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 Betreff des Beitrags: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 19. Aug 2010, 11:26 
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Von Jade:

Der geheime Meister vom Drachentor
Magie, Schamanismus und Alchemie
im kommunistischen China

von Chen Kaiguo und Zheng Shunchao

Ein eiskalter Wintertag des Jahres 1961, irgendwo im Herzen Chinas. Drei alte Männer klopfen an die Tür der Familie Wang. Sie kommen, um den zwölfjährigen Liping zum größten Heiler, Schamanen und Zauberer Chinas zu machen.

Sie weihen ihren Schüler in die ältesten, tiefsten Geheimnisse des Taoismus, der Alchemie und der Traditionellen Chinesischen Medizin ein - inmitten der Wirren der Kulturrevolution, die Zehntausenden von Taoisten den Tod bringt.

Zwei seiner engsten Schüler schrieben Wang Lipings unglaubliche Lebensgeschichte nach seinen eigenen Angaben auf.

Ich lese dieses Buch gerade. Es ist reich an Wissen und Weisheit und äußerst interessant.

Istariotep:

Kannst du in dem Fall evlt ein paar Auszüge reinstellen die du als besonders wertvoll empfindest? Das fände ich grossartig. Klingt sehr spannend

Silvia:

Ja das klingt wirklich Interessant

Istariotep nicht reinstellen selber Lesen zumindest mag ich das


Jade:

Hier ist mal ein Auszug über die Öffnung des Himmelsauges:
Zitat:
Auf der Stufe von Personen, Geschehnissen und Dingen haben die Menschen eine Obere, eine Mittlere und eine Untere Mysteriöse Schranke. Die Obere Mysteriöse Schranke ist die Öffnung für das Himmelsauge, die auch Öffnung der Ahnen genannt wird; dies ist der Ort, durch den Belebender Geist und Energie aus- und eingehen. Die Fünf Patriarchen der Nördlichen Schule nannten dies die Polarstern-Öffnung. Diese Öffnung zwischen den beiden Augen und den Augenbrauen wurde in alter Zeit durch drei Punkte, die für die Sonne, den Mond und den Polarstern standen, dargestellt. Mit seinen dreitausend Schülern arbeitete Urahn Lü genau an diesem Punkt, der Öffnung des Himmelsauges.
Urahn Lü sagte: "Die Öffnung des Himmelsauges ist das höchste Mysterium, die einzigartige Öffnung, der Weg, das Innere und das Äußere zu verbinden. Die Weisen öffnen sie, die Toren schließen sie. Wer sie öffnet, lebt lange, wer sie schließt, dessen Leben endet früh".
Wenn die Läuterung die Stufe von Himmel Erde und Mensch erreicht, gibt es überall mysteriöse Schranken. Auf der höheren Stufe von Universum, Raum und Zeit befindet sich die "Öffnung des Himmelsauges" nicht länger im Inneren des Körpers und doch nicht außerhalb davon; sie öffnet sich spontan, wenn sie gebraucht wird. Urahn Lü sagte: "Was immer du siehst, das ist sie nicht. Wenn du begehrst, was nicht irgend etwas ist, dann kommt es zu einem ständigen Öffnen."
Die Öffnung des Himmelsauges ist das Tor, über den das Licht des Belebenden Geistes ein- und ausgeht. Wenn Menschen spontan Halluzinationen, Visionen und Intuitionen haben oder wenn sie bewußt bestimmte Gedankenbilder konstruieren, stellt sich ihnen vielleicht die Frage, ob solche unberechenbaren, unfaßbaren Gedanken im Gehirn in irgendeiner Weise stabilisiert werden können, um sie kontrollierbar zu machen. Bei ihren Forschungen und Praktiken sind die Daoisten diesen Fragen nachgegangen. Mit Hilfe bestimmter Praktiken gewinnen sie Kontrolle über die Bewertung dieser Bilder im Gehirn und projizieren sie dann nach außen, um sie genau zu beobachten und zuletzt wieder nach innen zurückzuholen. Diese Projektion und das Zurückholen erfolgen durch das Öffnen des Himmelsauges.
Die Übungsmethode für das Öffnen des Himmelsauges heißt auch die "Linie der Essenz ziehen". Dabei geht man folgendermaßen vor: Nachdem man beim stillen Sitzen das Bewußtsein gesammelt, den Körper ausgerichtet und den Atem reguliert hat, hebt man den Kopf und blickt nach vorn, um dann mit Hilfe des Lichts des Belebenden Geistes entfernte Visionen anzuziehen und nach innen in die "Öffnung" zu leiten und von dort über das "Auge" weiter zum "Himmel". Dieser Vorgang wird zwei mal wiederholt; zuletzt wird das Licht im Himmel gesammelt. Der Himmel wird auch der Spiegel des Irdischen genannt und ist eine Art von spiegelnder Oberfläche, die das Licht des Belebenden Geistes reflektiert.
Danach kann man bewußtes strukturiertes Denken praktizieren, indem man sich gezielt eine Szene, ein Objekt oder etwas Schönes und Angenehmes ausdenkt. Das so entworfene Gedankenbild besitzt Form, aber keine Substanz. Darauf schließt man die Augen und schaut geradeaus um dieses Bild tatsächlich durch die Öffnung nach außen zum Auge und zum Himmel zu projizieren, indem man es mit geläuterter Energie antreibt. Zu Beginn dieser Praxis scheint nichts zu passieren: Da ist weder Form noch Substanz, ja überhaupt nichts zu sehen. Allmählich beginnen dann jedoch Bilder zu erscheinen. Mit zunehmender innerer Kraft werden diese Bilder immer vollständiger, deutlicher und konstruierter. Sie lassen sich auch in die Ferne oder in die Nähe verschieben und vergrößern oder verkleinern. Obwohl Bilder vorhanden sind, wird man nichts finden, wenn man sie zu fassen sucht.
Nachdem die Linie der Essenz gezogen und die Öffnung des Himmelsauges entwickelt ist, ist es möglich, sowohl Formen als auch Licht zu absorbieren und zu projizieren. Da nun Gedanken und Geist aus dem Gehirn nach außen ins Universum außerhalb des Körpers gesandt werden können, erweitert sich der Aktionsradius von Geist und Gedanken ins Unendliche. An diesem Punkt ist die Fähigkeit die äußere Welt mit den Sinnen wahrzunehmen, nicht mehr dieselbe wie zuvor, wer diese Techniken beherrscht, kann Dinge wahrnehmen die den fünf Sinnesorganen gewöhnlicher Menschen nicht zugänglich sind. Durchdringende Schau und Innenschau sind Beispiele für Fähigkeiten, die durch diese Art von Schulung entwickelt werden. Wenn die Übenden diese Stufe erreicht haben, ist die von ihnen wahrgenommene Welt völlig verschieden von der Welt der normalen Sterblichen; und das gilt auch für ihre Denk- und Sprechweise. Die Art und Weise, wie daoistische Adepten das Universum sehen, ist reicher, umfassender und tiefer als bei gewöhnlichen Menschen, und ihre Wahrnehmung kommt der fundamentalen Natur der Dinge wesentlich näher.
Auf dieser Stufe erkennen die Adepten, dass es im Universum tatsächlich vier Seinsweisen gibt, die sich abwechseln. Da gibt es Existenz mit Form und Substanz, Existenz mit Form, aber ohne Substanz, Existenz mit Substanz, aber ohne Form und Existenz die weder Form noch Substanz besitzt. Nach daoistischer Auffassung ist das Universum der normalen Menschen eng begrenzt auf den Wahrnehmungsbereich der fünf Sinne; auch wenn sie die Grenzen der wahrnehmbaren Welt mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Instrumente sehr weit ausgedehnt haben, bleibt diese Welt dennoch auf diese engen Grenzen beschränkt.
Gedanken können von einem form- und substanzlosen Zustand in einen Zustand mit Form, aber ohne Substanz umgewandelt werden. Sie lassen sich sogar so weit transformieren, dass Sie Form und Substanz besitzen.
Ohne Sprache, Schrift oder andere Medien zu benutzen, können Gedanken mit Hilfe des Geisteslichtes projiziert werden. Auf diese Weise kann die Wahrnehmung die Grenzen von Raum und Zeit überschreiten.


