Wege ins Licht

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 18. Aug 2013, 08:16 
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Meister
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Trotz allem, ist das durchaus ein diskutables Thema finde ich. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt woran ich mich da gestossen habe und grad fiel es mir ein.

Wenn alles Autosuggestion ist und diese Suggestionen sagen wir mal produktiv und kontraproduktiv sein können, wie kann man davon ausgehen dass Émile Coué nicht selbst sich ein falsches Resultat seiner Arbeit suggeriert hat ?

Es gibt ja keine Möglichkeit, das objektiv zu prüfen. Wenn man Zitaten folgt war Coué auf jeden Fall sehr von sich und seiner Arbeit überzeugt. Sogar eigentlich schon über alle Maßen hinaus. Kann das nicht auch ein Hinweis darauf sein, dass er sich seinen scheinbaren Erfolg suggeriert hat ? Denn in der Realität scheitert etwas nicht wenn es so erfolgreich ist wie es versprochen wird. Auch nicht, wenn es von anderen aus Überheblichkeit heraus torpediert wird.

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Wenn Du Dir selbst vertraust und an Deine Träume glaubst und Deinem Stern folgst, dann wirst Du trotzdem von Leuten übertroffen, die ihre Zeit damit verbringen, hart zu arbeiten und zu lernen und nicht so faul waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 18. Aug 2013, 08:54 
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Magier
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Sicher, man kann sich auch Erfolg einsuggerieren und da Erfolg etwas ist, das man nicht DIREKT beeinflussen kann da er zumindest zum Teil ausserhalb des Selbst liegt, bildet man sich Erfolg ein auch wenn keiner da ist. Suggestion kann nur auf DInge erfolgreich wirken die das Selbst betreffen - was ausserhalb ist kann man höchstens indiekt beeinflussen. Beispiel: Wer sich Freunde einsuggeriert wird gleich jeden netten Menschen als Freund sehen egal ob das nun stimmt oder nicht. Er kann aber dadurch, dass er wie ein Freund auf diese Menschen zugeht, wirkliche Freundschaften schliessen - ob das was wird oder nicht liegt aber am Anderen nicht n der Suggestion

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Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 19. Aug 2013, 08:33 
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EinfachIch
EinfachIch
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Braen ich gebe dir recht, es ist ein sehr interessantes Thema, worüber man länger sprechen könnte.

Wobei wir uns über die ein oder andere Grenze ja durchaus einig sind. Die Autosuggestion sollte meiner Ansicht nach auch imemr von jemanden begleitet werden, der sich damit auskennt. Denn mit der falschen Wortwahl kann man vieles kaputt machen. Es ist wichtig möglichst positive Worte zu verwenden.

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 21. Aug 2013, 02:53 
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Akolyth
Akolyth
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Kann man die Autosuggestion dazu verwenden im leben nicht mehr zu urteilen?

Also wenn man zb sagt "ich lebe urteilsfrei" oder "ich erlaube mir kein Urteil" brings sich das so was?

hat das jemand das so mal versucht oder so???

lg

_________________
Ich studiere die Magie, als ob es meine schmerzhafte Pflicht ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 21. Aug 2013, 05:53 
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EinfachIch
EinfachIch
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Beiträge: 4646
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Die formulierung ist ungeschickt. Also es bringt was, aber du solltest Sätze wie "Ich nehme andere so an wie sie sind" oder "Der andere ist perfekt so wie er ist." Sowas in der Art.

Denn Verneinungen kommen nicht durch. Wörter wie kein oder nicht, werden rausgestrichen. Du sagst dir zum Beispiel den Satz "Ich erlaube mir kein Urteil, so kommt bei deinem Unterbewussten dieser Satz an "ich eraube mir Urteil."

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss
BeitragVerfasst: 21. Aug 2013, 13:45 
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Alchimist
Alchimist
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@Red Magus
Ich würde sowas nicht machen,weil besser ist es sich mit seinem inneren auseinander zu setzen , anstatt dran rum zu programmieren.



Lg Freund

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Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.



