Wege ins Licht

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 08:04 
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Suchender
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Suggestion hat - wie jeden Medaille - zwei Seiten:
Heterosuggesion = fremder Einfluss
Autosuggestion = eigener Einfluss.

In Pädagogik, Therapie, Medizin, Politik ..... bis zur Religion läuft heute alles über fremden Einfluss. Wenn alle dasselbe machen, fällt es gar nicht mehr auf, dass wirklicher eigener Einfluss gar nicht mehr vorkommt.
Darum ist AUTOSUGGESTION ein brandaktuelles, alle betreffendes Thema.

Autosuggestion ist "die zweite Seite der Medaille".
Autosuggestion ist die Hälfte unserer Wirklichkeit.
Autosuggestion, so hat É.COUÉ schon vor hundert Jahren in seiner täglichen Praxis höchst erfolgreich aufgezeigt, ist eine angeborene, unser ganzes Leben unaufhörlich wirkende Kraft, die je nach unserem Umgang damit sehr gute oder auch sehr schlechte Wirkungen hervorbringt.
Die Frage, OB wir Autosuggestion treiben sollen, stellt sich also gar nicht. Jeder Mensch treibt unaufhörlich Autosuggestion.
Es stellt sich allein die Frage, ob er BESSERE Autosuggestion treiben lernt.

AUTOSUGGESTION, das ist in der Praxis die Qualität unseres Umgangs mit uns selbst.
Von der Pädagogik sind wir darauf dressiert, uns Mühe zu geben, uns anzustrengen, nicht locker zu lassen, uns zu überwinden.
Mit alledem haben wir permanent SUGGESTIVWIRKUNG:
Wer sich Mühe gibt, kriegt sie.
Wer sich anstrengt, ist angestrengt.
Wer nicht locker lässt, ist immer verspannt.
Wer sich überwindet, ist überwunden.
So, wie wir es lernen mussten, behandelt man einen bösen Feind.
Coué riet, sich selbst als Freund zu behandeln.

Jedes Jahr kamen zehntausende Hilfesuchende aus aller Welt mit ihren großen ungelösten Problemen zu Coué nach Nancy. Aus seinen öffentlichen Sitzungen wurde weltweit berichtet: interessanterweise nur sehr beeindruckende Erfolge. So wurde durch Coués praktische Ergebnisse die AUTOSUGGESTION in wenigen Jahren eine weltberühmte Selbsthilfe-Methode. Sie funktioniert weiter so gut wie eh und je.

Heute wird Coué - weil er so unbequem erfolgreich war -.oft ins Lächerliche gezogen. Wenn der französische Präsident Hollande sich die Probleme schönzureden scheint, wirft man ihm "Métode Coué" vor. Es ist erstaunlich, wie schäbig die angeblich nationalstolzen Franzosen mit ihrem Bürger Coué umgehen, der weltweit als Menschenfreund hoch geachtet wurde. Es ist erstaunlich, wie dieser realitätsferne Unfug weltweit in den Medien nachgebetet wird. Andererseits kann man an diesen dämlichen Ausgrenzungsversuchen auch noch bald 90 Jahre nach dem Tod ablesen, wie wichtig und richtig und hilfreich Coués AUTOSUGGESTION war und ist.

Es lohnt immer, solche wirksamen Vorbilder sehr genau anzuschauen.
Guten Erfolg!

Franz Jlsef Neffe

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"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft."Émile Coué (1857-1926)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 10:50 
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Akolyth
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Autosuggestion ist für uns nichts neues.
War aber trotzdem ein guter Beitrag.

:good

lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 11:02 
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Akolythin
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Ja, vielen Dank für den Beitrag!
Ich kenne Autosuggestion zwar auch, waren allerdings auch Infos drin die, ich so noch nicht wusste.
Ich wusste zum Beispiel nichts von Coué. :)

LG
Arva


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 12:05 
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wie geht Autosuggestion?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 12:13 
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Magier
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Hallo Sunalie, schön dich wieder hier zu haben ;)

Autosuggestion heisst kurz sich selbst etwas einzureden um sich selbst zu beeinflussen. Wie "Ich bin gesund" oder "ich bin liebenswert" Der Satz muss kurz sein, positiv gehalten (also keine Wörter wie nicht, kein nie etc.) und am besten einenRythmus haben - vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen den Satz möglichst oft vorsagen - geht auch im Gedanken, so ca. 50 mal und mehr dann arbeitet er im Schlaf bzw. über Tag weiter und beeinflusst dich im Sinne dessen was du dir im Satz wünscht. Je stärker du dran glauben kannst umso besser wirkt es

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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 12:34 
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Akolyth
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Ja Autosuggestion ist wirklich gut und hilft auch wirklich.
ich würde es jedem ans herz legen weil man damit auch sehr gut durch den alltag kommt.

