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 Betreff des Beitrags: Kirchengeschichte: Verbrechen und Co.
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013, 14:25 
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Magier
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Das soll weder eine Hasstirade werden, noch eine Kritik an Gläubigen. Allerdings bin ich der Meinung, dass man sich immer gut bilden sollte und dazu gehört auch die negative Seite zu sehen. Es gibt jedes Jahr hunderte Theologiestudenten die nach Unterricht in Kirchengeschichte das Studium abbrechen und aus der Kirche austreten. Warum? Nun, uns ist in den seltensten Fällen bewusst, was das Christentum als Religion aber viel mehr die katholische Kirche verbrochen hat.
Natürlich gab es auch positive Seiten, Klöster nahmen Menschen auf die sonst verhungert wären, Spitäler versorgten Gläubige, Mönchsritter schützten Pilger, moderne Hilfsorganisationen helfen Hunger und Krankheit zu mindern. Doch diese Seiten sind ja meist zu präsent in den Medien. Daher sehen wir uns mal ganz neutral die andere Seite an. Das wird keine Studienreife Analyse die noch seeeehr viel mehr ans Tageslicht bringen würde, aber sollte zur Aufklärung gute Dienste leisten.

Kurzfassung:

"Nach intensiver, jahrzehntelanger Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche." - Dr. Karlheinz Dreschner.

- ca. 10 Milliarden Tote durch direktes Verschulden der Kirche (Mord etc.) seit Entstehung bis heute (das wäre heute einmal die gesamte Menschheit ausgerottet)

- Ca. 20 Milliarden Tote durch indirektes Verschulden der Kirche (etwa Kondomverbot, beitrag zur Verbreitung der Pest etc.)

- Völkermorde durch die Kirche, mindestens 2 vollständig gelungen.

- Jahrtausende der Unterdrückung von Minderheiten, Folter und Verfolgung, Schmerz und Leid

- Jahrtausende der aktiven Arbeit gegen Aufklärung, gegen Menschenrechte, gegen Frauenrechte gegen Wissenschaft und Humanität, Förderung der Unterdrückung, Spaltung und Rassenlehre.

- Millionen Fälle von Missbrauch und Mord an Kindern

- Abschaffung der Demokratie im Abendland und Einführung von Diktatur und Kastensystem.

- Jahrtausende der Korruption und Machtgier unter Deckmantel einer spirituellen Lehre

- Vernichtung der Natur und Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt, Rechtfertigung von Kastensystemen und Einführung selbiger was zur Kluft zwischen Menschen führt.

- Stierkämpfe und andere Tieropfer haben ihren Ursprung in der christlichen Kirche! (Etwa der Brauch in Polvorosa jedes Jahr für einen Heiligen Ziegen aus dem Kirchturm zu werfen)
Auch Tierversuche sind von der Kirche abgesegnet.

- Armut, Hunger und Leid sind von der Kirche gewollt und gefördert! Manche Orden der Kirche verherrlichen das Leid und fügen sich und Anderen absichtlich Leid zu.

- Doppelmoral je nach Stand im christlichen Kastensystem ist normal. Armut für die Niederen, Prunk und Luxus für die Höheren. Kirchlich gewollte Aufspaltung der Menschen.

- Religionskriege wurden von den Christen "erfunden" und Priester gehören zum militärischen Personals jedes christlichen Staates. Weiters segnen sie Waffen und wollen Krieg.

- Das Christentum bekehrt nicht durch Argumente und Lehre sondern Gewalt und Zwang. Die meisten grossen Bekehrer waren Militärdiktatoren die nicht aus Überzeugung sondern politischem Kalkül und Machtgier zum Christentum übertraten.

Keine Religion hat Menschen je mehr auseinandergebracht als gerade das Christentum.
Es gibt wohl kein Verbrechen, dessen sich die Kirche im Laufe ihrer Geschichte nicht schuldig ge­macht hat. Dabei handelt es sich nicht etwa um ge­legentliche Entgleisungen irgendwelcher verirrten Glieder der Kirche, nein, die Gewalt als Triebkraft aller Verbrechen liegt schon in der Ideologie und Struktur der Institution Kirche angelegt.

Schon Jesus von Nazareth stieß mit seiner Lehre der Gewaltlosigkeit, des Friedens, der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit mit der nach Macht und Herrschaft strebenden jüdischen Priester­kaste zusammen, entlarvte sie als Frömmler, Heuchler und Wölfe im Schafspelz und wurde ihr Opfer. Nach Jesus' rechtswidriger Verurteilung und Hinrichtung bildete sich bald unter seinen Nachfolgern eine neue, sich christlich nennende, von Jesus nie gewollte Priesterkaste, die keine Mittel, von der Fälschung der Lehre über die Verleumdung bis zum Mord, scheute, sich gegenüber Konkurrenzreligionen, Kritikern und Abweichlern durchzusetzen.

