Wege ins Licht

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 Betreff des Beitrags: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 19:00 
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Nach einigen Jahren habe ich beschlossen zusammen mit Silvia eines meiner Lieblingswerke erneut zu lesen - diesmal gegenseitig vorzulesen mit theaterwürdiger Betonung und das brachte mich auf die idee für diesen Thread.

Wie ihr wisst, ist Faust nicht nur ein echter Klassiker der deutschen Literatur und wird sehr oft von Theatern aufgeführt, sondern ist sehr tiefgründig.
Viele Autoren verwenden gern seine Zitate, auch in der Magie und damit kommen wir zum Thema das in der Schulzeit sicher nicht besprochen wurde - der magische Hintergrund des Stückes.

Wer aufmerksam liest kann im Stück einige wertvolle Weisheiten, Wahrheiten und Erkenntnisse herauslesen, maches steht direkt da in einem Zitat, manches zwischen den Zeilen. War Goethe selbst ein Magier? Wäre denkbar und nicht ungewöhnlich in seiner sozialen Stellung und Zeit. Oder stammt das Werk von jemand anderem, am Ende von jemandem der den echten Faust kannte?
Das Stück schildert ja das Leben des Dr. Faust, einer historischen deutschen Figur der sich bei alchemistischen Experimenten selbst in die Luft gejagt haben soll was in der damaligen Zeit eher so gedeutet wurde dass der Teufel ihn zerissen und seine Seele genommen hätte.

Welche Zitate sind eure Liebsten aus dem Werk? Welche haltet ihr für magisch wertvoll? Welche Kernaussagend es Buches sind euch wichtig?

Möchtet ihr über das Werk diskutieren?

Freue mich auf antworten

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"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 19:28 
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Ja, Asret... Buchbesprechungen liebe ich und der Faust liegt schon ewig
neben meinem Bett und wartet auf mich. :magie

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 19:58 
Asret Tsapajapis hat geschrieben:
Welche Zitate sind eure Liebsten aus dem Werk? Welche haltet ihr für magisch wertvoll? Welche Kernaussagend es Buches sind euch wichtig?

Möchtet ihr über das Werk diskutieren?

Freue mich auf antworten


Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gut schafft

Wer lange strebend sich bemüht, den können wir erlösen

Ja ich diskutiere sehr gerne über das Werk :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 20:11 
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Wunderbar dann dürfen alle drin blättern die wollen *g* ich finde es ist auch eine magische "Pflicht"lektüre.

Nicht nur der sprachliche Ausdruck sondern vor allem das Gesagte
So wird das Böse keineswegs als Böse dargestellt, eher als schelmisch und durchaus Gott ergeben und Gott gewollt auch die Stellung des Menschen und seine Art sich nicht weiterzuentwickeln in der Masse oder seine Neigung seine Gaben zu missbrauchen - schon allein auf den ersten paar Seiten des Buches (Prolog)

Und später wird es besser - die Gespräche mit Mephistopheles, die Beschwörung des Geistes, Faust im Studierzimmer mit sich selbst....meine Best of kommt noch ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 20:19 
".......... verweile doch du bist so schön"
das ist der Moment wo er sich an den Block kettet
:magie


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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 28. Feb 2011, 20:41 
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interessante Beobachtung das hab ich so nie direkt beachtet

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 1. Mär 2011, 12:24 
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Asret, gib mir doch mal Kapitel an, welches du für die Magie besonders
wichtig findest, damit wir eine Grundlage zur Diskussion haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 1. Mär 2011, 12:49 
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Da gibts einige - der Prolog im Himmel, Die Nacht (Faust "Monolog" und Geisterbeschwörung) Faust und Mephistopheles im Zwiegespräch (Studierzimmer) und die Walpurgisnacht

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 1. Mär 2011, 22:58 
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Gut ... habe jetzt gleich in der ersten Seiten doch was gefunden:

"Die Geisterwelt ist nicht verschlossen;
Dein Sinn ist zu, dein Herz ist tot!"

Hier wir auf den Zugang higewiesen, den wir uns erarbeiten müssen.

Geist : wer ruft

Faust " Schreckliches Gesicht" er wendet sich ab

Geist : du hast mich mächtig angezogen,
An meiner Sphäre lang gezogen,
Und nun..

Faust : Weh! Ich ertrag dich nicht!

........
später ...

Geist: Du gleichst dem Geist, den du begreifst.
Nicht mir! (verschwindet)

Faust: (zusammenstürzend) Nicht dir?

Wem denn?

.........................
nachdenken darüber

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 1. Mär 2011, 23:11 
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Die Szene mit dem Geist finde ich besonders wichtig - sie zeigt klar, dass Magie kein Spielzeug ist und schildert was viele Möchtegernmagier, Zauberer und Paktierer erleben - sie rufen den Geist aber sind ihm nicht gewachsen, können seine Schwingung nicht ertragen und zerbrechen daran.
Es ist eine eindringliche Warnung nichts zu übereilen.

Das mit dem zugang da stimme ich vollkommen zu und heute ist das durch den Materialsmus und Wissenschaftsglauben noch schlimmer denn inzwischen sind auch die Sinne tot und schwer wieder zu erwecken.

