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 Betreff des Beitrags: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 11:52 
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Eines der wunderbarsten Gebäude, der große Palast von Versailles wurde ein Jahrhundert vor dem Zusammenbruch der französischen Revolution gebaut.

Auch in Babylon entstanden die höchsten Bauwerke ca. ein Jahrhundert bevor Babylon erobert wurde.

Und so kann man es in vielen Ländern und Epochen beobachten, dass vor dem Ende einer Großmacht eine rege Bautätigkeit herrscht und die großartigsten Bauwerke geschaffen werden.

Ist euch das schon mal aufgefallen, dass da oft ein Zusammenhang besteht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 12:25 
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Die großen Gebäude ordne ich dem Größenwahn zu, der sich nach Außen zeigt.

Auf die Gebäude selbst habe ich nicht geachtet, aber was mir auffällt ist halt das die Nationen kurz vor dem zusammenbruch immer Größenwahnsinnig und zu Selbstsicher wurden. Sie haben meist vergessen, wer die Nation wirklich ist und durch wen sie lebt. Es sind die Menschen und zwar die "kleinen" Menschen die eine Nation am Leben erhalten. Nicht die Mächtigen und Reichen. Wenn es nur diese gäbe, wären die Nationen sehr klein. Zumal wovon wollten die Mächtigen und Reichen den leben? Ohne die Bauern die ihnen ihr Essen anbauen?
Ohne den Handwerker, der ihnen ihre Häuser baut und die Möbel und Kleider herstellt?

es gibt eine neue Werbung zum Handwerk, ich find die einfach Klasse. Den wir sind wieder kurz vorm Größenwahn...handwerk und echte Arbeit ist immer weniger Wert. Unter nem Realschulabschluss braucht man garnicht mehr erst auf den Arbeitsmarkt gehen...mal ehrlich, wozu braucht ein Friseur ein Abitur? Ich habe schon betrieber erlebt die haben das gefordert. Dabei gehört zum Handwerk, eben die Handgeschicklichkeit, Schule ist nebensächlich.

Und woher kämen unsere Häuser ohne, die Bauarbeiter? Woher unser Essen ohne die Bauern?

Viele vergessen, das die Dinge aus dem Supermarkt, auch irgendwie hergestellt werden müssen. Und Handwerk oder Landwirtschaft ist Körperlich sehr anstrengend, ein Bürojob ist Geistig sehr anstengend. Ich finde beides sollte gleichen Wert haben, doch ist es so?

Viele Handwerker bekommen grad mal Mindeslohn. Geistige Arbeit wird viel höher entlohnt. Das zeigt schon deutlich die Richtung, der Werte der Gesellschaft.

lg
Silvia

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 12:30 
Dekadenz, Selbstüberschätzung und Größenwahn sind so gut wie immer der Anfang vom Ende
und wer gibt diese dem Menschen ein...?


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 13:59 
Das scheint eigentlich auch recht naheliegend, dass wenn eine Minderheit die in Saus und Braus lebt und dieses dann auch noch ganz offen nach aussen hin zeigt, ihr irgendwann die Basis wegbricht die das Ganze bezahlen muss und selbst im Elend lebt.
Nach aussen hin wirkt dieses "Seht mal was wir alles haben und können" oft eher wie ein "Jungs bei denen ist was zu holen" und ist ein Riesenantrieb zur Eroberung (damals) oder heimlichen Einschleichen (heute).


Silvia hat geschrieben:

Unter nem Realschulabschluss braucht man garnicht mehr erst auf den Arbeitsmarkt gehen...mal ehrlich, wozu braucht ein Friseur ein Abitur? Ich habe schon betrieber erlebt die haben das gefordert. Dabei gehört zum Handwerk, eben die Handgeschicklichkeit, Schule ist nebensächlich.