Antike

Zu Jesu Lebzeiten gab es einigen politischen Aufruhr und beinahe einen Bürgerkrieg, was wohl der Hauptgrund für seine Hinrichtung gewesen sein dürfte. Ansonsten war das Christentum damals noch recht tolerant und friedliebend.
Nach Jesu Tod begann allerdings schon das Unrecht. Zuerst waren Einige der Meinung, nur Juden dürften Christen werden und sahen Christen mit anderem Hintergrund nicht als "würdig" an. Kleine interne Reibereien begannen.
Mit den Briefen des Paulus begann die Unterdrückung der Frau auch im Christentum. Sicher, die Unterdrückung der Frau und die Sichtweise, die Frau sei nur ein Mensch 2.er Klasse, etwas über dem Vieh, war schon im Judentum vertreten, doch Jesus stellte die Frau den Männern in vielerlei Hinsicht gleich und behandelte alle, unabhängig von Geschlecht, Rasse oder Religion, als Menschen.
Paulus war das Zuwider und er verbot Frauen kurzerhand das Lehren der Religion und verbot Frauen in der Gegenwart von Männern zu sprechen. Die Grundlage für die mittelalterliche Peinigung der Frauen war gelegt.
In Rom waren es die Christen, die begonnen haben sich, entgegen des Rates Jesu (Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist) gegen den Kaiser aufzulehnen indem sie Steuern verweigerten oder den Kaiserkult ablehnten. Es gibt auch Berichte über christliche Versammlungen die den Kaiser stürzen wollten. Was folgte waren Jahrhunderte der Verfolgung durch die Römer bei welcher jeder der sich zum Christentum bekannte grausam hingerichtet wurde.

Interessant wird es allerdings erst mit dem Beginn des Christentumes als römische Staatsreligion im Jahre 380 unter Theodosius I. Theodosius verbot alle nichtchristlichen Kulte und liess Anhänger selbiger verfolgen, Heiligtümer zerstören und führte Zwangsbekehrungen durch. Dabei war er noch ein friedlicher Gesell der die olympischen Spiele verboten hatte. Zudem war er es, der den Streit zwischen Trinitariern und Arianern "schlichtete" in dem er beide Seiten zum nicäischen Glaubensbekenntnis zwang und die grundlagen der römisch katholischen Kirche schuf - die römsich katholische Kirche beruft sich zwar auf Petrus und das Urchristentum, da man jedoch erst seit dem 1. Konzil von einer wirklichen Einheit der Kirche sprechen kann, zumal viele Lehren der Urchristen weggelassen oder ignoriert wurden, ist die katholische Kirche als solche erst seit dem 4. Jhd. wirklich existent.

Theodosius der II. war schon ein wesentlich schlimmerer Fall der im grossen Stil heidnische Tempel vernichten liess und zudem als Begründer des Antisemitismus auf staatlicher Ebene gesehen werden kann da er sehr viele judenfeindliche Gesetze erliess um das Christentum vom letzteren zu distanzieren.

Kaiser Justinian setzte aber dem Fass die Krone auf. Als erster christlicher Herrscher beanspruchte er, direkt von Gott eingesetzt worden zu sein und als Abgesandter Gottes zu handeln. Damit setzte er die Tradition fort in der Kaiser den Göttern gleichgestellt wurden. Da Justinian sich zum gottgesandten Herrscher ausriefg war jeglicher Zweifel an seiner Autorität gleichzeitig ketzerisch und erlaubte ihm massiv gegen Heiden vorzugehen was er auch tat. Mit Hilfe des Papstes begann die erste grosse Verfolgung Andersgläubiger durch die Christen. Heiden wurden gejagt, gekreuzigt, verbrannt und in Massen abgeschlachtet. Jeder der Justinian nicht als Gottes Abgesandten sah wurde ins Gefängnis geworfen oder schlimmeres.
Justinian begründete in vielerlei Hinsicht den schlechten Ruf der Christen, er legte die Grundsteine zur mittelalterlichen Herrschaftspolitik, religiösen Verfolgung und Inquisition.

