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 Betreff des Beitrags: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 06:04 
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Was haltet ihr von Rupert Sheldrake?

Zitat:
Der mit dem siebten Sinn

Menschen und Tiere haben telepathische Fähigkeiten, behauptet Rupert Sheldrake, seine Experimente mit Hunden, Tauben und Menschen sollen es beweisen. Wissenschaftler verachten, Esoteriker vergöttern ihn. Ein Besuch beim Messias der Parawissenschaft.

Rupert Sheldrake steht wieder an einem Rednerpult, und das ist nicht selbstverständlich für jemanden, der in einer ähnlichen Situation fast umgebracht wurde. Auf einer Konferenz in Santa Fe rammte ihm vor einigen Jahren ein Japaner einen Dolch in den linken Oberschenkel. Selbstverteidigung, sagte der Angreifer später vor Gericht, Sheldrake habe ihn per Telepathie zum Harakiri zwingen wollen. Er wurde zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Sheldrake beschloss, weiterhin Vorträge zu halten. Für seine Fans. Und seine Gegner.

Heute sind die Gegner dran: das Goldsmiths College der University of London, Hörsaal LG01, gut 100 Zuhörer in roten Klappsesseln, hoffentlich unbewaffnet. Sheldrake klopft auf das Mikrofon. Er sagt: »Ich werde heute darüber reden, dass es einen Widerspruch gibt zwischen den Idealen der Wissenschaft und der Art und Weise, wie Wissenschaft tatsächlich praktiziert wird.« Darüber hat er ein Buch geschrieben, das in Großbritannien auf den Bestsellerlisten steht – und für Ärger sorgt.

Sheldrake spricht leise und sanft, mit seinen hängenden Augenlidern und den zauseligen Haaren wirkt er gutmütig wie ein Bernhardiner. Aber das täuscht. Er wird in diesem Jahr 70, er ist gekommen, um abzurechnen.

Rupert Sheldrake glaubt, dass Menschen und Tiere übersinnliche Fähigkeiten besitzen. Dass alle Lebewesen und Dinge dank »morphischer Felder« weltweit miteinander in Verbindung stehen. Er behauptet, dass er dies wissenschaftlich beweisen kann. Und dass die »Mainstream-Wissenschaft« seine Erkenntnisse ignoriert, weil diese nicht in ihr materialistisches Weltbild passen.

So etwas kommt an. Soeben ist das Männermagazin Esquire mit einem Feature über Sheldrake erschienen, mit doppelseitigem Foto, mehr Platz bekommt auch Dustin Hoffman nicht. Drei Tage zuvor hat der Guardian ein Porträt über ihn online gestellt, 24 Stunden später gab es dazu 600 Kommentare. »Ich finde es traurig, dass Rupert Sheldrake mehr Aufmerksamkeit bekommt als viele ernst zu nehmende Wissenschaftler«, sagt Martin Rees, der ehemalige Präsident der Wissenschaftsakademie Royal Society.

Was hat dieser Mann bloß angestellt? Und warum finden seine wilden Thesen in der Öffentlichkeit so viel Zuspruch? Sein neues Buch The Science Delusion (»Der Wissenschaftswahn«) sei respektvoll rezensiert worden, schreibt der Observer, »vielleicht liegt da was in der Luft«. Nämlich die Versöhnung von Spiritualität und Naturwissenschaft.

Sheldrakes Theorien sind hochspekulativ. Aber eines macht er anders als die meisten Esoteriker: Er akzeptiert die wissenschaftliche Methode. Hypothesen müssen in kontrollierten Experimenten überprüft werden. Genau das tut er – mit unglaublichen Ergebnissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 09:32 
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Ich hatte schon mal in einem anderen Zusammenhang von ihm geschrieben und ehrlich gesagt ich halte wie viele seiner Kollegen gar nichts von seiner Arbeit.
Seine Bücher wie "Das schöpferische Universum" sind so geschrieben, dass man ohne Abschluss in Biologie und Biochemie so gut wie kaum einen Zusammenhang verstehen kann. Das Buch wurde mir in meinem Freundeskreis von einer begeisterten "Esoterikerin" geliehen und nach 3 Seiten wusste ich schon, dass die das gar nicht verstanden haben kann. Ich glaub auch dass das absichtlich so geschrieben wird.