Ebenfalls wichtig finde ich den prolog im Himmel

"Ich sehe nur wie sich die Menschen plagen. Der kleine Gott der Welt bleibt stets vom gleichen Schlag und ist so wunderlich als wie am ersten Tag"
- die Menschheit als Ganzes entwickelt sich kaum weiter, die Geschichte wiederholt sich, die Menschen machen stets die gleichen Fehler und leiden weil sie nicht draus lernen. Die Göttlichkeit des Menschen wird aber hervorgehoben

"Ein wenig besser würd er leben, hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben. Vernunft nennt ers und brauchts allein, um tierischer als jedes Tier zu sein." - Ein Hinweis auf den Missbrauch seiner göttlichen Schöpferkraft.

"Und steh beschämt wenn du bekennen musst, ein guter Mensch in seinem dunklen Drange, ist sich es rechten Weges wohl bewusst"
- Hinweis aufs Gewissen, oder dass Unwissenheit vor STrafe nicht schützt bzw. der Mensch seine inneren Ratgeber und Warnsignale hat und er wohl weiss, wann er falsche Wege beschreitet.

"Ich habe deinesgleichen nie gehasst. Von allen Geistern die verneinen ist mir der Schalk am wenigsten zur Last"
- Gott beschreibt, dass er auch die negativen Wesen schuf und liebt, mit ihnen spricht und sie ihren Zweck in seiner Schöpfung haben und sie nicht ohne seine Erlaubnis wirken. Mephistopheles fragt ja Gott ob er Faust verführen dürfe eher er sich daran macht.

"Es ist gar hübsch von einem grossen Herrn, so menschlich mit dem Teufel selbst zu sprechen"
- der auch unter den Engeln weilt und freien Zugang zu Gott besitzt.

@ Joy: Ich soll dir von Silvia ausrichten, dass du die selben Passagen erwähnt hast die Silvia beim Lesen besonders aufgefallen und ins Auge gestochen sind ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 2. Mär 2011, 17:58 
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Schön, das Silvia noch im Hintergrund bei uns ist!

Mephist.

"Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden,
Auf deinem Wink nicht rasten und nicht ruhn,
Wenn wir uns drüben wiederfinden,
So sollst du hier das gleiche tun"

...............

Asret... darüber schreibt Bardon ja auch ... der Dienst nach dem Tod

Wie steht du dazu, und wie gedenkst du selbst mit den Sphärengenien
umzugehen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 2. Mär 2011, 18:25 
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Ich habe nicht vor mich an Pakte zu binden oder Dauerhaft mit einer Sphäre oder Intelligenz in Kontakt zu treten.

Derzeit rufe ich des öfteren die Intelligenz Horomor an und bitte sie um ihre Hilfe, trage aber kein Amulett mit ihrem Siegel sondern vergewissere mich etwa 2 mal die Woche, dass sie mich nicht "vergisst"

Ansonsten suche ich die Genien je nach Zweck auf, wo ich eben Hilfe brauche und nicht nur für mich allein, auch wenn ich Beistand für jemand anderen erhoffe.

Zu Goethe:

Im Studierzimmer find ich auch einiges sehr gut

Nicht nur das schon angesprochene "Ich bin ein Teil von jener Kraft die stets das Böse will, doch stets das Gute schafft....Ich bin der Geist der stets verneint, und das mit recht, denn alles was ensteht ists wert, dass es zugrunde geht. Drum besser wärs wenn nichts entstünde, so ist denn Sünde, Zerstörung kurz alles was ihr das Böse nennt mein eigentliches Element"

sonern auch den Dialog
"Du nennst dich Teil und stehst doch als ganzes vor mir?"
"Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, gewöhnlich für ein Ganzes hält"
- Alles ist miteinander verbunden auch wenn es anders scheint.
"Ich bin ein Teil des Teils der anfangs alles war, ein Teil der Finsternis die sich das Licht gebar..." Auch die Dämonen entspringen Gott und sind mit der Schöpfung verbunden.

"Die Hölle selbst hat ihre Rechte?"

"Allwissend bin ich nicht, doch vieles ist mir bewusst"

"Du bist am Ende was du bist."

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 2. Mär 2011, 20:04 
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> die Hölle selbst hat ihre Rechte<

Deshalb setzte ich mich ja viel mit dem Abstieg auseinander!

Wie können wir die Rechte der Hölle anerkennen, und wie gehen wir mit ihr
um, da wir ja ein ganzes sind?

Mit der Hölle will der Mensch doch nichts zu tun haben, was daraus entstehen
kann ist gefährlich. Da wird plötzlich der liebe Nachbar zum Monster und rastet
aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 2. Mär 2011, 20:48 
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Zu Mephisto und dem Faust aus "höllischer" oder (LHP) Sicht gibt es ein recht gutes Buch:

Das Buch Mephisto

lohnt sich und ist auch recht preiswert


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 Betreff des Beitrags: Re: Goethes Faust
BeitragVerfasst: 2. Mär 2011, 21:44 
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Auch wichtig finde ich einige Zitate aus der Nacht:

"Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor" - das Studium der anerkannten Wissenschaften hat ihm nicht weitergeholfen um die Welt zu verstehen, er sucht was tiefer liegt.

"Dass ich erkenne, was die Welt im innersten zusammenhält" - der Grund dass er sich der Magie zuwandte.

"Nun hält er die Teile in der Hand, fehlt nur das geistige Band" - die magische Wissenschaft lehrt, was die einzelnen Teile zusammen halten kann

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