An Grausamkeit dem Christenverfolger Diokletian in nichts nachstehend, ließ Kaiser Konstantin gefangene Frauen, Kinder und Alte ermorden, die Männer versklaven, prominente Gefangene wie die germanischen Heerführer und Könige in den Arenen von Raubtieren zerfleischen zur Augenweide des Publikums. "fränkische Spiele" nannte er diese berühmt berüchtigten Shows. Waren die Opfer Goten, dann hießen sie eben "gotische Spiele".
Der Höhepunkt war jedoch, dass Konstantin, römischer Kaiser, zugleich Papst wurde. Es war dieser Laie, der das Konzil von Nicäa einberief, leitete und entschied, was nun in die christliche Lehre aufgenommen wurde und was nicht, welche Schriften in die Bibel kamen und welche nicht. Die ganze Lehre der heutigen Katholiken beruht auf den Entscheidungen eines machtgierigen Massenmörders dessen Grausamkeit so gross war wie sein Ego, einem Mann der aus reiner Freude am Leid anderer Heiden folterte und ein sehr liderliches Leben führte mit mehreren Sklavinnen. Ein Mann der kaum unchristlicher hätte sein können und kaum weniger über das Christentum wissen konnte wurde Papst und legte den Grunststock der katholischen Lehre die noch heute gilt!
Zunächst machte sich Konstantin als erster Kaiser und unumschränkter Autokrat selbst zur obersten Rechtsquelle. Sein persönlicher Wille war Gesetz und Recht, und so konnte er das römische Strafrecht, das ohnehin in der Spätantike als barbarisch galt, bis auf wenige Ausnahmen noch verschärfen.
Besonders eifrig verfolgte der Kaiser Sittlichkeitsverbrechen, denn hier zeigte er sich "christlich" gesonnen. Ehebruch wurde den schwersten Verbrechen gleichgestellt. Bei Geschlechtsverkehr zwischen einem Sklaven und seiner Herrin wurde dieser geköpft, jene verbrannt. Eine entsprechende Bestimmung für den Verkehr von Herr und Sklavin gab es nicht, war doch in der Theologie des Paulus, auf den sich die Kirche stützte, der Mann Herr der Frau, ganz entgegen der Gleichheitslehre von Jesus, die Konstantins bibelkundige kirchliche Berater hätten wissen müssen.

Der Kriegsdienst war für Christen in den ersten drei Jahrhunderten nach Christus verboten. Die meisten der älteren Patriarchen waren engagierte Pazifisten. Der hl. Justin verlangte gar, dass der Christ niemals Kaiser, der Kaiser niemals Christ sein könne. Man könne nicht beiden dienen, Gott und dem Kaiser, behauptete auch der Kirchenvater Tertullian. Beide waren wie viele andere frühe Kirchenväter engagierte Pazifisten.
Gleichsam über Nacht vollzog sich die wundersame Metamorphose im Christentum: Schon kurz nach dem Toleranzedikt auf der Synode von Arelate 314 verpflichtete Konstantin Christen zum Kriegsdienst. Wer sich weigerte, wurde entlassen und exkommuniziert, Fahnenflucht später sogar mit Enthauptung und Verbrennen bei lebendigem Leibe geahndet. Mit diesem unerhörten Vorgang wurde eine jahrhundertealte pazifistische Religiosität zugunsten einer jahrtausendelangen militaristischen Religiosität preisgegeben. Zum Erstaunen der Historiker ist kein Protest der Bischöfe überliefert.

Mittelalter:

Mit dem Fall Roms durch die germanischen Stämme war das Christentum ja keinesweges besiegt, im Gegenteil. Der Papst verbündete sich mit den einfallenden Germanenstämmen und versprach ihnen neben Unterstützung und Reichtümern auch andere Positionen an, wenn sie sich bekehren liessen.
Es dauerte eine Weile aber die Stämme welche sich in Italien niederliessen wurden fanatische Vertreter des katholischen Christentumes. Und es begann der grosse Krieg der katholischen Kirche gegen die Arianer, der erste grosse Religionskrieg zwischen Rom und Byzanz, den Ostgoten und den Thüringern, Allemannen gegen Westgoten. Man beachte - Christen gegen Christen. Gekämpft wurde wegen der Auslegung der Beziehung von Gott, Jesus und heiliger Geist - die arianischen Christen sahen alle 3 als getrennte Wesen an, die Katholiken sagten es wäre alles das Selbe (Trinität)
Ich bin kein Theologe aber meines Wissens sagte Jesus er war der Sohn Gottes, nicht Gott selbst, aber die Kirche hat anders Denkende in dem Punkt wie die Arianer und später die Katharer eifnach ausgerottet.
Im gewaltigen Krieg der Arianer und Katholiken siegten jedenfalls letztlich die Katholiken mit Hilfe der Franken. Die Arianer wurden nahezu ausgerottet. Nachdem Schlacht um Schlacht für die Katholiken gewonnen wurde, wurden Landstriche Zwangsbekehrt - wer sich nicht bekehren liess wurde hingerichtet. Auch arianische Bischöfe wurden getötet und arianische Priester hingerichtet. Die katholischen Herrscher gründeten riesige Reiche und zwangsbekehrte die Bevölkerung.