Der placebo effekt hat auch viel mit autosuggestion zu tun.

lg RM

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 Betreff des Beitrags: Das BILD von Autosuggestion entscheidet
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 12:43 
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Suchender
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Ja, die AUTOSUGGESTION ist so alt wie die Menschheit.
Es kommt für unsere praktischen Ergebnisse auf das BILD an, das wir davon haben.
Allgemein ist ein extrem reduziertes Bild von der Autosuggestion verbreitet.
Sie wird i.d.R. als noch nicht ausgereifte Mentaltechnik hingestellt.
Auch COUÉ, der AUTOSUGGESTION durch praktische Erfolge weltbekannt machte, wird in der Regel auf seine 3 Formeln reduziert:
+ auf die Wegwegweg.....,-Formel, mit der man z.B. schnell Schmerzen, Blockaden o.ä. zum Schwinden bringt
+ auf die Kannkannkann.....Formel, mit der man sein KÖNNEN schnell so stark macht, dass man Dinge gut kann, von denen man zuvor dachte, dass man sie gar nicht kann
+ die "Generalformel" >Es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser<, mit der man am Leben dran bleibt und es sich erschließt. Sie stand früher als "Couéismus" in jedem Lexikon.
Ich habe aber schon darauf hingewiesen, dass AUTOSUGGESTION in COUÉ-Qualität ganz enorm viel mehr ist.

Als "ausgereifte" Autosuggestion wird immer das autogene Training hingestellt. Die wenigsten wissen heute, dass es bis zwei Jahre nach Coués Tod (1928) - also in der Hochblüte der AUTOSUGGESTION autosuggestives Training hieß.
Das AT ist eine auf eine Mentaltechnik reduzierte AUTOSUGGESTION.
Das AT ist nur ein kleines Mosaiksteinchen im großen Mosaik der AUTOSUGGESTION.

In der griechischen Sagenwelt "raubte" Prometheus den Göttern das Feuer und brachte es den Menschen. Dafür wurde er an einen Felsen des Kaukasus geschmiedet und ein Adler fraß tagsüber seine Leber, die über Nacht aber immer wieder nachwuchs.
Mit den "Göttern in Weiß" passierte ganz Ähnliches. COUÉ war es, ihnen das Feuer der alleinigen Erleuchtung entwendete und allen zeigte, wie man es selber macht. Dafür haben einige von ihnen auch noch nach seinem Tode auf seinem Leben (Leber) herumgehackt.
I.H.Schultz war es, der den "Göttern in Weiß" das Feuer der alleinigen Erleuchtung wieder zurückbrachte. Er reduzierte die AUTOSUGGESTION auf eine a) kontrollierbare und b) gut lizenzierbare Mentaltechnik. In seinem Buch steht immer noch, dass es ohne Arzt lebensgefährlich ist.

Freud, Abraham, Schultz, Stokvis - diese vier Vertreter von Psychoanalyse und AT organisierten FÜR ALLE die strikte Ausgrenzung der AUTOSUGGESTION und Coués. Hier existiert bis heute ein weißer Fleck auf der Landkarte der Wissenschaft; Forschung und Lehre darüber sind ganz offensichtlich tabuisiert. Die wissenschaftlichen Arbeiten seit Coué kann man an einer Hand abzählen.
Wenn wir uns noch einmal bewusst machen, dass die AUTOSUGGESTION = DER EIGENE EINFLUSS im Gegensatz zum fremden Einfluss ist, dann ist das doch bemerkenswert.

Ich erforsche, praktiziere, lehre und publiziere Coué + AUTOSUGGESTION schon bald 40 Jahre. Daher kenne ich den großen Nutzen und die Möglichkeiten, die hier für jeden liegen, recht genau und deshalb berichte ich darüber, damit man ggf. was Neues entdeckt und es für sich prüfen kann.