Irgendwo wird teilweise schon übertrieben da hast du wohl recht aber auf der anderen Seite ist Schule nicht so unwichtig. Ein Maurer oder Schreiner der nicht mal richtig rechnen kann ist in seinem Beruf fehl am Platz. Zudem hat man heute oft das Gefühl dass viele junge Menschen in der Schule einfach mitgeschleppt werden um eine Quote zu erfüllen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Leute die sich heute in den Ausbildungsregimentern melden teilweise jeder Beschreibung spotten und wenn ich mir vorstelle, dass ich ein Unternehmen führe, Gewinn erwirtschaften muss und noch dazu Zeit und Geld in die Ausbildung dieser jungen Leute stecke.....dann ist es schon naheliegend wenn ich derjenige bin der auswählen kann, dass ich die Latte schon mal etwas höher hänge. Natürlich ist es übertrieben dass ein Friseur Abitur haben soll, da werd ich schon Probleme haben überhaupt einen Bewerber zu finden. Am sinnvollsten wäre es ohnehin wieder das gute, alte Probearbeiten einzuführen. Da bekommt man gleich viel eher einen Eindruck vom Bewerber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 14:18 
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Mein Ziwschenzeugnis in der 9ten Klasse war absolut total daneben, mein LEhrmeiter schaute mich damals aber an wie gut ich bin Handwerklich und testete mich. Er hatte festgestellt das icheinfach keine große lust auf Schule hatte, aber durchaus in der Lage bin zu Rechnen und Schreiben ;)

Das mit dem Mitschleppen ist ein Rießenproblem. Mal ganz ehrlich ich hab nen mittelmäßigen Hauptschulabschluss gehabt und war damals in der Berufschule die einzige mit Hauptschulabschluss, der Rest hatte mittlere Reife und rate mal wer Klassenbeste war...ich hatte in der Berufsschule nur 1sen, weil mir das wichtig war. Genau da liegt das Problem mit dem Mitschleifen. Die Motivation fehlt. Wenn die da ist, lernen die meisten Menschen gern, auch Jugendliche. Und das darf man auch nicht vergessen, das es eben Jugendliche sind und die tun nmmal auch mal was dummes und erkennen uach nicht immer den erst des Lebens. Die sind erst auf dem Weg zum Erwachsen werden, sind es noch nicht. Die sind nicht Fisch, noch Fleisch und die meisten sher Orientierungslos. Dafür sollte man als guter Ausbilder verständnis haben.

lg
Silvia

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Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 4. Sep 2010, 15:41 
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Ich frag mich grad ob in Europa oder den USA grade was grosses Gebaut wird...^^

Aber es gibt ja Gegenbeispiele.
Die Pyramiden standen schon Jahrtausende vor dem Zusammenbruch des Reiches. Die römischen Aquädukte, das Kolosseum etc standen auch lang vor dem untergang. In Griechenland die Akropolis etc standen auch lange vor dem Untergang. Und 100 Jahre find ich in den letzten 1000 Jahren eine lange Zeit gab Reiche die haben weniger lang gehalten

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Namaste

Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

Die Homepage zum Forum:
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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 06:08 
Khorne hat geschrieben:
Irgendwo wird teilweise schon übertrieben da hast du wohl recht aber auf der anderen Seite ist Schule nicht so unwichtig.


Hier fehlt dir wohl der Blickwinkel fürs Wesentliche.
Ja du hast sehr recht, wenn du anführst, dass unsere Sichtweisen
Billiarden Lichtjahre auseinander liegen ^^

Wenn es um den unsinnigen Aspekt geht: Arbeit ist gleich Arbeit,
dann stimme ich dir zu. ^^


Khorne hat geschrieben:
Ein Maurer oder Schreiner der nicht mal richtig rechnen kann ist in seinem Beruf fehl am Platz.