Die Katholiken gewannen dank den christianisierten germanischen Stämme enormen Einfluss in Europa und breiteten sich von Italien aus über Süd und Mitteldeutschland, über Frankreich, Spanien und Portugal bis Nordafrika aus wo die Vandalen entgegen der Meinung über Vandalismus die römische Kultur für einige Zeit wiederbelebten (bis sie von Arabern besiegt wurden)

Karl der "Grosse" war es, welcher die Kirche erneut in ein grausames Blutbad stürzen sollte, selbstverständlich mit vollster Unterstützung der Kirche und des Papstes. Karl, Herrscher des riesigen Frankenreiches, hatte sich in den Kopf gesetzt sein Reich noch weiter auszubauen. Damit seine Soldaten allerdings mitmachten brauchte er nicht nur Geld sondern auch kirchliche Unterstützung um die Armeen der katholischen Länder zu einen.
Karl versprach dem Papst, die Heiden zu bekehren und die heidnischen Länder in sein Reich einzufügen damit alle zum katholischen Glauben bekehrt wurden. Um den Heerzug zu finanzieren wollte er die heidnischen Tempel plündern und die heidnischen Priester und Priesterinnen versklaven. Der Papst gab seinen Segen dazu.
Was folgte war in vielerlei Hinsicht von grosser historischer Bedeutung, denn es war nicht nur die Geburt des grössten europäischen Reiches seit Rom, es war auch die Geburtsstunde der engen Verbindung deutscher Kaiser mit der Kirche und das Ende der Heiden in Mitteleuropa.
Karl ging mit äusserster Brutalität vor. Ohne Kriegserklärung, Warnung oder ähnliches marschierte er ins völlig unvorbereitete und völlig unterlegene Sachsen ein. Alle Dörfer auf dem Weg der Armee wurden besetzt und die Bevölkerung wurde zwangsgetauft und anschliessend hingerichtet.
In Verden liess Karl der "Grosse" an nur einem einzigen Tag 4500 Menschen zwangstaufen und anschliessend Enthaupten.
Wer waren diese Menschen? Vor allem Bauern, Handwerker und ein paar Händler. Friedliche Heiden. Der damalige König Sachsens, Widukind, wusste gar nicht was geschah und musste erst eine Armee mustern um sich zu wehren.
Bis es soweit war, hatte Karl schon einen grossen Teil Sachsens überrannt, Dörfer niedergebrannt und heidnische Tempel vernichtet. Heidnische Priester wurden in ihren Heiligtümern ermordet, Priesterinnen vergewaltigt und als Sklavinnen verkauft. Wer sich nicht bekehren liess wurde zu Tode gefoltert, wer sich bekehren liess, wurde enthauptet. Der Besitz der eroberten Bevölkerung wurde beschlagnahmt und genutzt um den Krieg zu finanzieren. Karl erlaubte seinen Soldaten mit Gefangenen und mit deren Besitz zu verfahren wie sie wollten - es wurde vergewaltigt, gemordet und geplündert was ging.

Widukinds Armee wurde von den Franken besiegt und Widukind floh nach Dänemark. Hier nahm nun die Wikingerzeit ihren Anlauf. Entsetzt durch das Massaker in Sachsen, wusste der dänische König sofort, was Karls nächstes Ziel sein würde und begann mit dem Bau des Danewerkes um die Franken am Einfallen im heidnischen Dänemark zu hindern. Durch die Flüchtlinge verbreitete sich die Kunde von der grausamen Unmenschlichkeit der Christen auch in die skandinavischen Länder und die Raubzüge der Wikinger auf Klöster begannen als Antwort auf die schändliche Entweihung heidnischer Heiligtümer durch Christen.

Im Verlauf des Mittelalters kämpfte die katholische Kirche auch gegen die Katharer und beging hier den ersten grossen Völkermord der europäischen Geschichte in welchem die Katharer und ihre Verwandten ausnahmslos gejagt und hingerichtet wurden.

Die Inquisition und Hexenverbrennung die im Lauf ihrer Zeit gut 10.000.000 Menschen zu Tode gefoltert hat sei nur am Rande erwähnt da sie gut bekannt ist. Weniger bekannt sind die Millionen Opfer die lebenslang in Kerkern verrotteten oder furchtbar gepeinigt und dann weider entlassen wurden, meist einige Körperteile ärmer.