Die Experimente die Sheldrake immer wieder durchgeführt hat, sind oft bei einer Prüfung schon am Versuchsaufbau oder am Inhalt der Theorie gescheitert. Er veröffentlicht Ergebnisse die gar keine sind und keins seiner Experimente konnte erfolgreich wiederholt werden. Natürlich ist in seinen Augen die Wissenschaft schuld, weil ja alles unterbunden wird was nicht ins Weltbild passt. Damit beweist er dann schlussendlich, dass er mit Wissenschaft wenig zu tun hat, weil eben seine Theorien für Durchbrüche in viele wissenschaftlichen Sackgassen sorgen würden und sicher nicht unter den Teppich gekehrt würden. Seine grössten Fans sind tatsächlich die die alles auspendeln, überall Schwingungen sehen,hören, fühlen, beeinflussen usw. und da sind richtig wunderliche Leute dabei.

Sheldrake ist einer der Scharlatane der Wissenschaft, so wie wir letztens über die Scharlatane der Esoterik sprachen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 11:14 
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Ich kann mich Braen nur anschliessen und teile die Meinung. Hurtak wär auch so einer...die Bücher sind mit 200 Seiten Glossar ausgestattet und es wird mit Fachbgeriffen so um sich geschmissen, dass man kein Wort versteht wenn man die Materie nicht gut kennt - und der schreibt Fächerübergrreiffend in Physik (Quanten) Informatik und Biologie und wirbelt da alles durcheinander.

Das Ergebnis ist das gleiche wie in der Politik - es wird ein Sprachwirrwarr geschaffen vor dem der Normalsterbliche kapituliert und sich denkt "boah wenn ich kein Wort verstehe muss das ja superwichtig sein und völlig stimmen"
- Das ist "Herrschaftssprache" - der Zweck ist Dinge so unverständlich auszudrücken, dass keiner mehr mitreden will / kann und das so hinnimmt und als wahr akzeptiert weils so toll klingt. Und natürlich klingt es logisch wenn man kein Wort versteht...

Kurzum das ist reine Geldmacherei und Leute Verarschung. Hier wird das Unwissen der Leute schamlos ausgenutzt um ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen und dafür Müll und bedenkliche Ideologien in deren Köpfe einzutrichtern.

Kommen wir zum Artikel:
Das was hier "Telepathie" genannt wird ist keine Solche - Tiere haben eine äusserst gute Beobachtungsgabe und achten auf Körpersprache und Gerüche. Natürlich kann man meinen hier sei "Telepathie" im Gange was aber gar nicht stimmt - die Tiere sind nur aufmerksam und beobachten den Menschen genau. Jeder der ein wenig NLP beherrscht kann das auch und "telepathisch" wirken - die Mentalisten machen das beruflich, das ist keine Magie oder grosse Kunst, das kann fast jeder lernen.

Aber gut...was ich so schrecklich finde ist "er macht etwas anders als die Esoteriker er akzeptiert die wissenschafltiche Methode"
Das tut weh...das machen Hermetiker seit Jahrtausenden und viele Hermetiker sind Akademiker und nicht wenige namhafte Wissenschafter waren selbst bekennende Hermetiker.
Die Synthese von Magie und Wissenschaft ist keine Kunst und erfolgt schon lange - in antiken Zeiten war Hermetik der Überbegriff für ALLE Wissenschaften - Natur und Geistes sowie "magische".
In den letzten 200 Jahren wurden sehr viele magische Gebiete und Erkenntnisse dann den Wissenschaften zugesprochen - Alchemie wurde Chemie, die Umwandlung einer Kraft in eine Andere wurde Physik und das ganze Beeinflussungszeug etc. wurde Psychologie...Placebo Effekt bzw die medizin an und für sich übernimmt auch immer mehr und so weiter.
Und gerade in der aktuellen Wissenschaft kommen Wissenschafter immer öfter an die selben Grenzen wie Magier vor langer Zeit und müssen sich in Symbole, Spekulationen und Theorien flüchten - genau das was man Magiern immer vorgeworfen hat - weil man es nicht besser erklären kann.
Aber so wie die Magie die Wissenschaft befruchtet ist es auch anders herum - viele wissenscaftliche Erkenntnisse bestätigen die magischen Theorien alter Zeit und mehr noch, verbessern diese - ein Magier kann heutzutage viele Dinge dank moderner Wissenschaft viel deutlicher erklären und besser erfassen. ich denke allein an Stejnars Aufbau von Geist und Seele der, wie im Körper, mit "Zellen" arbeitet was die praktische Arbeit wesentlich erleichtert etc.