Stimmt, doch im Sinne Schule, recht kurz gedacht. Denn
diese Menschen schufften ja nicht in IHREM Job, sondern in irgend einem,
weil ihnen eingetrichtert wird: Hauptsache Job. ^^

Die Zeit, in der jeder loszog um seinen Meister zu suchen,
damit der Lehrling Geselle werden konnte um später selbst
Meister zu werden ist doch schon seit Urzeiten vorüber. ^^

Was damals im Sinne des qualitativen Lernens Masse war,
ist heute nur noch eine seltene Ausnahme (John Locke/James Watt)


Khorne hat geschrieben:
Zudem hat man heute oft das Gefühl dass viele junge Menschen in der Schule einfach mitgeschleppt werden um eine Quote zu erfüllen.


Ja, da erinnere ich nur an den Physiklehrer,
schon vor 20 Jahren: Zwischen zwei Zensuren, bekam jener
die bessere, wer daheim nen Bauernhof hatte oder nen Pflegefall
zu betreuen....


Khorne hat geschrieben:
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Leute die sich heute in den Ausbildungsregimentern melden teilweise jeder Beschreibung spotten und wenn ich mir vorstelle, dass ich ein Unternehmen führe, Gewinn erwirtschaften muss und noch dazu Zeit und Geld in die Ausbildung dieser jungen Leute stecke.....dann ist es schon naheliegend wenn ich derjenige bin der auswählen kann, dass ich die Latte schon mal etwas höher hänge. Natürlich ist es übertrieben dass ein Friseur Abitur haben soll, da werd ich schon Probleme haben überhaupt einen Bewerber zu finden. Am sinnvollsten wäre es ohnehin wieder das gute, alte Probearbeiten einzuführen. Da bekommt man gleich viel eher einen Eindruck vom Bewerber.


In diesem Aspekt führst du nur die körperliche
Plackerei an, Bau, Holz oder sonstiges Muskelgewerbe.......

Und dass jeder alles könne, wenn er nur genügend lernen würde,
schwebt hier zwischen den Zeilen mit. Was ich hier vermisse ist
das Zusammenknüpfen von Pubertät und Schule, denn diese
Selbstfindungsphase wird ja größtenteils hohnlachend verspottet
und unterdrückt, ja auch hier gibt es Ausnahmen: Jene, die tatsächlich
ihren eigenen Beruf haben, was allerdings auch nur seltene Exemplare
sind....

Elternhaus - Schule - Kirche - Arbeitgeber

müssten eine Allianz eingehen und sich um die werdenden Berufler
gemeinsam kümmern, sonst hat es immer wieder Stolpersteine (wie mich :mrgreen: )

Die Arbeit sollte auf keinen Fall die positive Erziehung gefährden,
nicht die Jugendlichen sind schuld an ihrem "Nichtkönnen"

Hier darf von keiner Schuld gesprochen werden, denn wenn es einen
Schuldigen überhaupt gibt, so ist es das Wörtchen: "Negativer Machtmissbrauch"

Körper Arbeiter sollten sich nicht mit Geistigen Arbeiten abmühen

Geistige Arbeiter sollten nicht mit körperlichen Arbeiten gequält werden



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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 07:34 
Um das Nichtkönnen ging es mir da eigentlich gar nicht mal. Das ist natürlich schon ganz richtig, dass es für einen jungen Menschen ein Riesenschritt ist von der Schule ins Berufsleben zu wechseln. Man fängt natürlich in weiten Teilen des Berufs bei Null an, dafür gibts es ja Ausbildungen.

Mir ging es darum, dass wenn ein Schulabgänger ohne Abschluss sondern nur mit Abgangszeugnis vor mir steht und einer der einen Abschluss gemacht hat sich um den gleichen Job bewerben ist es doch nur antürlich dass der Mit Abschluss die besseren Chancen hat. Kann natürlich sein, dass der mit dem Abschluss 2 linke Hände hat und nicht weiss wo man einen Hammer anfasst, der andere aber super handwerklich arbeiten kann, dafür wär ich ja fürs Probearbeiten, da seh ich viel mehr von den Bewerbern. Denn wenn ich eine Stelle als Schreiner zu vergeben hab und da bewirbt sich einer mit einer 5 in Mathe stell ich den so nicht ein. Ich muss ja davon ausgehen, dass jedes Aufmass, jede Flächenberechnung falsch ist. Zeigt er aber dass er praktisch richtig was drauf hat kann ich mir immer noch überlegen ob ich mir nicht doch die Mühe mache ihm das fehlende theoretische Wissen beizubringen weil mir seine praktischen Talente sehr wertvoll erscheinen.