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 Betreff des Beitrags: Re: Der eigene Einfluss mit Genauigkeit
BeitragVerfasst: 21. Mai 2014, 21:01 
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Suchender
Suchender

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Dass unser GEIST im UNBEWUSSTEN zu blöd sein soll, Worte wie nicht und keine zu verstehen, ist nichts als eine vorschnelle, falsche Schlussfolgerung, die auf schlampiger oder gar keiner Beobachtung gründet.

Vor 30 Jahren war das große Mode und wurde durch Suggestopädie-Vertreter verbreitet.
Sie erzählten z.B.: "Wenn der Doktor zum Kind sagt:> Du brauchst keine Angst haben, es tut nicht weh<, dann hat das Kind Angst und es tut weh, weil das Unbewusste Verneinungen nicht versteht."
Das ist blanker Unsinn.
Das UNBEWUSSTE ist die Instanz, die alle unsere Lebensfunktionen steuert, selbst wenn wir noch viel größeren Unsinn vollbringen und uns damit noch mehr schaden.
Das UNBEWUSSTE weiß a) sofort, wie oft man es mit so billigen Tricks schon über den Tisch ziehen wollte, es bekommt b) 100 & von der Atmosphäre mit, die man so erzeugt, es weiß c) was der andere denkt und sagt, noch während er es denkt und sagt.
Du brauchst ja nur einmal den praktischen Test machen und sagen, dass der Betreffende NICHT schön, NICHT intelligent, nicht akzeptabel sei und dass er sein Gehalt NICHT bekommt, und er eingesperrt wird und NICHT mehr herauskommt usw.; dann kannst Du erleben, wie gut sein Unbewusstes ALLES versteht.
Wenn wir also mit dem UNBEWUSSTEN so weitaus überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen wollen wie z.B. E.COUÉ, dann müssten wir uns erst einmal daran gewöhnen, genauso sorgfältig und achtsam wie er zu handeln.
Wir lösen die Probleme nicht, wenn wir Modephrasen ungeprüft übernehmen.
Beispiele prüfen und selbst Experimente durchführen, damit ließe sich die Spreu vom Weizen trennen.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

_________________
"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft."Émile Coué (1857-1926)


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 Betreff des Beitrags: Autosuggestion - mit sich selber gut im Gespräch bleiben
BeitragVerfasst: 21. Mai 2014, 21:10 
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Suchender
Suchender

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Red Magus hat geschrieben:
Kann man die Autosuggestion dazu verwenden im leben nicht mehr zu urteilen?

Also wenn man zb sagt "ich lebe urteilsfrei" oder "ich erlaube mir kein Urteil" brings sich das so was?

hat das jemand das so mal versucht oder so???

lg


In meinen Ich-kann-Schule-Vorträgen lasse ich immer wieder jemand a) seine Beinlängendifferenz durch Autosuggestion ("Bitte, liebes Gehirn, mach meine Beine sofort gleich lang!") ausgleichen, b) wiederherstellen und c) endgültig ausgleichen.
Natürlich heißt endgültig nicht: für alle Zeit.
Wenn die Leute fragen, wie lange das hält, frage ich zurück: "Wenn du dir heute die Füße wäscht, wie lange hält das?"
Es gibt immer wieder Ereignisse und Kräfte, die auf uns einwirken.
Wenn ich dies verstanden und aus dem Experiment meine WIRKUNG durch mein Denken erkannt habe, kann ich ganz anders auf mich achten und mein Leben bewusst GESTALTEN.
Autosuggestion sollte ein gutes Gespräch mit sich selbst sein.
Und man spricht ja auch mkit anderen auch nicht nur einmal über eine Sache und wähnt dann, damit sei für´s Leben alles gesagt.
COUÉ zeigte, wie wichtig es ist, sich in Gedanken nichrt dauernd wie einen Feind sondern ALS FREUND zu behandeln.
Das macht die Qualität und Wirkung der Autosuggestion aus.
Guten Erfolg!
Franz JosefNeffe

_________________
"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft."Émile Coué (1857-1926)


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