehme seinem Werk genau das, was zu mir passt und was mir gefällt. Vielleicht ist genau das mein Weg.
Brauche ich den Seelenspiegel wirklich. Ist es denn nicht viel einfacher, nach außen, ins Leben zu gucken, um mein Inneres zu erkennen? Hier wird mir doch alles gespiegelt. Ich schaue in den Spiegel und erkenne mich. Das Außen habe ich doch erzeugt. Indem ich mich außen erkenne, kann ich doch das transformieren, was mich stört, indem ich mich auf den anderen Pol konzentriere.
Ich weiß doch, was ich will. Also erzeuge ich es doch!!! Ist Bardon nur ein Umweg für mich, der nicht notwendig ist? Mache ich es mir jetzt zu einfach, indem ich Bardons Weg wieder und wieder in Frage stelle? Aber - habe ich nicht lange genug gesucht und sollte jetzt endlich realisieren, was ich für richtig halte? Reichen 63 Jahre des Suchens denn nicht und jetzt gehe ich ausschließlich meinen Weg, ohne immer wieder abzuschweifen? In den letzten Jahre ging es stetig aufwärts mit mir, in jeder Hinsicht. Kann das denn nicht bedeuten, dass ich endlich ausschließlich auf mich hören sollte? Wieso suche ich immer weiter?


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