Ich sage ja auch es ist unsinnig wie hoch die Bewerbungshürden teilweise sind aber da fliessen ja auch die Erfahrungen von Arbeitgebern mit ein. Meine eigenen Erfahrungen sind nun einmal auch, dass man Rekruten vor sich stehen sieht, die nicht mal ihrer eigenen Muttersprache mächtig sind, teilweise simpelste Zusammenhänge nicht verstehen , alles ausdiskutieren wollen (mit den unsinnigsten Argumenten) und , das ist in letzter zeit ganz modern geworden, zuhause anrufen ob Mama und Papa nicht was machen können weil die Ausbilder alle so böse sind. Und dabei ist die militärische Grundausbildung heute wohl eine der harmlosesten Ausbildungen mit. Da wird nicht mehr rumgebrüllt, geflucht, beschimpft oder sonst was.

Wenn du sagst, die Zeiten wo jeder selbst loszog um seinen Meister zu finden etc. weiss ich gar nicht mal wann das gewesen sein soll, denn eigentlich wurde man früher von seinem Vater in die Lehre gegeben ohne dass der Lehrling da was zu zu sagen hatte.

Selbstfindung? Sicher ist das in der Pubertät nicht einfach, da ist jeder durch und kennt das ganz gut. Aber selbst unsere Eltern sind teilweise mit 14 arbeiten gegangen und haben nicht so eine "Will-ich-nicht, kann-ich-nicht"-Haltung an den Tag gelegt.

Du hast auch gesagt "die meisten schuften heute nicht in IHREM Job". Wohl wahr, weil die meisten ja nicht mal wissen was sie gern machen wollen und dann wenns knapp wird die erstbeste Stelle nehmen. Ja das stimmt dass es meist heisst "Hauptsache Job"! Nicht toll wenn man einen Traumjob hat aber keine Stelle bekommen hat. Hindert aber eigentlich niemanden sich weiter in diesem Job zu bewerben während man etwas anderes macht. Und warum macht man in der Zwischenzeit was anderes ? Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, der für junge Leute ja auch sehr teuer ist heutzutage. Feiern wollen die Kids gerne, ein Auto wollen sie gerne usw., klaro wollten wir alle gerne und da ist auch nix dabei aber dann müssen sie auch zusehen wie sie das finanzieren. Weiter daraufhin zu arbeiten einen Platz in seinem Traumjob zu finden können sie doch immer noch und wenn man dann wieder an den Punkt kommt, dass sie die Qualifikationen dafür nicht erfüllen dann ist es nunmal so. Dass kann zig Gründe haben warum das so ist aber nicht jeder ist für seinen Traumjob geeignet.

Die Allianz zwischen Elternhaus-Schule-Kirche?(find ich fehl am Platz)-Arbeitgeber ist eine tolle Idee, aber da fehlt ein wichtiger Faktor. Der werdende Berufler. Der sollte nämlich selbst aktiv an seiner Situation mitarbeiten und nicht nur an die Hand genommen werden. Ich kann von einem 16 -20 jährigen sehr wohl erwarten eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Ihn zu beraten oder mir auch einfach seine Probleme anzuhören (ja das tue ich auch, das ist mir sogar sehr wichtig) ist ein Punkt der auf jeden Fall erfüllt sein sollte. Aber ein paar Türen sollte ein junger Mensch auch für sich selbst öffnen und wenn er sich die Finger mal klemmt hat er auch etwas dabei gelernt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 07:35 
letztendlich ist aber jeder für sich selbst verantwortlich, irgendwann beginnt man oder sollte es zumindest, sich selbst zu erziehen
es gibt genug Menschen, die wirklich schlechte Starbedingungen hatten, sich aber nicht unterkriegen ließen und etwas aus sich und ihrem Leben gemacht haben
dauernd jammern ist nicht
hoch den Popsch ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 07:54 
Khorne hat geschrieben:

Mir ging es darum, dass wenn ein Schulabgänger ohne Abschluss sondern nur mit Abgangszeugnis vor mir steht und einer der einen Abschluss gemacht hat sich um den gleichen Job bewerben ist es doch nur antürlich dass der Mit Abschluss die besseren Chancen hat. Kann natürlich sein, dass der mit dem Abschluss 2 linke Hände hat und nicht weiss wo man einen Hammer anfasst, der andere aber super handwerklich arbeiten kann, dafür wär ich ja fürs Probearbeiten, da seh ich viel mehr von den Bewerbern. Denn wenn ich eine Stelle als Schreiner zu vergeben hab und da bewirbt sich einer mit einer 5 in Mathe stell ich den so nicht ein. Ich muss ja davon ausgehen, dass jedes Aufmass, jede Flächenberechnung falsch ist.


Physik = 1 = Herr Trautnitz
Mathe = 1 = Herr Schnell

Zwischenzeugnis (1. Klasse - Erstes Halbjahr)

Physik = 5 = Herr Drexel
Mathe = 4 = Herr Barall

Endzeugnis (2. Klasse - Zweites Halbjahr)


Das sind 2 Zensuren der Abendrealschule Nürnberg von mir....


Du siehst die 5 und die 4 auf dem Papier und sagst dir,
er kann nicht rechnen........

Es ist sehr leicht immer alles dem Papier zuzuordnen..... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 07:59 
Avicenna hat geschrieben:
letztendlich ist aber jeder für sich selbst verantwortlich, irgendwann beginnt man oder sollte es zumindest, sich selbst zu erziehen
es gibt genug Menschen, die wirklich schlechte Starbedingungen hatten, sich aber nicht unterkriegen ließen und etwas aus sich und ihrem Leben gemacht haben
dauernd jammern ist nicht
hoch den Popsch ....



Bist du Psychologin oder sowas die dauernd nur vom Jammern spricht?
Es ist nicht gut wenn Menschen anderen Menschen Befehle erteilen,
denn das hat die Vergangenheit zu Genüge gezeigt, dass daraus stets
böses Blut sich erwächst und dann wird über Leichen gegangen, wenn
solche Zwänge als Hürden aufgebaut werden und es kommt nicht umsonst
zu Ausrastern wie die Bartholomäusnacht, Revolution oder sonstigen Kriegen.

Ich finde, dass Krieg keine Art sein sollte, aus seinem Leben etwas zu
machen....es ist leicht alles aus Entfernung stets aufs Jammern abzuwälzen

Naja, wenn Tenor sich für manche als Bass anhört...... ok......


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 08:49 
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Avicenna hat geschrieben:
Dekadenz, Selbstüberschätzung und Größenwahn sind so gut wie immer der Anfang vom Ende
und wer gibt diese dem Menschen ein...?


Silvia und Avicenna,

genauso sehe ich das auch. Das sind die Gründe für den Zusammenbruch einer Nation.


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 08:49 
Jade hat geschrieben:
Eines der wunderbarsten Gebäude, der große Palast von Versailles wurde ein Jahrhundert vor dem Zusammenbruch der französischen Revolution gebaut.

Und so kann man es in vielen Ländern und Epochen beobachten, dass vor dem Ende einer Großmacht eine rege Bautätigkeit herrscht und die großartigsten Bauwerke geschaffen werden.

Ist euch das schon mal aufgefallen, dass da oft ein Zusammenhang besteht?


Wenn die Gründe des Baus miteinbezogen werden,
kommt man noch auf einen viel größeren Schluss......