Die Kreuzzüge sind auch bekannt - sie allein haben auf beiden Seiten Millionen Tote gefordert und waren die Grundlage für den Hass zwischen Muslimen und Christen. Kein Wunder - bis zum 1. Kreuzzug konnten die Christen friedlich und unbehelligt nach Jerusalem pilgern. Dem Papst war es aber nicht genug und er liess Jerusalem besetzen.
Die Grausamkeiten der Kreuzritter sind leicht zu schildern - abgesehen von den Toten auf dem Schlachtfeld gab es Millionen Vergewaltigungen, Hinrichtungen und Morde. Wenige rbekannt ist, dass Kreuzritter oft auch auf Kannibalismus zurückgriffen und die Toten Feinde aßen.
Es gab aber nicht nur Kreuzzüge gegen Muslime - es gab auch Kreuzzüge gegen andere Christen, etwa gegen Byzanz. Spektakulär auch der "Kinderkreuzzug" der Millionen Kinder in den sicheren Tod schickte - er kam nie im heiligen Land an sondern löste sich wegen der vielen Toten durch die Entbehrung der Wanderschaft schon in Italien auf.

Die Auslöschung der Katharer, einer christlichen Bewegung die viele Urchristliche Ideale vertrat wie Wiedergeburt und Erlösung für alle Menschen, ist eines der grössten Verbrechen des Mittelalters.
Nach dem „heiligen“ Kirchenvater Augustinus glaubte die katholische Kirche, dass der Mensch keinen freien Willen hat, sondern zum Guten oder Bösen vorherbestimmt ist. Er hat nur die Chance, sich Gott bedingungslos unterzuordnen, um seiner Gnade teilhaftig zu werden. Im Sinne der Kirche bedeutet dies, sich dieser Institution und ihren Glaubensdogmen total zu unterwerfen. Die urchristliche Lehre von der Reinkarnation (Wiedergeburt), die noch der Kirchenlehrer Origines vertreten hatte, war verflucht und aus der Heiligen Schrift getilgt worden. Mit dem Drohinstrument ewige Verdammnis und Höllenstrafe verschaffte sich die Kirche Gläubige, die, von Angstpsychosen gequält, sich hilfesuchend der vorgetäuschten und fiktiven Erlösungsmacht der Priester unterwarfen. Das Resultat waren geistig blinde, gehorsame und vor allem manipulierbare Menschen. An dieser Irrlehre der katholischen Kirche hat sich bis heute im prinzipiell Wesentlichen nichts geändert. Zum Ärger der Kirche hatten sich nun die Katharer durch ihren „Unglauben“ diesem Unterwerfungs- und Scheinerlösungsgsmechanismus der Kirche entzogen. Sie verkündeten eben eine frohe Botschaft statt einer Drohbotschaft und wurden dafür ausgelöscht. Die Katharer waren eine grosse Bewegung die sich von Itlien bis Griechenland, Frankreich und England ausgebreitet hatte und blutig vernichtet wurde.

Olaf der "Heilige" hat in Norwegen mit Schwert, Gewalt und Grausamkeit ähnliche Erfolge vollbracht wie schon Karl der "Grosse" ein paar Jahrhunderte zuvor. Der Militärdiktator wurde heilig gesprochen weil er Norwegen und Island zum Christentum bekehrte. Die Methoden waren Verfolgung, Mord, Geiselnahme und Folter. Olaf liess Heiden grausam hinrichten. Island konnte er militärisch nicht in die Knie zwingen, selbst nachdem ganz Norwegen aus Angst vor diesem Mann den christlichen Gott angenommen hatte um nicht umgebracht zu werden. Island war militärisch ausser Reichweite und die Missionare die er nach Island schickte wurden von dort wegen zahlreicher Verbrechen verbannt. Auch ein Handelsverbot mit Nichtchristen konnte die sturen Isländer nicht bekehren (wohl aber die Schweden die ohne den Handel nahezu bankrott waren) Kurzerhand liess Olaf alle in Norwegen befindlichen Isländer verhaften, das ware gut 1000 Isländer, und drohte Island damit, alle Gefangnen zu Tode zu foltern wenn Island nicht zum Christentum übertrat. Mit zähneknrischen stimmten die Isländer zu und nahmen das Christentum an um ihre Angehörigen zu retten.

Im Mittelalter wurde auch das Zölibat eingeführt, aus erbrechtlichen Gründen damit Priester ihren Kindern nicht mehr das Land der Kirche vererben konnten. Religiös war daran nichts, aber in Folge führte das Zölibat für Geistliche zu Millionen Kinderschändungen und Vergewaltigungen vom Mittelalter bis heute.

Die Kirchenteuer und der Ablasshandel haben auch Millionen Todesopfer gefordert - denn viele arme Menschen gaben ihr letztes Geld der Kirche um ihre Seelen freizukaufen, oder die von Angehörigen und verhungerten weil sie sich kein Essen mehr leisten konnten.