Ich wünsche guten Erfolg.

Franz Josef Neffe

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 Betreff des Beitrags: Re: Das BILD von Autosuggestion entscheidet
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 21:36 
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Franz Josef Neffe hat geschrieben:
Forschung und Lehre darüber sind ganz offensichtlich tabuisiert.


Tabuisiert vielleicht aufgrund der Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit. Da keine Psyche genauso funktioniert wie die andere kann man schwerlich eine ausführliche Lehre zum Thema Autosuggestion aufstellen.
Sicherlich wird es einige Grundsätze geben die für fast alle greifen. Aber im detail kann ich mir kaum vorstellen da etwas wirklich Exaktes von zu machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 21:38 
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Wie bei Magie generell =P Die beruht auch auf der individuellen Psyche

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 Betreff des Beitrags: Wissenschaftliche Grundsätze
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 22:28 
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Suchender
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Die Tabuisierung der Autosuggestion in der Wissenschaft erfolgte höchst unwissenschaftlich und manipulativ.

Die Fakten dazu kann man in Dr. Lebzelterns Aufsatz "Zur Theorie der Autosuggestion", der in die Sitzungsberichte der Österr. Akademie der Wissenschaften aufgenommen wurde. lesen und in meiner Diplomarbeit über Autosuggestion und Schule sowie aktuell im "Lebensschlüssel Autosuggestion".

Da werden z.B. Autoren einer wftl. Theoriediskussion als "vernichtende Coué-Kritiker" dargestellt. Prüft man aber die angeblich "vernichtende" Kritik an der Originalstelle nach, so steht dort gerade das Gegenteil. Wenn das "Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit" sein sollen, können wir einpacken.

Im übrigen kann es doch nicht unser Ernst sein, immer da, wo sich irgendjemand irgendetwas nicht vorstellen zu können glaubt, mit dem Denken und Forschen und Prüfen aufzuhören.
Gerade da muss es ja anfangen.

Freundlich grüßt

Franz Josef Neffe

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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 23:21 
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Franz Josef Neffe hat geschrieben:
Wenn das "Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit" sein sollen, können wir einpacken.



Schön und gut. Wenn ich also an einem Menschen eine Methode der Autosuggestion erprobe aber keinen zweiten mit den gleichen psychischen Eigenschaften habe um die Gegenprobe durchzuführen, fehlen mir schon die Mittel um eine stichhaltige Theorie die durch Beobachtung und Experiment gestützt wird aufzustellen.
Ohne diese Theorie kann niemand versuchen den Gegenbeweis anzutreten. Und ein wissenschaftliches Ergebnis ist es erst dann, wenn beim Versuch das Ergebnis anzufechten dieses Ergebnis bestätigt wird. Das ist wissenschaftliche Arbeit.

Und weil das für mich im Fall von Autosuggestion nicht zu erkennen ist wie man diese Lücken schliessen könnte, kann ich mir keine ernsthafte wissenschaftliche Arbeit "im Detail" vorstellen. Das wird immer etwas schwammig bleiben und zahllose Meinungen werden vertreten werden.

Aber davon mal ab. Die Métode Coué wirkt schon ein bisschen wie "sich selbst in die Tasche lügen". Nehmen wir die Generalformel. Nur weil ich mir selbst suggeriere, dass es mir jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser geht, ändere ich kaum etwas an meinen Lebensumständen. Die Unbequemlichkeiten machen mir doch nur weniger aus. Sicherlich wird sich das eine oder andere durch eine positive Sichtweise ändern, aber mir will sich nicht erschliessen wie das etwas anderes sein kann als eine temporäre Lösung für jemand der echte Probleme hat bis er diese Probleme tatkräftig angehen kann. Zumindest hat es so für mich den Anschein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 12. Aug 2013, 23:28 
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Ich sehe es als Anstoß um Kraft zu gewinnen um an den Lebensumständen etwas ändern zu können.

Wenn es einem schlecht geht, fehlt zunächst die Kraft, durch die Autosuggestion kann man sein Bild soweit wandeln, das man wieder positiver in die Zukunft sieht und anfängt etwas zu ändern.