Aber zurück zu Sheldrake. Das Problem ist nicht der Wissenschaftswahn sondern, dass viele "Wissenschafter" nicht selber denken.
Viele Wissenschafter schliessen von vorn herein Dinge aus, ohne sie zu prüfen und verschliessen sich vielen Möglichkeiten. Das war schon immer so. Aber die wirklich intelligenten Leute untersuchen, forschen - und die sind es auch die in der Wissenschaft was bewegen und vorwärts bringen. Ein geschlossenes Weltbild ist in der Wissenschaft genauso verheerend wie in der Magie und beide Lager haben solche Spinner zu Hauf in ihren Reihen und DAS ist das Problem. Die Wissenschaft an und für sich ist äusserst nützlich - sie beschert uns Technologie, vervielfältigt unsere Möglichkeiten, sorgt für eine bessere Welt...und auch in der Spiritualität bereichert sie uns da ihre Erkenntnisse auch da anwendbar sind und vieles sehr gut erklären.
Zudem gilt die Gesetzmässigkeit - wie oben so unten. Die Wissenschaft ist im Grunde die erste Möglichkeit des Menschen Rückschlüsse auf geistige Gesetze zu ziehen, denn die Naturwissenschaft folgt den selben Gesetzen wie andere Ebenen - das Gesetz der Anziehung gilt in der mentalen Welt genauso wie in der astralen und der stofflichen.
Und auch in anderen Ebenen gibt es "schwarze Löcher" wo man - einmal im Sog drin - kaum noch eine Chancde hat wieder rauszukommen und wenn dann schwerst geschädigt.

Kurzum Wissenschaft und Spiritualität sollten zusammenarbeiten - aber bitte wissenschaftlich! Gerade im New Age kursieren so viele unhaltbare Phantasien dass es eine Beleidigung der Esoterik ist...da würd ich gern mit der Wissenschaftskeule den Leuten eins überbraten nur sind die der Vernunft nicht mehr zugänglich und der Verlust des Realitätsbezuges, Flucht in Phantasiewelten, Verlust von Rationalität ist da schlimmste was einem in der Magie passieren kann...Magie ist ebenso wenig für Labile, Dummköpfe und Idioten gemacht wie die Wissenschaft...die Magier alter Zeit haben ja nicht umsonst versucht die Masse (und die besteht leider aus Idioten) vor der Magie zu schützen weil sie schon ahnten wo das enden wird...im Sumpf verdrehter und sehr gefährlicher Halbwahrheiten, Lügen und Realitätsflucht...
Aber ernsthafte Esoterik IST Bodenständig, nachprüfba (nur bruacht man hier innere Labore und Geräte da man mit dem Geist arbeitet und eben nicht mit der Materie - heisst eine Überprüfung setzt vorraus, dass der Prüfer selbst eine gewisse Reife erlangt - wer prüen will ob ein Mensch wirklich 300 Kilo stemmen kann muss trainieren...^^)

Bei solchen "Wissenschaftern" wird, wie bei den Scharlatanen der Esoterikbranche eifnach so viel unverständliches Zeug rumgeworfen dass die Uninformierten denken den Stein der Weisen gefunden zu haben da sie keine Ahnung haben. Da wird Unwissen schamlos ausgenutzt um Leute auszunehmen und jeder der ein wenig Ahnung vom Thema hat rauft sich die Haare wie Leute so einen Schwachsinn glauben können. Die Widerlegen sich teilweise ja schon selber in ihren Büchern...was aber ob mangelnder Fachbegriffkenntnis kaum einer merkt

So ich denke das reicht fürs erste ^^

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Magie reicht nur so weit wie die Grenzen unseres Bewusstseins.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 17:39 
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Hi :wink

also ich weiss nix von dem Typ und möchte nicht über ihn urteilen, egal ob positiv oder negativ.