Wir nähern uns der Renessaince. Hier ist erwähnenswert, dass die katholische Kirche der grösste Feind der Wissenschaft und Kunst war und Menschen die selbst dachten oft einsperren oder Hinrichten liess.
Frauen waren für die Kirche kaum mehr als Vieh, notwendiges Übel für den Fortbestand der Menschheit und nützlich zum kochen. Rechte hatte eine Frau nicht, und ein Mann durfte seine Frau gegen ihren Willen nehmen, schlagen oder schlimmeres, alles mit Segen der Kirche.
Doch die Wissenschaft und die Frauen hatten Glück - es kam die Pest. Die Pest wütete fürchterlich und die Kirche konnte nicht helfen. Im Gegenteil - die Methoden der Kirche zur Bekämpfung der Pest liessen diese nur noch schneller ausbreiten und noch fürchterlicher wüten.
Gemeinsame Gottesdienste, Prozessionen durch die Stadt und Co sorgten dafür, dass auch wirklich jeder mit der Pest angesteckt wurde. Nach Schätzungen moderner Mediziner geht mindestens 1/3 der Pestopfer auf das Konto der Kirche. Insgesamt wird geschätzt, dass knapp 100 Millionen Menschen ohne die Kirche hätten überleben können.
Doch das Glück der Frauen und Künstler war, dass die Kirche durch ihre komplette Inkompetenz bei der Bekämpfung und Unfähigkeit die Ursache zu erklären, gewaltig an Macht verlor. Viele Menschen wandten sich von der Kirche ab und frei vom Dogma der Kirche, lebten Kunst, Wissenschaft und Frauen auf. Das finstere Mittelalter dass die Kirche über die Europäer gebracht hatte war vorrüber.

Aber keinesweges die Liste der Opfer der Kirche - die letzte Hexe wurde im 20. Jahrhundert in der Schweiz verbrannt und die Inquisition wütete noch in Lateinamerika.
Es kam zu Kirchenspaltungen - die Evangelen, die Kirche von England, die Puritaner....Spaltungen über Spaltungen die nichts mehr mit der grausamen Lehre der Katholiken zu tun haben wollten und entweder die Doppelmoral und Liderlichkeit der Katholiken ablehnten (Puritaner) oder sich für Frauen einsetzten (Evangelen) oder oder...
Auch Ritterorden wie der Deutschritterorden hatten keine Skrupel, unter Befehl und Segen des Papstes nicht nur Heiden sondern auch andere Christen zu tausenden zu erschlagen.

In moderneren Zeiten lässt die Blutspur der Kirche nicht nach. Durch die strikte Ablehnung von Kondomen sterben millionen Menschen weltweit völlig unnötig an Aids und ähnlichen Krankheiten. Millionen Tote die leicht zu vermeiden wären, würde die Kirche grundlegende Schutzmaßnahmen erlauben. Viele der Waisen um welche die Kirche sich kümmert wären ohne die Kirche gar nicht erst zu Waisen geworden. Auch heute noch befleckt sich die Kirche mit Millionen Toten jedes Jahr durch solche Verbote.
Weltweit sind auch über 3000 Fälle von Vergewaltigung und Missbrauch von Kindern durch Priester bekannt. Die Dunkelziffer ist vieeeel höher. Selbst der Bruder von Papst Ratzinger war in sexuellen Missbrauch von Chorknaben verwickelt.
Vom Missbrauch von Nonnen durch Priester wird nach wie vor geschwiegen.

In Ruanda wurden 1994 binnen 100 Tagen 800.000 Menschen umgebracht. Die katholische Kirche, der 70% der Ruander angehören, hätte als einzige die Autorität gehabt, das Blutbad zu stoppen. Doch die meisten ihrer Priester und Nonnen hatten 1994 bei dem Blutbad teilnahmslos zugesehen oder gar den Mördern geholfen.

Neben diesen schwerwiegenden Verbrechen leistet sich die Kirche immer noch eine wunderbare Doppelmoral. Ratzinger kaufte für den Vatikan neben einer Viagra auch eine Kondomfabrik auf und der Vatikan profitiert seit dem frühen 20. Jahrhundert von Pornographie.

Anzumerken wäre noch, dass die Kirche im 2. Weltkrieg und davor, Hitler völlig unterstützt hat. Der Papst half und segnete Hitler - selbst die Ausrottung der Juden war vom Papst abgesegnet.

Generell wäre anzumerken, dass Priester schon seit dem alten Rom Waffen und Kriege segneten. Die Kirche hat nicht nur von Krieg, Tod und Leid Millionen von Menschen profitiert sondern war aktiv daran beteiligt. Selbst eine christliche Armee unter Kommande des Papstes (Templer, Johanniter etc.) gab es die in seinem Namen Menschen umbrachte.