Istariotep:

Danke sehr Jade =)

erinnert mich an die Übungen bei Bardon - mit dem Bild nach aussen Projezieren nachdem man gelernt hat Atmung und Gedanken zu kontrollieren also Stufe 1 und 2

Und die Öffnung ist dann wohl chakra nummer 6 - das 3. Auge?


Joy:

Wunderbar Jade ... danke werde mich mit diesem Buch noch auseinandersetzten!!!

Silvia:

Vielen Dank Jade Das Buch möchte ich auf jeden Fall lesen

Jade:

Freut mich, dass euch das Buch auch anspricht. Ja, diese Übung hat mich auch stark an Bardon erinnert.

Das Buch besteht aber nicht nur aus Übungen, sondern ist in Romanform sehr spannend geschrieben.

Ich muss sagen, dass ich etwas schockiert bin, über die harten, brutalen Lehrmethoden, die im Daoismus angewandt werden. Ich weiß, sie haben ihren Sinn und sind sehr effektiv, aber trotzdem,....

So wurde Liping am Anfang täglich in einen total dunklen Raum eingesperrt und bekam wenig zu essen. Lange Zeit musste er völlig ruhig im Lotussitz sitzen lernen. Dann wurde er in eine finstere, feuchtkalte Erdgrube gesperrt, in der viel Rauch war und er durfte sich nicht bewegen. Er kam in eine enge Kiste, in der an den Wänden zentimeterlange Nägel steckten und musste stehen und sich stark konzentrieren. Die Kiste wurde auf einen Baum gehängt und schaukelte im Wind und Liping war drinnen. Er wurde in ein großes Tongefäß gesteckt welches sich über einer Senkgrube befand. Enormer Gestank, Fliegen belästigten ihn, es wurde Jauche hineingeleert, Maden kamen - und er durfte sich von all dem bei seinen inneren Übungen nicht beeinflussen lassen. Danach musste er in der Nacht auf dem Friedhof seine Übungen machen und wurde erschreckt, aber er blieb gelassen.

Das Allerärgste war aber die Übung der "Reduzierten Lebensfunktionen". Liping war Vegetarier, er durfte nun 3 Monate lang kein Getreide mehr essen. Dann 5 Wochen lang bekam er gar keine Nahrung, sondern nur morgens und abends einen Schluck Wasser. Danach musste er im Lotussitz unbeweglich sitzen und bekam gar nichts mehr, auch kein Wasser, keinen Schlaf. Er musste nur sitzen und seine inneren Übungen machen. So ließ man ihn 28 Tage sitzen - dann fiel er um und war tot. Die Meister hatten ihn ständig bewacht und erweckten ihn nun wieder zum Leben.
Zitat:
Die Magier kontrollierten Lipings Puls und Atmung: beide hatten aufgehört. Sie wussten, dass er tot war. Sofort setzten sie sich in eine Schlachtformation, hielten ihre kostbaren Waffen senkrecht in die Höhe unnd vollzogen ein geheimes Ritual. Der Großmeister brachte zuerst Wind und Regen in dieser Gegend zum Erliegen und befahl den Geistern und den reinen Yin-Wesen, sich nicht störend zu nähern. Die beiden jüngeren Meister setzten ihre außergewöhnlichen Künste dazu ein, um einen Schutzschild um Lipings Körper zu erzeugen. Die drei Magier arbeiteten unablässig und hielten Tag und Nacht sorgsam Wache.

Als sie sahen, dass Liping ins Leben zurückgekehrt war, beendeten die drei Magier ihr Ritual und erhoben sich, um sich vor dem Himmel zu verneigen. Dann umarmten sie Liping mit Tränen der Freude und Erleichterung in den Augen. Erst als sie ihn über das inzwischen Geschehene berichteten, wurde Liping klar, dass er sich 28 Tage lang im Zustand der reduzierten Lebensfunktionen befunden hatte und danach drei Tage und drei Nächte lang tot gewesen war, während die drei Magier an seiner Seite pausenlos Wache gehalten hatten. Während Liping ihrem Bericht lauschte, musste er weinen, bis ein Strom von Tränen über seine Wangen floß.


Istariotep:

Dabke für die erneuten Auszüge =)

Aber diese Übungen sind "normal" - man sehe sich bei anderen Vereinen um.