Aber, dass Tiere telepathische Fähigkeiten haben stimmt wirklich! Ob nun alle Tiere das können weiss ich nicht, aber es wurde schon mehrfach erfolgreich getestet, dass z.B. Hunde das können.

LG Yoda

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 18:45 
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Ich frage mich WIE das getestet wurde, denn wie gesasgt Tiere haben ein enorm gutes Beobachtungsvermögen und Verständnis der Körpersprache + sie riechen auch Emotionen etc. (Zusammensetzung von Schweiss etc.) und je nachdem hören sie auch den Puls - wandelnde Lügendetektoren.

Ein Mentalist kann mit weit weniger Sinnen (nur Sehen statt Sicht, Geruch und Gehör wie die meisten Tiere) auch Gedankenlesen, Telepathie und Co vortäuschen kann mit subtilen Bewegungen von Mimik und Gestik Wünsche und Gedanken in anderen Menschen hervorrufen und anhand deren Mimik und Gestik sehr gut einschätzen was diese gerade Denken und fühlen. Das hat aber mit Telepathie noch nichts zu tun. Und das ist auch bei Tieren der Fall.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 29. Apr 2012, 19:36 
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@estar

ein Test war z.B. in einer Doku über Telepathie mit nem Hund der genau wusste wann das Frauchen sich auf dem Weg nach Hause macht. Es gibt auch bei youtube nen Film in dem das kurz erwähnt wird(der übrigens auch sehr interessant ist)

Hier der Film: http://www.youtube.com/watch?v=jPQofrGo8YM

ab 16.min. kommt das mit dem Hund :D

und bei der Entfernung, denke ich nicht, dass das was mit dem Beobachtungsvermögen zutun hat.

LG Yoda

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 02:19 
Yoda hat geschrieben:
Hi :wink

also ich weiss nix von dem Typ und möchte nicht über ihn urteilen, egal ob positiv oder negativ.

Aber, dass Tiere telepathische Fähigkeiten haben stimmt wirklich! Ob nun alle Tiere das können weiss ich nicht, aber es wurde schon mehrfach erfolgreich getestet, dass z.B. Hunde das können.

LG Yoda


Mein Hund kann denken
und nicht nur das,
er träumt sogar !!!


:wink


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 05:52 
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Tiere haben oft viel feinere Sinne als wir Menschen.

Sie spüren viel früher etwas als wir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 07:26 
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Naja dass Tiere denken und Träumen ist schnell erwiesen, das tun scheinbar sogar Insekten.

Woran wollen die erkannt haben dass der Hund das bemerkt? Zumal, wenn Frauchen n geregelten Tagesablauf hat ist das auch kein Wunder da Hunde - wie die meisten Säugetiere - eine sehr gute innere Uhr haben. Wenn also Frauchen jeden Tag um sagen wir 16.20 zu Hause ist wird der Hund ca. ab 15.50 nervös und freut sich weil Frauchen bald kommt. Auch das ist keine Telepathie. Zumal, wenn es Telepathie WÄRE müsste Frauchen an den Hund denken - und dann müsste der jedesmal nervös werden wenn sie an ihn denkt und nicht erst wenn sie sich auf den Heimweg macht.

In dem Beispiel kann das "Zufall" oder Fake sein - ich hatte selber 3 Hunde und die beobachtet - dass die zur Tür gehen und rausgucken machen die mehrmals täglich ohne besonderen Anlass oder weil sie mal raus müssen. Auch wenn die Familie weg ist oder da ist. Dass die nicht den ganzen Tag auf einer Stelle liegen ist klar.
Hier ist die Frage kann man das reproduzieren? Ich denke nicht zumal die Frau im Video die Intention zu gehen ja schon einige Zeit hatte bevor sie losging...die Hundertstelsekundengenaue Übereinstimmung macht mich noch skeptischer da es noch sowas wie eine Reaktionszeit gibt - der Hund hätte selbst wenn er telepatisch veranlagt ist ein paar Sekunden gebraucht bis er den Impuls von Frauchen empfängt, das Signal verarbeitet und sich in Bewegung setzt.