Code:
Als der französische König Heinrich IV. 1610 ermordet wurde, übernahm dessen Witwe Maria von Medici [color=#FF0000]für ihren achtjährigen Sohn Ludwig XIII[/color]. die Regentschaft. 1615 setzte sie eine Doppelhochzeit durch: [color=#FF0000]König Ludwig XIII. wurde am 25. November mit der spanischen Infantin Anna von Österreich (1601 - 1666) vermählt[/color], und seine Schwester Elisabeth (1602 - 1644) mit dem ältesten Sohn des spanischen Königs. [color=#FF0000]Nach der Hochzeitsfeier wollte Ludwig sich in seine Gemächer zurückziehen, aber man legte ihn ins Bett seiner Frau, und seine Mutter achtete darauf, dass die beiden die Ehe vollzogen. Das Erlebnis der Hochzeitsnacht scheint nicht berauschend gewesen zu sein, denn danach dauerte es Jahre, bis Ludwig sich seiner Frau wieder näherte.[/color]

[color=#FF0000]Mit fünfzehn beschloss Ludwig XIII., sich von der Bevormundung seiner Mutter zu befreien[/color] und ordnete an, den Marquis d'Ancre zu verhaften beziehungsweise im Fall seiner Gegenwehr zu töten. Tatsächlich erschossen königliche Gardisten den Marquis am 24. April 1617 beim Versuch der Festnahme. Leonora wurde am 8. Juli hingerichtet. Maria von Medici versuchte alles, um von Ludwig empfangen zu werden, [color=#FF0000]doch er wusste um ihre Ausstrahlung und verbannte sie nach Blois[/color]. Von dort gelang ihr am 22. Februar 1619 die Flucht.

Armand Jean du Plessis, Kardinal von Richelieu (1585 - 1642), der seine politische Karriere nicht zuletzt der Königinmutter verdankte, vermittelte zwischen den beiden und stellte einen vorübergehenden Frieden zwischen ihnen her. In dieser Zeit teilten sich der König, Maria von Medici und Richelieu als leitender Minister die Macht.

Der König glaubte, er brauche seine Mutter, um ruhig regieren zu können, Richelieu brauchte Maria, solange er nicht das uneingeschränkte Vertrauen des Königs besaß, und Maria war zu Unrecht überzeugt, dass sie niemanden brauchte. (Seite 188)

Als Maria von Medici im November 1630 versuchte, Richelieu zu verdrängen, hielt der König zu seinem Minister. Darüber kam es zum endgültigen Bruch zwischen Mutter und Sohn. [color=#FF0000]Maria von Medici floh im Juli 1631[/color] in die spanischen Niederlande. Die Mutter des französischen Königs sowie der englischen und der spanischen Königin starb am 3. Juli 1642 vereinsamt und missachtet in Köln.

Nach zweiundzwanzig Ehejahren und vier Fehlgeburten kam Anna von Österreich am 5. September 1638 mit einem Stammhalter nieder: Ludwig XIV. Zwei Jahre später gebar sie einen zweiten Sohn, der auf den Namen Philipp getauft wurde (1640 - 1701). Das Verhältnis des Königspaars verbesserte sich dadurch zwar nicht, aber aus der kinderlosen, leicht angreifbaren Spanierin mit ungewisser Zukunft war die Mutter des zukünftigen französischen Königs geworden, und das festigte ihre Stellung ungemein. Anders als bei den Beziehungen Katharinas zu ihren Kindern oder gar Marias zu ihrem Sohn entwickelte sich zwischen Anna und dem kleinen Ludwig ein inniges Mutter-Kind-Verhältnis. Im Gegensatz zu Katharina und Maria von Medici war die spanische Königstochter allerdings auch selbst in einer harmonischen Familie aufgewachsen. Ausdrücklich riet Anna den Erziehern, das Kind nur im äußersten Notfall auszupeitschen und dann darauf zu achten, dass es keine anderen Zeugen gab, um es nicht unnötig zu beschämen. Tatsächlich war Hausarrest die schlimmste in der Erziehung des Dauphins jemals angewandte Strafe, und Anna zog es ohnehin vor, ihn durch gutes Zureden und vernünftige Erklärungen zu überzeugen.