Kommt natürlich auf die Art der Probleme an. Es gibt Dinge die kann man nicht ändern. Zum Beispiel eine chronische Krankheit wird auch mit noch so viel Autosuggestion chronisch vorhanden sein, nur der umgang damit kann sich ändern.

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Es gibt nichts, was keine Wirkung hat
BeitragVerfasst: 13. Aug 2013, 13:58 
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Wissenschaft ist doch nicht, in irgendwelchen vorgebenen Schablonen zu denken. Wissenschaft beginnt doch erst da, wo wir über die alten Schablonen hinauskommen. So müssten wir alle immer noch beschwören, dass die Erde eine Scheibe ist.
Wissenschaft besteht doch nicht im Aufstellen von Theorien sondern in der Erforschung und Erprobung der Wirklichkeit.
Wir sollten in blinder Gläubigkeit nicht so weit gehen, die Grundmittel der Wissenschaft, zu denen auch die Beobachtung gehört, über Bord zu werfen.

Die Methode Coué musst Du erst einmal konkret untersuchen, dann kannst Du etwas darüber sagen, wie sie wirkt.
Ich finde es doch bemerkenswert, wie leichtfertig und unbegründet wir uns über Menschen und Methoden lustig machen, die sich a) konkret bewährt haben und b) in den praktischen Ergebnissen über dem üblichen Schlendrian liegen.
Ich finde es seltsam, dass wir, statt die konkret vorliegenden Fakten zu prüfen, so locker die alten, fehlerhaften Phrasen weiterdreschen.

Wenn Du Dich darauf einstellst, dass es Dir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser geht, änderst Du Deine Grundeinstellung zum Leben.
Wenn Du auch nur ein Wort durch ein anderes ersetzt, bekommst Du garantiert eine andere Wirkung. Wenn Du das nicht glaubst, brauchst Du nur die nächsten zwei Menschen, die Dir begegnen einmal mit "Ich freue mich, Ihnen zu begegnen" und "Hau ab, du Affe" zu begrüßen.
Es ist nicht klug, dass wir immer ungenauer beobachten, je feiner die Worte sind, die wir gebrauchen. Es gibt absolut nichts, was keine Wirkung hätte.
Freundlich grüßt
Franz Josef Neffe

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"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft."Émile Coué (1857-1926)


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 Betreff des Beitrags: Erfahrung sammeln
BeitragVerfasst: 13. Aug 2013, 14:06 
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Silvia hat geschrieben:
Ich sehe es als Anstoß um Kraft zu gewinnen um an den Lebensumständen etwas ändern zu können.

Wenn es einem schlecht geht, fehlt zunächst die Kraft, durch die Autosuggestion kann man sein Bild soweit wandeln, das man wieder positiver in die Zukunft sieht und anfängt etwas zu ändern.


Kommt natürlich auf die Art der Probleme an. Es gibt Dinge die kann man nicht ändern. Zum Beispiel eine chronische Krankheit wird auch mit noch so viel Autosuggestion chronisch vorhanden sein, nur der umgang damit kann sich ändern.


Kein Mensch auf der Welt ist kompetent, beurteilen zu können, dass man etwas nicht ändern kann.
Krankheiten werden nicht durch die Masse an Autosuggestion bewältigt sondern durch die Qualität.
Die Autosuggestion läuft ja während der gesamten Krankheit ständig mit bzw. die Krankheit läuft während der gesamten Autosuggestion ständig mit. Und beides korreliert miteinander. Und wenn wir uns endlich dies genauer anschauen würden, bräuchten wir nicht darüber zu spekulieren oder zu fabulieren sondern wir könnten über konkrete Erkenntnisse sprechen.
Das ist ja gerade das Dilemma bei der Autosuggestion, dass nicht die konkret Erfahrenen das Geschehen bestimmen sondern die gänzlich Unerfahrenen.
Gerade "der Umgang damit" ist ja Suggestion und Autosuggestion.
Herzlich grüßt
Franz Josef Neffe

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"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft."Émile Coué (1857-1926)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 13. Aug 2013, 14:34 
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Wenn jemand ein Arm fehlt, kann er den sich auch mit der besten Autosuggestion nicht wiederholen, aber er kann sich selbst damit helfen besser zurecht zu kommen.

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Gruß
von der Admine


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