Bei den Shaolin etwa - nur um aufgenommen zu werden - musst du vor den Toren des Tempels ausharren und klopfen bis du umfällst - wenn du nach etwa 3 Tagen bewusstlos umkippst tragen sie dich hinein - damit hast du bewiesen dass es dir ernst ist.
Dann bist du das erste Jahr der A vom Dienst, wirst von allen angeschrien, getreten, bekommst nur Reste zu essen, musst putzen, lernst nichts, wirst mitten in der Nacht mit eisigem Wasser aus dem Schlaf gerissen, angebrüllt und hinaus gejagt und so weiter. Nach dem ersten jahr beginnen dann die Übungen - etwa STundenllang auf einen Eimer Kies einschlagen bis die Hände bluten und offen sind - dann wird zu nem Eimer Sand gewechselt. Ziel ist die Hände trotz Schmerzen und Blut zu gebrauchen und mit der Zeit bildet sich eine Hornhaut die die FÄuste hart und widerstandsfähig macht.
Dann das selbe mit dem Kopf. Also Schwellungen, offene Wunden, Prellungen, extremfasten sogar Brüche gehören zum Basisprogramm.

Im alten Ägypten waren die Aufnahmeprüfungen für die Tempelschulen Lebensgefhährlich.
Normalerweise wurde der Kandidat nach 1 - 5 Jahren Tempeldienst (outzen kochen etc) gefragt ob er die Prüfung ablegen will - wenn ja wurde er in eine Art Kurs geführt - hinter ihm wurde die Wand verschlossen und es war VÖLLIG dunkel - dann musste er sich vor tasten in einen Gang der immer enger wurde - bald darauf musste der Kandidat auf knien vorwärts (und beim Sandstein kann man sich wunderbar aufschürfen) bald kriechen und der Gang wurde immer enger - dann kam eine Stelle wo er stecken blieb - da hiess es dann mit aller Kraft vor notfalls den Stein wegbrechen oder eben selbst Schürfwunden erleiden - wer stecken blieb verhungerte bzw wurde wohl wahnsinnig bevor er starb.
Wer durch kam merkte bald das es nicht weiter geht - vor ihm war eine etwa 6 meter breite Grube von Wand zu Wand . da es dunkelw ar wusste er nur vor ihm is eine Schlucht und nirgendwo ein Weg drüber keine Brücke Seil oder sonstwas - nichts. Da die Gruben etwa 5 Meter tief waren wusste er auch nicht wie tief - Prüfung des Mutes. Der Kandidat musste - ungewiss was auf ihn wartet den Mut aufbringen blind in eine Schlucht zu springen mit unbekannter tiefe / inhalt.
Unten war Wasser um den Fall aufzufangen - etwa Bauchnabelhöhe. Dann gings vor zur Wand - erneut ein Hindernis denn die Wände waren glatt, es war dunkel und kalt. Da sind einige irgendwann ertrunken weil sie nicht mehr raus kamen.
Eifrige Sucher fanden mit etwas Glück kleine Kerben an denen sie hochklettern konnten. Oben angelangt galt es den Gang wiederzufinden (also auf der anderen Seite) und dem zu folgen. Irgendwann sah man endlich Licht - es war ein Feuer. gross und breit - da hiess es nun mit noch nassen Kleidern durchs Feuer laufen im wahrsten Sinne.

Dahinter kam bald ein Raum mit Kissen etc eingerichtet, gutem Essen und einer Sklavin. Wer hier den Lüsten verfiel und sich vollstopfte oder mit der Sklavin schlief - die versprochen bekam wenn sie es schaffe den kandidaten zum Bischlaf zu verführen wäre sie frei - wurde entweder hingerichtet oder selbst Sklave. Wer der Versuchung eine Nacht lang widerstand wurde aufgenommen.
Ab da gab es keine Prüfungen mehr aber wer auch nur ein Wort über seine Ausbildung verlor wurde den krokodilen vorgeworfen etc.


Jade:

Also das waren ja wirklich schreckliche Zustände bis man in so einem Verein aufgenommen wurde und danach auch noch,....
Da kamen nur die Härtesten durch, diejenigen die das unbedingt lernen wollten.