Die Folgen der theologischen Rechtfertigung des Krieges konnten nicht fataler sein: Im Namen Gottes und mit dem Segen der Kirche wurden die schrecklichen Missionierungskriege gegen die Sachsen und Slawen, die Kreuzzüge, die Unterwerfungskriege gegen die Indios, die Inquisitionskriege gegen Ketzer und zahllose andere Kriege, Feldzüge und Gewaltaktionen bis in unsere Zeit hinein geführt. Der letzte vom Papst abgesegnete, das heisst gutgeheißene Krieg, war der Krieg der Nato gegen Serbien unter dem Staatspräsidenten Milisovic in den 80iger Jahren.
An diese Lehre vom gerechten Krieg halten sich die katholische und auch die evangelische Kirche noch heute. Wie im Katholischen Katechismus zu lesen, ist der Krieg die ultima ratio, das letzte Mittel zur Verteidigung des Staates. Als weitere theologisch-biblische Rechtfertigung für die Auslöschung von Menschenleben dient der Kirche die listige Verfälschung des 5. Gebotes, das Töten erlaubt, Morden verbietet. Als ob es für einen erschossenen Soldaten oder von einem Lateralschaden getöteten Zivilisten wichtig wäre zu wissen, dass er legitim, also bibelgemäß sein Leben verloren hat.

Kastenystem:
Die Vorstellung von schlechten und guten Menschen war schon vor der christlichen Kirche in manchen Gegenden durchaus bekannt und gelebt, wurde aber erst durch das Christentum richtig verschärft. Bei den Germanen gab es bis Einzug des Christentumes Gleichberechtigung der Frauen, Wissenschaft, Magie und Gleichberechtigung unter Menschen.
Wo aber die Germanen christlich wurden, wurden Frauen behandelt wie Ware oder Vieh, Herrscher schwangen sich zu göttlichen Figuren auf und aus der herrschenden Demokratie wurden Diktatur und Monarchie. Die Wissenschaften und Magie wurden gebannt, die Natur vernichtet und der Mensch sich selbst entfremdet. Hatten früher Bauer und Herrscher noch du zueinander gesagt und zusammen gelacht, war der Bauer mit Einzug der Christen minderwertig udn durfte zum Spass getötet werden...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchengeschichte: Verbrechen und Co.
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013, 15:15 
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Liest sich so als wäre nicht nur das Eingangszitat sondern auch der Rest von Dr. Dreschner. Ich empfinde den Mann eigentlich eher als notorischen Nörgler denn als Kritiker, aber es gibt viele die das anders sehen.

Ich bin der Meinung, dass es viel zu einfach ist, immer wieder das Christentum für solche Kritik heranzuziehen UND dann Vergleiche wie "alle anderen Religionen" aufzubauen. Das ist sehr wackelig wenn nicht sogar unhaltbar. Die Kritik wird allen Religionen gerecht nur weil wir über das Christentum mehr konkrete Daten haben ist es viel leichter solche Kritik zu konstruieren. Da kann man leichter Punkte zusammentragen auf die man mit dem Finger zeigen kann. Dabei können wir getrost davon ausgehen, dass das Christentum einfach nur so weitergemacht hat etliche Religionen vor ihr auch. Das liegt einfach im System einer Religion, die Priesterschaft hat keine andere Möglichkeit sich zu schützen als möglichst schnell viel Macht zu erwerben und rücksichtslos durchzudrücken. Andernfalls setzt sie sich überhaupt nicht durch sondern bleibt eine kleine Stammesangelegenheit.

Wenn das an dieser Kritik abrechnet und dann noch das abzieht was sich ohnehin nur durch die naive Unwissenheit früherer Generationen durchsetzen konnte, bleibt nicht mehr viel was man speziell der christlichen Kirche vorwerfen kann. Wenn wir dann noch konkret wüssten was die vielen Frühreligionen an speziellen Gemeinheiten auf Lager hatten wird wohl fast gar nichts mehr übrigbleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchengeschichte: Verbrechen und Co.
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013, 15:44 
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Naja...wie mans nimmt. Tieropfer und Hinrichtungen gabs in anderen Religionen auch, keine Frage. Das Ausmaß und die Gründe sind aber entscheidend denke ich. Nehmen wir Ashoka - der wurde nicht "heilig" gesprochen weil er so viele Menschen umgebracht und militärisch so erfolgreich war, sondern weil er sich von diesen Grausamkeiten distanzierte und sein tun schwer bereute und verabscheute.
Buddha wurde nicht "heilig" weil er ein mächtiger einflussreicher Herrscher war, sondern weil er seinen ganzen Besitz und Machtanspruch zugunsten eines spirituellen Fortschrittes aufgab.
Gandhi bekehrte nicht durch Waffengewalt und Folter sondern durch Vorleben und predigen.