Telepathisch gesehen dachte die Frau schon eingie Zeit bevor sie losging ans losgehen das ganze Experiment war au die Intention aufgebaut - wäre der Hund telepathisch veranlagt hätte er bereits am Fenster sitzen müssen als die Frau eingeblendet wurde

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 08:29 
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Estar hat geschrieben:
Telepathisch gesehen dachte die Frau schon eingie Zeit bevor sie losging ans losgehen das ganze Experiment war au die Intention aufgebaut - wäre der Hund telepathisch veranlagt hätte er bereits am Fenster sitzen müssen als die Frau eingeblendet wurde


Potzblitz :shock: . Das hätte ich fast genauso geschrieben.

Es gibt allerdings Hinweise aus der Neurologie warum Telepathie gar nicht funktionieren wird. Schon unter Menschen dürfte das nicht klappen, weil alle im Vergleich unterschiedlich verdrahtet sind. Wenn ich also Sinneseindrücke oder einen Gedanken oder oder oder von jemand anderen empfange fehlt mir der Code das zu entschlüsseln. Selbst wenn die Übertragung problemlos klappt kommt bei mir was ganz anderes oder nur "weisses Rauschen" an. Und da jeder abgesendete Gedanke oder Eindruck erst durch das Hirn des Senders geht ist es immer verschlüsselt.

Das dürfte bei Tieren und Menschen noch viel extremer sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 09:45 
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Zitat:
Potzblitz :shock: . Das hätte ich fast genauso geschrieben.

:mrgreen:

Wären Hunde da telepathisch veranlagt müssten sie jedesmal wenn man an sie denkt reagieren - habe das mit den Beiden hier getestet - die reagieren nur wenn ich sie ansehe. Ist also nichts. (Für die Magier hier - nein normales Denken keine gezielte Gedankenübertragung)
Und der Hund wüsste zudem genau wo sich Frauchen etwa befindet und würde nicht gucken wenn sie noch 2 Kilometer weg ist sondern, wie das die meisten Hunde tun, erst wenn sie sie hören. (Und Hunde hören gut)

Zitat:
Das dürfte bei Tieren und Menschen noch viel extremer sein.

Neurologisch hast du da völlig recht. Aber Telepathie basiert nicht auf physischen Energieübertragungen sondern befinden sich auf einer anderen Ebene.

Menschen denken IMMER in Bildern - so wie jedes Wesen - und die Bilderpsrache wird überall auf der Welt verstanden. Das Hirn beurteilt ein Bild und wandelt es in eine Vorstellung (Beurteilung des Bildes, Wort für das Bild, emotionale und andere Bezüge zu dem Bild) um - DAS ist individuell.
Das Bild ist aber immer das Selbe. Wenn ich eine Zigarette male die durchgestrichen ist, weiss jeder der Zigaretten kennt "rauchen Verboten"
Es löst aber in jedem Menschen etwas anderes aus je nachdem welchen Bezug er zum Rauchen hat. Ein Nichtraucher mag sich bei dem Bild wohl fühlen und ihn aufatmen lassen, ein Raucher wird sich darüber ärgern - DAS ist individuell verschlüsselt.