Istariotep:

Das war der Sinn der Prüfungen - es wurden nur jene zugelassen von denen man sich relativ sicher war, dass sie:

1. auch wirklich lernen wollten - wems nur um Neugier geht steigt früher doer später aus.
2. Sie eine starke Motivation, Ausdauer und WIllenskraft haben die für den Weg nötig ist
3. Sie charakterlich in ordnung sind und die Kräfte nicht missbrauchen - wer während der Prüfungen Zorn oder Wut zeigte wurde rausgeworfen.

In Afrika gab und gibt es für die Schamanenausbildung auch so ne Klausel - der Kandidat muss sioch slebst die Haut wgekratzen so dass er überall offene blutende Wunden hat am GANZEN Körper vom gesicht bis zu den Zehen blutig gekratzt - wer das überlebt (Infektionsgefahr) wird ausgebildet. - das hab ich schon gemacht.

Bei vielen Kulturen kann man auch nur Schamane werden wenn man den Angriff eines gefährlichen Tieres überlebt hat und gezeichnet wurde - etwa ein Auge oder Körperteil verloren, Narben etc.

Im Amazonas muss der Prüfling oft tödliches Gift schkucken - überlebt er kommt er weiter.
Im alten griechenland gab es Mysterienprüfungen die weniger körperlicher Natur waren sondern eher Psychoterror (gespioelte Monster) und intelektuelle Fragen - hat sich auch in Rom eingebürgert.

In der modernen westlichen Welt sind die Prüfungen anderer Natur. Früher - hatte man die Tests bestanden, war man quasi durch. Dann bekam man alle Hilfe für den Aufstieg die man brauchte. Neben Lehrer(n) und einer Gruppe wussrte man ja das alles real ist, es wurde demonstriert, man machte Experimente die Erfolg verpsrachen, geführte Astralreisen etc.

Heute kann zwar theoretisch jeder die Mysterien studieren, aber begreifen wird sie nur der der Weise ist. Glauben wird sie nur der, der wahrlich offen ist und Erklärungen sucht. Praktizieren wird sie nur der, der den nötigen Willen, die Motivation und zweifelsfreien Glauben selbst und allein aufbringt. Bestätigung erlangt nur der der jahrelangdem Weg unermüdlich folgt.

Die Schwierigkeiten sind heute nicht physischer sondern mentaler Natur und nicht weniger fordernd als die früheren. Nur kommt man glimpflicher davon wenn mans nicht schafft - dann erklärt man einfach alles zu Aberglauben


Jade:

Ich habe auch schon gehört, dass die Schamanen-Ausbildung lebensgefährlich sein soll.
Istariotep hat Folgendes geschrieben:

In Afrika gab und gibt es für die Schamanenausbildung auch so ne Klausel - der Kandidat muss sioch slebst die Haut wgekratzen so dass er überall offene blutende Wunden hat am GANZEN Körper vom gesicht bis zu den Zehen blutig gekratzt - wer das überlebt (Infektionsgefahr) wird ausgebildet. - das hab ich schon gemacht.



Du hast das auch schon gemacht? Wieso das denn? Bist du nun auch Schamane geworden?

Zitat:
Die Schwierigkeiten sind heute nicht physischer sondern mentaler Natur und nicht weniger fordernd als die früheren. Nur kommt man glimpflicher davon wenn mans nicht schafft - dann erklärt man einfach alles zu Aberglauben



Das stimmt wohl. Solche Menschen, die gescheitert sind, habe ich leider schon kennengelernt. Finde ich traurig. :cry:


Istariotep:

^^ Nein ich bin kein Schamane aber mich am ganzen Körper blutig gekratzt, Brustwarzen weggekratzt und Co DAS habe ich schon gemacht ja

Von den gescheiterten gibt es leider viele und ja - das ist sehr traurig mit solchen leuten aber es ist so.


Joy:

Hallo Jade,

Wenn man dieses Buch anfängt und die ersten Übungen mit verfolgt, so kann man dankbar
sein, nicht ausgewählt so sein.

Manche Übungen sind genau wie Folter, vor allem die mit der Scheisse, und als sein Meister
ihm noch zusätzlich welche in das enge Gefäss reinkippt, und er selbst auch nicht zur Toilette
darf, also seine einge Notdurft dazu, die er dann auch noch mit seiner Kleidung aufwischen darf,
na ja, da dachte ich doch glatt ... Meister sind auch nur Menschen, die irgendwo einen Schatten
besitzen.