Vermutlich war Ludwig XIII. homosexuell. Henri Coëffier de Guzé, Marquis de Cinq-Mars (1620 - 1642) scheint die Veranlagung des Königs zu seinem eigenen Vorteil genutzt zu haben, obwohl er ihn abstoßend fand und Frauen bevorzugte. Als der Marquis merkte, dass Richelieu ihn durchschaute, versuchte er den König zur Ermordung des Kardinals anzustiften. Mit Hilfe Annas fand Richelieu schließlich Beweismaterial dafür, dass der Marquis de Cinq-Mars mit dem Staatsfeind Spanien konspirierte, also Landesverrat beging. Bücher von Dieter Wunderlich Obwohl Richelieu unter schmerzhaften Abszessen litt, ließ er sich in einer Sänfte von Paris nach Béziers tragen, um dort den König über die Rolle seines Günstlings aufzuklären. Da Ludwig XIII. gerade von Hämorrhoiden gepeinigt wurde, lagen die beiden Männer während der vierstündigen Unterredung am 28. Juni 1642 im Bett. Anschließend reiste der König nach Paris, während der Leitende Minister in Südfrankreich blieb und dafür sorgte, dass der Marquis de Cinq-Mars am 12. September enthauptet wurde. Dann kehrte auch er nach Fontainebleau zurück. Obwohl er schlimme Schmerzen und Erstickungsanfälle erdulden musste, arbeitete er weiter, denn vor seinem Tod wollte er unbedingt noch durchsetzen, dass der König die Gefolgsleute des Landesverräters verbannte und Jules Mazarin (1602 - 1661) als Nachfolger im Amt des Ersten Ministers akzeptierte. Tatsächlich gelang ihm das, bevor er am 4. Dezember 1642 verschied.

Ein halbes Jahr später, am 14. Mai 1643 – auf den Tag genau 33 Jahre nach seinem Vater –, starb König Ludwig XIII., und sein vierjähriger Sohn Ludwig XIV. folgte ihm auf den Thron. Die Königinmutter Anna von Österreich ernannte am 18. Mai Mazarin zum Mitglied des Kronrats. Zu dem Kardinal, den sie seit 1632 kannte und der jahrelang der wichtigste Berater Richelieus gewesen war, hatte sie ein unverbrüchliches Vertrauen. Obwohl Mazarin und Anna von Österreich die eigentlichen Machthaber waren, zeigten sie selbst im Familienkreis, dass sie Ludwig XIV. als Monarchen respektierten. Am 7. September 1651 wurde er für großjährig erklärt.

Unter dem Eindruck der englischen Revolution hatte sich 1648/49 das Parlament in Paris gegen den Absolutismus erhoben. 1652/53 schloss sich ein von Spanien unterstützter Aufstand des Adels an. Nach der militärischen Niederwerfung dieser "Fronde" war der Weg frei für das "Sonnenkönigtum".

Erst als Ludwig sich 1659 in Maria Mancini, eine Nichte Mazarins, verliebte, und ihm seine Mutter klarzumachen versuchte, dass er es seinem Amt schuldig sei, seine Braut nicht nach Gefühlen, sondern nach der Staatsräson auszusuchen, wurde der Einundzwanzigjährige erstmals widerspenstig. Uneigennützig setzte auch Mazarin sich dafür ein, dass der König nicht seine Nichte, sondern die Infantin heiratete. Schließlich nahm Ludwig Vernunft an und vermählte sich mit Maria Theresia (1638 - 1683), der ältesten Tochter des spanischen Königs Philipp IV. Allerdings vergnügte er sich auch weiterhin mit zahlreichen anderen Frauen und zeugte eine Reihe illegitimer Kinder.