Telepathie beruht aber auf der Übertragung des Bildes selbst - ohne Interpretation. Wenn ich stark genug an einen Elefanten denke, werden auch Menschen an die ich das richte unwillkürlich an einen Elefanten denken (man kennt das bei Massenhysterien / Phänomenen ebenso wie wenn 2 Leute "zeitgleich" an das Selbe denken) Aber sie mögen den Elefanten anders interpretieren als ich ihn gemeint habe - auch bei Bildersprache KANN es zu Missverständnissen kommen weshalb ein Magier der mit Geistern zu sprechen wünscht (und das geht nur über Gedanken / Emotionsübertragung) erstmal lernen muss ein Bild mit möglichst allen Sinnen intensiv zu imaginieren damit es unverschwommen klar und deutlich beim Wesen ankommt und es versteht, was er will. Er muss lernen es zu konzentrieren und die Vorstellung lange aufrecht zu erhalten ohne dass störende Gedanken und Emotionsregungen das Bild stören da das Wesen sonst nicht mitkommt. Wer das nicht kann spricht ähnlich als hätte er da Torrett Syndrom - nur mit allen mögliche Wörtern und da einen Sinn rauszufiltern wird sehr schwierig für Zuhörer.

Telepathie beruht also auf der mentalen Übertragung von Bildern und Emotionsregungen die in die Nähe des Empfängers gebracht und deutlich gemacht werden - je empfänglicher er für die Nachricht ist umso klarer kommt sie an - mitunter merkt er abe rnichtmal, dass die Nachricht von "Aussen" kommt und nicht sein eigener Gedanke ist. Ist die Person abgelenkt wird sie die Nachricht vermutlich nur Unterbewusst wahrnehmen und nur unbewusst darauf reagieren - sofern sie deutlich genug ist.

Denke ich etwa an das Bild einer SPinne und die Person nimmt es nur unbewusst wahr, wird die Person ohne es sich erklären zu können Angst bekommen (sofern die Person Arachnophob ist) oder ekel oder was die person eben mit dem Bild einer Spinne assoziiert.
Ist das Bild sehr deutlich oder die Person ein guter Empfänger, wird sie das Bild vor den inneren Augen sehen - aber vermutlich nicht Wissen warum es nun da ist.

Genauso beeinflussen uns Wesen täglich indem sie in uns Gedanken und Gefühlsregungen wachrufen die ihnen entsprechen.
In Wahrheit sind wir nicht Schöpfer sondern nur Empfänger unserer Gedanken und je nachdem in welche Richtung wir un "Ausrichten" werden Gedanken auf uns einströmen die dem Sender auf den wir uns einstellen entsprechen

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 18:06 
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Estar hat geschrieben:
Telepathie beruht aber auf der Übertragung des Bildes selbst - ohne Interpretation.


Davon hab ich auch gesprochen aber da steckt schon die Verschlüsselung drin. Das Bid was du gesehen ist als Information schon codiert, dass kein anderes Hirn decodieren kann. Es sogar sehr wahrscheinlich, dass dein Rot , dass in dem Verbotszeichen enthalten ist, nicht mein Rot ist.

Für alles wofür deinen Kopf gebrauchst, sei es weil du es dir vorstellst, dich daran erinnerst oder grade siehst, hast du diese Information, rein ohne Interpretation, schon in deinen Basis-Code verschlüsselt, den kein anderer lesen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 18:07 
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Magier
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Wär doch praktisch...dann kann ich Silvia sagen "Ich KANN dich gar nicht verstehen das ist wissenschaftlich erwiesen" ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 18:29 
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Estar hat geschrieben:
Wär doch praktisch...dann kann ich Silvia sagen "Ich KANN dich gar nicht verstehen das ist wissenschaftlich erwiesen" ^^


Ein bisschen umständlicher ist es schon......und ich glaub helfen wirds dir nicht. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Wissenschaftswahn
BeitragVerfasst: 30. Apr 2012, 19:36 
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@estar und braen

Ich versteh euch iwie nicht.
Nachdem was ihr sagt (Verschlüsselung, Codierung usw.), wäre ja Telepathie unmöglich.
Aber Gedankenlesen ist doch der Telepathie sehr ähnlich, und dass diese Fähigkeit existiert bestreitet ihr nicht.
Also entweder müsste doch beides möglich sein oder keines von beidem.
Nehmen wir an ein Freund und ich können Gedankenlesen, dann braucht er doch nur was zu denken, ich lese es und antworte ihm, indem ich auch was denke, was er lesen/empfangen kann = Telepathie.
Oder nicht???

LG Yoda

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