Es geht darum, seine interne Struktur komplett zu zerstören, um einen neuen Meister zu erschaffen,
da er sie grundlegenden Fähigkeiten mitbringt.

Das Leben arbeitet mit seinen Prüfungen bei jedem Menschen irgendwann so. Bei vielen fängt es
schon in der Kindheit an. Die starken Kinder schaffen es , die anderen werden ewige Verlierer.

Herzliche Grüsse .. Merkur


Jade:

Hallo Merkur,

ja, mir kamen die ersten Übungen auch wie Folter vor. Ich würde das nicht aushalten.
Zitat:
Es geht darum, seine interne Struktur komplett zu zerstören, um einen neuen Meister zu erschaffen,
da er sie grundlegenden Fähigkeiten mitbringt.



Das wird der Grund gewesen sein. Etwas anderes kann ich mir auch nicht vorstellen.

Liebe Grüße,
Jade


Istariotep:

Und zu tgesten ob der Bewerber auch die Ausdauer, Geduld, Willenskraft, Zähigkeit und den wirklichen Willen hat den er für die geistigen Prüfungen braucht

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 20. Aug 2010, 18:39 
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So wie ich es jetzt sehe, geht es um die Umkoditionierung des Menschen zu einer
höheren Bewusstseinsstufe.

Bei dem Orden von Thelema war dies auch immer ein grundlegender Ansatz.
Hier ging es um die Zerstörung der bisherigen Moralvorstellungen, Ekeltraining,
Alkohol. Der Leiter des Ordens, M. Eschner wandte jedoch bei der
Umprogrammierung Gewalt an, was ihn auch ins Gefängnis brachte.

Es geht meistens um die Erschaffung eines besonderen Menschen, der Kräfte
besitzt, und um die Unsterblichkeit.

Wofür brauchen wir Unsterblichkeit, wenn wir doch aus dem Einen in die Dualität
kommen und auch wieder zurückkehren?

Das Buch ist übrigens ausgezeichenet, es geht mir nur um in paar Ansätze, die ich
auch in jetziger Zeit wiederfinde.

_________________
Loslassen was nicht glücklich macht


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 22. Aug 2010, 04:40 
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Ich weiß auch nicht, was ich von einer Umkonditionierung des Menschen zu einer höheren Bewusstseinsstufe halten soll. Kann man dies nur mit Ekeltraining, Zerstörung der bisherigen Moralvorstellungen, Alkohol, Gewalt, ... erreichen?

Mir erscheint viel wichtiger, dass die Menschen aus ihrem Leben erwachen, aus dem Alltagstrott, aus der Routine,.... und erkennen, was wirklich wichtig ist und worauf es im Leben letztendlich ankommt.

Eigentlich sind wir doch alle unsterbliche Geistwesen, die wieder zu Gott heimkehren werden. Vielleicht gelingt es jenen, die durch solch eine schwere Taoismus-Schulung gegangen sind, und die sich um Unsterblichkeit bemühen, schneller und sie brauchen nicht mehr so viele Leben auf der Erde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 22. Aug 2010, 08:48 
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Sie verfolgen das Grundprinzip der Entwicklung - je mehr Widerstand, desto schneller reift man - der Mensch reift am schnellsten unter widrigen Umständen das machen sie sich zu nutze. Zumal du wahre Selbstbeherrschung lernst und Selbsterkenntnis und das Bewusstsein, dass du wohl mehr als ein Körper bist und dein wahres selbst von alledem unberührt bleibt.

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Namaste

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"Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "Wo kämen wir hin?" und niemand ginge, um zu sehen wohin man käme, wenn man ginge"

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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 22. Aug 2010, 14:39 
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Das Grundprinzip der Entwicklung: je mehr widrige Umstände ein Mensch hat - desto schneller und besser reift er.

Viele Menschen hatten eine schlimme Kindheit. Aber man merkt nichts davon, dass sie schneller gereift wären. Manche sind wohl auch daran zerbrochen, andere leiden ihr ganzes Leben seelisch unter dem was man ihnen angetan hat.

Diese schrecklichen Lehrmethoden im Taoismus, sie werden schon das bewirken, was du aufgezählt hast. Ob die heute auch noch so angewandt werden? Ich vermute schon.