Nach dem Tod Mazarins am 9. März 1661 übernahm König Ludwig XIV. persönlich das Amt des Ersten Ministers. Seine Mutter hatte bereits in den Jahren zuvor Schritt für Schritt auf ihre politische Einflussnahme verzichtet.

Im Mai 1664 wurden bei Anna von Österreich Knoten in einer Brust festgestellt. Krebs war damals unheilbar. Nach einem längeren Siechtum starb sie am 20. Januar 1666.



1631 begann der Bau des Palastes von Versaille
durch Ludwig den XIII. als Jagdpavillon, den er zu einem Jagdschloss
erweiterte und sein Sohn Ludwig XIV erst später zum Palast ausbaute..

Es ist fast nachvollziehbar, wenn der Charakter Ludwigs durch seine
Erlebnisse so geformt wurde......

Die zahlreichen illegitimen Kinder von seinem Sohn, dem sogenannten
Sonnenkönig machten den Ausbau zum Palast fast nötig, denn er liebte
sie alle und wollte sie selbst erzogen wissen ......


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 09:31 
Phuchsy hat geschrieben:
Physik = 1 = Herr Trautnitz
Mathe = 1 = Herr Schnell

Zwischenzeugnis (1. Klasse - Erstes Halbjahr)

Physik = 5 = Herr Drexel
Mathe = 4 = Herr Barall

Endzeugnis (2. Klasse - Zweites Halbjahr)


Das sind 2 Zensuren der Abendrealschule Nürnberg von mir....


Du siehst die 5 und die 4 auf dem Papier und sagst dir,
er kann nicht rechnen........

Es ist sehr leicht immer alles dem Papier zuzuordnen..... :mrgreen:


Das ist jetzt aber unfair. Ich hab mich ausdrücklich fürs Probearbeiten ausgesprochen um ein kompletteres Bild der Person zu bekommen. Wenn ich eine schriftliche bewerbung bekomme hab ich als Arbeitgeber zuerst ja auch gar keine andere Handhabe als das Papier oder? Und in deinem speziellen Fall wirst du ja wohl beide Zeugnisse der Bewerbung beilegen. Das wär für mich schon allein ein Grund dich zum Gespräch einzuladen denn die Noten aus dem ersten Halbjahr zeichnen ja ein klares Bild, dass du den Stoff schon begreifst und die Ursache woanders liegen muss. Diese beiden Zeugnisse würden für mich als Arbeitgeber bedeuten einen Bewerber mit Potential unbeachtet zu lassen, da würd ich mir schon gern persönlich erklären lassen wie es dazu kam.


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 Betreff des Beitrags: Re: Große Bauwerke und Zusammenbruch der Nation
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 10:20 
Khorne hat geschrieben:

Das ist jetzt aber unfair. Ich hab mich ausdrücklich fürs Probearbeiten


Das ist richtig und doch nicht unfair, denn:

Das Probearbeiten würde nichts nützen, weil du dort,
nur das höchste Maximum zu sehen bekämst,
und nicht die dauerhafte Durchschnittswerte ^^

Viele krümmen sich in der Probezeit zur Bestleistung und
fallen dann nach Einstellung in die Durchschnittsleistung zurück....

Dann gibt es natürlich auch noch Neben Schwierigkeiten,
die den meisten Arbeitgebern völlig irrelevant sind....

Als ich mein erstes Praktikum machte wurde ich genauso beschissen,
wie bei den nächsten beiden....und Praktikum erachte ich sehr wohl
als Probezeit, nämlich aus meiner Sicht, den Meister oder Arbeitgeber
zu betrachten - Wie handelt er, was lässt er mich tun und vor allem:

Was lässt er mich WIE tun ???

Die Praktiken waren allesamt für den Müll, nur Lückenfüller,
das beste war noch das Beerdigungsinstitut, mit diesem
Meister konnte ich wenigstens auf gleicher Höhe als Mensch
kommunizieren, was bei den anderen nicht der Fall war...... ^^


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