Bei monotheistischen Religionen scheint die Tendenz generell da zu sein ob ich mir da jetzt Mohammed, König David oder Moses ansehe...alle auf ihre weise recht brutal im vorgehen.

Sehe ich mir jetzt heidnische europäische Kulte an...Die Griechen und insbesondere Römer waren äusserst tolerant gegenüber anderen Religionen (als sie noch Heiden waren) und liessen auch eroberten Völkern deren Religion. Nicht einmal hat das heidnische Rom einer besiegten Kultur die römische Religion aufgezwungen. Im Gegenteil, sie versuchten Gemeinsamkeiten zu suchen, wie auch die Griechen.
Die Germanen kannten vor dem Christentum kein Kastensystem, keine Unterdrückung der Frau, keine Gier, keine Intoleranz oder Glaubenskriege...normale Kriege - sicher da waren die gross drin. Aber seit der Christianisierung waren die Germanen schlimmer als alles Andere, da stellen die auch die christlichen Römer in den Schatten.

Aber schon die Grundlagen müssen doch zu Problemen führen. Wenn ich 50% der Bevölkerung für Minderwertig erkläre verursacht das Leid. Wenn ich dann diese 50% nochmal in Kasten unterteile wirds noch Ärger. Sicher die Inder haben auch Kasten aber bei denen ist die Frau ein heiliges Wesen - war sie auch bei den Germanen nur so am Rande. Mit den Christen waren die auf einmal nur noch besseres Vieh und Besitz des Mannes. Kein heidnischer Germane hätte sich getraut in seiner Frau was anderes zu sehen als eine gleichberechtigte Partnerin.

Wenn ich zudem ewige Verdammnis lehre und gleichzeitig für das Töten von Heiden das Himmelreich verspreche ist der Ärger doch eindeutig gewollt und vorprogrammiert. Und wenn eine Religion von ihren Priestern einerseits zölibatäres enthaltsames Leben fordert und sie aber zeitgleich mitten unter die Menschen schickt braucht sich nicht wundern wenn die Priester ihre Schutzbefohlenen, seien es Nonnen, Kinder oder die Köchin, sexuell missbrauchen. Buddhistische Mönche haben auch eine Art Zölibat, die leben aber weit ab der Gesellschaft und versorgen sich selbst.
Sexualität ist auch vor allem im Christentum verteufelt. Buddhisten und Hinduisten vergöttlichen die Sexualität direkt. Woanders ist sie entweder gar kein Thema oder positiv akzeptiert aber nicht gefördert. Die Katholiken dagegen geben Millionen von Menschen ein schlechtes Gewissen nur weil sie überhaupt an Sex denken. Das geht soweit dass Masturbation eine Sünde ist. Und was passiert wenn ein Mensch ganz natürliche Triebe unterdrückt? Irgendwann brichts raus...und dann schreien alle wenns ein Kind erwischt.

Sicher, gerade die Buddhisten haben auch Dreck am Stecken was Völkermorde angeht - die Frage ist aber ob das buddhistische Herrscher tun oder ob es der religiöse Führer absegnet und sogar fördert - das war meines Wissens nur bei den Christen der Fall. Der Dalai Lama hat nach meiner Info einfach weggeguckt - auch nicht richtig aber besser als noch dazu aufrufen.

Was Unterdrückung der Frauen angeht haben die Moslems sich auch viel geleistet aber immerhin war Selber denken erlaubt.

Ich habe so den Eindruck jedes Verbrechen das irgendeine Religion begangen hat oder noch begeht findet sich auch im Christentum, wohingegen andere Religionen nur manche dieser Verbrechen getan haben.

Eine Schuldlose Religion wird man nicht finden. Im Christentum haben wir aber den Fall, dass Wissen um die Religion (Bibel) fast ein jahrtausend lang bewusst zurück gehalten und danach ordentlich verdreht wurde um Verbrechen durchführen zu können.
Es gibt Religionen die sind per se kriegerischer aber es gibt wohl keine Religion die weiter von den Lehren Jesu entfernt ist als das katholische Christentum

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 Betreff des Beitrags: Re: Kirchengeschichte: Verbrechen und Co.
BeitragVerfasst: 25. Jun 2013, 11:30 
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Weise Frau
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Keine Kirche wird je so gut wie ihre Religion sein.
Keine Religion wird je so gut wie ihr Gott sein.

Leid ist das Gegenteil von Glückseligkeit und somit ein Ausdruck der Dualität als Weltgesetz.

Die Wunden auf dem Leib Christi - sind die auch Jesus oder etwas Fremdes von aussen? Was wäre ohne die Wunden und ohne die Kreuzigung?

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Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber manchen ist auch das nicht bewusst. (Sokrates)


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