Bei so einer Ekel-Attacke, da würde ich wahrscheinlich nicht heiliger, sondern wütender werden. ;)
Ich glaube mit Liebe kann man mehr erreichen, jedenfalls bei mir. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 22. Aug 2010, 18:25 
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Naja was dich nicht umringt macht dich stärker. In den Mysterienschulen riskierst du mitunter dein Leben ist die Prüfung zu stark, bist du zu schwach ^^

Es geht sicher auch anders - die widrigen Umstände sind halt ein Turbo Prorgamm

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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 22. Aug 2010, 21:33 
Dann wären "Die 120 Tage von Sodom" des Marquise De Sade hier gut angelegt,
bis hin zur Überwindung der Speisung der eigenen Notdurft ^^

Nein, bei mir wirkt sich das alles Gegenteilig aus...auch mit Druck erreicht man
bei mir nur: Dass ich mir nichtmal eigenselbst den Hintern abwischen kann ^^

Diese Prinzipien sind eher was für Stahlmeister.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 27. Aug 2010, 05:50 
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In dem Buch habe ich noch etwas Eigenartiges gelesen.
Und zwar, dass die Praxis innerer Arbeit kleine Tiere anzieht.

Zitat:
Dies ist kein Aberglaube, denn dieses Phänomen lässt sich wissenschaftlich erklären. Jedes Ding und Wesen in den Spähren von Personen, Geschehnissen und Dingen sowie von Himmel, Erde und Mensch hat sein eigenes Feld, das Wellen von bestimmter Frequenz ausstrahlt, welche mit der Umgebung in Wechselwirkung treten. Die zahllosen verschiedenen Felder bilden eine Ganzheit und sind doch individuell unabhängig. Auf Grund seiner Einheit bildet das Universum ein Ganzes; auf Grund ihrer unabhängigen Individualität sind alle Dinge und Wesen unterschiedlich. Wenn eine Gruppe von Übenden viele Tage lang zusammen das Dao kultiviert, kommt es zu Veränderungen in der Konstitution und der Kapazität des menschlichen Körpers; das gilt auch für die Frequenzen der ausgesandten Energiewellen. Wenn diese Frequenzen mit derjenigen von kleinen Tieren übereinstimmen, werden spontan Tiere angezogen, so als witterten sie verlockendes Futter.

An diesem Phänomen sind tatsächlich auch Gesetze der Chemie, der Physik und der Biologie beteiligt. In Erweiterung dieses Prinzips lässt sich folgendes behaupten: Wenn Menschen beim Sitzen mit überkreuzten Beinen auf die winzigen und subtilen Veränderungen innerhalb des Körpers achten, befähigt sie das, die subtilen Schwingungsfrequenzen auf der Erdoberfläche zu spüren. Austauschübungen mit dem Rücken zu einem Baum, um in seiner Energie zu baden, haben zum Ziel, das eigene Energiefeld dem Feld des Baumes anzugleichen. Auch kleine Tiere pratizieren tatsächlich in der Gegenwart von Menschen Selbstkultivierung, indem sie ihr Energiefeld auf das der Menschen einstellen.


Vielleicht nehmen ja deshalb die Spinnen so bei uns zu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 27. Aug 2010, 06:45 
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EinfachIch
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ohha...dann hoffe ich das meine Frequenz schnell anders wird.

Aber ich finde das es eine sehr schöne Erklärung ist.

_________________
Gruß
von der Admine


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 Betreff des Beitrags: Re: Der geheime Meister vom Drachentor
BeitragVerfasst: 27. Aug 2010, 07:16 
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Tiere, wie andere Wesen, fühlen sich generell zu höheren. lichteren Schwingungen hingezogen und von niedrigeren abgestossen. Menschen schwingen generell schonmal recht hoch und entwickelte Menschen sehr hoch und dann passiert auch schonmal sowas wie beim Franz von Asissi, dass man gar keine RUhe mehr vor den Tieren hat^^ Wer eine hohe Schwingung hat zieht wie ein Licht die Motten alle möglichen Wesen an die sich nach dem Licht sehnen - Tiere, niedrig schwingende Menschen, Engel....

_________________
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